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TV - 3SAT/1157: Woche vom 16.11. bis 22.11.2019


3sat – 47. Programmwoche vom 16.11. bis 22.11.2019


Samstag, 16. November 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 15.11.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 15.11.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
(Erstsendung 13.11.2019)

Moderation: Eva Wannenmacher

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Bilder aus Südtirol (30 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


10:05 Martin Walker – Mein Périgord (45 Min.) (HDTV)
Film von: Günter Schilhan
(Erstsendung 28.11.2012)

Der 1947 in Schottland geborene Schriftsteller Martin Walker wurde erst in seiner französischen Wahlheimat zum Krimiautor. Seine beliebten "Bruno"-Romane spielen im Périgord. 1999 ließ er sich mit seiner Familie in dem kleinen Ort Limeuil im Périgord nieder. Inspiriert von den Bewohnern und der langen historischen Vergangenheit der Region schrieb er seinen ersten Kriminalroman: "Bruno – Chef de police" (2010). Mittlerweile sind acht Romane aus der "Bruno"-Reihe veröffentlicht. 2012 erschien zudem der historische Roman "Schatten an der Wand", der ebenfalls im Périgord spielt. Vor seiner Zeit im Périgord arbeitete der Historiker und Ökonom 27 Jahre lang als Journalist und Auslandskorrespondent für die britische Tageszeitung "The Guardian". Bis heute leitet er auch in Washington eine "Denkfabrik", die für bedeutende Wirtschaftsunternehmen und Politiker Trends der Weltwirtschaft analysiert. Martin Walker stellt "sein" Périgord vor.


10:50 Unbekanntes Korsika (50 Min.) (HDTV)
Film von: Barbara Puskás
(Erstsendung 11.12.2017)

Die französische Insel Korsika ist landschaftlich so facettenreich wie kaum eine andere Region dieser Erde. Auch die Tier- und Pflanzenwelt ist einzigartig. Diese Einzigartigkeit umfasst 146 Pflanzen- und ein Dutzend Tierarten. Wissenschaftler Michel Delaugerre kennt all diese seltenen Tierarten. Er setzt sich seit Jahrzehnten mit der Biologie Korsikas auseinander und führt an Plätze, die für Besucher gesperrt sind. Die gelbgrüne Zornnatter ist bislang als rein tagaktives Tier bekannt. Auf der verbotenen Insel Giraglia beobachtet sie der Biologe regelmäßig im Schein der Taschenlampe bei der Nahrungssuche. Das kann der Beginn einer Evolution sein oder nur eine Laune der Natur, meint Michel Delaugerre. Die vorgelagerten Inseln in der Meerenge zwischen Korsika und Sardinien gehören zum Lavezzi-Naturschutzgebiet. Hier brüten in den steilen Felsklippen die Gelbschnabel-Sturmtaucher. In den frühen Morgenstunden hört man ihr sirenenhaftes Geschrei, dann brechen sie zur Nahrungssuche auf, um erst am Abend wieder zu ihren Nistplätzen zurückzukehren. Jean Michel Culioni beobachtet die Tiere seit 30 Jahren. Er und sein Team haben einzelne Vögel mit GPS-Sendern ausgestattet. Die Daten zeigen, dass die Vögel oft bis nach Marseille zum Fischfang fliegen. Während die Sturmtaucher-Küken bis in die Abendstunden auf Futter warten müssen, bekommen die Schwalbenjungen im Fort von Bonifacio bereits jetzt ihre erste Futterration. Von ihren Nestern aus genießen sie wohl die beste Aussicht der ganzen Insel.


11:40 Eine Nacht in Venedig (80 Min.) (HDTV, 4:3, mono, UT)
Spielfilm Österreich, 1953

Rollen und Darsteller:
Annina – Jeanette Schultze
Caramello – Peter Pasetti
Barbara – Marianne Schönauer
Herzog von Urbino – Hans Olden
Ciboletta – Lotte Lang

Regie: Georg Wildhagen

Im Palazzo Urbino herrscht große Aufregung. Sehr zur Freude der Damen wird der Herzog erwartet, der als Don Juan bekannt ist. Doch weniger erfreut über sein Kommen sind die Männer der Stadt. Senator Delagua beschließt daher, seine bildschöne Gattin in einem Kloster zu verbergen und dem Herzog das Kammermädchen als seine Frau vorzustellen. Als sich auch des Herzogs Kammerdiener eine List überlegt, scheinen die Verwicklungen kein Ende zu nehmen.

Der österreichische Spielfilm "Eine Nacht in Venedig" von 1953 basiert auf der gleichnamigen Operette von Johann Strauss (Sohn).


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer … durch die Woche mit Christoph Süß (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 14.11.2019)

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Kunst + Krempel (30 Min.) (HDTV, UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 9.11.2019)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus Nordrhein-Westfalen
Erstausstrahlung

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


15:00 Natur im Garten (30 Min.) (HDTV)
Folge 6 von 10
(Erstsendung 3.11.2019)

Wissenswertes und Service über naturnahes Gärtnern – präsentiert von Biogärtner Karl Ploberger. Aus seinem Schaugarten gibt er "Gartenpraxis"-Tipps zu Pflanzenkunde, Pflege und Gartenplanung und Lifestyle sowie Veranstaltungstipps. Herzstück jeder Folge ist der Gastgarten. Karl Ploberger unterhält sich mit Garten-Besitzern aus ganz Österreich. Zudem bereitet "Natur im Garten"-Koch Benjamin Schwaighofer in großer Regelmäßigkeit kulinarische Köstlichkeiten aus Obst, Gemüse und Kräutern zu. Er präsentiert Nützliches, Bekanntes und Vergessenes rund ums Beet. Saisonal: Kreatives aus dem Garten mit Sophie Palme.


15:30 Verzaubertes Island – Im Bann von Elfen und Natur (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Birgit Muth
(Erstsendung 11.12.2016)

Die Reporterin Birgit Muth besucht Island im angehenden Winter und reist zu kultischen und magischen Orten. Sie sucht außerdem nach Elfen, an die jeder zweite Einwohner des Landes glaubt. Der Film stellt Einheimische und eingewanderte Deutsche vor, die dem Charme des Landes erlegen sind und sich trotz harter Natur und einsamen langen eisigen Nächten auf der Insel zuhause fühlen. Darunter eine junge deutsche Ingenieurin, die einen großen einsamen Hof mit Schafen bewirtschaftet, und eine Pferdeliebhaberin, die zuerst der Islandpferde wegen und dann wegen eines Mannes ihr Glück in Island fand. Kräftige Männer, die bei der Fußball-WM den Gegnern mit Schlachtrufen das Fürchten lehrten, Pferde, die noch einen zusätzlichen Gang einlegen, ein unaussprechlicher Vulkan, der den Flugverkehr der Welt lahmlegt, und eine Regierung, die schon mal ein Tunnelprojekt absagt, weil dort Elfen leben – das ist kein Märchen, sondern Island.


Reisewege
16:00 Norwegens schönste Straßen (45 Min.)
Reisen und Rasten zwischen Fjell und Fjord
Film von: Ute Werner
(Erstsendung 20.1.2010)

Rastplätze und Aussichtspunkte in zeitgenössischer Architektur, moderne Kunst am Straßenrand: Das norwegische Straßenbauamt baut Touristenstraßen. Der Film stellt fünf davon vor. In Norwegen führen Straßen fast immer durch eine spektakuläre Natur, was in jedem Sommer viele Autotouristen anlockt. Naturliebhaber hinterm Lenkrad – eigentlich ein Widerspruch, den das norwegische Straßenbauamt aufzulösen versucht. Es schreibt Wettbewerbe aus, engagiert Architekten, Künstler und Ingenieure, und so entstehen Haltepunkte, die selbst zu Attraktionen werden. Sie ziehen Gäste an und öffnen in mehrfacher Hinsicht den Blick auf und für die großartige Natur. Außerdem können die Touristenströme so besser gelenkt werden, was ökologisch sinnvoll ist. Die fünf Straßen, die die Filmemacherin Ute Werner bereist, führen durch Südnorwegen und eignen sich ideal für eine Reise von Oslo nach Bergen. Beide Städte sind mit der Autofähre erreichbar.


Ostsee Report
16:45 Lettlands vergessene Küsten (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Kristin Recke
(Erstsendung 3.9.2017)

Die Moderatorin Kristin Recke erkundet die Ostseeküste Lettlands zwischen Kap Kolka an der Rigaer Bucht und der Hafenstadt Liepaja, eine vom Tourismus immer noch unentdeckte Region. Sie verbindet traumhafte Natur mit dem immer noch bedrückenden Charme sowjetischer Vergangenheit. In der alten Heimat der nahezu ausgestorbenen Volksgruppe der Liven steht die ehemals streng geheime sowjetische Radarstation Irbene. Mit den gigantischen Radarspiegeln wurde einst der Telefonverkehr zwischen Europa und den USA abgehört. Der lettische Astrophysiker Juris Zagars ermöglicht dem Filmteam eine exklusive Führung über die Anlage, mit der heute unter anderem Sonnenwinde erforscht werden.
Die weiteren Themen der Sendung:
- Schräger Gefängnistourismus im alten Militärgefängnis von Liepaja
- Auf Food-Tour in Riga
- Cinevilla: Das lettische Hollywood
- Badespaß in Kopenhagen


17:30 Ein Paradies für Tiere (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2004

Rollen und Darsteller:
Thomas Donnhofer – Francis Fulton-Smith
Dr. Bettina Kern – Susanne Michel
Hans Hader – Herbert Fux
Stefanie Donnhofer – Kimberly Rydel
Felix Federer – Daniel Lausner

Regie: Peter Weissflog
Drehbuch: Peter Mazzuchelli

Thomas Donnhofers Traum steht vor der Verwirklichung: Sein eigenes Wellness-Hotel. Aber seine Ehe ist zerbrochen, die 14-jährige Tochter auf Sommerurlaub zeigt sich störrischer denn je. Doch dann treten Ereignisse ein, die das Leben aller innerhalb weniger Tage verändern: Thomas lernt die Tierärztin Bettina kennen, und seine Tochter bricht in eine pharmazeutische Versuchsanstalt ein, um geschundene Versuchstiere zu befreien. Das schicke Hotel wird zu einem Tierasyl und Donnhofer zum Prediger für das Recht der Tiere auf ein artgerechtes Leben.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Grenzenlos radikal (40 Min.)
Die Performancekünstlerin Marina Abramovic
Film von: Nicolette Feiler-Thull
Erstausstrahlung


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 BBC Proms – Konzert aus der Royal Albert Hall (95 Min.) (HDTV) (VPS: 20:14)
City of Birmingham Symphony Orchestra und Mirga Grazinyté-Tyla
August 2019
Erstausstrahlung

Musikalische Leitung: Mirga Grazinyté-Tyla
Mitwirkende: Sheku Kanneh-Mason (Cello)
City of Birmingham Symphony Orchestra

Programm:
- Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester, e-Moll, op. 85
- Dorothy Howell: "Lamia" für Orchester
- Mieczyslaw Weinberg: Sinfonie Nr. 3 h-Moll, op. 45


21:50 Kunst hoch 2 (45 Min.) (VPS: 21:55)
mit Silvia Gertsch und Xerxes Ach
Folge 3 von 6
Erstausstrahlung

"Kunst hoch 2" porträtiert bekannte Künstler im Doppelpack und lässt den einen über den anderen reden. Diese Folge erzählt die Geschichte des Künstlerpaars Silvia Gertsch und Xerxes Ach. Seit 27 Jahren haben sie keinen Tag ohne den anderen verbracht – Silvia Gertsch und Xerxes Ach leben das, was für die meisten Paare undenkbar wäre: Sie teilen sich ihr Atelier und das Bett und widmen ihr Leben ausschließlich der Malerei und ihrer Beziehung. Die Faszination für Licht und Farbe eint das Künstlerpaar, das vom Auftreten und auch von seinen Werken her nicht unterschiedlicher sein könnte. Während Silvia als Tochter des berühmten Malers Franz Gertsch in einer antiautoritären Künstlerfamilie aufwuchs, kommt Xerxes aus einer Familie, in der strenge Zucht und Ordnung herrschten und Kunst keine Rolle spielte. Der Erfolg des berühmten Vaters Franz Gertsch wirft einen großen Schatten, dient aber auch als Inspirationsquelle für das Künstlerpaar. Zwischen Bewunderung und Abgrenzung hin-und hergerissen, sind Silvia Gertsch und Xerxes Ach vor ein paar Jahren in das Dorf gezogen, in dem auch Silvias Eltern wohnen. Die Dokumentationsreihe "Kunst hoch 2" erzählt die Geschichte eines Künstlerduos, das eng miteinander verbunden ist – durch seine Kunst, seine Familienverhältnisse, aus Liebe oder auch aus Freundschaft. Durch die Paarkonstellation von Zweien, die sich sehr gut kennen, deckt die Serie hinter jedem Kunstschaffenden auch seine sonst verborgene, sehr private Seite auf.


22:35 KlassiXS – die großen Dramen in jungen Kurzfilmen (30 Min.) (HDTV) (VPS: 22:40)
Kaiser
Folge 1 von 3
Kurzfilm Deutschland, 2019
Erstausstrahlung

Mitwirkende:
Fred Costea
Gisa Flake
Michael Sideris
Maria Wördemann
Klara Wördemann
Béla Gabor Lenz
Friederike Frerichs
Silke Geertz
Michael Lämmermann

Regie: Jannis Alexander Kiefer

"Des Kaisers neue Kleider" in einem neuen Gewand: "Kaiser" versetzt Hans Christian Andersens Märchen in eine Firma des 21. Jahrhunderts und erzählt eine dystopische, aber dennoch bunte Geschichte über Macht, Hierarchien und unsichtbare Seidenspinner-Raupen. In "Kaiser" geht es um das Thema Macht im Hamsterrad einer Firma. Die fleißigen Arbeiter scheinen allein nur für die Arbeit zu existieren, die Firma Kaiser ist ihr Lebensinhalt. An die Stelle von Selbstverwirklichung tritt die Selbstaufgabe, aus individuellen Menschen werden namenlose Werkzeuge. Im Mittelpunkt des Films steht ein Sicherheitsmann: Gerade neu eingestellt und für den Kaiser, Chef der Firma, verantwortlich, bringt er unbeabsichtigt die herrschenden Regeln des Betriebs ins Wanken – bis die Geschichte in einem absurden Szenario ihren Abschluss findet.

In Zusammenarbeit von 3sat und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf schuf Jannis Alexander Kiefer einen Film zum Thema "Macht und Hierarchien in der dramatischen Weltliteratur". Regisseur Jannis Alexander Kiefer überträgt das bekannte Märchen von Hans Christian Andersen mit einem skurrilen Setdesign und einer durchkomponierten Filmsprache in einen modernen Kontext. Trotz humorvoller Tonalität zeigt der Film die Trostlosigkeit der Entindividualisierung des Einzelnen durch arbeitsökonomische Strukturen.


23:05 KlassiXS – die großen Dramen in jungen Kurzfilmen (30 Min.) (HDTV) (VPS: 23:10)
Dreck
Folge 2 von 3
Kurzfilm Deutschland, 2019
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Sad – Steven Sowah

Regie: Ali Tamim

Das Theaterstück "Dreck" von Robert Schneider dient als Grundlage für den gleichnamigen Kurzfilm. Die Geschichte handelt von dem jungen Iraker Sad, einem Einwanderer. Er spricht in einem Monolog von sich und seiner Heimat, Erinnerungen, Träumen und Hoffnungen. Der 20-jährige Iraker Sad sitzt in Deutschland in Abschiebehaft. Um sich zu behaupten, verfällt er in einen Monolog. Er redet und redet und präsentiert dem Zuschauer einen Zerrspiegel der Ausländerfeindlichkeit – mit ungewöhnlichen Ansätzen und einer gänzlich anderen Perspektive. Der illegale Einwanderer vermischt seine Schimpftiraden mit kurzen, sentimentalen Erinnerungen an seine Heimat. Der Film zeigt Macht aus zweierlei Perspektiven: zunächst die Macht der sich überlegen fühlenden Menschen gegenüber den Eingewanderten, die diese Macht benutzen, um zu demütigen. Weniger offensichtlich, doch nicht weniger schmerzhaft, dann auch die kalten Mechanismen einer Bürokratie, in der man nur Sicherheit findet, wenn man beweisen kann, dass man woanders erschossen würde.

In einer Zusammenarbeit von 3sat und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf schuf Regisseur Ali Tamim einen Film zum Thema "Macht und Hierarchien in der dramatischen Weltliteratur". Der Schriftsteller Robert Schneider, Autor des berühmten Romans "Schlafes Bruder", hat mit dem Iraker Sad eine verblüffende Figur geschaffen. Verblüffend, weil der Leser, die heutzutage weithin verbreiteten Vorurteile aus dem Munde des potenziellen Opfers hört. Zweifelsohne hat sich Sad die Anschuldigungen zur Genüge anhören müssen, er spürt die Ablehnung und fürchtet sich vor Gewalt. Das Stück "Dreck" aus dem Jahr 1991 ist ein Plädoyer für Menschlichkeit und zeigt auf bedrückende Weise, was Nationalismus und Diskriminierung mit einer Menschenseele machen kann – ein Thema, das heute aktueller ist denn je. Regisseur Ali Tamim hat auf dieser Grundlage einen bedrückend-emotionalen Kurzfilm geschaffen, der die Unsicherheiten und Ängste vor einer drohenden Abschiebung eindrucksvoll vor Augen führt. Der Film lebt durch und von seinem Darsteller Steven Sowah, der die Figur des Sad mit erschütternder Authentizität verkörpert.


23:35 KlassiXS – die großen Dramen in jungen Kurzfilmen (25 Min.) (HDTV) (VPS: 23:40)
Apollo und Artemisia
Folge 3 von 3
Kurzfilm Deutschland, 2019
Erstausstrahlung

Regie: Savio Debernardis

Grundlage des Films sind zwei Figuren aus der griechischen Mythologie, versetzt in die heutige Zirkuswelt: Um der Leere seines Lebens im Zirkus Stramm zu entfliehen, erschafft sich Apollo mithilfe seiner Freundin Artemisia eine eigene Realität. Apollo, Sohn der neuen Revuetänzerin Francesca, verbringt eine unkonventionelle Kindheit in einer Zirkus-Gemeinschaft, die geprägt ist von skurrilen Figuren, starren Hierarchien und Machtmissbrauch. Seine Mutter Francesca versucht, unter allen Umständen in der Zirkustruppe Fuß zu fassen und als Tänzerin zu reüssieren. Für Apollo und seine Bedürfnisse bleibt nur wenig Zeit und Raum. So erschafft er sich mithilfe seiner Freundin Artemisia eine ganz eigene Welt, in der die Realität und seine Fantasie eins werden. Mit Artur Moskvitin, Irene Della Casa, Sienna Brinkmann, Matteo Forni, Hans-Jürgen Alf, Bettina Ratschew und Johanna Allin-Lundh

In Zusammenarbeit von 3sat und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf schuf Regisseur Savio Debernardis einen Film zum Thema "Macht und Hierarchien in der dramatischen Weltliteratur". Regisseur Savio Debernardis hat einen Kurzfilm geschaffen, der ein hierarchisch strukturiertes System repräsentiert, mit eigener Moral und Zwängen, vergiftet durch die Machtspiele der darin agierenden Akteure.


00:00 Maischberger (75 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 00:05)
(Erstsendung 13.11.2019)

Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.


01:15 lebensArt (55 Min.) (HDTV) (VPS: 01:20)
(Erstsendung 11.11.2019)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


02:10 Expedition Sternenhimmel (45 Min.) (HDTV) (VPS: 02:15)
Unterwegs zur Milchstraße – Australien
Folge 1 von 5
Film von: Christian Schidlowski
(Erstsendung 28.8.2017)

Die Aufnahmen des Fotografen zeigen den Himmel der Südhalbkugel auf spektakuläre Weise: Stunden vergehen wie im Fluge, der aufgehende Vollmond scheint hell wie die Sonne, die Milchstraße bewegt sich als leuchtendes Band über der Landschaft. Von seiner Heimatstadt Perth aus geht es im Geländewagen zunächst zum Salzsee Lake Ballard. John Goldsmith interessiert sich auch für die Mythen der australischen Aborigines - und ihre Sicht auf den Sternenhimmel. Auf seiner Reise will er mehr erfahren über ihre Sternzeichen. Am Salzsee trifft John Goldsmith zwei Aborigine-Frauen aus der Gegend, die ihm am Lagerfeuer die Legende von den "Sieben Schwestern" erzählen. Auf dem zweiten Teil seiner Reise wird er vom Fotografen Scott Murray begleitet. Die beiden fahren von der Küstenstadt Broome aus zum Wolfe-Creek-Krater, einem der größten Meteoritenkrater der Welt. Auf dem Weg dorthin machen sie Bilder vom "Himmels-Emu", einem Aborigine-Sternzeichen, das sich in den dunklen Stellen der Milchstraße versteckt und nur zu sehen ist, wenn der Himmel tiefschwarz ist. Am Wolfe-Creek-Krater möchte John erstmals einen Sternschnuppen-Schauer im Timelapse ablichten. Ein schwieriges Unterfangen, das ihm bisher noch nie gelungen ist. Doch das Wetter macht ihnen Probleme: Gewitter und Regengüsse versperren ihren Weg. Am Ende chartern sie einen Hubschrauber, um den Krater doch noch rechtzeitig zu erreichen. Seit jeher blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Der Film aus der Reihe "Expedition Sternenhimmel" begleitet den Astrofotografen John Goldsmith ins westaustralische Outback. Die Reihe "Expedition Sternenhimmel" begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde. Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat.


02:55 Expedition Sternenhimmel (45 Min.) (HDTV) (VPS: 03:00)
Zur dunkelsten Nacht Skandinaviens
Folge 2 von 5
Film von: Johannes Backes
(Erstsendung 29.8.2017)

Der Astrofotograf Bernd Pröschold ist weltweit auf der Suche nach möglichst unberührten Landschaften, in denen keine künstliche Beleuchtung vom Blick in die Tiefen des Alls ablenkt. Über Europas größte Wanderdüne, Rabjerg Mile am nördlichsten Zipfel Dänemarks, gelangt Pröschold nach Norwegen, nach Sølen, Røros, Hessdalen, Fosen und schließlich an den Polarkreis, wo Nordlichter die Sicht auf einen sternenklaren Himmel spektakulär bereichern. Bernd Pröscholds magische Bilder vom Sternenhimmel über archaischen Landschaften - von Planeten, Monden, Sonnen, viele Tausend Lichtjahre entfernten Galaxien – erwecken die alte Verbindung des Menschen zu den Gestirnen wieder zum Leben und verändern das Gefühl für die eigene Wirklichkeit in diesem Universum. Seit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde. Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat.


03:40 Expedition Sternenhimmel (45 Min.) (HDTV) (VPS: 03:45)
Dem Universum ganz nah – Chile
Folge 3 von 5
Film von: Hannah Leonie Prinzler
(Erstsendung 30.1.2018)

Der Iraner Babak Tafreshi hat sich mit ganzem Herzen der Astrofotografie verschrieben. Der Film begleitet ihn auf auf seine Reise in die Atacama-Wüste im Norden Chiles. Mithilfe von Zeitrafferaufnahmen setzt Babak die Gestirne über einzigartigen Nachtlandschaften in Szene. Er ist ein Meister seines Faches. Seine Bilder schaffen einen magischen Dialog zwischen Himmel und Erde. Die Atacama-Wüste gilt als die trockenste Wüste der Erde außerhalb der Polarregionen: der beste Ort der Welt, um den Sternenhimmel der Südhalbkugel zu beobachten. Babaks Aufnahmen zeigen die Milchstraße auf eine atemberaubende Weise, aber auch der Mond und die Sterne scheinen in seinen Bildern elegant übers Himmelszelt zu tanzen. Von der chilenischen Küstenstadt La Serena aus führt die Route ins Elquital – ein Ort, an dem sich in den letzten Jahren ein ganzer Tourismuszweig auf passionierte Astronomen und Sternengucker spezialisiert hat. Von dort geht es weiter zur La-Silla-Sternwarte. Die Teleskope auf dem Berggipfel inmitten der Wüste bieten eine spektakuläre Kulisse für Babaks Aufnahmen. Babak reist weiter in noch entlegenere und dunklere Gebiete der Wüste im Norden Chiles. Er interessiert sich auch für die archäologischen Funde der Region. An vielen Orten haben die Ureinwohner der Wüste Zeichnungen im Stein hinterlassen – sogenannte Petroglyphen. Babak trifft sich mit einer chilenischen Archäologin, von der er mehr über die mythologische Bedeutung der Darstellungen und ihre Verbindung zum Sternenhimmel erfährt. Immer höher geht es anschließend in die Anden. Babaks großes Ziel ist das ALMA-Observatorium, eine der höchstgelegenen Sternwarten der Welt, die auf 5000 Metern liegt. Die Fahrt dorthin ist nicht ungefährlich und gestaltet sich überraschend schwierig. Doch Babaks Hartnäckigkeit und sein Wille, widrigsten Umständen zu trotzen, werden am Ende belohnt. Seit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde. Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat.


04:25 Expedition Sternenhimmel (40 Min.) (HDTV) (VPS: 04:30)
Zur Sonnenfinsternis nach Indonesien
Folge 4 von 5
Film von: Sebastina Kentner, Johannes Backes
(Erstsendung 31.8.2017)

Dieses Mal führt die Reise nach Indonesien. Dort soll genau das passieren, was schon vor Jahrhunderten die Menschen erschreckte und als denkwürdiges Zeichen des Himmels gedeutet wurde: eine totale Sonnenfinsternis. Wochenlang durchqueren die beiden Fotografen das tropische Zielgebiet Indonesien auf der Suche nach dem idealen Aussichtspunkt für das wenige Minuten andauernde Naturschauspiel. Sie werden dabei auf Java Zeuge eines Vulkanausbruches, der den Sternenhimmel mit der Milchstraße rot einfärbt, und besuchen verschiedene Hafenstädte der 17 000 indonesischen Inseln. Sie durchstreifen Dschungel, Gewürzfarmen und Teeplantagen und landen schließlich auf einer Insel der Molukken. Hier bringen sie die einheimische Bevölkerung angesichts des Naturschauspiels am Himmel zum Innehalten und machen eine fast metaphysische, ja spirituelle Erfahrung. Seit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde. Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat. Gernot Meiser, der "Schattenjäger", reist mit seiner Partnerin sogenannten Finsternissen hinterher: Sie fahren dorthin, wo der Mondschatten die Erde streift – von Kolumbien bis Sibirien.


05:05 Expedition Sternenhimmel (50 Min.) (HDTV) (VPS: 05:10)
Zu den Polarlichtern Kanadas
Folge 5 von 5
Film von: Rohan Fernando
(Erstsendung 1.9.2017)

Der aus Japan stammende Astrofotograf Yuichi Takasaka hat einen Kindheitstraum: Er möchte eines Tages die Aurora borealis über dem Arktischen Ozean mit seiner Kamera einfangen. Er hat schon einige Exkursionen auf der Jagd nach Polarlichtern unternommen, die ihn in viele Länder der Erde geführt haben. Dabei sind zahlreiche faszinierende Zeitrafferaufnahmen des Nachthimmels entstanden. Nun möchte er sich seinen Kindheitstraum erfüllen. Durch das winterliche Kanada geht es den Yukon hinauf bis zur Beaufortsee am nördlichen Rand Amerikas. Seine Reise beginnt in Vancouver, wo Yuichi die Ausrüstung zusammenstellt. Objektivwärmer gehören ebenso dazu wie dicke Stiefel, die bis minus 50 Grad Celsius standhalten sollen. Mit dem Flugzeug geht es nach Whitehorse, wo er sich ein Wohnmobil mietet und mit Lebensmitteln eindeckt. Die 1400 Kilometer lange Strecke führt über zugeschneite Straßen durch menschenleere Gegenden. Ab und zu passiert Yuichi alte Goldgräberstädtchen, in denen er auf außergewöhnliche Menschen trifft. Unterwegs nutzt er jede Gelegenheit, um die Nordlichter mit seiner Kamera einzufangen. Dabei kämpft er immer wieder mit schwierigen Wetterbedingungen: Bei bis zu minus 40 Grad muss er auch oft nachts warten, bis sich die Wolken verzogen haben. Auf seiner Reise trifft er auf Ureinwohner der Gegend, von denen er viel über die mythische Bedeutung der Polarlichter erfährt. Über die Ice Road – eine Straße, die über einen zugefrorenen Fluss führt – gelangt Yuichi schließlich nach Tuktoyaktuk am Arktischen Ozean. Dort wird sich zeigen, ob sein Kindheitstraum in Erfüllung geht. Seit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde. Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat.


05:55 – 06:15 3satTextVision (20 Min.)

*

Sonntag, 17. November 2019


06:15 makro (30 Min.) (HDTV)
Weltwirtschaft in Gefahr
(Erstsendung 15.11.2019)

Moderation: Eva Schmidt

Der Handelsstreit der USA mit China bleibt ungelöst. Auch hierzulande stehen Wohlstand und Arbeitsplätze auf dem Spiel. Der neue Protektionismus beschwört eine globale Rezession herauf. China produziert – die USA konsumieren. Diese Arbeitsteilung will US-Präsident Trump mit aller Macht aufkündigen. Peking sieht sich dadurch gezwungen, seine Wirtschaft schneller umzubauen – von der Werkbank der Welt hin zum Technologieführer der Welt. Noch nie wurden so viele Waren aus China in die USA eingeführt. Waren es früher vor allem billiges Spielzeug und Textilien, steht heute Elektronik ganz oben auf der Einkaufsliste der Amerikaner. Handys im Wert von 72 Milliarden und Computer für 47 Milliarden US-Dollar importierten die USA im Jahr 2018 aus China, so viel wert wie die gesamten Importe Chinas aus den USA. Sojabohnen, die China wegen der US-Strafzölle nicht mehr abnimmt, fallen dagegen kaum ins Gewicht. Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" fragt: Wie groß ist die Abhängigkeit der Welt und Deutschlands vom veränderten Wirtschaftskurs der USA und Chinas? Deutschland hat als Exportnation wie kaum ein anderes Land jahrzehntelang vom Freihandel und der Globalisierung profitiert. Fast jeder vierte Arbeitsplatz hängt heute von der Weltwirtschaft ab. Die einfache globale Rechnung, man müsse nur Waren, Arbeit und Kapital frei fließen lassen, dann entstehe überall auf der Welt ein breiter Wohlstand, ist nicht aufgegangen. Viele glauben nicht mehr an den Segen der Globalisierung. Darunter auch immer mehr Menschen in den reichen Industrieländern – aus der Angst heraus, arbeitslos und abgehängt zu werden.


