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TV - 3SAT/1158: Woche vom 23.11. bis 29.11.2019


3sat – 48. Programmwoche vom 23.11. bis 29.11.2019


Samstag, 23. November 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.11.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.11.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
(Erstsendung 20.11.2019)

Moderation: Eva Wannenmacher

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Bilder aus Südtirol (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


10:00 Die Städter als Bauern (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Ernst Georg Berger, Werner Schmeisser
(Erstsendung 27.5.2018)

Überraschende Fakten: In Wien werden mehr Gurken und Tomaten geerntet als in jedem anderen österreichischen Bundesland. Acht von zehn in Österreich geernteten Auberginen kommen von dort. Jede zweite in Österreich geerntete Peperoni ist in Wien gewachsen. Darüber hinaus ist Wien die einzige Stadt der Welt mit ökonomisch bedeutendem Weinanbau innerhalb der Stadtgrenzen. Etwa 31 Prozent der Grünflächen Wiens werden landwirtschaftlich genutzt. Und dabei ist "Urban Gardening", das sich steigender Beliebtheit erfreut, noch nicht eingerechnet.


Universum
10:30 Wiener Wasser (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Film von: Georg Riha, Manfred Christ, Harald Pokieser
(Erstsendung 18.11.2010)

Die Bürgerinnen und Bürger Wiens verbrauchen täglich etwa 370 000 Kubikmeter Wasser. Für eine Millionenstadt ist das nicht ungewöhnlich. Doch kein Tropfen davon stammt aus der Donau. Alles, was getrunken und verkocht wird, was durch Duschen, Spülen und Trinkbrunnen in den Kanal und die Kläranlage rinnt, stammt aus den östlichen Kalkalpen. Die Dokumentation verfolgt die Wege des Wassers in und aus der österreichischen Hauptstadt. Das Rax-Schneeberg-Gebiet in Niederösterreich und der steirische Hochschwab sind jene natürlichen Wasserspeicher, aus denen seit fast 150 Jahren das Wasser nach Wien fließt. Es rinnt dem natürlichen Gefälle folgend über zwei Hochquellleitungen in die Bundeshauptstadt, wo es in großen Speichern gesammelt und über ein rund 3000 Kilometer langes Kanalnetz verteilt wird. Der Film erzählt, welche Wege dieser umgeleitete Bergbach durch die Stadt nimmt und wie das kostbare Nass sich und die Stadt verwandelt. Er zeigt, warum das Wiener Allgemeine Krankenhaus der größte Wasserverbraucher der Stadt ist, er begleitet das stark verschmutze Wasser durch eine der modernsten Kläranlagen der Welt und beobachtet seine wundersame Verwandlung auf dem Weg in die Donau.


11:20 Sommernachtskonzert Schönbrunn 2019 (100 Min.) (HDTV, Dolby Surround)

Musikalische Leitung: Gustavo Dudamel
Mitwirkende: Yuja Wang (Piano)

Programm: Leonard Bernstein, Ouvertüre zu "Candide" Johann Strauss (Sohn), "Jubilee Waltz", o.op. George Gershwin, "Rhapsody in Blue" (Fassung für Klavier und Orchester 1942) Max Steiner, "Casablanca-Suite" John Philipp Sousa, "Stars and Stripes Forever" Samuel Barber, "Adagio for Strings" Carl Michael Ziehrer, "Sternenbanner-Marsch", op. 460 Antonín Dvorák, Symphonie Nr. 9 in e-Moll, op. 95 "Aus der Neuen Welt", 4. Satz, Allegro con fuoco

Vor der Traumkulisse von Schloss Schönbrunn laden die Wiener Philharmoniker bei freiem Eintritt zu einem besonderen Open-Air-Ereignis ein: zum "Sommernachtskonzert Schönbrunn 2019". Es dirigiert Gustavo Dudamel. Solistin ist Yuja Wang. Die chinesische Pianistin verbindet große Virtuosität mit charismatischer Bühnenpräsenz. Mit Bernsteins "Rhapsody in Blue" in der Fassung für Klavier und Orchester bringt sie einen Publikumsliebling mit. Auf dem weiteren Programm stehen unter anderem Werke von Leonard Bernstein, George Gershwin, Anton Dvorák, Johann Strauß (Sohn). Die musikalische Leitung dieses stimmungsvollen Konzertes übernimmt der weltweit beliebte Stardirigent Gustavo Dudamel. Musik allen Menschen zugänglich machen: Dieses Ideal, für das sich der Venezolaner unermüdlich einsetzt, ist zu seinem Markenzeichen geworden. Durch seine Arbeit als Konzert- und Operndirigent auf vier Kontinenten inspiriert Dudamel Zuhörer aller Altersgruppen. Er ist zudem gern gesehener Gastdirigent der Wiener Philharmoniker. Die Wiener Philharmoniker gelten als prominenter Exportartikel Österreichs im Kulturbereich. Das Orchester möchte allen Gästen der Stadt genauso wie den Wienern ein musikalisches Live-Erlebnis bieten und knüpft damit an die Erfolge der letzten Jahre an. Etwa 100 000 Besucher waren es allein 2018, die dieses Highlight im Schlosspark genossen.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer … durch die Woche mit Christoph Süß (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 21.11.2019)

Moderation: Christoph Süß

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Kunst + Krempel (30 Min.) (HDTV, UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 16.11.2019)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus Schleswig-Holstein
Erstausstrahlung

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


15:00 Natur im Garten (30 Min.) (HDTV)
Folge 7 von 10
(Erstsendung 10.11.2019)

Wissenswertes und Service über naturnahes Gärtnern – präsentiert von Biogärtner Karl Ploberger. Aus seinem Schaugarten gibt er "Gartenpraxis"-Tipps zu Pflanzenkunde, Pflege und Gartenplanung und Lifestyle sowie Veranstaltungstipps. Herzstück jeder Folge ist der Gastgarten. Karl Ploberger unterhält sich mit Garten-Besitzern aus ganz Österreich. Zudem bereitet "Natur im Garten"-Koch Benjamin Schwaighofer in großer Regelmäßigkeit kulinarische Köstlichkeiten aus Obst, Gemüse und Kräutern zu. Er präsentiert Nützliches, Bekanntes und Vergessenes rund ums Beet. Saisonal: Kreatives aus dem Garten mit Sophie Palme.


15:30 Paragleit-Paradies Vorarlberg (35 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Bernhard Stadler
(Erstsendung 26.3.2017)

Vorarlberg mit seinen vielen verschiedenen Gebirgsformationen ist prädestiniert für den Paragleit-Flugsport. Die Dokumentation zeigt Flugimpressionen. Bei idealen thermischen Bedingungen pilgern Hunderte von Flugbegeisterten in die Talschaften im Dreiländereck am Bodensee. Der Film beschreibt auch die technischen Herausforderungen des Flugschirms bezüglich Konstruktion und Sicherheit.


16:05 Paradies in den Bergen (85 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2003

Rollen und Darsteller:
Katja Stern – Ursula Buschhorn
Johannes Assamer – Bernhard Schir
Christopher Stern – Wolf-Niklas Schykowski
Erik Stern – Michael Lesch
Frau Berger – Christine Reinhart

Regie: Hartmut Griesmayr
Drehbuch: Konstanze Breitebner

Katja begleitet ihren Sohn Christopher zur Kur in die Berge. Dort muss sie erkennen, dass ihre Ehe seit längerer Zeit nur noch ein Trümmerhaufen ist. – Österreichisches Heimatdrama. Katja, ihr Mann Erik und Sohn Christopher aus Leipzig sind eine scheinbar glückliche Kleinfamilie. Beide Eltern sind so karriereorientiert, dass sie nicht merken, dass ihr Sohn mehr Zuwendung bräuchte. Ein schwerer Asthmaanfall ist ein unerwarteter Hilfeschrei. Während Katja sich sofort der Pflege ihres Sohns widmet, plant Erik weiter ungerührt seine Karriere. Als Katja mit Christopher zur Kur in die Berge fährt, lernen sie Johannes, einen Grundbesitzer, kennen, der sich ihrer annimmt.


17:30 Ein Paradies für Pferde (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2006

Rollen und Darsteller:
Thomas Donnhofer – Francis Fulton-Smith
Dr. Bettina Kern – Susanne Michel
Karla Reisinger – Irina Wanka
Dr. Helene Berger – Karina Thayenthal
Hans Hader – Herbert Fux
Jakob Federer – Stefan Fleming
Felix Federer – Tommy Schwimmer

Regie: Peter Weissflog
Drehbuch: Peter Mazzuchelli

Thomas Donnhofer hat sein Gut in ein Therapiezentrum für Pferde verwandelt. Doch einigen Menschen ist das ein Dorn im Auge, zum Beispiel Bürgermeister Federer, der andere Pläne verfolgt. So unterstützt Federer nur zu gerne das Interesse einer großen Hotelkette an Donnhofers Gut. Auch privat muss sich Thomas Sorgen machen: Seine Beziehung steht auf dem Spiel.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Die empörte Republik (40 Min.) (HDTV)
Jakob Augstein unterwegs in Debatten-Deutschland
Film von: Jakob Augstein, Tim Klimes
(Erstsendung 14.9.2019)

Wo entstehen die Debatten von heute? Wer sind die Vordenker und Meinungsführer? Es hat sich viel gewandelt in den letzten Jahren im öffentlichen Diskurs. Meinung wird heute nicht mehr in Redaktionen, sondern im Netz gemacht, auf Facebook, Twitter oder YouTube. Was bedeutet das für eine demokratischen Gesellschaft? Steuern Algorithmen unsere Debatten? Welche Macht haben die, die diese Algorithmen programmieren? Und wird unsere Gesellschaft dadurch zwangsläufig ihrer Diskursherrschaft beraubt? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, begibt sich der Verleger und Journalist Jakob Augstein auf eine filmessayistische Reise durch die Republik. Er begegnet dabei Publizisten alter Schule wie Stefan Aust und Jan Fleischhauer. Sie kennen die Zeit der alten Debatten noch, in der einige wenige die Diskursherrschaft innehatten. Der langjährige "Spiegel"-Chefredakteur Aust blickt im Gespräch mit Jakob Augstein zurück: "Es ist zweifellos der Fall, dass die Debatten früher eleganter geführt wurden als heute. Das ist ja auch der Nachteil der Demokratie. Jeder Idiot darf wählen und jeder Idiot darf im Zweifel auch gewählt werden. Warum sollte dann nicht auch jeder Idiot im Internet seine Meinung veröffentlichen dürfen?" Nur, was folgt aus dieser Analyse? Braucht es eine Neuordnung des Diskurses? Jan Fleischhauer attestiert der heutigen Zeit etwas Sektiererisches, "das vor allem von der Linken ausgeht". Werden die akzeptierten Meinungskorridore immer enger – und falls ja, woran liegt das? Beim Besuch des Google-Büros in Berlin fragt Jakob Augstein im Gespräch mit NewsLab-Chefin Isabelle Sonnenfeld nach der Verantwortung der großen Tech-Konzerne: Beeinflussen Google, Facebook und Co. mittlerweile unsere gesellschaftlichen Debatten? Was es bedeutet, wenn eine Debatte im Netz entsteht, dort befeuert und begleitet wird, hat die ehemalige Europaabgeordnete Julia Reda im Rahmen des Urheberrechtsstreits erfahren. Beim Besuch in Brüssel berichtet sie Jakob Augstein, welche Vor- und Nachteile Online-Kommunikation aus ihrer Sicht hat. In Ihrem Film spüren Jakob Augstein und Regisseur Tim Klimes den Gründen für die zunehmende Polarisierung unseres Diskurses nach, analysieren die Möglichkeiten und Fallstricke der neuen Debatten-Architektur und sprechen auch über Phänomene


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satZuschauerpreis
20:15 Klassentreffen (90 Min.) (HDTV, AD)
Fernsehfilm Deutschland, 2019

Rollen und Darsteller:
Gesa – Annette Frier
Thorsten – Oliver Wnuk
Krischi – Charly Hübner
Marion – Jeanette Hain
Sven – Fabian Hinrichs
Herr Rebentisch – Burghart Klaußner

Regie: Jan Georg Schütte
Drehbuch: Jan Georg Schütte

25 Jahre ist es her, dass sie Abitur gemacht haben – oder es hätten machen können, wenn sie nicht vorher abgegangen wären, Ehrenrunden gedreht hätten oder schlichtweg gescheitert wären. Nun sehen sie sich beim Klassentreffen wieder, die ehemalige Klassenbeste, das ehemalige Genie, die Ex-Klassengöre, der Ex-Klassen-Arsch, Mitte 40 mittlerweile, und stehen auf einmal den Leuten gegenüber, mit denen sie sich damals ihr zukünftiges Leben erträumt haben. Doch was ist eigentlich mittlerweile in der Realität passiert? Mit den anderen, aber auch mit ihnen selbst?.

