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TV - 3SAT/1105: Woche vom 17.11. bis 23.11.2018


3sat – 47. Programmwoche vom 17.11. bis 23.11.2018


Samstag, 17. November 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 16.11.2018)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 16.11.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
(Erstsendung 14.11.2018)

Moderation: Eva Wannenmacher

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Bilder aus Südtirol (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


Universum
10:00 Tasmanien – Insel am Ende der Welt (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Alfred Vendl, Steve Nicholls
(Erstsendung 18.12.2007)

Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen. Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Dafür wird er noch immer als Held verehrt. Aber auch heute gibt es viele Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben. An der Nordwestküste etwa lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er hat die Schafzucht aufgegeben, um sich einer faszinierenden Kreatur widmen zu können: dem Tasmanischen Teufel. Auf seiner Farm stehen die Tiere unter absolutem Schutz. Auf dem benachbarten australischen Festland sind die Tasmanischen Teufel schon lange verschwunden, doch hier auf Geoff Kings Familienfarm haben sie eine neue Heimat gefunden. Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich vorwiegend um kranke und verletzte Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. Seiner Station mitten in der Wildnis gab Ray Green den Namen "Something Wild". Sie ist nicht nur eine Auffangstation für kranke und verletzte Tiere: Mitten im Schutzgebiet, im Fluss Tyenna, lebt eine Familie wilder Schnabeltiere, die Ray Greens ganzer Stolz sind. In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die Riesen dieser Baumarten stehen. Und an der Südostküste führt die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen: Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen – bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana.


Universum
10:45 Die See der kleinen Monster (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Manfred Christ
(Erstsendung 7.12.2010)

In der südostasiatischen Inselwelt liegt Sulawesi, gleich daneben die Insel Lembeh. Die schmale Wasserstraße, die Lembeh von der Hauptinsel trennt, beherbergt viele bizarre Meerestiere. Die Tierärzte Claudia und Manfred Hochleithner haben diesen außergewöhnlichen Lebensraum sieben Jahre lang auf ihren Tauchtouren ergründet. Sie haben eine ebenso schöne wie grauenvolle Welt entdeckt, in der es ums Fressen-und-gefressen-Werden geht. Es heißt, es gäbe nirgendwo sonst auf der Erde so viele unterschiedliche, bunte, skurrile und seltene Arten auf so kleinem Raum: Tintenfische, die nicht schwimmen, sondern mit ihren Fangarmen am Boden spazieren; Krabben, die sich zum Schutz vor Feinden Seeigel und Quallen aufsetzen; Anglerfische, die aussehen, als seien sie einem Science-Fiction-Film entsprungen und würden alles verschlucken, was ihnen vors Maul schwimmt; sogar giftige Rotfeuerfische und winzige, oft nur wenige Millimeter große Meeresorganismen, deren abenteuerliche Gestalten jeden Horrorfilm bereichern würden.


Universum
11:30 Assam – Im Land der Bienenbäume (40 Min.) (HDTV)
Film von: Paul Reddish
(Erstsendung 9.11.1999)

Deutsche Bearbeitung: Sabine Holzer

Assam ist einer der schönsten Bundesstaaten Indiens. Neben Tigern und Elefanten sind die tropischen Wälder auch Heimat der Riesenhonigbienen. Der Film bietet Einblicke in diese Tierwelt. Eines der großartigsten Naturschauspiele bieten die Riesenhonigbienen, wenn sie ihre gewaltigen, hängenden Nester auf Bäumen bauen. Die Dokumentation begleitet die Bienen auf ihrer jährlichen Wanderung von den Hängen des Himalajas in die Ebenen von Assam. Die Aufnahmen entstanden dank eines gemeinsamen Forschungsprojekts österreichischer Wissenschaftler und einer indischen Universität. Ziel der Wissenschaftler ist es, das Verhalten dieser Insekten näher zu studieren.


Universum
12:10 Laos Wunderland (50 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Harald Pokieser
(Erstsendung 15.11.2005)

Endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker: All das findet sich in Laos. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der "World Conservation Society" begibt sich in dem südostasiatischen Binnenstaat auf die Suche nach den seltensten Tier- und Pflanzenarten der Welt. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde, vergleichbar nur mit dem Kongo und mit dem Amazonas. Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: Tiger und Leoparden, Millionen regenbogenfarbener Schmetterlinge groß wie Handteller und einige der seltensten Tierarten der Erde leben in diesem unzugänglichen Paradies.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer … durch die Woche mit Christoph Süß (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 15.11.2018)

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Kunst & Krempel (30 Min.) (HDTV, UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 10.11.2018)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst & Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst & Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus Niedersachen
Erstausstrahlung

Moderation: Sabine Steuernagel

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


15:00 Natur im Garten (30 Min.) (HDTV)
Folge 6 von 10
(Erstsendung 28.10.2018)

"Natur im Garten" ist ein österreichisches Magazin für Gartenliebhaber und Hobbygärtner. Wissen, was wirkt, und sehen, wie's geht: Unter diesem Motto führt Moderator und Gartenbuchautor Karl Ploberger durch eine bunte Mischung aus Unterhaltung, Service und Information rund ums Thema "Garten". Außerdem stellt er besondere Gärten und ihre Besitzer vor.


15:30 Königliche Gärten an der Nordsee (30 Min.) (HDTV)
Auf Kreuzfahrt mit dem Biogärtner
Folge 1 von 2
(Erstsendung 14.12.2014)

Gärten und Kreuzfahrten werden verbunden mit Entspannung, Ruhe und Harmonie. Wie ließe sich eine Gartenreise also besser erleben als auf dem legendären TV-"Traumschiff"? Der österreichische Moderator und Biogärtner Karl Ploberger führt in die Königreiche Schottland und Belgien zu den schönsten Gärten, Parks und historischen Städten und zeigt das Leben auf dem Fünf-Sterne-Luxusschiff. Für die Tea Time an Bord konnte Ploberger einen besonderen Gast gewinnen: Die 90-jährige britische Bestseller-Autorin Rosamunde Pilcher, die ihre Lieblingsblume verrät. Den zweiten Teil von "Königliche Gärten an der Nordsee" zeigt 3sat am Samstag, 24. November, ebenfalls um 15.30 Uhr


16:00 Zwei am großen See – Die Eröffnung (90 Min.) (UT)
(Folge 2 von 5)
Spielfilm Deutschland, 2005

Rollen und Darsteller:
Antonia Berger – Uschi Glas
Regina Lechner – Ruth Drexel
Bartholomäus Breitwieser – Gerd Anthoff
Reinhard Lortzing – Hans Clarin
Rupert Vorreiter – Alexander Held
Bürgermeister – Werner Rom
Thomas Berger – Florian Weber
Wanner – Maximilian Krückl
Felix Stürtzel – Max von Thun
Fanny – Angelika Sedlmeier

Regie: Walter Bannert

Antonia und Regina sind im Stress: Fieberhaft bereiten sie die Eröffnung ihres Hotels vor und müssen sich obendrein mit den Schikanen ihres Widersachers Breitwieser herumschlagen. Dessen Hotel hat lediglich Seeblick, weshalb der hartgesottene Gastronom alles daransetzt, seinen charmanten Konkurrentinnen, deren prachtvolles Anwesen einen direkten Zugang zum Seeufer hat, den Garaus zu machen. Doch er hat die geballte Frauenpower unterschätzt. Mit diabolischer Akribie lässt Bartholomäus Breitwieser, "Bartl", nichts unversucht, um die Eröffnung des unliebsamen Konkurrenz-Hotels zu sabotieren. Der Journalist, der Antonia und Regina eine werbewirksame Homestory verspricht, steht natürlich auf Breitwiesers Gehaltsliste – entsprechend abwertend ist sein Artikel in der lokalen Presse. Doch so schnell geben die beiden Frauen nicht auf, auch wenn gelegentlich der Haussegen schief hängt. Ihr dringendstes Problem: In vier Tagen ist Eröffnung, und sie haben noch immer keinen Küchenchef, weil alle Köche urplötzlich für Breitwieser arbeiten. Als ausgerechnet dessen Sohn Felix, talentierter Ein-Sterne-Koch, ins "feindliche Lager" überläuft, schäumt Breitwieser vor Wut und zieht härtere Saiten auf. Mithilfe seiner "Amigo-Mafia" lässt er pünktlich zur feierlichen Eröffnung die Hotelzufahrt mit Baufahrzeugen blockieren und knipst den beiden Frauen obendrein noch den Strom aus. Doch jedes Hindernis, das Breitwieser Antonia und Regina in den Weg legt, trägt am Ende nur dazu bei, dass ihr zauberhaftes Hotel noch strahlender zur Geltung kommt.


17:30 Zwei am großen See – Angriff aufs Paradies (90 Min.) (UT)
(Folge 3 von 5)
Spielfilm Deutschland, 2005

Rollen und Darsteller:
Antonia Berger – Uschi Glas
Regina Lechner – Ruth Drexel
Bartholomäus Breitwieser – Gerd Anthoff
Reinhard Lortzing – Hans Clarin
Rupert Vorreiter – Alexander Held
Bürgermeister – Werner Rom
Fanny – Angelika Sedlmeier
Wanner – Maximilian Krückl
Felix Breitwieser – Max von Thun
Maximilian von Lauenberg – Hans Peter Korff

Regie: Walter Bannert

Das "Kleine Hotel am großen See" läuft inzwischen bestens. Die zufriedenen Gäste genießen den direkten Seezugang und lassen sich von dem liebenswürdigen Service in der Villa verwöhnen. Antonia und Regina kommen kaum noch zum Verschnaufen. Als Regina, die nicht mehr die Jüngste ist, nach einem Schwächeanfall vom Arzt eine Pause verordnet bekommt, verbringt sie den verdienten Urlaub im eigenen Hotel und inspiziert den Hotelservice kritisch. Währenddessen macht der elegant auftretende Weltenbummler Maximilian von Lauenberg Regina schöne Augen. Regina ahnt noch nicht, dass der verarmte Adlige auf der Suche nach einer guten Partie ist. Damit nicht genug, donnern direkt hinter dem Hotel plötzlich die Baumaschinen los, sodass alle Weinkaraffen aus dem Regal purzeln. Hinter der martialischen Aktion steckt einmal mehr Bartholomäus Breitwieser. Der Erzkonkurrent will Antonia und Regina die schöne Aussicht verbauen und lässt, obwohl das Nachbargrundstück ihm noch nicht gehört, einstweilen "Probebohrungen" durchführen. Fluchtartig verlassen die vom Lärm verschreckten Gäste das Hotel, und nun wird es eng für die beiden verschuldeten Frauen, die auf jeden Cent angewiesen sind. Um Breitwieser zu stoppen, beschließt Antonia die Flucht nach vorne: Die beiden Frauen wollen dem Konkurrenten das Grundstück vor der Nase wegkaufen. Doch dazu müssen sie neben ihren erdrückenden Schulden noch mehr Geld bei der Bank aufnehmen. Sparkassendirektor Vorreiter kommt Antonia und Regina mit einem verräterisch großzügigen Kreditangebot entgegen.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturpalast (40 Min.)
Erstausstrahlung

In dem Fachmagazin für E- und U-Kultur werden strittige Fragen der Kunstwelt originell und charmant beleuchtet. "Kulturpalast" verspricht überraschend neue Perspektiven. Die Moderatorin und Musikerin Nina Fiva Sonnenberg lädt sich Gäste ein, um gemeinsam mit ihnen Kultur vom Kern aus zu betrachten: Was treibt Künstler an? Und wie beantworten Kulturschaffende Lebensfragen, die uns alle umtreiben?


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung 2018 (90 Min.) (HDTV)
Aus der Deutschen Oper Berlin, November 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Max Raabe
Musikalische Leitung: Enrique Mazzola

Mitwirkende: Dmitry Belosselskiy
Giorgio Berrugi
Venera Gimadieva
Stefano La Colla
Julia Lezhneva
Alexey Markos
Elena Maximova
Francesco Meli
Olga Peretyatko
Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Künstlerische Leitung: Jasmin Solfaghari
Alard von Rohr
Uwe Arsand

Zum 25. Mal findet in der Deutschen Oper Berlin die jährliche Gala zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung statt. 3sat zeigt die Aufzeichnung vom 3. November 2018. Auch in diesem Jahr sorgen gefeierte Stars aus Italien, Russland und den USA für musikalischen Hochgenuss – und das alles ohne Gage und für einen guten Zweck. Den Part des "Opernführers" übernimmt wieder Max Raabe. Dabei sind auch der Chor und das Orchester der Deutschen Oper Berlin, geleitet von dem italienischen Dirigenten Enrique Mazzola, Erster ständiger Gastdirigent der Deutschen Oper Berlin. Die Festliche Operngala ist nicht nur ein exquisiter Opernabend mit gefeierten Stars, sondern auch ein glanzvolles gesellschaftliches Ereignis und einer der wichtigsten Charity-Events in Berlin. Allein die "Festliche Operngala" in Berlin hat mittlerweile acht Millionen Euro für die Arbeit der AIDS-Stiftung eingebracht. Damit konnte zahllosen Not leidenden Männern, Frauen und Kindern mit HIV und AIDS geholfen werden. Dabei ist das öffentliche Engagement, mit dem viele Künstler und Prominente aus Wirtschaft und Politik die Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung unterstützen, ebenso wichtig wie die anhaltende Spendenbereitschaft. Denn weiterhin bleibt viel zu tun: Gerade weil AIDS sein Image als tödliche Krankheit verloren hat – obwohl HIV/AIDS weiterhin nicht heilbar sind -, sind die Erfolge von Aufklärung und Vorbeugung bei der jüngeren Generation wieder gefährdet. Mit den Spenden der Zuschauerinnen und Zuschauer sollen die Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung für bedürftige Menschen mit HIV und AIDS sowie Hilfsprojekte für Betroffene im Großraum Berlin unterstützt werden.


21:45 Dancer (85 Min.) (HDTV, UT)
Bad Boy of Ballet
Dokumentarfilm von: Steven Cantor
Großbritannien / USA / Ukraine / Russische Föderation, 2016
Englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Erstausstrahlung

Ikone. Genie. Rebell. Das Ballett-Wunderkind Sergei Polunin eroberte die Tanzwelt im Sturm und wurde zum jüngsten Solisten in der Geschichte des Londoner Royal Ballets. Schlagzeilen machte er jedoch auch mit wilden Exzessen und Skandalen. Die dunkle Wahrheit: Sein Talent war ihm zur Bürde geworden, die harte Ballettdisziplin und das Star-Dasein trieben ihn an den Rand der Selbstzerstörung. So beschließt er auf dem Höhepunkt seines Erfolgs, im Alter von 22 Jahren, die Karriere hinter sich zu lassen. Doch wie frei kann man als Jahrhunderttänzer wirklich sein? Und was kann man für Ziele haben, wenn man schon alles erreicht hat? Polunin findet seine ganz eigene Antwort – und stellt das Ballett, eine "sterbende Kunstform", auf den Kopf.


23:10 Maischberger (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 14.11.2018)

Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.


00:10 lebensArt (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 12.11.2018)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


Universum
01:10 Tasmanien – Insel am Ende der Welt (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Alfred Vendl, Steve Nicholls
(Erstsendung 18.12.2007)

Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen. Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Dafür wird er noch immer als Held verehrt. Aber auch heute gibt es viele Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben. An der Nordwestküste etwa lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er hat die Schafzucht aufgegeben, um sich einer faszinierenden Kreatur widmen zu können: dem Tasmanischen Teufel. Auf seiner Farm stehen die Tiere unter absolutem Schutz. Auf dem benachbarten australischen Festland sind die Tasmanischen Teufel schon lange verschwunden, doch hier auf Geoff Kings Familienfarm haben sie eine neue Heimat gefunden. Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich vorwiegend um kranke und verletzte Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. Seiner Station mitten in der Wildnis gab Ray Green den Namen "Something Wild". Sie ist nicht nur eine Auffangstation für kranke und verletzte Tiere: Mitten im Schutzgebiet, im Fluss Tyenna, lebt eine Familie wilder Schnabeltiere, die Ray Greens ganzer Stolz sind. In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die Riesen dieser Baumarten stehen. Und an der Südostküste führt die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen: Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen – bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana.


Universum
01:55 Die See der kleinen Monster (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Manfred Christ
(Erstsendung 7.12.2010)

In der südostasiatischen Inselwelt liegt Sulawesi, gleich daneben die Insel Lembeh. Die schmale Wasserstraße, die Lembeh von der Hauptinsel trennt, beherbergt viele bizarre Meerestiere. Die Tierärzte Claudia und Manfred Hochleithner haben diesen außergewöhnlichen Lebensraum sieben Jahre lang auf ihren Tauchtouren ergründet. Sie haben eine ebenso schöne wie grauenvolle Welt entdeckt, in der es ums Fressen-und-gefressen-Werden geht. Es heißt, es gäbe nirgendwo sonst auf der Erde so viele unterschiedliche, bunte, skurrile und seltene Arten auf so kleinem Raum: Tintenfische, die nicht schwimmen, sondern mit ihren Fangarmen am Boden spazieren; Krabben, die sich zum Schutz vor Feinden Seeigel und Quallen aufsetzen; Anglerfische, die aussehen, als seien sie einem Science-Fiction-Film entsprungen und würden alles verschlucken, was ihnen vors Maul schwimmt; sogar giftige Rotfeuerfische und winzige, oft nur wenige Millimeter große Meeresorganismen, deren abenteuerliche Gestalten jeden Horrorfilm bereichern würden.


02:40 Sakrale Elefanten in Sri Lanka (10 Min.) (HDTV)
Film von: Werner Zips
Erstausstrahlung

Während der Esala Perahera, den Juli-Prozessionen mit ihren allabendlichen Elefanten-Umzügen, wird Kandy, die letzte Königsstadt Sri Lankas, jedes Jahr zur inoffiziellen Hauptstadt. Nur einem ganz besonderen Elefanten wird die heiligste Reliquie Sri Lankas anvertraut: der linke Eckzahn Buddhas. Das Fest des Zahnes zieht nicht nur Touristen an, sondern auch die politische Elite des Landes. Es steht aber auch zunehmend in der Kritik. Denn die Umzüge stehen auch im Zeichen der "Buddhisierung" Sri Lankas. Die kulturelle Vielfalt des Landes soll durch eine buddhistische Leitkultur zurückgedrängt werden. Dieser buddhistische Nationalismus zeigt sich in der Verwendung bestimmter Symbole, auch bei der Perahera. Deren Wurzeln liegen aber auch in hinduistischen Traditionen, die das Königtum in Sri Lanka über Jahrtausende geprägt haben. Während die Perahera eigentlich das gemeinsame Erbe betonen sollte, sind auch die farbenprächtigen Umzüge von politisch aufgeladenen religiösen und ethnischen Spannungen gezeichnet. Diese haben die jüngere Geschichte Sri Lankas geprägt und gerade in Kandy zu nationalistischen Ausschreitungen gegen muslimische Tamilen geführt. Doch auch die überwiegend hinduistischen Tamilen fühlen sich von diesen Entwicklungen bedroht. Dazu kommt die wachsende Kritik von Tierschutzorganisationen an der Teilnahme von Zeremonial-Elefanten. Die von lokalen Medien erklärte Elefantenkrise des buddhistischen Zentrums von Sri Lanka stellt eine weitere Herausforderung für den Sri Dalada Maligawa, den ehrwürdigen Tempel des Zahns, dar.


Universum
02:50 Assam – Im Land der Bienenbäume (40 Min.) (HDTV)
Film von: Paul Reddish
(Erstsendung 9.11.1999)

Deutsche Bearbeitung: Sabine Holzer

Assam ist einer der schönsten Bundesstaaten Indiens. Neben Tigern und Elefanten sind die tropischen Wälder auch Heimat der Riesenhonigbienen. Der Film bietet Einblicke in diese Tierwelt. Eines der großartigsten Naturschauspiele bieten die Riesenhonigbienen, wenn sie ihre gewaltigen, hängenden Nester auf Bäumen bauen. Die Dokumentation begleitet die Bienen auf ihrer jährlichen Wanderung von den Hängen des Himalajas in die Ebenen von Assam. Die Aufnahmen entstanden dank eines gemeinsamen Forschungsprojekts österreichischer Wissenschaftler und einer indischen Universität. Ziel der Wissenschaftler ist es, das Verhalten dieser Insekten näher zu studieren.


Universum
03:30 Laos Wunderland (50 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Harald Pokieser
(Erstsendung 15.11.2005)

Endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker: All das findet sich in Laos. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der "World Conservation Society" begibt sich in dem südostasiatischen Binnenstaat auf die Suche nach den seltensten Tier- und Pflanzenarten der Welt. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde, vergleichbar nur mit dem Kongo und mit dem Amazonas. Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: Tiger und Leoparden, Millionen regenbogenfarbener Schmetterlinge groß wie Handteller und einige der seltensten Tierarten der Erde leben in diesem unzugänglichen Paradies.


04:20 Madagaskar – Zwischen Magie und Wirklichkeit (45 Min.) (HDTV)
Film von: Annette Scheurich, Rosie Koch
(Erstsendung 15.12.2015)

Madagaskar ist ein Land mit fantastischen Landschaften und bizarren Tier- und Pflanzenwelten. Kein Wunder, dass immer mehr Ökotouristen und Individualreisende die Insel für sich entdecken. Die Menschen dort sind geprägt von einer tiefen kulturellen und spirituellen Naturverbundenheit, von Tierlegenden, Mythen, Tabus und Ahnenkult. Dazu kommt noch die typisch gute Laune der Madegassen.


05:05 Der lange Flug des Phönix (50 Min.) (HDTV)
Film von: Manuela Gutiérrez
(Erstsendung 15.12.2015)

Zahlreiche Mythen ranken sich um den Flamingo, der im Alten Ägypten als Phönix, der Sonnenvogel, verehrt wurde. Heute findet man Flamingos vor allem in Südspanien mit seinem milden Klima. Dort verbringen sie den Winter. Alljährlich machen sich Scharen von Flamingos an der Mittelmeerküste auf, um einen geeigneten Brutplatz zu finden. Der Film zeigt die Reise der Flamingos zur Lagune von Fuente de Piedra in Spanien, der größten Lagune Westeuropas.


05:55 – 06:15 3satTextVision (20 Min.)

*

Sonntag, 18. November 2018


06:15 makro (30 Min.) (HDTV)
Mafia auf dem Meer
Film von: Jerôme Delafosse, Jerôme Pin
(Erstsendung 4.5.2018)

Viele Küstenbewohner leben vom Fischfang. Doch das Geschäft wird immer härter, denn sie konkurrieren mit einer international tätigen Fisch-Mafia. "makro" über die "Mafia auf dem Meer". Jeder fünfte Speisefisch stammt aus illegalem Fischfang. Das ist ein wirtschaftlicher Skandal mit ökologischen Folgen. Einige Arten sind dadurch vom Aussterben bedroht. "Erst stirbt das Meer, dann sterben wir", sagt der Naturschützer Paul Watson. Aber das Fischereigeschäft hat noch eine andere Dimension: Thailänder oder Vietnamesen arbeiten bis zu 22 Stunden pro Tag unter sklavenähnlichen Bedingungen auf hoher See. "makro" geht dem illegalen Fischfang und dem Kampf gegen die Mafia auf dem Meer nach. In Spanien begeben sich die Autoren auf die Spur von Antonio Vidal, einer der Köpfe des illegalen Fischfangs. In Indonesien verfolgen sie den Kampf des Fischereiministers gegen die Piraten.


06:45 Tele-Akademie (45 Min.) (HDTV)
Prof. Dr. Heinz Bude: Soziale Ungleichheiten in der Zukunft
(Erstsendung 5.11.2017)

Ein tiefer Graben zieht sich durch unsere Gesellschaft: Immer mehr Menschen sind von den Segnungen des Wohlstands ausgeschlossen und haben keine Hoffnung mehr, dass sich daran etwas ändert. Lebensläufe, die man für solide hielt, geraten ins Schlingern, weil Arbeitsplätze, die man sicher glaubte, wegbrechen. Es kann jeden treffen. Professor Dr. Heinz Bude entwirft ein Bild der Verhältnisse, die immer stärker unsere Gesellschaft prägen werden. Heinz Bude lehrt Makrosoziologie an der Universität Kassel und leitet auch den Bereich "Die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland" am Hamburger Institut für Sozialforschung.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Sternstunde Philosophie
09:05 Der "Philosophische Stammtisch" (60 Min.)
SRF-Gesprächsreihe
Soll man Sex kaufen dürfen?
(Erstsendung: 4.11.2018)

In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt. "Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?


10:05 Literaturclub (75 Min.)

"Literaturclub" diskutiert die neuesten literarischen Entdeckungen und gibt Orientierungshilfe im Buchmarkt. In der Gesprächssendung werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen.