06:45 Tele-Akademie (45 Min.) (HDTV)
Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin: Bildungshumanismus und Digitalisierung – Wie gestalten wir
das Lernen der Zukunft?
(Erstsendung 10.11.2019)

Die große Herausforderung der Bildung in Zeiten der Digitalisierung besteht darin, den aktuellen Trend zur Datenökonomie in eine Entwicklung zur Wissensgesellschaft zu transformieren. Wissen aber verlangt Urteilskraft. Erst die Bewertung und Einordnung und Interpretation von Daten kann Wissen konstituieren. Bislang leben wir infolge der Digitalisierung nicht in einer Wissensgesellschaft, sondern allenfalls in einer Datengesellschaft. Der digitale Humanismus fordert, die neuen Technologien zum Wohl der Menschen einzusetzen, sich nicht in transhumanistischen Utopien zu verlieren, keine Roboter als Menschen-Ersatz einzusetzen, sondern die menschlichen Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Die Grundidee des Humanismus ist, dass Menschen Autorinnen oder Autoren ihres Lebens sind, dass sie imstande sind, verantwortlich zu handeln. Eine humane Bildungspraxis ist darauf gerichtet, die Bedingungen für die Realisierung dieses Menschenbildes zu schaffen. Sie nimmt den ganzen Menschen in den Blick und bemüht sich darum, eine Kohärenz emotiver und kognitiver, ästhetischer und ethischer Erfahrungen und Einstellungen zu entwickeln. Professor Dr. Julian Nida-Rümelin lehrt Philosophie und politische Theorie an der Universität München. Er war Kulturstaatsminister im ersten Kabinett von Gerhard Schröder. Seit 2018 ist er Direktor des Bayerischen Forschungsinstituts für digitale Transformation und leitet den Bereich Kultur am Zentrum Digitalisierung Bayern.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Sternstunde Philosophie
09:05 Charles Taylor: Die Suche nach der perfekten Gemeinschaft (60 Min.)
(Erstsendung 29.9.2019)

Wie will der Mensch leben? Ist Vielfalt ein Geschenk oder eine Belastung? Sind Identitätsfragen politisch entscheidend? Fragen, denen Charles Taylor sein Leben widmet. Seit einem halben Jahrhundert zählt der Kanadier zu den prägenden politischen Philosophen dieser Welt. Im Dialog mit Wolfram Eilenberger spricht er über Multikulturalismus, gefährdete Demokratien und die Macht der Religion. Sein Konzept des Multikulturalismus wurde zum Leitbegriff ganzer Nationen. Tief im katholischen Glauben verankert, entwirft Taylor die Vision einer modernen Gemeinschaft, in der die Bewahrung des Eigenen ebenso bedeutsam ist wie die aktive Anerkennung kultureller Vielfalt. Eigentliches Zentrum seines Denkens ist die Frage nach der Identität: Wie finde ich als Individuum zum meiner eigenen Stimme? Und welche Rolle spielen dabei meine Mitmenschen? Was der Brexit mit der Romantik zu tun hat, warum nur gefährdete Demokratien wirklich lebendig sind und welcher Weg von Papst Franziskus zu Greta Thunberg führt, das alles erklärt Charles Taylor im Gespräch mit Wolfram Eilenberger.


10:05 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68 (45 Min.)
Das Orchestra della Svizzera Italiana spielt Brahms
Erstausstrahlung

Unter der Leitung des deutschen Dirigenten Markus Poschner spielt das Orchestra della Svizzera italiana die Sinfonie Nr. 1 c-Moll von Brahms in der neuen Konzerthalle in Lugano (LAC). Johannes Brahms wurde schon zu Lebzeiten gelegentlich als "legitimer Nachfolger Beethovens" bezeichnet. Hans von Bülow bemerkte, die erste Sinfonie von Brahms sei "die Zehnte" von Beethoven. Es brauchte 14 Jahre, bis Johannes Brahms die erste Sinfonie in C-Moll zur Uraufführung brachte. Zu mächtig schien ihm der Übervater Beethoven. In Sassnitz auf Rügen schließlich vollendete Brahms sein Werk.


10:50 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 73 (45 Min.)
Das Orchestra della Svizzera Italiana spielt Brahms
Erstausstrahlung

Während Brahms sich die erste Sinfonie über Jahre geradezu abgerungen hat, fiel ihm das Komponieren der Zweiten umso leichter. Seine zweite Sinfonie gilt eigentlich als seine Heiterste. Am schönen Wörthersee, meinte Brahms, flögen die Melodien geradezu in der Luft herum. Trotzdem schrieb er an seinen Verleger: "Die neue Sinfonie ist so melancholisch, dass Sie es nicht aushalten. Ich habe noch nie so was Trauriges, Molliges geschrieben." Unter der Leitung von Markus Poschner macht das Orchestra della Svizzera italiana die komplexe Variationstextur dieser Sinfonie hörbar.


11:35 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur, op. 90 (45 Min.)
Das Orchestra della Svizzera Italiana spielt Brahms
Erstausstrahlung

Die beliebteste der Brahms-Sinfonien ist auch die kürzeste. In nur vier Monaten hat er sie komponiert. Ein Werk, das die Leichtigkeit einatmet, die diese Periode seines Lebens kennzeichnete. Johannes Brahms hat sie 1883 in seinen Sommerferien in Wiesbaden fertiggestellt. Kritiker und Musikerkollegen lobten sie als das Beste, was Brahms bisher geschaffen hatte. Antonín Dvorák sagte über Brahms' 3. Sinfonie: "Das Herz geht einem dabei auf". Der Dirigent Markus Poschner brachte dieses innovative Werk zusammen mit dem Orchestra della Svizzera italiana in der Konzerthalle in Lugano (LAC) zur Aufführung.


12:20 "Ich habe kein Talent zum Hassen" (40 Min.)
Eva Menasse im Gespräch mit Schriftsteller Robert Schindel
Gespräch
Erstausstrahlung

Mitwirkende: Eva Menasse
Robert Schindel

Bekannte Schriftsteller oder Schriftstellerinnen gestalten ein Fernsehprojekt: die Mainzer Stadtschreiberin Eva Menasse trifft den großen österreichischen Schriftsteller Robert Schindel. Eva Menasse kennt Robert Schindel, der ein Freund ihrer Familie ist, von Jugend an. Das ist die Basis für ein intensives Gespräch über gemeinsame und unterschiedliche Erfahrungen mit jüdischer Herkunft, kollektivem Gedächtnis, Politik und literarischer Betrachtung. "Ich habe kein Talent zum Hassen, aber verachten kann ich schon", sagt Robert Schindel und erzählt aus seinem politischen und künstlerischen Leben in Österreich zwischen 1944 und heute. Im Gespräch mit Eva Menasse im Spätsommer 2019 in Wien entfalten die beiden auch unerwartete Perspektiven auf Europa im 20. Jahrhundert und auf aktuelle Entwicklungen in Österreich. Was für ein Leben: Robert Schindels Eltern kämpfen als jüdische Kommunisten gegen die Nationalsozialisten, ihr Sohn, in den späten 1960er-Jahren Anführer der Wiener Studentenproteste, wird später zum bedeutenden, preisgekrönten Lyriker und undogmatischen Beobachter seiner Heimat. Robert Schindel wird nicht müde, Antisemitismus und Rassismus in der Gesellschaft zu benennen – aber seine Sprache, ob in seinen Gedichten, Essays oder Romanen, ist stets poetisch, nie programmatisch. Er ist ein politisch wacher Dichter, aber kein politischer Dichter. Die preisgekrönte Schriftstellerin Eva Menasse, 1970 in Wien geboren, lebt in Berlin und 2019 auch immer wieder als Stadtschreiberin in Mainz. Zu dieser Ehrung von ZDF, 3sat und der Stadt Mainz gehört eine Dokumentation nach freier Themenwahl. Eva Menasse, die nach ihrem Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Wien zunächst als Journalistin unter anderem bei der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" arbeitete, bevor ihr 2005 mit dem österreichisch-jüdischen Familienepos "Vienna" ein fulminantes Debut als Schriftstellerin gelang, hat sich für das klassische Genre eines Fernsehgesprächs entschieden. Als große Menschenerzählerin, die mit feiner Empathie und scharfsinnigem Humor über fragile Beziehungen schreibe, sei sie ein Glücksfall für das Amt der Mainzer Stadtschreiberin, so die Jury. Denn sie mische sich zugleich öffentlich ein, streite wirkungsvoll für Grundrechte im digitalen Zeitalter und wende sich engagiert gegen Diskriminierung und rechte Hetze. Auch in ihrem Debüt als Fernsehautorin schwingt ihr Blick auf diese großen Themen unserer Zeit immer mit. Der 1944 geborene Robert Schindel entgeht als kleines Kind nur knapp der Ermordung durch die Nationalsozialisten. Sein Vater wird kurz vor Kriegsende in Dachau erschossen. Als Halbwaise wird Schindel von seiner Mutter, einer Auschwitz-Überlebenden, im Geist der kommunistischen Partei erzogen und schließt sich in den frühen 1970er-Jahren erst der Studentenbewegung, dann der maoistischen Linken an. Schindel befreit sich von allen Dogmen durch begeisterte Lektüre der Weltliteratur ebenso wie durch die relativ späte Beschäftigung mit seiner jüdischen Herkunft, die er schließlich als kulturelles Erbe, wenn schon nicht als religiöses Bekenntnis annehmen kann. Es ist ein Lebensweg, der beispielhaft ist für viele seiner Altersgenossinnen und Altersgenossen. Zugleich ist es ein einzigartiger Weg, denn aus seinen Wandlungen und Brüchen hat Robert Schindel starke, sinnliche Literatur gemacht, ist zu einem der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker geworden, der, wie Marcel Reich-Ranicki einmal schrieb, "sich ganz ungeniert an die Tradition" halte. Als Prosaautor hat er in seinem Erfolgsroman "Gebürtig", der auch verfilmt wurde, beispielhaft für ganz Europa jenes Wien porträtiert, in dem die Nachkommen von Opfern und Tätern sich krampfhaft gegenseitig jene Normalität vorspielen müssen, die ein halbwegs friedliches Zusammenleben wohl erfordert. In der Fortsetzung "Der Kalte" beschreibt er die Zeit und die Gesellschaft, in der Kurt Waldheim zum Bundespräsidenten gewählt werden konnte. So wie Waldheim über seine Verstrickung in den Nationalsozialismus log und täuschte, hätte es das ganze Land gerne gemacht; mit Waldheims Wahl aber flog die verdrängte Geschichte von Tätern wie Nachkommen auf.


13:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Erlebnis Österreich
13:05 Heilsame Orte (25 Min.) (HDTV, UT)
Natur und Besinnung in Salzburg
Film von: Sarah Marisa Gruber
(Erstsendung 28.4.2019)

Stress, Leistungsdruck, Dauerbelastung: Probleme, um die sich meist Mediziner und Psychologen kümmern. Nun hilft auch die katholische Kirche in Salzburg, seine Work-Life-Balance zu finden. Neun "Heilsame Orte" – Klöster und andere geistliche Häuser – öffnen ihre Türen für alle Menschen, die eine Auszeit brauchen. Konfession spielt keine Rolle, Teilnahme an christlichen Zeremonien ist keine Bedingung. Beeindruckende Natur-Panoramen wie das Mesnerhaus inmitten der Loferer Berge in Maria Kirchental oder Entspannungstechniken wie Meditation und Qui-Gong im Geistlichen Zentrum Embach sollen helfen, "die innere Mitte" wiederzufinden. Heilsame Orte: Die Marketing-Strategie einer Institution, die in Österreich jährlich Mitglieder einbüßen muss? Oder ein ehrliches Zeichen der Öffnung, ein Eingehen auf die Bedürfnisse des modernen Menschen – Kirche genau da, wo man sie braucht?


13:30 Über den Dächern von Paris (20 Min.) (HDTV)
Geschichten aus Frankreich
Film von: Morad Ait-Habbouche, Theo Koll
(Erstsendung 5.8.2017)

Auf den Straßen von Paris tost der Verkehr, und es drängen sich Menschenmassen. Ganz anders hoch oben. Dort finden sich stille Winkel, auf die nur selten das Auge einer Kamera fällt. Auf den Dächern finden sich blühende Dachgärten, den neugierigen Blicken von außen verborgen, Cafés und exklusive Penthouse-Wohnungen. Dazwischen ragen berühmte Kirchen wie Notre-Dame oder der stählerne und doch so filigrane Eiffelturm in den Himmel.


13:50 La Belle Époque (45 Min.) (VPS: 13:49)
Paris um 1900
Film von: Hugues Nancy
Erstausstrahlung


14:35 Die neue Wildnis (40 Min.) (HDTV)
Frühling
Folge 1 von 3
Film von: Mark Verkerk
(Erstsendung 14.12.2017)

Die Oostvaardersplassen, das größte Feuchtgebiet der Niederlande, lag vor 40 Jahren noch unter dem Meeresspiegel. In der unberührten Natur kann man den Wechsel der Jahreszeiten beobachten. Im Frühling herrschen Gedränge und Trubel auf den Wiesen und in den Sümpfen des Naturschutzgebiets. Die Überfülle neuen Lebens versucht in spektakulären Gefechten, ihr eigenes Terrain zu erobern. Mit Krach und stolzem Gehabe wollen sich alle Arten behaupten. Oostvaardersplassen ist ein junges Naturgebiet von 5600 Hektar Land zwischen Almere und Lelystad – etwa 30 Kilometer nordöstlich von Amsterdam. Zwar wurde die Provinz von Menschenhand geschaffen, aber sie ist doch eine der unberührtesten Naturlandschaften Europas. Bei der Trockenlegung der zwölften Provinz der Niederlande gab es zuerst Pläne, die Oostvaardersplassen zu einem Industriegebiet zu machen. Da der Boden aber zu nass war, entschied man sich dafür, der Natur ihren Lauf zu lassen. Das Gebiet ist inzwischen als Sumpfland und Überwinterungsregion für Vögel von internationaler Bedeutung. Die trockeneren höheren Landstriche sind sehr geeignet für große Grasfresser wie Konikpferde, Rothirsche und Heckrinder. Oostvaardersplassen ist ein Schutzgebiet unter der gesetzlichen Aufsicht der staatlichen Forstverwaltung und beschränkt zugänglich für Besucher.


15:15 Die neue Wildnis (45 Min.) (HDTV)
Sommer
Folge 2 von 3
Film von: Mark Verkerk
(Erstsendung 14.12.2017)

Im Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen, dem größten Feuchtgebiet der Niederlande, kann man den Wechsel der Jahreszeiten gut beobachten. Der Sommer ist die Jahreszeit des Überflusses. Es ist aber auch eine Zeit voller Herausforderungen. Alle Jungtiere müssen lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Schon jetzt gilt es, Kräfte für den langen harten Winter zu sammeln. In den Tümpeln wird das Wasser knapp.


16:00 Die neue Wildnis (45 Min.) (HDTV)
Herbst/Winter
Folge 3 von 3
Film von: Mark Verkerk
(Erstsendung 14.12.2017)

Im Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen, dem größten Feuchtgebiet der Niederlande, kann man den Wechsel der Jahreszeiten gut beobachten. Im Winter ist es eine grimmige Landschaft. Es gibt weniger Nahrung. Deshalb müssen die Bewohner des Graslandes und der Sümpfe nach Auswegen suchen, die ihr Überleben sichern.


16:45 Housesitter – Lügen haben schöne Beine (105 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm USA, 1992

Rollen und Darsteller:
Newton Davis – Steve Martin
Gwen Phillips – Goldie Hawn
Becky – Dana Delany
Edna Davis – Julie Harris
George Davis – Donald Moffat

Regie: Frank Oz

Eine notorische Lügnerin stellt das Leben eines Architekten auf den Kopf, der sich ihrer Märchen erwehren will – bis er endlich merkt, dass er sich in sie verliebt hat. Architekt Newton Davis ist frustriert, da seine Jugendliebe Becky ihn erneut zurückgewiesen hat. Und das, obwohl er ihr in seinem Heimatort Dobbson Mill ein Traumhaus "auf dem Silbertablett serviert" hatte. Kurz darauf verbringt er eine Nacht mit der Kellnerin Gwen. Newton verfolgt keine ernsten Absichten. Umso erstaunter ist er, als Gwen kurze Zeit später in Dobbson Mill auftaucht und sich im Ort, im Haus und in seinem Leben als fester Bestandteil einnistet. Dabei erzählt sie immer wieder die unglaublichsten Geschichten – die meisten halten einer Überprüfung nicht stand. Doch Gwen ist auch hilfreich für Newton: Ihre Anwesenheit erweckt Beckys Interesse, und Newtons Chef ist hingerissen von der schönen Blondine. Nur Newton braucht lange Zeit, sich mit der Idee anzufreunden, dass die erfinderische Gwen in seinem Haus und in seinem Leben an der richtigen Stelle ist.

Die Komödie "Housesitter – Lügen haben schöne Beine" ist ein charmantes Vehikel für die beiden US-Komödienstars Steve Martin und Goldie Hawn. Goldie Hawn wurde als Zahnarzthelferin an der Seite von Walther Matthau und Ingrid Bergman in "Die Kaktusblüte" zum Star. Steve Martin spielte in der Komödie "Wenn Liebe so einfach wäre" 2009 erneut einen Architekten mit Beziehungsproblemen – als Konkurrent von Alec Baldwin um die Gunst von Meryl Streep.


18:30 Museums-Check mit Markus Brock (30 Min.) (HDTV)
Kunsthalle Mannheim
(Erstsendung 5.8.2018)

Am 1. Juni 2018 öffnete die Kunsthalle Mannheim nach eineinhalb Jahren Schließzeit ihre Türen. Markus Brock checkt Alt- und Neubau des Museums und begrüßt dazu Christian Chako Habekost. Zur großen Wiedereröffnung präsentiert das Museum eine Neuinszenierung der renommierten Sammlung und die erste große Sonderausstellung "Jeff Wall. Appearance". Jeff Wall gilt als Pionier der Fotokunst und wurde 2002 mit dem Hasselblad Award ausgezeichnet. Ausgewählt hat ihn die Kunsthalle Mannheim auch, weil der Kanadier in seiner Arbeit Bezug nimmt auf die Kunstgeschichte, wie etwa auf den Maler Édouard Manet. Von ihm besitzt das Museum eines der wichtigsten Gemälde: "Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko" (1868-69), eine Ikone des Hauses, das außerdem Werke von Caspar David Friedrich, August Rodin, Francis Bacon und Henry Moore besitzt. Als eines der wenigen deutschen Museen hat sich die Kunsthalle Mannheim schon immer auch auf zeitgenössische Kunst konzentriert, sagt Museumsdirektorin Ulrike Lorenz, wie etwa 1925 mit der legendären Ausstellung "Die neue Sachlichkeit", die einer ganzen Stilrichtung ihren Namen gab. Ulrike Lorenz' Vision für die Neueröffnung ist, das Museum für die Zukunft zu positionieren. Eigens dafür hat die Kunsthalle Mannheim eine digitale Bilderwand entwickelt, auf der die Besucher im Museumsfoyer sämtliche Werke der Sammlung interaktiv anschauen können. "Kunst für alle" – unter diesem Motto öffnete die Kunsthalle Mannheim 1909 im Jugendstilbau von Hermann Billing ihre Pforten. Dieser Anspruch prägt das Museum bis heute. Das Hamburger Büro "gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner" hat das historische Haus um einen spektakulären Neubau erweitert, der von einem bronzefarbenen Metallgewebe umhüllt ist. Rund 70 Millionen Euro investierten private Mäzene, die Stadt Mannheim und Stiftungen in eine innovative Architektur. Konzipiert als "Stadt in der Stadt", gruppieren sich um das 22 Meter hohe Licht-Atrium mehrere Gebäudeteile, verbunden über Treppen und Brücken. Entstanden ist so eine offene Museumsstadt mit Galerien, Schaudepot, Restaurant und Museums-Shop. Panoramafenster eröffnen Ausblicke auf die Stadt und den berühmten Wasserturm.


19:00 heute (10 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


NZZ Format
19:10 Mythos Schwangerschaft und Geburt (30 Min.)
Film von: Kurt Widmer
(Erstsendung 30.8.2018)

Die schwangere Frau ist zu einem selbst inszenierten, öffentlichen Ereignis, zu einem sozialen Sonderfall geworden. Wie und wo gebärt Frau heute? Ein "NZZ Format" über den Mythos Geburt. Der erste Schrei – endlich ist das Baby da! Emotionen pur. Aber bereits der Weg dahin ist in unserer Gesellschaft ein Abenteuer. Die Geburt wird zum Hochsicherheitsakt, mit medizinischer Rundumversorgung für Mutter und Kind. Die althergebrachte Hausgeburt zieht gegen das beeindruckende medizinische Repertoire meist den Kürzeren. Die Niederlande sind weltweit ein Ausnahmefall, denn hier sind Hausgeburten mit etwa 20 Prozent Anteil immer noch relativ häufig. Welche Rolle kommt der Hebamme zu, und wie geht sie mit schwierigen Situationen während einer Geburt um?


19:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (20 Min.)
Der Neusiedler See, Österreich/Ungarn – Nirgendwo ist mehr Himmel
Film von: Goggo Gensch
(Erstsendung 1.12.2004)

Der Neusiedler See ist der drittgrößte See in Mitteleuropa. Sowohl auf österreichischem als auch auf ungarischem Staatsgebiet liegend, bildet er eine natürliche Grenze zu Osteuropa. Die Kulturlandschaft des Gebiets steht seit 2001 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Film von Goggo Gensch zeigt die Landschaft um den See und verfolgt die abwechslungsreiche Geschichte der Region. In Pannonien, wie die Gegend um den See genannt wird, haben viele Völker ihre Spuren hinterlassen: Kelten und Markomannen, Vandalen, Slawen und Awaren. Seit dem 16. Jahrhundert prägt die Familie Esterházy die Geschichte des Neusiedler Sees. Die unbedingte Loyalität gegenüber dem Hause Habsburg, einträgliche Eheschließungen und Geschick auf dem Schlachtfeld brachte ihnen eines der größten Vermögen Europas ein. Vom Ufer aus sieht man ihn meist überhaupt nicht: den Fertö-tó, wie er in Ungarn genannt wird. Ein Drittel der Fläche des Neusiedler Sees ist Schilf. Es wächst bis zu drei Meter hoch und erstreckt sich meist mehrere Kilometer breit. Das Seebecken misst 320 Quadratkilometer, der See selbst nimmt aber nur etwa 230 Quadratkilometer ein. Nur anderthalb Meter ist der Steppensee im Durchschnitt tief. Der Wasserstand wird vor allem durch Regen und Schnee bestimmt. So eigentümlich der See selbst ist, so einmalig ist auch sein Umland. Zu den Besonderheiten gehören die Lacken im Seewinkel, kleine Weiher und Tümpel, die nicht mit dem eigentlichen See verbunden sind. Ein Paradies für Tiere, das seit 1992 als Naturpark in großen Teilen sich selbst überlassen bleibt. 1956, während des ungarischen Volksaufstandes, stand die Gegend um den Neusiedler See für kurze Zeit im Fokus der Weltgeschichte. Viele Tausend Menschen flohen über den Eisner Kanal nach Österreich. Ähnliche, weniger dramatische Ereignisse wiederholten sich im Spätsommer 1989. Dieses Mal waren es Urlauber aus der DDR, die hier die Grenze nutzten, um ihr Glück im Westen zu suchen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Nuhr Wissenswertes (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 14.11.2019)

Wenn ein Kabarettist über Bildung redet, beklagt er meistens, wie dumm die anderen sind. Das liegt Dieter Nuhr fern. Er weiß, dass er nichts weiß. Oder nur ein bisschen. Oder vielleicht hier und da doch so manches. Aber was bedeutet das heute noch? Am Ende ist es vermutlich doch wieder zu wenig, um sich im Stau für die richtige Fahrspur zu entscheiden. Dieter Nuhr sammelt nur Wissenswertes zum Thema Bildung. Bildung ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft. Wenn aber vielleicht bald schon die Roboter mehr wissen als wir, stellt sich die Frage: Was müssen wir denn lernen? Müssen wir dann überhaupt noch etwas lernen, nur um uns am Ende unserem Smartphone zu unterwerfen? Was ist wichtiger: künstliche oder menschliche Intelligenz? Und wenn wir in der Lage sind, Intelligenz künstlich zu erzeugen, warum pflanzen wir sie dann nicht erst einmal in natürliche Hirne? Es braucht profunde Bildung, um all diese Fragen zu beantworten. Wenn Dieter Nuhr nicht mehr weiter weiß, helfen Siri, Alexa und der Google Assistent. Die sind sogar in der Lage, die Frage "Was sollte man alles wissen?" zu beantworten. Und zwar mit den Worten "Grüß dich, Dieter!" Es ist schön zu wissen, dass die Maschinen oft immer noch dümmer sind als wir.


21:00 Satire Battle (45 Min.) (HDTV)
Folge 1 von 2
Erstausstrahlung

In einer Zeit, in der keiner mehr zuhört und die eigene Meinung gegen jeden Widerstand verteidigt werden muss, brauchen wir dringend einen Neuanfang: den "Satire Battle". Im "Satire Battle" treffen Kabarettisten in der Arena des Berliner Tempodroms aufeinander, um beide Seiten der Medaille zu beleuchten: Im direkten Schlagabtausch "Pro" gegen "Contra"! Zu Gast sind: Shahak Shapira, Miss Allie, Helene Bockhorst, Timo Wopp Mehr Volksentscheide: sinnvolles Instrument – oder der direkte Weg in die Diktatur der Mehrheit? Ein Verbot von Plastik: letzte Chance – oder blinder Aktionismus? Und führen wir eigentlich mal diese Frauenquote ein – oder was spricht dagegen? Satiriker vertreten energisch und humorvoll einen Standpunkt zu polarisierenden Fragen aus Politik und Gesellschaft. 3sat-Moderatorin Ariane Alter lädt ihre Gäste dazwischen zur Diskussion in gemeinsamer Runde und ist zudem in Einspielern zu sehen. In kurzen Reportagen bietet sie dank kleiner Experimente und lustiger Aktionen eine zusätzliche, ganz andere Perspektive auf das jeweilige Thema. Der "Satire Battle": pointiert, rasant, kontrovers, gehaltvoll – und sehr lustig. Den zweiten Teil des "Satire Battle" zeigt 3sat am Sonntag, 1. Dezember, um 21.00 Uhr


21:45 Eine Braut kommt selten allein (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Johnny – Paul Würdig
Sophia – Michelle Barthel
Katja – Petra Schmidt-Schaller
Tochter – Mitzi Kunz
Avram – Rauand Taleb

Regie: Buket Alakus
Drehbuch: Laila Stieler

Eines Tages sitzt sie vor seiner Tür. In ihrem roten Hochzeitskleid und den abgelatschten Turnschuhen. Sie spricht nicht seine Sprache und entstammt einer ganz anderen Welt: die Romni Sophia. Sie liebt auch anders als er – und doch werden die beiden ein Paar. Ob sie wirklich von ihrer Hochzeit abgehauen ist, tatsächlich direkt aus Belgrad kommt, ihn wahrhaftig so liebt, wie sie behauptet, das weiß der gescheiterte DJ aus Hellersdorf nicht. Und irgendwann ist es ihm auch egal. Die vermeintliche Braut hat sein Herz erobert. Er ist sogar bereit, ihre Eltern einzuladen, als Sophia Heimweh hat. Damit gerät sein ohnehin kompliziertes Leben völlig aus den Fugen. Es kommen nämlich nicht nur Mama und Papa zu Besuch, sondern auch Geschwister, Onkel, Tanten, Nichten, Neffen, Cousins, Cousinen und so weiter. Von einem Moment zum anderen beherbergt Johnny eine Großfamilie in seinen vier Wänden, jeder mit seinen eigenen Bedürfnissen. Vor allem wollen sie eins von Johnny: Dass er ihnen hilft, in Deutschland Fuß zu fassen, dass er sie vor der Abschiebung bewahrt, dass er ihr Beschützer wird. Und obwohl es ihm schwerfällt und er sich immer wieder sträubt, läuft Johnny, der schon fast Resignierte, zu neuer Form auf.

In der Komödie "Eine Braut kommt selten allein" verschmelzen auf humorvolle Weise Dichtung und Wahrheit, Übertreibung und Auslegung. Unverstellt, ohne Vorurteile, aber auch ohne Scheu vor unangenehmen Wahrheiten erzählt der Film, wie die Romni Sophia (Michelle Barthel) dem vom Leben enttäuschten Johnny (Paul Würdig) zuerst den Kopf verdreht und dann ihre Großfamilie bei ihm einquartiert.