Annette Frier, Charly Hübner, Anja Kling, Jeanette Hain, Nina Kunzendorf, Fabian Hinrichs, Oliver Wnuk, Elena Uhlig, Kida Khodr Ramadan, Anna Schudt, Christian Kahrmann, Marek Harloff, Aurel Manthei, Nadja Zwanziger, Nicole Kersten, Guido Renner, Björn Jung: Das ist die eindrucksvolle Liste der Schauspielerinnen und Schauspieler, die ohne Textvorgabe und ausformulierte Geschichte antraten, um die 17 ehemaligen Klassenkameraden zu spielen. Burghart Klaußner schlüpfte in die Rolle des Lehrers, der sich ein Wiedersehen mit seinen alten Schülerinnen und Schülern nicht entgehen lassen will. Ohne den vollständigen Lebensweg aller anderen Figuren zu kennen, improvisierten die Akteure zwei Tage lang auf Basis ihrer Rollenprofile und der eigenen Lebenserfahrung, Sie begaben sich in unvorhersehbare Situationen, verblüfften die anderen – und wahrscheinlich manchmal auch sich selbst – mit Schlagfertigkeit und dramaturgischer Fantasie und entwickelten auf diese Weise Momente und Geschichten voller Witz, Melancholie und Wahrhaftigkeit. Das umfangreiche, 130 Stunden lange Material, das von 24 Kameras eingefangen wurde, wurde im Schnitt gesichtet, ausgewertet und zu einem 90-minütigen Fernsehfilm verdichtet. "Klassentreffen" ist nach den hochgelobten und preisgekrönten Improvisations-Filmen "Altersglühen – Speed Dating für Senioren" und "Wellness für Paare" Jan Georg Schüttes dritter Fernsehfilm in Folge, bei dem die Schauspielerinnen und Schauspieler kein Drehbuch, sondern lediglich Rollenprofile erhalten und auf dieser Grundlage improvisiert haben. Wieder war ein namhaftes Ensemble der Einladung Jan Georg Schüttes gefolgt, und wieder war der technische Aufwand enorm.

3sat zeigt vom Samstag, 23., bis zum Donnerstag, 28. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle elf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 23. November, 20.00 Uhr, bis zum 29. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Klassentreffen" lautet die Telefonnummer 0137 4141 – 01.


3satZuschauerpreis
21:45 Stumme Schreie (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2019

Rollen und Darsteller:
Jana Friedrich – Natalie Belitski
Prof. Kurt Bremer – Juergen Maurer
Nicole Binder – Hanna Hilsdorf
Ronnie – Julius Nitschkoff
André Malischka – Timur Bartels

Regie: Johannes Fabrick
Drehbuch: Thorsten Näter
Roman: Michael Tsokos, Saskia Guddat

Die junge Ärztin Jana wird während eines Praktikums an einem Hamburger Institut für Rechtsmedizin mit dem Schicksal misshandelter Kinder konfrontiert. Jana Friedrich ist eine junge, engagierte Ärztin aus der Provinz, die gerade ihre Facharzt-Ausbildung als Rechtsmedizinerin absolviert, als sie ein Praktikum in einem renommierten Hamburger Institut für Rechtsmedizin bekommt. Ein Traum wird wahr für sie. Ein Praktikum bei ihrem großen Vorbild Kurt Bremer, einer Koryphäe auf seinem Gebiet. Jana hat alle seine Bücher gelesen. Sie weiß, dass die Arbeit in diesem Bereich kein fortwährender Kriminalfilm ist. Doch sie ist schockiert, als sie statt mit spannenden Kriminalfällen mit diversen Fällen misshandelter Kinder konfrontiert wird. Wie schwer es ist, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und die Kinder ihren Peinigern zu entziehen, erlebt Jana bald hautnah. Als sie und ihr Mentor sogar vor Gericht scheitern, obwohl ein Säugling zu Tode gekommen ist, beschließt sie, sich aktiver als bisher einzuarbeiten und sich konsequent einzumischen. Damit riskiert sie nicht nur den Unwillen von Eltern und Behörden, sie riskiert ihre Zulassung als Ärztin und bringt sich selbst in Gefahr. Doch Janas Rebellion trägt Früchte. Nach Fallbeispielen aus dem Sachbuch "Deutschland misshandelt seine Kinder" von Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat hat Thorsten Näter ein unter die Haut gehendes Drehbuch entwickelt.

3sat zeigt vom Samstag, 23., bis zum Donnerstag, 28. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle elf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 23. November, 20.00 Uhr, bis zum 29. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Stumme Schreie" lautet die Telefonnummer 0137 4141 – 02.


23:15 Der Chinese (85 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 1 von 2
Thriller Deutschland / Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Birgitta Roslin – Suzanne von Borsody
Staffan – Michael Nyqvist
Vivi Sundberg – Claudia Michelsen
Qui Hong – Amy J. Cheng
Ya Ru – Jimmy Taenaka
Sture Hermansson – August Schmölzer

Regie: Peter Keglevic
Drehbuch: Léonie-Claire Breinersdorfer, Fred Breinersdorfer
Roman: Henning Mankell

An einem frostigen Januartag macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung: In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, 19 Menschen wurden bestialisch ermordet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von dem Vorfall liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andrén unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten sind mit ihr verwandt. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt.

Der Thriller hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht.

Den zweiten Teil des Spielfilms "Der Chinese" zeigt 3sat am Sonntag, 24. November, um 23.15 Uhr


00:40 Maischberger (75 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 20.11.2019)

Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.


01:55 lebensArt (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 18.11.2019)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


02:55 das aktuelle sportstudio (85 Min.) (HDTV)

Moderation: Jochen Breyer

"das aktuelle sportstudio" berichtet von den Spielen der 1. Bundesliga, zeigt Ausschnitte des Abendspiels als Free-TV-Premiere und den Sport des Tages. Nicht fehlen darf die Torwand. Hintergründig und informativ: Die Moderatoren talken mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars, die sich auch an der Torwand beweisen müssen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


04:20 Landträume (45 Min.)
In Cornwall
Film von: Kristian Kähler
(Erstsendung 12.5.2011)

Die südenglische Region Cornwall liegt im Einflussbereich des warmen Golfstroms. Deshalb gedeihen dort Pflanzen, die man sonst nur aus tropischen Breiten kennt. In Cornwall entstand über die Jahrhunderte hinweg eine vielfältige Gartenkultur. Sie wird bis heute gepflegt, sowohl in den Herrenhäusern des Adels als auch von gärtnernden Ruheständlern und Städtern, die ihren Traum vom Leben auf dem Land verwirklichen wollen. Die Reihe "Landträume" porträtiert Gartenliebhaber in einigen der schönsten Regionen Europas.


05:05 Landträume (40 Min.)
In Andalusien
Film von: Peter Podjavorsek, Mirja Pape
(Erstsendung 13.5.2011)

Zauberhaft verwunschene Gärten findet man in Spaniens südlichster Region Andalusien - obwohl die Sonne dort oft erbarmungslos brennt und Wasser äußerst rar ist. Bereits vor Jahrhunderten entstanden in der kargen Landschaft traumhafte Gartenanlagen. Möglich wurden sie durch raffinierte Bewässerungssysteme, die die Mauren, die im Jahr 711 in das christliche Andalusien eindrangen, einst errichteten. Die Reihe "Landträume" porträtiert Gartenliebhaber in einigen der schönsten Regionen Europas.


05:45 Sansibar – Trauminseln zwischen Armut und Aufbruch (25 Min.)
Film von: Melanie Haack
(Erstsendung 14.11.2019)

Vor der Küste Tansanias im Indischen Ozean liegt ein Archipel mit einem verheißungsvollen Namen: Sansibar. Doch seine Geschichte ist düster. Über Jahrhunderte blühte dort der Sklavenhandel. Davon zeugen noch heute verfallende Paläste aus Kolonialzeiten, aber auch Museen und Gedenkstätten. Zu den neuen Einnahmequellen der Inseln gehört der Anbau von Algen. Die Ernte ist Frauenarbeit, doch den Profit mit den in Europa begehrten Pflanzen machen andere. Doch das Land hat noch ganz andere Probleme. Viele Dörfer entstanden in Überschwemmungsgebieten. Immer wieder drohen durch die Wassermassen Malaria und Cholera. Um die betroffenen Gebiete besser zu schützen und die Ansiedlung neuer Ortschaften sicherer zu machen, kommt neue Technologie zum Einsatz, deren Handhabe von den Einheimischen erst erlernt werden muss: Drohnen.


06:10 – 06:15 3satTextVision (5 Min.)

*

Sonntag, 24. November 2019


06:15 makro (30 Min.) (HDTV)
Nullzins frisst Geld
(Erstsendung 22.11.2019)

Moderation: Eva Schmidt

Milliarden an Zinseinkünften gehen den Sparern jedes Jahr verloren. Dagegen ist das Schuldenmachen für den Staat durch die Nullzinspolitik der EZB so günstig wie noch nie. Historisch niedrig ist auch das Baugeld. Sabine Lautenschläger, deutsche Vertreterin im Direktorium der EZB, hat daraufhin das Handtuch geworfen. Der Frust über eine zu lockere Geldpolitik ist offenbar der Grund für ihr vorzeitiges Ausscheiden. Als eine seiner letzten Amtshandlungen verkündete EZB-Präsident Mario Draghi eine weitere Verschärfung des Strafzinses. Nun müssen die Banken noch tiefer in die Tasche greifen, wenn sie ihr Geld bei der Europäischen Zentralbank parken. Mit diesem Schritt will die EZB mehr Geld in die Wirtschaft der vor allem konjunkturschwachen EU-Länder pumpen. Das hat weitreichende Auswirkungen für den deutschen Sparer. Den Zinsschaden seit 2010 hat die DZ Bank auf 358 Milliarden Euro beziffert. Sparer bekommen nichts mehr für ihr Erspartes. Aber nicht nur das: Banken geben die Strafzinsen teilweise bereits an die Kunden weiter. Die Münchner Sparkasse geht noch einen Schritt weiter und will bis Jahresende die Prämien-Sparverträge von 28 000 Kunden kündigen. Andere Sparkassen könnten folgen. Am 1. November tritt Christine Lagarde in die Fußstapfen von Mario Draghi. Nicht zur Freude der Gegner des "System Draghi". Denn es gibt nur wenig Hoffnung, dass sich der Kurs unter der designierten Nachfolgerin ändern wird.