"NZZ Standpunkte"
11:20 Deutschland – Ein Wintersommermärchen (55 Min.)
(Erstsendung: 16.09.2018)

"NZZ Standpunkte" bietet spannende Interviews und Gespräche zu aktuellen Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft oder Kultur. Moderiert wird die Sendung von "NZZ"-Chefredakteur Eric Gujer und der Politikphilosophin Katja Gentinetta.


12:15 Überleben mit Büchern (45 Min.) (HDTV)
Eine linke Verlagsgeschichte
Film von: Margit Knapp, Arpad Bondy
(Erstsendung 18.3.2014)

1964 gründete Klaus Wagenbach seinen Verlag in Berlin. Seine Frau Susanne Schüssler übernahm 2002 die Leitung. In dem bis heute unabhängigen Verlag wurde linke Verlagsgeschichte geschrieben. Der Film gibt Einblicke in den Alltag der Büchermacher aus fünf Jahrzehnten: die Arbeit im Verlag, Lesungen, Bücherfeste. Klaus Wagenbach selbst blickt zufrieden zurück auf sein Leben und die Verlagsgeschichte, die auch ein Stück deutscher Zeitgeschichte ist. Wagenbach ist ein Verleger mit Herz – sein Herz, das bekennt er freimütig, schlägt links. In seinem Verlag erschienen Bücher von Rudi Dutschke, Daniel Cohn-Bendit, Erich Fried, Che Guevara, Mao Tse-Tung und Ulrike Meinhof. Er war eine Ikone der deutschen Studentenbewegung. Im Lauf der Jahrzehnte ist das Verlagsprogramm internationaler geworden. Viele italienische Autoren kamen hinzu, von Stefano Benni bis Andrea Camilleri, aber auch Autoren aus Frankreich, Spanien und England – wie der Bestsellerautor Alan Bennett. Wie kann ein kleiner Verlag die Zeiten überstehen? Wie kann ein linker Meinungsverlag heute aussehen? Wie kann man eine politische Vision und Tradition zukunftsfähig fortführen? Wie antwortet man auf die jeweilige Zeit mit Büchern? Was ist das Geheimnis von Klaus Wagenbach?


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Unterwegs in Österreich
13:10 Faszination Höhle – Abenteuer und Forschung unter Tag (25 Min.) (HDTV)
Film von: Robert Fürst
(Erstsendung 11.11.2017)

Gestalter Robert Fürst und Kameramann Alex Limberger sind in Höhlen und Stollen eingestiegen, um eine ganz außergewöhnliche Welt zu zeigen, die mit ihrer speziellen Schönheit begeistern kann. Der Bergführer Heli Steinmassl aus Spital am Pyhrn hat sich auch als Höhlenforscher einen Namen gemacht. Er hat bereits mehrere Hundert Höhlen entdeckt und erforscht. Das Filmteam begleitet ihn bei Vermessungen im Pießling-Ursprung und bei einer Höhlenführung. Der Salzberg in Hallstatt ist das Reich von Hans Reschreiter. Der Archäologe des Naturhistorischen Museums in Wien ist der Grabungsleiter im prähistorischen Bergwerk. Vermutlich seit 7000 Jahren wird dort bereits Salz abgebaut, vergleichbare Fundstätten gibt es weltweit kaum. Mit welchen Werkzeugen die Menschen damals gearbeitet haben, wie sie gelebt oder wie sie sich ernährt haben – das versucht er mit seinem Team herauszufinden. Künstlich angelegte Gänge sind es, die Josef Weichenberger faszinieren. Der Mitarbeiter des Oberösterreichischen Landesarchivs kriecht in seiner Freizeit in Erdställe aus dem Mittelalter. Die bis zu 25 Meter langen, engen Stollen unter Bauernhäusern waren möglicherweise Kultstätten, vielleicht aber auch Fluchträume bei Überfällen.


13:35 Marokko – Oase der Sinne (15 Min.)
Film von: Natalie Steger
(Erstsendung 10.11.2012)

In Marokko, dem Land im Nordwesten Afrikas, mischen sich Tradition und Moderne. Den Besucher erwarten quirlige Städte und einzigartigen Landschaften – wunderschöne Strände, Oasen, Berge. Natalie Steger besucht neben den märchenhaften Altstädten von Marrakesch und Fes auch die Hafenstadt Essaouira sowie Ouarzazate am Fuß des Atlas. Und sie trifft Frauen, die eine Kooperative zur Produktion des kostbaren Arganöls gegründet haben. Es ist handgepresst.


13:50 Big Pacific (45 Min.) (HDTV)
Der gewaltsame Ozean
Folge 1 von 4
Film von: Craig Meade, John Cullum, Andrew Murray
(Erstsendung 25.9.2017)

Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. In Teil eins geht es um den "gewaltsamen Ozean". Der vom Feuerring umgebene Pazifische Ozean ist wilde, ungezähmte Natur. Jedes dort lebende Wesen muss seine eigene Überlebensstrategie entwickeln – entweder durch gute Tarnung oder durch geschickten Angriff. In dem 40 000 Kilometer langen Gürtel befinden sich gut drei Viertel aller aktiven Vulkane der Erde. Schwer vorstellbar, dass es dort überhaupt noch Leben gibt – aber die Natur steckt voller Überraschungen. Mit über 20 Zyklonen im Jahr ist der Pazifik auch Schauplatz der heftigsten Stürme der Welt. Wer sich anpasst, kann gut damit leben. Während sich in China Surfer mit den weltgrößten Wellen messen, hat ein kleiner Einsiedlerkrebs gelernt, wie man das von Wirbelstürmen hinterlassene Strandgut für sich nutzen kann. Doch letztlich sind nicht die Naturgewalten am beängstigendsten, sondern die vom Menschen ausgeübte Gewalt, deren Relikte vielerorts im und am Pazifik zu sehen sind. Seien es die mit Schädeln gefüllten Höhlen in Papua-Neuguinea, die von unzähligen Kriegen verbliebenen Schiffswracks, die als tickende Umweltzeitbomben vor sich hin rosten, oder das Bikini-Atoll, wo mit den Atombombentests nach dem Zweiten Weltkrieg die wohl größte Umweltkatastrophe in der Region verursacht wurde. Für die Reihe "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.


14:35 Big Pacific (45 Min.) (HDTV)
Der geheimnisvolle Ozean
Folge 2 von 4
Film von: Craig Meade, John Cullum, Andrew Murray
(Erstsendung 26.9.2017)

Der Mensch hat alle Landregionen der Erde, die Meeresoberfläche und einen guten Teil des Sonnensystems erforscht. Aber über die Tiefen des Pazifischen Ozeans weiß er sehr wenig. Trotz aller Bemühungen gibt dieses Meer seine Geheimnisse nur widerwillig preis. Zu ihnen zählt die alljährliche Arribada, die jeden September in Costa Rica stattfindet: Hunderttausende Schildkröten kehren zu ihrem Geburtsstrand zurück, um ihre Eier abzulegen. Dass sie es dabei schaffen, aus teils mehreren Tausend Kilometern Entfernung jedes Jahr den gleichen Küstenstreifen wiederzufinden, scheint ein Ding der Unmöglichkeit. Für die Reptilien bietet das Meer jedoch zahlreiche Anhaltspunkte, deren Bedeutung der Mensch erst langsam begreift. Einer dieser Wegweiser ist möglicherweise die vor der kolumbianischen Küste gelegene Insel Malpelo, die Spitze eines über 3000 Meter in die Tiefe reichenden vulkanischen Meeresrückens. Obwohl die Insel nur ein kleiner Punkt in den Weiten des Ozeans ist, kommen dort immer wieder Hunderte Haie aus dem gesamten Pazifik zusammen. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.


15:20 Big Pacific (40 Min.) (HDTV)
Der leidenschaftliche Ozean
Folge 3 von 4
Film von: Craig Meade, John Cullum, Andrew Murray
(Erstsendung 27.9.2017)

Im Pazifik hat der Fortpflanzungstrieb bei vielen seiner Bewohner zu außergewöhnlichen Anpassungen und Verhaltensweisen geführt – zum Beispiel beim Weißen Hai. Regelmäßig treffen sich in den Gewässern vor der mexikanischen Insel Guadalupe Weiße Haie, um die dort lebenden Seehunde gemeinsam zu jagen. Manchmal kommen sie aber auch mit ganz anderen Absichten – nämlich zur Paarung, vermuten Forscher. Der Pazifische Seewolf ist monogam. Ein Paar kann über 20 Jahre zusammenbleiben und wacht gemeinsam über das Gelege. Für andere Lebewesen im Pazifik ist die Paarung ein Spiel mit dem Tod: Entlang der kalifornischen Küste wird der Geschlechtsakt manchmal zu einem erbarmungslosen Kampf, bei dem die Weibchen Gefahr laufen, zu ertrinken. Bei der Pazifischen Riesenkrake sind es wiederum die Männchen, die sich der tödlichen Umarmung durch das Weibchen aussetzen. Und der Ozean bietet noch viele weitere Besonderheiten in Sachen Fortpflanzung: schwangere Männchen bei den Seepferdchen, Geschlechtsumwandlungen männlicher Clownfische und das erstaunliche Paarungsverhalten eines Ur-Reptils mit Vorliebe für Eidechsen. Auf der vor China gelegenen Tropeninsel Hainan versucht eine Gruppe Biologen, ein einst blühendes Riff wiederzubeleben. Auch vor Samoa wird der Mensch aktiv: um die vom Palolowurm einmal im Jahr abgestoßenen Samen und Eier zu sammeln, die dort als Delikatesse gelten. Im Golf von Kalifornien graben Grunionfische beim kollektiven Ablaichen ihre Eier an Land in den Sand ein, um sie vor maritimen Fressfeinden zu schützen. Das überaus seltene Phänomen wirkt wie eine Flutwelle aus Fischen. Für die Reihe "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.


16:00 Big Pacific (45 Min.) (HDTV)
Der gierige Ozean
Folge 4 von 4
Film von: Craig Meade, John Cullum, Andrew Murray
(Erstsendung 28.9.2017)

Im Pazifischen Ozean gibt es Nahrung im Überfluss, die Suche danach bestimmt das Leben der Meerestiere. Man trifft dort Kreaturen mit 100 Mündern – und auch das größte Maul der Weltmeere. Die Riesen des Pazifiks haben Besonderheiten entwickelt, um ihren immensen Nahrungsbedarf zu decken. Der Blauwal, das größte Tier der Welt, kann sich von winzig kleinen Krebstierchen ernähren, weil er mit seinem Riesenmaul bei jedem Bissen Unmengen von Krill verschlingt. Auch der Teufelsrochen fällt über winzige Beute her. Da diese kaum nahrhaft ist, frisst er fast pausenlos, um nicht zu verhungern. Die Nomura-Qualle, zunächst nur so groß wie ein Reiskorn, verspeist alles, was ihr in die Fangarme kommt, und kann so innerhalb eines Jahres größer werden als ein Mensch. Dabei stattet sich die Riesenqualle mit so vielen Mündern aus, wie für ein solch spektakuläres Wachstum notwendig sind. Ausgewachsene Walhaie können bis zu 15 Meter lang werden, doch als Jungtiere sind sie eine leichte Beute. Seinen Nahrungsbedarf deckt der Meeresriese, indem er bei größeren Planktonansammlungen einfach sein Maul öffnet und die Kleinstlebewesen aus dem Wasser filtert. Damit ist er eine der gefräßigsten Kreaturen im Pazifik. Auf den Marshallinseln haben Muränen gelernt, an Land zu jagen, und auch die Schildkröten der Galapagosinseln haben Verhaltensweisen entwickelt, die ihr Überleben sichern. Entlang der Küste Kaliforniens lebt wiederum ein auf den ersten Blick sehr unscheinbarer Jäger: Die Grüne Riesenanemone harrt geduldig aus, bis die Strömungen des Pazifiks ihr Beute zuspielen, wobei diese auch gern einmal doppelt so groß sein kann wie sie selbst. Nicht weit entfernt, vor der Küste von Big Sur, könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Hunger seiner Einwohner gar nicht überleben. Dort wächst auf dem Meeresboden ein riesiger Kelpwald, der in seinem Streben nach Sonnenlicht bis zu 45 Meter hoch wird. Dieser Algenwald bietet zahlreichen Arten Unterschlupf und dient ungeladenen Gästen auch als Nahrung. Der Rote Seeigel hat einen solchen Heißhunger auf Kelp, dass er die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten verwandeln könnte. Wäre da nicht der Seeotter, der mit seiner Vorliebe für Seeigel dem Kelpwald zur Seite steht. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.


16:45 Twins – Zwillinge (105 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm USA, 1988

Rollen und Darsteller:
Julius Benedict – Arnold Schwarzenegger
Vincent Benedict – Danny DeVito
Marnie Mason – Kelly Preston
Linda Mason – Chloe Webb
Mary Ann Benedict – Bonnie Bartlett

Regie: Ivan Reitman

Die Zwillinge Julius und Vincent wurden als Babys getrennt und treffen nach 30 Jahren erstmals wieder aufeinander: der eine ein naives Muskelpaket, der andere ein Kleinganove. Auf der gemeinsamen Suche nach der Mutter und auf der Flucht vor Ganoven entscheidet sich, ob sie eine Familie werden oder Fremde bleiben. – Danny DeVito und Arnold Schwarzenegger in einer der populärsten Komödien von Ivan Reitman ("Ghostbusters – Die Geisterjäger"). Ein Experiment hat sie zu Zwillingen gemacht: den großen, sportlichen Julius und den untersetzten, zur Fülligkeit neigenden Vincent. Wer sie sieht, kann es kaum glauben, und auch Vincent ist mehr als überrascht, als das naive Muskelpaket in Los Angeles plötzlich vor ihm steht. Julius weiß eine Menge – theoretisch -, hat aber keine Erfahrung mit dem wirklichen Leben, während Vincent, ein kleiner Ganove, mit allen Wassern gewaschen ist. Als Vincent sich gezwungen sieht, vor einer Gruppe von Ganoven, die ihm an den Kragen wollen, die Flucht zu ergreifen, gelingt es ihm nicht, Julius und seine Freundin Linda sowie deren Schwester Marnie abzuschütteln. Zu viert machen sie sich auf den Weg nach Texas. Denn sie wollen klären, was mit ihrer Mutter geschah und warum sie so verschieden sind. Die lange Fahrt quer über den Kontinent macht beide Brüder um ganz verschiedene Erfahrungen reicher: Während Julius lockerer wird und sich in Marnie verliebt, entdeckt Vincent sein Gewissen und was er an der gutmütigen Linda hat. Logisch, dass dieses Duo sich auch im großen Showdown bewährt.


18:30 Museums-Check mit Markus Brock (30 Min.)
Kunst Museum Winterthur und Fotomuseum Winterthur
Erstausstrahlung


19:00 heute (10 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


NZZ Format
19:10 Fromme Fremde – ultraorthodoxe Juden und Sexualität (30 Min.)
Film von: Andrea Hauner
(Erstsendung 22.6.2017)

Ultraorthodoxe Juden leben streng nach den Regeln der Thora. Mädchen und Jungen wachsen getrennt auf, das Berühren einer Person des anderen Geschlechts ist – außerhalb der Familie – verboten. Doch sobald der Bund fürs Leben geschlossen worden ist, wird aus dem sexuellen Tabu plötzlich eine religiöse Pflicht. "NZZ Format" begleitet zwei junge Ehepaare bei ihrem Spagat zwischen religiöser Pflicht und körperlichen Bedürfnissen. Orthodoxe jüdische Ehepartner sind nämlich dazu angehalten, nach der biblischen Anweisung "Seid fruchtbar und mehret euch" zu leben. Doch weil junge Männer und Frauen meist erst kurz vor der Hochzeitsnacht aufgeklärt werden, ist der Weg zu einem entspannten Verhältnis mit Körper und Sexualität oft ein weiter. Der jüdische Sexualtherapeut David Ribner hat den ersten Sexualratgeber für ultraorthodoxe Juden herausgegeben. Der behutsame Versuch einer Reform, denn auch in den Reihen der gottesfürchtigen "Haredis" mehren sich die Zweifler, und die Zahl der Aussteiger nimmt zu.


19:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (20 Min.)
Gebel Barkal, Sudan – Der heilige Berg der schwarzen Pharaonen
Film von: Rüdiger Lorenz
(Erstsendung 6.5.2007)

Noch heute wird der Gebel Barkal, der heilige Berg im Norden Sudans, von einer Felsnadel dominiert, welche die Fantasie der Menschen immer noch beschäftigt. Beinahe zwei Jahrtausende beeinflusste der Mythos um diesen Berg die Geschichte am Nil. Als die schwarzen Pharaonen um 750 vor Christus in Memphis einzogen und für mehrere Dynastien ganz Ägypten beherrschten, nahmen sie ihre Legitimation vom Gebel Barkal. Zahlreiche Bauten spiegeln die Verehrung für diesen Ort wider. Vom Sand zerfressene Säulenstümpfe lassen riesige Tempel erahnen. In Hieroglyphenschrift haben sich die Bauherren verewigt: Thutmosis, Piye, Tahaqua. Die Ruinen wurden 1916 freigelegt, vieles hat der Wüstenwind längst im Sand begraben. Während der Dreharbeiten zu diesem Film wurde ein zehn Meter langes Relief im Amuntempel ausgegraben. Zum Vorschein kam eine kleine Sensation: Ägyptische Herrscher kriechen vor einem schwarzen Pharao.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Nuhr im Ersten (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 8.11.2018)

Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig – Kabarett und Comedy treffen sich bei "Nuhr im Ersten – Der Satire Gipfel". Dieter Nuhr und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.


21:00 Torsten Sträter: Im Rahmen meiner Möglichkeiten (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Die Mütze ist Torsten Sträters Markenzeichen. Aber was sich darunter verbirgt, was dort brodelt und heraus will, macht ihn zur Spitzenkraft der komischen Bühnenunterhaltung. Ein Universum aus absurden Ideen, feinen Beobachtungen und irre lustigen Geschichten, die irgendwo zwischen Autobiografie, Philosophie und Wahnsinn spielen. Beim 3satfestival 2018 präsentiert Sträter eine exklusive Zusammenstellung seiner Geschichten. Für jeden ist thematisch etwas dabei. Es geht um die Macht der Entspannung, um Erziehung, Sex, Bratwurst, die heilende Kraft der Musik und um den Vater des Gedankens, der Günter heißt. Mit seinem unverkennbaren, sonoren Ruhrpott-Bass hat sich Torsten Sträter längst in die Spitzenklasse der deutschen Comedy-Szene gelesen. Fast jeder Satz seiner skurrilen, haarsträubenden und herrlich albernen Texte verbirgt eine Pointe. Oft sind es die Sätze selbst, die zu Pointen werden, womit er immer wieder beweist, wie lässig man mit deutscher Sprache umgehen kann. Folgerichtig ist der gelernte Herrenschneider, Slam-Poet, Schriftsteller und Vorleser ganz aktuell mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2018 ausgezeichnet worden.


21:45 Familie Jones – Zu perfekt, um wahr zu sein (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(The Joneses)
Spielfilm USA, 2009

Rollen und Darsteller:
Steve Jones – David Duchovny
Kate Jones – Demi Moore
Jenn Jones – Amber Heard
Mick Jones – Ben Hollingsworth
Larry Symonds – Gary Cole
Summer Symonds – Glenne Headly
KC – Lauren Hutton
Billy – Chris Williams

Regie: Derrick Borte

Als die Bilderbuchfamilie Jones in ein schickes Haus in einem wohlhabenden Vorort zieht, werden sie bald von den Nachbarn glühend beneidet. Doch der Schein trügt. Denn in Wahrheit sind die gut aussehenden Erfolgsmenschen gar keine Familie. Im Auftrag einer Marketingfirma sollen sie als vermeintlich authentische Vorbilder ihren gut betuchten Nachbarn die neuesten Konsumgüter schmackhaft machen. Der Plan scheint aufzugehen. Die Jones' finden schnell Anschluss und steigern die Verkaufsraten in der Gegend. Die ehrgeizige Kate sieht sich in der Firmenhierarchie sogar bereits die Stufe zum begehrten "Icon"-Status erklimmen. Allerdings droht dieser Karrieretraum an einer Reihe von Komplikationen zu scheitern, denn hinter der idyllischen Fassade der Scheinfamilie lauern ernste Konflikte: "Tochter" Jenn beginnt eine Affäre mit einem wesentlich älteren, verheirateten Mann, während "Sohn" Mick für Aufregung sorgt, weil er auf einer Party den neuesten Alkopop an Minderjährige verteilt und sein schwules Coming-out erlebt. Zwar können die Jones ihre Enttarnung immer wieder im letzten Moment verhindern, doch Steve, der neu im Team ist, kommt mit dem zynischen Rollenspiel zunehmend schwerer zurecht. Ein tragisches Ereignis in der Nachbarschaft bringt das Fass schließlich zum Überlaufen.

Die Tragikomödie "Familie Jones – Zu perfekt, um wahr zu sein" nimmt die Auswüchse der Konsumgesellschaft und die Methoden der modernen Werbebranche ins satirische Visier. Ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit bissigem Witz zeichnet der junge Regisseur Derrick Borte das gar nicht so unrealistische Porträt einer Gesellschaft, die sich vor allem über Statussymbole definiert. Demi Moore spielt als unterkühlte Werbeagentin eine echte Paraderolle, während "Californication"-Star David Duchovny sich einmal mehr als vielschichtiger Charakterdarsteller beweist. Seine Weltpremiere feierte der Film beim renommierten "Toronto International Film Festival".


23:15 Polizeiruf 110 (85 Min.) (4:3, mono, UT)
Flüssige Waffe
Fernsehfilm Deutsche Demokratische Republik, 1988

Rollen und Darsteller:
Hauptmann Reger – Klaus Gendries
Unterleutnant Becker – Jörg Hengstler
Kegel – Ulrich Mühe
Marlies – Jenny Gröllmann
Dorothee – Renate Reinecke
Xenie – Angelika Perdelwitz
Wiemeier – Henry Hübchen
Bühler – Frank Schenk

Regie: Helmut Krätzig
Drehbuch: Helmut Krätzig

Kegel hat Arbeit, seine neuen Kollegen begegnen ihm und seinem Alkoholproblem verständnisvoll. Seine Frau Marlies liebt ihn und vertraut ihm. Doch dann holt ihn seine Vergangenheit plötzlich wieder ein. Noch während der letzten Tage seiner Entziehungskur hatte sich ein alter Bekannter bei ihm gemeldet. Und schon wenige Tage nach dem Ende der Entziehungskur ist Kegel wieder verschwunden. Ist ihm etwas passiert, trinkt er wieder, oder hat er sich erneut mit seinen alten Freunden eingelassen? Um ihm zu helfen, muss Marlies eine schwere Entscheidung treffen. Kann sie bei der Polizei Hilfe suchen, oder zerstört sie damit Kegels Chance?


00:40 Hours – Wettlauf gegen die Zeit (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm USA, 2012

Rollen und Darsteller:
Nolan Hayes – Paul Walker
Abigail Hayes – Genesis Rodriguez
Sandra – Nancy Nave
Marc – Shane Jacobsen

Regie: Eric Heisserer

New Orleans, 2005: Nolans Hayes' ganze Sorge gilt nach dem Tod seiner Frau Abigail der Tochter, die an ein Beatmungsgerät angeschlossen ist. Mindestens 48 Stunden muss das Baby mit dem Respirator beatmet werden, um eine reale Überlebenschance zu haben. Doch ein verheerender Hurrikan verwüstet die Stadt und zwingt alle, Patienten wie Personal, das Gebäude zu verlassen. Nolan aber muss bleiben. Überall ist der Strom ausgefallen, doch hier gibt es wenigstens einen handbetriebenen Generator, mit dem er die Sauerstoff-Versorgung seiner Tochter sichern kann. Um sich wachzuhalten, erzählt Nolan seinem Nachwuchs von Abigail und den gemeinsamen Erlebnissen. Liebevoll versorgt er die Kleine, findet auf seinen kurzen Streifzügen durch das menschenleere Gebäude auch alles, was er für das Frühchen braucht. Ein Versuch, über ein Funkgerät Hilfe zu rufen, misslingt; Nolan bleibt auf sich allein gestellt. Auch als er vom Dach aus versucht, einen Hubschrauber auf sich aufmerksam zu machen, dreht dieser ab, weil Menschen von anderen Dächern ihn beschießen. Schließlich läuft Nolan ein Hund zu und wird unter dem Namen "Sherlock" sein neuer Begleiter. Das Tier wehrt dann auch erfolgreich einen gefährlichen Plünderer ab, der dem verzweifelten Vater sein letztes Essen geraubt hat. Fast zwei Tage sind inzwischen vergangen, und Nolan ist am Ende seiner Kräfte. Müdigkeit und Halluzinationen plagen ihn, als Sherlock endlich die lang ersehnten Rettungskräfte zu ihm führen kann.