23:15 Malcolm X (195 Min.) (HDTV)
Spielfilm USA, 1992

Mitwirkende:
Malcolm X – Denzel Washington
Betty Shabazz – Angela Bassett
Baines – Albert Hall
Elijah Muhammad – Al Freeman jr.
West Indian Archie – Delroy Lindo

Regie: Spike Lee

Boston in den 1940er-Jahren: In den Straßen des schwarzen Ghettos hält sich der junge Malcolm Little mit kleinen Jobs und Gaunereien über Wasser. Seine größte Sehnsucht ist es, wie ein Weißer auszusehen. Nach einem Einbruch mit seinem Freund Shorty, bei dem sie geschnappt werden, lautet das Urteil acht bis zehn Jahre Zuchthaus – ein brutaler Denkzettel für die Gelegenheitsdiebe, die es gewagt hatten, sich mit weißen Frauen einzulassen. Im Gefängnis bekommt Malcolm Kontakt zur "Nation of Islam", einer religiösen Gemeinschaft schwarzer Muslime. Er entwickelt Wissensdrang und politisches Bewusstsein für die Unterdrückung seiner eigenen Rasse. Als "Malcolm X" verlässt der gänzlich verwandelte Mann das Gefängnis und steigt in wenigen Jahren zu einem der prominentesten Führer der "Nation of Islam" auf. Doch politische Meinungsunterschiede, Eifersüchteleien und Machtstreitigkeiten sorgen für ein Zerwürfnis zwischen der Organisation und ihrem berühmtesten Vorkämpfer. Am 21. Februar 1965 stirbt Malcolm X bei einem Attentat. Für die einen war er ein Held, ein schwarzer Prinz, für die anderen ein radikaler Fanatiker und militanter Rassist: Das Bild von Malcolm X ist bis heute widersprüchlich und umstritten geblieben, und die Hintergründe seiner Ermordung sind immer noch nicht restlos aufgeklärt.

Amerikas berühmtester afro-amerikanischer Regisseur Spike Lee setzte der Symbolfigur für ein neues schwarzes Selbstbewusstsein ein filmisches Denkmal. In der Hauptrolle ist Oscar-Preisträger Denzel Washington zu sehen. Unter den Jugendlichen in den Schwarzen-Ghettos, deren Lebensperspektive nur noch durch Arbeitslosigkeit, Drogenkonsum und Kriminalität bestimmt wird, herrscht inzwischen ein regelrechter Malcolm-X-Kult, angeheizt durch militante Songs der Rap-Szene und einen beispiellosen Werbefeldzug für Spike Lees Filmepos. Nachdem Lee mit Filmen wie "She's Gotta Have It", "Do the Right Thing" und "Jungle Fever" das Black Cinema auch für die großen Hollywoodstudios salonfähig gemacht hatte, realisierte er für Warner Bros. das 30 Millionen Dollar teure Mammutprojekt.


02:30 Amerikas Westküste (45 Min.) (HDTV)
Washington
Folge 1 von 5
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 2.9.2013)

Die Westküste Amerikas ist für Einwanderer und Reisende gleichermaßen ein Traumziel. Sie steht für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste außergewöhnliche Menschen, erzählt ihre Geschichten und fängt das Lebensgefühl der "Westcoast" ein. Die Reise beginnt an der Grenze zu Kanada im US-Bundesstaat Washington. Entlang der Westküste im Nordwesten der USA trifft er auf Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Unter anderem begleitet er den Walforscher Ken Balcomb auf seinen Touren im Wasserflugzeug und mit dem Boot zu den Killerwalen im Pazifik. In Seattle erfährt er alles über das erfolgreiche Kaffeeunternehmen Starbucks. Mit dem Ranger Jon Preston geht es anschließend in einen der schönsten Nationalparks der USA, den "Olympic National Park". Das Filmteam begleitet den professionellen Angler Jack Glass auf den Columbia River auf Fischfang und fliegt mit dem Geologen Jon Major in den Krater des Vulkanes Mount St. Helens. Der Film lädt zu einer Entdeckungsreise von der Grenze Kanadas durch den Bundesstaat Washington ein. Zahlreiche spektakuläre Luftaufnahmen eröffnen neue Sichtweisen auf den pazifischen Nordwesten der USA.


03:15 Amerikas Westküste (40 Min.) (HDTV)
Oregon
Folge 2 von 5
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 3.9.2013)

Im eher unbekannten Bundesstaat Oregon trifft Filmemacher Jörg Daniel Hissen auf Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. "Sandboarden" ist ein Trendsport entlang der Dünen der weiten Strände Oregons. Der Tsunami-Forscher Tom Horning erzählt alles über die Tsunami-Gefahren entlang der Westküste. In Portland besucht das Team den Outdoor-Spezialisten Columbia Sportswear. Mit dem Pilzjäger Kouy Loch geht es in der Nähe des berühmten Crater Lake auf die Suche nach dem teuersten Speisepilz der Welt. Der Designer Allen Christensen zeigt, wie das exklusivste und teuerste Wohnmobil der Welt in Handarbeit gefertigt wird. In den endlosen Nadelwäldern Südoregons besucht das Team den in völliger Abgeschiedenheit lebenden "Feuermelder" Jim Shotwell auf seinem Wachturm. Die Westküste Amerikas ist für viele Reisende und Einwanderer seit jeher das Traumziel. Keine andere Region in der Welt hat so viele Menschen immer wieder inspiriert und steht so sehr für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität, technologischer Innovation und freiem Denken. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste diese außergewöhnlichen Menschen, erzählt ihre Geschichten und entwirft ein buntes Kaleidoskop des Lebensgefühls der "Westcoast". Im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe steht die überwältigende Natur, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat.


03:55 Amerikas Westküste (45 Min.) (HDTV)
Nordkalifornien
Folge 3 von 5
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 4.9.2013)

Im Gegensatz zum Süden des US-Bundesstaates ist der Norden Kaliforniens eher unbekannt. Filmemacher Jörg Daniel Hissen reist entlang der Pazifikküste Nordkaliforniens. Er trifft auf Menschen, die für das Lebensgefühl Kaliforniens stehen. So begleitet er unter anderen den Wasserflugzeugpiloten Aaron Singer auf sein Hausboot in Sausalito. Mit der Biologin Emily Benito durchstreift er die berühmten Redwood-Wälder mit ihren Mammutbäumen, die über 100 Meter hoch werden können. Der mexikanische Einwanderer und Winzer Ulises Valdez erzählt, wie für ihn der amerikanische Traum wahr wurde. Junge Ökobauern zeigen stolz ihre Farm, und der Fotokünstler Chris McCaw stellt an den Stränden Nordkaliforniens seine Bilder vor. Höhepunkt der Reise durch Nordkalifornien ist eine Zeppelinfahrt mit dem Piloten Ben Travis hoch über der quirligen Metropole San Francisco. Sie eröffnet eine ganz neue Sichtweise auf "The Golden State" an der Westküste der USA. Die Westküste Amerikas ist für viele Reisende und Einwanderer seit jeher das Traumziel. Keine andere Region in der Welt hat so viele Menschen immer wieder inspiriert und steht so sehr für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität, technologischer Innovation und freiem Denken. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste diese außergewöhnlichen Menschen, erzählt ihre Geschichten und entwirft ein buntes Kaleidoskop des Lebensgefühls der "Westcoast". Im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe steht die überwältigende Natur, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat.


04:40 Amerikas Westküste (45 Min.) (HDTV)
Zentralkalifornien
Folge 4 von 5
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 4.9.2013)

Die fünfteilige Reihe stellt die überwältigende Natur vor, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat. Diese Folge führt ins eher unbekannte Zentralkalifornien. Der Film begleitet den Biologen David Chapman bei seiner Arbeit mit den Kondoren entlang der spektakulären Küste von Big Sur. Im Yosemite-Nationalpark geht es auf Klettertour, und im Silicon Valley spricht Mike McCue über sein Start-up-Unternehmen Flipboard. Wyatt Patry führt das Filmteam im Aquarium von Monterey in die faszinierende Welt der Quallen. Und mit dem Helikopter-Piloten Robin Petgrave erleben die Zuschauer die Millionen-Metropole Los Angeles von oben. Die Westküste Amerikas ist für viele Reisende und Einwanderer seit jeher das Traumziel. Keine andere Region in der Welt hat so viele Menschen immer wieder inspiriert und steht so sehr für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität, technologischer Innovation und freiem Denken. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste außergewöhnlichen Menschen, erzählt ihre Geschichten und entwirft ein buntes Kaleidoskop des Lebensgefühls der "Westcoast".


05:25 Amerikas Westküste (45 Min.) (HDTV)
Südkalifornien
Folge 5 von 5
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 6.9.2013)

Kalifornien endet kurz hinter San Diego an der Grenze zu Mexiko. Unterwegs besucht der Filmemacher Jörg Daniel Hissen Doug Scroggins auf einem Flugzeugschrottplatz in der Mojave-Wüste. Doug baut aus verschrotteten Flugzeugteilen Filmsets für Hollywood-Produktionen. Die Dokumentation begleitet den Biologen Calvin Duncan auf der Insel Santa Catalina bei der Arbeit mit der einzigen Bison-Herde Kaliforniens. In Palm Springs lässt sich alles über die Mid-Century-Wüstenarchitektur erfahren. In Huntington Beach stellt der Profi-Surfer Paul Pugliesi seine ganz eigene Welt vor. Und in San Diego springt der Stuntman Troy Hartman mit einem Flügelanzug aus dem Flugzeug und erfüllt sich in der Wüste Südkaliforniens mit einem selbst entworfenen Rucksack mit zweifachem Düsenantrieb den Traum vom eigenständigen Fliegen. Die Westküste Amerikas ist für viele Reisende und Einwanderer seit jeher das Traumziel. Keine andere Region in der Welt hat so viele Menschen immer wieder inspiriert und steht so sehr für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität, technologischer Innovation und freiem Denken. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste diese außergewöhnlichen Menschen, erzählt ihre Geschichten und entwirft ein buntes Kaleidoskop des Lebensgefühls der "Westcoast". Im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe steht die überwältigende Natur, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Montag, 18. November 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 15.11.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 15.11.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 15.11.2019)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 15.11.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 NDR Talk Show (120 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 8.11.2019)

Die "NDR Talk Show" ist der Klassiker unter den Talkrunden. Zwei Stunden spannende und anregende Unterhaltung mit Prominenten und Menschen, die Schlagzeilen machen. Die Moderatoren Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt stellen Fragen zu persönlichen, beruflichen und aktuellen Themen. Dabei steht die Persönlichkeit der Gäste im Mittelpunkt.


12:15 sonntags (30 Min.) (UT)
Deutschland verändert sich: Region
(Erstsendung 17.11.2019)

Moderation: Andrea Ballschuh

Rund 40 Millionen Menschen in Deutschland leben auf dem Land. Dörfer in der Nähe von Großstädten kämpfen damit, Zugezogene zu integrieren. Anderswo drohen Abwanderung und Überalterung. Doch in den Regionen gibt es auch frische Ideen: ein mobiler Verkaufsladen, der auch Pakete ausliefert, Ehrenamts-Tauschbörsen, Neubürger-Empfänge, Anreize für Landärzte und Prämien für Rückkehrer. Ein Blick in die Regionen und wie sie sich verändern.


12:45 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (15 Min.)
Der Neusiedler See, Österreich/Ungarn – Nirgendwo ist mehr Himmel
Film von: Goggo Gensch
(Erstsendung 1.12.2004)

Der Neusiedler See ist der drittgrößte See in Mitteleuropa. Sowohl auf österreichischem als auch auf ungarischem Staatsgebiet liegend, bildet er eine natürliche Grenze zu Osteuropa. Die Kulturlandschaft des Gebiets steht seit 2001 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Film von Goggo Gensch zeigt die Landschaft um den See und verfolgt die abwechslungsreiche Geschichte der Region. In Pannonien, wie die Gegend um den See genannt wird, haben viele Völker ihre Spuren hinterlassen: Kelten und Markomannen, Vandalen, Slawen und Awaren. Seit dem 16. Jahrhundert prägt die Familie Esterházy die Geschichte des Neusiedler Sees. Die unbedingte Loyalität gegenüber dem Hause Habsburg, einträgliche Eheschließungen und Geschick auf dem Schlachtfeld brachte ihnen eines der größten Vermögen Europas ein. Vom Ufer aus sieht man ihn meist überhaupt nicht: den Fertö-tó, wie er in Ungarn genannt wird. Ein Drittel der Fläche des Neusiedler Sees ist Schilf. Es wächst bis zu drei Meter hoch und erstreckt sich meist mehrere Kilometer breit. Das Seebecken misst 320 Quadratkilometer, der See selbst nimmt aber nur etwa 230 Quadratkilometer ein. Nur anderthalb Meter ist der Steppensee im Durchschnitt tief. Der Wasserstand wird vor allem durch Regen und Schnee bestimmt. So eigentümlich der See selbst ist, so einmalig ist auch sein Umland. Zu den Besonderheiten gehören die Lacken im Seewinkel, kleine Weiher und Tümpel, die nicht mit dem eigentlichen See verbunden sind. Ein Paradies für Tiere, das seit 1992 als Naturpark in großen Teilen sich selbst überlassen bleibt. 1956, während des ungarischen Volksaufstandes, stand die Gegend um den Neusiedler See für kurze Zeit im Fokus der Weltgeschichte. Viele Tausend Menschen flohen über den Eisner Kanal nach Österreich. Ähnliche, weniger dramatische Ereignisse wiederholten sich im Spätsommer 1989. Dieses Mal waren es Urlauber aus der DDR, die hier die Grenze nutzten, um ihr Glück im Westen zu suchen.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Die großen Seebäder (45 Min.) (HDTV, UT)
Ischia – Italien
Film von: Stefanie Appel
(Erstsendung 30.9.2012)

Ischia ist das Zentrum des europäischen Thermaltourismus. Nirgendwo im Mittelmeer gibt es mehr heiße Quellen als auf dieser Insel. Seit über 2000 Jahren wird hier gebadet, nicht nur im Meer. Erst kamen Griechen, dann Römer, im Mittelalter die Spanier, dann Touristen aus aller Welt. Ischia war schon der Lieblings-Kurort unserer Großeltern, Inbegriff für Sonne, Fango und Meer. Heute gilt Ischia als das "Sylt Süditaliens". Traumhaft schön und gut versorgt mit gesundheitsfördernden Thermalquellen und erstklassig ausgestatteten Wellness-Anlagen: Das haben weder Capri noch die Amalfitanische Küste zu bieten. Zehn große Thermalparks gibt es auf Ischia und 30 Thermalquellen, von denen manche Badestellen in entlegenen Schluchten speisen, dazu Hunderte kleiner Pools. 200 Liter Thermalwasser schießen an manchen Stellen pro Minute aus dem Fels. In der Bucht von Santa Anna blickt der Badende auf das mächtige Aragoneser Schloss und schwimmt über den Resten der ersten römischen Insel-Siedlungen; eine heiße Quelle sorgt für traumhafte Temperaturen. Weltbekannt wurde Ischia in den 1960er-Jahren, als es zum Filmset wurde, zum Beispiel für "Cleopatra". Bereits 1960 hatte René Clement hier "Nur die Sonne war Zeuge" gedreht. Mit den Filmleuten kam der internationale Jetset auf die Insel: Stars wie Liz Taylor, Charlie Chaplin, Gina Lollobrigida und Maria Callas. Heute vergnügen sich jedes Jahr fünf Millionen Badetouristen auf der Insel. Ihre Schönheit ist der Insel jedoch Segen und Fluch zugleich: Denn Ischia liegt, ähnlich wie die Insel Giglio, in einer vom Schiffsverkehr zunehmend bedrohten Zone.


14:00 Sehnsuchtsland Italien (45 Min.) (UT)
Zu Gast am Tyrrhenischen Meer
Film von: Katja Devaux, Frank Schwarz
(Erstsendung 11.4.2014)

Das Tyrrhenische Meer liegt wie ein großes Becken vor der mittleren Westküste des italienischen Stiefels. Zu seiner Inselwelt gehört unter anderem Elba, das drittgrößte Eiland Italiens. Elba ist vom Festland aus in einer knappen Stunde zu erreichen, und doch warten hier einsame Sandstrände, reizvolle, von Macchia überzogene Bergrücken sowie kleine Dörfer auf Natur und Ruhe suchende Urlauber. Das gilt auch für die Pontinischen Inseln. Aus dem "Agro Pontino" kommen viele landwirtschaftliche Produkte, etwa der Büffelmozzarella. Besonders sehenswert ist der "Nationalpark Circeo" mit seinen Süßwasserseen, den prähistorischen Felsengrotten und dem wunderschönen kilometerlangen Sandstrand. Ponza und Ventotene sind die Hauptinseln des Pontinischen Archipels. Auch das Latium, die Region rund um Rom, lockt mit Badestränden: Der Lido di Sabaudia – knapp 100 Kilometer von der Ewigen Stadt entfernt – zählt im Sommer zu den beliebtesten Ausflugszielen der Römer. Einen Abstecher wert sind die südlichsten Dörfer Latiums, Gaeta und Sperlonga. In ihrer Architektur und der Mentalität ihrer Bewohner können sie nicht verhehlen, dass sie über Jahrhunderte hinweg Teil des Königreichs von Neapel waren.


14:45 Sehnsuchtsland Italien (45 Min.)
Umbrien und die Toskana
Film von: Susie Maass, Frank Schwarz
(Erstsendung 4.7.2014)

Die Provinz Umbrien, zwischen der Toskana und den Marken gelegen, hat einfach alles, was an Italien so geliebt wird: eine reizvolle Landschaft, Kultur, Architektur und exquisite Küche. Städte wie Perugia und Orvieto sind Ziele für Kulturfans und Gourmets ebenso wie für religiös interessierte Urlauber. Denn nirgendwo sonst gibt es eine vergleichbar hohe Dichte an Heiligen, allen voran der Heilige Franz und seine Heimatstadt Assisi. Umbrien grenzt als einzige Provinz Italiens weder an ein anderes Land noch an eine Meeresküste, aber der große Lago Trasimeno bietet an heißen Tagen genügend Möglichkeiten, sich abzukühlen. Von dort aus ist es nicht weit nach Siena und Florenz - schließlich ist auch die Toskana ein Landstrich zum Träumen: Sie beherbergt weltberühmte Zeugnisse italienischer Kulturgeschichte, kombiniert mit kulinarischen Erlebnissen, mal fein, mal deftig, und dazu sanft geschwungene Hügel, Weinreben dicht an dicht, kleine Dörfer im Chianti, dazwischen die Parade dunkelgrüner Zypressen. Erleben lässt sich dieses Sehnsuchtsland im Oldtimer, auf zwei Rädern oder einfach nur auf einer gemächlichen Autotour von Ort zu Ort. Italien bietet viele Orte mit traumhaften Landschaften – einige davon besucht "Sehnsuchtsland Italien".


15:30 Cannoli, Couscous und Pistazien (45 Min.) (HDTV)
Genussvoll reisen durch Sizilien
Film von: Katja Devaux
(Erstsendung 17.4.2015)

Vor allem außerhalb der heißen Sommermonate sind die landschaftlichen Reize Siziliens bei Kreuzfahrt-Touristen und Urlaubern aus aller Welt beliebt. Die landschaftlichen Reize rings um den Ätna, Europas höchsten und aktivsten Vulkan, die antiken Ruinen von Syrakus, Taormina oder Catania sowie die langen Sandstrände der Insel locken viele Reisende an. Der von San Vito lo Capo etwa wird bis weit in den Herbst hinein gern von Badegästen besucht. Ende September kommt mit dem Couscous-Festival noch eine Attraktion hinzu, wo das eigentlich aus Nordafrika stammende Gericht aus Weizengries in verschiedensten Zubereitungen serviert wird. Das "multikulturelle" Gourmet-Event ist kennzeichnend für ganz Sizilien. Hier kann man nicht nur auf Schritt und Tritt kulinarische Entdeckungen machen, sondern durch diese auch die wechselvolle Geschichte der Insel mit Zunge und Gaumen erfahren. Auch in Palermo, der Hauptstadt Siziliens, ist diese Geschichte allgegenwärtig. Einen zweifelhaften Ruf hat die Insel als Heimat der Mafia erlangt, obwohl in den vergangenen Jahren durch den intensiven Kampf der Behörden hier einiges erreicht wurde. Hervorgetan hat sich dabei auch die sizilianische Bürgerbewegung "Addiopizzo" – "Tschüss Schutzgeld" -, die auch einen speziellen "mafiafreien Reiseführer" für deutsche Urlauber herausgegeben hat und Ratschläge gibt, wie man seine Freizeit auf der Insel ohne "kriminelles Risiko" verbringen kann.


16:15 Capri – Sehnsuchtsziel im blauen Meer (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Susie Maass
(Erstsendung 22.1.2016)

Capri – allein der Name weckt eine ganz besondere Stimmung. Er verheißt Sonne, Meer und Urlaubsfreude. Tatsächlich ist Capri wunderschön, das Licht, das Blau lassen jede Beschreibung erblassen. Aber was geschieht, wenn Tausende von Menschen gleichzeitig an einem Tag versuchen zu überprüfen, ob es sie auch wirklich gibt, diese Schönheit? Seit den 1950er-Jahren ist die Insel im Golf von Neapel das Sehnsuchtsziel vieler Reisender. Bis zu 20 000 Tagestouristen, die innerhalb von sechs Stunden zu den Attraktionen geführt werden, bringen die Insel fast zum Kollaps. Vor ein paar Jahren wurde sogar die Erhebung eines Eintrittsgelds für die zehn Quadratkilometer große Kalksteininsel in Betracht gezogen. Es stellt sich die Frage, ob man überhaupt noch dorthin hinfahren sollte, ob nicht doch die Wirklichkeit vor der Vorstellung verblasst. Susie Maass hat die Probe aufs Exempel gemacht und ist zu dem Ergebnis gekommen: Ja, man sollte hinfahren! Ein entspannter Besuch auf Capri ist möglich.


17:00 Mit der Vespa durch Italien (90 Min.) (HDTV, UT)
Vom Gardasee bis Cinque Terre
Film von: Michael Wieseler
(Erstsendung 15.10.2017)

Durch "Bella Italia" mit dem Roller: Diesen Traum erfüllt sich Marco Schreyl und fährt vom Gardasee aus über die Berge durch den Brenta-Nationalpark, vorbei am Lago d'Iseo in die Po-Ebene. Es geht durch charmante Städte wie Cremona und über den Gebirgszug Apennin. Am Ziel warten die "Cinque Terre", fünf Dörfer an der ligurischen Steilküste. Begleitet wird Marco von einem italienisch-deutschen Ehepaar, ebenfalls unterwegs mit der Vespa – und einem Mops. Marco Schreyl tuckert sonst durch Köln – und jetzt endlich durch Italien. Felice und Bettina Salerno teilen seine Liebe zur Vespa. Sie fahren gemeinsam durch einige der schönsten Gegenden Italiens und kommen mit ihren Motorrollern dem Lebensgefühl des "Dolce Vita" ganz nah. Der Moto-Cross-Fahrer und Stuntman Felice lebt in Solingen, stammt aber aus Brescia. Bettina ist Maskenbildnerin. Sie fährt einen Roller aus den 1960er-Jahren. Mit auf Tour: Mops Dexter, der seine Nase gerne in den Fahrtwind hält. Die Reise an sechs Tagen ist in Teilstrecken von bis zu 190 Kilometern eingeteilt. Nach dem Start am Gardasee führt der Weg durch die südlichen Ausläufer des Nationalparks Adamello-Brenta steil hinauf in die Einsamkeit der Berge mit großartigen Panoramen und kristallklaren Seen. Den Lago d'Iseo machte Verpackungskünstler Christo mit seinen knallgelben "Floating Piers" weltberühmt. Die Gruppe fährt weiter durch die Po-Ebene und durch historische Städtchen wie Cremona, dessen Geschichte untrennbar mit dem berühmten Geigenbauer Antonio Stradivari verbunden ist. Hoch in den Apennin mühen sich die Vespas über die Enzo-Ferrari-Gedächtnisstrecke bis zum Castello di Compiano, einer imposanten mittelalterlichen Burg mit Hotel und Museum. In vielen Kurven führt die Strecke hinunter zum Mittelmeer. Hier locken mondäne Orte wie Rapallo oder Portofino, das "teuerste Fischerdorf Italiens". Voller Touristen, aber wunderschön, ist es in den "Cinque Terre", den "Fünf Dörfern" an Liguriens Steilküste. Zu erreichen ist das UNESCO-Weltkulturerbe am besten per Bahn oder Schiff, zu Fuß – oder mit der Vespa.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Burgen und Schlösser in Österreich – Die Oststeiermark (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus, Fritz Aigner
Erstausstrahlung

Vom Hochzeitsschloss bis zum Schauplatz für zeitgenössische Kunst – die Burgen und Schlösser der Oststeiermark sind mal romantisch, mal sperrig, in jedem Fall so farbenfroh wie das Land selbst. Geschichten über bedeutende Adelsgeschlechter: Die Burgen und Schlösser der Oststeiermark sind voll davon. Die Schlossherren von heute reihen sich da nahtlos ein. Der Film aus der Reihe "Burgen und Schlösser in Österreich" stellt sie vor. In der Oststeiermark liegen prunkvolle Schlösser und wehrhafte Burganlagen nah beieinander. Hier befindet sich unter anderem Schloss Herberstein, das bereits seit 21 Generationen im Besitz des bedeutenden europäischen Adelsgeschlechts und mit seiner prächtigen Gartenanlage sowie dem größten Tierpark der Steiermark längst zu einem steirischen Wahrzeichen geworden ist. Auch eines der herausragenden geistlichen Zentren der Steiermark befindet sich hier: Schloss Pöllau mit seiner Stiftskirche – dem "Steirischen Petersdom" -, heute durch und durch ein Haus der Bildung. Stilvoll und romantisch gibt sich Schloss Obermayerhofen der Familie Kottulinsky, die aus dem Haus das wohl beliebteste Hochzeitsschloss des Landes gemacht hat. Inmitten der malerischen oststeirischen Landschaft gibt es jedoch auch unbekannte Burgen und Schlösser, die eng mit der Geschichte der Region verbunden sind: von Schloss Aichberg an der Lafnitz, das einst zu einem wehrhaften Burgengürtel an der Grenze zwischen Pannonien und Noricum gehörte, über die Festenburg am Fuß des Wechselgebirges bis zur Pfeilburg in Fürstenfeld, die der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Stadt im Mittelalter zur Sicherung diente und inzwischen mit dem städtischen Museum das Gedächtnis der Stadt und der ganzen Region hütet. Der Film stellt auch die Menschen vor, die diese Bauwerke beleben: Maximilian Herberstein etwa blickt auf eine lange adelige Familientradition zurück und setzt diese unter den Anforderungen der modernen Zeit fort. Cajetan Gril hat Schloss Aichberg mit einem kreativ-künstlerischen Sammelsurium zu einem unkonventionellen, chaotisch anmutenden Haus der 1000 Geschichten gemacht. Und auf der Festenburg hat sich Pfarrer Sighard Schreiner voll und ganz seiner 400-Seelen-Gemeinde verschrieben. Er führt bibelfest und mit einem Augenzwinkern durch eine begehbare Bibel, die einst vom bedeutendsten barocken Monumentalmaler der Steiermark, Johann Cyriak Hackhofer, gestaltet wurde. Was alle Schlossherren eint: Sie sind herausragende Persönlichkeiten. Es braucht auch einen starken Charakter, um derartige Häuser in Stand zu halten. Harald Graf Kottulinsky vom Schloss Obermayerhofen in der Oststeiermark drückt es treffend aus: "Zuerst besitzt du das Schloss, dann besitzt das Schloss dich."


21:00 Burgen und Schlösser in Österreich – Vom Vulkanland ins Schilcherland (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus, Fritz Aigner
Erstausstrahlung

Sie sind Wahrzeichen und hüten unverwechselbare Kulinarik – die Burgen und Schlösser vom Vulkanland bis ins Schilcherland. Ihre Geschichten sind prägend für die steirische Identität. Dem Edlen verpflichtet – dafür stehen die Schlossherren in diesen Regionen. Ob als freigeistige Winzer oder als Hüter der weltberühmten Lipizzaner – sie alle haben sich der Tradition ihrer Häuser verschrieben und diese in die Moderne geführt. "Burgen und Schlösser in Österreich" führt diesmal vom steirischen Vulkanland ins Schilcherland in der Weststeiermark. Ausgangspunkt der filmischen Reise ist die imposante Riegersburg, die wohl stärkste historische Festung des Abendlandes. Sie ist noch heute im Besitz des Fürstenhauses Liechtenstein – und eine der wichtigsten Touristenattraktionen der Steiermark. Prinz Emanuel von und zu Liechtenstein ist in die Fußstapfen seiner Eltern getreten und hat gemeinsam mit seiner Ehefrau Sonja eigene Visionen zum Erhalt der wohl bekanntesten steirischen Burg entwickelt. Auf Schloss Kornberg führt Schlossherr Andreas Bardeau höchstpersönlich durch die opulent ausgestatteten Salons seines Schlosses und hat so manches Bonmot aus der weitreichenden Familiengeschichte der Bardeaus parat. Das Adelsgeschlecht, das seit 1871 in Besitz von Schloss Kornberg ist, wurde 1911 von Kaiser Franz Joseph in den österreichischen Grafenstand erhoben. Schloss Kapfenstein im Vulkanland hat sich zu einem wahren Genusstempel entwickelt. Hier kreiert die zehnköpfige Winzer- und Hoteliersfamilie Winkler-Hermaden international anerkannten Wein auf vulkanischem Boden. Christof Winkler-Hermaden, der sich um die Geschicke des Weinkellers kümmert, lädt zu seiner stilechten Hochzeit in die malerischen Weinhänge rund um das Schloss. Besonders in der Weststeiermark sind unverwechselbare Weine und Schlossanlagen untrennbar miteinander verbunden. Schloss Stainz, das Zentrum des Schilcherlandes, war einst im Besitz des steirischen Reformers Erzherzog Johann. Er hat die Kultivierung der Blauen Wildbacherrebe in der Region forciert und damit den Siegeszug des typisch weststeirischen Schilcherweins eingeläutet, der bis heute im einstigen Versuchsweingarten am Fuße des Schlosses angebaut wird. Franz Meran, der Urururenkel des Erzherzogs, leitet heute die Geschicke des Hauses. Als Förster ist er ein wahrer Naturbursche und lädt zum Sinnieren in seinen Wald – jenen Ort, an dem er sich am wohlsten fühlt. Ein Zentrum der Archäologie ist die Burg Deutschlandsberg. Ständige Ausgrabungen im Burg-Areal fördern zahlreiche Fundstücke zutage, die die frühgeschichtliche Besiedelung des Landes dokumentieren. Ein Team von Wissenschaftlern und Restauratoren hegt und pflegt die kostbaren Güter im reichhaltig ausgestatteten Burgmuseum. Auch Schloss Piber hat sich zu einem weststeirischen Wahrzeichen entwickelt. Im einstigen kaiserlichen Militärgestüt des Schlosses werden seit über 100 Jahren die weltberühmten Lipizzaner gezüchtet und für ihren Einsatz in der Spanischen Hofreitschule in Wien vorbereitet. Sonja Klima, die neue Leiterin der Hofreitschule, ist auch die Herrin über das Schloss und das Gestüt in Piber. In der Welt der Pferde ist sie ganz in ihrem Element - bereits als kleines Mädchen war sie von den edlen Tieren fasziniert.