06:45 Tele-Akademie (45 Min.)
Prof. Dr. Elsbeth Stern: Intelligentes Lernen und nützliches Wissen
(Erstsendung 17.11.2019)

Wissen ist kein "Eintrag im Lexikon", der kopiert und abgespeichert wird, sondern eine Verknüpfung im Gehirn. Dass dabei Übung den Meister macht, ist allgemein bekannt. Dass die Übung allerdings intelligent angelegt sein muss, wird oftmals nicht berücksichtigt. Das Ergebnis ist in vielen Fällen "träges Wissen", das nicht auf neue Situationen übertragen werden kann, erläutert Elsbeth Stern in ihrem "Tele-Akademie"-Vortrag. Sie zeigt auf, wie Lernen gestaltet sein sollte, um "verwertbares Wissen" zu vermitteln. In einem Zusammenspiel von Vorwissen und verstehendem Lernen, also einem aktiven Konstruktionsprozess, entstehe ein Wissen, das auch auf andere Wissensbereiche und Komplexe angewendet, kontinuierlich erweitert und gegebenenfalls revidiert werden könne. Professor Dr. Elsbeth Stern lehrt empirische Lehr- und Lernforschung an der ETH Zürich und leitet das dortige Institut für Verhaltensforschung. Seit über 20 Jahren erforscht sie den Erwerb, die Veränderung und die Nutzung von Wissen.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Sternstunde Philosophie
09:05 Demos, Sitzblockaden, Ausschreitungen – Wo endet der zivile (60 Min.)
Ungehorsam?
(Erstsendung 13.10.2019)

Nach "Fridays for Future" kommt nun die Bewegung "Extinction Rebellion". Sie fordert in spektakulären Aktionen sofortige Maßnahmen gegen den Klimawandel und ruft zu zivilem Ungehorsam auf. Beginnt die Veränderung der Welt auf der Straße? Ziviler Ungehorsam hat eine lange Tradition. Der Sozialphilosoph Robin Celikates sieht in den sozialen Bewegungen eine Chance, Probleme auf den Tisch zu bringen, die von der Politik lange ignoriert wurden. Große gesellschaftliche Veränderungen sind nicht selten über solche Bürgerproteste erkämpft worden – man denke an den Widerstandskämpfer Gandhi, die griechische Antigone, den Aussteiger Henry David Thoreau oder an Rosa Parks, die mit ihrer Weigerung, ihren Sitzplatz einem weißen Fahrgast zu überlassen, der Bürgerrechtsbewegung in den USA zum Durchbruch verhalf. Doch heiligt der Zweck alle Mittel? Muss Protest gewaltfrei bleiben? Und wann wird Widerstand zur Pflicht, wie Bertold Brecht einst fragte?


10:05 lesenswert (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 21.11.2019)

Zu Gast bei Denis Scheck sind diesmal Katerina Poladjan und Melanie Walz. Katerina Poladjans dritter Roman "Hier sind Löwen" stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Das Werk erzählt von der Berliner Buchrestauratorin Helen, die nach Armenien reist, um dort besondere Techniken der Erhaltung historischer Werke zu erlernen. Der Aufenthalt in Jerewan führt Helen in ihre eigene Familiengeschichte. Katerina Poladjan ist eine deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin. Sie wurde in der Sowjetunion geboren und kam als Kind Ende der 1970er-Jahre nach Deutschland. Ihr Großvater überlebte den Völkermord an den Armeniern. Katerina Poladjan studierte Angewandte Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Philosophie und Kunst. Sie hat viele Auszeichnungen und Stipendien erhalten. Sie schreibt Romane, Essays und Theatertexte. Melanie Walz hat gerade ein über 1000-seitiges Werk aus dem Englischen neu übersetzt: "Middlemarch" ist der berühmteste Roman von Mary Ann Evans, die unter dem Pseudonym "George Eliot" schrieb. Vor 200 Jahren, am Am 22. November 1819, wurde sie geboren. Das Buch beschreibt die englische Provinz und ihre Bewohner in all ihrer Skurrilität und gilt bis heute als Höhepunkt englischer Romankunst des 19. Jahrhunderts. Denis Scheck unterhält sich mit Melanie Walz über ihre Arbeit als Übersetzerin und über drei Bücher, die sie mitgebracht hat und die sie als ihre "Lebensbücher" bezeichnet. Melanie Walz übersetzt seit den 1980er-Jahren Belletristik aus dem Englischen und Französischen ins Deutsche, unter anderem Werke der Schriftstellerinnen Lily Brett, Antonia S. Byatt, Patricia Highsmith und Annie Proulx. 2015 wurde sie mit dem Übersetzerpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.


10:35 Literaturclub (75 Min.)

"Literaturclub" diskutiert die neuesten literarischen Entdeckungen und gibt Orientierungshilfe im Buchmarkt. In der Gesprächssendung werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen.


11:50 Matera – Von der Steinzeit in den Cyberspace (40 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Hansjürgen Schmölzer
(Erstsendung 25.3.2019)

Matera in Süditalien ist im Jahr 2019 Kulturhauptstadt Europas. Die Stadt zählt zu den am längsten dauerhaft von Menschen besiedelten Orten der Welt. Die Sassi, die Höhlenwohnungen von Matera, werden seit 9000 Jahren bewohnt und haben den Ort auch zu einer beliebten Film-Location für große internationale Filmproduktionen gemacht. Während Armut, Verfall, die Abwanderung der Jugend und organisierte Kriminalität Italiens Süden prägen, wird in Matera eine gegenläufige Entwicklung spürbar. Der Film begleitet eine Gruppe junger kreativer Menschen, die alle ganz bewusst wieder nach Matera zurückgekommen sind und dort das Co-Living-Kollektiv "Casa Netural" aufgebaut haben. Sie wollen mit ihren Projekten die Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen, die eine Gesellschaft im Zeitalter des Internet auch in ländlichen Regionen hat.


12:30 kinokino extra (30 Min.) (HDTV)
Man spricht Deutsch – Segen und Fluch der Synchronbranche
Film von: Florian Kummert
Erstausstrahlung

Präzises Timing, gepaart mit einer eleganten Eindeutschung: Synchronsprechen ist oft ein Knochenjob, der – so rumort es in der Branche – immer weniger gewürdigt wird. "kinokino extra" blickt in die Synchronbranche, in der oft unter hohem Druck gearbeitet wird, und spricht mit Legenden wie Rainer Brandt. In den 1970er-Jahren erhob er Kalauersynchronisieren in Serien wie "Die 2" oder in Bud-Spencer-Filmen zur Kunstform. In Deutschland klingt das Kino deutsch – egal aus welchem Land die Filme kommen. Elmar Wepper adelte nicht nur Doris Dörries "Kirschblüten" als Schauspieler. Auch wenn Mel Gibson auf der Leinwand auftaucht, ist in der deutschen Fassung Elmar Wepper zu hören. Manchmal spricht ein Synchronschauspieler diverse Stars: Thomas Danneberg ist nicht nur Terence Hill, sondern auch Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger. Durch die weltweit gleichzeitig stattfindenden Kinostarts müssen Synchronsprecher oft unter hohem Druck arbeiten – ohne entsprechende Anerkennung: Sprecher Marcus Off, der in den ersten drei "Fluch der Karibik"-Filmen Johnny Depp synchronisiert hat, musste gegen Disney vor Gericht ziehen, um angemessen vergütet zu werden.


13:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Österreich-Bild
13:05 Ein Jahr am Wilden Berg (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Waltraud Paschinger
(Erstsendung 24.3.2019)

Es ist eine aufregende und geheimnisvolle Welt am "Wilden Berg" in Mautern. Seit mehr als 50 Jahren kann man dort in einem außergewöhnliche Wildpark die Alpentierwelt erleben. Der Film widmet sich dem steirischen Wildpark und gibt spannende, seltene und lustige Einblicke in das Zusammenleben von Mensch und Tier. Er zeigt die Abenteuer von Wölfen, Geiern, Waschbären und Co. und begleitet Jungtiere in der Frühlings- und Sommerzeit. Der Film zeigt auch jene besonderen Momente der Herbst- und Wintermonate, die sonst im Verborgenen bleiben – wenn der Tierpark geschlossen ist und Bären in Strohnestern schlafen, Yaks und Hirsche ins Tal wandern und weiße Wölfe im Schnee spielen.


13:30 La Réunion – Naturwunder im Indischen Ozean (15 Min.) (HDTV)
Film von: Kerstin Woldt
(Erstsendung 19.3.2009)

Wer nach La Réunion im Indischen Ozean reist, fährt nach Frankreich – die offizielle Sprache ist Französisch, die Währung der Euro: Die Insel ist französisches Übersee-Departement. Der Reisende fühlt sich allerdings eher wie auf Hawaii oder in der Karibik – La Réunion ist eine tropische Insel in Nachbarschaft zu Madagaskar und Mauritius und fasziniert durch eine überwältigende vulkanisch geprägte Landschaft und traumhafte Sandstrände. La Réunion war Topthema der Nachrichtenberichterstattung in Deutschland, als der Vulkan Piton de la Fournaise im April 2007 ausgebrochen war und glühende Lavaströme über den Südosten der Insel flossen. Für die Bewohner kein ungewöhnliches Ereignis: Der Piton de la Fournaise, zu Deutsch "Schmelzofen", ist einer der aktivsten Vulkane der Erde. Die ganze Insel ist aus vulkanischer Aktivität entstanden. Zahlreiche spektakuläre, inzwischen grün überwucherte Kraterkessel und der über 3000 Meter hohe erloschene Vulkan Piton de la Neige zeugen davon.


13:45 Abenteuer Ozean (45 Min.)
Zwischen Jägern und Gejagten
Folge 1 von 3
Film von: Andreas Ewels, Thomas Behrend
(Erstsendung 4.12.2006)

Einmal im Jahr spielt sich vor der Ostküste Südafrikas ein gewaltiges Spektakel ab: Haie und Delfine peitschen durch das Wasser, Vögel stürzen sich kopfüber in die Fluten. Der Grund, warum sich die Fischjäger so zahlreich versammeln, ist eines der größten Phänomene im Tierreich: Ein gigantischer Sardinenschwarm wandert genau dort die Küste entlang. Der Film verfolgt die beeindruckende Wanderung der Sardinen. Woher wissen die Jäger, wann die Sardinen eintreffen, und wie schaffen sie es, viele Hundert Kilometer zurückzulegen, um zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein?


14:30 Abenteuer Ozean (45 Min.)
Am Riff der Teufelsrochen
Folge 2 von 3
Film von: Andreas Ewels, Thomas Behrend
(Erstsendung 4.12.2006)

Groß und dunkel schwebt er über dem Riff: der Teufelsrochen. Der Film erzählt einen Unterwasserkrimi, in dem Teufelsrochen, Wal- und Tigerhaie die Hauptrollen spielen. Zahlreiche Legenden ranken sich um das majestätische Tier, das bis zu sieben Meter Spannweite und zwei Tonnen Gewicht haben kann. Eine Begegnung mit einem Teufelsrochen ist ein Erlebnis, und so wissen die Fischer im Norden Mosambiks vieles zu erzählen. Zum Beispiel, dass die Riesenmantas, wie sie auch genannt werden, klaffende Bisswunden tragen. Woher stammen ihre Verletzungen? Und weshalb kommen die Rochen an das Riff vor Mosambik?


15:15 Abenteuer Ozean (45 Min.)
Unter weißen Haien
Folge 3 von 3
Film von: Andreas Ewels, Thomas Behrend
(Erstsendung 4.12.2006)

Er ist als Killer verschrien und wird oft als blutrünstige Bestie in den Medien präsentiert: der Weiße Hai. Begegnungen mit ihm laufen tatsächlich nicht immer glimpflich ab. Der Film geht den Geheimnissen des Weißen Hais in der Shark Alley, der "Allee der Haie" vor Südafrika, auf den Grund. Er taucht ein in die Welt des Räubers, erforscht sein Jagdverhalten und zeigt junge Seebären, die nur wenige Meter vor dem Hai unbehelligt spielen. Dabei kommen der Filmautor Thomas Behrend und sein Team dem Weißen Hai ungewöhnlich nahe. Einen mit einem Sender versehenen Hai verfolgt Behrend 24 Stunden lang. Sein Fazit: Der große Weiße Hai ist kein brutaler Jäger.