"Hours – Wettlauf gegen die Zeit" ist ein Survival-Thriller, der in Teilen auf wahren Begebenheiten beruht: Während der Hurrikan Katrina 2005 im Südosten der Vereinigten Staaten wütete, hatten einige Ärzte auf einer Baby-Station tatsächlich stundenlang per Hand das Notstromaggregat betrieben und dadurch mehreren Menschen das Leben gerettet. Drehbuchautor und Regisseur Eric Heisserer hat diese Geschichte souverän in Szene gesetzt. Hauptdarsteller Paul Walker glänzt in der Rolle des um das Leben seiner Tochter kämpfenden Vaters. Kurz nach Ende der Dreharbeiten starb er im Alter von nur 40 Jahren bei einem Autounfall.


02:10 Big Pacific (45 Min.) (HDTV)
Der gewaltsame Ozean
Folge 1 von 4
Film von: Craig Meade, John Cullum, Andrew Murray
(Erstsendung 25.9.2017)

Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. In Teil eins geht es um den "gewaltsamen Ozean". Der vom Feuerring umgebene Pazifische Ozean ist wilde, ungezähmte Natur. Jedes dort lebende Wesen muss seine eigene Überlebensstrategie entwickeln – entweder durch gute Tarnung oder durch geschickten Angriff. In dem 40 000 Kilometer langen Gürtel befinden sich gut drei Viertel aller aktiven Vulkane der Erde. Schwer vorstellbar, dass es dort überhaupt noch Leben gibt – aber die Natur steckt voller Überraschungen. Mit über 20 Zyklonen im Jahr ist der Pazifik auch Schauplatz der heftigsten Stürme der Welt. Wer sich anpasst, kann gut damit leben. Während sich in China Surfer mit den weltgrößten Wellen messen, hat ein kleiner Einsiedlerkrebs gelernt, wie man das von Wirbelstürmen hinterlassene Strandgut für sich nutzen kann. Doch letztlich sind nicht die Naturgewalten am beängstigendsten, sondern die vom Menschen ausgeübte Gewalt, deren Relikte vielerorts im und am Pazifik zu sehen sind. Seien es die mit Schädeln gefüllten Höhlen in Papua-Neuguinea, die von unzähligen Kriegen verbliebenen Schiffswracks, die als tickende Umweltzeitbomben vor sich hin rosten, oder das Bikini-Atoll, wo mit den Atombombentests nach dem Zweiten Weltkrieg die wohl größte Umweltkatastrophe in der Region verursacht wurde. Für die Reihe "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.


02:55 Big Pacific (45 Min.) (HDTV)
Der geheimnisvolle Ozean
Folge 2 von 4
Film von: Craig Meade, John Cullum, Andrew Murray
(Erstsendung 26.9.2017)

Der Mensch hat alle Landregionen der Erde, die Meeresoberfläche und einen guten Teil des Sonnensystems erforscht. Aber über die Tiefen des Pazifischen Ozeans weiß er sehr wenig. Trotz aller Bemühungen gibt dieses Meer seine Geheimnisse nur widerwillig preis. Zu ihnen zählt die alljährliche Arribada, die jeden September in Costa Rica stattfindet: Hunderttausende Schildkröten kehren zu ihrem Geburtsstrand zurück, um ihre Eier abzulegen. Dass sie es dabei schaffen, aus teils mehreren Tausend Kilometern Entfernung jedes Jahr den gleichen Küstenstreifen wiederzufinden, scheint ein Ding der Unmöglichkeit. Für die Reptilien bietet das Meer jedoch zahlreiche Anhaltspunkte, deren Bedeutung der Mensch erst langsam begreift. Einer dieser Wegweiser ist möglicherweise die vor der kolumbianischen Küste gelegene Insel Malpelo, die Spitze eines über 3000 Meter in die Tiefe reichenden vulkanischen Meeresrückens. Obwohl die Insel nur ein kleiner Punkt in den Weiten des Ozeans ist, kommen dort immer wieder Hunderte Haie aus dem gesamten Pazifik zusammen. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.


03:40 Big Pacific (40 Min.) (HDTV)
Der leidenschaftliche Ozean
Folge 3 von 4
Film von: Craig Meade, John Cullum, Andrew Murray
(Erstsendung 27.9.2017)

Im Pazifik hat der Fortpflanzungstrieb bei vielen seiner Bewohner zu außergewöhnlichen Anpassungen und Verhaltensweisen geführt – zum Beispiel beim Weißen Hai. Regelmäßig treffen sich in den Gewässern vor der mexikanischen Insel Guadalupe Weiße Haie, um die dort lebenden Seehunde gemeinsam zu jagen. Manchmal kommen sie aber auch mit ganz anderen Absichten – nämlich zur Paarung, vermuten Forscher. Der Pazifische Seewolf ist monogam. Ein Paar kann über 20 Jahre zusammenbleiben und wacht gemeinsam über das Gelege. Für andere Lebewesen im Pazifik ist die Paarung ein Spiel mit dem Tod: Entlang der kalifornischen Küste wird der Geschlechtsakt manchmal zu einem erbarmungslosen Kampf, bei dem die Weibchen Gefahr laufen, zu ertrinken. Bei der Pazifischen Riesenkrake sind es wiederum die Männchen, die sich der tödlichen Umarmung durch das Weibchen aussetzen. Und der Ozean bietet noch viele weitere Besonderheiten in Sachen Fortpflanzung: schwangere Männchen bei den Seepferdchen, Geschlechtsumwandlungen männlicher Clownfische und das erstaunliche Paarungsverhalten eines Ur-Reptils mit Vorliebe für Eidechsen. Auf der vor China gelegenen Tropeninsel Hainan versucht eine Gruppe Biologen, ein einst blühendes Riff wiederzubeleben. Auch vor Samoa wird der Mensch aktiv: um die vom Palolowurm einmal im Jahr abgestoßenen Samen und Eier zu sammeln, die dort als Delikatesse gelten. Im Golf von Kalifornien graben Grunionfische beim kollektiven Ablaichen ihre Eier an Land in den Sand ein, um sie vor maritimen Fressfeinden zu schützen. Das überaus seltene Phänomen wirkt wie eine Flutwelle aus Fischen. Für die Reihe "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.


04:20 Big Pacific (45 Min.) (HDTV)
Der gierige Ozean
Folge 4 von 4
Film von: Craig Meade, John Cullum, Andrew Murray
(Erstsendung 28.9.2017)

Im Pazifischen Ozean gibt es Nahrung im Überfluss, die Suche danach bestimmt das Leben der Meerestiere. Man trifft dort Kreaturen mit 100 Mündern – und auch das größte Maul der Weltmeere. Die Riesen des Pazifiks haben Besonderheiten entwickelt, um ihren immensen Nahrungsbedarf zu decken. Der Blauwal, das größte Tier der Welt, kann sich von winzig kleinen Krebstierchen ernähren, weil er mit seinem Riesenmaul bei jedem Bissen Unmengen von Krill verschlingt. Auch der Teufelsrochen fällt über winzige Beute her. Da diese kaum nahrhaft ist, frisst er fast pausenlos, um nicht zu verhungern. Die Nomura-Qualle, zunächst nur so groß wie ein Reiskorn, verspeist alles, was ihr in die Fangarme kommt, und kann so innerhalb eines Jahres größer werden als ein Mensch. Dabei stattet sich die Riesenqualle mit so vielen Mündern aus, wie für ein solch spektakuläres Wachstum notwendig sind. Ausgewachsene Walhaie können bis zu 15 Meter lang werden, doch als Jungtiere sind sie eine leichte Beute. Seinen Nahrungsbedarf deckt der Meeresriese, indem er bei größeren Planktonansammlungen einfach sein Maul öffnet und die Kleinstlebewesen aus dem Wasser filtert. Damit ist er eine der gefräßigsten Kreaturen im Pazifik. Auf den Marshallinseln haben Muränen gelernt, an Land zu jagen, und auch die Schildkröten der Galapagosinseln haben Verhaltensweisen entwickelt, die ihr Überleben sichern. Entlang der Küste Kaliforniens lebt wiederum ein auf den ersten Blick sehr unscheinbarer Jäger: Die Grüne Riesenanemone harrt geduldig aus, bis die Strömungen des Pazifiks ihr Beute zuspielen, wobei diese auch gern einmal doppelt so groß sein kann wie sie selbst. Nicht weit entfernt, vor der Küste von Big Sur, könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Hunger seiner Einwohner gar nicht überleben. Dort wächst auf dem Meeresboden ein riesiger Kelpwald, der in seinem Streben nach Sonnenlicht bis zu 45 Meter hoch wird. Dieser Algenwald bietet zahlreichen Arten Unterschlupf und dient ungeladenen Gästen auch als Nahrung. Der Rote Seeigel hat einen solchen Heißhunger auf Kelp, dass er die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten verwandeln könnte. Wäre da nicht der Seeotter, der mit seiner Vorliebe für Seeigel dem Kelpwald zur Seite steht. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.


05:05 Island – Weltspitze (45 Min.) (HDTV)
Film von: Reinhard Kungel
(Erstsendung 14.12.2017)

Island ist voller Naturgewalten. Doch wie lebt es sich damit? Spätestens seit der Fußball-EM 2016 ist klar: fröhlich! Die Isländer stehen in vielen Rankings ganz oben, sogar im Glücklichsein. Majestätische Vulkane, brodelnde Geysire, reißende Wasserfälle, lange Fjorde, schier endlose Lavalandschaften: Der Film verbindet faszinierende Bilder von den Naturschönheiten Islands mit dem optimistischen Lebensgefühl seiner Bewohner.


05:50 Über den Dächern von Paris (20 Min.) (HDTV)
Geschichten aus Frankreich
(Erstsendung 5.8.2017)

Auf den Straßen von Paris tost der Verkehr, und es drängen sich Menschenmassen. Ganz anders hoch oben. Dort finden sich stille Winkel, auf die nur selten das Auge einer Kamera fällt. Auf den Dächern finden sich blühende Dachgärten, den neugierigen Blicken von außen verborgen, Cafés und exklusive Penthouse-Wohnungen. Dazwischen ragen berühmte Kirchen wie Notre Dame oder der stählerne und doch so filigrane Eiffelturm in den Himmel.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Montag, 19. November 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 16.11.2018)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 16.11.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 16.11.2018)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 16.11.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 NDR Talk Show (120 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 9.11.2018)

Mit dabei sind diesmal: die Schauspieler Wotan Wilke Möhring, Heidi Mahler und Peter Millowitsch, der Sänger Hartmut Engler und PUR, die Sängerin Maite Kelly, der Komiker Bülent Ceylan, der Koch Tarik Rose und der Psychologe Dr. Leon Windscheid. Seit 2013 ermittelt Wotan Wilke Möhring als Kommissar Thorsten Falke im "Tatort". Der dreifache Vater hat in über 100 Filmen mitgewirkt und zahlreiche Preise gewonnen, darunter einen Bambi, einen Grimme-Preis, zwei Fernsehpreise und eine Goldene Kamera. Jetzt löst der 51-Jährige seinen elften "Tatort"-Fall und spielt außerdem in der Krimi-Serie "Parfum", die den Weltbestseller-Roman von Patrick Süskind in die Gegenwart holt. Es geht um eine brutale Mordserie in der deutschen Provinz am Niederrhein, in die fünf ehemalige Internatsschüler verwickelt sein könnten. Bülent Ceylan ist der selbst ernannte Botschafter des Kurpfälzer Dialektes und trägt in dieser Funktion das "Monnemer" Lebensgefühl hinaus in die Welt. Derzeit ist er mit seinem zehnten Bühnenprogramm "Kronk" im deutschsprachigen Raum unterwegs. In seinen rockigen Comedy-Shows nimmt er in verschiedenen Rollen die Marotten von Deutsch-Türken und Mannheimern unter die Lupe. Es gibt keinen Comedy-Preis, den Bülent Ceylan im Laufe der letzten Jahre noch nicht bekommen hätte. Dabei hat er sich seinen Weg in die erste Liga der Comedy-Szene mühsam erkämpft: Zwölf Jahre tourte er mit seinen Programmen durch die Republik. Bülent entlarvt auf unvergleichlich lustige Weise Vorurteile und Absurditäten im Umgang der verschiedenen Kulturen untereinander. Die Schauspieler Heidi Mahler und Peter Millowitsch kennen sich seit ihrer Jugend, jetzt stehen die beiden Kinder bedeutender Theater-Dynastien zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne. Am 1. Dezember 2018 hat in der Volksbühne am Rudolfsplatz in Köln der legendäre Schwank "Tratsch im Treppenhaus" Premiere. Eine Tradition setzt sich damit fort. Die Tochter der Hamburger Schauspiel-Ikone Heidi Kabel und des langjährigen Ohnsorg-Theater-Intendanten Hans Mahler spielt mit dem Sohn des Kölner Urgesteins Willy Millowitsch, der damit an den Ort zurückkehrt, an dem seine Vorfahren vor mehr als 80 Jahren Theatergeschichte schrieben. Wie groß die Fußstapfen der Eltern sind und wie die beiden sich heute nach so vielen Jahren verstehen, erzählen Heidi Mahler und Peter Millowitsch in der "NDR Talk Show". Seit mehr als 30 Jahren stehen PUR nun schon gemeinsam auf der Bühne und füllen große Stadien und Arenen. Hartmut Engler ist seit 1976 Frontmann und Texter der Band. Das 1995 veröffentlichte Album "Abenteuerland" war 72 Wochen lang auf Platz eins der deutschen Charts und wurde mehr als zwei Millionen Mal verkauft. Auch heute noch gehört Engler zu den kommerziell erfolgreichsten deutschsprachigen Pop-Musikern. Im September erscheint das 16. Studioalbum der Band, im November geht die Band auf große Arena-Tournee. In der "NDR Talk Show" stellt Hartmut Engler zusammen mit Mitgliedern von PUR einen Song aus dem neuen Album in einer Unplugged-Version vor. Während die Kelly Family mit alten und neuen Hits ein erfolgreiches Comeback feiert, hat Maite Kelly, das zweitjüngste Kind der Musikerfamilie, vor zwei Jahren eine ganz neue Leidenschaft für sich entdeckt: den deutschen Schlager. Und das mit großem Erfolg. Ihr Debütalbum "Sieben Leben für dich", das im Herbst 2016 erschien, erhielt in diesem Jahr dreifach Gold. Am 19. Oktober erscheint ihr zweites Schlageralbum. Auch privat ging es in den letzten beiden Jahren bei der dreifachen Mutter um Herz und Schmerz: 2017 trennte sie sich von ihrem langjährigen Partner und Vater ihrer Kinder. Ob und wie sie ihre Trennung in den neuen Songs verarbeitet hat, verrät sie in der "NDR Talk Show". "Keep it small and simple", der Leitspruch des in Kiel geborenen Kochs Tarik Rose, der schon als kleiner Junge mit seinem Opa am Herd stand und für die Familie kochte. Sein Steckenpferd: schnörkellose, ehrliche Küche. Nach einer fundierten Ausbildung wurde er 2004 Küchenchef im Restaurant "Engel" in Hamburg, das damals dem TV-Koch Christian Rach gehörte. Heute ist Rose der Inhaber des kulinarischen Geheimtipps und entwickelt in der winzigen Kombüse völlig neue Geschmackswelten auf der Basis bester Qualität. Auch vor der Kamera ist Tarik Rose aktiv: Im NDR-Fernsehen kocht er regelmäßig in der Sendung "Iss besser!", und im "ARD-Buffet" ist er gern gesehener Gast. Nun hat er mit "Tarik kocht dich fit" sein erstes Kochbuch vorgelegt. Darin finden sich zahlreiche Rezepte, die seine Leser nicht nur satt, sondern auch gesund und glücklich machen sollen. Bereits als Schüler gründete Leon Windscheid sein erstes Unternehmen, aus dem verschiedene Firmen entstanden. 2015 gewann er bei "Wer wird Millionär?" den Hauptgewinn von einer Million Euro, mit der er das nach Günther Jauch benannte Schiff "MS Günther" kaufte. Die Basis für seinen Gewinn bildete sein profundes Wissen in Psychologie - und die Überzeugung, dass man mit dem richtigen Training (fast) alles erreichen kann. Der 29-jährige ist promovierter Psychologe und Wissenschaftler. "Altes Hirn, Neue Welt" heißt sein erstes Bühnenprogramm, mit dem er jetzt auf Tournee ist. Dabei nimmt er sein Publikum mit auf eine Reise zu den Gefühlen und Gedanken, die es zunehmend vergessen oder schon ganz verloren hat. Denn alles wird immer schneller, digitaler und effizienter, weiß Windscheid. Humorvoll und fesselnd erklärt der junge Forscher, weshalb man Langeweile wieder suchen sollte, warum Ziellosigkeit ans Ziel führen kann und wieso richtiges Alleinsein vor Einsamkeit schützt. Die "NDR Talk Show" ist der Klassiker unter den Talkrunden. Zwei Stunden spannende und anregende Unterhaltung mit Prominenten und Menschen, die Schlagzeilen machen.


12:15 sonntags (30 Min.) (UT)
Menschen, die uns prägen: Kinder
(Erstsendung 18.11.2018)

Moderation: Andrea Ballschuh

Kind sein ist anders: frei, unbefangen und enorm anders als vor 50 Jahren. In einer Zeit, in der "Retortenbabys" Normalität werden, sind Kinder heute oft Wunschkinder, das Rollenbild ist neu. Kindheit ist nicht mehr geprägt durch körperliche Arbeit, strenge Eltern und viele Geschwister, sondern selbstbestimmt und an Medien orientiert. Doch was bedeutet das genau? Und wie kinderfreundlich ist Deutschland? "sonntags" geht dem nach.


12:45 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (15 Min.)
Gebel Barkal, Sudan – Der heilige Berg der schwarzen Pharaonen
Film von: Rüdiger Lorenz
(Erstsendung 6.5.2007)

Noch heute wird der Gebel Barkal, der heilige Berg im Norden Sudans, von einer Felsnadel dominiert, welche die Fantasie der Menschen immer noch beschäftigt. Beinahe zwei Jahrtausende beeinflusste der Mythos um diesen Berg die Geschichte am Nil. Als die schwarzen Pharaonen um 750 vor Christus in Memphis einzogen und für mehrere Dynastien ganz Ägypten beherrschten, nahmen sie ihre Legitimation vom Gebel Barkal. Zahlreiche Bauten spiegeln die Verehrung für diesen Ort wider. Vom Sand zerfressene Säulenstümpfe lassen riesige Tempel erahnen. In Hieroglyphenschrift haben sich die Bauherren verewigt: Thutmosis, Piye, Tahaqua. Die Ruinen wurden 1916 freigelegt, vieles hat der Wüstenwind längst im Sand begraben. Während der Dreharbeiten zu diesem Film wurde ein zehn Meter langes Relief im Amuntempel ausgegraben. Zum Vorschein kam eine kleine Sensation: Ägyptische Herrscher kriechen vor einem schwarzen Pharao.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Kolumbiens wilde Schönheit (45 Min.) (HDTV)
Im Dschungel des Chocó
Folge 1 von 2
Film von: Andrew Moorwood
(Erstsendung 1.7.2016)

Versteckt unter dem dichten Dach des tropischen Regenwaldes existiert eine wundersame Welt: Noch ist sie weitgehend unentdeckt und ein Paradies für Pflanzen und Tiere. "Chocó" wird das Gebiet genannt, das zwischen Pazifikküste und den Anden liegt und im Norden an den Atlantischen Ozean grenzt. Die wilde Küstenregion ist Heimat von Riesentausendfüßern, Pfeilgiftfröschen, Affen, Jaguaren, Schildkröten und Buckelwalen. Unberührte Mangrovenwälder säumen die Küste. Sie sind Refugium für Krebstiere und Millionen von Vögeln.


14:05 Kolumbiens wilde Schönheit (45 Min.) (HDTV)
Der Nationalpark Serranía de la Macarena
Folge 2 von 2
Film von: Valeria Fabbri-Kennedy
(Erstsendung 1.7.2016)

Bizarre Anden-Gipfel, Tafelberge und Savannen-Landschaften: Die Serranía de la Macarena liegt im Herzen Kolumbiens und gehört zu den artenreichsten Landschaften der Erde. Mit einer Flügelspannweite von drei Metern gleitet dort der Andenkondor über schroffe Bergspitzen, große Wollaffen bevölkern die dichten Bergregenwälder, und bunt schillernde Kolibris spielen eine wichtige Rolle als Pflanzen-Bestäuber. Zum Nationalpark gehören auch Teile des Orinoco-Beckens. Die Regenzeit verwandelt die großen Graslandschaften mit Galeriewäldern in ein flaches Seengebiet – ein Paradies für Wasservögel und Reptilien.


14:50 Transoceânica – Die längste Busreise der Welt (45 Min.) (HDTV)
Die Jungfernfahrt: Von der Copacabana zu den Cowboys
Folge 1 von 5
Film von: Johan von Mirbach
(Erstsendung 9.1.2017)

Die längste Busreise der Welt führt von Rio de Janeiro bis nach Lima: 6300 Kilometer. Die erste Etappe geht vom Atlantik bis ins landwirtschaftliche Herz Brasiliens, den Soja-Staat Mato Grosso. Die sechstägige Reise führt durch extrem unterschiedliche Landschaften, durch tropischen Regenwald ebenso wie durch ausgedehnte Wüsten. Viele Fahrgäste sind Peruaner und Bolivianer, die in den brasilianischen Metropolen arbeiten. Nach dem Start an Rios Copacabana passiert der Bus zunächst die Costa Verde, eine der schönsten Küsten Brasiliens. Dort trifft das brasilianische Bergland auf den Atlantik. 24 Stunden später fahren die Passagiere durch Mato Grosso, das Herzstück des brasilianischen Agrobusiness. Ausgedehnte Soja-Felder und Zuckerrohr-Plantagen bestimmen das Bild. Nur wenige Kilometer weiter westlich der Straße beginnt das Pantanal. Dieses Feuchtgebiet, das halb so groß ist wie Schweden, bietet einen idealen Lebensraum für etwa 35 Millionen Kaimane, die zur Familie der Krokodile gehören. André von Thuronyi, ein Brasilianer mit österreichischen Vorfahren, betreibt dort eine Luxus-Ecolodge für Naturliebhaber. In der Region wurde auch das Rodeo erfunden. Die peruanische Busfirma "Expreso Ormeño" ist spezialisiert auf lange Routen. Es ist das erste Unternehmen, das diese Strecke vom Atlantik zum Pazifik bedient. Die Verbindung wurde erst 2010 möglich, nachdem das letzte Teilstück der Transoceânica in Peru fertiggestellt worden war.


15:35 Transoceânica – Die längste Busreise der Welt (45 Min.) (HDTV)
Die Barrikade im Regenwald
Folge 2 von 5
Film von: Johan von Mirbach
(Erstsendung 10.1.2017)

Diese Etappe führt durch den brasilianischen Bundesstaat Rondônia im Amazonasbecken, vorbei an Waldschützern und zu Matschrennen in Seifenkisten. Bevor die Straße kam, lebten hier die Suruí. Den ersten Kontakt zur Zivilisation im Jahr 1969 überlebten nur 300 der 5000 Stammesmitglieder. Sie starben vor allem an eingeschleppten Windpocken. Heute leben wieder 1300 Suruí in einem Reservat und lassen sich dafür bezahlen, dass sie ihren Wald schützen. Häuptling Almir Narayamoga Suruí betreibt weltweit Lobbyarbeit für seinen Stamm und vermarktet die nachhaltig angebauten Produkte. Der Internetkonzern Google hilft ihm dabei. Er hat Suruí mit GPS-Systemen und Computern ausgestattet. In Alto Paraíso in Rondônia findet jedes Jahr ein Autorennen mit 30 000 Zuschauern statt. Die Rennfahrzeuge sind eigentlich spezielle Lasttraktoren, Jericos genannt. Doch die Dorfbewohner machten aus ihren Nutzfahrzeugen ein Spaßobjekt. In Vista Alegre do Abunã wird die Fahrt der Reisenden auf der Transoceânica abrupt unterbrochen. Die Dorfbewohner haben die Straße mit brennenden Barrikaden blockiert. Über 6300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die sechstägige Reise führt durch tropischen Regenwald und durch Wüsten.


16:20 Transoceânica – Die längste Busreise der Welt (40 Min.) (HDTV)
Die Goldstraße
Folge 3 von 5
Film von: Johan von Mirbach
(Erstsendung 11.1.2017)

Der Bus hat die Grenze zwischen Brasilien und Peru erreicht. Die Reisenden erleben eine der Razzien gegen illegale Goldsucher, die entlang der "Goldstraße" an der Tagesordnung sind. Das Gold, das sich am Grund der Flüsse im Regenwald ablagert, zieht Tausende Glücksritter an. Doch das Quecksilber, das bei der Goldgewinnung eingesetzt wird, droht 50 000 Menschen zu vergiften. Teile der Provinz Madre de Dios wurden zum Notstandsgebiet erklärt. Über 6300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die sechstägige Reise führt durch tropischen Regenwald und durch Wüsten.