21:45 Winter im Wildpark Mautern (15 Min.) (HDTV)
Film von: Waltraud Paschinger
Erstausstrahlung

Bearbeitung: Henriette Maslo-Dangl

Schläfrige Wildkatzen, dösende Bären und hellwache Wölfe – im steirischen Wildpark Mautern verbringen alle Tiere den Winter auf ihre höchst eigene naturgegebene Weise. Während der kalten Jahreszeit bleibt der Alpentierpark im Palten-Liesing-Tal für Gäste geschlossen. Die Tierpfleger halten aber regelmäßigen Kontakt zu ihren Schützlingen. Das ist wichtig, damit die Tiere an die Menschen gewöhnt bleiben und nicht verwildern. Manche Tiere schalten im Winter auf Energiesparmodus. Die Winterruhe der Bären zum Beispiel ist ein genialer Trick der Natur, sodass die großen Tiere, die überwiegend Pflanzenfresser sind, gut über die vegetationsarme Zeit kommen. Die Polarwölfe dagegen fühlen sich im Winter ganz in ihrem Element. Sie stammen aus der Arktis; eisige Stürme und Temperaturen von minus 50 Grad Celsius sind in ihrer ursprünglichen Heimat keine Seltenheit. Die Dokumentation zeigt die Tiere des steirischen Wildparks Mautern in Momenten, die Gästen üblicherweise verwehrt sind.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


3satDokumentarfilmzeit / Erstausstrahlung
22:25 Why Are We Creative (80 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Hermann Vaske
Deutschland, 2018

Eine naive Frage, die es in sich hat: Warum sind Künstler kreativ? Gibt es gar eine Formel? - Wohl kaum, aber eine unterhaltsame Reise in die Welt der Kreativen von Baselitz bis Bowie. Nach Lehrjahren in einer Londoner Werbeagentur und erfolgreichen Dokumentarfilmen unter anderen über Dennis Hopper, treibt Hermann Vaske die Frage nach dem Ursprung schöpferischer Prozesse um, wofür er unterhaltsame Gespräche mit bekannten Kreativen führt. Der Frankfurter Filmemacher nimmt die Zuschauer mit auf eine vielstimmige Odyssee in die Welt der Kreativität, die gleichzeitig persönlich und universell anmutet. Ihm gelingen erstaunliche Begegnungen mit Hollywood-Stars wie Diane Kruger oder Sean Penn, aber auch intime Einblicke in die Schattenseiten von Künstler-Existenzen. So empfindet der britische Musiker Nick Cave seine kreative Getriebenheit durchaus als Belastung für Freundschaft und Familie. Kaum eine Facette der Kreativität wird bei diesem Schlagabtausch der Hochbegabten ausgespart, ob künstlerisch, intellektuell, philosophisch, politisch, oder wissenschaftlich. Mit dabei sind Regisseure wie Wim Wenders und David Lynch, Musikerinnen und Musiker wie Björk und Bono, Künstlerinnen und Künstler wie Marina Abramovic und Damien Hirst, Modemacherinnen wie Vivienne Westwood, Schauspielerinnen wie Angelina Jolie und Isabella Rossellini, Schauspieler wie Willem Dafoe und John Cleese, Staatsmänner wie Nelson Mandela und Mikhail Gorbatschow, Wissenschaftler wie Stephen Hawking, religiöse Führer wie der Dalai Lama und Gesamtkunstwerke wie David Bowie. Im Laufe von 30 Jahren sammelte der Regisseur Kreativgespräche mit mehr als 50 Nobel-und Oscarpreisträgern. Ein Who's who der besten Kreativen der Welt, von denen keine und keiner die Antwort verweigerte. Hermann Vaske ist ein in Frankfurt und Berlin lebender Regisseur, Autor und Produzent, der an der Berliner Hochschule der Künste und am American Film Institute in Los Angeles studiert hat. Er wurde ausgezeichnet sowohl als Art Director in Cannes für seine Kampagne "Blixa Bargeld liest Hornbach" als auch mit dem Grimme-Preis für seinen Dokumentarfilm "Das ABC der Werbung – Wie man Leute von ihrem Geld trennt" (ZDF/Arte). Für 3sat realisierte er 2014 den Dokumentarfilm "Arteholic" mit Udo Kier.


37°
23:45 Dann wäre ich ein gemachter Mann (30 Min.) (AD, UT) (VPS: 23:55)
Samirs Lehrjahre in Deutschland
Film von: Ulrike Schenk
(Erstsendung 12.11.2019)

Realschulabschluss geschafft und eine Lehrstelle gefunden: Samir, der mit 15 allein von Afghanistan nach Deutschland kommt, hat hier schon einiges erreicht. Fünf Jahre hat "37°" ihn begleitet. "Dann wäre ich ein gemachter Mann", sagt der inzwischen 20-jährige Samir. Allerdings nur dann, wenn er seine Ausbildung zu Ende bringen und in Deutschland leben könnte. Doch kurz vor der Feier seines Schulabschlusses wird sein Asylantrag abgelehnt. Über Samirs erste Jahre in Deutschland hat Autorin Ulrike Schenk im "37°"-Film "Ohne Eltern im fremden Land" berichtet. Die Dreharbeiten zu einem zweiten Film beginnen mit einem Termin bei Rechtsanwalt Eberhard Kunz, der seinen Mandanten mit einem Schreiben vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge konfrontiert. Gerade wurde Samirs Asylantrag mit der Begründung abgelehnt, dass Afghanistan ein sicheres Land sei. Zum Zeitpunkt der Ablehnung lebt der junge Afghane, der 2014 vor den Taliban flieht, schon seit drei Jahren in Deutschland und hat hier einiges erreicht: Realschulabschluss geschafft, qualifizierte Lehre begonnen und WG-Zimmer gefunden. Rechtsanwalt Kunz reicht eine Klage beim Verwaltungsgericht ein. Auch Samirs Personalchef Ulrich Koch kündigt an, dass er sich "auf die Hinterbeine stellen werde", sollte sein Lehrling ausgewiesen werden. Denn es herrscht Fachkräftemangel, und der mittelständische Handwerksbetrieb in Wiesbaden braucht dringend seinen Azubi. Die Firma hat in ihren Lehrling investiert und möchte ihn, wenn alles gut läuft, nach der Ausbildung weiterbeschäftigen. Es gibt viel zu wenig geeignete deutsche Bewerber für eine Lehre zum Kälteanlagenbauer: "Da ist es völlig sekundär, ob es ein Flüchtling ist, ob er aus Afghanistan kommt oder aus Afrika. Wir haben einfach einen jungen Mann gesucht, der bereit ist, eine harte Arbeit auf sich zu nehmen", so Ulrich Koch. "Wenn Afghanistan sicher wäre und ich keine Angst hätte, dann wäre ich nicht hier", sagt Samir, der davon träumt, zu studieren oder zumindest seine Ausbildung erfolgreich abzuschließen und danach seinen Meister zu machen. "Meine Zukunft steht auf so einem Stück Papier, ich kann ja gar nichts planen, weil ich nicht weiß, wie morgen die Politik aussieht und ob ich dann noch da bin." Gerade rechtzeitig vor Beginn seiner Lehre hat er ein WG-Zimmer mitten in Wiesbaden gefunden. Seine Mitbewohnerin Dinah lotst ihn durch den komplizierten Alltag und macht ihn mit dem Einmaleins der Haushaltführung vertraut. "Wie sinnfrei wäre es, diese schon mittlerweile Jahre hier lebenden jungen Menschen wieder auszuweisen?", fragt Dinah. Ihm die eigene Familie ersetzen kann auch sie nicht. Samir ist zunächst zusammen mit seiner Mutter und seinem kleinen Bruder von Afghanistan in den Iran geflohen, wo die kleine Familie illegal lebte und die Kinder nicht in die Schule gehen konnten. Der Vater war zuvor bei Auseinandersetzungen mit den Taliban in der Provinz Ghazni im Osten Afghanistans ums Leben gekommen. Vom Iran aus hat Samirs Mutter ihren ältesten Sohn über die risikoreiche Mittelmeeroute in ein sicheres Leben geschickt. Seitdem hat er keinen Kontakt mehr zu Mutter und Bruder. Es gibt keine feste Adresse und keine Handynummer von ihnen. Samir vermutet, dass die beiden sich nach wie vor illegal im Iran aufhalten. Als ältester Sohn sieht sich Samir in der Verantwortung, ihnen zu helfen. Und fühlt sich ständig schuldig, weil er nicht weiß, wie er das bewerkstelligen soll. Mittlerweile ist Samir ins zweite Lehrjahr gekommen, die Zwischenprüfung steht bevor, viel Zeit für ein Privatleben oder eine Freundin bleiben dem 20-Jährigen nicht. Noch bekommt er einen kleinen Zuschuss vom Staat für sein WG-Zimmer. Spätestens im dritten Lehrjahr möchte er sich aber komplett selbst finanzieren können. Seine Berufsausbildung und die Klage seines Anwalts schützen ihn vor einer möglichen Abschiebung. Auf einen Termin für seine Gerichtsverhandlung wartet er inzwischen seit mehr als zwei Jahren. Die Verwaltungsgerichte sind aufgrund der vielen Klagen gegen abgelehnte Asylbescheide überlastet und stehen kurz vor dem Kollaps. "Das Schlimmste ist die Ungewissheit", findet Samir, der zumindest alles daransetzen will, seine Ausbildung "nicht zu vermasseln". Wie wird das Wiesbadener Verwaltungsgericht in seinem Asylverfahren entscheiden? Wird er eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung bekommen? Seit fünf Jahren lebt, lernt und arbeitet Samir in Deutschland. Hier ist er erwachsen geworden. Offiziell angekommen ist er noch nicht.


00:15 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 00:25)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:45 Willkommen Österreich (55 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 00:55)
(Erstsendung 12.11.2019)

Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor – fernab von Political Correctness.


01:40 Rockpalast Crossroads (45 Min.) (HDTV) (VPS: 01:50)
Colour Haze
Folge 5 von 8
Erstausstrahlung

Mitwirkende: Stefan Koglek (Gitarre / Gesang)
Philipp Rasthofer (Bass)
Manfred Merwald (Schlagzeug)
Jan Faszbender (Keyboard)

Colour Haze aus München sind eine Institution der deutschen Psychedelic-&-Heavy-Rock-Szene. 2019 feiern sie ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum. – Ein "Crossroads"-Konzert vom Herbst 2019. Die Musiker verstehen es, mit ihrer Musik Bilder zu malen und erschaffen Klanglandschaften: Da schweben sanftmütige, leise Melodien durch den Raum, werden intensiver. Entspannte Rhythmen werden bestimmter, es entsteht ein Groove, der das Publikum packt. Die Gitarre, eben noch verträumt und zärtlich, wird zorniger, lauter, intensiver. Die Stücke entladen ihre Spannung in brodelnden, wuchtig brummenden Hardrock-Eruptionen, nur um dann wieder in sich selbst zusammenzufallen. Anfänglich stark von Black Sabbath beeinflusst, finden heute bevorzugt warme, Trance-lastige Melodien und tief verzerrte Riffparts Verwendung – wie auch komplexe Songstrukturen, Jazz-Elemente und Jams. Liedmonumente von epischer Länge werden durch weltmusikalische Zutaten aufgebrochen, Stefan Kogleks Gesang ist zurückgenommen und wirkt oft eher als zusätzliches Melodieinstrument denn als erzählerische Kraft. Colour Haze geben dem Progressive-Rock das Progressive zurück. Sie sind in der langen "Crossroads"-Geschichte erst die fünfte Band, die bereits zum zweiten Mal eingeladen wurde, in der Reihe aufzutreten.


02:25 Rockpalast Crossroads (45 Min.) (HDTV) (VPS: 02:35)
Laura Carbone
Folge 6 von 8
Erstausstrahlung

Mitwirkende: Laura Carbone (Gesang / Gitarre)
Jeff Collier (Schlagzeug / Gesang)
Brodie White (Bass / Gesang)
Mark Lewis (Gitarre / Gesang)

Sie wirkt, als wäre sie einem David-Lynch-Film entstiegen: Laura Carbone ist auf der dunklen Seite des Pop zuhause. Da teilt sich jemand mit. – Ein "Crossroads"-Konzert vom Herbst 2019. Ihre düsteren Songs scheinen teils kühl gesetzt, teils voller ungezügelter Rock-'n'-Roll-Attitüde. Laura Carbones Songs sind hin- und mitreißend. Melancholisch und lebensgebeutelt im einen, schartig und patzig im nächsten Moment, bittersüß und dynamisch. Das klingt zuweilen nach Ikonen wie PJ Harvey oder Nick Cave, verweilt auch bei Mazzy Star oder The Breeders, bricht in Noise-Rock aus und hat dann wieder die schmachtende Eleganz eines Chris Isaak.


03:10 Rockpalast Crossroads (40 Min.) (HDTV) (VPS: 03:20)
Sven Hammond
Folge 7 von 8
Erstausstrahlung

Mitwirkende: Ivan Peroti (Gesang)
Glenn Gaddum (Bass)
Joost Kroon (Schlagzeug)
Tim Eijmaal (Gitarre)
Sven Figee (Hammond-Orgel)

Sven Hammond sind in ihrer niederländischen Heimat derzeit eine gefeierte Bands Ihre Songs sind vielfältig, oft "catchy", zugänglich. – Ein "Crossroads"-Konzert vom Herbst 2019. Live sind Sven Hammond spektakulär. Die fünf Musiker wissen, wie man mit pulsierenden Beats eine energiegeladene und rhythmische Stimmung aufbaut. Sie spielen mit dem Publikum, lassen Rock-'n'-Roll-Energie mit dem Groove der Hammond-Orgel kollidieren. Mal rau wie ein Achtzehntonner auf einer Schotterpiste, an anderer Stelle wendig wie eine Segeljacht, sind Sven Hammond bekannt für ihren kochend heißen Soul-Rock, der zum Tanzen anregt. Die Musikpresse nennt Sven Hammond eine "mean and lean fighting machine".


03:50 Rockpalast Crossroads (45 Min.) (HDTV) (VPS: 04:00)
The Black Sorrows
Folge 8 von 8
Erstausstrahlung

Mitwirkende: Joe Camilleri (Gesang / Saxofon / Gitarre /
Harmonika)
Claude Carranza (Gitarre / Gesang)
Mark Gray (Bass / Gesang)
John McCall (Keyboards / Gesang)
Angus Burchall (Schlagzeug)

The Black Sorrows sind im Blues ebenso heimisch wie im Rock oder im Old School R&B. Auch Einflüsse von Jazz, Country und Pop sind zu vernehmen. – Ein "Crossroads"-Konzert vom Herbst 2019. Es ist eine von Australiens Bands, die ständig auf Welttournee sind und sich als dynamischer Live-Act beweisen. The Black Sorrows haben als "Beste Band" den australischen Musikpreis ARIA gewonnen und mehr als zwei Millionen Alben verkauft. Sie stehen und fallen mit Joe Camilleri – er ist Herz und Hirn der seit 1984 bestehenden Band. Im Januar 2017 wurde Camilleri vom "Rolling Stone"-Magazin als "Living Legend" ausgezeichnet. Künstler wie Elvis Costello und John Denver haben Cover-Versionen seiner Songs aufgenommen.


04:35 Heimatsound Concerts – Flut (60 Min.) (HDTV) (VPS: 04:45)
Volksmusik, volkstümliche Musik, Folklore
aus dem Passionstheater Oberammergau
(Erstsendung 6.12.2018)

Beim "Heimatsound Festival 2018" im berühmten Oberammergauer Passionstheater ist diesmal die junge Band Flut aus Wien mit feinstem Austropop dabei. Die Band liefert mit ihrer eigenen klanglichen und visuellen Welt neuen Input zum Österreich-Hype um Bilderbuch und Wanda. Das Quintett haut ein klangliches und visuelles Gesamtkunstwerk raus, das die 1980er-Jahre feiert und soundmäßig trotzdem modern klingt. Flut haben eine Mission: Die Ehre der 1980er-Jahre retten – und den Austropop am besten gleich mit. Vokuhilas und Bomberjacke, das sieht nach Bad-Taste-Party aus, ist aber einfach nur gnadenlos retro und grandios. Auf dem "Heimatsound Festival 2018" gaben sich Flut zum ersten Mal die Ehre, und eines stand ziemlich schnell fest: Das Publikum ließ sich mitreißen.


05:35 – 06:20 Jamaika – Die wilde Schöne der Karibik (45 Min.) (VPS: 05:45)
Film von: Julia Leiendecker
(Erstsendung 13.2.2011)

Strahlend weiße Strände, tiefblaues Meer und Menschen, die sich den ganzen Tag über zu Reggae-Rhythmen bewegen – das Klischee vom "Island in the Sun" ist fest in den Köpfen verwurzelt. Doch Jamaika hat noch sehr viel mehr zu bieten: ein weitgehend unberührtes Inselinneres mit hoch aufragenden Bergen, idyllische Fischerdörfer im Süden und eine Hauptstadt, deren Charme sich erst auf den zweiten Blick erschließt. Die Reise führt einmal quer über die Insel. Von der Touristenmetropole Montego Bay ins entlegene Port Antonio – von den Blue Mountains bis nach Negril im äußersten Westen. Dabei begegnen dem Film-Team Jamaikaner aus ganz unterschiedlichen Schichten: der Kleinbauer Neigel Johnson, der das Team in die Geheimnisse der Nationalfrucht Akee einweiht, und Verona Cooper-Rose, die beim "Meet the people"-Programm schon Freunde aus aller Welt gefunden hat. Ein weiterer Besuchertipp ist die "Old Tavern Estate" in den Blue Mountains, wo die Bohnen für den angeblich besten Kaffee der Welt wachsen. Danach geht es zu den Maroons, den Nachfahren der entflohenen Sklaven, und zu den Dunns River Falls in Ocho Rios.

*

Dienstag, 19. November 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 18.11.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 18.11.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 18.11.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 18.11.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Hart aber fair (85 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 18.11.2019)

Moderator Frank Plasberg lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren. Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen – Talk auf Augenhöhe – so sieht Frank Plasberg seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.


11:40 Natur im Garten (30 Min.) (HDTV)
Folge 6 von 10
(Erstsendung 3.11.2019)

Wissenswertes und Service über naturnahes Gärtnern – präsentiert von Biogärtner Karl Ploberger. Aus seinem Schaugarten gibt er "Gartenpraxis"-Tipps zu Pflanzenkunde, Pflege und Gartenplanung und Lifestyle sowie Veranstaltungstipps. Herzstück jeder Folge ist der Gastgarten. Karl Ploberger unterhält sich mit Garten-Besitzern aus ganz Österreich. Zudem bereitet "Natur im Garten"-Koch Benjamin Schwaighofer in großer Regelmäßigkeit kulinarische Köstlichkeiten aus Obst, Gemüse und Kräutern zu. Er präsentiert Nützliches, Bekanntes und Vergessenes rund ums Beet. Saisonal: Kreatives aus dem Garten mit Sophie Palme.


12:10 Am Schauplatz (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 14.11.2019)

Moderation: Peter Resetarits

"Am Schauplatz" ist eine Reportagereihe aus Österreich. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und sein Alltag. Die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Pistenzauber (35 Min.) (HDTV)
Film von: Nikolaus Podgorski
(Erstsendung 23.12.2012)

Mit den ersten Seilbahnen und Liftanlagen wurde Österreich zu einem beliebten Ziel für Ski-Touristen. Das ist bis heute so geblieben. Auf und abseits der Pisten tummeln sich bemerkenswerte Persönlichkeiten, zum Beispiel ein steirischer Barfußwanderer, der auch im Tiefschnee ohne Schuhwerk unterwegs ist, und ein Tiroler Eismann, der seine Tage im Inneren einer Gletscherhöhle verbringt. Die Dokumentation "Pistenzauber" lädt zu einer amüsanten Winterreise quer durch Österreich ein: von Mariazell bis St. Anton am Arlberg. Vom Geheimtipp über Traditionsreiches, vom einst Angesagten bis zum heute Gefragten nimmt sie alles ins Visier. Historisches Archivmaterial dokumentiert den alpinen Wirtschaftsboom, und Zeitzeugen erinnern sich, wie es war, als die Seilbahn auf den Berg gekommen ist.


Universum
13:55 Almsommer (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Maria Magdalena Koller
(Erstsendung 18.5.2006)

Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden. In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist. Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.


Universum
14:40 Mariazeller Land – Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und (50 Min.) (HDTV, UT)
Hochschwab
Film von: Alfred Vendl
(Erstsendung 6.9.2007)

Das Mariazeller Land zwischen Ötscher und Hochschwab im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, bietet eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder. Was die vielfältigen Landschaften verbindet, sind uralte Geschichten über Dämonen, Hexenberge und sagenhafte Goldschätze, allesamt inspiriert von den Naturerscheinungen dieser geheimnisvollen Bergwelt.


15:30 Naturparke in der Steiermark – Schützen durch Nützen (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus
(Erstsendung 25.10.2017)

Die steirischen Naturparke wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren. Und die Vielfalt hier ist enorm: eiszeitlich geformte Moor- und Teichlandschaften, Weinberge, Almen, Streuobstwiesen und überall dichte Wälder. "Schützen durch Nützen" – so lautet das Motto der steirischen Naturparke Almenland, Steirische Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen.


16:15 Weiße Pferde, blaue Reben (45 Min.) (HDTV)
In der Heimat der Lipizzaner und des Schilchers
Film von: Alfred Ninaus, Fritz Aigner
(Erstsendung 19.3.2018)

In der Weststeiermark werden die weltberühmten weißen Lipizzaner gezüchtet und ein einzigartiger Wein aus der blauen Wildbacherrebe kultiviert, der Schilcher. Weitläufige Almen, unberührte Flusslandschaften, liebliche Weinhänge und Winzerhäuser: Das ist die Weststeiermark. Der Ruß des Kohlebergbaus ist dort Geschichte. Heute sind es die Lipizzaner und die blaue Wildbacherrebe, die das Land prägen. Über die Jahrhunderte war die Weststeiermark bestimmt vom Kohlebergbau. Mit seiner Hilfe konnten die Krisenjahre nach den beiden großen Weltkriegen bewältigt werden. Heute ist das Kohlerevier rund um Köflach weitgehend ausgeschöpft. 2006 wurde das Bergwerk stillgelegt, ebenso das Kohlekraftwerk im benachbarten Voitsberg. Der Tourismus ist inzwischen der bedeutendste Wirtschaftszweig im Land, und seine wichtigsten Aushängeschilder sind die weißen Pferde im Gestüt Piber, die Lipizzaner. Hier werden die weltberühmten Tiere für die Spanische Hofreitschule in Wien gezüchtet, aufgezogen und trainiert. Daneben wächst der Schilcher, jener unverwechselbare Roséwein, der aus der Blauen Wildbachertraube gewonnen wird. Es war der steirische Prinz, Erzherzog Johann, der diese Reben in großem Stil anbauen ließ. Nur im Schilcherland von Ligist über Stainz bis nach Eibiswald findet die Rebsorte die besten Böden und das passende Klima. Der Film zeigt den Arbeitsalltag im Gestüt Piber im Laufe eines Jahres: von der Aufzucht der Fohlen über den Almsommer der Jungtiere, wo sie Trittsicherheit und Ausdauer erlangen, bis hin zum majestätischen Einsatz der Pferde in der Spanischen Hofreitschule in Wien. Zudem erzählt er von den Winzern des Landes, die alljährlich Schilcher produzieren und dabei neue, ungeahnt kreative Wege gehen. Abseits der weißen Pferde und der blauen Reben führt der Film durch eine unglaublich reichhaltige Landschaft und bietet spannende Einblicke in die Frühgeschichte eines Landes, das heute kulturell gleichwohl fortschrittlich wie traditionsbewusst ist.


17:00 Burgen und Schlösser in Österreich – Die Oststeiermark (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus, Fritz Aigner
(Erstsendung 18.11.2019)

Vom Hochzeitsschloss bis zum Schauplatz für zeitgenössische Kunst – die Burgen und Schlösser der Oststeiermark sind mal romantisch, mal sperrig, in jedem Fall so farbenfroh wie das Land selbst. Geschichten über bedeutende Adelsgeschlechter: Die Burgen und Schlösser der Oststeiermark sind voll davon. Die Schlossherren von heute reihen sich da nahtlos ein. Der Film aus der Reihe "Burgen und Schlösser in Österreich" stellt sie vor. In der Oststeiermark liegen prunkvolle Schlösser und wehrhafte Burganlagen nah beieinander. Hier befindet sich unter anderem Schloss Herberstein, das bereits seit 21 Generationen im Besitz des bedeutenden europäischen Adelsgeschlechts und mit seiner prächtigen Gartenanlage sowie dem größten Tierpark der Steiermark längst zu einem steirischen Wahrzeichen geworden ist. Auch eines der herausragenden geistlichen Zentren der Steiermark befindet sich hier: Schloss Pöllau mit seiner Stiftskirche – dem "Steirischen Petersdom" -, heute durch und durch ein Haus der Bildung. Stilvoll und romantisch gibt sich Schloss Obermayerhofen der Familie Kottulinsky, die aus dem Haus das wohl beliebteste Hochzeitsschloss des Landes gemacht hat. Inmitten der malerischen oststeirischen Landschaft gibt es jedoch auch unbekannte Burgen und Schlösser, die eng mit der Geschichte der Region verbunden sind: von Schloss Aichberg an der Lafnitz, das einst zu einem wehrhaften Burgengürtel an der Grenze zwischen Pannonien und Noricum gehörte, über die Festenburg am Fuß des Wechselgebirges bis zur Pfeilburg in Fürstenfeld, die der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Stadt im Mittelalter zur Sicherung diente und inzwischen mit dem städtischen Museum das Gedächtnis der Stadt und der ganzen Region hütet. Der Film stellt auch die Menschen vor, die diese Bauwerke beleben: Maximilian Herberstein etwa blickt auf eine lange adelige Familientradition zurück und setzt diese unter den Anforderungen der modernen Zeit fort. Cajetan Gril hat Schloss Aichberg mit einem kreativ-künstlerischen Sammelsurium zu einem unkonventionellen, chaotisch anmutenden Haus der 1000 Geschichten gemacht. Und auf der Festenburg hat sich Pfarrer Sighard Schreiner voll und ganz seiner 400-Seelen-Gemeinde verschrieben. Er führt bibelfest und mit einem Augenzwinkern durch eine begehbare Bibel, die einst vom bedeutendsten barocken Monumentalmaler der Steiermark, Johann Cyriak Hackhofer, gestaltet wurde. Was alle Schlossherren eint: Sie sind herausragende Persönlichkeiten. Es braucht auch einen starken Charakter, um derartige Häuser in Stand zu halten. Harald Graf Kottulinsky vom Schloss Obermayerhofen in der Oststeiermark drückt es treffend aus: "Zuerst besitzt du das Schloss, dann besitzt das Schloss dich."