16:00 Mit dem Zug durch Südengland (45 Min.) (HDTV)
Film von: Susanne Mayer-Hagmann
(Erstsendung 13.6.2013)

Südengland bietet nicht nur Bilderbuchlandschaften mit grünen Weiden und sanften Hügeln, sondern auch eine große Vielfalt an verschiedensten historischen Eisenbahnen. "Wir wollen die Vergangenheit bewahren in der Gegenwart für die Zukunft" – so lautet das Credo eines Museums-Eisenbahners in dieser Dokumentation, die zu einer Reise mit dem Zug durch Südengland einlädt. Ausgangspunkt ist die Grafschaft Kent. Hier reist das Kamerateam auf der "Romney, Hythe & Dymchurch Railway", einer Eisenbahnstrecke durch die sogenannte Romney March direkt an der Kanalküste bis auf die Landspitze Dungeness. Die dortige Museumsbahn zeichnet sich durch ihre Größe aus: Loks und Wagen sind im Maßstab 1:3 gebaut. Nicht unweit von ihrem Betriebsmittelpunkt New Romney liegt das Schloss Hever Castle, in dem Anne Boleyn, die zweite der sechs Ehefrauen von König Heinrich VIII. von England, ihre Kindheit verbrachte. Berühmt ist die riesige Gartenanlage, die Anfang des 20. Jahrhunderts in der umliegenden Marschlandschaft errichtet wurde. Nicht weniger berühmt sind die Kalkklippen im angrenzenden Sussex, die durch den Ansturm des Meeres jährlich schrumpfen. Obwohl alles, was am Rand dieser Klippen jemals gebaut wurde, mittlerweile längst abgerutscht oder abgerissen ist, steht die weiße Felsküste unter Naturschutz. Ebenfalls an der Küste, aber ein wenig weiter Richtung Osten im einst mondänen Seebad Brighton, fährt die älteste elektrische Straßenbahn auf ihrer Stecke am Strand entlang: "Volk's Electric Railway". Ihr Erbauer Magnus Volk hat Ende des 19. Jahrhunderts zum Erstaunen der Bevölkerung und der Badegäste ein zweites bahntechnisches Unikum konstruiert, das nach dem langbeinigen Spinnentier Weberknecht "Daddy Long Legs" genannt wurde. Überreste davon gibt heutzutage das Meer bei Ebbe frei. Im Landesinneren, nahe dem Städtchen East Grinstead, findet sich eine der ältesten Museumsbahnen in Großbritannien: die "Bluebell Railway". Sie wurde 1960 eröffnet und fährt auf Normalspur unter Dampf. Ihr Verein besitzt eine der größten Loksammlungen des Landes. Mehr im Südwesten Englands, an der Steilküste von Devon, liegt einer der ungewöhnlichsten Geheimtipps des Landes in Sache Eisenbahn: die Wasserballastbahn "Lynton & Lynmouth Cliff Railway". Sie bewältigt auf 570 Promille Steigung einen Höhenunterschied von über 120 Metern. Im Nationalpark Exmoor hinter der Küste Devons und seiner Nachbargrafschaft Somerset zieht eine der ältesten Pferderassen der Welt frei umher: die Exmoor-Ponys drohten einst auszusterben, heute sind sie wieder zahlreich vertreten und für Freizeitaktivitäten neu entdeckt. Die längste Museumsbahn in Südengland mit rund 36 Kilometern Länge hat ihr Hauptquartier direkt in der wunderschönen Bucht von Minehead aufgeschlagen. Die "West Somerset Railway" trägt viel dazu bei, dass die Region zu einem attraktiven Ausflugsziel geworden ist. Und wer dann noch ein i-Tüpfelchen auf seine Reise durch Südengland setzen möchte, besucht zum einen das Dorf Cheddar, wo der berühmte Cheddar-Käse nach altbewährter Tradition hergestellt wird, und zum zweiten die Cheddar-Schlucht, in deren Höhlen die Käselaibe zu ihrer Vollendung heranreifen.


16:45 Diana (105 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(Caught in Flight)
Spielfilm Frankreich / Großbritannien / Schweden / USA, 2013

Rollen und Darsteller:
Diana – Naomi Watts
Hasnat Khan – Naveen Andrews
Paul Burrell – Douglas Hodge
Oonagh Toffolo – Geraldine James
Patrick Jephson – Charles Edwards

Regie: Oliver Hirschbiegel

Die Prinzessin von Wales ist die berühmteste Frau der Welt, als sie kurz vor ihrer Scheidung von Prinz Charles dem muslimischen Arzt Hasnat begegnet, ihrer letzten großen Liebe. Am 20. November 1995 sendet die BBC ein Interview, das die englische Prinzessin Diana, Ehefrau des Thronfolgers Charles und Mutter der gemeinsamen Söhne William und Harry, kurz zuvor ohne Wissen der königlichen Familie und gegen den Rat ihres Pressechefs im Kensington Palast hat aufzeichnen lassen. In dem Interview spricht Diana von der nicht enden wollenden Affäre ihres Mannes mit seiner Jugendfreundin Camilla Parker Bowles und darüber, dass sie nicht davon ausgehe, Königin von England zu werden. Stattdessen würde sie es bevorzugen, eine "Königin der Herzen" zu sein. Kurze Zeit später willigt die Queen in die Scheidung ein. Diana ist wieder Single, auch ihre beiden Söhne sieht sie selten. Sie ist viel allein. Kurz zuvor hatte sie im Londoner Royal Kensington Hospital den Herzchirurgen Hasnat Khan kennengelernt. Die ständige Verfolgung und Belagerung durch Paparazzi macht es beiden schwer, sich unbemerkt zu treffen. Eine Zeitlang gelingt es ihnen, die Beziehung geheim zu halten, doch schließlich findet sich auch Hasnat als neuer Liebhaber der Prinzessin auf den Titelseiten der Klatschpresse wieder – sehr zu seinem Missfallen. Nach einem ersten großen Streit versöhnen sich Diana und Hasnat zwar wieder, sprechen sogar über ein gemeinsames Leben außerhalb Englands. Doch Hasnat wird klar, dass er an der Seite von Diana nie ein normales Alltags- und Berufsleben führen kann.

Oliver Hirschbiegel ("Der Untergang") inszenierte die auf wahren Ereignissen basierende Geschichte aus dem Leben der 1997 tödlich verunglückten Prinzessin Diana, der "Königin der Herzen". Der Spielfilm, der nach einem Buch von Kate Snell mit dem Titel "Diana: Her Last Love" entstand, stellt die wichtigsten Stationen im Leben der Prinzessin mit bemerkenswerter Genauigkeit nach. Dazu gehören das legendäre BBC-Interview, das Engagement für die Ächtung von Landminen, Londoner Straßenszenen, aber auch die letzten Tage auf einer Jacht im Mittelmeer. Naomi Watts hatte den Mut, die schwierige Rolle anzunehmen, und verleiht ihrer Diana authentische Präsenz und Nahbarkeit. "Nicht nur für Fans: Hommage an die Königin der Herzen", schrieb "TV Spielfilm" anlässlich des Kinostarts von "Diana".


18:30 SCHWEIZWEIT (30 Min.)
Das Sumpfgebiet des Neuenburgersees
Film von: Régis Migy
Erstausstrahlung

Das Naturreservat Grande Cariçaie zieht sich am gesamten Südufer des Neuenburgersees entlang und ist das größte Schutzgebiet der Schweiz. Das aus Mooren, flachen Gewässern und Wäldern gebildete Naturreservat bildet den Lebensraum für rund 800 Pflanzen- und 10 000 Tierarten. Michel Antoniazza, auch "Kind des Sumpfes" genannt, hat sich seit über 40 Jahren dem Schutz des Sumpfgebietes verschrieben. Nun gibt er sein Wissen an die neue Generation weiter. "SCHWEIZWEIT" folgt ihm in die typischen Ried- und Schilfzonen, wo Zugvögel auf ihrem Weg nach Süden nisten. Ein eindrucksvoller Bericht und großartige Bilder zeigen, welche Arbeit Michel Antoniazza für den Erhalt des Sumpfgebietes geleistet hat.


19:00 heute (10 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


NZZ Format
19:10 Tempo, Tempo: der Mensch im Sog der Beschleunigung (30 Min.)
Film von: Sebastian Günther
(Erstsendung 24.1.2019)

Die Zeit rast, das Leben wird immer schneller: So empfinden das viele Menschen. Tatsächlich bewegen wir uns seit dem Beginn der Massenmobilität immer schneller. Diese Beschleunigung des Lebens ist oft ein Gewinn, wird aber auf individueller Ebene auch immer öfter zum Problem. Kann man der Beschleunigung entkommen? Ein "NZZ Format" über die Beschleunigung als Fluch und Segen des modernen Lebens. Die Beschleunigung bringt den Menschen in eine nie enden wollende Spirale aus Tempo und Leistung. Um den steigenden Zeitdruck zu bewältigen, versuchen wir, noch schneller zu arbeiten oder mehrere Dinge auf einmal zu tun. Stoßen wir irgendwann an die Grenze der Leistungsfähigkeit? Oder müssen wir schlicht und ergreifend lernen, mit dem hohen Tempo besser umzugehen?


19:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (20 Min.)
Der Rideau-Kanal, Kanada – Eine Romanze zwischen Natur und Technik
Film von: Horst Brandenburg
(Erstsendung 31.10.2010)

Der Rideau-Kanal im Südosten Kanadas ist von wilder, natürlicher Schönheit, obwohl er ein von Menschen geschaffener Wasserweg ist. Der Film stellt die längste Wasserstraße Nordamerikas vor. Über 200 Kilometer, von der kanadischen Hauptstadt Ottawa nach Kingston am Ontariosee, führen 43 Schleusen durch die weiten Seenlandschaften, die der Kanal mit dem Lauf des Rideau-Flusses verbindet: eine technische Meisterleistung des frühen 19. Jahrhunderts. Seit seiner Eröffnung 1832 ununterbrochen in Betrieb, ist er außerdem der einzige Kanal des Kontinents, der noch genauso funktioniert, wie ihn seine kolonialen britischen Erbauer errichten ließen. Natur und Tiere haben ein symbiotisches Leben mit dem Kanal entwickelt. Hier herrschen eigene Gesetze. Es ist das stille Wasser, verbunden mit den handbetriebenen Schleusentoren, die den Takt der Zeit angeben. Nur an seiner Anfangs- und Endpforte erhebt sich die Kanalarchitektur als imposantes Bauwerk vorindustrieller Geschichte. Burgartige Befestigungs- und Wehranlagen: Fort Henry in Kingston zwischen Ontariosee und Sankt-Lorenz-Strom gelegen, markiert noch heute kanadische Hoheit. Denn Motivation und Strategie der Erbauer war einst militärpolitisch begründet. Der Rideau-Kanal sollte eine Waffe sein im Konflikt mit den jungen Vereinigten Staaten von Amerika, um freien Transport von Militärgütern und Menschen im kanadischen Hinterland zu garantieren. Der Rideau-Kanal jedoch hat nie seinem eigentlichen Zweck gedient, denn es herrschte bald Frieden zwischen den kanadischen und amerikanischen Völkern. So hat ihn schlichtweg die Bevölkerung erobert. Heute zählt die Region in der Provinz Ontario zu den begehrtesten Erholungs- und Freizeitgebieten Nordamerikas. Eine Romanze zwischen Natur und Technik. Diese friedliche Umwidmung eines großen militärischen Bauwerkes durch die Bevölkerung ist ohne Beispiel. Wie auch der Rideau-Kanal zu den wenigen Orten auf der Erde gehört, an dem gleichermaßen Natur und menschliche Kulturleistung unter den Schutz der UNESCO gestellt wurden.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satZuschauerpreis
20:15 Play (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2019

Rollen und Darsteller:
Jennifer Reitwein – Emma Bading
Frank Reitwein – Oliver Masucci
Ariane Reitwein – Victoria Mayer
Pierre – Jonas Hämmerle
Dr. Nicole Gerber – Ulrike C. Tscharre
Louise – Anna Jung
Vicky – Berit Vander
Line – Nadja Sabersky
Shayla – Shayla Giap

Regie: Phillip Koch
Drehbuch: Philip Koch, Hamid Baroua

Jennifer, 17, für die Gaming schon immer zum Alltag gehört, fühlt sich unwohl und einsam. Kürzlich mit ihren Eltern umgezogen, findet sie keinen Anschluss bei den neuen Mitschülern. Angefixt durch das Virtual-Reality-Game "Avalonia" wird Spielen allmählich zu ihrem Lebenselixier. Jennifer vernachlässigt ihre schulischen und familiären Verpflichtungen. Über sämtliche Ermahnungen und Verbote setzt sie sich für jede kostbare Spielsekunde hinweg. Dafür hintergeht sie auch ihre Eltern. Nur das heimliche, exzessive Abtauchen in die virtuelle Fantasy-Welt von "Avalonia" scheint Jennifer glücklich zu machen. Dabei gerät ihr Leben zwischen realer und virtueller Welt vollkommen aus der Balance.