17:00 Transoceânica – Die längste Busreise der Welt (45 Min.) (HDTV)
Götter und Berge
Folge 4 von 5
Film von: Johan von Mirbach
(Erstsendung 12.1.2017)

Diese Reiseetappe führt vom Amazonasbecken hinauf in die Anden bis zur legendären Inka-Festung Machu Picchu, die das Ziel unzähliger Touristen aus aller Welt ist. Die Anlage zerbröselt unter den Tritten der Millionen Besucher. Die Verantwortlichen stehen vor einem Dilemma: Einerseits bringen die Touristen Geld ein, andererseits wollen die Archäologen Machu Picchu für spätere Generationen bewahren. Über 6300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die sechstägige Reise führt durch tropischen Regenwald und durch Wüsten.


17:45 Transoceânica – Die längste Busreise der Welt (45 Min.) (HDTV)
Durch die Wüste nach Lima
Folge 5 von 5
Film von: Johan von Mirbach
(Erstsendung 13.1.2017)

Auf der letzten Etappe der Reise fährt der Bus aus den Anden heraus, durchquert die peruanische Küstenwüste und erreicht nach 144 Stunden, zwei Tage zu spät, die peruanische Hauptstadt Lima. In Peru kommen pro Einwohner etwa drei Mal so viele Menschen auf den Straßen um wie in Deutschland oder Frankreich. Einige gefährliche Stellen in den Anden tragen Beinamen wie "Todeskurve" oder "verhexte Kurve". Auf den Hochebenen der Anden lebt zwischen 3800 und 4800 Meter Höhe eine Lama-Art - die Vicuñas. Aus ihrem Fell wird die teuerste Wolle der Welt hergestellt. Doch ein Parasit hat in den letzten Jahren die Bestände der Vicuñas stark dezimiert. Er frisst sich durch das Fell der Tiere, sodass sie nicht mehr gegen Kälte und Regen geschützt sind und in der Folge erfrieren. Der Westabhang der Anden ist staubig und trocken. Dort beginnt die peruanische Küstenwüste, in der sich vor über 2000 Jahren die Nazca-Kultur entwickelte. Sie hinterließ kilometerlange Linien in der Wüste, Figuren geformt aus Schneisen im Geröll. Die Bus-Route führt mitten durch sie hindurch. Weiter geht es direkt am Pazifik entlang Richtung Norden. An der Küste liegen zahlreiche Fischerorte. Pisco ist einer davon. Dort macht das Wetterphänomen El Niño den Fischern zu schaffen. Die Fangquote liegt weit unter dem durchschnittlichen Wert. Über 6300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die sechstägige Reise führt durch tropischen Regenwald und durch Wüsten.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
20:15 Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt (125 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser
Deutschland, 2017
Erstausstrahlung

Im Frühjahr 2013 brechen Gwendolin und Patrick zu einer Reise um die Welt auf, mit dem Vorsatz, nicht zu fliegen. Voller Erfahrungen kehren sie nach gut 100 000 Kilometern im Sommer 2016 zurück. In ihrem ermutigenden und hoffnungsvollen Film folgen die Zuschauer den Reisenden von Land zu Land bei ihren faszinierenden Begegnungen und Abenteuern, die sie mit der Handykamera dokumentierten. "Uns zieht es hinaus. Mit Rucksack, Zelt und nur dem, was wir wirklich brauchen. Und das alles über Land. Nie den Kontakt zur Erde verlieren. Immer Strecke spüren. Über die Meere mit dem Schiff, denn jeden Meter wollen wir mit all unseren Sinnen wahrnehmen, mit Zeit reisen. Wir lernen Grenzen kennen. Wollen lernen, was Verzicht heißt und was Genuss bedeutet." Mit diesen Vorsätzen machten sich die Filmemacher auf den Weg und versuchten, das auch in der Montage ihres Films zu vermitteln. Der Zuschauer wird in ein anderes Zeitgefühl und die besondere Aufmerksamkeit für die Details in Natur und Alltag hineingezogen. Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier ist es gelungen, kulturelle Grenzen und ganz praktische Hindernisse zu überwinden, indem sie den Menschen vertrauten, die ihnen begegneten. So demonstriert der einnehmende und immer wieder bewegende Film Weltoffenheit im besten Sinn. Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser stammen aus Freiburg und hatten den Film zunächst nur als Erinnerung für ihre Familie und die Freunde gedacht, die sie unterstützt hatten, doch bald zeigte sich, dass er sehr viel mehr Menschen ansprach. "Weit" wurde 2017 im Kino zum erfolgreichsten Dokumentarfilm im deutschsprachigen Raum, und 2018 ging die Erfolgsgeschichte weiter. 3sat zeigt den Film als Free-TV-Premiere als Auftakt eines Dokumentarfilm-Sonderprogramms.

3sat feiert "25 Jahre Dokumentarfilmzeit". Aus diesem Anlass zeigt 3sat ab Montag, 19. November, bis Freitag, 23. November, täglich ab 20.15 Uhr die besten Dokumentarfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – 15 Dokumentarfilme in fünf Tagen.


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
22:20 Erich und Schmitte – Entscheidend is am Beckenrand (80 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Stefan Eisenburger
Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Stefan Eisenburger, Filmstudent und selbst früher Vereinsschwimmer, porträtiert die beiden Seniorenschwimmer Erich Liesner, 86, und Hans-Jürgen Schmidt, 68, aus Essen. Sein Film erzählt von einer Männerfreundschaft, von den Beschwerden des Alters und von sportlichem Erfolg. Als der Filmemacher bei einem Unfall tödlich verunglückt, verlieren beide Protagonisten einen Freund. Erichs und Schmittes humorvolle Art, das Leben und seine Schicksalsschläge mit einer gehörigen Portion "Weiter geht's" zu betrachten, wird auf die Probe gestellt, kommt doch der Tod des viel jüngeren Regisseurs völlig unerwartet. Als drei mit Eisenburger befreundete Filmemacherinnen das Projekt übernehmen, um es zu Ende zu führen, sind auch sie bereit, weiterzumachen. Denn Erich und Schmitte haben noch ein großes Ziel vor Augen: die Teilnahme an den Senioren-Europameisterschaften in London 2016. So reisen sie gemeinsam in ein Trainingscamp nach Teneriffa, wo sie sich ein Zimmer teilen und sich auf den Wettkampf in London vorbereiten. Stefan Eisenburger, geboren 1979 in Essen, studierte von 2011 bis 2015 an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Neben zahlreichen Kameraarbeiten realisierte er während seines Studiums auch eigene Dokumentarfilme. "Erich und Schmitte" sollte sein Abschlussfilm sein. Er befand sich mitten in der Produktion des Films, als er im September 2016 bei einem Badeunfall auf Mallorca ums Leben kam.


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
23:40 Cool Mama (80 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Peter Heller
Deutschland, 2016

Auf der Suche nach schönen Stoffen in Afrika verliebt sich die attraktive 50-jährige Münchner Modemacherin Ann in den jungen Nigerianer Akin – der Beginn einer ganz besonderen Beziehung. In seiner Langzeitbeobachtung zeigt der renommierte Münchner Autor und Filmemacher Peter Heller einen unkonventionellen, multikulturellen Lebensentwurf und stellt unvoreingenommen die Frage nach der Wertigkeit von Polygamie. Nach der Heirat gründen Ann und Akin in München das Africa House, das Mode und Kultur verbindet. Als Ann von Bola erfährt, Akins Jugendliebe, mit der er fünf Kinder hat, reagiert die Münchnerin wieder überraschend: Auch Zweitfrau und Kinder werden nach Deutschland geholt. Seit bald 15 Jahren dokumentiert Peter Heller dieses ungewöhnliche Miteinander, in dem sich zwei Frauen arrangieren und die Rollen von Ehefrau (Bola) und Geliebten wie auch Großmutter (Ann) neu interpretiert werden und ineinander übergehen. Kein Zustand von Dauer, aber von Nachhaltigkeit: Alle fünf "Enkelkinder" sind mittlerweile in München bestens integriert, die großen Brüder sind gute Schüler und besuchen das Gymnasium. Akin geht in seiner Rolle als Familienvorsteher auf. An seine Stelle im Leben von Ann ist mittlerweile ein emeritierter Professor für Physik getreten, der das labile Gleichgewicht in erheblichem Maße stört. Vor "Cool Mama" hat Peter Heller für 3sat bereits so erfolgreiche Filme wie "Mama General" (1997) und "Kolonialmama" (2009) gedreht.


01:00 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:30 Willkommen Österreich (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 13.11.2018)

Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor – fernab von Political Correctness.


02:20 Crossroads (45 Min.) (HDTV)
Coogans Bluff
Folge 5 von 8
Erstausstrahlung

Mitwirkende: Clemens Marasus (Gesang / Bass)
Willi Paschen (Gitarre)
Charlie Paschen (Schlagzeug)
Stefan Meinking (Posaune / Gesang)
Max Thum (Saxofon / Orgel / Gesang)

Coogans Bluff sind zeitgemäß und retro zugleich, experimentierfreudig und doch Rock-Traditionalisten. Sie bedienen sich bei Kraut- und Progressive-Rock, Fusion, Psychedelic und Stoner-Rock, aber auch beim Soul. Speziell live sind sie ein Erlebnis. Der "Rolling Stone" schwärmt, dass die Band "zwischen 60s/70s-Hardrock, Hippie-Funk und einer Art Blues-Dekonstruktion im Sinne von Captain Beefheart" changiert, "MINT" konstatiert, sie seien " … angekommen in einer erdnahen Umlaufbahn, ganz alleine, ohne Konkurrenz, alles überstrahlend". So flexibel die Bandmitglieder Wohnorte zwischen Rostock, Berlin und Leipzig wechselten, ging man auch mit musikalischen Zielen um. Man hat sich einen eigenen Platz in einer zum Platzen gefüllten Schublade erkämpft, die gern den Stempel "Retro" trägt. Zweimal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 10. bis 13. Oktober 2018 werden wieder internationale Acts gezeigt.


03:05 Crossroads (45 Min.) (HDTV)
Child
Folge 6 von 8
Erstausstrahlung

Mitwirkende: Mathias Northway (Gitarre / Gesang)
Michael Lowe (Schlagzeug)
Danny Smith (Bass)

Aus Melbourne, Australien, kommt die Gruppe Child, die die raue Kraft des Hardrocks mit schweren Blues-Strukturen koppelt. Der Stoner-Rock des Trios entfaltet sich zuvorderst auf der Bühne, wo die Musiker ihre Vorliebe für pure musikalische Kraft auf die Freiheit des Live-Ausdrucks und ihren Hang zu überraschend-komplizierten instrumentalen Feinheiten prallen lassen. Child ist eine ausdrucksstarke, urgewaltige Formation, die von einem lokalen Phänomen in ihrer Heimat durch einen schwindelerregenden Erfolg auf Bandcamp und in unzähligen Musik-Blogs weltweit so viel Aufmerksamkeit erhielt, dass sie mittlerweile als große Hoffnung des Heavy-Blues wahrgenommen wird. Zweimal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 10. bis 13. Oktober 2018 werden wieder internationale Acts gezeigt.


03:50 Crossroads (45 Min.) (HDTV)
Shirley Davis & The Silverbacks
Folge 7 von 8
Erstausstrahlung

Mitwirkende: Shirley Davis (Gesang)
Jorge Suárez (Schlagzeug)
Diego Miranda (Bass)
Eduardo Martínez (Gitarre)
Lucas Duplá (Keyboards)
Aarón Pozón (Saxofon)
Javi Martínez "Martinxto

Geboren in London, 20 Jahre in Australien gelebt, da als "Diva des australischen Soul" gefeiert, jetzt drei Jahre in Madrid: "the soul queen of Europe", Shirley Davis. Die begnadete Soul-Röhre wurde von Marva Whitney und Sharon Jones gefördert. Letztere holte sie bei einem Konzert in Spanien auf die Bühne – was die führende spanische Soul-Schmiede Tucxone Records auf sie aufmerksam machte. Mit der großartigen Hausband The Silverbacks im Rücken erinnert das Set-up an Daptone Records in New York, wo unter anderen mit Charles Bradley und Sharon Jones direkte musikalische Vorbilder für Shirley Davis heimisch waren. Ihre Auftritte sind "Ein schillernder Mix aus exotischem Soul und Funk, leicht und trotzdem heavy ( …) deep und fresh, ( …) exzellente Performances", so Phil Gates von Funkalicious. Und "laut.de" hat erkannt: "Sobald diese Frau zu singen ansetzt, kreist ohnehin alles um sie. ( …) Dafür muss sie sich gar nicht besonders aufplustern oder irgendwelche exaltierten Vokalknödeleien vom Stapel lassen. Shirley Davis' Präsenz kommt von innen." Zweimal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 10. bis 13. Oktober 2018 werden wieder internationale Acts gezeigt.


04:35 Crossroads (45 Min.) (HDTV, 4:3, UT)
Kent Coda
Folge 8 von 8

Erstausstrahlung

Mitwirkende: Öðünç Kardelen (Gesang / Akustikgitarre / Bass-Drum)
Christoph Guschlbauer (Bass / Gesang)
Sercan "Ziggy Müren" Özökten (Darbuka /
Percussion / Gesang)

Kent Coda verbinden eingängigen Indie-Folk mit orientalischen Rhythmen und türkischem Gesang: Musik für Herz und Füße. Ein Kölner Trio, bestehend aus zwei Türken und einem Österreicher. Man muss nicht jedes Wort verstehen, um sich in diese Stimmungen einfühlen zu können: Mit den Zutaten Akustikgitarre, Baritonstimme, Bass, Darbuka, Bassdrum und Hintergrundgesang funktionieren die Lieder in ranzigen Eckkneipen genauso gut wie in großen Konzerthallen. Kent Coda als kultureller Vermittler und Brückenbauer. Als musikalischer Kleber, der Risse kitten und verbinden möchte. Sprachbarrieren schraubt dieses Trio auseinander, sie kümmern nicht. Wenn sich Sänger Öðünç den Frust mit dem Heimatland von der Seele schreit oder große Fragen in kleinen Geschichten beantwortet, braucht man keinen Dolmetscher. In der Luft liegt diese seltsame kölsche Euphorie, man fühlt das Chaos und den Spaß einer türkischen Hochzeit. Zweimal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 10. bis 13. Oktober 2018 werden wieder internationale Acts gezeigt.


05:20 – 06:00 Crossroads (40 Min.) (HDTV, UT)
The Temperance Movement
(Erstsendung 8.5.2017)

Mitwirkende: Phil Campbell (Gesang)
Paul Sayer (Gitarre)
Nick Fyffe (Bass)
Damon Wilson (Schlagzeug)

The Temperance Movement wurde 2011 vom Glasgower Sänger Phil Campbell – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Motörhead-Gitarristen – und dem Gitarristen Paul Sayer gegründet. Mit ihrer unglamourösen, lakonischen Rock-'n'-Roll-Haltung, verführerischen Harmonien und erdigen, britischen Einflüssen katapultierte sich die Band über Nacht in die britischen Album-Charts – und in das Vorprogramm der Rival Sons und der Rolling Stones. Im Jahr ihrer Gründung erhält das Quartett aus London den "Best New Band"-Award des britischen Szene-Magazins "Classic Rock" und spielt eine komplett ausverkaufte UK-Tour. Ihre Liveshows werden von der Presse einhellig gelobt: "Authentischer Blues-Rock mit Verve, Spielfreude und einer selbstbewussten Unaufgeregtheit, fernab von jedem Pomp und Ego". The Temperance Movement werden als Großbritanniens neue Classic-Rock-Hoffnung gehandelt. Zwei Mal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 22. bis 25. März 2017 wurden internationale Acts präsentiert.

*

Dienstag, 20. November 2018


06:00 Jean-Michel Basquiat – Ikone des New Yorker Post-Punks (20 Min.) (HDTV)
Film von: Marion Skalski
(Erstsendung 28.4.2018)

Ende der 1970er-Jahre eroberte Jean-Michel Basquiat als multidisziplinäres Wunderkind der New Yorker Kreativszene des Post-Punk-Undergrounds die Kunstwelt. Der Film von Marion Skalski nimmt die aktuelle Ausstellung "Jean-Michel Basquiat. Boom for Real" in der Schirn Kunsthalle Frankfurt zum Anlass, sich der Person Basquiat vor dem Hintergrund der freigeistigen Aufbruchsstimmung der New Yorker Post-Punk-Ära zu nähern. Seine Graffitis waren satirische Angriffe auf die Banalität der amerikanischen Kultur, sein spielerisch-rhythmischer Umgang mit Sprache unverwechselbar: Von der zeitgenössischen Presse als Maskottchen des Pop-Art-Papstes Andy Warhol verhöhnt, zählt der in Brooklyn aufgewachsene Autodidakt mit haitianischen Wurzeln heute zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Nach seinem frühen Tod Ende der 1980er-Jahre zum Mythos avanciert, erzielen seine explosiven Gemälde inzwischen auf dem internationalen Kunstmarkt Höchstpreise.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 19.11.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 19.11.2018)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 19.11.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 19.11.2018)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Die große Geldflut (45 Min.) (UT) (VPS: 10:14)
Wie Reiche immer reicher werden
Film von: Tilman Achtnich, Hanspeter Michel
(Erstsendung: 20.02.2017)


11:00 Unser Traum vom einfachen Leben (40 Min.)
Film von: Christian Dassel
(Erstsendung: 10.04.2017)


11:40 Natur im Garten (30 Min.) (HDTV)
Folge 6 von 10
(Erstsendung 28.10.2018)

"Natur im Garten" ist ein österreichisches Magazin für Gartenliebhaber und Hobbygärtner. Wissen, was wirkt, und sehen, wie's geht: Unter diesem Motto führt Moderator und Gartenbuchautor Karl Ploberger durch eine bunte Mischung aus Unterhaltung, Service und Information rund ums Thema "Garten". Außerdem stellt er besondere Gärten und ihre Besitzer vor.


12:10 Am Schauplatz (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 15.11.2018)

Moderation: Peter Resetarits

"Am Schauplatz" ist eine Reportagereihe aus Österreich. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und sein Alltag. Die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Das umstrittene Wildreservat in der Kalahari (10 Min.) (HDTV)
Film von: Werner Zips
Erstausstrahlung

Die Zentralkalahari im Herzen Botsuanas ist mit fast 53 000 Quadratkilometern das zweitgrößte Wildreservat der Erde. Weltberühmt ist das Schutzgebiet für seine schwarzmähnigen Löwen. Gegründet wurde das Reservat ursprünglich auch, um den letzten dort lebenden San Schutz vor Landnahme durch Viehhirten zu gewähren. Doch die Lebensweise der San als Jäger und Sammler gilt der heutigen botsuanischen Regierung als rückständig. Zu Beginn des dritten Jahrtausends wurden sie aus ihrem angestammten Territorium ausgesiedelt. Das geschah unter dem Vorwand des Naturschutzes und der wirtschaftlichen Erschließung durch Ökotourismus. Erst in einem langjährigen Rechtsstreit erkämpften sich die Betroffenen ein Rückkehrrecht in das Land ihrer Vorfahren. Sie wollen als legitime Besitzer ihrer Jagdgründe anerkannt werden. Doch die Jagd ist ihnen bis heute untersagt. Dieses Recht bleibt somit allein den Löwen und anderen Raubtieren vorbehalten.


13:25 Augen der Wüste – Eine Reise zu den größten Teleskopen der Erde (30 Min.) (HDTV)
Film von: Gundi Lamprecht
(Erstsendung 13.1.2013)

Sind wir allein im Universum? Die ESO, eine führende europäische Forschungs- und Entwicklungsorganisation im Bereich der Astronomie, ermöglicht in Chile astronomische Spitzenforschung. Im einzigartigen Observatorium in der chilenischen Atacama-Wüste wird auf etwa 5000 Meter Seehöhe das größte Teleskop der Welt errichtet: Es soll die ersten Bilder von erdähnlichen Planeten liefern. Wissenschaftler aus aller Herren Länder haben ihr Leben dem Lüften von kosmischen Geheimnissen gewidmet, indem sie jahrelang in dieser menschenfeindlichen Gegend leben und arbeiten. Das Film-Team begleitet diese außergewöhnlichen Menschen eine Woche lang und blickt nicht nur in die Weiten des Weltalls, sondern auch ins Innere derer, die an diesem exponierten Ort temporär zu Hause sind. Fernab jeglicher Zivilisation versuchen die Forscher, das Rätsel des Universums zu lösen.


Universum
13:55 Die letzten Nomaden (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: José Manuel Novoa
(Erstsendung 24.4.2008)

Deutsche Bearbeitung: Andrea Gastgeb

Sie ziehen gemeinsam mit ihren Herden auf traditionellen Routen über die Grassteppen Asiens und Südamerikas: Die Lebensweise der Nomaden hat sich seit Jahrtausenden kaum geändert. Die Welt dieser Nomaden – ob im Schatten der Achttausender des Himalajas, in den eisigen Weiten der Taiga Sibiriens oder im Hochland der bolivianischen Anden – wird allein durch das Klima, die Ergiebigkeit ihrer Weiden und die Gesundheit ihrer Tiere bestimmt. Die Männer vom Volk der Golok sind exzellente Reiter. Ihre Pferde sind kräftig und ausdauernd. Gemeinsam ziehen sie mit ihren Yak-Herden über die weiten Grasebenen im Hochland von Tibet. Ihr wichtigstes Gut sind ihre Yaks. Die Tiere geben ihnen Kleidung, Nahrung und Brennmaterial, sie sind Transport- und Tauschmittel. Das Nomadenvolk der Drogpa lebt auf der Changtang-Hochebene und den umliegenden Grasebenen. Die Drogpa werden gern als die ursprünglichen Einwohner der Grassteppen des tibetischen Hochlandes bezeichnet. Eine weitere Volksgruppe sind die Khampa, die Bewohner der Provinz Kham in Osttibet. Die Tsaaten, die letzten Rentiernomaden der Erde, leben in der nördlichen Mongolei, an der Grenze zu Sibirien. Hier befindet sich der Übergang von der Tundra zur Taiga. Die unwegsame Gebirgswelt in etwa 2500 bis 3000 Metern Höhe zählt zu den unwirtlichsten Weltregionen. Als Hirtennomaden sind die Tsaaten Bewahrer einer uralten Tradition, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Man schätzt sie auf ungefähr nur 80 Männer, Frauen und Kinder. Die Kallawaya gehören zu einer ethnischen Minderheit, die im Nordosten des Titicacasees an der Grenze von Bolivien zu Peru lebt. Bekannt ist das Kallawaya-Volk durch seine Heilkunde, die aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ingredienzien besteht und stets mit Ritualen verbunden ist.


14:40 Die sprechenden Felsen der Aborigines (50 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler
(Erstsendung 13.3.2013)

Dem österreichischen Steinrestaurator Jürgen Steiner aus Klagenfurt ist es gelungen, 40 000 Jahre alte Felsmalereien der Aborigines in Nordwestaustralien zu restaurieren. So konnte er sie vor der weiteren Zerstörung durch Umwelteinflüsse retten. Im November 2008 führten ihn Aborigines erstmals zu den tief im Urwald verborgenen Kultstätten und Felsmalereien, die sie wie ein Geheimnis hüten. Sie hatten Vertrauen zu ihm gefasst. Im Oktober 2009 begann Steiner mit den Sanierungsarbeiten. Mit größter Sorgfalt gelang es ihm, den Schimmelbefall zu beheben und das Trägermaterial wieder zu festigen, sodass die Darstellungen heute klar und deutlich auf dem Felsen zu erkennen sind. Die Dokumentation "Die sprechenden Felsen der Aborigines" begleitet den Steinrestaurator Jürgen Steiner auf seiner dritten Reise zu den Aborigines in Nordost-Australien. Sie zeigt den Alltag einiger sehr zurückgezogen lebender Stämme zwischen Tradition und Moderne und ihr von großer Spiritualität geprägtes Leben.


15:30 KwaZulu-Natal – Der Mythos vom wilden Land (45 Min.) (HDTV)
Film von: Werner Zips, Manuela Zips-Mairitsch
(Erstsendung 11.11.2012)

Ökotourismus gilt auch in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal als Königsweg, um die großen Probleme der Landflucht, Arbeitslosigkeit und Armut zu bekämpfen. Doch der Kruger-Nationalpark in den benachbarten Provinzen Limpopo und Mpumalanga ist dabei ein fast übermächtiger Konkurrent. Auf der Suche nach dem entscheidenden Mehrwert setzt das Zulu-Land auf die Ressourcen Kultur und Geschichte. Die Dokumentation "KwaZulu-Natal – Der Mythos vom wilden Land" widmet sich den Sichtweisen der Betroffenen zur Vermarktung ihrer Kultur und Geschichte sowie deren möglichen Konsequenzen.