17:45 Schlösser in Österreich – Vom Vulkanland ins Schilcherland (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus, Fritz Aigner
(Erstsendung 18.11.2019)

Sie sind Wahrzeichen und hüten unverwechselbare Kulinarik – die Burgen und Schlösser vom Vulkanland bis ins Schilcherland. Ihre Geschichten sind prägend für die steirische Identität. Dem Edlen verpflichtet – dafür stehen die Schlossherren in diesen Regionen. Ob als freigeistige Winzer oder als Hüter der weltberühmten Lipizzaner – sie alle haben sich der Tradition ihrer Häuser verschrieben und diese in die Moderne geführt. "Burgen und Schlösser in Österreich" führt diesmal vom steirischen Vulkanland ins Schilcherland in der Weststeiermark. Ausgangspunkt der filmischen Reise ist die imposante Riegersburg, die wohl stärkste historische Festung des Abendlandes. Sie ist noch heute im Besitz des Fürstenhauses Liechtenstein – und eine der wichtigsten Touristenattraktionen der Steiermark. Prinz Emanuel von und zu Liechtenstein ist in die Fußstapfen seiner Eltern getreten und hat gemeinsam mit seiner Ehefrau Sonja eigene Visionen zum Erhalt der wohl bekanntesten steirischen Burg entwickelt. Auf Schloss Kornberg führt Schlossherr Andreas Bardeau höchstpersönlich durch die opulent ausgestatteten Salons seines Schlosses und hat so manches Bonmot aus der weitreichenden Familiengeschichte der Bardeaus parat. Das Adelsgeschlecht, das seit 1871 in Besitz von Schloss Kornberg ist, wurde 1911 von Kaiser Franz Joseph in den österreichischen Grafenstand erhoben. Schloss Kapfenstein im Vulkanland hat sich zu einem wahren Genusstempel entwickelt. Hier kreiert die zehnköpfige Winzer- und Hoteliersfamilie Winkler-Hermaden international anerkannten Wein auf vulkanischem Boden. Christof Winkler-Hermaden, der sich um die Geschicke des Weinkellers kümmert, lädt zu seiner stilechten Hochzeit in die malerischen Weinhänge rund um das Schloss. Besonders in der Weststeiermark sind unverwechselbare Weine und Schlossanlagen untrennbar miteinander verbunden. Schloss Stainz, das Zentrum des Schilcherlandes, war einst im Besitz des steirischen Reformers Erzherzog Johann. Er hat die Kultivierung der Blauen Wildbacherrebe in der Region forciert und damit den Siegeszug des typisch weststeirischen Schilcherweins eingeläutet, der bis heute im einstigen Versuchsweingarten am Fuße des Schlosses angebaut wird. Franz Meran, der Urururenkel des Erzherzogs, leitet heute die Geschicke des Hauses. Als Förster ist er ein wahrer Naturbursche und lädt zum Sinnieren in seinen Wald – jenen Ort, an dem er sich am wohlsten fühlt. Ein Zentrum der Archäologie ist die Burg Deutschlandsberg. Ständige Ausgrabungen im Burg-Areal fördern zahlreiche Fundstücke zutage, die die frühgeschichtliche Besiedelung des Landes dokumentieren. Ein Team von Wissenschaftlern und Restauratoren hegt und pflegt die kostbaren Güter im reichhaltig ausgestatteten Burgmuseum. Auch Schloss Piber hat sich zu einem weststeirischen Wahrzeichen entwickelt. Im einstigen kaiserlichen Militärgestüt des Schlosses werden seit über 100 Jahren die weltberühmten Lipizzaner gezüchtet und für ihren Einsatz in der Spanischen Hofreitschule in Wien vorbereitet. Sonja Klima, die neue Leiterin der Hofreitschule, ist auch die Herrin über das Schloss und das Gestüt in Piber. In der Welt der Pferde ist sie ganz in ihrem Element - bereits als kleines Mädchen war sie von den edlen Tieren fasziniert.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Schnell ermittelt – Leben (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Österreich, 2014

Rollen und Darsteller:
Angelika Schnell – Ursula Strauss
Harald Franitschek – Wolf Bachofner
Stefan Schnell – Andreas Lust
Maja Landauer – Katharina Straßer
Kemal Öztürk – Morteza Tavakoli

Regie: Andreas Kopriva
Drehbuch: Verena Kurth

In einem Wiener Krankenhaus liegt seit Tagen ein namenloses Mädchen, das keiner vermisst. Sie wurde offenbar nachts angefahren. Angelika Schnell und Franitschek machen sich auf zum Unfallort. Im Burgenland angekommen, heißt man sie nur mäßig begeistert willkommen. Man hat dort ganz andere Probleme, denn der Sohn des Bürgermeisters hatte gerade einen tödlichen Unfall. Zwei Unfälle am selben Ort, so knapp hintereinander? Das kommt Angelika seltsam vor. Sie vertieft sich in die Geschichten der Menschen im Ort und merkt, dass es unter der Oberfläche brodelt. Der Schlüssel zu den beiden Unglücken scheint ein Geheimnis zu sein, das die Menschen tief in ihren Herzen vergraben haben.


21:45 kinokino (15 Min.) (HDTV)
Filmmagazin
Erstausstrahlung

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Ein Flughafen am Ende der Welt (45 Min.)
Die Geschichte des Gander International Airport
Film von: Roland May
Erstausstrahlung

Mitten in den Wäldern Neufundlands liegt der einst größte Flughafen der Welt: Kanadas Gander International Airport war seinerzeit globaler Knotenpunkt der Luftfahrt. 1938 entstand am nordwestlichsten Ende Nordamerikas ein Flugplatz, der bis vor wenigen Jahrzehnten noch mit dem großspurigen Slogan "Crossroads of the World" – Kreuzung der Welt – beworben wurde. Heute ist der einstige Gigant in Vergessenheit geraten. Waren die Anfänge abenteuerlich und friedlich, starteten im Zweiten Weltkrieg über Zehntausende von Bombern in Richtung Europa. Später folgten die goldenen Zeiten, als jedes Flugzeug vor der Atlantiküberquerung zwischenlanden musste. Dann trafen die Schönen und Berühmten sich auf einen Cocktail in der improvisierten Abflughalle, bis während des Kalten Krieges die riesigen Landebahnen nur noch von Jets aus dem Ostblock beherrscht wurden und sich die Spione hier tummelten. Amerikanische Präsidenten wie auch die Sowjets kamen. Fidel Castro lieh sich einen Schlitten und erlebte hier sein erstes Winterwunderland. Doch auch tragische Erlebnisse blieben nicht aus. Immer wieder stürzten auch Flugzeuge bei Gander ab, mit vielen Todesopfern. Nicht zuletzt wurden die Bewohner von Gander durch ihre überbordende Herzlichkeit berühmt, mit der sie fast 7000 Passagiere spontan umarmt und fünf Tage lang wie Familienmitglieder behandelt haben. Deren Transatlantikflüge waren wegen des am 11. September 2001 gesperrten amerikanischen Luftraums zum Teil nach Gander umgelenkt worden und blockierten nun den Airport.


23:10 Das Blaue Sofa (20 Min.) (45 Min.)
Bauen für die Kunst – Stararchitekten diskutieren über Kulturbauten heute und morgen
Erstausstrahlung

Moderation: Vivian Perkovic

In der James-Simon-Galerie, dem Besucherzentrum der Berliner Museumsinsel, lädt "Das Blaue Sofa" fünf internationale Star-Architekten zur Diskussion. Es moderiert Vivian Perkovic. Kurz vor der Eröffnung des Berliner Humboldt-Forums am 30. November und der bevorstehenden Grundsteinlegung zum Museum der Moderne sprechen David Chipperfield, Jacques Herzog, Regine Leibinger, Franco Stella und Hans-Günter Merz über "Kulturelles Bauen". Die James-Simon-Galerie ist eines der herausragenden kulturellen Neubauprojekte Berlins. Benannt nach dem bedeutenden jüdischen Unternehmer und Kunstmäzen Henri James Simon, hat sein Architekt David Chipperfield einen Bau geschaffen, der gleichsam die Visitenkarte des einmal größten Universalmuseums der Welt sein soll. Millionen von Besuchern werden in den kommenden Jahrzehnten die James-Simon-Galerie betreten, um dann von hier aus ihren Weg zu den verschiedenen Sammlungen der Museumsinsel anzutreten. Der Anbau ist nicht nur von zentraler Bedeutung für die Infrastruktur der Museumsinsel, sondern ein optisches Erkennungsmerkmal der Stadt – und wirft so die grundsätzliche Frage auf, wie wir als Gesellschaft unsere kulturellen Bauwerke definieren - für die Gegenwart aber auch für die Zukunft. Wie positionieren wir uns als Kulturnation nicht nur im nationalen, sondern auch im globalen Umfeld, wo das Renommee von Bauwerken und das Prestige ihrer Architekten als entscheidender Standortfaktor gelten? Wie gehen wir mit unserem architektonischen Bestand um, und nach welchen Maßstäben entwickeln wir kulturelles Bauen und unser Architektur-Erbe weiter? Worin liegt das deutsche Alleinstellungsmerkmal in Konkurrenz zu London, Paris, New York und den asiatischen Metropolen? Wie tragen wir als Gesellschaft den Ideen-Diskurs aus, und wie wichtig ist ein breiter Konsens bei Bauwerken überregionaler Bedeutung? Wie vertretbar sind Neuentwürfe heute noch, in Anbetracht explodierender Kosten und vielfacher gesellschaftlicher Skepsis um Prestigebauwerke? Und für welche Zeiträume überhaupt wird heute geplant und gebaut – und ist ein spektakuläres Gebäude von heute auch in 100 Jahren noch von Bedeutung? Nicht erst der jahrelange, fast ideologisch ausgetragene Streit um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses und die Proteste gegen den Bau der Hamburger Elbphilharmonie haben gezeigt, wie dringlich ein öffentlicher Diskurs über diese Fragen ist.

Reporter
Thierry malt – Die ganz besondere Begabung des Autisten Thierry
(Erstsendung 22.9.2019)

Thierry Bouvard ist Autist. Er kann nicht sprechen, aber er kann malen. Und er malt, wo immer er Platz für Papier und Stifte findet. Dabei hat er seine ganz eigene, geniale Technik. Thierry Bouvard aus dem zürcherischen Dietlikon ist 19 Jahre alt. Als er ein Jahr alt war, verstummte er. Zwei lange Jahre später erhielten seine Eltern die niederschmetternde Diagnose: frühkindlicher Autismus. Es traf sie wie ein Blitz. Thierrys Eltern, André und Joan Bouvard, nahmen seine Therapie selbst in die Hand, vernetzten sich mit anderen Betroffenen und halfen Thierry, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Damals hatten sie noch die Hoffnung, ihr Sohn könne seinen Entwicklungsrückstand aufholen und eine "normale" Schulkarriere absolvieren. Diese Hoffnung hat sich inzwischen zerschlagen. Trotzdem hat Thierry enorme Fortschritte erzielt: In jüngeren Jahren warf er sich auf den Boden und schrie lauthals, wenn er im Einkaufscenter von einem Bodenbelag auf einen anderen treten musste. "Er war total unflexibel, kleinste Veränderungen im Alltagstrott warfen ihn völlig aus der Bahn", erinnert sich André Bouvard. Trotz allem – Joan und André versteckten ihren Sohn nicht. Thierry malt, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Als Vorlage dienen ihm Fotos, Postkarten und Bilder aus dem Internet. Diese interpretiert er auf seine ganz eigene Art: Er malt nicht, sondern setzt einzelne Striche zu Flächen zusammen und interpretiert Farben. An der Vernissage seiner zweiten Ausstellung traf Reporterin Helen Arnet den Künstler und ehemaligen Kunstdozenten Emil Müller, alias "mülleremil", der Thierrys Werke als genial bezeichnet: "Seine Zeichnungen haben etwas, das sehr tief geht."


00:15 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:45 Schnell ermittelt – Leben (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Österreich, 2014

Rollen und Darsteller:
Angelika Schnell – Ursula Strauss
Harald Franitschek – Wolf Bachofner
Stefan Schnell – Andreas Lust
Maja Landauer – Katharina Straßer
Kemal Öztürk – Morteza Tavakoli

Regie: Andreas Kopriva
Drehbuch: Verena Kurth

In einem Wiener Krankenhaus liegt seit Tagen ein namenloses Mädchen, das keiner vermisst. Sie wurde offenbar nachts angefahren. Angelika Schnell und Franitschek machen sich auf zum Unfallort. Im Burgenland angekommen, heißt man sie nur mäßig begeistert willkommen. Man hat dort ganz andere Probleme, denn der Sohn des Bürgermeisters hatte gerade einen tödlichen Unfall. Zwei Unfälle am selben Ort, so knapp hintereinander? Das kommt Angelika seltsam vor. Sie vertieft sich in die Geschichten der Menschen im Ort und merkt, dass es unter der Oberfläche brodelt. Der Schlüssel zu den beiden Unglücken scheint ein Geheimnis zu sein, das die Menschen tief in ihren Herzen vergraben haben.


Universum
02:15 Almsommer (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Maria Magdalena Koller
(Erstsendung 18.5.2006)

Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden. In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist. Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.


Universum
03:00 Mariazeller Land – Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und (50 Min.) (HDTV, UT)
Hochschwab
Film von: Alfred Vendl
(Erstsendung 6.9.2007)

Das Mariazeller Land zwischen Ötscher und Hochschwab im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, bietet eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder. Was die vielfältigen Landschaften verbindet, sind uralte Geschichten über Dämonen, Hexenberge und sagenhafte Goldschätze, allesamt inspiriert von den Naturerscheinungen dieser geheimnisvollen Bergwelt.


03:50 Naturparke in der Steiermark – Schützen durch Nützen (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus
(Erstsendung 25.10.2017)

Die steirischen Naturparke wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren. Und die Vielfalt hier ist enorm: eiszeitlich geformte Moor- und Teichlandschaften, Weinberge, Almen, Streuobstwiesen und überall dichte Wälder. "Schützen durch Nützen" – so lautet das Motto der steirischen Naturparke Almenland, Steirische Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen.


04:35 Weiße Pferde, blaue Reben (45 Min.) (HDTV)
In der Heimat der Lipizzaner und des Schilchers
Film von: Alfred Ninaus, Fritz Aigner
(Erstsendung 19.3.2018)

In der Weststeiermark werden die weltberühmten weißen Lipizzaner gezüchtet und ein einzigartiger Wein aus der blauen Wildbacherrebe kultiviert, der Schilcher. Weitläufige Almen, unberührte Flusslandschaften, liebliche Weinhänge und Winzerhäuser: Das ist die Weststeiermark. Der Ruß des Kohlebergbaus ist dort Geschichte. Heute sind es die Lipizzaner und die blaue Wildbacherrebe, die das Land prägen. Über die Jahrhunderte war die Weststeiermark bestimmt vom Kohlebergbau. Mit seiner Hilfe konnten die Krisenjahre nach den beiden großen Weltkriegen bewältigt werden. Heute ist das Kohlerevier rund um Köflach weitgehend ausgeschöpft. 2006 wurde das Bergwerk stillgelegt, ebenso das Kohlekraftwerk im benachbarten Voitsberg. Der Tourismus ist inzwischen der bedeutendste Wirtschaftszweig im Land, und seine wichtigsten Aushängeschilder sind die weißen Pferde im Gestüt Piber, die Lipizzaner. Hier werden die weltberühmten Tiere für die Spanische Hofreitschule in Wien gezüchtet, aufgezogen und trainiert. Daneben wächst der Schilcher, jener unverwechselbare Roséwein, der aus der Blauen Wildbachertraube gewonnen wird. Es war der steirische Prinz, Erzherzog Johann, der diese Reben in großem Stil anbauen ließ. Nur im Schilcherland von Ligist über Stainz bis nach Eibiswald findet die Rebsorte die besten Böden und das passende Klima. Der Film zeigt den Arbeitsalltag im Gestüt Piber im Laufe eines Jahres: von der Aufzucht der Fohlen über den Almsommer der Jungtiere, wo sie Trittsicherheit und Ausdauer erlangen, bis hin zum majestätischen Einsatz der Pferde in der Spanischen Hofreitschule in Wien. Zudem erzählt er von den Winzern des Landes, die alljährlich Schilcher produzieren und dabei neue, ungeahnt kreative Wege gehen. Abseits der weißen Pferde und der blauen Reben führt der Film durch eine unglaublich reichhaltige Landschaft und bietet spannende Einblicke in die Frühgeschichte eines Landes, das heute kulturell gleichwohl fortschrittlich wie traditionsbewusst ist.


05:20 Pistenzauber (40 Min.) (HDTV)
Film von: Nikolaus Podgorski
(Erstsendung 23.12.2012)

Mit den ersten Seilbahnen und Liftanlagen wurde Österreich zu einem beliebten Ziel für Ski-Touristen. Das ist bis heute so geblieben. Auf und abseits der Pisten tummeln sich bemerkenswerte Persönlichkeiten, zum Beispiel ein steirischer Barfußwanderer, der auch im Tiefschnee ohne Schuhwerk unterwegs ist, und ein Tiroler Eismann, der seine Tage im Inneren einer Gletscherhöhle verbringt. Die Dokumentation "Pistenzauber" lädt zu einer amüsanten Winterreise quer durch Österreich ein: von Mariazell bis St. Anton am Arlberg. Vom Geheimtipp über Traditionsreiches, vom einst Angesagten bis zum heute Gefragten nimmt sie alles ins Visier. Historisches Archivmaterial dokumentiert den alpinen Wirtschaftsboom, und Zeitzeugen erinnern sich, wie es war, als die Seilbahn auf den Berg gekommen ist.


06:00 – 06:05 3satTextVision (5 Min.)

*

Mittwoch, 20. November 2019


06:05 Winter im Wildpark Mautern (15 Min.) (HDTV)
Film von: Waltraud Paschinger
(Erstsendung 18.11.2019)

Bearbeitung: Henriette Maslo-Dangl

Schläfrige Wildkatzen, dösende Bären und hellwache Wölfe – im steirischen Wildpark Mautern verbringen alle Tiere den Winter auf ihre höchst eigene naturgegebene Weise. Während der kalten Jahreszeit bleibt der Alpentierpark im Palten-Liesing-Tal für Gäste geschlossen. Die Tierpfleger halten aber regelmäßigen Kontakt zu ihren Schützlingen. Das ist wichtig, damit die Tiere an die Menschen gewöhnt bleiben und nicht verwildern. Manche Tiere schalten im Winter auf Energiesparmodus. Die Winterruhe der Bären zum Beispiel ist ein genialer Trick der Natur, sodass die großen Tiere, die überwiegend Pflanzenfresser sind, gut über die vegetationsarme Zeit kommen. Die Polarwölfe dagegen fühlen sich im Winter ganz in ihrem Element. Sie stammen aus der Arktis; eisige Stürme und Temperaturen von minus 50 Grad Celsius sind in ihrer ursprünglichen Heimat keine Seltenheit. Die Dokumentation zeigt die Tiere des steirischen Wildparks Mautern in Momenten, die Gästen üblicherweise verwehrt sind.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 19.11.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 19.11.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 19.11.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 19.11.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Anne Will (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 17.11.2019)

"Politisch denken, persönlich fragen" ist das Motto der politischen Talksendung von Anne Will. Jede Woche lädt sie interessante Gäste zu einem aktuellen Thema ein. Ob Innenpolitik wie Pegida, Gesundheitsreformen oder Mindestlohndebatte, ob Außenpolitik wie die Ukrainekrise, Nahostkonflikt oder Finanzkrise – Anne Will fragt nach.


11:15 Der Apokalypse-Code (45 Min.) (HDTV, UT)
Schlüssel zum letzten Buch der Bibel
Film von: Friedrich Klütsch
(Erstsendung 3.4.2015)

Kein Text hat unsere Vorstellungen vom Weltende so geprägt wie die Johannes-Apokalypse. Eigentlich heißt Apokalypse "Entschleierung" oder eben "Offenbarung". Doch das erste Wort des griechischen Originals "Apokalypse" wurde zum Gattungsbegriff für alle Untergangsszenarien. Die Schrift hat Redewendungen geprägt, die noch heute in aller Munde sind. Sie spricht von "vier apokalyptischen Reitern", vom "Buch mit sieben Siegeln", von einem "Tausendjährigen Reich" und "Armageddon", dem Schauplatz des Endkampfes zwischen Gut und Böse. Bis in die Gegenwart hinein werden die rätselhaften Sprachbilder aus der Apokalypse von Warnern, Mahnern und Untergangspropheten aller Art benutzt, um ihren eigenen Spekulationen vom nahen Weltende Geltung zu verleihen. Namhafte Bibelforscher sind nun dabei, die wahre Bedeutung des Apokalypse-Codes zu entschlüsseln. Für sie enthalten die kosmischen Szenarien Hinweise auf ganz konkrete, irdische Ereignisse, die von den einstigen Lesern des Johannes auch genau verstanden wurden. Die Archäologie der Apokalypse liefert nicht nur den Schlüssel zur Deutung und Datierung des kryptischen Offenbarungstextes, sie lässt auch die Identität ihres geheimnisvollen Verfassers zum Vorschein kommen. Die Suche auf den Spuren der Apokalypse und ihres Autors führt zunächst nach Patmos. Auf der kleinen Sporadeninsel soll Johannes nach eigenen Angaben – während eines Verbannungsaufenthaltes – seine Visionen erlebt und aufgezeichnet haben. Weitere wichtige Stationen der filmischen Recherche sind das Ausgrabungsgelände von Ephesus in der heutigen Türkei sowie die Papyrussammlung in Wien. Als Experten auf der Suche nach dem Schlüssel zum letzten Buch der Bibel wirken mit: Thomas Söding, Professor für neutestamentliche Exegese an der Ruhr-Universität Bochum, Manfred Lütz, Leiter des Alexianer-Krankenhauses für psychisch Kranke in Köln, und Elaine Pagels, Professorin für Religionswissenschaften an der Princeton University. Sie alle können von ihrem Fachgebiet her interessante Rückschlüsse auf Autor, Text und Sprachbilder liefern. Letztlich ist es die Verschlüsselung selbst, die die entscheidenden Hinweise liefert. Die Kodierung des Textes mit rätselhaften und teilweise dem Alten Testament entliehenen Sprachbildern soll Autor und Leserschaft vor Verfolgung schützen. Sie sorgen auch dafür, dass die Johannes-Apokalypse als literarisches Werk universale Bedeutung erlangt und das Verfallsdatum der im Text angesprochenen Ereignisse um Jahrtausende überlebt.


37 Grad
12:00 Mutig, cool und unverschleiert (30 Min.) (30 Min.) (HDTV, AD, UT)
Frauen gründen eine liberale Moschee
Film von: Güner Yasemin Balci
(Erstsendung 13.11.2018)

Marlene Löhr und Seyran Ates sind Musliminnen. Sie träumen von einer Moschee, in der Männer und Frauen gemeinsam beten können und in der ein liberaler Islam gelebt wird. Mit der Gründung der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee geht 2017 ihr Traum in Erfüllung. Doch die Realität holt die beiden Frauen schnell ein: Morddrohungen und Personenschutz durch das LKA gehören bald zu ihrem Alltag. Wie hoch ist der Preis, den sie für ihren Traum zahlen? "Der halbe Himmel gehört uns Frauen!" Das zumindest sagt Marlene Löhr, die vor drei Jahren zum Islam konvertierte und irgendwann feststellen musste, dass tradierte Wertvorstellungen eines konservativen Islam-Verständnisses nicht zu ihrem Leben passen. Sie ist überzeugt: Gleichberechtigung und Islam – das geht zusammen. Heute ist sie die Pressesprecherin der ersten liberalen Moschee in Berlin, in der Männer und Frauen nebeneinander beten und in der Frauen die Predigten leiten. Sie sei schon lange eine Suchende gewesen, so beschreibt sie sich selbst. Zunächst christlich, erfährt sie über ihren damaligen marokkanischen Mann, von dem sie mittlerweile getrennt ist, vom Islam. Sie liest den Koran und konvertiert. Doch die Besuche in den gängigen Moscheen sind für die 33-Jährige oft frustrierend. Frauen würden dort meist behandelt wie Menschen zweiter Klasse, sagt sie. Dann entdeckt Marlene in der Presse Berichte über die Ibn-Rushd-Goethe Moschee, eine liberale Gemeinde, die von der prominenten Menschenrechtsaktivistin und Anwältin Seyran Ates eröffnet werden soll. Die Kamera ist dabei, als die Frauen sich zum ersten Mal begegnen und begleitet die beiden ein ganzes Jahr lang auf ihrem beschwerlichen Weg, eine Moschee zu etablieren, die so ganz anders sein will als alle anderen. Denn hier dürfen auch gleichgeschlechtliche und religionsübergreifende Ehen geschlossen werden, Frauen können auch unverschleiert beten. Manche der Besucher finden das "cool", für die allermeisten muslimischen Organisationen in Deutschland aber ist es ein Affront. Sie reagieren mit heftiger Kritik. Anfeindungen und Morddrohungen gehören mittlerweile zum Alltag von Marlene und Seyran. Auch innerhalb der Gemeinde kommt es zu Problemen. Ein Imam ist bis heute nicht gefunden, denn solch ein liberales Islam-Verständnis ist für alle Beteiligten gefährlich. Seyran Ates lebt seit Längerem unter Polizeischutz, und auch Marlene ahnt, dass ihre Tage in Freiheit gezählt sind. Die Moschee-Gründerin Seyran Ates wird rund um die Uhr von mehreren Personenschützern bewacht. Doch es gehe ihr um die innere Freiheit, nicht die äußere, betont sie kämpferisch. Nicht alle Gemeindemitglieder sind so mutig. Einige der einstigen Mitstreiter sind inzwischen abgesprungen. Nicht selten sind diese Austritte aus der Gemeinde auch mit persönlichen Enttäuschungen für die beiden Frauen verbunden. Trotzdem oder gerade deshalb wollen beide weitermachen. "Ich merke, dass wir hier etwas ganz Einzigartiges, Großes machen. Es ist historisch, und dafür bin ich auch bereit, die Gefahr auf mich zu nehmen", sagt Marlene, die sich für ein Kopftuchverbot von Lehrerinnen starkmacht, keine Freizeit außerhalb der Moschee mehr hat und nicht selten bis in die Nacht an ihrem Traumprojekt arbeitet. Das Ziel der beiden Frauen sind weitere Moscheen in ganz Europa. Nach einem Jahr hartem Kampf ist klar: In Wien wird die nächste liberale Moschee entstehen.

Reporter
Thierry malt – Die ganz besondere Begabung des Autisten Thierry
(Erstsendung 22.9.2019)

Thierry Bouvard ist Autist. Er kann nicht sprechen, aber er kann malen. Und er malt, wo immer er Platz für Papier und Stifte findet. Dabei hat er seine ganz eigene, geniale Technik. Thierry Bouvard aus dem zürcherischen Dietlikon ist 19 Jahre alt. Als er ein Jahr alt war, verstummte er. Zwei lange Jahre später erhielten seine Eltern die niederschmetternde Diagnose: frühkindlicher Autismus. Es traf sie wie ein Blitz. Thierrys Eltern, André und Joan Bouvard, nahmen seine Therapie selbst in die Hand, vernetzten sich mit anderen Betroffenen und halfen Thierry, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Damals hatten sie noch die Hoffnung, ihr Sohn könne seinen Entwicklungsrückstand aufholen und eine "normale" Schulkarriere absolvieren. Diese Hoffnung hat sich inzwischen zerschlagen. Trotzdem hat Thierry enorme Fortschritte erzielt: In jüngeren Jahren warf er sich auf den Boden und schrie lauthals, wenn er im Einkaufscenter von einem Bodenbelag auf einen anderen treten musste. "Er war total unflexibel, kleinste Veränderungen im Alltagstrott warfen ihn völlig aus der Bahn", erinnert sich André Bouvard. Trotz allem – Joan und André versteckten ihren Sohn nicht. Thierry malt, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Als Vorlage dienen ihm Fotos, Postkarten und Bilder aus dem Internet. Diese interpretiert er auf seine ganz eigene Art: Er malt nicht, sondern setzt einzelne Striche zu Flächen zusammen und interpretiert Farben. An der Vernissage seiner zweiten Ausstellung traf Reporterin Helen Arnet den Künstler und ehemaligen Kunstdozenten Emil Müller, alias "mülleremil", der Thierrys Werke als genial bezeichnet: "Seine Zeichnungen haben etwas, das sehr tief geht."


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Cornwall – Ferien im Herrenhaus (40 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Susanne Gebhardt
(Erstsendung 24.3.2013)

In Cornwall heißen Ted und Sarah Coryton zusammen mit ihrer Tochter Sammie Gäste im Pentillie Castle willkommen. Sie haben das Schloss in ein luxuriöses Bed and Breakfast umgewandelt. Ted war früher Berufspilot und hat das riesige Herrenhaus in schönster Landschaftslage von einer Tante geerbt. Nun kümmert sich Sarah um die Gästezimmer, Ted hält den Garten mit seiner Lindenallee instand. Tochter Sammie ist für Organisation und Buchhaltung zuständig. Auf dem Anwesen steht auch eines der ältesten Gartenmausoleen Großbritanniens aus dem 17. Jahrhundert. Nicht nur das Schloss, sondern auch die Umgebung hat viel zu bieten: einen der größten Privatgärten Cornwalls, die einzige Teeplantage Großbritanniens, Fischerdörfer, den St. Michael's Mount und das ungewöhnliche Minack Theatre, ein Freilichttheater an der Südküste Cornwalls.


14:00 Schottland auf die norddeutsche Tour (90 Min.) (HDTV, UT)
Unterwegs mit Sven Tietzer
Film von: Anja Jeschonneck, Karolin Wulf
(Erstsendung 5.10.2014)

In Edinburgh ist Sven Tietzer mit der Künstlerin Andrea Geile verabredet. Mit ihr baut er eine Skulptur im Garten eines beeindruckenden Anwesens auf und klönt mit dem Gärtner Gordon. Auf dem Weg in Richtung Norden besucht Sven Tietzer Loch Ness und den ungewöhnlichen Ort Firhall, in dem Kinder verboten sind. Weiter geht es in die Einöde zu Eddie und Brigitte Meier. Eddie stammt aus Hannover, Brigitte aus Hamburg. Jetzt leben sie in Laide. Das Dorf mit den 18 Häusern bietet einen wunderschönen Blick auf den See vor der Haustür. Der nächste Supermarkt ist 100 Kilometer entfernt. Die Landschaft im Norden der Highlands ist umwerfend: grüne Hügel, schroffe Klippen, weiße Strände. Die Straßen haben nur noch eine Spur – und Schafe haben Vorfahrt. Auch hier leben interessante Charaktere. Colin "the caveman" zum Beispiel. Colin hat von der lokalen Verwaltung eine Höhle gemietet und verbringt die meiste Zeit dort unten. Er vermutet hinter der Höhle eine weitere und hat mit Grabungen angefangen. Sven Tietzer kriecht mit ihm durch ein winziges Loch am Boden und erkundet seine Ausgrabungen. Sven Tietzer hat die Mission, ins schottische Lebensgefühl einzutauchen und den Schotten in sich selbst zu entdecken. Dazu gehört es natürlich, einen Schottenrock zu tragen, sich mit Whisky auszukennen und Dudelsack spielen zu lernen. Aber auch die schottischen Spezialitäten dürfen bei der Reise nicht zu kurz kommen. Sehr beliebt in Schottland sind Haggis, Innereien kredenzt im Schafsmagen. Und noch eine kulinarische Entdeckung darf man sich nicht entgehen lassen: frittierte Marsriegel. Auch das ist typisch schottisch: In Durness an der Küste finden die alljährlichen Highland-Games statt. Auch hier ist Sven Tietzer mit von der Partie. Das ist der ultimative Schotten-Test am Ende der Tour, bei dem er sich an allerlei skurrile Disziplinen wagt: Kissenschlacht und "Tilt the Bucket" – eine Art Schubkarrenschieben unter einem vollen Eimer durch – und natürlich die Königsdisziplin: Baumstammwerfen.