3sat zeigt vom Samstag, 23., bis zum Donnerstag, 28. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle elf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 23. November, 20.00 Uhr, bis zum 29. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Play" lautet die Telefonnummer 0137 4141 – 03.


3satZuschauerpreis
21:45 Tatort (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Murot und das Murmeltier
Fernsehfilm Deutschland, 2018

Rollen und Darsteller:
Kommissar Felix Murot – Ulrich Tukur
Magda Wächter – Barbara Philipp
Stefan Gieseking – Christian Ehrich
Nadja Eschenbach – Nadine Dubois
Polizist Dreher – Tom Lass

Regie: Dietrich Brüggemann
Drehbuch: Dietrich Brüggemann

Morgens um 7.30 Uhr klingelt das Telefon von LKA-Ermittler Felix Murot. Seine Assistentin Magda Wächter teilt ihm mit, dass es eine Geiselnahme in einer Bank gibt und er sofort kommen muss. "Wer überfällt denn heute noch eine Bank?", murmelt Murot. "Wahrscheinlich wieder ein verzweifelter Amateur." Wächter soll schon mal alles vorbereiten. Es ist ja Routine. Murot fährt zum Tatort, legt sich eine Schutzweste an und begibt sich in die Bank. Dort will er den Geiselnehmer zur Aufgabe zu überreden. Dank gelernter Polizeipsychologie kann er den Geiselnehmer überzeugen, sich zu stellen. Doch im letzten Moment geht irgendetwas schief. Murot wird erschossen – und wacht schweißgebadet zu Hause wieder auf. Sein Telefon klingelt. Es ist Wächter. Sie ruft ihn zu einem bewaffneten Banküberfall mit Geiselnahme. Ein Routinefall – so scheint es. Murot fürchtet um seinen Verstand …

Beim "Festival des deutschen Films" in Ludwigshafen ist "Tatort: Murot und das Murmeltier" Anfang September 2018 mit dem Filmkunstpreis ausgezeichnet worden. Laut Jury lobe der Film "in überzeugender und raffinierter Weise die Zeitschleife, in der das Überangebot der Krimi-Produktion des Fernsehens steckt. Fantasiereich und klug inszeniert, dramaturgisch raffiniert, voller Witz und Abwechslung und immer wieder überraschend führt Dietrich Brüggemann seinen großartigen Hauptdarsteller Ulrich Tukur durch die Turbulenzen des Wahnsinns zu einem glücklichen Ausgang."

3sat zeigt vom Samstag, 23., bis zum Donnerstag, 28. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle elf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 23. November, 20.00 Uhr, bis zum 29. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Tatort: Murot und das Murmeltier" lautet die Telefonnummer 0137 4141 – 04.


23:15 Der Chinese (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 2 von 2
Thriller Deutschland / Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Brigitta Roslin – Suzanne von Borsody
Staffan – Michael Nyqvist
Vivi Sundberg – Claudia Michelsen
Qui Hong – Amy J. Cheng
Ya Ru – Jimmy Taenaka

Regie: Peter Keglevic
Drehbuch: Léonie-Claire Breinersdorfer, Fred Breinersdorfer
Roman: Henning Mankell

An einem frostigen Januartag macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung: In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, 19 Menschen wurden bestialisch ermordet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Brigitta Roslin von dem Vorfall liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andrén unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten sind mit ihr verwandt. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt.

Der Thriller hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht.


00:45 Blutadler (85 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2012

Rollen und Darsteller:
Jan Fabel – Peter Lohmeyer
Maria Klee – Lisa Maria Potthoff
Henk Herrmann – Hinnerk Schönemann
Susanne Eckhardt – Marie-Lou Sellem
Anna Wolff – Ina Paule Klink

Regie: Nils Willbrandt
Drehbuch: Daniel Martin Eckhart

Ein Serienkiller hält die Hamburger Polizei in Atem. Zwei Frauen sind ihm bereits zum Opfer gefallen. Beide wurden nach einem Strafritual der Wikinger, dem sogenannten Blutadler, getötet. Hauptkommissar Fabel tappt im Dunkeln. Erst nach und nach stellt sich heraus, dass man es nicht nur mit einem psychopathischen Killer zu tun hat, sondern mit einer Mafiabande, in deren Machenschaften auch hochrangige Polizeibeamte verstrickt sind.


02:10 Der Chinese (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 1 von 2
Thriller Deutschland / Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Brigitta Roslin – Suzanne von Borsody
Staffan – Michael Nyqvist
Vivi Sundberg – Claudia Michelsen
Qui Hong – Amy J. Cheng
Ya Ru – Jimmy Taenaka
Sture Hermansson – August Schmölzer

Regie: Peter Keglevic
Drehbuch: Léonie-Claire Breinersdorfer, Fred Breinersdorfer
Roman: Henning Mankell

An einem frostigen Januartag macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung: In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, 19 Menschen wurden bestialisch ermordet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von dem Vorfall liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andrén unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten sind mit ihr verwandt. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt.

Der Thriller hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht.


03:40 Der Chinese (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 2 von 2
Thriller Deutschland / Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Brigitta Roslin – Suzanne von Borsody
Staffan – Michael Nyqvist
Vivi Sundberg – Claudia Michelsen
Qui Hong – Amy J. Cheng
Ya Ru – Jimmy Taenaka

Regie: Peter Keglevic
Drehbuch: Léonie-Claire Breinersdorfer, Fred Breinersdorfer
Roman: Henning Mankell

An einem frostigen Januartag macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung: In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, 19 Menschen wurden bestialisch ermordet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Brigitta Roslin von dem Vorfall liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andrén unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten sind mit ihr verwandt. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt.

Der Thriller hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht.


Universum
05:10 – 06:05 Wiener Wasser (55 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Film von: Georg Riha, Manfred Christ, Harald Pokieser
(Erstsendung 18.11.2010)

Die Bürgerinnen und Bürger Wiens verbrauchen täglich etwa 370 000 Kubikmeter Wasser. Für eine Millionenstadt ist das nicht ungewöhnlich. Doch kein Tropfen davon stammt aus der Donau. Alles, was getrunken und verkocht wird, was durch Duschen, Spülen und Trinkbrunnen in den Kanal und die Kläranlage rinnt, stammt aus den östlichen Kalkalpen. Die Dokumentation verfolgt die Wege des Wassers in und aus der österreichischen Hauptstadt. Das Rax-Schneeberg-Gebiet in Niederösterreich und der steirische Hochschwab sind jene natürlichen Wasserspeicher, aus denen seit fast 150 Jahren das Wasser nach Wien fließt. Es rinnt dem natürlichen Gefälle folgend über zwei Hochquellleitungen in die Bundeshauptstadt, wo es in großen Speichern gesammelt und über ein rund 3000 Kilometer langes Kanalnetz verteilt wird. Der Film erzählt, welche Wege dieser umgeleitete Bergbach durch die Stadt nimmt und wie das kostbare Nass sich und die Stadt verwandelt. Er zeigt, warum das Wiener Allgemeine Krankenhaus der größte Wasserverbraucher der Stadt ist, er begleitet das stark verschmutze Wasser durch eine der modernsten Kläranlagen der Welt und beobachtet seine wundersame Verwandlung auf dem Weg in die Donau.

*

Montag, 25. November 2019


06:05 ÄTNA – Höllenschlund im Mittelmeer (15 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Michael Petsch
(Erstsendung 30.3.2018)

Der Ätna gehört zu den aktivsten Vulkanen der Erde. Mit einer gewaltigen Höhe von über 3300 Metern dominiert er Sizilien. Es ist das Porträt eines der faszinierendsten Naturwunder Europas. Dieser Film dokumentiert mit eindrucksvollen Bildern von Eruptionen, welche Urkraft in den Tiefen des Ätna schlummert. Wissenschaftler erklären, welche Gefahren von ihm ausgehen. Einheimische zeigen, wie sie es gelernt haben, mit den Tücken von "Mama Ätna" zu leben. So liebevoll bezeichnen die Sizilianer den Vulkan, der sie ständig bedroht: "Wie eine brummelige Landmama", die ihre eigene Suppe kocht und "sich ungern in die Karten schauen lässt", fasst Dr. Boris Behncke den Charakter des Ätna zusammen. Er ist Deutscher, arbeitet seit rund 20 Jahren als Vulkanologe im INGV, der staatlichen italienischen Überwachungszentrale in Catania. Er hat unzählige Ausbrüche miterlebt und erzählt in diesem Film vom durchaus tückischen Charakter des Vulkans. Im März 2017 erlebte er die gefährlichste Situation seiner Laufbahn, als glühende Lavabrocken über einer Eisfläche plötzlich explodierten. Die Bilder der fliehenden Menschen, die in der Nähe waren, gingen durch die Nachrichten in aller Welt. Für Dr. Behncke indirekt auch ein Zeichen dafür, dass "Mama Ätna" ihren Charakter allmählich ändert: vom "gutmütigen" Vulkan zu einem eher explosiven Wesen. Fast jedes Jahr bricht er, respektive sie, einmal aus. Die Gefahren für die Anwohner halten sich zwar in Grenzen, seit der obere Teil des Ätna zum Nationalpark erklärt wurde, der nicht bebaut werden darf. Reißen jedoch Flanken in tieferen Regionen auf, gibt es fast nichts, was den Lavafluss stoppen kann. Winzerin Chiara Vigo erinnert sich daran, wie sie als Kind miterleben musste, dass ein Ausbruch im Norden bei Randazzo fast alle Weinberge der Familie vernichtete: eine Katastrophe, denn versichern kann man sich am Ätna bis heute nicht dagegen. Dass der Lavastrom einen Rest der Habe übrig ließ und "wie durch ein Wunder" urplötzlich die Richtung änderte, wie Chiara im Film erzählt, wird sie nie vergessen. Gemeinsam mit ihrem Mann Gianluca baut sie heute hier den "Nerello Mascalese" an, die typische rote Rebsorte der wenigen, etwa 130 Winzer am Ätna. Dass der Vulkan nicht nur nimmt, sondern auch gibt, weiß sie zu schätzen. Der fruchtbare und mineralreiche Vulkanboden ermöglicht den Anbau von Wein, Oliven, Pistazien und vielem, was die sizilianische Küche ausmacht. Wann aber "Mama Ätna" das nächste Mal ihren Höllenschlund öffnen wird, vermag niemand genau zu sagen. Die Vulkanologen am INGV können zwar jedes Zittern der Gasblasen im Inneren des Berges messen und mit der Häufigkeit der Intervalle auch vage Prognosen treffen, ob ein Ausbruch wahrscheinlich ist. "Aber das Einzige, was wir wirklich mit Sicherheit ausschließen können, ist, dass der Ätna morgen erlischt", konstatiert Dr. Behncke. So beobachtet er weiter jede Regung des Vulkans – nicht nur während seiner Schichtarbeit in der Überwachungsstation in Catania. Für seine Familie und sich hat er eine Wohnung gemietet – mit freiem Blick auf die Hauptkrater des Ätna.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.11.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.11.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.11.2019)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.11.2019)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 3 nach 9 (120 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 15.11.2019)

Seit 1974 ist "3nach9" mit Unterhaltung zum Mitdenken auf Sendung. Aktuell wird die monatliche Talkshow von den Journalisten Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo moderiert. Bis heute gab es Live-Talks mit mehr als 3000 Gästen und über 40 Moderatoren, mit Weltstars und dem Mann/der Frau von der Straße, Aufreger, Skandale und Spektakel eingeschlossen.