Universum
16:15 Im Bann der Drachenberge (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Film von: Lynne Richardson, Philip Richardson
(Erstsendung 16.12.2008)

Die Drakensberge, "Drachenberge", sind die längste Gebirgskette im südlichen Afrika, die von der Kapregion bis in den Nordosten Südafrikas reichen. Sie wurden 1990 zum Nationalpark erhoben. Seit 2000 ist das Gebirge Weltnatur- und Weltkulturerbe der UNESCO. Der Film porträtiert Paviane und eine Herde Elenantilopen, die mit den Jahreszeiten und dem verfügbaren Nahrungsangebot Jahr für Jahr aus den Ebenen der Drakensberge in die Gipfelregion ziehen.


Universum
17:00 Sambesi – Der donnernde Fluss (90 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Michael Schlamberger
(Erstsendung 25.10.2012)

Der Sambesi ist der viertlängste Fluss in Afrika: Auf einer Länge von fast 2600 Kilometern durchfließt er sechs afrikanische Staaten. Der Film dokumentiert die vielen Gesichter des Sambesi. Als Lebensader der imposantesten Ökosysteme des Kontinents ist der Fluss für Menschen, Tiere und Vegetation unverzichtbar. An seinen Ufern blüht und gedeiht Leben, Tierherden ziehen zu Tausenden in das Überschwemmungsgebiet, um dort ihre Jungen aufzuziehen. Auf seinem Weg durch eine zerklüftete Felslandschaft wird der Sambesi zu einem reißenden Wildwasserstrom, bevor er dann mehr als 100 Meter in die Tiefe stürzt: als größter Wasserfall der Erde – den Viktoriafällen im Grenzgebiet zwischen Simbabwe und Sambia. In Mosambik verläuft der Fluss in einem riesigen Delta und vereinigt sich dort mit dem Indischen Ozean. Michael Schlambergers mehrfach ausgezeichnete "Universum"-Dokumentation "Sambesi - Der donnernde Fluss" ist ein beeindruckendes filmisches Porträt des viertlängsten Flusses in Afrika, der die prächtigsten Ökosysteme des afrikanischen Kontinents verbindet und einen Blick auf alle klassischen Tierarten Afrikas erlaubt.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
20:15 Im Schatten des Glücks (90 Min.)
Dokumentarfilm von: Hanspeter Bäni
Schweiz, 2012

Vier Jahre lang begleitete Autor Hanspeter Bäni die Bauernfamilie Epp im Maderanertal. Entstanden ist ein Film über den Überlebenskampf in den abgelegenen Gebieten der Zentralschweiz. Ein Heimatfilm jenseits aller Stereotypen einer heilen Bergwelt, denn alle Probleme der Neuzeit sind längst auch dort angekommen. Die menschlichen Dramen, die sich abspielen, könnten ohne weiteres einem Gotthelfschen Roman entnommen sein. Die Vorboten des Unheils kündeten sich beim Bauern Sepp Epp durch starke Schmerzen in den Beinen an. Noch ahnte der Bergbauer aus dem Urner Maderanertal nicht, dass sich ein Drama mit schwerwiegenden Konsequenzen anbahnte. Betroffen davon ist auch seine siebenköpfige Familie, die in den letzten Jahren ohnehin vom Schicksal schwer geprüft wurde: 2009 wurde die Ex-Frau des Bauern und Mutter der Kinder wegen Mordes verurteilt. Anfang des gleichen Jahres donnerte eine Schneelawine auf den Weiler Acherli und richtete rund um den Hof kostspielige Schäden an. Immer im Sommer droht Steinschlaggefahr. Einmal wurde die Nachbarin der Familie von einem Stein getroffen und verlor dabei ihr Leben. Auch Schlammlawinen, die die Wege unpassierbar machen, sind in den Sommermonaten keine Seltenheit. Gleichzeitig versiegen langsam die Wasserquellen aus unerklärlichen Gründen auf dem Land der Bergbauernfamilie. Seit Generationen schon leben und arbeiten die Epps in einem engen Talabschnitt des Maderanertales zwischen furchterregenden Felsen. Die Wiesen sind steil und können nur von Hand mit der Sense gemäht werden. Wen wundert es, dass keines der Epp-Kinder sich wirklich vorstellen kann, den Bauernbetrieb zu übernehmen. Mindestens bis zu seinem Ruhestand möchte Sepp Epp das Acherli weiterhin bewirtschaften. Doch auch dieser Wunsch ist mehr als ungewiss, denn sein Arzt stellt dem 60-jährigen Bergbauern eine traurige Diagnose. Der Dokumentarfilm von Hanspeter Bäni erhielt 2012 den Medienpreis des Schweizerischen Bauernverbandes.


21:45 kinokino (15 Min.) (HDTV)
Filmmagazin
Erstausstrahlung

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
22:25 Country Roads (90 Min.) (HDTV)
Der Herzschlag Amerikas
Dokumentarfilm von: Marieke Schröder
Deutschland, 2013

Justin Townes Earle, John Carter Cash und Caitlin Rose zählen zu einer neuen Generation von Musikern, die sich als Erbe von Country-Rebellen wie Johnny Cash und Steve Earle verstehen. Heute wie damals steht ihre Musik für ein Amerika, das Zweifel und Selbstkritik nicht scheut, zugleich aber auch die Hoffnung und den Glauben an die Ideale der Vereinigten Staaten nicht aufgegeben hat. Es war Steve Earle, der vor 30 Jahren das schlechte Gewissen in der Countrymusik erfand. Er stellte die Zustände in den US-Gefängnissen an den Prager, klagte Armut an und sang den Drogensüchtigen aus der Seele. In Nashville, dem kommerziellen Zentrum der Countrymusik, wird jedoch traditionell eine heile Welt besungen. Die reale Welt aber sieht heute ganz anders aus: 15 Prozent der US-Amerikaner leben unter der Armutsgrenze, überall entstehen Zeltstädte wie einst während der Großen Depression. Es trifft Angehörige aller Schichten. Die Zeit scheint reif dafür, die Dinge in die Hand zu nehmen, dafür, dass die Amerikaner sich wieder auf ihre Stärken besinnen: Organisationstalent und Solidarität. Die Musik für diesen sozialen Neuanfang liefern die jungen und kritischen Countrymusiker der Gegenwart.


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
23:55 Above and Below (120 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Nicolas Steiner
Deutschland / Schweiz, 2015

Rick und Cindy leben in der Kanalisation von Las Vegas, Daves Zuhause ist ein verlassener Bunker in Kalifornien, und April lebt in der Wüste von Utah, wo sie die Mars-Übersiedlung trainiert. Nicolas Steiners vielfach preisgekrönter Dokumentarfilm ist ein Trip durch eine apokalyptisch anmutende Welt voller Herausforderungen und Schönheit. "Above": April und eine Gruppe von Wissenschaftlern und Space-Freaks zieht es in die Wüste Utahs. Die Erde halten sie für überkommen, sie träumen von der Besiedelung des Mars und proben in der selbst gewählten Isolation in Raumanzügen den Exodus. "And": Dave lebt an einem trostlosen Ort: in Slab Ville, einer Kleinstadt in der Nähe des Salton Sea, wo es keine Arbeit und wenig zu tun gibt. Wen es hierher zieht, der lebt entweder in der Vergangenheit oder ist vor ihr geflohen. "Below": Rick und Cindy sind am Ende ihrer Träume angelangt. Sie sind völlig von der Bildfläche verschwunden, fristen ihr Dasein in den Gedärmen von Sin City, in der Kanalisation der Glitzermetropole Las Vegas, wo sie zu überleben versuchen. "Above and Below", Nicolas Steiners Abschlussfilm an der Filmhochschule Ludwigsburg, dokumentiert den Niedergang der USA aus verschiedenen Perspektiven und vermittelt ihn auf einfühlsame und menschliche Weise. Wie schon der Vorgängerfilm "Der Kampf der Königinnen" (2011) ist auch die ZDF/3sat-Koproduktion "Above and Below" ein ästhetisch ungewöhnlicher Film, der die Pfade des klassischen, rein beobachtenden Dokumentarfilms verlässt und den dokumentarischen Blick auf die Menschen und Dinge auf moderne Weise überhöht und stilisiert. Steiners audiovisuell einnehmender Dokumentarfilm war weltweit auf mehr als 30 Filmfestivals zu sehen und wurde mit über einem Dutzend Preisen ausgezeichnet, darunter drei beim Schweizerischen Filmpreis (Bester Dokumentarfilm, Bester Schnitt, Beste Tonmischung). Beim Deutschen Filmpreis 2016 gewann er zwei Lolas (Bester Dokumentarfilm, Beste Kamera). "Above and Below" ist der erste Dokumentarfilm, der mit einer Lola für die Beste Kamera ausgezeichnet wurde; bisher ging dieser Preis ausschließlich an Spielfilme.


01:55 10 vor 10 (25 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:20 Transoceânica – Die längste Busreise der Welt (45 Min.) (HDTV)
Die Jungfernfahrt: Von der Copacabana zu den Cowboys
Folge 1 von 5
Film von: Johan von Mirbach
(Erstsendung 9.1.2017)

Die längste Busreise der Welt führt von Rio de Janeiro bis nach Lima: 6300 Kilometer. Die erste Etappe geht vom Atlantik bis ins landwirtschaftliche Herz Brasiliens, den Soja-Staat Mato Grosso. Die sechstägige Reise führt durch extrem unterschiedliche Landschaften, durch tropischen Regenwald ebenso wie durch ausgedehnte Wüsten. Viele Fahrgäste sind Peruaner und Bolivianer, die in den brasilianischen Metropolen arbeiten. Nach dem Start an Rios Copacabana passiert der Bus zunächst die Costa Verde, eine der schönsten Küsten Brasiliens. Dort trifft das brasilianische Bergland auf den Atlantik. 24 Stunden später fahren die Passagiere durch Mato Grosso, das Herzstück des brasilianischen Agrobusiness. Ausgedehnte Soja-Felder und Zuckerrohr-Plantagen bestimmen das Bild. Nur wenige Kilometer weiter westlich der Straße beginnt das Pantanal. Dieses Feuchtgebiet, das halb so groß ist wie Schweden, bietet einen idealen Lebensraum für etwa 35 Millionen Kaimane, die zur Familie der Krokodile gehören. André von Thuronyi, ein Brasilianer mit österreichischen Vorfahren, betreibt dort eine Luxus-Ecolodge für Naturliebhaber. In der Region wurde auch das Rodeo erfunden. Die peruanische Busfirma "Expreso Ormeño" ist spezialisiert auf lange Routen. Es ist das erste Unternehmen, das diese Strecke vom Atlantik zum Pazifik bedient. Die Verbindung wurde erst 2010 möglich, nachdem das letzte Teilstück der Transoceânica in Peru fertiggestellt worden war.


03:05 Transoceânica – Die längste Busreise der Welt (45 Min.) (HDTV)
Die Barrikade im Regenwald
Folge 2 von 5
Film von: Johan von Mirbach
(Erstsendung 10.1.2017)

Diese Etappe führt durch den brasilianischen Bundesstaat Rondônia im Amazonasbecken, vorbei an Waldschützern und zu Matschrennen in Seifenkisten. Bevor die Straße kam, lebten hier die Suruí. Den ersten Kontakt zur Zivilisation im Jahr 1969 überlebten nur 300 der 5000 Stammesmitglieder. Sie starben vor allem an eingeschleppten Windpocken. Heute leben wieder 1300 Suruí in einem Reservat und lassen sich dafür bezahlen, dass sie ihren Wald schützen. Häuptling Almir Narayamoga Suruí betreibt weltweit Lobbyarbeit für seinen Stamm und vermarktet die nachhaltig angebauten Produkte. Der Internetkonzern Google hilft ihm dabei. Er hat Suruí mit GPS-Systemen und Computern ausgestattet. In Alto Paraíso in Rondônia findet jedes Jahr ein Autorennen mit 30 000 Zuschauern statt. Die Rennfahrzeuge sind eigentlich spezielle Lasttraktoren, Jericos genannt. Doch die Dorfbewohner machten aus ihren Nutzfahrzeugen ein Spaßobjekt. In Vista Alegre do Abunã wird die Fahrt der Reisenden auf der Transoceânica abrupt unterbrochen. Die Dorfbewohner haben die Straße mit brennenden Barrikaden blockiert. Über 6300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die sechstägige Reise führt durch tropischen Regenwald und durch Wüsten.


03:50 Transoceânica – Die längste Busreise der Welt (45 Min.) (HDTV)
Die Goldstraße
Folge 3 von 5
Film von: Johan von Mirbach
(Erstsendung 11.1.2017)

Der Bus hat die Grenze zwischen Brasilien und Peru erreicht. Die Reisenden erleben eine der Razzien gegen illegale Goldsucher, die entlang der "Goldstraße" an der Tagesordnung sind. Das Gold, das sich am Grund der Flüsse im Regenwald ablagert, zieht Tausende Glücksritter an. Doch das Quecksilber, das bei der Goldgewinnung eingesetzt wird, droht 50 000 Menschen zu vergiften. Teile der Provinz Madre de Dios wurden zum Notstandsgebiet erklärt. Über 6300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die sechstägige Reise führt durch tropischen Regenwald und durch Wüsten.


04:35 Transoceânica – Die längste Busreise der Welt (40 Min.) (HDTV)
Götter und Berge
Folge 4 von 5
Film von: Johan von Mirbach
(Erstsendung 12.1.2017)

Diese Reiseetappe führt vom Amazonasbecken hinauf in die Anden bis zur legendären Inka-Festung Machu Picchu, die das Ziel unzähliger Touristen aus aller Welt ist. Die Anlage zerbröselt unter den Tritten der Millionen Besucher. Die Verantwortlichen stehen vor einem Dilemma: Einerseits bringen die Touristen Geld ein, andererseits wollen die Archäologen Machu Picchu für spätere Generationen bewahren. Über 6300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die sechstägige Reise führt durch tropischen Regenwald und durch Wüsten.


05:15 Transoceânica – Die längste Busreise der Welt (50 Min.) (HDTV)
Durch die Wüste nach Lima
Folge 5 von 5
Film von: Johan von Mirbach
(Erstsendung 13.1.2017)

Auf der letzten Etappe der Reise fährt der Bus aus den Anden heraus, durchquert die peruanische Küstenwüste und erreicht nach 144 Stunden, zwei Tage zu spät, die peruanische Hauptstadt Lima. In Peru kommen pro Einwohner etwa drei Mal so viele Menschen auf den Straßen um wie in Deutschland oder Frankreich. Einige gefährliche Stellen in den Anden tragen Beinamen wie "Todeskurve" oder "verhexte Kurve". Auf den Hochebenen der Anden lebt zwischen 3800 und 4800 Meter Höhe eine Lama-Art - die Vicuñas. Aus ihrem Fell wird die teuerste Wolle der Welt hergestellt. Doch ein Parasit hat in den letzten Jahren die Bestände der Vicuñas stark dezimiert. Er frisst sich durch das Fell der Tiere, sodass sie nicht mehr gegen Kälte und Regen geschützt sind und in der Folge erfrieren. Der Westabhang der Anden ist staubig und trocken. Dort beginnt die peruanische Küstenwüste, in der sich vor über 2000 Jahren die Nazca-Kultur entwickelte. Sie hinterließ kilometerlange Linien in der Wüste, Figuren geformt aus Schneisen im Geröll. Die Bus-Route führt mitten durch sie hindurch. Weiter geht es direkt am Pazifik entlang Richtung Norden. An der Küste liegen zahlreiche Fischerorte. Pisco ist einer davon. Dort macht das Wetterphänomen El Niño den Fischern zu schaffen. Die Fangquote liegt weit unter dem durchschnittlichen Wert. Über 6300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die sechstägige Reise führt durch tropischen Regenwald und durch Wüsten.


06:05 – 06:20 3satTextVision (15 Min.)

*

Mittwoch, 21. November 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 20.11.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 20.11.2018)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 20.11.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 20.11.2018)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Anne Will (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 18.11.2018)

"Politisch denken, persönlich fragen" ist das Motto der politischen Talksendung von Anne Will. Jede Woche lädt sie interessante Gäste zu einem aktuellen Thema ein. Ob Innenpolitik wie Pegida, Gesundheitsreformen oder Mindestlohndebatte, ob Außenpolitik wie die Ukrainekrise, Nahostkonflikt oder Finanzkrise – Anne Will fragt nach.


11:15 Und was glaubst Du? (15 Min.) (HDTV)
Christ sein
Folge 5 von 5
Film von: Ralph Glander, Alexander Landsberger
(Erstsendung 16.6.2017)

Mit Firmung beziehungsweise Konfirmation sollen Menschen zu mündigen Christen werden. Denn Christsein ist von seinem Anspruch her mehr, als nur Mitglied einer Kirche zu sein. Vor allem dann, wenn man es sich als Gemeindepfarrer zur Berufung und lebenslangen Aufgabe macht. Der Film begleitet einen evangelischen und einen katholischen Pfarrer zusammen mit ihren Gemeinden in ihrer religiösen Alltagswirklichkeit des Jahres 2017. Was sind die Dreh- und Angelpunkte, an denen sich evangelisches und katholisches Bekenntnis unterscheiden? Und wo finden sie gemeinschaftlich zusammen, was haben sie voneinander gelernt?


11:30 Wenn Gewalt das Leben verändert (30 Min.) (HDTV, UT)
Belastungsprobe für den Glauben
Film von: David Gern
(Erstsendung 11.6.2017)

Albi Roebke ist Pfarrer und Notfallseelsorger. Nach tödlichen Autounfällen, Familiendramen oder Selbstmorden begleitet er die Polizei zu den Hinterbliebenen. Er ist dabei, wenn die Todesnachricht überbracht wird, aber er ist auch noch da, wenn die Polizei wieder gegangen ist. 80 Einsätze hat Roebke im Jahr. 80 Mal Tod, Trauer und Verzweiflung. Wie hält er selbst das aus? Natürlich ist er abgehärtet, aber wenn eines der Opfer die gleichen Sandalen wie sein Sohn trägt, dann geht das auch an ihm nicht spurlos vorüber. Der Glaube könne dem auch keinen Sinn geben, sagt Roebke, der Glaube könne nur helfen, die Sinnlosigkeit auszuhalten. Etwas anderes kann er auch den Menschen, die er betreut, nicht sagen. Etwa der Frau, deren Sohn ermordet wurde. Bei seinem ersten Besuch hatte sie ihm noch entgegnet, ein Pfarrer sei das Letzte, was sie jetzt noch bräuchte. Inzwischen schätzt sie die Gespräche mit ihm. Gläubig sei sie aber immer noch nicht, sagt sie ihm jedes Mal. Leider, fügt sie manchmal hinzu. "Manche Situationen sind so schlimm", sagt Albi Roebke, "die werden nicht mehr gut. Aber man muss an ihnen nicht zerbrechen. Man kann sein Leben trotzdem auf die Kette kriegen." Roebke weiß, wovon er spricht. Über die Jahre ist er vielen Menschen in extremen Situationen begegnet und hat erlebt, was der Glaube aushält und was nicht. Er hat selbst erfahren, was es heißt, mit einem schweren Verlust konfrontiert zu werden. Menschen zu begleiten, auch in schweren Zeiten, ist für Roebke das Kerngeschäft des Christentums. Dieser Lebensweg war für ihn alles andere als selbstverständlich. Als Jugendlicher war er Punker, und als er überraschenderweise begann, Theologie zu studieren, erklärten ihn seine streng atheistischen Eltern für verrückt. Er blieb trotzdem dabei.


12:00 früher oder später – Sterben kann jeder (30 Min.) (HDTV)
Film von: Pauline Roenneberg
(Erstsendung 26.3.2016)

Immer bei Wetterwechsel schneien die Todesfälle herein. Meist kommen sie dann, wenn auf dem Feld gerade nichts zu tun ist. Ernst und Roswitha Schöfl sind Landwirte und Bestatter zugleich. Jeder Einwohner der bayerischen Gemeinde weiß: Wenn er stirbt, sind es die Schöfls, die ihn unter die Erde bringen. Mit Einfühlungsvermögen und Humor begleitet das Filmteam den Alltag des Bestatter-Ehepaares von den Wintermonaten bis zum Osterfest mit der Kamera.


Reporter
12:30 Der Klimaforscher (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 2.9.2018)

Thomas Stocker gehört zu den weltweit renommiertesten, aber auch am heftigsten angefeindeten Klimaforschern. Für die einen ist er eine Lichtgestalt, für die anderen eine Reizfigur. War der heiße und trockene Sommer 2018 einfach schön, ein Grund zur Freude, oder war es vielmehr ein Weckruf, der nicht ungehört verhallen darf? Solche Fragen sollen Klimaforscher beantworten. Wissenschaftler wie Thomas Stocker. Stocker ist Professor am Physikalischen Institut der Universität Bern, wo er die Abteilung für Klima- und Umweltphysik leitet. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Stocker bekannt, als er 1998 begann, an den Berichten des "Intergovernmental Panel on Climate Change" (IPCC) mitzuwirken und zehn Jahre später Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe I wurde. Wenn es ums Klima geht, fragen die Medien gerne Stocker – und Stocker gibt gerne Auskunft. 2015 war er auf dem Sprung nach ganz oben: Der Bundesrat schlug ihn als Nachfolger von Rajendra Pachauri für den IPCC-Vorsitz vor. Stocker unterlag dem Südkoreaner Hoesung Lee. Der Reporter Simon Christen hat Stocker nach Grönland begleitet, wo sein Team Eisbohrkerne gewinnt. "Das ist ein einmaliges Klimaarchiv", sagt Stocker, "so können wir die Zusammensetzung der Atmosphäre, die Konzentration der Treibhausgase, sogar die natürlichen Klimaschwankungen der letzten 100 000 Jahre messen." Das alles helfe ihnen, vergangene und zukünftige Klimaveränderungen zu modellieren.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Estland: Wölfe, Biber, Bären (45 Min.) (UT)
Film von: Valdis Abols, Urmas Eero Liiv
(Erstsendung 18.10.2006)

Der estnische Sänger und Biologe Jaan Tätte und sein Sohn Jaan Junior reisen durch ihre Heimat Estland und beobachten die Tiere, die in der Wildnis des baltischen Staates leben. Kegelrobben an der Ostseeküste hat der Junior schon häufiger gesehen, Biber und Luchse hingegen noch nicht. In Estland hat man eine gute Chance, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum. Estland hat Küstenlandschaften wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: schroffe und zerfurchte Felsen, dann wieder sandiger und weicher Strand, bewachsen mit dichten Kiefernwäldern, weite Moore, glasklare Seen und über 1500 Inseln. Jaan Tätte lebt auf einer dieser Inseln. Der international bekannte Theaterautor und Sänger studierte ursprünglich Biologie und hat die Liebe zur Natur nie verloren. In jeder freien Minute ist er draußen unterwegs, beobachtet Tiere und sammelt Anregungen für seine Lieder und Texte. Sein Sohn Jaan Junior hat zwar viele Sommer mit der Familie auf der Insel Vilsandi verbracht, doch der Teenager tobt sich lieber im urbanen Leben der estnischen Hauptstadt Tallinn aus, spielt in einer Rockband und trifft seine Freunde. Doch neugierig darauf, was seinen Vater immer wieder in die Wildnis treibt, ist er schon, und so begibt er sich mit ihm auf eine Reise durch die verschiedenen Regionen seiner Heimat.


14:05 Hunde, Eis und weiße Bären (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Kai Schubert
(Erstsendung 1.1.2014)

"Hunde, Eis und weiße Bären" gehören zu einem Jahr in der hohen Arktis wie Polarnacht und Mitternachtssonne. Immer wieder zieht es Tierfilmer Kai Schubert und sein Team nach Spitzbergen. Und gleichgültig, ob im Winter mit dem Hundeschlitten oder im Sommer unter Segeln - neben einzigartigen Natur- und Tierbeobachtungen ist immer auch die Reise selbst Teil eines großen Abenteuers. Zwei Wochen lang ist das Filmteam mit Schneemobilen im Osten der Hauptinsel Spitzbergens unterwegs. Sie begeben sich dort auf die Suche nach spannenden Bildern von der Jagd der Eisbären, von Zweikämpfen bei der Rangelei um ein Weibchen – und mit ganz viel Glück sogar von einer Eisbärenpaarung.