15:30 Irlands grüner Süden (90 Min.) (UT)
Film von: Per Schnell
(Erstsendung 11.8.2013)

Windumtoste Steilküsten, einsame Moorlandschaften, sanfte Hügel, schroffe Bergketten, glasklare Seen und blühende Gärten: Mindestens 40 Schattierungen von Grün prägen Irlands Süden. Andrea Grießmann entdeckt Herrensitze und Burgruinen, kleine Städtchen mit bunten Häusern und gemütlichen Pubs, unzählige Schafe und irische Originale. Sie fährt unter anderem über den berühmten "Ring of Kerry" und erkundet per Boot den Killarney-Nationalpark. Andrea Grießmann macht außerdem einen Ausflug zu den Seehunden von Glengarriff und auf die Insel Garinish mit ihrem italienischen Garten. Danach probiert sie heimisches Bier und selbst gebrannten Whiskey, lernt irische Balladen und Geschichten und begegnet in der Bucht von Dingle dem Delfin Fungie, der seit 30 Jahren hier zuhause ist. Zu den schönsten Herrenhäusern Irlands zählt das rund 300 Jahre alte, schlossähnliche Bantry House. Sophie Shelswell-White, die Hausherrin, zeigt Andrea Grießmann die Kunstschätze, die ihre Vorfahren zusammentragen haben, und den prächtigen Garten samt monumentaler Steintreppe. "Molly Gallivan's Cottage & Traditional Farm" dagegen gibt Einblicke in das Leben der Bauern zur Zeit der Hungersnot im 19. Jahrhundert Ein Hafen mit alten Fischerbooten, bunte Fassaden und viele Orte, an denen traditionelle Musik gespielt wird, machen das besondere Flair von Dingle aus. Andrea Grießmann besucht den kleinen Küstenort auf der gleichnamigen Halbinsel, testet in einem Pub das irische Bier und singt gefühlvolle Balladen. Sie entdeckt verlassene Steinhäuser und vorzeitliche Ruinen und begegnet bei einer Bootstour dem berühmten Delfin Fungie. Ein "Muss" für alle, die den "Ring of Kerry" entlangfahren, ist der Killarney-Nationalpark. Andrea Grießmann gleitet per Boot von See zu See, vorbei an moosbewachsenen Eichen aus einer Zeit, als Irland noch dicht bewaldet war. Sie besichtigt die malerische Burgruine Ross Castle und das efeuumrankte Muckross House, das samt einer Farm inmitten eines Parks mit Rhododendronhecken, Azaleen und Magnolienbäumen steht.


17:00 Zu Gast in Irland (45 Min.) (UT)
Film von: Katja Devaux, Angela Joschko, Bernd Kliebhan, Nina Thomas
(Erstsendung 15.3.2013)

Dublin, Irlands quirlige Hauptstadt am Liffey, und die verwunschenen Landschaften rund um die Donegal Bay gehören zum Reiseprogramm für alle, die Irland kennenlernen wollen. Der Süden des Landes, die Region rund um Cork, bietet ganz eigene Eindrücke mit der zerklüfteten Küste und atemberaubenden Wanderrouten in den Regionen Kerry, Beara und Dingle zwischen satten grünen Weiden auf der einen und tobender Gischt auf der anderen Seite.


17:45 mare TV (45 Min.) (HDTV, UT)
Schottlands größter Fjord – Edinburgh und der Firth of Forth
Film von: Heiko De Groot
(Erstsendung 19.11.2015)

In Schottland reicht das Meer weit ins Land hinein. Der Fjord Firth of Forth durchschneidet die grünen Hügel, an seinen Ufern liegen verträumte Dörfer und das königliche Edinburgh. Die rote Eisenbahnbrücke über Schottlands schönstem Fjord ähnelt der Golden Gate Bridge, ist aber älter. Als sie 1890 fertiggestellt wurde, hielt sie den Rekord für die weltweit größte Spannweite. Es ist aufwendig, sie instand zu halten. Und gefährlich. Die Techniker arbeiten dabei 110 Meter über dem Fjord. Frei hängend üben Simon Tait und seine Kollegen die Bergung eines Verletzten, "Abseilen auf ein Schiff" lautet der Auftrag. Direkt am Fjord in Edinburghs Hafen Leith liegt die Königliche Jacht "Britannia". 250 Mann Besatzung hielten das "Dienstschiff der Queen" in Schuss, bis es 1997 außer Dienst gestellt wurde. Nun versucht ein kleiner Trupp engagierter Mitarbeiter eines Wohltätigkeitsfonds, den Glanz zu erhalten. Susan Shiels war schon in den 1980er-Jahren ein großer Fan von Prinzessin Diana. An Bord der "Britannia" hat sie ihren Traumjob gefunden. Wenn sie das Tafelsilber der königlichen Familie putzt und in der Flitterwochensuite von Charles und Diana staubsaugt, gibt sie alles, so als würde die Queen persönlich gleich an Bord kommen. Am Firth of Forth wird allerdings nicht nur die Tradition "poliert". In South Queensferry nutzt Danny Stewart Burgmauern, Brückengeländer und Kaianlagen für einen sehr modernen und hochgefährlichen Sport: BMX-Parcouring, atemberaubende Fahrradakrobatik an der Fjordküste. Sein Training absolviert Danny unter schwierigen Bedingungen. Algen und Schlick machen das Terrain glitschig, beste Vorbereitung für die "Royal Highland Show". Basstölpel kennt man in Deutschland vor allem von der Insel Helgoland. Namensgeber der größten Seevögel des Nordatlantiks ist allerdings der Bass Rock, ein Fels im Fjord vor Edinburgh. Mit seinen 75 000 Brutpaaren ist es die größte Basstölpel-Kolonie der Welt. Auf Bass Rock will der Biologe Keith Hamer die Tiere mit Positions- und Höhenmessern ausstatten. Direkt am Ausgang des Fjords soll ein großer Windpark gebaut werden, der auf der Flugroute der Vögel zu ihren Fischgründen liegt. Der Wissenschaftler will mit seinem Team herausfinden, ob die Windräder die Basstölpel-Kolonie von Bass Rock gefährden. Im Innersten des Fjords, an der schmalsten Stelle zwischen Ost- und Westküste, beginnt ein Kanal, der beide Seiten miteinander verbindet. Seit 2002 ersetzt hier ein einzigartiges Schiffshebewerk elf Schleusen. Mit dem Falkirk Wheel überwinden Schiffe einen Höhenunterschied von 24 Metern. Wie im Riesenrad fahren sie hinauf und herunter, in mit Wasser gefluteten Gondeln. Für den Kapitän des Ausflugsschiffes "Antonine" ist das jedes Mal eine Zitterpartie. Er hat nämlich Höhenangst.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satThema: Europas Ängste / Erstausstrahlung
20:15 Europa – der verunsicherte Kontinent (45 Min.)
Film von: Patrick Zeilhofer, Volker Wasmuth

Ein diffuses Gefühl von Angst und Unsicherheit hat sich in Europa breitgemacht. Die Folgen der IS-Terroranschläge in Paris, Nizza, Brüssel und Berlin sind bei vielen nicht verarbeitet. Hinzu kommt in ganz Europa eine steigende Ablehnung von Flüchtlingen. Übergriffe von Migranten sorgen für Unmut und das Erstarken rechter Parteien sowie rechtsextremer Gruppierungen. Neuer Terror droht von rechts. – "3satThema" widmet sich Europas Ängsten. Der Film von Patrick Zeilhofer und Volker Wasmuth zeichnet die schwersten Anschläge der vergangenen Jahre nach. Opfer des Pariser Bataclan-Angriffs und der Kölner Silvesternacht 2015 sprechen über ihre Traumatisierung. Terrorismusforscher Professor Peter R. Neumann analysiert die Strategien der Terroristen – dazu zählt auch, Bilder des Schreckens zu verbreiten. Machen sich Medien zu Komplizen der Täter? "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt und Wulf Schmiese, Redaktionsleiter "ZDF heute journal", schildern ihren Umgang mit solchen Bildern. Auf das Angstgefühl in der europäischen Bevölkerung haben Politik und Sicherheitsbehörden reagiert: mehr Personal, mehr Polizeipräsenz, mehr Kontrollen – so wie die Schleierfahndung entlang der deutschen Grenze. Doch manche Bürger kümmern sich selbst um ihre Sicherheit. Der Film zeigt Geschäftsleute, die in einem "Anti-Terror-Camp" bei Frankfurt lernen, wie sie bei bewaffneten Angriffen am besten reagieren. Doch Angst kann Europa lähmen. Der SPD-Politiker Kurt Beck warnt: "Im Alltag ständig Angst zu haben – das setzt kein Denken und Handeln frei, sondern führt eher zum Zurückziehen."

Die Dokumentation "Europa – der verunsicherte Kontinent" bildet am Mittwoch, 20. November, ab 20.15 Uhr den Auftakt zum "3satThema: Europas Ängste". Im Anschluss um 21.00 Uhr diskutiert im "3satThema Talk" Vivian Perkovic mit der Publizistin Carolin Emcke über Terror, Hass und das Phänomen der Angst. Um 21.15 Uhr folgt zum Abschluss die Dokumentation "Europa – Die Folgen der Angst".


3satThema: Europas Ängste / Erstausstrahlung
21:00 Der 3satThema Talk (15 Min.)
Carolin Emcke im Gespräch mit Vivian Perkovic

Die Publizistin Carolin Emcke erhielt im Jahr 2016 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels für ihr Buch "Gegen den Hass" und für ihre Arbeit als "Chronistin einer Welt in Aufruhr". Im "3satThema Talk" spricht sie darüber, wie sie als Journalistin die Terroranschläge in Europa erlebt hat, wie sich die eigene Arbeit seitdem verändert hat und welche Fehler bei den unmittelbaren Reaktionen auf die Anschläge möglicherweise gemacht wurden. Carolin Emcke befasst sich in ihrem Werk seit vielen Jahren mit den Themen Identität und Fanatismus. In ihren Texten setzt sie sich auch mit der eigenen Angst, Wut und Hilflosigkeit auseinander. Der Hass, der unter anderem durch rechte Parteien geschürt wird, ist ein Thema, dem sich Emcke wie kaum eine andere gewidmet hat. Im Gespräch mit Vivian Perkovic wird auch dies Thema sein. Wie begegnen wir Fanatikern und Hass, und wie wollen wir in unserer polarisierten Gesellschaft in Zukunft leben? Emcke studierte Philosophie in London, Frankfurt/Main und Harvard und promovierte über den Begriff "kollektiver Identitäten". Von 1998 bis 2013 bereiste sie weltweit Krisenregionen und berichtete darüber.


3satThema: Europas Ängste / Erstausstrahlung
21:15 Europa – Die Folgen der Angst (45 Min.)
Film von: Joanna Michna, Candan Six-Sasmaz

Die größten Ängste der Europäer sind Zuwanderung, Terrorismus und Überfremdung. Die Dokumentation analysiert die Folgen der Angst und fragt, wie sich die Menschen dieser Angst stellen. Eine Konsequenz ist das Erstarken rechter Parteien. Heute sitzen in 26 europäischen Nationalparlamenten Rechtspopulisten, in zwei Staaten regieren sie sogar alleine. Gewalt gegen Minderheiten ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und bedroht diese. Denn Hass schürt Hass. Der Film zeigt, wie Muslime und Migranten zu Feindbildern gemacht werden. In Italien etwa sieht man, was passiert, wenn Rechte an die Macht kommen: Minderheiten werden vertrieben und entmenschlicht. Extremismus-Experte Matthias Quent erläutert die Gefahren des Rechtspopulismus für die europäische Demokratie. Morde, Gewalttaten und Terroranschläge durch Flüchtlinge liefern den Rechten die notwendigen Argumente. Wie die Vergewaltigungsserie in Freiburg am Breisgau. Die Stadt reagiert mit einem ganzen Paket an Sicherheitsmaßnahmen. Über mangelnden Schutz beklagen sich auch die Muslime, die nicht nur von rechtem, sondern auch von islamistischem Terror bedroht werden. Auch im Brüsseler Stadtteil Molenbeek, der Dschihadisten-Hochburg Europas. Von hier kommen die Attentäter von Paris und Brüssel. Die Molenbeeker leiden unter den vielen Radikalen – und unter den Repressalien, die sie wegen ihnen ertragen müssen. Die Politik bekommt die Situation nicht in den Griff. Der frühere Vize-Bürgermeister Ahmed El Khanouss warnt vor neuen Anschlägen.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Die Akte General (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Fritz Bauer – Ulrich Noethen
Joachim Hell – David Kross
Konrad Adenauer – Dieter Schaad
Hans Maria Globke – Bernhard Schütz
Annette Hell – Nathalie Thiede

Regie: Stephan Wagner
Produzent: ARD, SWR, Degeto, SR, BR
Drehbuch: Alexander Buresch

In der Bundesrepublik der 1950er-Jahre führt der Generalstaatsanwalt Fritz Bauer einen einsamen Kampf gegen die Vertuschung nationalsozialistischer Verbrechen und das Wegschauen. Doch damit macht er sich viele Feinde, die ihm Steine in den Weg legen. Unterstützt wird er vom jungen Staatsanwalt Joachim Hell, mit dem er ein Verfahren gegen Adenauers engsten politischen Vertrauten Hans Globke in Gang setzen möchte. Doch Bauer ist der festen Überzeugung, dass nur so die junge Demokratie gefestigt werden könne. Nicht nur seine Haltung, sondern auch sein aufbrausendes Temperament machen Bauer angreifbar. Immer wieder formiert sich Widerstand aus Politik, Nachrichtendiensten und dem Justizapparat gegen den Einzelkämpfer. Wohl wissend, dass das Interesse an der Ergreifung Adolf Eichmanns in Deutschland gering ist, versucht Bauer, den israelischen Geheimdienst zu einer Verhaftung des in Argentinien vermuteten Organisators der Massendeportationen zu bewegen. Tatsächlich gelingt es Bauer in geheimen Verhandlungen, die Verhaftung Eichmanns durch den Mossad in Gang zu setzen. Unterstützt vom jungen Staatsanwalt Joachim Hell, lässt Bauer auch danach nicht locker: Mit Material aus den Eichmann-Vernehmungen will er ein Verfahren gegen Kanzleramtschef Hans Globke erreichen, um dessen Verstrickung in die Deportationen zu ahnden, und wagt sich damit an Adenauers engsten politischen Vertrauten.

3sat zeigt "Die Akte General" zum 60. Geburtstag des Schauspielers Ulrich Noethen am 18. November.


23:55 Geisterfluss und Lebensader (30 Min.) (HDTV, UT)
Unterwegs auf Perus Amazonas
Film von: Simon Riesche
(Erstsendung 2.3.2019)

Der Kahn ist einziges Transportmittel auf dem Amazonas in Peru. Südamerikas großer Strom ist hier noch von überschaubarer Breite – doch wichtige Lebensader für Mensch und Wirtschaft. Geht es nach Perus Regierung, dann soll das Amazonasgebiet im Nordwesten des Landes bald wirtschaftlich stärker zugänglich gemacht werden. Eine chinesische Firma etwa soll Amazonaszuflüsse so tief ausbaggern, dass große Containerschiffe ganzjährig fahren können. Doch die Vertiefung ist hoch umstritten – vor allem indigene Gruppen wehren sich dagegen. Für Amazonas-Indios hat das Wasser eine spirituelle Bedeutung: Sie sind davon überzeugt, dass die Geister ihrer Ahnen im Fluss weiterleben. Doch werden sich die Fortschrittsbefürworter von solchen Einwänden stoppen lassen? Filmemacher Simon Riesche ist mit seinem Team in der abgelegenen Gegend am Geisterfluss von Iquitos unterwegs und sucht Antworten auf diese Fragen.


00:25 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:55 ECO (25 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 18.11.2019)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


01:20 Slowenien Magazin (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens. Im Mittelpunkt der Sendung stehen das Land, seine Menschen, Bräuche und Traditionen sowie die Schönheiten der Landschaft.


01:45 Schottland auf die norddeutsche Tour (90 Min.) (HDTV, UT)
Unterwegs mit Sven Tietzer
Film von: Anja Jeschonneck, Karolin Wulf
(Erstsendung 5.10.2014)

In Edinburgh ist Sven Tietzer mit der Künstlerin Andrea Geile verabredet. Mit ihr baut er eine Skulptur im Garten eines beeindruckenden Anwesens auf und klönt mit dem Gärtner Gordon. Auf dem Weg in Richtung Norden besucht Sven Tietzer Loch Ness und den ungewöhnlichen Ort Firhall, in dem Kinder verboten sind. Weiter geht es in die Einöde zu Eddie und Brigitte Meier. Eddie stammt aus Hannover, Brigitte aus Hamburg. Jetzt leben sie in Laide. Das Dorf mit den 18 Häusern bietet einen wunderschönen Blick auf den See vor der Haustür. Der nächste Supermarkt ist 100 Kilometer entfernt. Die Landschaft im Norden der Highlands ist umwerfend: grüne Hügel, schroffe Klippen, weiße Strände. Die Straßen haben nur noch eine Spur – und Schafe haben Vorfahrt. Auch hier leben interessante Charaktere. Colin "the caveman" zum Beispiel. Colin hat von der lokalen Verwaltung eine Höhle gemietet und verbringt die meiste Zeit dort unten. Er vermutet hinter der Höhle eine weitere und hat mit Grabungen angefangen. Sven Tietzer kriecht mit ihm durch ein winziges Loch am Boden und erkundet seine Ausgrabungen. Sven Tietzer hat die Mission, ins schottische Lebensgefühl einzutauchen und den Schotten in sich selbst zu entdecken. Dazu gehört es natürlich, einen Schottenrock zu tragen, sich mit Whisky auszukennen und Dudelsack spielen zu lernen. Aber auch die schottischen Spezialitäten dürfen bei der Reise nicht zu kurz kommen. Sehr beliebt in Schottland sind Haggis, Innereien kredenzt im Schafsmagen. Und noch eine kulinarische Entdeckung darf man sich nicht entgehen lassen: frittierte Marsriegel. Auch das ist typisch schottisch: In Durness an der Küste finden die alljährlichen Highland-Games statt. Auch hier ist Sven Tietzer mit von der Partie. Das ist der ultimative Schotten-Test am Ende der Tour, bei dem er sich an allerlei skurrile Disziplinen wagt: Kissenschlacht und "Tilt the Bucket" – eine Art Schubkarrenschieben unter einem vollen Eimer durch – und natürlich die Königsdisziplin: Baumstammwerfen.


03:15 Irlands grüner Süden (90 Min.) (UT)
Film von: Per Schnell
(Erstsendung 11.8.2013)

Windumtoste Steilküsten, einsame Moorlandschaften, sanfte Hügel, schroffe Bergketten, glasklare Seen und blühende Gärten: Mindestens 40 Schattierungen von Grün prägen Irlands Süden. Andrea Grießmann entdeckt Herrensitze und Burgruinen, kleine Städtchen mit bunten Häusern und gemütlichen Pubs, unzählige Schafe und irische Originale. Sie fährt unter anderem über den berühmten "Ring of Kerry" und erkundet per Boot den Killarney-Nationalpark. Andrea Grießmann macht außerdem einen Ausflug zu den Seehunden von Glengarriff und auf die Insel Garinish mit ihrem italienischen Garten. Danach probiert sie heimisches Bier und selbst gebrannten Whiskey, lernt irische Balladen und Geschichten und begegnet in der Bucht von Dingle dem Delfin Fungie, der seit 30 Jahren hier zuhause ist. Zu den schönsten Herrenhäusern Irlands zählt das rund 300 Jahre alte, schlossähnliche Bantry House. Sophie Shelswell-White, die Hausherrin, zeigt Andrea Grießmann die Kunstschätze, die ihre Vorfahren zusammentragen haben, und den prächtigen Garten samt monumentaler Steintreppe. "Molly Gallivan's Cottage & Traditional Farm" dagegen gibt Einblicke in das Leben der Bauern zur Zeit der Hungersnot im 19. Jahrhundert Ein Hafen mit alten Fischerbooten, bunte Fassaden und viele Orte, an denen traditionelle Musik gespielt wird, machen das besondere Flair von Dingle aus. Andrea Grießmann besucht den kleinen Küstenort auf der gleichnamigen Halbinsel, testet in einem Pub das irische Bier und singt gefühlvolle Balladen. Sie entdeckt verlassene Steinhäuser und vorzeitliche Ruinen und begegnet bei einer Bootstour dem berühmten Delfin Fungie. Ein "Muss" für alle, die den "Ring of Kerry" entlangfahren, ist der Killarney-Nationalpark. Andrea Grießmann gleitet per Boot von See zu See, vorbei an moosbewachsenen Eichen aus einer Zeit, als Irland noch dicht bewaldet war. Sie besichtigt die malerische Burgruine Ross Castle und das efeuumrankte Muckross House, das samt einer Farm inmitten eines Parks mit Rhododendronhecken, Azaleen und Magnolienbäumen steht.


04:45 Zu Gast in Irland (45 Min.) (UT)
Film von: Katja Devaux, Angela Joschko, Bernd Kliebhan, Nina Thomas
(Erstsendung 15.3.2013)

Dublin, Irlands quirlige Hauptstadt am Liffey, und die verwunschenen Landschaften rund um die Donegal Bay gehören zum Reiseprogramm für alle, die Irland kennenlernen wollen. Der Süden des Landes, die Region rund um Cork, bietet ganz eigene Eindrücke mit der zerklüfteten Küste und atemberaubenden Wanderrouten in den Regionen Kerry, Beara und Dingle zwischen satten grünen Weiden auf der einen und tobender Gischt auf der anderen Seite.


05:30 Cornwall – Ferien im Herrenhaus (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Susanne Gebhardt
(Erstsendung 24.3.2013)

In Cornwall heißen Ted und Sarah Coryton zusammen mit ihrer Tochter Sammie Gäste im Pentillie Castle willkommen. Sie haben das Schloss in ein luxuriöses Bed and Breakfast umgewandelt. Ted war früher Berufspilot und hat das riesige Herrenhaus in schönster Landschaftslage von einer Tante geerbt. Nun kümmert sich Sarah um die Gästezimmer, Ted hält den Garten mit seiner Lindenallee instand. Tochter Sammie ist für Organisation und Buchhaltung zuständig. Auf dem Anwesen steht auch eines der ältesten Gartenmausoleen Großbritanniens aus dem 17. Jahrhundert. Nicht nur das Schloss, sondern auch die Umgebung hat viel zu bieten: einen der größten Privatgärten Cornwalls, die einzige Teeplantage Großbritanniens, Fischerdörfer, den St. Michael's Mount und das ungewöhnliche Minack Theatre, ein Freilichttheater an der Südküste Cornwalls.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Donnerstag, 21. November 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 20.11.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 20.11.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 20.11.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 20.11.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Kölner Treff (90 Min.) (UT)
(Erstsendung 15.11.2019)

Moderation: Susan Link, Micky Beisenherz

Bettina Böttinger präsentiert mit dem "Kölner Treff" einmal die Woche eine Talkrunde mit prominenten Gästen und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen. Sie erzählen außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichten von ihren Berufen oder ihren ganz eigenen Projekten.


11:45 Thema (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 18.11.2019)

Moderation: Christoph Feurstein

Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.


12:30 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 18.11.2019)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:25 Mustangs – Lebende Legenden (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Erich Pröll
(Erstsendung 21.10.2012)

Zur amerikanischen Legende gehören Mustangs. Die wilden Pferde stehen für "the spirit of wild west", ein Symbol für Freiheit, Schnelligkeit, Mut und Ausdauer. Ursprünglich haben Europäer die Tiere vor rund 500 Jahren in die Vereinigten Staaten gebracht. Erst kamen sie im Gefolge von Columbus und den Konquistadoren, später mit den europäischen Einwanderern. Viele sind entlaufen und haben sich zu Herden weitervermehrt. Diese haben sich auf dem ganzen amerikanischen Kontinent rasch ausgebreitet. Noch heute gibt es wilde Mustangs. Einige Tausend der alljährlich beim "round up" gefangenen Jungmustangs werden gezähmt, ausgebildet und auf den Ranches als Cowboy-Pferde geschätzt. Kein frisch eingefangener Mustang hat bisher die USA verlassen. Doch dem Naturfilmer Erich Pröll ist es nach jahrelangen Bemühungen gelungen, drei Mustangs zu erwerben, die er als erster nach Europa bringen darf, nachdem er sie ein Jahr lang in den USA trainieren muss.


13:55 Odyssee durch Sibirien (50 Min.) (HDTV)
Film von: Nicolas Vanier, Thomas Bounoure
(Erstsendung 8.12.2014)

Der französische Abenteurer, Schriftsteller und Filmemacher Nicolas Vanier durchquerte 1990/1991 Sibirien von Ost nach West. Und zwar anders, als es seine Vorgänger getan haben. Der leidenschaftliche Forscher nahm kein großes Expeditionsteam mit auf die rund 8000 Kilometer lange Reise durch Schnee, Taiga und Tundra, sondern lediglich eine Kamera, seinen Schlitten und zehn Schlittenhunde. Die dabei entstandene Dokumentation zeigt in teils dramatischen Bildern die atemberaubenden Landschaften Sibiriens und seine stolzen Bewohner. Eine Reise zu einem der unwirtlichsten Flecken der Erde.


Universum
14:45 Die Magie der Mongolei (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Heinz Leger
(Erstsendung 5.12.2006)

Isoliert von den Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, liegt im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde: die Mongolei. Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und Rückzugsmöglichkeit. Der Film unternimmt einen Streifzug durch ein Land der Extreme mit beeindruckenden Bildern aus einer der kältesten und gleichzeitig der heißesten Gegenden der Welt. Schneidend peitscht der Wind durch das Altaigebirge im Nordwesten der Mongolei. Es ist Winter. Minus 40 Grad Celsius machen einen Aufenthalt im Freien zur Qual. "Eingepackt wie die Kosmonauten", so witzeln die mongolischen Mitarbeiter, ist das Filmteam in den Bergen unterwegs um Argali-Wildschafe zu drehen. Für die Reise in das kalte Herz Asiens waren umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Wie dreht man bei solchen Temperaturen? "Am besten gar nicht", war die lapidare Antwort der konsultierten Techniker. Doch mit dieser Auskunft wollte sich das Team nicht zufrieden geben. Bei aufwendigen Materialtests wurden in der Kältekammer des Wiener Arsenals die Schwachstellen des Equipments aufgespürt und beseitigt. So mussten zum Beispiel Spezialkabel angefertigt werden, da herkömmliche Videokabel bei diesen Temperaturen wie dürres Holz brechen. "Abgesehen von den wirklich widrigen Arbeitsbedingungen im Winter, war die Gastfreundschaft der Menschen in den entlegenen Gebieten im russisch-chinesischen Grenzgebiet die größte Überraschung", erzählt Filmemacher Heinz Leger. "Selbst wenn wir unangemeldet mitten in der Nacht bei einer der wenigen Familien, die im Gebirge überwintern, auftauchten, wurden wir mit offenen Armen empfangen und reich bewirtet." In dieser freundschaftlichen Atmosphäre entstanden atemberaubende Bilder der letzten kasachischen Adlerjäger, die mit ihren Steinadlern auf Beizjagd gehen, von Takhis, den mongolischen Wildpferden, die in den Tälern dem schneidenden Wind trotzen, und Aufnahmen vom Moschustier, einem Verwandten unserer Hirsche, das aussieht wie ein Reh mit Vampirzähnen. Von den eisigen Gipfeln im Norden ging es weiter zu den gewaltigen Sanddünen der Wüste Gobi. Unter der sengenden Sonne recken sich hier mächtige Sandberge in die Höhe. Der ständige Nordwestwind treibt den feinen Sand langsam vor sich her. Sand, der aus längst versiegten Flüssen und Seen stammt, wird hier zu Dünen geformt, die die Einheimischen "singenden Sand" nennen. In keiner Wüste der Welt gibt es so viele Sandberge mit Höhen von mehreren hundert Metern, und am abendlichen Feuer flüstern sich die Einheimischen oft Geschichten über die Dünengeister zu. Doch die Mongolei besteht nicht nur aus Sand und Stein: Der Norden des Landes erinnert an die Alpen. Im dichten Lärchenwald sind Wildschweine auf der Suche nach Futter, und in den Flüssen tummelt sich eine Vielzahl von Fischen, darunter der größte Verwandte aus der Familie der Forellen und Lachse, der Taimen.


Universum
15:30 Die letzten Nomaden (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: José Manuel Novoa
(Erstsendung 24.4.2008)

Deutsche Bearbeitung: Andrea Gastgeb

Sie ziehen gemeinsam mit ihren Herden auf traditionellen Routen über die Grassteppen Asiens und Südamerikas: Die Lebensweise der Nomaden hat sich seit Jahrtausenden kaum geändert. Die Welt dieser Nomaden – ob im Schatten der Achttausender des Himalajas, in den eisigen Weiten der Taiga Sibiriens oder im Hochland der bolivianischen Anden – wird allein durch das Klima, die Ergiebigkeit ihrer Weiden und die Gesundheit ihrer Tiere bestimmt. Die Männer vom Volk der Golok sind exzellente Reiter. Ihre Pferde sind kräftig und ausdauernd. Gemeinsam ziehen sie mit ihren Yak-Herden über die weiten Grasebenen im Hochland von Tibet. Ihr wichtigstes Gut sind ihre Yaks. Die Tiere geben ihnen Kleidung, Nahrung und Brennmaterial, sie sind Transport- und Tauschmittel. Das Nomadenvolk der Drogpa lebt auf der Changtang-Hochebene und den umliegenden Grasebenen. Die Drogpa werden gern als die ursprünglichen Einwohner der Grassteppen des tibetischen Hochlandes bezeichnet. Eine weitere Volksgruppe sind die Khampa, die Bewohner der Provinz Kham in Osttibet. Die Tsaaten, die letzten Rentiernomaden der Erde, leben in der nördlichen Mongolei, an der Grenze zu Sibirien. Hier befindet sich der Übergang von der Tundra zur Taiga. Die unwegsame Gebirgswelt in etwa 2500 bis 3000 Metern Höhe zählt zu den unwirtlichsten Weltregionen. Als Hirtennomaden sind die Tsaaten Bewahrer einer uralten Tradition, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Man schätzt sie auf ungefähr nur 80 Männer, Frauen und Kinder. Die Kallawaya gehören zu einer ethnischen Minderheit, die im Nordosten des Titicacasees an der Grenze von Bolivien zu Peru lebt. Bekannt ist das Kallawaya-Volk durch seine Heilkunde, die aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ingredienzien besteht und stets mit Ritualen verbunden ist.