12:15 sonntags (30 Min.) (UT)
Deutschland verändert sich: Zukunftsvisionen
(Erstsendung 24.11.2019)

Moderation: Andrea Ballschuh

Wie werden wir leben, was kommt auf uns zu? Im 4. Teil des Schwerpunkts "Deutschland verändert sich" stellt "sonntags" Fragen an unsere Zukunft. Sie wirkt gegenwärtig kaum berechenbar. Wir freuen uns auf neue Technik: Handys erledigen alles, Autos fliegen, Roboter operieren uns gesund. Die Zukunft erleichtert unseren Alltag, sichert Überleben. Aber wie entwickelt sich unser Miteinander? Wie unsere Seele? Zukunftsforscher erzählen, was kommt.


12:45 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (15 Min.)
Der Rideau-Kanal, Kanada – Eine Romanze zwischen Natur und Technik
Film von: Horst Brandenburg
(Erstsendung 31.10.2010)

Der Rideau-Kanal im Südosten Kanadas ist von wilder, natürlicher Schönheit, obwohl er ein von Menschen geschaffener Wasserweg ist. Der Film stellt die längste Wasserstraße Nordamerikas vor. Über 200 Kilometer, von der kanadischen Hauptstadt Ottawa nach Kingston am Ontariosee, führen 43 Schleusen durch die weiten Seenlandschaften, die der Kanal mit dem Lauf des Rideau-Flusses verbindet: eine technische Meisterleistung des frühen 19. Jahrhunderts. Seit seiner Eröffnung 1832 ununterbrochen in Betrieb, ist er außerdem der einzige Kanal des Kontinents, der noch genauso funktioniert, wie ihn seine kolonialen britischen Erbauer errichten ließen. Natur und Tiere haben ein symbiotisches Leben mit dem Kanal entwickelt. Hier herrschen eigene Gesetze. Es ist das stille Wasser, verbunden mit den handbetriebenen Schleusentoren, die den Takt der Zeit angeben. Nur an seiner Anfangs- und Endpforte erhebt sich die Kanalarchitektur als imposantes Bauwerk vorindustrieller Geschichte. Burgartige Befestigungs- und Wehranlagen: Fort Henry in Kingston zwischen Ontariosee und Sankt-Lorenz-Strom gelegen, markiert noch heute kanadische Hoheit. Denn Motivation und Strategie der Erbauer war einst militärpolitisch begründet. Der Rideau-Kanal sollte eine Waffe sein im Konflikt mit den jungen Vereinigten Staaten von Amerika, um freien Transport von Militärgütern und Menschen im kanadischen Hinterland zu garantieren. Der Rideau-Kanal jedoch hat nie seinem eigentlichen Zweck gedient, denn es herrschte bald Frieden zwischen den kanadischen und amerikanischen Völkern. So hat ihn schlichtweg die Bevölkerung erobert. Heute zählt die Region in der Provinz Ontario zu den begehrtesten Erholungs- und Freizeitgebieten Nordamerikas. Eine Romanze zwischen Natur und Technik. Diese friedliche Umwidmung eines großen militärischen Bauwerkes durch die Bevölkerung ist ohne Beispiel. Wie auch der Rideau-Kanal zu den wenigen Orten auf der Erde gehört, an dem gleichermaßen Natur und menschliche Kulturleistung unter den Schutz der UNESCO gestellt wurden.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Wilde Überlebenskünstler (45 Min.) (HDTV)
Wie Tiere sich tarnen
Film von: Alvaro Mendoza
(Erstsendung 24.9.2015)

"Bloß nicht auffallen!", lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden – oder um selbst erfolgreich jagen zu können. Dazu haben sich viele Tierarten im Lauf ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten an sie an. Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Doch egal, mit welchen Mitteln und zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte Tricks, um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.


14:05 Die Gesichter der Savanne (45 Min.) (HDTV)
Monate der Dürre
Folge 1 von 3
Film von: Matt Thompson
(Erstsendung 20.6.2018)

Das Luangwa-Tal in Sambia ist Heimat unzähliger Wildtiere. Die Reihe "Die Gesichter der Savanne" stellt das Leben dieser Tiere im Lauf der Jahreszeiten vor. Seit Monaten hat es nicht mehr geregnet im Luangwa-Tal in Sambia. Die meisten Wasserstellen sind ausgetrocknet. Vögel und Mangusten jagen die letzten Amphibien auf dem trockenen, rissigen Boden. Die Tiere suchen Zuflucht und Nahrung am Luangwa-Fluss. Gewaltige Herden von Huftieren machen sich auf den Weg. An den Flussufern drängen sich Tausende Tiere und sind eine willkommene Nahrungsquelle für Löwen und andere Raubtiere. Für viele Tierarten hat die Trockenzeit auch Vorteile. Die steilen Flussufer, die durch das Niedrigwasser zutage kommen, sind ideale Nistplätze für Bienenfresser. Das Luangwa-Tal in Sambia beherbergt eine einzigartige Artenvielfalt – vom kleinsten Insekt bis hin zu beindruckenden Flusspferd-, Krokodil- und Elefantenpopulationen. Das Leben der Tiere wird vom Niederschlag bestimmt. Heiße Trockenzeiten und die mildere Regenzeit sind prägend für die Savannenlandschaft mit Grasland und vereinzeltem Busch- und Baumbewuchs.


14:50 Die Gesichter der Savanne (40 Min.) (HDTV)
Die große Flut
Folge 2 von 3
Film von: Hannah Hoare
(Erstsendung 20.6.2018)

Ende November: Die Luft wird drückend schwül, Gewitterstürme fegen über die Savanne, Starkregen überfluten die Flussniederungen. Der Luangwa wird zu einem mächtigen Fluss. Nun sind auch die kleinen Wasserlöcher wieder gut gefüllt. Die Tiere sind nicht mehr länger auf den Fluss angewiesen, sie durchstreifen die Täler, bringen ihre Jungen zu Welt. Am Luangwa gibt es weltweit die größte Nimmersatt-Storch-Kolonie. Die Störche kehren wie jedes Jahr zu ihren angestammten Brutbäumen zurück. Auch für die Webervögel und Blatthühnchen beginnt die Brutsaison. Das Luangwa-Tal in Sambia ist Heimat unzähliger Wildtiere. Es beherbergt eine einzigartige Artenvielfalt – vom kleinsten Insekt bis hin zu beindruckenden Flusspferd-, Krokodil- und Elefantenpopulationen. Das Leben der Tiere wird vom Niederschlag bestimmt. Heiße Trockenzeiten und die mildere Regenzeit sind prägend für die Savannenlandschaft mit Grasland und vereinzeltem Busch- und Baumbewuchs.


15:30 Die Gesichter der Savanne (45 Min.) (HDTV)
Blühendes Leben
Folge 3 von 3
Film von: Matt Thompson
(Erstsendung 20.6.2018)

April: Die Niederschläge lassen nach im Luangwa-Tal in Sambia. Überall blüht es, an den Wildblumen laben sich die Insekten. Die Tiere sind mit der Aufzucht ihrer Jungen beschäftigt. Noch gibt es Nahrung in Hülle und Fülle – eine gute Grundlage für die kommende Trockenzeit. Innerhalb der nächsten Monate wird wieder die Dürre einsetzen, werden die Wasserstellen austrocknen, Pflanzen absterben – der Kreislauf beginnt von vorne. Das Luangwa-Tal in Sambia ist Heimat unzähliger Wildtiere. Es beherbergt eine einzigartige Artenvielfalt – vom kleinsten Insekt bis hin zu beindruckenden Flusspferd-, Krokodil- und Elefantenpopulationen. Das Leben der Tiere wird vom Niederschlag bestimmt. Heiße Trockenzeiten und die mildere Regenzeit sind prägend für die Savannenlandschaft mit Grasland und vereinzeltem Busch- und Baumbewuchs.


16:15 Die Königinnen der Savanne (45 Min.)
Film von: Caitlin Starowicz, Mark Starowicz
Erstausstrahlung

Der Löwe als König der Tiere, der Elefantenbulle oder das Pavianmännchen als Familienoberhaupt – viele Wissenschaftler sahen das Leben in der Wildnis bislang als Patriarchat. Stimmt das? Nicht unbedingt: Die Dokumentation zeigt gelebte Emanzipation im Reich der wilden Tiere: kämpferische Löwinnen, erhabene Elefanten-Großmütter und majestätische Pavianweibchen, die sich verbünden, um Kinder aufzuziehen und ihnen Sozialverhalten beibringen.


17:00 Baumeister der Wildnis (45 Min.)
Webervögel, Ameisen und Co.
Folge 1 von 2
Film von: Jeremy Hogarth
Erstausstrahlung

Tiere sind vielseitige und erstaunlich kreative Wesen. Sie gestalten aktiv ihre Welt – als Architekten, Ingenieure und Baumeister. Manche bauen jeden Tag ein Eigenheim. Andere erschaffen ihre Meisterwerke nur einmal im Jahr – und einige verbringen praktisch ihr gesamtes Leben auf der Baustelle. Hoch in den Bäumen bauen sich Orang-Utans täglich ein neues Schlafnest. Australische Blattfloh-Larven nutzen den überschüssigen Zucker im Pflanzensaft, um sich daraus eine gitterartige Behausung zu bauen. Dieses süße Gebilde ist nur einen bis vier Millimeter groß und schützt die Larve vor anderen Insekten. Keilschwanzadler sind standorttreu. Das Brutpaar brütet immer im selben Horst, der jedes Jahr vergrößert wird. Es entstehende riesige Bauwerke aus Ästen und Reisig, die bis zu 50 Jahre genutzt werden. Der Seidenlaubenvogel baut aus feinen Zweigen ein symmetrisches Kunstwerk – eine Laube - und schmückt sie bevorzugt mit blauen Gegenständen.


17:45 Baumeister der Wildnis (45 Min.)
Korallen, Präriehunde und Co.
Folge 2 von 2
Film von: Jeremy Hogarth
Erstausstrahlung

Zusammenarbeit zahlt sich aus – auch im Tierreich. Korallen haben das größte Bauwerk der Erde erschaffen, das 2300 Kilometer lange Great Barrier Reef. Nordamerikanische Präriehunde bauen unterirdische Höhlenreiche und schichten dabei Tonnen an Erde um. "Kathedralen-Termiten" errichten in Australien bis zu acht Meter hohe Termitenhügel mit einem ausgeklügelten System aus Zellen und Gängen. Sie dienen der Frischluftversorgung, Temperierung und Kommunikation. Die zweiteilige Dokumentation zeigt: Tiere sind vielseitige und erstaunlich kreative Wesen. Sie gestalten aktiv ihre Welt – als Architekten, Ingenieure und Baumeister.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satZuschauerpreis
20:15 Tatort (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Für immer und dich
Fernsehfilm Deutschland, 2019

Rollen und Darsteller:
Franziska Tobler – Eva Löbau
Friedemann Berg – Hans-Jochen Wagner
Cornelia Harms – Steffi Kühnert
Martin Nussbaum – Andreas Lust
Emily Arnold – Meira Durand

Regie: Julia von Heinz
Drehbuch: Magnus Vattrodt

Sommerhitze, flirrendes Licht, milde Nächte: Ein Mann und ein Teenager fahren durch den Schwarzwald, einander nah, doch mit unterschwelliger Anspannung. Ein Paar? Oder Vater und Tochter? Als ein Jugendlicher den beiden eine Laptop-Tasche aus dem Wagen klaut, wird der Mann so nervös, dass er den Dieb auf der kurvigen Straße verfolgt. Kurze Zeit später hat er die Tasche wieder – der Dieb und sein Moped aber liegen im Abgrund. Der Polizei ist schnell klar, dass es Fremdeinwirkung gab und der Fahrer flüchtig ist. Friedemann Berg übernimmt die Ermittlungen, während Franziska Tobler sich um den schon seit zwei Jahren offenen Fall der verschwundenen Emily Arnold kümmert. Deren Mutter glaubt ihre Tochter lebend gesehen zu haben. Friedemann kennt das schon und rechnet mit einer neuen Enttäuschung, Franziska geht der Sache trotzdem akribisch nach. Und es gibt einen Durchbruch: Als der Unfallwagen in Friedemanns Fall aufgespürt wird, findet sich darin DNA von Emily Arnold. Es scheint möglich, dass die inzwischen 15-Jährige tatsächlich noch lebt. Dann jedoch ist unwahrscheinlich, dass sie allein unterwegs ist. Mit vereinten Kräften suchen Franziska und Friedemann nach Emily und einem Unbekannten. Sommerliche Leichtigkeit und latente Bedrohung bestimmen gleichermaßen die Atmosphäre, in der Regisseurin Julia von Heinz und Drehbuchautor Magnus Vattrodt die Beziehung zwischen einem Teenager und einem viel älteren Mann ausloten. Eine Beziehung, die nicht nur den Kommissaren aus dem Schwarzwald Rätsel aufgibt und die von der jungen Meira Durand und von Andreas Lust in all ihrer Ambivalenz in der Schwebe gehalten wird. 3sat zeigt vom Samstag, 23., bis zum Donnerstag, 28. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle elf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 23. November, 20.00 Uhr, bis zum 29. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Tatort: Für immer und dich" lautet die Telefonnummer 0137 4141 – 05.