14:35 Bärenträume (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Angela Schmid
(Erstsendung 8.12.2013)

Im Oktober werden die Bären in der russischen Tundra müde. Vor ihnen liegt eine sechs Monate lange Winterruhe, doch zuvor müssen Vorkehrungen getroffen werden. Die großen Raubtiere müssen graben, polstern und vor allem dick werden. Das Filmteam ist in die Welt der wilden Bären eingetaucht und dabei Kraftpaketen und kleinen Strolchen begegnet. Ernähren sich Bären unterm Jahr hauptsächlich von Pilzen, Ameisen oder Aas, so werden sie im Herbst zu Jägern. Mit einem Tatzenhieb strecken sie mit geballter Kraft und Masse zum Beispiel einen Elch nieder. Diese Beute liefert Fleisch. Und nur die Magie des Herbstes stimmt die Kolosse so friedlich, dass sie dann – und nur dann – bereit sind, mit anderen starken Männchen zu teilen. Ein Verhalten, das zur Paarungszeit undenkbar wäre. Aber während sich die großen schweren Männchen keine Sorgen machen müssen, über eine lange Winterpause zu kommen, haben die Kleinen ernsthafte Schwierigkeiten. Besonders dann, wenn sie – aus welchen Gründen auch immer – den ersten Winter ohne Mutter verbringen müssen. Putzig sind sie, tapsig, und bei ihrem fröhlichen Treiben könnte man glatt den Eindruck gewinnen, sie vergessen so manches Mal, was vor ihnen liegt. Und dann beginnen sie wieder wie wild – Mähmaschinen gleich – durch die niedrigen Bärensträucher der großen Sumpfwälder der Tundra zu fegen und ernten im Rekordtempo die bunten Beeren ab. Erst beim ersten Schnee ziehen sie sich zurück und beginnen ihre Winterruhe.


15:05 Bruno und der Bär (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Andrea Rüthlein
(Erstsendung 18.1.2015)

In den Abruzzen gibt es noch etwa 50 Abruzzenbären, eine Unterart der Braunbären. Für sie, Wolf, Wildpferd und Co. setzen sich Bruno D'Amicis und die "Rewilding Apennines"-Initiative ein. Der preisgekrönte Wildlife-Fotograf ist jeden Frühsommer, wenn die Tiere Nachwuchs bekommen haben, in den Abruzzen unterwegs und hofft, die ersten Bärenjungen zu sehen. Fast die Hälfte überlebt das erste Jahr nicht. Das will die Rewilding-Initiative ändern. Knapp zwei Autostunden entfernt von Rom, in der südlichsten alpinen Region Europas, liegt die Heimat der Bären. Nicht nur der Abruzzenbär, sondern auch der Italienische Wolf lebt hier. Große Hirschrudel durchstreifen die einsamen Berge, dazu Wildschweinrotten und Rehwild. Wehrhafte Kuhrassen laufen frei, ebenso halbwilde Pferde. In den über 2000 Meter hohen Bergen hat man die fast ausgestorbene Abruzzengämse erfolgreich wieder angesiedelt. Ökotourismus soll wieder Arbeitsplätze schaffen. Denn nun sind die Abruzzen zu einer der besten Regionen Europas für das Beobachten von wilden Tieren geworden.


15:35 Im Herzen des Balkans (40 Min.) (HDTV)
Die Pelikane vom Prespa-Park
Folge 1 von 2
Film von: Cornelia Volk, Jochen Schmoll, Frank Eckert
(Erstsendung 8.12.2011)

Mit einer Flügelspannweite von mehr als drei Metern gehören Krauskopfpelikane zu den größten Vögeln der Welt. An den Prespaseen im Inneren der Balkanhalbinsel haben sie ein Zuhause gefunden. Ihre Brutkolonie am Kleinen Prespasee ist stets von Wasser umgeben – sicher vor Marder und Fuchs. Damit auch Fischer und Touristen ihnen nicht zu nahe kommen, richteten griechische Naturschützer eine Sperrzone um die Nistplätze der stark bedrohten Vögel ein. Der See der Pelikane ist Teil des 2500 Quadratkilometer großen Prespa-Parks, des ersten grenzübergreifenden Naturschutzgebietes auf dem Balkan. Seit 2000 machen hier die drei Anrainerstaaten des Kleinen und des Großen Prespasees – Albanien, Mazedonien und Griechenland – gemeinsame Sache im Interesse von Balkangämse, Braunbär und Krauskopfpelikan. Mit Erfolg: Nachdem um 1980 keine 200 dieser Vögel zum Brüten an die Prespaseen kamen, sind es inzwischen rund 3000, die im Herzen des Balkans ihre Jungen aufziehen – in der größten Krauskopfpelikan-Kolonie der Welt.


16:15 Im Herzen des Balkans (45 Min.) (HDTV)
Auf der Suche nach dem Luchs
Folge 2 von 2
Film von: Cornelia Volk, Jochen Schmoll
(Erstsendung 9.12.2011)

Nicht mehr als 100 Balkanluchse gibt es vermutlich nur noch, die meisten von ihnen in den Wäldern Mazedoniens. Im Mavrovo-Nationalpark betreiben mazedonische Wissenschaftler Feldforschung. Unterstützt werden sie von der deutschen Stiftung EuroNatur und von KORA aus der Schweiz. Fünf Fallen haben Gjorge Ivanov und seine Kollegen bereits aufgestellt, ohne dass sie fündig wurden. Erst die sechste verhilft den Biologen endlich zu einem Balkanluchs. Sie nennen ihn Marko und legen ihm ein Halsband mit einem Satelliten-Sender an. Damit erhoffen sie sich Aufschluss über Wanderrouten und Gewohnheiten der größten, aber auch seltensten Katze Europas. Eine Weile lässt der Sender Markos Streifzüge nachvollziehen. Doch dann reißen die GPS-Meldungen plötzlich ab. Wo ist Marko? Gjorge gelingt es schließlich, ihn zu finden – und dem Kameramann die allererste Filmaufnahme von einem freilebenden Balkanluchs.


17:00 Majestät im Aufwind (45 Min.) (HDTV)
Seeadler – Neubürger in Mitteldeutschland
Film von: Frank Koschewski
(Erstsendung 29.12.2007)

Mit einer Flügelspannweite von bis zu zweieinhalb Metern zählen Seeadler zu den größten Greifvögeln Mitteleuropas. Die beeindruckenden Vögel waren lange bedroht. Nun erholt sich der Bestand. Das Jagdrevier eines Seeadlerpaares umfasst 20 bis 50 Quadratkilometer. Auf der Suche nach Nahrung segeln sie lange Strecken majestätisch durch die Lüfte und erkennen dabei selbst aus fünf Kilometern Entfernung die kleinste Maus. Von Mitte des 17. Jahrhunderts an wurden die großen Vögel intensiv verfolgt, was ihre Population stark dezimierte. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts gab es erste Schutzbemühungen. Seither hat sich ihr Bestand wieder ausgeweitet. Aus Polen kommend, ließen sie sich in Mitteldeutschland zuerst in der Lausitz, später auch in wald- und seenreichen Regionen Nordwestsachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens nieder, wo sie Ruhe und genügend Nahrung finden.


17:45 Rabenvögel – Gaukler der Lüfte (45 Min.) (HDTV)
Film von: Heribert Schöller
(Erstsendung 3.5.2011)

Kaum eine andere Vogelgruppe beschäftigt die Menschen so sehr wie die Rabenvögel. Der Film begibt sich auf eine Reise durch die Welt dieser intelligentesten heimischen Tiere. Rabenvögel sind außergewöhnlich neugierig, gelehrig und intelligent. Raben sind die einzigen Vögel, die Werkzeuge nicht nur verwenden, sondern sogar selbst herstellen. Viele leben in festen sozialen Strukturen und sind ihrem Partner ein Leben lang treu. Ausdrücke wie "Rabeneltern" oder "Rabenbrut" müssten als Kompliment aufgefasst werden, denn mit ihrem Nachwuchs gehen Rabenvögel extrem fürsorglich um. Der Film liefert viele neue und faszinierende Einblicke in die Welt der Rabenvögel: von Alpendohlen in der Winterwelt des Hochgebirges, von Saatkrähenkolonien in Städten, von der kleinen intelligenten Dohle, die gern in Kaminen, aber auch in Kaninchenbauen nistet, von Raben- und Nebelkrähen und nicht zuletzt vom König der Rabenvögel, dem Kolkraben. Er ist nicht nur der größte Singvogel der Erde ist, sondern überrascht Wissenschaftler zunehmend mit einer außergewöhnlichen Intelligenz.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
20:15 Intensivstation (85 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm von: Eva Wolf
Deutschland, 2013

Mitwirkende: Christine Krüger
Stefan Höls
Kerstin Reimer
Rainer von Wartburg
Peter Kliesch
Dieter Knörnschild
Sandra Schudy
Prof. Dr. med. Achim Jörres
Dr. med. Frank Martens
Dr. med. Stephanie Kämper
Dr. med. Tina Meyer
Dr. med. André Finn

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa zwei Millionen Patienten auf einer Intensivstation behandelt. Die Tendenz ist steigend – dank medizinischen Fortschritts. Er ermöglicht es, Menschen mit schwersten Erkrankungen vor dem Tod zu retten. Doch die Lebensrettung bleibt für die Patienten nicht immer ohne Folgen. Der Dokumentarfilm begleitet den Klinikalltag und wirft einen Blick auf die hoch technisierte Welt der Intensivmedizin. Was passiert, nachdem ein Angehöriger eines Schwerkranken oder eines Unfallopfers den Notarzt gerufen hat? Was erwartet die Kranken hinter den verschlossenen Türen einer Intensivstation? Die Pfleger und Ärzte, die hier arbeiten, sind erfahren und hoch motiviert. Das spürt man bei den Besprechungen im Ärztezimmer, bei den Schichtübergaben der Ärzte und Pfleger sowie in ihrem Umgang mit den Patienten. Der Film zeigt, wie schwierig es aber ist, für die schwer kranken und oft bewusstlosen Patienten die richtigen Entscheidungen über die Art der Behandlung zu treffen. Die emotionalen und seelischen Herausforderungen, mit denen das medizinische Personal konfrontiert ist, und die Tragweite seiner Entscheidungen werden deutlich. Viele dieser Entscheidungen stellen die Ärzte vor konkrete ethische Fragen. Fragen, mit denen sich viele ihrer Patienten – vor der oft unerwarteten Behandlung – nicht beschäftigt hatten. Fragen, auf die es keine einfache Antwort gibt: Wie wollen wir sterben? Und wie wollen wir leben?

Als letzten Beitrag zur Duisburger Filmwoche 2014 zeigt 3sat um 22.25 Uhr den Dokumentarfilm "Raimund – Ein Jahr davor".


21:40 Wellen, Whisky und weiter Blick (20 Min.) (HDTV, UT)
Dahoam im Chiemgau
Film von: Nicolai Piechota
(Erstsendung 25.5.2017)

Der Chiemgau ist nicht nur eine Landschaft, sondern auch ein Lebensgefühl. Stress und Hektik sind dort Fremdwörter. Die Menschen am Chiemsee und im Voralpenland haben noch Zeit. Junge Fischer auf dem Chiemsee, schicke Modedesigner auf einem Bauernhof, ein Instrumentenbauer und eine Almbäuerin zeigen, wie gut es sich im Chiemgau leben lässt. Und das in einer traumhaften Kulisse zwischen Wasser und Bergen. Die meisten kennen den Chiemgau nur vom Stau auf der Autobahn A8 zwischen München und Salzburg. Sehnsuchtsvoll schweifen die Blicke zu den Gipfeln der Voralpen und zum Chiemsee. Wer es wagt und die Autobahn verlässt, der kann erleben, wie sehr die Menschen im südlichsten Teil Bayerns ihren eigenen Lebensrhythmus gefunden haben. In der Reportage von Nicolai Piechota zeigen die Zwillingsbrüder Thomas und Florian, wie ruhig und entspannt man früh morgens sein kann, wenn man mit dem Boot auf den Chiemsee hinausfährt. Sie sind Fischer, gerade mal Mitte 20, und finden es gar nicht altmodisch, in die Fußstapfen der Eltern und Großeltern zu treten. Seit 160 Jahren geht die Familie schon auf Fischfang. Thomas hatte zunächst Ingenieurswesen studiert und sich dann doch gegen Laptop und Zeichenbrett entschieden. Heute ist er froh darüber, auch wenn es mal stürmisch werden kann auf dem See. Wie sehr die "kleine" Welt zufrieden macht, das erlebt Bierbrauer Oliver jeden Tag aufs Neue. Er hätte in einem großen Unternehmen Karriere machen können, gründete aber lieber seine eigene Wirtshausbrauerei. Neben dem bayerischen Ur-Getränk, dem Bier, stellt er noch etwas für die Gegend sehr Ungewöhnliches her: Er brennt Whisky. Von seinem Wirtshausbier und der Brennerei kann er ganz gut leben. Das Gefühl von Ruhe und Ausgeglichenheit kennt auch Peter, der Blechblasinstrumente fertigt. Weltweit sind seine Flügelhörner und Posaunen gefragt, man hört sie in großen Konzertsälen, aber auch auf Dorffesten. Jedes Instrument ist ein handgefertigtes Unikat. Die Auftragslage ist gut, er könnte locker drei, vier Angestellte beschäftigen, doch das will er nicht. "Dann wäre ich ja Chef und müsste Zahlenkolonnen wälzen und Auftragsbücher verwalten." Er möchte lieber weiter mit seinen Händen arbeiten und das in seiner eigenen Geschwindigkeit. Die Musiker schätzen seine solide Handarbeit und üben sich in Geduld. Manch Blechbläser meint sogar, er höre, dass Baumann wirklich jedes noch so kleine Teilchen selbst gefertigt hat. Klasse statt Masse und Leben ohne Hektik und Zeitdruck, für ihn ist das typisch Chiemgau.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
22:25 Ueli Maurers Pommes-Frites-Automat (65 Min.) (HDTV)
Ein Mann, eine Maschine, eine Mission
Dokumentarfilm von: Stephan Hille
Schweiz, 2013

Kartoffelbauer Ueli Maurer lernte aus Fehlern und tüftelte in seiner Werkstatt jahrelang vor sich hin. Trotz mancher Rückschläge hat er nie seinen Pommes-Frites-Automaten aufgegeben. Mehr als drei Millionen Schweizer Franken hat Ueli Maurer in seine Erfindung investiert, er holte sich sogar Hilfe bei Elektronikern und Metallbauern. Nach mehr als zehn Jahren hat sein Pommes-Frites-Automat die Serienreife erreicht. Nun hofft er auf den großen Durchbruch – in Dubai. Nebenher hat der etwas schrullige und liebenswürdige Bauer aus dem Schweizer Wallisellen mit der Bewirtschaftung seiner 30 Hektar Felder noch immer alle Hände voll zu tun. Stephan Hille zeichnet das einfühlsame Porträt eines Menschen, der nicht aufgibt. Eine Geschichte, die zeigt, wie viel Kraft und Energie ein Mensch aufbringen kann, wenn er nur an sich selbst und sein Projekt glaubt.


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
23:30 Messies – Ein schönes Chaos (120 Min.)
Dokumentarfilm von: Ulrich Grossenbacher
Schweiz, 2010

Sie sammeln extensiv und kompromisslos, ihr Verhalten isoliert sie – es geht um "Messies". Oft fallen sie Mitmenschen zur Last oder verkriechen sich in ihrer Wohnung – falls da noch Platz ist. Etwa zwei Prozent der Schweizer Bevölkerung gelten als krankhafte Messies. Für die Dokumentation begegnete Filmautor Ulrich Grossenbacher vier Menschen, die mit ihrem Problem auf unterschiedliche Weise umgehen. Sie erzählen von der folgenschweren Liebe zum Sammeln. Nicht nur in Boulevardmedien werden jeweils besonders abstruse Fälle vorgeführt: als "Beleidigung" jeglichen Empfindens für Ordnung und Maß in der aufgeräumten Schweiz. Arthur, ein lediger Bauer, bewohnt sein "Heimetli" auf seine Art. Nicht Geranien sind sein Stolz, sondern verrostende Traktoren, Bagger, Autos und Lastwagen. Seine Passion für schweres Gerät hält die Gemeindeverwaltung seit Jahren auf Trab. Elmira legt in ihrer Wohnung enorme Gelenkigkeit an den Tag. Meterhoch türmen sich die zu überquerenden Zeitungs- und Kassettenstapel, keine Kultursendung darf unaufgenommen bleiben. Karl und Trudi bewohnen ein großes Bauernhaus. Einer der letzten passierbaren Räume ist die Küche. Trudi beklagt das verlorene Sozialleben, nicht mal mehr die eigenen Kinder besuchen sie. Ihr Ultimatum: Er schafft Platz, oder sie zieht aus. Der Tüftler Thomas baut aus Schrott sinnige Apparate. Seine Werkstatt ist so übervoll wie seine Pläne.


01:30 ECO (25 Min.) (HDTV) (VPS: 01:55)
(Erstsendung 19.11.2018)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


01:55 Panorama (25 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 02:25)
Zuckergoscherl
(Erstsendung 29.10.2017)

Moderation: Nina Horowitz

"Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um hochkalorische Köstlichkeiten. Auf die Frage, wem Sie am liebsten nie begegnet wäre, hatte Moderatorin Barbara Karlich einst eine herrliche Antwort parat: der Malakoff-Torte. Helmut Qualtinger und Gerhard Bronner parodierten in einem Kabarett-Ausschnitt die Servierdamen der Konditorei "Demel". Die berühmte k.-u.-k.-Hofzuckerbäckerei "Demel" in Wien ist schon seit Langem auch ob ihrer exquisit gestalteten Schaufenster bekannt. In den 1970er- und 1980er-Jahren sorgte Udo Proksch – der dort als Prokurist tätig war – für recht originelle Marzipanfiguren, wie ein "10 vor 10" aus dem Jahr 1981 beweist. Sind die köstlichen Wiener Mehlspeisen nicht zu fett und zu schwer, fragte man sich im nächsten "Wir"-Beitrag. Konditorei-Expertin Lotte Tobisch wusste 1994 ganz genau Bescheid, was dem Körper gut tut – und, was der Seele. Zum Abschluss gibt es noch ein Schmankerl aus der "Wiener Küche", präsentiert 1987 vom Kabarettisten und Schauspieler Otto Grünmandl.


02:20 Majestät im Aufwind (45 Min.) (HDTV) (VPS: 02:50)
Seeadler – Neubürger in Mitteldeutschland
Film von: Frank Koschewski
(Erstsendung 29.12.2007)

Mit einer Flügelspannweite von bis zu zweieinhalb Metern zählen Seeadler zu den größten Greifvögeln Mitteleuropas. Die beeindruckenden Vögel waren lange bedroht. Nun erholt sich der Bestand. Das Jagdrevier eines Seeadlerpaares umfasst 20 bis 50 Quadratkilometer. Auf der Suche nach Nahrung segeln sie lange Strecken majestätisch durch die Lüfte und erkennen dabei selbst aus fünf Kilometern Entfernung die kleinste Maus. Von Mitte des 17. Jahrhunderts an wurden die großen Vögel intensiv verfolgt, was ihre Population stark dezimierte. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts gab es erste Schutzbemühungen. Seither hat sich ihr Bestand wieder ausgeweitet. Aus Polen kommend, ließen sie sich in Mitteldeutschland zuerst in der Lausitz, später auch in wald- und seenreichen Regionen Nordwestsachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens nieder, wo sie Ruhe und genügend Nahrung finden.


03:05 Rabenvögel – Gaukler der Lüfte (45 Min.) (HDTV) (VPS: 03:35)
Film von: Heribert Schöller
(Erstsendung 3.5.2011)

Kaum eine andere Vogelgruppe beschäftigt die Menschen so sehr wie die Rabenvögel. Der Film begibt sich auf eine Reise durch die Welt dieser intelligentesten heimischen Tiere. Rabenvögel sind außergewöhnlich neugierig, gelehrig und intelligent. Raben sind die einzigen Vögel, die Werkzeuge nicht nur verwenden, sondern sogar selbst herstellen. Viele leben in festen sozialen Strukturen und sind ihrem Partner ein Leben lang treu. Ausdrücke wie "Rabeneltern" oder "Rabenbrut" müssten als Kompliment aufgefasst werden, denn mit ihrem Nachwuchs gehen Rabenvögel extrem fürsorglich um. Der Film liefert viele neue und faszinierende Einblicke in die Welt der Rabenvögel: von Alpendohlen in der Winterwelt des Hochgebirges, von Saatkrähenkolonien in Städten, von der kleinen intelligenten Dohle, die gern in Kaminen, aber auch in Kaninchenbauen nistet, von Raben- und Nebelkrähen und nicht zuletzt vom König der Rabenvögel, dem Kolkraben. Er ist nicht nur der größte Singvogel der Erde ist, sondern überrascht Wissenschaftler zunehmend mit einer außergewöhnlichen Intelligenz.


03:50 Bruno und der Bär (30 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 04:20)
Film von: Andrea Rüthlein
(Erstsendung 18.1.2015)

In den Abruzzen gibt es noch etwa 50 Abruzzenbären, eine Unterart der Braunbären. Für sie, Wolf, Wildpferd und Co. setzen sich Bruno D'Amicis und die "Rewilding Apennines"-Initiative ein. Der preisgekrönte Wildlife-Fotograf ist jeden Frühsommer, wenn die Tiere Nachwuchs bekommen haben, in den Abruzzen unterwegs und hofft, die ersten Bärenjungen zu sehen. Fast die Hälfte überlebt das erste Jahr nicht. Das will die Rewilding-Initiative ändern. Knapp zwei Autostunden entfernt von Rom, in der südlichsten alpinen Region Europas, liegt die Heimat der Bären. Nicht nur der Abruzzenbär, sondern auch der Italienische Wolf lebt hier. Große Hirschrudel durchstreifen die einsamen Berge, dazu Wildschweinrotten und Rehwild. Wehrhafte Kuhrassen laufen frei, ebenso halbwilde Pferde. In den über 2000 Meter hohen Bergen hat man die fast ausgestorbene Abruzzengämse erfolgreich wieder angesiedelt. Ökotourismus soll wieder Arbeitsplätze schaffen. Denn nun sind die Abruzzen zu einer der besten Regionen Europas für das Beobachten von wilden Tieren geworden.


04:20 Bärenträume (30 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 04:50)
Film von: Angela Schmid
(Erstsendung 8.12.2013)

Im Oktober werden die Bären in der russischen Tundra müde. Vor ihnen liegt eine sechs Monate lange Winterruhe, doch zuvor müssen Vorkehrungen getroffen werden. Die großen Raubtiere müssen graben, polstern und vor allem dick werden. Das Filmteam ist in die Welt der wilden Bären eingetaucht und dabei Kraftpaketen und kleinen Strolchen begegnet. Ernähren sich Bären unterm Jahr hauptsächlich von Pilzen, Ameisen oder Aas, so werden sie im Herbst zu Jägern. Mit einem Tatzenhieb strecken sie mit geballter Kraft und Masse zum Beispiel einen Elch nieder. Diese Beute liefert Fleisch. Und nur die Magie des Herbstes stimmt die Kolosse so friedlich, dass sie dann – und nur dann – bereit sind, mit anderen starken Männchen zu teilen. Ein Verhalten, das zur Paarungszeit undenkbar wäre. Aber während sich die großen schweren Männchen keine Sorgen machen müssen, über eine lange Winterpause zu kommen, haben die Kleinen ernsthafte Schwierigkeiten. Besonders dann, wenn sie – aus welchen Gründen auch immer – den ersten Winter ohne Mutter verbringen müssen. Putzig sind sie, tapsig, und bei ihrem fröhlichen Treiben könnte man glatt den Eindruck gewinnen, sie vergessen so manches Mal, was vor ihnen liegt. Und dann beginnen sie wieder wie wild – Mähmaschinen gleich – durch die niedrigen Bärensträucher der großen Sumpfwälder der Tundra zu fegen und ernten im Rekordtempo die bunten Beeren ab. Erst beim ersten Schnee ziehen sie sich zurück und beginnen ihre Winterruhe.


04:50 Hunde, Eis und weiße Bären (30 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 05:15)
Film von: Kai Schubert
(Erstsendung 1.1.2014)

"Hunde, Eis und weiße Bären" gehören zu einem Jahr in der hohen Arktis wie Polarnacht und Mitternachtssonne. Immer wieder zieht es Tierfilmer Kai Schubert und sein Team nach Spitzbergen. Und gleichgültig, ob im Winter mit dem Hundeschlitten oder im Sommer unter Segeln - neben einzigartigen Natur- und Tierbeobachtungen ist immer auch die Reise selbst Teil eines großen Abenteuers. Zwei Wochen lang ist das Filmteam mit Schneemobilen im Osten der Hauptinsel Spitzbergens unterwegs. Sie begeben sich dort auf die Suche nach spannenden Bildern von der Jagd der Eisbären, von Zweikämpfen bei der Rangelei um ein Weibchen – und mit ganz viel Glück sogar von einer Eisbärenpaarung.