16:15 Der Esel – Vom Wüstentier zum Weggefährten (45 Min.) (HDTV)
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 15.9.2014)

Wilde Esel waren das Symbol von Stolz, Freiheit und Unbeugsamkeit. Bei den Völkern des alten Orients galten sie als edles Jagdwild. Heute kämpfen die letzten Wildesel ums Überleben. Der Filmautor Jan Haft folgt dem langen Weg des Esels vom Wildtier aus der Wüste zum Begleiter des Menschen und geht der Frage nach, ob Esel wirklich sprichwörtlich dumm oder ganz im Gegenteil sogar sehr intelligent sind. Auf allen Großbaustellen der Menschheitsgeschichte waren Esel im Einsatz. Von den Pyramiden in Ägypten, dem Kolosseum in Rom über den Kölner Dom bis hin zu Atomkraftwerken in Asien: Überall schleppten Esel gewaltige Lasten und zogen schwere Karren. Esel treidelten Schiffe auf den Flüssen und drehten unermüdlich Brunnenräder und Mühlsteine. Sogar manche ihrer zahmen Brüder, die Hausesel, stehen inzwischen auf der Roten Liste gefährdeter Arten – trotz des langen Weges, den die Grautiere gemeinsam mit dem Menschen zurücklegten.


17:00 Im Reich der Zwerge (45 Min.) (HDTV)
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 27.11.2018)

Seit der Mensch Ackerbau betreibt, führt er einen aussichtslosen Kampf gegen Mäuse. Auf dem Acker fressen sie sein Korn, nach der Ernte ist kein Lager, kein Speicher vor ihnen sicher. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer. Der Film folgt den cleveren Zwergen bis in ihre unterirdischen Bauten, in die Nest-und Vorratskammern. Von Alpenhängen, wo in einer Käserei – trotz Katze und Mausefalle – ein Dorado für die Hausmaus liegt, geht es hinab in bunte Laubwälder, wo die Waldmaus ihre Speisekammer anlegt. Außerdem führt der Film ins Wasserreich der Schermaus, in die unterirdischen Gänge der Feldmäuse und in die Schilfdschungel der Moore und Feuchtwiesen, wo die Zwergmaus ihr kugelrundes Baumhaus anlegt. Mäuse sind nicht nur harmlose Körnersammler, sondern mitunter auch geschickte Fischer und listige Diebe. Obwohl von vielen größeren Tieren gejagt, gelingt es ihnen, erfolgreich zu bestehen – mit Vorsicht und Pfiffigkeit und mit ihrer großen Vermehrungsfreude.


Universum
17:45 Radioaktive Wölfe (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Klaus Feichtenberger
(Erstsendung 12.4.2011)

Tschernobyl, 30 Jahre nach dem Super-GAU: Am Schauplatz des größten Reaktorunfalls der Geschichte ist in den letzten Jahrzehnten ein unbeabsichtigtes ökologisches Experiment abgelaufen. Für Menschen ist das Gebiet immer noch verbotene Zone. Doch riesige Rudel von Wölfen haben die Region erobert und streifen durch die Schwemmgebiete des Prypjat und die verlassenen Siedlungen. Was einst die Kornkammer der Sowjetunion war, ist nun von Wäldern bedeckt. Mit der neuen Vegetation sind Bisons, Luchse und Wölfe zurückgekehrt. Für diese Dokumentation konnte erstmals ein westliches Filmteam mit den Wolf-Experten Christoph und Barbara Promberger in die verbotene Zone vordringen und dieser spektakulären Wiederkehr der Natur nachforschen. Regisseur Klaus Feichtenberger zeigt eine faszinierende, paradoxe Welt, die beides zugleich ist: ein Blick in die Zeit lange vor der menschlichen Zivilisation und ein Fenster in die Zukunft nach der ultimativen nuklearen Katastrophe.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Neue Drogen: legal lebensgefährlich? (45 Min.)
Film von: Christian Stracke, Anna-Lisa Gasteier
Erstausstrahlung

Legal Highs – Substanzen, die harmlos klingen und als Badesalz, Duft- oder Kräutermischung angeboten werden. Sie sollen der Entspannung dienen und sind einfach im Internet zu bestellen. Doch Legal Highs sind hochgefährlich. Ihr Konsum endet immer öfter tödlich. Analysen zeigen: Fast alle Produkte enthalten Stoffe, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Sie wirken ähnlich wie Cannabis, Ecstasy oder Kokain, nur um ein Vielfaches stärker. Synthetische Cannabinoide sind sogenannte Voll-Agonisten – klassisches Cannabis nur ein Teil-Agonist. Das heißt: Beim herkömmlichen Marihuana-Konsum werden nur einzelne Rezeptoren in Gehirn und Körper stimuliert, bei der synthetischen Variante alle. Die Folgen sind verheerend: Es kommt zu Panikattacken, Wahnvorstellungen, Muskelkrämpfen, Kreislaufzusammenbrüchen, Herzinfarkten, Psychosen und – im schlimmsten Fall – sogar zum Tod. Innerhalb weniger Jahre hat sich die Zahl der Todesfälle durch Legal Highs in Deutschland mehr als verzehnfacht. Eine abschließende Einschätzung der Langzeitfolgen beim Konsum von Legal Highs gibt es allerdings nicht, weil derzeit noch keine systematischen Studien vorliegen, da immer wieder neue synthetische Substanzen auf den Markt kommen. 2016 reagierte die Bundesregierung mit einem Gesetz, das die Verbreitung der Legal Highs endlich stoppen sollte, dem "Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz" – kurz: NpSG. Erstmals wurden ganze Stoffgruppen verboten, vor allem synthetische Cannabinoide und sogenannte 2-Phenylethylamine. Viele der Legal Highs sind jetzt zwar durch das neue Gesetz verboten. Doch es ist sehr schwierig, den Internet-Versand zu überwachen und die im Ausland agierenden Anbieter zu belangen, die immer wieder neue Stoffgruppen entwickeln.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft. Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen über das Thema der Dokumentation.


21:00 scobel (60 Min.) (HDTV)
Drogen als Medizin
Erstausstrahlung

Von der illegalen Droge zum Heilmittel: Werden psychedelische Substanzen wie LSD oder "Zauberpilze" schon bald als Arzneien gegen Depressionen, Angststörungen und Schmerzen eingesetzt? Gert Scobel diskutiert mit dem Psychiater Franz Vollenweider und dem Philosophen und Neuroethiker Thomas Metzinger über neue Therapien mit halluzinogenen Drogen. Franz Vollenweider untersucht seit Längerem, wie Depressionen mit Psychedelika behandelt werden können. Jahrzehntelang war die Beschäftigung mit Psychedelika in der medizinischen Forschung in Deutschland und weltweit tabu. Seit rund zehn Jahren finden in der Schweiz wieder wissenschaftliche Experimente mit psychoaktiven Substanzen statt. Voraussichtlich 2020 startet in Deutschland die weltweit größte Studie zur Therapie behandlungsresistenter Depressionen mit Psilocybin. Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim unternimmt sie in Kooperation mit der MIND Foundation und der Universitätsmedizin der Berliner Charité. Die Forscher sehen ein enormes Behandlungspotenzial. Historisch betrachtet unterliegt die Zuordnung einer Substanz in die Kategorie Medikament oder illegale Droge einem starken Wandel. Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann war für den Pharmakonzern Sandoz auf der Suche nach einem Kreislaufmedikament, als er 1943 zufällig die halluzinogene Wirkung des LSD entdeckte, das er aus dem Getreidepilz Mutterkorn isoliert hatte. In den 1950er- und 1960er-Jahren forschten überall auf der Welt Wissenschaftler an Therapiemöglichkeiten mit dem Stoff, bis die US-Regierung die Experimente des Harvard-Psychologen Timothy Leary und seinen Aufruf zur Liberalisierung des Konsums zum Anlass nahm, ein Verbot zu erlassen. Allerdings setzte das Militär seine Forschung unter Ausschluss der Öffentlichkeit fort. Jetzt erhoffen sich Mediziner und Therapeuten von den Psychedelika einen Paradigmenwechsel bei der Behandlung psychischer Leiden, vor allem im Kampf gegen die global ansteigenden Depressionserkrankungen. Das Besondere an vielen psychoaktiven Substanzen ist, dass sie keine Abhängigkeit und keine Entzugserscheinungen erzeugen. Beides kann mit gängigen Medikamenten verbunden sein. Der neue Trend des Microdosing in den USA, der Einnahme minimaler Dosen von Halluzinogenen zur Steigerung der Kreativität und Leistungsfähigkeit, ist ein weiterer Ausdruck des steigenden gesellschaftlichen Interesses an solchen Stoffen. Was passiert mit Gehirn und Psyche bei der Einnahme von Halluzinogenen? Was weiß die Wissenschaft bereits über ihre Wirkung gegen Depressionen und Angststörungen? Und inwiefern eigenen sich psychoaktive Drogen als "Bewusstseinstechnik" – durchaus auch in Konkurrenz zum Achtsamkeitsboom? Wie könnte eine Therapie mit diesen Stoffen aussehen, und wie könnten Politik und Gesellschaft einen ethischen Umgang mit den bewusstseinsverändernden Substanzen erreichen? Darüber diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Ein Jude als Exempel (70 Min.)
Spielfilm Schweiz, 2016

Rollen und Darsteller:
Arthur Bloch – Bruno Ganz
Jacques Chessex – André Wilms
Fernand Ischi – Aurélien Patouillard
Ballotte – Paul Laurent
Robert Mermet – Baptiste Coustenoble
Myria Bloch – Elina Löwensohn

Regie: Jacob Berger

Kanton Waadt 1942: Im kleinen Städtchen Payerne scheint der Krieg zwar weit weg, aber die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind heftig: Fabriken und Werkstätten schließen ihre Tore. Die Menschen sind verunsichert. Da kündigt sich eine deutsche Gesandtschaft an. Fernand Ischi, ein durchtriebener und hinterlistiger Wichtigtuer, hat mit etwa 20 anderen Bürgern von Payerne seinen Eid auf die Nazi-Partei geschworen. Sie alle träumen davon, die Aufmerksamkeit der Deutschen, vielleicht sogar von Adolf Hitler höchstpersönlich, zu erregen. Am besten ginge das mit einem Mord an einem jüdischen Mitbürger. Ischi und seine Kumpanen haben Arthur Bloch im Visier, einen 60-jährigen Berner Viehhändler, der in der Gegend bei Bauern und Metzgern wohlbekannt ist. Am 16. April, einem Donnerstag, wird der nächste Viehmarkt in Payerne stattfinden. An diesem Tag wollen Ischi und seine Spießgesellen zur Tat schreiten. An diesem Tag wird ein Jude getötet werden, um ein Exempel zu statuieren.

66 Jahre später, 2009, erinnert sich der Schweizer Schriftsteller Jacques Chessex an jene schrecklichen Ereignisse, die er als Achtjähriger in seiner Heimatstadt Payerne miterlebte. Während einer Lesung seines Buches "Un juif pour l'exemple" wird er aufs Heftigste angefeindet und als Nestbeschmutzer beschimpft – mit fatalen Konsequenzen.


Reporter
23:35 Grüningers Erbe (20 Min.) (HDTV)
Warum sich die Schweiz so schwertat mit dem Judenretter
(Erstsendung 19.10.2014)

Zwischen 1938 und 1939 rettete der St. Galler Polizeikommandant Paul Grüninger mehreren Hundert Juden das Leben. Auch nach der NS-Zeit fand er dafür keine Anerkennung. Warum? Jonathan Kreutner ist nicht nur der Generalsekretär des Schweizerisch-Israelitischen Gemeindebundes SIG, sondern auch Historiker und vor allem: der Sohn eines dank Paul Grüninger Geretteten. Er ist betroffen von der Frage, warum Grüningers Andenken nicht bewahrt wird. Zusammen mit seinem Vater Robert besucht Jonathan Kreutner den alten Rhein – die Grenze zwischen der Schweiz und Österreich. Hier hat die Familie 1938 die Grenze passiert und damit ihr Leben gerettet. Nur durch die heimliche Intervention Grüningers konnten die Kreutners trotz des strikten Einreiseverbots in der Schweiz bleiben und überleben. Als Historiker bleibt Jonathan Kreutner aber nicht nur bei seiner Familiengeschichte. Er will vor allem wissen, warum es niemanden gab, der in der Schweiz der Nachkriegszeit den Mut aufbrachte, Paul Grüninger für seine Heldentaten zu danken. Er befragt Zeitzeugen und durchforstet Archive. Am Ende ist er der Schweizer Zeitgeschichte ein Stück nähergekommen.


23:55 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:25 Rundschau (20 Min.) (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 20.11.2019)

Moderation: Nicole Frank

Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.

Reporter
Thierry malt – Die ganz besondere Begabung des Autisten Thierry
(Erstsendung 22.9.2019)

Thierry Bouvard ist Autist. Er kann nicht sprechen, aber er kann malen. Und er malt, wo immer er Platz für Papier und Stifte findet. Dabei hat er seine ganz eigene, geniale Technik. Thierry Bouvard aus dem zürcherischen Dietlikon ist 19 Jahre alt. Als er ein Jahr alt war, verstummte er. Zwei lange Jahre später erhielten seine Eltern die niederschmetternde Diagnose: frühkindlicher Autismus. Es traf sie wie ein Blitz. Thierrys Eltern, André und Joan Bouvard, nahmen seine Therapie selbst in die Hand, vernetzten sich mit anderen Betroffenen und halfen Thierry, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Damals hatten sie noch die Hoffnung, ihr Sohn könne seinen Entwicklungsrückstand aufholen und eine "normale" Schulkarriere absolvieren. Diese Hoffnung hat sich inzwischen zerschlagen. Trotzdem hat Thierry enorme Fortschritte erzielt: In jüngeren Jahren warf er sich auf den Boden und schrie lauthals, wenn er im Einkaufscenter von einem Bodenbelag auf einen anderen treten musste. "Er war total unflexibel, kleinste Veränderungen im Alltagstrott warfen ihn völlig aus der Bahn", erinnert sich André Bouvard. Trotz allem – Joan und André versteckten ihren Sohn nicht. Thierry malt, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Als Vorlage dienen ihm Fotos, Postkarten und Bilder aus dem Internet. Diese interpretiert er auf seine ganz eigene Art: Er malt nicht, sondern setzt einzelne Striche zu Flächen zusammen und interpretiert Farben. An der Vernissage seiner zweiten Ausstellung traf Reporterin Helen Arnet den Künstler und ehemaligen Kunstdozenten Emil Müller, alias "mülleremil", der Thierrys Werke als genial bezeichnet: "Seine Zeichnungen haben etwas, das sehr tief geht."


01:30 Hessenreporter (30 Min.) (HDTV, UT)
Plötzlich Lehrerin! – Klassen-Kampf in der Grundschule
Film von: Brigitte Kleine
(Erstsendung: 12.11.2019)

Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen, oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff – Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands. "Hessenreporter" geht auf Spurensuche und erzählt von Hessen, die ein besonderes Ziel verfolgen oder in ihrem Alltag eine Herausforderung meistern. Die Reporter geben einen Einblick in unbekannte Welten in der hessischen Nachbarschaft.


02:00 Odyssee durch Sibirien (55 Min.) (HDTV)
Film von: Nicolas Vanier, Thomas Bounoure
(Erstsendung 8.12.2014)

Der französische Abenteurer, Schriftsteller und Filmemacher Nicolas Vanier durchquerte 1990/1991 Sibirien von Ost nach West. Und zwar anders, als es seine Vorgänger getan haben. Der leidenschaftliche Forscher nahm kein großes Expeditionsteam mit auf die rund 8000 Kilometer lange Reise durch Schnee, Taiga und Tundra, sondern lediglich eine Kamera, seinen Schlitten und zehn Schlittenhunde. Die dabei entstandene Dokumentation zeigt in teils dramatischen Bildern die atemberaubenden Landschaften Sibiriens und seine stolzen Bewohner. Eine Reise zu einem der unwirtlichsten Flecken der Erde.


Universum
02:55 Die Magie der Mongolei (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Heinz Leger
(Erstsendung 5.12.2006)

Isoliert von den Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, liegt im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde: die Mongolei. Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und Rückzugsmöglichkeit. Der Film unternimmt einen Streifzug durch ein Land der Extreme mit beeindruckenden Bildern aus einer der kältesten und gleichzeitig der heißesten Gegenden der Welt. Schneidend peitscht der Wind durch das Altaigebirge im Nordwesten der Mongolei. Es ist Winter. Minus 40 Grad Celsius machen einen Aufenthalt im Freien zur Qual. "Eingepackt wie die Kosmonauten", so witzeln die mongolischen Mitarbeiter, ist das Filmteam in den Bergen unterwegs um Argali-Wildschafe zu drehen. Für die Reise in das kalte Herz Asiens waren umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Wie dreht man bei solchen Temperaturen? "Am besten gar nicht", war die lapidare Antwort der konsultierten Techniker. Doch mit dieser Auskunft wollte sich das Team nicht zufrieden geben. Bei aufwendigen Materialtests wurden in der Kältekammer des Wiener Arsenals die Schwachstellen des Equipments aufgespürt und beseitigt. So mussten zum Beispiel Spezialkabel angefertigt werden, da herkömmliche Videokabel bei diesen Temperaturen wie dürres Holz brechen. "Abgesehen von den wirklich widrigen Arbeitsbedingungen im Winter, war die Gastfreundschaft der Menschen in den entlegenen Gebieten im russisch-chinesischen Grenzgebiet die größte Überraschung", erzählt Filmemacher Heinz Leger. "Selbst wenn wir unangemeldet mitten in der Nacht bei einer der wenigen Familien, die im Gebirge überwintern, auftauchten, wurden wir mit offenen Armen empfangen und reich bewirtet." In dieser freundschaftlichen Atmosphäre entstanden atemberaubende Bilder der letzten kasachischen Adlerjäger, die mit ihren Steinadlern auf Beizjagd gehen, von Takhis, den mongolischen Wildpferden, die in den Tälern dem schneidenden Wind trotzen, und Aufnahmen vom Moschustier, einem Verwandten unserer Hirsche, das aussieht wie ein Reh mit Vampirzähnen. Von den eisigen Gipfeln im Norden ging es weiter zu den gewaltigen Sanddünen der Wüste Gobi. Unter der sengenden Sonne recken sich hier mächtige Sandberge in die Höhe. Der ständige Nordwestwind treibt den feinen Sand langsam vor sich her. Sand, der aus längst versiegten Flüssen und Seen stammt, wird hier zu Dünen geformt, die die Einheimischen "singenden Sand" nennen. In keiner Wüste der Welt gibt es so viele Sandberge mit Höhen von mehreren hundert Metern, und am abendlichen Feuer flüstern sich die Einheimischen oft Geschichten über die Dünengeister zu. Doch die Mongolei besteht nicht nur aus Sand und Stein: Der Norden des Landes erinnert an die Alpen. Im dichten Lärchenwald sind Wildschweine auf der Suche nach Futter, und in den Flüssen tummelt sich eine Vielzahl von Fischen, darunter der größte Verwandte aus der Familie der Forellen und Lachse, der Taimen.


Universum
03:40 Die letzten Nomaden (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: José Manuel Novoa
(Erstsendung 24.4.2008)

Deutsche Bearbeitung: Andrea Gastgeb

Sie ziehen gemeinsam mit ihren Herden auf traditionellen Routen über die Grassteppen Asiens und Südamerikas: Die Lebensweise der Nomaden hat sich seit Jahrtausenden kaum geändert. Die Welt dieser Nomaden – ob im Schatten der Achttausender des Himalajas, in den eisigen Weiten der Taiga Sibiriens oder im Hochland der bolivianischen Anden – wird allein durch das Klima, die Ergiebigkeit ihrer Weiden und die Gesundheit ihrer Tiere bestimmt. Die Männer vom Volk der Golok sind exzellente Reiter. Ihre Pferde sind kräftig und ausdauernd. Gemeinsam ziehen sie mit ihren Yak-Herden über die weiten Grasebenen im Hochland von Tibet. Ihr wichtigstes Gut sind ihre Yaks. Die Tiere geben ihnen Kleidung, Nahrung und Brennmaterial, sie sind Transport- und Tauschmittel. Das Nomadenvolk der Drogpa lebt auf der Changtang-Hochebene und den umliegenden Grasebenen. Die Drogpa werden gern als die ursprünglichen Einwohner der Grassteppen des tibetischen Hochlandes bezeichnet. Eine weitere Volksgruppe sind die Khampa, die Bewohner der Provinz Kham in Osttibet. Die Tsaaten, die letzten Rentiernomaden der Erde, leben in der nördlichen Mongolei, an der Grenze zu Sibirien. Hier befindet sich der Übergang von der Tundra zur Taiga. Die unwegsame Gebirgswelt in etwa 2500 bis 3000 Metern Höhe zählt zu den unwirtlichsten Weltregionen. Als Hirtennomaden sind die Tsaaten Bewahrer einer uralten Tradition, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Man schätzt sie auf ungefähr nur 80 Männer, Frauen und Kinder. Die Kallawaya gehören zu einer ethnischen Minderheit, die im Nordosten des Titicacasees an der Grenze von Bolivien zu Peru lebt. Bekannt ist das Kallawaya-Volk durch seine Heilkunde, die aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ingredienzien besteht und stets mit Ritualen verbunden ist.


04:25 Der Esel – Vom Wüstentier zum Weggefährten (40 Min.) (HDTV)
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 15.9.2014)

Wilde Esel waren das Symbol von Stolz, Freiheit und Unbeugsamkeit. Bei den Völkern des alten Orients galten sie als edles Jagdwild. Heute kämpfen die letzten Wildesel ums Überleben. Der Filmautor Jan Haft folgt dem langen Weg des Esels vom Wildtier aus der Wüste zum Begleiter des Menschen und geht der Frage nach, ob Esel wirklich sprichwörtlich dumm oder ganz im Gegenteil sogar sehr intelligent sind. Auf allen Großbaustellen der Menschheitsgeschichte waren Esel im Einsatz. Von den Pyramiden in Ägypten, dem Kolosseum in Rom über den Kölner Dom bis hin zu Atomkraftwerken in Asien: Überall schleppten Esel gewaltige Lasten und zogen schwere Karren. Esel treidelten Schiffe auf den Flüssen und drehten unermüdlich Brunnenräder und Mühlsteine. Sogar manche ihrer zahmen Brüder, die Hausesel, stehen inzwischen auf der Roten Liste gefährdeter Arten – trotz des langen Weges, den die Grautiere gemeinsam mit dem Menschen zurücklegten.


05:05 Im Reich der Zwerge (45 Min.) (HDTV)
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 27.11.2018)

Seit der Mensch Ackerbau betreibt, führt er einen aussichtslosen Kampf gegen Mäuse. Auf dem Acker fressen sie sein Korn, nach der Ernte ist kein Lager, kein Speicher vor ihnen sicher. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer. Der Film folgt den cleveren Zwergen bis in ihre unterirdischen Bauten, in die Nest-und Vorratskammern. Von Alpenhängen, wo in einer Käserei – trotz Katze und Mausefalle – ein Dorado für die Hausmaus liegt, geht es hinab in bunte Laubwälder, wo die Waldmaus ihre Speisekammer anlegt. Außerdem führt der Film ins Wasserreich der Schermaus, in die unterirdischen Gänge der Feldmäuse und in die Schilfdschungel der Moore und Feuchtwiesen, wo die Zwergmaus ihr kugelrundes Baumhaus anlegt. Mäuse sind nicht nur harmlose Körnersammler, sondern mitunter auch geschickte Fischer und listige Diebe. Obwohl von vielen größeren Tieren gejagt, gelingt es ihnen, erfolgreich zu bestehen – mit Vorsicht und Pfiffigkeit und mit ihrer großen Vermehrungsfreude.


05:50 Newton (25 Min.) (HDTV)
Neues aus der Welt der Wissenschaft
(Erstsendung 16.11.2019)

Moderation: Matthias Euba

"Newton" bringt jede Woche Wissenschaftliches und Wissenswertes aus den Themenbereichen Mensch, Tier, Natur und Technik. Ob es außergewöhnliche Experimente wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder Themen wie Sexualität sind. "Newton" bringt Neuigkeiten, Grundlagen und Hintergründe. In aufwendig gestalteten Filmbeiträgen werden interessante Geschichten verständlich gemacht.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Freitag, 22. November 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.11.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.11.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.11.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.11.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Markus Lanz (75 Min.) (UT)
(Erstsendung 14.11.2019)

Markus Lanz spricht in seiner Talkshow mit seinen Gästen über aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen – unterhaltend und journalistisch hintergründig.


11:30 STÖCKL. (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 21.11.2019)

Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.


12:30 Sehen statt Hören (30 Min.) (UT)
Magazin für Hörgeschädigte
(Erstsendung 16.11.2019)
mit Untertiteln und Gebärdensprache

"Sehen statt Hören" ist das einzige TV-Magazin für Menschen mit Hörbehinderung in Gebärdensprache. Offene Untertitel sind fester Bestandteil der Sendung und kein Zusatzangebot. In wöchentlich 30 Minuten bietet das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Themen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ein barrierefreies Angebot für alle, die sich von diesem besonderen Magazin angesprochen fühlen.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Terra X
13:20 Zugvögel (45 Min.) (UT)
Kundschafter in fernen Welten
Folge 1 von 2
Film von: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus
(Erstsendung 6.11.2016)

Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt – mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben. Die Dokumentation begleitet Gänseküken beim Abenteuer des Fliegenlernens. Und der Kamera-Helikopter überquert mit den Störchen (erstmals gemeinsam) die gefährliche Straße von Gibraltar und fliegt mit ihnen bis in ihr Winterquartier in Tansania und Kenia. Ende August werden die Störche im rheinland-pfälzischen Bornheim langsam unruhig. Der Nachwuchs unternimmt immer weitere Ausflüge rund ums elterliche Nest. Und eines Tages sind alle Storchenkinder plötzlich verschwunden. "Terra X – Zugvögel" begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika. Allein – lange vor seinen Eltern – zieht Borni mit seinen drei Geschwistern Richtung Süden. Eine gefährliche Reise mit zahlreichen mörderischen Etappen. Den Flug mit Tausenden anderer Störche über die Straße von Gibraltar wurde dabei erstmals mit einer gyro-stabilisierten Helikopter-Kamera begleitet. Wenn ein Storch aus Erschöpfung im Wasser notlanden muss, ist er dem Tod geweiht. Selbst Vogelforscher waren erstaunt, dass nicht nur Borni sich auf dieser Horror-Etappe in der Luft übergeben hat. Vor 150 Jahren mussten Vogelkundler noch Pfeilspitzen analysieren, mit denen Störche aus Afrika nach Europa zurückkehrten – um herauszufinden, wo sie den Winter verbracht hatten. Inzwischen zeichnen möglichst kleine, möglichst leichte Hightech-Sender jede Flugbewegung eines Vogels als GPS-Koordinaten auf – und melden dazu Flughöhe und -geschwindigkeit, Luftwiderstand und Energieverbrauch. Künftig sollen diese Sender live per Satellit auszulesen sein – von der Sahara bis nach Sibirien. Für Martin Wikelski, Leiter des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell, beginnt damit eine neue Ära. "Über das Flugverhalten der Vögel können wir dann herausfinden, wie die Welt sich an diesem Fleck gerade verändert." Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Mit Graugansküken, die sich – wie man seit Konrad Lorenz weiß – leicht auf Menschen prägen lassen, wird gerade die erste Sender-Generation in mühevoller Kleinarbeit kalibriert. Denn nur, wenn die Sender präzise und konstant messen, wird man in Zukunft Erstaunliches per Vogelzug erfassen und vorhersagen können – von lokalen Windverhältnissen bis zu Unwettern, drohenden Erdbeben oder Riesenheuschrecken-Plagen. Denn wenn Vögel ihre Flugroute ändern, hat das immer einen Grund. Mauersegler etwa können Unwetter erspüren, die noch 600 Kilometer entfernt sind. Sie können auch während des Fluges schlafen – und so Tage oder Wochen in der Luft verbringen. Die aufwendig produzierte "Terra X"-Dokumentation fliegt mit umfangreichen CGI-Animationen und atemberaubenden Luftbildern mit unseren Zugvögeln bis nach Afrika. Sie begleitet die Graugansküken-Trainingsgruppe beim großen Abenteuer des Fliegenlernens - im Dienste der Wissenschaft. Denn trotz aller bahnbrechender Erkenntnisse der vergangenen Jahre: Selbst wie Vögel navigieren, ist noch immer nicht restlos erforscht. "Es gibt schon noch ein paar Fragen, die uns absolut unter den Nägeln brennen", meint Vogelforscher Peter Berthold, Wikelskis Vorgänger in Radolfzell. "Vielleicht gibt es dafür irgendwann den Nobelpreis."