3satZuschauerpreis
21:45 Lotte am Bauhaus (105 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2019

Rollen und Darsteller:
Lotte Brendel – Alicia von Rittberg
Paul Seligmann – Noah Saavedra
Walter Gropius – Jörg Hartmann
Friedl Dicker – Nina Gummich
Anni Fleischmann – Marie Hacke

Regie: Gregor Schnitzler
Drehbuch: Jan Braren

Weimar 1921: Das Leben der 20-jährigen Lotte scheint von ihrem Vater vorgezeichnet – als Ehefrau und Mutter an der Seite eines Mannes, der den elterlichen Tischlerbetrieb übernehmen soll. Doch die eigenwillige Lotte schließt sich gegen den Willen ihrer Familie einer Gruppe junger Künstler an, bewirbt sich am Bauhaus und wird angenommen. Der Bruch mit ihrer Familie, die ihren Wunsch nach Selbstverwirklichung nicht akzeptiert, belastet Lotte. Das Weimarer Bauhaus unter der Leitung des visionären Walter Gropius hat den Anspruch, nicht nur Kunst und Handwerk zu verbinden: Hier soll auch der "Neue Mensch" seinen Platz finden. Im Bauhäusler Paul Seligmann findet Lotte einen Unterstützer und ihre große Liebe. Sie erhält die Chance, als Frau gleichberechtigt ihr Studium zu absolvieren – angeleitet von weltberühmten Künstlern wie Johannes Itten, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer. Lotte und Paul versuchen gleichberechtigt zu leben, doch von ihrer Umwelt werden sie immer wieder auf eine harte Probe gestellt, was die Beziehung de Künstlerpaars beeinträchtigt. Mit der Zeit gerät das Bauhaus immer mehr unter politischen Druck der rechtskonservativen und nationalistischen Kräfte, und selbst an der Schule gibt es Stimmen, die das "deutsche Wesen" in der Kunst bedroht sehen. Walter Gropius entscheidet, mit dem Bauhaus nach Dessau zu ziehen. Paul und Lotte, die mittlerweile eine gemeinsame Tochter haben, folgen der Kunstschule in die unbekannte Stadt. Die neue Lebenssituation ebenso wie der Kampf um berufliche Anerkennung bestimmen ihr Leben und sorgen für heftige Konflikte.

3sat zeigt vom Samstag, 23., bis zum Donnerstag, 28. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle elf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 23. November, 20.00 Uhr, bis zum 29. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Lotte am Bauhaus" lautet die Telefonnummer 0137 4141 – 06.


23:30 Inspektor Jury – Der Tote im Pub (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Inspektor Richard Jury – Fritz Karl
Melrose Plant – Götz Schubert
Alfred Wiggins – Arndt Schwering-Sohnrey
Vivian Rivington – Julia Brendler
Simon Matchett – Bernhard Schir
Agatha Ardry – Katharina Thalbach

Regie: Edzard Onneken
Roman: Martha Grimes

Der bizarre Mord an einem Fremden erschüttert den idyllischen südenglischen Ort Long Piddleton. Erwürgt wird der Mann aus einem Bierfass im örtlichen Pub geborgen. Inspektor Richard Jury soll seine Fühler ausstrecken. Jury, der als Wunderwaffe des Scotland Yard bei besonders kniffligen Mordfällen gilt, tappt vorerst aber im Dunkeln. Da trifft es sich gut, dass der smarte Aristokrat Melrose Plant seine Hilfe geradezu aufdrängt. Gelangweilt vom öden Landleben, versorgt er Jury mit wertvollen Hinweisen – und entpuppt sich als Rivale im Rennen um die bezaubernde Vivian Rivington. "Inspektor Jury – Der Tote im Pub" entstand nach den Motiven des Krimi-Bestsellers "Inspektor Jury schläft außer Haus" von Martha Grimes – eine Liebeserklärung an herrlich überzogene Charaktere, bissigen Humor und typisch britisches Flair.

Unter der Regie von Grimme-Preisträger Edzard Onneken ("Türkisch für Anfänger") schlüpft Austro-Mime Fritz Karl in die Rolle des melancholischen Scotland-Yard-Ermittlers Richard Jury, der im verschlafenen Long Piddleton einen Mörder stellen soll.


37°
01:00 In den Fängen von Scharlatanen (30 Min.) (AD, UT)
Film von: Harriet Kloss, Markus Thöß
(Erstsendung 19.11.2019)

Die Esoterik-Branche boomt. Auf der Suche nach alternativen Heilmethoden geraten immer mehr Menschen in die Fänge von Scharlatanen. Und oft haben solche Heilsversprechen fatale Folgen. 2014 starb der Vater von Jacqueline Klaus, Managerin bei der Deutschen Bahn, qualvoll an Krebs. Trotz guter Genesungsprognosen durch die Schulmedizin. Der Vater hatte einen kleinen Tumor hinter dem Ohr. 90 Prozent Heilungschance, sagten die Mediziner. Doch der Vater verfällt auf Anraten eines Heilers der Germanischen Neuen Medizin. Jahrelang versucht nicht nur Jaqueline, ihn davon abzubringen. Doch er verweigert jegliche schulmedizinische Therapie, sein Zustand verschlechtert sich zusehends. Der Heiler und dessen Guru Hamer verordnen das 24-stündige Anhören von völkischen Liedern sowie unsinnige Gymnastik und empfehlen, abzuwarten und die Symptome auszusitzen. Jaqueline Klaus durchlebt gemeinsam mit der Freundin des Vaters seelische Qualen. Tatenlos muss sie mit ansehen, wie der Vater leidet und schließlich elendig zugrunde geht. Jaqueline Klaus verwandelt ihre Wut in Energie für den Kampf gegen die Germanische Neue Medizin. Sie klagt gegen den Heiler und gewinnt. Vor zwei Jahrzehnten geriet die Musikerin und Schauspielerin Sabine Bundschu in eine Lebenskrise. Beruflicher Stress und eine Trennung lösten psychische Probleme aus. Sie fühlte sich ständig müde und motivationslos. Ein Burn-out. Eine Freundin empfahl ihr den schweizerischen Arzt und Psychotherapeuten Samuel Widmer und seine Schüler, allesamt Ärzte. Samuel Widmer praktizierte mit seiner Ehefrau auf einem Hof in Lüsslingen in der Schweiz. "Kirschblütengemeinschaft" nennt sich seine Kommune mit Hunderten Anhängern auch in Deutschland. "Weil es dort um Gemeinschaft ging, hat es mich interessiert. Und ich fand die Idee, dass es eine Therapie mit bewusstseinserweiternden Mitteln gibt, interessant", erklärt Bundschu im Rückblick. Schon in ihrem Beruf, der sie viel hinter die Kulissen von Theater und Film brachte, waren Drogen zur Leistungssteigerung allgegenwärtig. "Unter Einfluss von Drogen glaubt man, was der Guru sagt. Und auch ich habe daran geglaubt. Eben auch, weil es ein Ärzte- und Akademikerkult ist." Einmal wurde es während eines solchen Seminars für sie gefährlich. Sie erlitt einen Schlaganfall. "Zwei Wochen lag ich auf der Intensivstation, nachdem mich die Mitglieder 55 Stunden lang nicht ins Spital bringen wollten." Kurz nach ihrem Ausstieg aus der Gemeinschaft ging Sabine Bundschu an die Öffentlichkeit. "37°" erzählt die Geschichte zweier Frauen und deren Erfahrungen mit dubiosen Heilern.


01:30 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:00 Der kleine Staatsbesuch – Scheitz bei den Italienern (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Verena Scheitz
(Erstsendung 16.11.2018)

Anlässlich der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2018 nehmen Kabarettisten das Publikum auf eine ganz persönliche Reise durch ihr europäisches Lieblingsland mit. Verena Scheitz fährt jedes Jahr drei- bis viermal nach Italien. Die Liebe entsprang dem klassischen Jesolo-Urlaub mit den Eltern. Später, als Studentin am Konservatorium, musste Verena Italienisch lernen – das gehörte zur Ausbildung zur klassischen Sängerin dazu. Aus der großen Opernkarriere wurde dann zwar doch nichts, aber die Liebe zu Italien und zur italienischen Musik sind ihr geblieben. Also nimmt Verena kurzerhand in einem alten Alfa Cabrio Platz, steckt eine Kassette mit den größten Italo-Hits der 1960er-Jahre ins Kassettendeck und düst hinunter an die Adria. Dort trifft Verena die typischen "Coco Bello"-Männer, fährt in aller Herrgottsfrüh mit einem der letzten Lagunenfischer hinaus aufs Meer, an der Statue der Madonna vorbei – und fast ohne Fische wieder zurück. Was weniger am Unvermögen des Fischers als vielmehr an der Tierliebe von Verena Scheitz liegt. Unvermögen vermutet auch der Gondoliere in Venedig, der sich beharrlich weigert, Verena seine Gondel durch Venedig steuern zu lassen. Obwohl sie sich sogar standesgemäß eingekleidet hat. Dennoch wird der Besuch in Venedig zu einem freudigen Fest. Trifft Verena doch eine Freundin, eine Steirerin, die seit Jahrzehnten mit einem Venezianer verheiratet ist und Einblicke in das Leben in der Lagunenstadt abseits des Tourismus gibt. Vorbei am Schlachtfeld von Solferino, einem Fixpunkt der Reisen mit ihren Eltern, die den Kindern die Sinnlosigkeit des Krieges demonstrieren wollten, geht es weiter nach Mailand. Um ein wenig "Modeluft" zu schnuppern, aber auch, um den alten Traum vom Leben einer Operndiva doch noch wahr werden zu lassen und endlich einmal auf der Bühne der Mailänder Scala zu singen. Schließlich leitet den Laden ja ein Österreicher, da wird sich das doch machen lassen! Nun, sie hat gesungen. Und auch, wenn sich die Begeisterung von Direktor Pereira in Grenzen hielt, Verena Scheitz war kurz sehr, sehr glücklich. Es bleibt nicht die einzige Erfüllung eines Jugendtraums. Das erste Popkonzert, das Verena Scheitz besuchte, war eines von Al Bano und Romina Power. Beim Besuch auf Al Banos Weingut ereignet sich so einiges. Schuld daran ist die Musik. Vielleicht aber auch der Wein. "Der kleine Staatsbesuch!" … und Europa ist nur ein staunendes Lächeln entfernt. Dabei lernen die Zuschauer natürlich nicht die üblichen Klischees kennen, die seit Jahren in jedem Reiseführer stehen, sondern ganz spezielle Orte, skurrile Menschen und absurde Bräuche. Wie das halt so ist, wenn man mit jemandem ein Land bereist, das diese Person kennt und liebt.