05:20 Kanada – Albertas schönste Nationalparks (25 Min.) (VPS: 05:45)
Film von: Julia Leiendecker
(Erstsendung 15.1.2012)

Hört man die Namen Banff und Jasper, denkt man an ein imposante Bergwelt, an türkisblaue Seen und gigantische Gletscher. Jahr für Jahr zieht es Tausende Menschen in die beiden Nationalparks. Sie kommen zum Wandern, zum Raften, zum Cruisen mit ihren Motorrädern, oder einfach nur, um die unglaubliche Weite und Stille der Rocky Mountains zu genießen. Aber es gibt auch Menschen, die in dieser grandiosen Landschaft leben und sie niemals verlassen würden. Peter Lemieux kam mit 26 Jahren als Skilehrer in diese Gegend. Heute ist er einer der bekanntesten Bergführer auf dem Athabasca-Gletscher. Er kennt "seinen" Gletscher wie kein anderer – und erlebt hautnah, wie das Eis Jahr für Jahr schwindet. Cowgirl Jen betreibt die Ranch ihrer Urgroßeltern – die älteste von Alberta. Dort sind 150 Rinder, 20 Pferde und sonst nur Jen und ihre beiden Kinder zu Hause. Im Umgang mit Tieren kann Jen keiner etwas vormachen, und selbst wenn der Cowboy-Alltag oft hart ist, wollte sie ihn gegen nichts eintauschen. Die Reise führt auf dem "Icefields Parkway" immer weiter in den Norden. Es gibt Begegnungen mit Bären und Elchen, aber auch mit schottischen Clan-Mitgliedern, die im Baumstammweitwurf gegeneinander antreten. Und überall gibt es Menschen, die das Leben in den Weiten der Nationalparks einem Leben in der Stadt vorziehen. Was begeistert sie so sehr?


05:45 – 06:20 El Greco und die Moderne (35 Min.) (VPS: 05:44)
Film von: Werner Raeune
(Erstsendung: 20.05.2012)

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Donnerstag, 22. November 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.11.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.11.2018)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.11.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.11.2018)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Kölner Treff (90 Min.) (UT)
(Erstsendung 16.11.2018)

Moderation: Bettina Böttinger

Bettina Böttinger präsentiert mit dem "Kölner Treff" einmal die Woche eine Talkrunde mit prominenten Gästen und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen. Sie erzählen außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichten von ihren Berufen oder ihren ganz eigenen Projekten.


11:45 Thema (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 19.11.2018)

Moderation: Christoph Feurstein

Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.


12:30 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 19.11.2018)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:25 Indonesien von oben (40 Min.) (VPS: 13:24)
Film von: Harun Rahman
(Erstsendung: 17.10.2018)


14:05 Neuseeland entdecken (45 Min.) (HDTV)
Film von: Phil Koeghan
(Erstsendung 15.12.2017)

Neuseeland, Sehnsuchtsziel vieler Europäer, wurde erst Anfang des 14. Jahrhunderts besiedelt – ein junges Land inmitten des Südpazifiks. Der Zuschauer erlebt "Natur pur" aus der Luft. Geschaffen durch Lavamassen und Feuer, die Berge von Eis bedeckt, einzigartige menschenleere Landschaften: Der Inselstaat eignet sich hervorragend als Filmkulisse – ob für "Das Piano" oder für "Der Herr der Ringe".


14:50 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (45 Min.) (HDTV)
Fjorde und Regenwälder
Folge 1 von 5
Film von: Bruce Morrison, Serge Ou
(Erstsendung 8.10.2012)

Die Reihe zeigt die faszinierende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe. Diese Folge führt in eine der kältesten und regenreichsten Regionen nahe der Antarktis: in den Fiordland-Nationalpark. Er wurde 1952 zum Naturschutzgebiet erklärt und gehört mit 15 Fjorden und einer einzigartigen wilden Küstenlandschaft zum UNESCO-Welterbe. Besonders die beiden Fjorde Milford Sound und Doubtful Sound gehören zu den begehrten Naturreisezielen des Inselstaats. Wie in ganz Neuseeland gibt es auch in der Region Fiordland keine einheimischen Landsäugetiere. So hat sich hier einst von Siedlern mitgebrachtes Rotwild dank fehlender natürlicher Feinde zur Plage entwickelt. In den nährstoffreichen Gewässern vor der Küste Fiordlands tummeln sich zahlreiche Fische, aber auch Robben werden vom üppigen Nahrungsangebot angelockt. An den Küsten werden Langusten für den internationalen Export gefangen. Mit dem Dampfschiff geht es weiter nach Queenstown, einer der wenigen Städte im tiefen Süden. Vor den Toren der Stadt befindet sich ein Mekka für Fallschirmspringer. Außerdem dienten einige Plätze als Kulisse für die Fantasy-Film-Trilogie "Der Herr der Ringe". Nicht weit hinter Queenstown türmen sich die höchsten Gipfel Neuseelands zu einem beeindruckenden Gebirge, das an die europäischen Alpen erinnert und den Namen Southern Alps trägt. Vom Meer her treibt die Tasmanische See feuchte Luft die Hänge hinauf. So gehört die Westseite der Gipfelkette zu den regenreichsten Gebieten der Erde und ist mit ausgedehnten Regenwäldern bedeckt. Neben riesigen Farnen findet man Scheinbuchen, die ihr Wurzelwerk in die dünne, fruchtbare Erdschicht graben, und Moose, die alles überziehen. Auch die rund 580 Meter hohen Sutherland-Wasserfälle stürzen hier die Klippen hinab und bieten gerade nach starken Regenfällen einen spektakulären Anblick. Die Region ist Lebensraum des Kakapo, der einzigen Papageienart weltweit, die nicht fliegen kann. Der Kakapo ist heute stark bedroht und wird durch ein spezielles Brutprogramm im Nationalparkgebiet nachgezüchtet und wieder ausgewildert.


15:35 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (45 Min.) (HDTV)
Die Südalpen
Folge 2 von 5
Film von: Leanne Pooley
(Erstsendung 9.10.2012)

Hohe Berge, eine wilde Küstenlandschaft, die verlassenen Ruinen einer Goldgräberstadt, klare aus Gletscherwasser gespeiste Bergseen: Die Neuseeländischen Alpen sind spektakulär. Weite Grasebenen wechseln sich mit majestätisch aufragenden, kargen Bergketten ab. Zwischen diesen Bergen befindet sich der höchste des Landes, der Mount Cook mit mehr als 3700 Metern. Gletscher haben das Gesicht der Südalpen Neuseelands geformt. Das Wasser der Schmelzwasserflüsse hat die Berge mit tiefen Schluchten durchzogen. Im Landesinneren befinden sich funkelnde türkisfarbene Bergseen. Einige sind mit Kanälen verbunden, deren schnell fließendes Wasser für die Lachszucht genutzt wird. An anderen Seen wird das Wasser gestaut, um Energie zu erzeugen – Neuseeland deckt 75 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. 50 Prozent des Gesamtbedarfs werden allein durch Wasserkraft gewonnen. Das Land im Pazifik ist somit ein Vorreiter im Bereich der grünen Energie. Der "Aoraki"- oder "Mount Cook"-Nationalpark beherbergt nicht nur den höchsten und längsten aller Gletscher Neuseelands, sondern auch insgesamt 19 Gipfel über 3000 Meter. Der Maori-Name des Mount Cook, "Aoraki", bedeutet so viel wie "Wolken durchstechend". Ein Meer aus Wolken wogt um die schroffen, vereisten Gipfel und bietet ein atemberaubendes Panorama. Im Gegensatz dazu ist die Region Otago, die nordöstlich der sogenannten Southern Lakes liegt, trocken, heiß und staubig. In den 1860er-Jahren lag hier das Zentrum des Goldrausches. Zu Tausenden strömten die Goldsucher aus der ganzen Welt ins Inland. Entlang des Dunstan Trail finden sich noch heute ihre Spuren. Der Weg führt durch unendlich karge Weiten bis hin zu dem ehemaligen Goldsucherstädtchen Bendigo. Die Ruinen ihrer einfachen Steinhäuser sind Zeugen einer goldenen Vergangenheit. Das Gold der heutigen Zeit ist in Neuseeland der Wein, wie Winzer Nick Mills erzählt. Pinot Noir ist die bekannteste Rebsorte der südlichsten aller Weinberge, der international Anerkennung gefunden hat. So wie früher Schiffe voller hoffnungsvoller Goldgräber nach Neuseeland kamen, machen sie sich heute, beladen mit Wein, in die entgegengesetzte Richtung auf.


16:20 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (40 Min.) (HDTV)
Neuseelands wilder Westen
Folge 3 von 5
Film von: Bruce Morrison, Serge Ou
(Erstsendung 10.10.2012)

Die Westküste der neuseeländischen Südinsel ist ein landschaftlich spektakulärer, aber für Menschen ein extrem rauer Lebensraum. Im 19. Jahrhundert versuchten sich Goldsucher und zugewanderte Europäer an der Besiedlung dieses feuchten und unwirtlichen Gebietes. Davon zeugen verwitterte und vom Regenwald überwucherte Grabsteine. Noch heute ist der Küstenstreifen ein einsamer Lebensraum. Der schmale Küstenstreifen bietet ursprüngliche und weiße Strände sowie Wiesen, auf denen hier und da Rinder grasen. Begrenzt wird dieser fruchtbare Landstrich von den Südalpen, die sich massig in die Höhe erheben. Die frühen Siedler taten sich extrem schwer, das Gebirge zu überwinden, das von einem undurchdringlichen, sumpfigen Regenwald überwachsen ist, der über eine immense Baumvielfalt verfügt. Das feuchte Klima begünstigt das Wachstum verschiedenster Moosarten. Es heißt, dass Dinge, die sich nicht bewegen, in Sekundenschnelle von einem zarten grünen Teppich überzogen werden. Ein Stück weiter nördlich befindet sich die Tasman-Bucht, benannt nach dem europäischen Entdecker Neuseelands, Abel Tasman. Der niederländische Seefahrer plante genau an dieser Stelle seinen ersten Landgang. Doch die dort lebenden Maori vertrieben das niederländische Schiff. Auch diese Region hat viele Gesichter: weiße Sandstrände, Gebirge und weite Ebenen, zahlreiche Flüsse und nur mit dem Boot erreichbare Naturschutzgebiete. Nur in dieser Gegend der Südinsel findet man Pounamo, einen jadeähnlichen Stein, der fast so hart ist wie Diamant. Der Pounamo spielt in der Kultur der Maori eine wichtige Rolle. Traditionell wird er zur Herstellung von Waffen und Schmuck verwendet. An der Nordspitze der neuseeländischen Südinsel bestehen die Klippen aus weichem Kalkstein, an dem die immer wiederkehrenden Wellen Spuren und bemerkenswerte Formen hinterlassen. Und auf dem Farewell Spit tummeln sich Tölpel in einer eindrucksvollen Kolonie. Die Landzunge ist Rückzugsgebiet und Brutstätte des für Neuseeland typischen Vogels.


17:00 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (45 Min.) (HDTV)
Rauchende Vulkane und dampfende Quellen
Folge 4 von 5
Film von: Leanne Pooley
(Erstsendung 11.10.2012)

In der vierten Folge führt die Reise auf der Nordinsel Neuseelands zunächst in das vulkanische Hochland und die geothermale Wunderwelt. Im Zentrum der Nordinsel – auf dem sogenannten Zentralplateau – erheben sich gleich mehrere Vulkane. Ungeheure Kräfte sind am Werk und formen diese Landschaft. Das spektakuläre Plateau diente auch als Kulisse für das Schattenreich Mordor im "Der Herr der Ringe"-Epos. Um das Jahr 200 nach Christus brach der Vulkan Taupo aus. Zigtausende Kubikmeter Asche verteilten sich über die neuseeländische Nordinsel. Der schon einige Tausend Jahre zuvor entstandene Kratersee vergrößerte sich um ein Vielfaches. Historische Quellen berichten, dass sich damals sogar der Himmel über China und Rom tiefrot färbte. Viele der Feuerberge sind noch heute aktiv, darunter die Vulkane Taupo, Mount Tongariro, Mount Ruapehu und Mount Ngauruhoe im Süden. Der weit im Westen liegende Mount Taranaki gilt aufgrund seiner symmetrischen Krone als einer der schönsten Vulkane der Region. Um seine isolierte Lage rankt sich eine eindrucksvolle Legende aus der Kultur der Maori. Der weiter nördlich gelegene Rotorua-See ist ebenfalls ein Kratersee. An seinen Ufern dringt heiße Luft aus den Tiefen der Erde an die Oberfläche, Dampfschwaden ziehen über den See. Die Reise führt vorbei an surreal anmutenden jadegrünen Sulfatseen. Die ganze Landschaft scheint zu dampfen, Schwefelgeruch liegt in der Luft, und Geysire schießen Wasser gen Himmel. Hier lebt Nanny Christina Gardiner vom Maori-Stamm Te Arawa, die Bräuche und das Kunsthandwerk ihres Stammes vorstellt. Über Generationen hinweg haben sich die Menschen an die besonderen Gegebenheiten der Landschaft angepasst und die geothermale Energie in ihren Alltag integriert. Heiße Quellen dienen als Kochtöpfe: In Sieben, die in die Quellen getaucht werden, wird das Essen gegart.


17:45 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (45 Min.) (HDTV)
Mammutbäume und Inselarchipel
Folge 5 von 5
Film von: Bruce Morrison, Serge Ou
(Erstsendung 12.12.2012)

Diesmal geht es in den äußersten Norden der Nordinsel, den am dichtesten besiedelten Teil Neuseelands. Die größte Stadt des Landes, Auckland, liegt an der schmalsten Stelle der Insel. Der Landstreifen zwischen der Tasmansee im Westen und dem Pazifik im Osten ist teilweise nur einen Kilometer breit. Weiter im Norden liegt der märchenhafte Waipoua Forest. Er besteht fast ausschließlich aus den majestätischen neuseeländischen Kauri-Fichten. Bis zu 50 Meter erheben sich diese Bäume kerzengerade in die Lüfte, ihre Stämme haben einen Durchmesser von bis zu vier Metern. Inmitten der Kauri-Fichten steht der Fürst des Waldes, der Tane Mahuta. Er ist der größte noch existierende Kauri-Baum mit einer Höhe von mehr als 50 Metern und einem Stammumfang von fast 14 Metern. Sein Alter wird auf mehr als 2000 Jahre geschätzt. Vor der Ostküste liegen die unbewohnten Poor Knights Islands mit ihrer faszinierenden Unterwasserwelt. Ein Unterwasserfotograf zeigt die zahlreichen Höhlen, die den unterschiedlichsten Fischarten Schutz bieten. Ein Stück weiter nördlich siedelten in der Region der Bay of Islands die ersten Europäer. Als sie sich niederließen, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit den seit Jahrhunderten dort lebenden Maori. Erst mit der Unterzeichnung des Vertrags von Waitangi 1840 kehrte Frieden ein. Der Vertrag sah zwar ein britisches Staatsoberhaupt vor, sicherte den Maori aber gleichzeitig ihr Land und die britischen Grundrechte zu. In dieser Gegend befindet sich auch der einzige maorische Radiosender, der in der zweiten offiziellen Landessprache sendet. Am nördlichsten Zipfel der Nordinsel, am Kap Reinga, treffen schließlich die Tasmansee und der Pazifik aufeinander. Hier, so sagen die Maori, verlassen die Seelen der Verstorbenen das Land, um sich zur letzten Station ihrer Reise aufzumachen – nach Hawaiki, das Land ihrer Ahnen.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
20:15 More than Honey – Bitterer Honig (90 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm von: Markus Imhoof
Deutschland / Österreich / Schweiz, 2012

Seit einigen Jahren sterben auf der ganzen Welt die Bienen. Über die Ursachen wird noch gerätselt, aber schon jetzt ist sicher: Es geht um mehr als nur um ein paar tote Insekten. Und es geht auch um wesentlich mehr als um Honig, wie Markus Imhoofs vielfach preisgekrönter Dokumentarfilm "More than Honey – Bitterer Honig" zeigt. Seine Bestandsaufnahme des Bienenlebens weltweit verdichtet sich zu einer traurigen Diagnose unserer Zeit. Die Beziehungen zwischen Mensch und Honigbiene verraten viel über uns, über die Natur und über unsere Zukunft. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Bienenvölker dieser Erde ihre Kräfte zu verlieren. In "More than Honey – Bitterer Honig" geht der renommierte Schweizer Regisseur und Enkel einer Imker-Familie, Markus Imhoof, dem mysteriösen Bienensterben von Kalifornien bis China auf den Grund und präsentiert – ausgehend von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern – einen faszinierenden Blick in das Universum dieses Wundertiers. Mit ungeahnter Präzision macht sein Film das Leben der Biene sichtbar und porträtiert vor allem auch diejenigen, die am meisten davon profitieren: die Menschen. Während ein Schweizer Bergimker das Bienensterben mit Traditionstreue abzuwehren versucht, ist die Apokalypse in China schon längst Realität. Imhoof trifft hier auf das Geschäft mit den Pollen. Er spricht mit einem quer durch die USA ziehenden Bienenchauffeur und mit Königinnenzüchtern, die ihre lebendige Ware per Post in die ganze Welt verschicken. Keinem anderen Tier wird heute ein so hohes Maß an Quantität und Qualität abverlangt wie der Biene: Markus Imhoof spürt den Bedeutungen nach, die das fleißige Insekt seit ewigen Zeiten für den Menschen verkörpert und öffnet dabei – mittels spektakulärer Aufnahmen - den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.


21:45 Kandys Perahera – Elefantenprozession in Sri Lanka (15 Min.) (HDTV)
Film von: Werner Zips
Erstausstrahlung

Während der Esala Perahera, den Juli-Prozessionen mit ihren allabendlichen Elefanten-Umzügen, wird Kandy, die letzte Königsstadt Sri Lankas, jedes Jahr zur inoffiziellen Hauptstadt. Nur einem ganz besonderen Elefanten wird die heiligste Reliquie Sri Lankas anvertraut: der linke Eckzahn Buddhas. Das Fest des Zahnes zieht nicht nur Touristen an, sondern auch die politische Elite des Landes. Es steht aber auch zunehmend in der Kritik. Denn die Umzüge stehen auch im Zeichen der "Buddhisierung" Sri Lankas. Die kulturelle Vielfalt des Landes soll durch eine buddhistische Leitkultur zurückgedrängt werden. Dieser buddhistische Nationalismus zeigt sich in der Verwendung bestimmter Symbole, auch bei der Perahera. Deren Wurzeln liegen aber auch in hinduistischen Traditionen, die das Königtum in Sri Lanka über Jahrtausende geprägt haben. Während die Perahera eigentlich das gemeinsame Erbe betonen sollte, sind auch die farbenprächtigen Umzüge von politisch aufgeladenen religiösen und ethnischen Spannungen gezeichnet. Diese haben die jüngere Geschichte Sri Lankas geprägt und gerade in Kandy zu nationalistischen Ausschreitungen gegen muslimische Tamilen geführt. Doch auch die überwiegend hinduistischen Tamilen fühlen sich von diesen Entwicklungen bedroht. Dazu kommt die wachsende Kritik von Tierschutzorganisationen an der Teilnahme von Zeremonial-Elefanten. Die von lokalen Medien erklärte Elefantenkrise des buddhistischen Zentrums von Sri Lanka stellt eine weitere Herausforderung für den Sri Dalada Maligawa, den ehrwürdigen Tempel des Zahns, dar.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
22:25 Die Welt ist noch zu retten?! – Little Yellow Boots (95 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm von: John Webster
Deutschland / Finnland, 2017

Dorit, die Urenkelin des Filmemachers John Webster, wird wohl in den 2060er-Jahren geboren werden. Was für eine Welt wird sie erleben? Wie wird sich ihre Welt von seiner unterscheiden? John Webster schreibt einen filmischen Brief an das Mädchen und nimmt den Zuschauer mit auf eine emotionale Reise um die ganze Welt: von Finnland über Russlands Kohlegruben, von Sibirien zu den Marshallinseln im Pazifik bis nach New York. Er verwebt nahtlos Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen schönen, bewegenden und hoffnungsvollen Dokumentarfilm über die Macht eines jeden von uns, die Welt zu verändern. Der Originaltitel von "Die Welt ist noch zu retten?!" lautet "Little Yellow Boots" und spielt auf die Gummistiefel der zukünftigen Erdbewohnerin Dorit an. Die Gummistiefel, die oft in Aufnahmen der Gegenwart geblendet werden, markieren den Meeresspiegel in 50 Jahren. Sie werden zum Leitmotiv, zur bedrohlichen Metapher des Klimawandels, aber auch zu einem Symbol der Hoffnung. Denn: Was – sowohl Gutes als auch Schlechtes – übergeben die Menschen denen, die nach ihnen kommen? Und welchen Unterschied macht eine Person mehr oder weniger auf der Welt?


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
00:00 Unser täglich Brot (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Nikolaus Geyrhalter
Österreich, 2005

Brot ist seit Jahrtausenden Sinnbild für Nahrung, für körperliche und seelische Kraft. "Unser täglich Brot gib uns heute" heißt es in einem Gebet, das Millionen Christen beten. Nikolaus Geyrhalter lässt die Zuschauer Zeuge einer ganz anderen Schöpfungsgeschichte werden: der Lebensmittelproduktion. Der Film offenbart die industrielle Nahrungsmittelproduktion als Spiegelbild unseres gesellschaftlichen Wertekanons: viel, einfach, schnell. Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen zeigt der Film Orte in Europa, an denen Nahrungsmittel produziert werden: monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge – eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik zuschreibt. In geschlossenen Räumen, aseptisch wie eine Prozessoren-Fabrik, schlüpfen Küken, computerüberwacht. Ein riesiger Schlauch saugt Lachse aus einem Fjord. Metallene Zähne fressen sich durch chemisch termingerecht zum Verblühen gebrachte Sonnenblumenfelder. Im Sekundentakt und vollautomatisch werden Hühner zerteilt, Schweine von ihren Gedärmen befreit, nur für Rinder braucht sie etwas länger: die industrielle Nahrungsmittelerzeugung und Hightech-Landwirtschaft. Für Menschen ist in diesen futuristisch anmutenden Räumen wenig Platz, sie wirken wie Fehler im System, falsch dimensioniert, klein, verletzlich, auch wenn sie sich bestmöglich anpassen: hygienische Kleidung, Kopfhörer, Schutzhelme. Kommentarlos entfaltet der Film sich auf der Leinwand wie ein irritierender Traum – ein insistierender Blick, begleitet vom Flirren, Rattern, Schlagen, Schlürfen, hydraulischen Atmen der Maschinen. "Unser täglich Brot" wurde unter anderem für den Europäischen Filmpreis 2006 nominiert und mit einem Grimme-Preis 2008 ausgezeichnet.


01:30 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:00 #SRF global (40 Min.) (HDTV) (VPS: 01:59)
Auslandmagazin
(Erstsendung: 22.11.2018)

Moderation: Florian Inhauser


Reporter
02:40 Der Klimaforscher (25 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 2.9.2018)

Thomas Stocker gehört zu den weltweit renommiertesten, aber auch am heftigsten angefeindeten Klimaforschern. Für die einen ist er eine Lichtgestalt, für die anderen eine Reizfigur. War der heiße und trockene Sommer 2018 einfach schön, ein Grund zur Freude, oder war es vielmehr ein Weckruf, der nicht ungehört verhallen darf? Solche Fragen sollen Klimaforscher beantworten. Wissenschaftler wie Thomas Stocker. Stocker ist Professor am Physikalischen Institut der Universität Bern, wo er die Abteilung für Klima- und Umweltphysik leitet. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Stocker bekannt, als er 1998 begann, an den Berichten des "Intergovernmental Panel on Climate Change" (IPCC) mitzuwirken und zehn Jahre später Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe I wurde. Wenn es ums Klima geht, fragen die Medien gerne Stocker – und Stocker gibt gerne Auskunft. 2015 war er auf dem Sprung nach ganz oben: Der Bundesrat schlug ihn als Nachfolger von Rajendra Pachauri für den IPCC-Vorsitz vor. Stocker unterlag dem Südkoreaner Hoesung Lee. Der Reporter Simon Christen hat Stocker nach Grönland begleitet, wo sein Team Eisbohrkerne gewinnt. "Das ist ein einmaliges Klimaarchiv", sagt Stocker, "so können wir die Zusammensetzung der Atmosphäre, die Konzentration der Treibhausgase, sogar die natürlichen Klimaschwankungen der letzten 100 000 Jahre messen." Das alles helfe ihnen, vergangene und zukünftige Klimaveränderungen zu modellieren.


03:05 Hessenreporter (30 Min.) (HDTV, UT)
Ein Jude und sein Dorf – Besuch in der Wetterau
Film von: Marco Giacopuzzi
(Erstsendung: 11.11.2018)

Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen, oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff – Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands. "Hessenreporter" geht auf Spurensuche und erzählt von Hessen, die ein besonderes Ziel verfolgen oder in ihrem Alltag eine Herausforderung meistern. Die Reporter geben einen Einblick in unbekannte Welten in der hessischen Nachbarschaft.