Terra X
14:05 Zugvögel (45 Min.) (UT)
Der Kampf ums Überleben
Folge 2 von 2
Film von: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus
(Erstsendung 13.11.2016)

Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt – mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben. Milliarden von Zugvögeln sterben jedes Jahr auf ihren Reisen. Die Dokumentation zeigt ihren Flug nach Italien und Sibirien und lässt die Zuschauer hautnah erleben, welche Strapazen die tapferen Vielflieger zu überstehen haben. Der Vogelzug war schon immer eine Frage des Überlebens. Nur wenn es sich lohnt, lernen Tiere im Lauf der Evolution zu wandern – meist auf der Suche nach Nahrung oder besseren Brutrevieren. Doch Zugvögel leben heute gefährlich. Im Anthropozän – im Zeitalter der Menschen – sind die Todesraten unter Langstreckenziehern in schwindelerregende Höhen gestiegen: Biotope verschwinden, Vögel werden gejagt oder verenden in Hochspannungsleitungen. Bei vielen Zugvogel-Arten überleben 80 Prozent der Jungvögel nicht einmal das erste Jahr. Die Tundra, in der Bless- und Nonnengänse am liebsten brüten, reichte am Ende der letzten Eiszeit noch bis nach Köln. Heute ziehen die Gänse von Westeuropa, wo sie den vergleichsweise milden Winter verbringen, Tausende von Kilometern bis an den Polarkreis - am liebsten auf die Insel Kolgujew in der Barentssee. Die "Terra X"-Dokumentation "Zugvögel" ist mit hochauflösenden Kameras am Boden und in der Luft dabei, wenn sich die Küken in ihren "Daunenmänteln" bei eisigem Wind aus dem Ei pellen – und die Eismöwen ihre ersten Raubzüge starten. Auch, wenn in der Dämmerung über Rom Hunderttausende von Staren gigantische Wolken und Schläuche bilden, als folgten sie einer unsichtbaren Choreografie, geht es in Wirklichkeit - ums Überleben. Mit solch pfeilschnellen Formationsflügen wehren kleinere Vögel in großen Schwärmen Raubvögel ab, die etwa an den Schlafplätzen der Stare am Tiber lauern. Für "Zugvögel" wurde der spektakuläre Überlebenstanz der Stare aus der Luft gedreht. Genau wie die Winterreise der Waldrappe nach Italien. Den drollig aussehenden Ibis-Vögeln wurde ihre große Zutraulichkeit bereits im 17. Jahrhundert zum Verhängnis. Als leichte Beute für Jäger waren sie bald komplett ausgerottet. Heute wird dieses Manko zum Vorteil: Von Hand aufgezogen, folgen junge Waldrappe ihren menschlichen Zieh-Eltern, selbst wenn die in einen Ultraleicht-Flieger steigen und von der deutsch-österreichischen Grenze in die Toskana reisen – ins Überwinterungsrevier. Schon auf dem Rückweg finden die Waldrappe dann ihren Weg allein – ein Beleg dafür, wie tief das Zugprogramm als Überlebensstrategie eingebrannt ist. Doch von 20 Milliarden Singvögeln weltweit sterben inzwischen jedes Jahr zehn Milliarden. Die meisten Vögel, die wir aus unseren Gärten kennen, ziehen über unsere Köpfe, wenn wir schlafen. Im Schutz der Dunkelheit entgehen sie am ehesten Raubvögeln und Überanstrengung. Welche Gefahren ihnen dennoch auf der langen Reise drohen, macht eine Animation der nächtlichen Massen-Wanderung sichtbar. Denn was Vögel im Lauf der Evolution gelernt haben, können sie auch wieder verlernen – wenn es dem Überleben dient. Peter Berthold, Deutschlands Guru unter den Vogelforschern, sagt im Film: "Meine persönliche Prognose ist, dass wir, wenn die Klimaerwärmung so weitergeht wie jetzt, in 100 Jahren bei uns keine Zugvögel mehr haben."


Terra X
14:50 Kielings wildes Afrika (45 Min.) (UT)
Film von: Iris Gesang, Andreas Kieling
(Erstsendung 19.6.2016)

Seit 25 Jahren bereist Andreas Kieling als Tierfilmer die Welt und berichtet von den schönsten Tierparadiesen. In dieser Folge widmet er sich ausschließlich dem afrikanischen Kontinent. Extreme jeder Art stehen immer wieder im Vordergrund: Von der legendären Serengeti und dem Mahale-Nationalpark in Tansania geht es ins äthiopische Hochland. Von den Regionen rund ums Kap der Guten Hoffnung weiter bis zum Addo-Elefanten-Nationalpark in Südafrika. Die Afrikareise von Andreas Kieling startet in den weiten Grassteppen der Serengeti, dem Inbegriff für afrikanisches Tierleben. Neben den bildgewaltigen Aufnahmen von Elefanten, Löwen, Flusspferden und Geparden gelingen auch die kleinen Geschichten am Rande: Löwenbabys spielen mit einer Schildkröte Fußball. Im verwunschenen Regenwald der tansanischen Mahale-Berge macht sich Andreas Kieling auf die Suche nach unseren Verwandten. 800 Schimpansen sind hier zu Hause, die letzte große frei lebende Population der Erde. Einblicke in ihr Familienleben und ihre spannenden Jagdzüge gibt es hier reichlich. Um die seltenen Äthiopischen Wölfe geht es am nächsten Ziel. Andreas Kieling begleitet in den Bale-Bergen, der größten zusammenhängenden alpinen Landschaft des Kontinents, den argentinischen Biologen Claudio Sillero-Zubiri. Der Wolfsspezialist bekämpft seit Jahren die Ansteckung der Wölfe mit Tollwut durch die Hütehunde der Bauern. Rund ums Kap der Guten Hoffnung macht der Tierfilmer Bekanntschaft mit den riesigen Kolonien von Pelzrobben und Kaptölpeln. Die Begegnung mit Brillenpinguinen geht nicht ganz schmerzfrei ab. Der ungeheure Tierreichtum dieser Region geht zurück auf das Zusammentreffen zweier großer Meeresströmungen: dem kalten Benguelastrom und dem warmen Agulhasstrom. Im südafrikanischen Addo-Elefanten-Nationalpark begleitet Andreas Kieling eine Forscherin und wird zusammen mit ihr Zeuge, wie an einem Wasserloch erwachsene Elefanten ein kleines Kalb aus dem Schlamm retten. In der unvergleichlichen Bergwelt des Simien-Nationalparks in Äthiopien endet die Reise. Die grasbewachsenen Hänge sind ein Paradies für Spezialisten wie Dscheladas. Die Blutbrustpaviane sind die einzigen Primaten der Welt, die ausschließlich auf dem Boden leben und sich rein vegetarisch ernähren. In dieser grandiosen Naturlandschaft kann Andreas Kieling die Tiere aus nächster Nähe beobachten.


Terra X
15:35 Wie Elefanten denken (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Emre Izat
(Erstsendung 10.1.2016)

Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Diese ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten der Elefanten entdeckt wurden. Beispielsweise arbeiten die gigantischen Rüsselträger im Team zusammen und teilen einander Erfahrungen und neue Erkenntnisse mit. Elefanten können im Test die komplexesten Probleme lösen und erkennen sich selbst im Spiegel – eine Leistung, die man bislang nur von Menschenaffen und Delfinen kannte. Das Gefühlsleben der Tiere lässt sie entgegen der Bezeichnung "Dickhäuter" als äußerst sensibel erscheinen. Untersuchungen zufolge empfinden Elefanten Mitgefühl, Trauer, Freude, Furcht und Rachsucht. Die Forscher sind mittlerweile davon überzeugt, dass Elefanten zu den intelligentesten und komplexesten Tieren überhaupt zählen.


Terra X
16:20 Affenwelten (40 Min.) (HDTV, UT)
Planet der Primaten
Folge 1 von 3
Film von: Gavin Boyland, Rosie Thomas, Giles Badger
(Erstsendung 1.6.2014)

Affen sind uns unter allen Lebewesen am ähnlichsten. Aber gerade deshalb ist unser Verhältnis zu ihnen ambivalent. Denn die große Ähnlichkeit hält uns einen Spiegel vor. Der Dreiteiler vermittelt außergewöhnliche Einblicke in das fesselnde, oft verborgene Leben unserer Artgenossen und liefert überraschende Enthüllungen über eine Gruppe von Tieren, die wir nur zu kennen glaubten. In Teil eins geht es um extreme Lebensräume. Die große Ähnlichkeit mit unseren Verwandten im Tierreich zeigt uns, woher wir kommen und welches Erbe wir in uns tragen. Das kann skurril und komisch wirken, anrührend und sympathisch, aber auch unangenehm, wenn wir Verhaltensweisen entdecken, die wir an uns selbst abstoßend finden. Diese gemischten Gefühle spürt jeder, der dem winzigen Zwergseidenäffchen, den ulkigen Nasenaffen oder den aggressiven Mantelpavianen begegnet. Noch mehr verblüffen uns die sozialen Schimpansen, die klugen Orang-Utans, die liebevollen Bonobos oder die majestätischen Gorillas. Tatsächlich teilen wir bis zu 98 Prozent unserer Erbanlagen mit Affen. Vor etwa sechs Millionen Jahren haben sich unsere Wege getrennt. Heute gewinnen Wissenschaftler immer faszinierendere Einblicke in die weitverzweigte Welt der Primaten. Fast 500 Arten existieren in allen erdenklichen Lebenswelten – und längst sind noch nicht alle entdeckt. Jede zweite ist heute allerdings vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum vernichtet wird. Pro Minute verlieren zum Beispiel die tropischen Regenwälder Flächen, die etwa 35 Fußballfeldern entsprechen. "Terra X" geht auf eine Entdeckungsreise rund um den Globus bis in die hintersten Ecken der Welt, um Affen in freier Wildbahn aufzuspüren. Erstmals entsteht ein umfassendes und ultimatives Porträt der Primaten. Den international erfahrenen Naturfilmern ist es gelungen, rasende Jagden in tiefsten Dschungelwäldern zu verfolgen, intime Momente im engsten Familienkreise der Bonobos festzuhalten und selbst seltenen und scheuen Spezies wie dem Fingertier oder den Koboldmakis im Dunkel der Nacht auf den Fersen zu bleiben. Können Affen in Eis und Schnee oder in baumlosen Graslandschaften in über 5000 Metern Höhe überleben? Gehören sie nicht in den tropischen Regenwald? Hocken nicht alle auf den Bäumen? In der ersten Folge entführt "Terra X" die Zuschauer in eine Affenwelt, die sich jenseits aller gängigen Vorstellungen bewegt. Viele Arten haben den Wald verlassen und sich an extremste Lebensräume angepasst. Die in Japan lebenden Rotgesichtsmakaken trotzen eisiger Kälte, die Dscheladas Äthiopiens dem rauen Klima in den höchsten Bergregionen. "Planet der Primaten" zeigt evolutionäre Meisterleistungen und faszinierende Überlebensstrategien in Dschungelwäldern und Küstenregionen, in Savannen und Gebirgen, in Höhlen-und Schneewelten. Auch vor Siedlungen und Städten machen Affen nicht halt. Eine kleine Orang-Utan-Gruppe auf Borneo lebt in der Nähe von Menschen und entwickelt verblüffende Ähnlichkeiten. Seit Jahren imitieren die Orang-Utans ihre Nachbarn und betreiben Körperpflege in der gleichen Art und Weise, steigen in Boote, öffnen Türen und interessieren sich für deren Werkzeuge. Nur wenige Geschöpfe auf diesem Planeten sind klug genug, andere Arten zu imitieren. Zum Erfolg aller Primaten trägt vor allem die einzigartige Kombination aus Gehirn, Gesicht und Händen bei. Doch gerade die Unterschiede innerhalb des gemeinsamen Bauplans führen zu ungewöhnlichen Überlebensstrategien. Der Koboldmaki, 400 Mal kleiner als der Orang-Utan und so groß wie ein Tennisball, ist ein Jäger der Nacht. Er hat Augen, die größer sind als sein Magen, und macht Sprünge, die 40 Mal länger sind als er selbst. "Terra X" erkundet, wie unsere engsten Verwandten ihre Körper und ihr Verhalten an ungewöhnliche Lebensräume angepasst haben.


Terra X
17:00 Affenwelten (45 Min.) (HDTV, UT)
Familienangelegenheiten
Folge 2 von 3
Film von: Gavin Boyland, Rosie Thomas, Giles Badger
(Erstsendung 8.6.2014)

Viele unserer großen Lebensthemen wie Geburt und Tod, Miteinander und Rivalität, Liebe und Verlust entdecken wir auch in der Welt der Affen. Affen sind gesellig und leben überwiegend in Familiengruppen oder größeren Verbänden mit strengen Rangordnungen. Teil zwei dokumentiert, welche dramatischen Geschichten damit verbunden sind und wie der Zusammenhalt der Gruppe immer wieder hergestellt wird. Affen zeigen Emotionen, haben ein reiches Sozialleben und ausgeprägte Persönlichkeiten. Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben sind, erlebt das Film-Team beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt. Bonobos, die keine Berührungen, Zuspruch und Streicheleinheiten erhalten, gehen jämmerlich ein. Denn Affeneltern zeigen genau wie Menschen intensive Zuneigung und Liebe zu ihren Jungen. Besonders raffiniert organisiert das Kaiserschnurrbart-Tamarin-Weibchen die Betreuung der Kleinen: Sie lässt drei Männer im Glauben, dass sie die Väter ihrer Zwillinge seien. So kümmern sich alle fürsorglich um den Nachwuchs – und das Weibchen bleibt entspannt. Im Sozialleben der Affen ist fast alles drin. Beim Silbernen Haubenlangur sind die Tierkinder auffällig gekleidet. Mit ihrem goldfarbenen Fell sind sie so anziehend, dass sich alle Gruppenmitglieder darum reißen, das Baby einmal bemuttern und beschützen zu dürfen. Auch die "Beziehungskisten" in der Affenwelt sind uns vertraut. Orang-Utans ziehen meist alleine durchs Leben, Gibbons bevorzugen monogame Zweierbeziehungen und Gorillas den Harem. Auch andere starke Affenmänner protzen gerne und wollen möglichst viele Frauen um sich scharen. Dafür werden teilweise brutale Kämpfe mit den Rivalen in Kauf genommen.


Terra X
17:45 Affenwelten (45 Min.) (HDTV, UT)
Unsere schlauen Verwandten
Folge 3 von 3
Film von: Gavin Boyland, Rosie Thomas, Giles Badger
(Erstsendung 9.6.2014)

Teil drei geht der Frage nach, in welcher Weise sich Affen von anderen Tieren unterscheiden und welche außergewöhnlichen Lösungen sie für die größten Überlebensfragen gefunden haben. Verblüffende Ähnlichkeiten zu uns Menschen finden die Forscher in der Art und Weise, wie die Primaten Werkzeuge benutzen, wie sie Probleme anpacken oder ein Gefühl für "falsch" und "richtig" entwickeln. Die Intelligenz von Affen zu messen, ist schwierig, weil Primaten zu unterschiedlich sind und die Sprache als Maßstab entfällt. Doch als das Film-Team in die USA reist, um "Kanzi", ein 33 Jahre altes Bonobo-Männchen kennenzulernen, der mit Menschen und Artgenossen aufgewachsen ist, erleben sie wahrscheinlich einen der intelligentesten Vertreter seiner Art: Mithilfe eines Computers können Menschen mit ihm kommunizieren. Kanzi versteht seine Betreuer und beherrscht inzwischen über 500 Symbole, um Antworten zu geben. Als ihn das Team zu einem Picknick begleitet, macht er Feuer, sorgt aber auch dafür, dass es gelöscht wird, bevor alle nach Hause gehen. Tatsächlich entdecken Forscher immer mehr Beispiele für die Intelligenz der Primaten. Wie schlau sind sie wirklich? Eine Frage, die auch das Team rund um den Globus reisen lässt, um Beispiele für außergewöhnliche Denkleistungen und Verhaltensweisen zu dokumentieren. Die Spurensuche führt nach Südamerika zu den gewitzten Kapuzineräffchen, an Thailands Küste zu den geschickten Javaneraffen und nach Madagaskar zu den Mohrenmakis. Begegnungen mit Berggorillas, Bonobos, Orang-Utans und Schimpansen sind atemberaubend, weil wir spüren, "die sind genau wie wir!" Der Film zeigt eindrucksvolle Belege für die Art, wie Affen Werkzeuge benutzen, wie sie Wissen an Nachkommen weitergeben, Emotionen zeigen und sogar etwas entwickeln, das man als "Kultur" bezeichnen kann.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Die Akte BND – Waffengeschäfte deutscher Reeder (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Rainer Kahrs
(Erstsendung 11.3.2019)

Nach sieben Jahren Recherche zur Verschiffung von Waffen durch deutsche Reeder wird dem Fernsehteam um Autor Rainer Kahrs ein Konvolut geheimer Dokumente zugespielt. Diese beweisen: Der deutsche Geheimdienst BND ist in Waffentransporte in die Krisen- und Kriegsgebiete dieser Welt stark involviert. Die Operationen sind streng geheim, verlaufen im Stillen – vorbei an den zuständigen Bundesbehörden. Verschifft wird nicht in Deutschland, sondern über einen geheimen Hafen in der Ukraine, der auf keiner Karte verzeichnet ist. Die Recherche führt nach Kiew. Der ehemalige Präsident der Ukraine bestätigt die Existenz des Hafens und des "delikaten" Waffengeschäfts. Sein Auslands-Geheimdienstchef räumt erstmals eine Beteiligung deutscher Reedereien an der Kriegswaffenverschiffung über die Ukraine ein und vermittelt dem Team die ersten und einzigen Fernsehbilder des geheimen Hafens. Recherchen in den USA ergeben weitere und alarmierende Hinweise. Amerikanische Satellitenbilder zeigen den Hafen, in dem Schwergutfrachter Panzer, Haubitzen und anderes Kriegsgerät laden. Schiffe von mindestens zwei deutschen Reedereien sind beteiligt. Das Konvolut geheimer Dokumente belastet vor allem den ehemaligen Weltmarktführer im Schwergutgeschäft, die mithin erloschene Beluga-Reederei mit Sitz in Bremen. Vier Beluga-Schiffe werden explizit genannt. Ladelisten und Staupläne zeigen, dass die Reederei immer wieder Kriegswaffentransporte plant und durchführt.


21:00 makro (30 Min.) (HDTV)
Nullzins frisst Geld
Erstausstrahlung

Moderation: Eva Schmidt

Milliarden an Zinseinkünften gehen den Sparern jedes Jahr verloren. Dagegen ist das Schuldenmachen für den Staat durch die Nullzinspolitik der EZB so günstig wie noch nie. Historisch niedrig ist auch das Baugeld. Sabine Lautenschläger, deutsche Vertreterin im Direktorium der EZB, hat daraufhin das Handtuch geworfen. Der Frust über eine zu lockere Geldpolitik ist offenbar der Grund für ihr vorzeitiges Ausscheiden. Als eine seiner letzten Amtshandlungen verkündete EZB-Präsident Mario Draghi eine weitere Verschärfung des Strafzinses. Nun müssen die Banken noch tiefer in die Tasche greifen, wenn sie ihr Geld bei der Europäischen Zentralbank parken. Mit diesem Schritt will die EZB mehr Geld in die Wirtschaft der vor allem konjunkturschwachen EU-Länder pumpen. Das hat weitreichende Auswirkungen für den deutschen Sparer. Den Zinsschaden seit 2010 hat die DZ Bank auf 358 Milliarden Euro beziffert. Sparer bekommen nichts mehr für ihr Erspartes. Aber nicht nur das: Banken geben die Strafzinsen teilweise bereits an die Kunden weiter. Die Münchner Sparkasse geht noch einen Schritt weiter und will bis Jahresende die Prämien-Sparverträge von 28 000 Kunden kündigen. Andere Sparkassen könnten folgen. Am 1. November tritt Christine Lagarde in die Fußstapfen von Mario Draghi. Nicht zur Freude der Gegner des "System Draghi". Denn es gibt nur wenig Hoffnung, dass sich der Kurs unter der designierten Nachfolgerin ändern wird.


21:30 auslandsjournal extra (30 Min.) (HDTV)
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt
Erstausstrahlung

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 The Way Back – Der lange Weg (120 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Polen / USA, 2010

Rollen und Darsteller:
Mr. Smith – Ed Harris
Valka – Colin Farrell
Janusz – Jim Sturgess
Irena – Saoirse Ronan
Zoran – Dragos Bucur

Regie: Peter Weir

Russland während des Zweiten Weltkriegs: Der junge polnische Offizier Janusz Wieszczek gerät in Kriegsgefangenschaft und wird der Spionage bezichtigt. Da er selbst nicht zu einem Geständnis bereit ist, bringt man seine Ehefrau mit Gewalt dazu, gegen ihn auszusagen. Auf Grund ihres Geständnisses verurteilt man den unschuldigen Mann zu 20 Jahren Haft in einem sibirischen Gulag. Dort wird Janusz sehr schnell klar, dass er die Arbeit in den Minen und den von Gewalt geprägten Alltag nicht lange überleben wird. Als der geistig verwirrte Mithäftling Khabarov ihm von einem seiner abenteuerlichen Ausbruchspläne erzählt, beschließt Janusz, diesen in die Tat umzusetzen. Gemeinsam mit dem amerikanischen Ingenieur Mr. Smith, dem polnischen Künstler Tomasz, dem litauischen Priester Voss, dem jugoslawischen Buchhalter Zoran und dem an fataler Nachtblindheit leidenden Polen Kazik wagt Janusz die Flucht. Ebenfalls dabei: der eiskalte russische Schwerverbrecher Valka, der zufällig von dem Plan erfahren hatte. Der Ausbruch aus dem Lager gelingt, allerdings steht die größte Herausforderung erst bevor: Ziel der zusammengewürfelten Gruppe ist die Mongolei – 4000 Meilen zu Fuß durch Schnee, Wüste und unwirtliches Feindesgebiet. Die Männer haben weder Proviant noch angemessene Kleidung, und die einzige Waffe, ein Messer, befindet sich ausgerechnet im Besitz des unberechenbaren Valka. Schon bald fordern die Strapazen erste Todesopfer. Gegen jede Chance marschieren die übrigen Männer weiter, angetrieben von einem unbändigen Überlebenswillen. Sie ahnen nicht, wie sehr ihr Weg sie in jeder Hinsicht an ihre Grenzen führen wird.

"The Way Back – Der lange Weg" von Regisseur Peter Weir ist ein bildgewaltiger Abenteuerfilm nach einer wahren Geschichte. Peter Weir, Regisseur von "Die Truman Show", verfilmte mit "The Way Back" die Autobiografie des ehemaligen polnischen Kriegsgefangenen Slavomir Rawicz. In atemberaubenden Bildern schildert er die unglaublich anmutende Leistung der Flüchtigen, die den Weg von Sibirien bis nach Indien zu Fuß zurücklegten. Neben der packenden Abenteuergeschichte funktioniert der Film auch als Charakterstudie über eine Gruppe höchst unterschiedlicher Männer, die in der Not zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen.


00:25 Zapp (30 Min.) (HDTV, UT)
Medienmagazin
(Erstsendung 20.11.2019)

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft.


00:55 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:25 extra 3 (30 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin
(Erstsendung 20.11.2019)

Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.


01:55 VITÁSEK? (25 Min.) (HDTV, UT)
Andere Umstände
Fernsehserie Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Andreas Vitásek – Andreas Vitásek
Valerie – Julia Cencig
Georg "Schurli" Heinzl – Günter Franzmeier
Fanny Übel – Sona MacDonald
Lena – Coco Huemer

Regie: Rupert Henning
Drehbuch: Uli Brée, Andreas Vitásek

Das Leben des Kabarettisten Andreas Vitásek ist im Umbruch: Seine Lebensgefährtin Valerie ist schwanger, er zieht um, und der Premierentermin für sein neues Programm rückt immer näher. Zwischen Geburtsvorbereitungskursen, Einrichtungshäusern, falsch gelieferten Möbelstücken und Proben auf der Bühne gelingt es ihm mehr oder weniger souverän, auch noch ein "Frühstück bei mir" mit Claudia Stöckl hinter sich zu bringen.


02:20 VITÁSEK? (25 Min.) (HDTV, UT)
On the Road again
Fernsehserie Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Andreas Vitásek – Andreas Vitásek
Valerie – Julia Cencig
Georg "Schurli" Heinzl – Günter Franzmeier
Fanny Übel – Sona MacDonald
Lena – Coco Huemer

Regie: Rupert Henning
Drehbuch: Uli Brée, Andreas Vitásek

Vitásek fährt mit seinem langjährigen Manager und Wegbegleiter Schurli zu einem Auftritt vor der Belegschaft eines Möbelhauses. Auf der Fahrt wächst Andis Unlust auf solche sogenannten "Galas". Dazu verkündet der Firmenchef vor dem Auftritt die Entlassung der Hälfte der Mitarbeiter. Mit Sarkasmus und einigen Spitzen gegen den Chef gelingt es Vitásek, alle aufzumuntern. Doch dann versucht ein Reporter, Vitásek mit pikanten Fotos zu erpressen.


02:45 VITÁSEK? (30 Min.) (HDTV, UT)
Entscheidungen
Fernsehserie Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Andreas Vitásek – Andreas Vitásek
Valerie – Julia Cencig
Georg "Schurli" Heinzl – Günter Franzmeier
Fanny Übel – Sona MacDonald
Lena – Coco Huemer

Regie: Rupert Henning
Drehbuch: Uli Brée, Andreas Vitásek

Vitásek bekommt ein Angebot für eine neue ORF-Serie, die den Namen des Hauptdarstellers tragen soll. Dann aber merkt er, dass auch seine Kollegen im Gespräch waren und abgelehnt haben. Verunsichert verlangt er, den bereits unterschriebenen Vorvertrag wieder rückgängig zu machen. Nach einem längeren Gespräch mit einem philosophierenden Taxifahrer entscheidet sich Vitásek doch wieder für die Serie. Aber jetzt hat offenbar ein anderer zugesagt.


03:15 VITÁSEK? (25 Min.) (HDTV, UT)
Matchpoint
Fernsehserie Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Andreas Vitásek – Andreas Vitásek
Valerie – Julia Cencig
Georg "Schurli" Heinzl – Günter Franzmeier
Fanny Übel – Sona MacDonald
Lena – Coco Huemer

Regie: Rupert Henning
Drehbuch: Uli Brée, Andreas Vitásek

Während eines Tennisspiels mit Viktor Gernot erfährt Vitásek, dass dieser die neue TV-Serie drehen soll. Vitásek spielt daher so aggressiv, dass sich Gernot verletzt und ins Spital muss. Völlig zerknirscht besucht Vitásek seinen Kollegen im Krankenhaus und wird Zeuge einer Unterhaltung zwischen diesem und der zuständigen Serienchefin des ORF. Jetzt wird ihm klar, dass er hereingelegt wurde, und er setzt alles daran, um die Serie zurückzubekommen.


03:40 VITÁSEK? (25 Min.) (HDTV, UT)
Doppelgänger
Fernsehserie Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Andreas Vitásek – Andreas Vitásek
Valerie – Julia Cencig
Georg "Schurli" Heinzl – Günter Franzmeier
Fanny Übel – Sona MacDonald
Lena – Coco Huemer

Regie: Rupert Henning
Drehbuch: Uli Brée, Andreas Vitásek

Vitásek wird vom ORF nahegelegt, Schauspielunterricht zu nehmen. Er sagt zu, verlässt aber die erste Stunde im Streit. Bald merkt er, wie schwierig es ist, sich selbst zu spielen. Er befragt seine Familie, wie er denn so sei und nervt alle damit. Vitásek entschließt sich, einen Psychiater aufzusuchen und gerät dabei an einen Namensvetter, der ihn seltsamerweise nicht leiden kann. Schließlich lernt er auch, seine dunklere Seite zuzulassen.


04:05 VITÁSEK? (25 Min.) (HDTV, UT)
Menschen im Hotel
Fernsehserie Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Andreas Vitásek – Andreas Vitásek
Valerie – Julia Cencig
Georg "Schurli" Heinzl – Günter Franzmeier
Fanny Übel – Sona MacDonald
Lena – Coco Huemer

Regie: Rupert Henning
Drehbuch: Uli Brée, Andreas Vitásek

Vitásek und Uli Brée, der Autor der neuen Serie, ziehen sich in ein Hotel zurück, um die Drehbücher zu schreiben. Bald tauchen auch die ORF-Serienchefin und Kollege Harald Krassnitzer auf. Dann erscheint auch noch Vitáseks Lebensgefährtin Valerie. Er belauscht ein Gespräch zwischen Valerie und Krassnitzer, die sich von früher kennen. Vitásek glaubt nun, dass er Valeries Karriere verhindert. Als sie die Zweifel ausräumt, macht er ihr einen Antrag.


04:30 VITÁSEK? (30 Min.) (HDTV, UT)
Ganz in Weiß
Fernsehserie Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Andreas Vitásek – Andreas Vitásek
Valerie – Julia Cencig
Georg "Schurli" Heinzl – Günter Franzmeier
Robert Palfrader – Robert Palfrader
Freundin – Kristina Sprenger

Regie: Rupert Henning
Drehbuch: Uli Brée, Andreas Vitásek

Valerie geht ganz in den Hochzeitsvorbereitungen auf. Vitásek trägt seinen Pflichtteil dazu bei, indem er sich mit dem Amtsweg und unfreundlichen Beamtinnen herumschlägt. Für seine neue Serie muss er sich außerdem einer ärztlichen Untersuchung unterziehen. In der Praxis trifft er zufällig auf Robert Palfrader. Als die beiden ihre Urinproben irrtümlich vertauschen, nehmen die Missverständnisse ihren Lauf.


05:00 Was gibt es Neues? (40 Min.) (HDTV, UT)
Unterhaltung: Slapstick, Ulk, Humor
(Erstsendung 15.11.2019)

Die kuriosesten Fragen, die witzigsten Antworten, die verrücktesten "Dinge der Woche" und viel Spaß mit Oliver Baier und seinen Gästen.


05:40 – 06:20 Was gibt es Neues? (40 Min.) (HDTV, UT)
Unterhaltung: Slapstick, Ulk, Humor
(Erstsendung 8.11.2019)

Die kuriosesten Fragen, die witzigsten Antworten, die verrücktesten "Dinge der Woche" und viel Spaß mit Oliver Baier und seinen Gästen.  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –

• letzte Aktualisierung: 15. November 2019
 

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Quelle:
3sat – Programminformationen
47. Woche – 16.11. bis 22.11.2019
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
Postfach, 55100 Mainz
Tel.: 06131/70-64 79
E-Mail: presse@3sat.de
Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 8. November 2019

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