Universum
03:35 Hummeln – Bienen im Pelz (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Film von: Kurt Mündl
(Erstsendung 3.12.2013)

Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuber-Insekten. Ihre Temperatur-Unempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein. Eine Hummel fliegt täglich in bis zu 18 Stunden nahezu 1000 Blüten an – selten mehr als zwei verschiedene Blüten-Arten pro Flug. Einige Pflanzen-Arten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektar-Entnahme bestäubt. Außerdem bestäuben Hummeln auch viele Obstsorten. Weltweit gibt es etwa 250 Hummel-Arten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. Besonders artenreich sind die Hummeln in Europa und Asien vertreten, sie besiedeln praktisch die gesamte eurasische Landfläche nördlich des Himalajas.


04:20 More than Honey – Bitterer Honig (90 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm von: Markus Imhoof
Schweiz / Deutschland / Österreich, 2012

Seit einigen Jahren sterben auf der ganzen Welt die Bienen. Über die Ursachen wird noch gerätselt, aber schon jetzt ist sicher: Es geht um mehr als nur um ein paar tote Insekten. Und es geht auch um wesentlich mehr als um Honig, wie Markus Imhoofs vielfach preisgekrönter Dokumentarfilm "More than Honey – Bitterer Honig" zeigt. Seine Bestandsaufnahme des Bienenlebens weltweit verdichtet sich zu einer traurigen Diagnose unserer Zeit. Die Beziehungen zwischen Mensch und Honigbiene verraten viel über uns, über die Natur und über unsere Zukunft. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Bienenvölker dieser Erde ihre Kräfte zu verlieren. In "More than Honey – Bitterer Honig" geht der renommierte Schweizer Regisseur und Enkel einer Imker-Familie, Markus Imhoof, dem mysteriösen Bienensterben von Kalifornien bis China auf den Grund und präsentiert – ausgehend von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern – einen faszinierenden Blick in das Universum dieses Wundertiers. Mit ungeahnter Präzision macht sein Film das Leben der Biene sichtbar und porträtiert vor allem auch diejenigen, die am meisten davon profitieren: die Menschen. Während ein Schweizer Bergimker das Bienensterben mit Traditionstreue abzuwehren versucht, ist die Apokalypse in China schon längst Realität. Imhoof trifft hier auf das Geschäft mit den Pollen. Er spricht mit einem quer durch die USA ziehenden Bienenchauffeur und mit Königinnenzüchtern, die ihre lebendige Ware per Post in die ganze Welt verschicken. Keinem anderen Tier wird heute ein so hohes Maß an Quantität und Qualität abverlangt wie der Biene: Markus Imhoof spürt den Bedeutungen nach, die das fleißige Insekt seit ewigen Zeiten für den Menschen verkörpert und öffnet dabei – mittels spektakulärer Aufnahmen - den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.


05:50 Newton (25 Min.) (HDTV)
Neues aus der Welt der Wissenschaft
(Erstsendung 17.11.2018)

Moderation: Matthias Euba

"Newton" bringt jede Woche Wissenschaftliches und Wissenswertes aus den Themenbereichen Mensch, Tier, Natur und Technik. Ob es außergewöhnliche Experimente wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder Themen wie Sexualität sind. "Newton" bringt Neuigkeiten, Grundlagen und Hintergründe. In aufwendig gestalteten Filmbeiträgen werden interessante Geschichten verständlich gemacht.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Freitag, 23. November 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.11.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.11.2018)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.11.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.11.2018)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Markus Lanz (75 Min.)
(Erstsendung 15.11.2018)

Markus Lanz spricht in seiner Talkshow mit seinen Gästen über aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen – unterhaltend und journalistisch hintergründig.


11:30 STÖCKL. (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 22.11.2018)

Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.


12:30 Sehen statt Hören (30 Min.) (HDTV, UT)
Magazin für Hörgeschädigte
(Erstsendung 21.7.2018)
mit Untertiteln und Gebärdensprache

"Sehen statt Hören" ist das einzige TV-Magazin für Menschen mit Hörbehinderung in Gebärdensprache. Offene Untertitel sind fester Bestandteil der Sendung und kein Zusatzangebot. In wöchentlich 30 Minuten bietet das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Themen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ein barrierefreies Angebot für alle, die sich von diesem besonderen Magazin angesprochen fühlen.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Unterwegs in den hohen Tauern (10 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler
(Erstsendung 1.4.2015)

Bearbeitung: Margarita Pribyl

Der Ankogel im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg gilt als Wiege des Alpinismus. Zum ersten Mal wurde dort 1762 ein vergletscherter Alpengipfel mit über 3000 Metern Höhe bezwungen. Mit dieser alpinistischen Leistung hatte ein neues Zeitalter begonnen. Nach und nach gerieten die mächtigen Gipfel der Ost- und Zentralalpen ins Visier der Pioniere des Alpinismus. Zunächst ging es ihnen aber nicht um sportliche Höchstleistungen und Rekorde. Vielmehr standen die Vermessung der Berge und die Gewinnung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse im Vordergrund. Waren es die Pioniere des Alpenvereins, denen die Erschließung der heimischen Bergwelt zu verdanken ist, so sind es auch heute noch viele freiwillige Helfer dieser alpinen Vereinigung, die das weitverzweigte Wegenetz in den Alpen instandhalten und neue, sichere Wege anlegen.


Österreich-Bild
13:30 Flüssiges Gold – Wasserreiches Salzburg (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Reinhard Grabher
(Erstsendung 11.2.2018)

Wo regnet es am meisten in Österreich? Wie kommt ausgerechnet Salzburg zu seinem Wasserreichtum? Gibt es den Salzburger Schnürlregen wirklich? Und wie wird das kostbare Nass gespeichert? Wasser ist Lebensmittel Nummer eins, unverzichtbar und lebensnotwendig. Aber nur drei Prozent des gesamten Wasservorkommens in Salzburg werden als Trinkwasser genutzt. Was passiert mit dem restlichen Wasser? Wie wichtig ist dieses besondere Geschenk für Salzburg? Salzburg ist reich – reich an flüssigem Gold. Ohne es wahrzunehmen, leben die Salzburger im Überfluss, nämlich im Wasser-Überfluss. Salzburg kann es sich "erlauben", das komplette Wasservorkommen über seine Flüsse zu "exportieren". Die Mur, die Enns, die Salzach: Alle entspringen in Salzburg und werden später zu imposanten Flüssen in benachbarten Bundesländern. Dieser Wasserreichtum fällt Salzburg glücklicherweise zu.


Universum
14:00 Hallstatt – Ein Leben zwischen Fels und See (40 Min.) (HDTV)
Film von: Wolfgang Thaler
(Erstsendung 16.12.2004)

Die Region Hallstatt-Dachstein im Salzkammergut in Österreich ist eine der ältesten Kulturlandschaften der Welt. Eis, Karst und unterirdische Wasserwelten zeugen von der Frühzeit der Erde. Seit 1997 ist die Region UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe. Die Dokumentation "Hallstatt - Ein Leben zwischen Fels und See" stellt die Landschaft vor und erzählt auch die Geschichte des Salzbergbaus in der Region. Mit Burgschauspieler Cornelius Obonya als Chronist


Universum
14:40 Untersberg – Sagenreiche Natur (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Thomas Rilk, Bernd Seidel
(Erstsendung 16.11.2006)

Der Untersberg ist ein riesiger Gebirgsstock zwischen Salzburg und Bayern. Zahlreiche Mythen ranken sich um ihn. Von den Bewohnern der Region wird er auch "Wunderberg" genannt. Mehr als ein Jahr lang waren Thomas Rilk und Bernd Seidel für den Film am schwer begehbaren Massiv des Untersbergs unterwegs. Im Wechsel der Jahreszeiten wird die vielfältige Bedeutung des Bergs für die Lebensgrundlage der dort angesiedelten Menschen deutlich.


Universum
15:25 Hermann Maier: Meine Heimat – Naturjuwel Salzburg (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Puskás
(Erstsendung 25.10.2016)

Naturliebhaber finden in Salzburg alles, was das Herz begehrt: Gletscher, schroffe Felsformationen, endlose weiche Almmatten, klare Bergseen sowie artenreiche Flüsse und Auengebiete. Skilegende Hermann Maier unternimmt eine Entdeckungsreise durch Salzburg und geht dabei der Frage nach, wie sich die Natur in seiner Heimat in den vergangenen 200 Jahren verändert hat. Der Film präsentiert in prachtvollen Bildern die Vielfalt des Landes und stellt unbekannte Kleinode vor so berühmten Kulissen wie Großvenediger oder Hochkönig vor. Außerdem zeigt der Film die charakteristischen Verhaltensweisen einzelner Tierarten und auf humorvolle Weise auch das Konfliktpotenzial, das sich im Zusammenleben mit Wildtieren ergeben kann. Von 103 in Österreich vorkommenden Säugetieren gibt es 80 Arten in Salzburg. Diese hohe Zahl beruht auf der landschaftlichen und ökologischen Vielfalt Salzburgs: Vom Alpenvorland mit seinem relativ milden, vom Atlantik beeinflussten Klima bis zum Hochgebirge und dem kontinental geprägten, nach Osten offenen Lungau, findet man in Salzburg ein buntes Mosaik an Lebensräumen. Von den 80 Arten pflanzen sich 59 nachweislich im Land Salzburg fort, die restlichen sind Durchzieher, Wintergäste und Neueinwanderer. Wer könnte seine Heimat besser vorstellen als der gebürtige Flachauer Hermann Maier? "Ich bin immer wieder erstaunt, wie vielfältig Salzburg ist. Wir haben wirklich alles, vom Gletscher bis zu den Salzachauen vor den Toren der Landeshauptstadt!", beschreibt er seine Entdeckungsreise durch Salzburg.


16:10 Kaiser Franz Joseph und sein Salzkammergut (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Lutz Maurer
(Erstsendung 24.11.2016)

Moderation: Miguel Herz-Kestranek

Viele Filme beschäftigten sich mit der Rolle Franz Josephs I. als Monarch, mit dem Verfall des Habsburgerreichs und seinem Untergang im Ersten Weltkrieg. Dieser Film zeigt Franz Joseph privat. Nirgendwo konnte er seine Privatheit so ausleben wie im Salzkammergut. Jahrhundertelang war die Gegend zwischen Hallstatt und Ischl im Besitz seiner Vorfahren gewesen – vor allem des "weißen Goldes" wegen, das dem kaiserlichen Kammergut auch den Namen gab. Mit Kaiser Franz Joseph I. kam ein neuer, wesentlicher Aspekt hinzu. Seine lebenslange Verbundenheit mit der Region, seine Sommerfrischen im geliebten Ischl zogen wie ein Magnet neben großen Teilen des Hofes und des Adels vor allem die kulturelle Elite seiner Epoche zahlreich an: Komponisten, Schriftsteller, Schauspieler. Sie alle fanden im Salzkammergut ihr Refugium, ließen das Land zu einem zumindest im Sommer kulturellen Zentrum der Monarchie erblühen. Das Leben des Monarchen war vor allem eng mit Ischl verbunden. Am 18. August 1831 feierte der älteste der drei "Salzprinzen" dort bereits seinen ersten Geburtstag. Des 18. August gedenkt die Stadt bis heute. In Ischl feierte der Kaiser auch seine Verlobung mit der Wittelsbacherin Elisabeth. Für die naturbegeisterte Kaiserin wurde Ischl folglich auch zum Ausgangpunkt für zahllose, von ihr in Gedichten besungene Ausflüge in die Gebirgswelt des Salzkammergutes, die der Kaiser wiederum seiner großen Passion, der Jagd wegen, liebte und besuchte. In Ischl erreichten ihn aber auch die Nachrichten von Katastrophen: Etwa jene von Königgrätz, wo 1866 der Untergang seines Reiches eingeleitet wurde. Während seines letzten sommerlichen Aufenthalts 1914 musste Kaiser Franz Joseph schließlich auch jene Kriegserklärung unterzeichnen, die "in Europa die Lichter ausgehen ließ" und die Welt in das Inferno des Ersten Weltkriegs stürzte. Ausgehend vom noch zu Lebzeiten Franz Josephs 1906 zu "Bad Ischl" erhobenen Kurort folgt der Film den Spuren des Kaisers vom Fuschlsee, dem Wolfgangsee und dem Mondsee über das Tal der Vöckla, den Traunsee und das Almtal bis hin zur Dachsteinregion ins Ausseerland. Die bis heute andauernde Faszination einer kaiserlichen, vor allem kulturell geprägten Epoche wird in allen Teilen des Salzkammerguts beleuchtet, das von Liebhabern gern als "zehntes österreichisches Bundesland" bezeichnet wird. Diese Rolle bewahrte sich die Region bis heute, trotz aller politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts.


Kultur Universum
16:55 Salzburg – Im Schatten der Felsen (40 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Film von: Georg Riha
(Erstsendung 2.6.2006)

Salzburg wurde im Jahr 798 zum Erzbistum. 1077 wurde die Festung Hohensalzburg erbaut, die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas. Das Salz aus den Alpen gab der Stadt den Namen. Flößer brachten das "weiße Gold" aus den Alpen die Salzach entlang. Die Fürsterzbischöfe gingen verschwenderisch mit diesem Reichtum um. Ihr heutiges Gesicht mit der barocken Altstadt erhielt die Stadt im 17. und 18. Jahrhundert. Kirchen, Schlösser und Paläste zeugen von der Macht der Erzbischöfe. 1816 kam Salzburg als neues Kronland zum habsburgischen Österreich, wurde immer mehr zum Pilgerort aller Kulturinteressierten. Die Gründung der Festspiele Anfang des 20. Jahrhunderts gab der Stadt einen neuen Impuls, der bis heute wirkt. Aber auch das macht Salzburg aus: Almwirtschaft am Kapuzinerberg, Bergputzer an den Felswänden der Innenstadt und ein einzigartiges unterirdisches Wasserversorgungssystem, das heute noch genutzt wird.


17:35 Salzburg – Gesamtkunstwerk im Herzen Europas (55 Min.) (HDTV)
Film von: Hannes M. Schalle
(Erstsendung 24.4.2016)

Eine Reise vom Großglockner über das Salzachtal in die Stadt Salzburg und dessen Umland zeigt, was Salzburg heute ausmacht und wie es sich über die letzten 200 Jahre entwickelt hat. Vom internationalen Publikum wird Salzburg mit den Klischees "Sound of Music", "Stille Nacht" und der "Marke Mozart" verbunden. CNN kürte den Salzburger Christkindlmarkt wiederholt zu einem der schönsten der Welt. Die Salzburger Festspiele gelten als führendes Kulturfestival, und die landschaftliche Kulisse ist eine besonders nachgefragte Tourismus-Destination. Am 1. Mai 2016 feierte das Bundesland Salzburg seine 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Über die Jahrhunderte sind seine unterschiedlichen Regionen wirtschaftspolitisch und soziologisch zusammengewachsen. Max Reinhardt hat dieses besondere Fleckchen Erde als Gesamtkunstwerk bezeichnet. Ob Berge oder Täler, eines hat die gesamte Landschaft gemeinsam: Sie ist von der Natur begünstigt, strahlt Ruhe aus und hat sowohl Einwohnern als auch Besuchern im Laufe der vier Jahreszeiten viel zu bieten. Vom Großglockner-Massiv über die Alpen des Innergebirges, durch das Salzachtal, vorbei an der Burg Werfen hinein in das Flachland führt die Reise zum Schloss Hellbrunn, dann zum Schloss Leopoldskron, weiter in die Seengebiete und schließlich in die barocke Stadt Salzburg.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
20:15 Citizenfour (105 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm von: Laura Poitras
Deutschland / USA, 2014

Als Edward Snowden im Januar 2013 die erste verschlüsselte Mail unter dem Namen "Citizenfour" an Regisseurin Laura Poitras schickt, beginnt eine der größten Enthüllungen des Jahrzehnts. "Citizenfour" gibt sich als hochrangiger Computerspezialist im Dienst US-amerikanischer Nachrichtendienste zu erkennen und stellt Beweise für die massive Überwachung der weltweiten Kommunikation via Telefon und Internet in Aussicht. Die Dokumentarfilmerin arbeitet zu der Zeit bereits an einem Film über die Praxis der Massenüberwachung, dem dritten Teil ihrer Trilogie über die USA nach 9/11. Snowden hatte Poitras auch deshalb als Kontaktperson gewählt, weil sie seit Jahren selbst eine Zielperson der Geheimdienste war, die bei der Einreise oder Ausreise in den USA regelmäßig aufgehalten und verhört wurde. Nach monatelangem Austausch verschlüsselter E-Mails vereinbaren Laura Poitras und "Citizenfour" ein persönliches Treffen, zu dem der Journalist Glenn Greenwald hinzugezogen werden soll. Poitras erhält die Erlaubnis, während des Treffens zu filmen. Poitras und Greenwald sind in New York, als die Nachricht von "Citizenfour" eintrifft, dass das Treffen in Hongkong stattfinden soll. Der Dokumentarfilm begleitet diese ersten Begegnungen von Poitras und Greenwald mit Snowden – eine Situation, in der die Beteiligten auf Gedeih und Verderb auf gegenseitiges Vertrauen angewiesen sind. Laura Poitras filmt die acht Tage der verdeckten Zusammenkünfte im Hotelzimmer, in denen Snowden über die vorgelegten Dokumente Auskunft gibt. Der Medienwirbel, der nach den ersten Artikeln über die Snowden-Dokumente über die vier Anwesenden in diesem gesichtslosen Hotelzimmer hereinbricht, verstärkt den Druck zu schnellen Entscheidungen, die ihr Leben für immer verändern werden. "Citizenfour" zeigt nicht nur die Gefahren geheimdienstlicher Überwachungen auf – der Film lässt sie miterleben. Wer diesen Film gesehen hat, wird anders über den Umgang mit seinem Telefon, seiner Kreditkarte, seinem Webbrowser oder seinem Internet-Profil nachdenken. Gezeigt wird der Mensch Edward Snowden, wie er noch nie zu sehen war. Seine Beweggründe für eine der folgenreichsten Enthüllungen der letzten Jahrzehnte werden so deutlich. Der Dokumentarfilm wurde mit dem Oscar, der Lola und dem Emmy ausgezeichnet. In der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" erhielt "Citizenfour" den Deutschen Filmpreis 2015 und viele weitere regionale Auszeichnungen in derselben Kategorie 2014 in den USA.


22:00 ZIB 2 (30 Min.) (HDTV)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.
Live zeitversetzt


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
22:30 Whores' Glory (110 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Michael Glawogger
Deutschland / Österreich, 2011

Die Beweggründe von Frauen, die in Thailand, Bangladesch und Mexiko von der Prostitution leben, sind so unterschiedlich wie ihre Herkunft, Kultur und Religion. Der Dokumentarfilm gibt jeder Frau ihren eigenen Raum, lässt sie ihre Geschichten erzählen von Sehnsüchten und Hoffnungen, von der Bitterkeit, aber auch von raren Momenten der Freude – ihrer eigenen, aber auch der, für die ihre Freier bezahlen. Da sind die jungen, schönen Frauen, die sich im "Fish Tank" in Bangkok hinter einer Scheibe zur Schau stellen, um dann ihren Freiern ein wenig Glück zu verkaufen. In Bangladesch werden die Prostituierten in ihr Schicksal hineingeboren oder in ein Prostituierten-Ghetto, einen eigenen Stadtteil, verkauft – ein anderes Leben scheint unmöglich. Und in Mexiko ist die Endstation jener Frauen "La zona de la tolerancia", ein Ort, an dem sie mit Drogen und Prostitution überleben – eng umschlungen mit Santa Muerta, dem heiligen Tod. Jede der von Filmemacher Michael Glawogger porträtierten Frauen hat ein anderes Motiv, die meisten werden von Armut und Aussichtslosigkeit getrieben. "Whores' Glory" ist ein filmisches Triptychon zur Prostitution, ein Film über arbeitende Frauen an drei Schauplätzen. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen und gehören unterschiedlichen Religionen an.


25 Jahre Dokumentarfilmzeit
00:20 Im Keller (85 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Dokumentarfilm von: Ulrich Seidl
Österreich, 2014
(ARD/WDR)

Was man nicht mehr braucht, räumt man in den Keller. Aber auch alles, was nicht gesehen werden soll. – Ein Film über Menschen, die ihren Obsessionen im Versteckten nachgehen. Es geht um Sexualität und Schussbereitschaft, um Riesenschlangen, die in Terrarien liegen, um Fitnessräume, Waschkeller und Opernarien. Nacktes Fleisch wird geschlagen, vor lauter Lust geschrien, und unter einem Hitler-Bild werden Herrenwitze gerissen. Nach seiner groß angelegten "Paradies"-Trilogie kehrt Ulrich Seidl zur dokumentarischen Form zurück. Mit den für ihn typischen Tableaus ist "Im Keller" ein Filmessay, tragisch und komisch: eine Nachtmeerfahrt durch das Souterrain österreichischer Seelen.


01:45 10 vor 10 (25 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:10 Bayerischer Kabarettpreis 2018 (105 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 1.11.2018)

2018 verleiht der Bayerische Rundfunk gemeinsam mit dem Münchner Lustspielhaus zum 20. Mal den Bayerischen Kabarettpreis. – 3sat zeigt die Preisverleihung vom 29. Oktober 2018. Die Preisträger 2018 sind Otto Waalkes, Christian Ehring, Dieter Hanitzsch, Martin Frank und Olaf Schubert. Luise Kinseher führt als Gastgeberin durch den Abend. Die Laudatoren sind Oliver Welke, Maike Kühl, Helmut Schleich, Jürgen Kirner und Andreas Hofmeir. Den Senkrechtstarter-Preis erhält Martin Frank: Leicht brüchig die Stimme und treuherzig der Blick, so gibt Martin Frank den vermeintlich naiven Buben vom Land, der in seinen Bühnenprogrammen erfrischend schräg gegensätzliche Weltsichten aufeinanderprallen lässt. Der Musikpreis geht an Olaf Schubert: Die Figur des bewusst naiven Besserwissers und Amateur-Philosophen Olaf Schubert ist nicht nur herrlich schräg, sondern auch zutiefst entlarvend. Seine Lieder sind urkomisch, die Töne, Reime und die Aussprache gerne schief und krumm. Das Gesamtkunstwerk Olaf Schubert ist perfekte musikalische Tiefstapelei und Kabarett auf höchstem Niveau. Mit dem Hauptpreis wird Christian Ehring ausgezeichnet: Immer aktuell, pointiert und politisch, weiß der Ausnahme-Kabarettist zuzuspitzen. Mit gewandt-seriöser Bühnenpräsenz überzeugt er den Zuschauer mit Leichtigkeit, um ihm im nächsten Moment eine unerwartet schwarzhumorige Wendung zuzumuten. Der Ehrenpreis geht an Otto Waalkes: Seine lebensbejahende Botschaft und inbrünstige Blödelei treffen mitten ins Herz und sind nie nur banal oder purer Schwachsinn. Mit der Verbindung von Wortspielen, kunstvollen Reimen, Kalauern, Geräuschen und Parodien hat er sich ein eigenes Genre geschaffen – und ist damit schon seit Jahrzehnten Kult. Den Jubiläumspreis erhält Dieter Hanitzsch: Der Wegbegleiter der Lach- und Schießgesellschaft und vielfach ausgezeichnete Karikaturist ist ein wichtiger Impulsgeber für das Kabarett. Als Meister der Pointierung gelingt es Dieter Hanitzsch nicht nur, die Abgründe der Bundes- und Landespolitik scharfsinnig zu kommentieren, sondern gleichzeitig auch, die Schwere der gewonnenen Erkenntnis mittels Humors in Lebensfreude zu wandeln.


03:55 Zapp (30 Min.) (HDTV, UT)
Medienmagazin
(Erstsendung 21.11.2018)

Moderation: Anja Reschke

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft.


04:25 extra 3 (45 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin
(Erstsendung 22.11.2018)

Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.


05:10 – 05:55 Schlachthof (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 22.11.2018)

Mitwirkende: Michael Altinger
Christian Springer

In den altehrwürdigen Mauern des Münchener Schlachthofs nehmen Michael Altinger und Christian Springer die Geschehnisse des Monats aufs Korn und sind dabei unschlagbar witzig. Unterstützt werden Michael Altinger und Christian Springer im Schlachthof von renommierten Kabarettkollegen, die solo auf der Bühne stehen und mit denen die beiden Gastgeber auch aktuelle Themen diskutieren.  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –

• letzte Aktualisierung: 16. November 2018
 

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Quelle:
3sat – Programminformationen
47. Woche – 17.11. bis 23.11.2018
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
Postfach, 55100 Mainz
Tel.: 06131/70-64 79
E-Mail: presse@3sat.de
Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 9. November 2018

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