02:45 Kulturpiloten (210 Min.)

Das digitale Kulturangebot des ZDF präsentiert ein Best-of seiner Formate – von Musik und Theater über Kino, Gaming, Design und Literatur bis hin zu aktuellen Debatten. Künstler führen durch ihre Städte und lassen neue Kunstwerke entstehen. Musiker bieten einen Einblick hinter die Kulissen, und Schauspieler inszenieren bekannte Stücke in radikaler Kurzform. Was die Gesellschaft bewegt, wird auf Augenhöhe diskutiert. Die "Kulturpiloten" bringen Kultur spielerisch in den Alltag – ohne zu belehren.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Dienstag, 26. November 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 25.11.2019)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 25.11.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 25.11.2019)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 25.11.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Hart aber fair (85 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 25.11.2019)

Moderator Frank Plasberg lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren. Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen – Talk auf Augenhöhe – so sieht Frank Plasberg seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.


11:40 Natur im Garten (30 Min.) (HDTV)
Folge 7 von 10
(Erstsendung 10.11.2019)

Wissenswertes und Service über naturnahes Gärtnern – präsentiert von Biogärtner Karl Ploberger. Aus seinem Schaugarten gibt er "Gartenpraxis"-Tipps zu Pflanzenkunde, Pflege und Gartenplanung und Lifestyle sowie Veranstaltungstipps. Herzstück jeder Folge ist der Gastgarten. Karl Ploberger unterhält sich mit Garten-Besitzern aus ganz Österreich. Zudem bereitet "Natur im Garten"-Koch Benjamin Schwaighofer in großer Regelmäßigkeit kulinarische Köstlichkeiten aus Obst, Gemüse und Kräutern zu. Er präsentiert Nützliches, Bekanntes und Vergessenes rund ums Beet. Saisonal: Kreatives aus dem Garten mit Sophie Palme.


12:10 Am Schauplatz (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 21.11.2019)

Moderation: Peter Resetarits

"Am Schauplatz" ist eine Reportagereihe aus Österreich. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und sein Alltag. Die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Ostwärts – Eine Reise durch Georgien (45 Min.) (HDTV, UT)
Georgische Berg- und Talfahrten
Folge 1 von 2
Film von: Julia Finkernagel
(Erstsendung 24.5.2015)

Das schönste Land der Erde liegt ganz im Osten von Europa: Georgien. Zumindest sagen das die Georgier von ihrer Heimat. Julia Finkernagel macht sich auf, diese Behauptung zu überprüfen. Sie begibt sich mit ihrem Rucksack auf den Weg ostwärts. Bei ihrer abenteuerlichen Reise erhält Julia Unterstützung von zwei waschechten Georgiern. Gemeinsam durchforsten sie das kleine gastfreundliche Land von der Schwarzmeerküste bis in den Großen Kaukasus. Auf der Suche nach den Menschen und ihren Geschichten erleben sie so manche Überraschung – die sie mit Herzlichkeit, Abenteuerlust und einer ordentlichen Prise Humor meistern. In Tiflis trifft Julia Finkernagel auf ihre georgischen Begleiter Gia Tevdorashvili und Bidzina Chomakhashvili. Gia spricht fließend Deutsch, aber die gemeinsame Sprache mit Bidzina ist "Hände und Füße". Auf der Fahrt an die Schwarzmeerküste bekommt Julia den ersten Vorgeschmack auf die georgische Gastfreundschaft: Am Straßenstand backt eine Frau Brote im Tonofen und zeigt Julia spontan, wie das geht. Natürlich besteht sie darauf, dass das frische Brot nicht bezahlt wird – es soll nicht das letzte Mal sein, dass die Reisegruppe spontan zum Essen eingeladen wird. Im Kleinen Kaukasus entdecken sie eine alte Seilbahn, die Julia unbedingt ausprobieren will. Einziges Hindernis: Gia hat schreckliche Höhenangst. Mit Charme und Humor lockt Julia ihren Begleiter in die Gondel, doch auf der Fahrt gibt es Starkwind, und die Fahrt muss in schwindelerregender Höhe unterbrochen werden. Für Gia werden es die längsten Minuten dieser Reise. Georgien ist das Land mit dem Goldenen Vlies – zumindest in der griechischen Mythologie. Also müsste es auch heute noch Gold in Georgien geben, findet Julia. Sie macht sich auf die Suche nach den Goldwäschern. Die abgeschiedene und sagenumwobene Region Swanetien in den Bergen des Großen Kaukasus – wegen ihrer Landschaft umschwärmt und wegen ihrer kämpferischen Bewohner an der Grenze zu Abchasien gefürchtet. Dort soll das Gold sein, dort will Julia hin. Die einzige Straße ins Hochgebirge ist aber wegen Dauerregens fast unbefahrbar, ein Zementlaster bleibt im Schlamm stecken und blockiert die Strecke. Mit großer Verspätung und patschnass kommen Julia und ihre Begleiter bei ihrer Gastfamilie in Mestia an. Hausherr Emsari war einst ein hohes Tier bei der Bergpolizei in Swanetien – wenn der nicht weiß, wo das Gold ist, dann weiß es keiner. Gia entlockt ihm eine Wegbeschreibung zu einem geheimen Dorf noch höher in den Bergen, da soll das Gold gewaschen werden. Dort angekommen will die Familie der Goldwäscher ihr Geheimnis nicht preisgeben und versucht Julia mit essbarem Gold und mehr abzulenken. Doch so einfach lässt sich Julia nicht von ihrem Vorhaben abbringen.


14:05 Ostwärts – Eine Reise durch Georgien (45 Min.) (HDTV, UT)
Kaukasische Weinseligkeit
Folge 2 von 2
Film von: Julia Finkernagel
(Erstsendung 25.5.2015)

Im zweiten Teil der Reise durch Georgien ist Julia Finkernagel mit ihrem georgischen Reisebegleiter Gia auf der Georgischen Heerstraße unterwegs in den Großen Kaukasus. Die sagenumwobene Strecke war die einzige Verbindung zwischen Moskau und der Seidenstraße und deshalb von großer strategischer Bedeutung. Auf dem Weg zur russischen Grenze kommt die kleine Reisegruppe bei der ehemaligen Deutschlehrerin Luisa in Stepantsminda unter. Der Ort hieß zu Sowjet-Zeiten "Kasbegi" und liegt am Fuß des berühmten Berges Kasbek. Wie ein Adlerhorst liegt das winzige Dorf Tsdo hoch oben in den Bergen. Hier wohnt Babosona, was so viel heißt wie "Oma Sona". Für Julia und Gia kocht sie Kaffee, aber mit dem Kameramann steht sie auf Kriegsfuß: Zum großen Amüsement aller wird er von ihr fast verhauen. Es geht von der nördlichen Grenze bis ganz unten in den Süden – Julia will mal einen Fuß nach Aserbaidschan setzen. Ein Unwetter macht jedoch den Aufstieg beim Einsiedlerkloster Dawit Garedja nahe der Grenze unmöglich. Jetzt hilft nur beten, rät Gia, und zwar in der Kapelle am Fuße des Höhlenklosters. Und tatsächlich passiert ein echtes Wunder. Im Nationalpark Lagodechi nimmt sich die Gruppe etwas ganz Lässiges vor: einen Pferdetreck ins Gebirge mit Zelten und Lagerfeuer. Doch der zu überwindende Fluss ist extrem angestiegen, weder Mensch noch Tier mag sich so richtig in die Fluten wagen. Als ob das noch nicht genug wäre, setzt mitten im Wald ein heftiges Gewitter ein. Spätestens jetzt sinkt die Stimmung auf den Gefrierpunkt. Einzig der findige Bergführer Kakha lässt sich seine Laune nicht verderben und zaubert eine "Medizin" hervor, die alle wieder zum Lachen bringt – und der Treck wird außerplanmäßig zu Ende geführt. Georgische Gastfreundschaft zu erleben ist ganz einfach: Man geht langsam an einem Zaun vorbei, nimmt Blickkontakt mit dem Bewohner dahinter auf, und schon wird man eingeladen, hereinzukommen. Julia und ihr georgischer Reisebegleiter Gia landen bei dem 74-jährigen Schura, der sie ins Haus lockt und dann eine geheimnisvolle Klappe im Boden der Küche öffnet. Eine Leiter führt nach unten in ein düsteres Verlies, das sich als Weindepot entpuppt - probieren inklusive. Im Waschlowani-Nationalpark im Südosten von Georgien wird Julia nach einer kräftezehrenden Fahrt unter einen Stresstest gestellt: Es gibt nicht nur eine Mückenplage, sondern auch Schlangen bei den Bungalows. "Hilf dir selbst und schaue genau nach, bevor du ins Bett gehst", heißt das Gebot der Stunde. Das schönste Dorf Georgiens? Natürlich: Gias Heimatdorf! Auf dem elterlichen Bauernhof in Jimiti findet die Reise ihren krönenden Abschluss beim Wiedersehen mit Gias Familie und einer letzten Georgischen Tafel für alle.


14:50 Seen auf dem Dach der Welt (45 Min.) (HDTV)
Der Karakul in Tadschikistan
Folge 1 von 5
Film von: Stephan Kühnrich
(Erstsendung 5.3.2012)

Die Dokumentationsreihe präsentiert die höchstgelegenen Gewässer der Welt, ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, und befasst sich mit ihrer kulturellen Rolle für die Bergbewohner. Im Mittelpunkt dieses Teils steht der Karakul in Tadschikistan in der Bergwelt des Pamir. Frei aus dem Tadschikischen übersetzt lautet der Name "der schwarze See auf dem Dach der Welt". Die Menschen im Nordosten Tadschikistans sagen, er wirke umso dunkler, je höher die Berge sind, von denen aus man auf ihn herabblickt. Und einige der Gipfel des Pamir sind über 7000 Meter hoch. Der Karakul ist bisher kaum erforscht und gibt auch Experten zahlreiche Rätsel auf. Er soll vor etwa fünf Millionen Jahren durch einen gewaltigen Meteoriten-Einschlag entstanden sein. Überreste des Meteoriten hat man aber bis heute nicht gefunden. Auch die Ursache des ungewöhnlich hohen Salzgehaltes ist nicht endgültig geklärt. Und dann ist da noch die Eisschicht auf dem Grund des Sees. Eine schlüssige Theorie dafür gibt es bis heute ebenfalls nicht. Die tadschikische Provinz Bergbadachschan, in der sich der Karakul befindet, gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Asiens. Zwar nimmt die Provinz fast die Hälfte der Landesfläche ein, aber es leben hier nur etwa drei Prozent der tadschikischen Bevölkerung. Die Menschen am See gehören zur kirgisischen Minderheit Tadschikistans und haben sich den Lebensbedingungen in großer Höhe angepasst. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie vor allem mit der Yak-Zucht. Der Weg zum See führt über den berühmten Pamir-Highway entlang der afghanischen Grenze nach Chorugh, die Hauptstadt Bergbadachschans. Von dort aus geht es über Murghab und den 4655 Meter hohen Ak Baital, den höchsten Pass der früheren Sowjetunion, zum Karakul.


15:35 Seen auf dem Dach der Welt (40 Min.) (HDTV)
Der Yssykköl in Kirgistan
Folge 2 von 5
Film von: Stephan Kühnrich
(Erstsendung 6.3.2012)

Einer der höchsten Seen der Welt ist der Yssykköl in Kirgistan. Der See, der fast 700 Meter tief und 200 Kilometer lang ist und nie zufriert, wird auch "das Meer der Kirgisen" genannt. Für Tschingis Aitmatow, den kirgisischen Nationaldichter, gab es schlicht keinen schöneren Platz auf der Welt. Es war für ihn der Ort, "an dem sich Wasser und Himmel berühren". Der Yssykköl liegt im Osten Kirgistans in den Bergen des Tian Shan. Er ist der mit Abstand größte Bergsee Asiens und nach dem Titicacasee in Südamerika der zweitgrößte Gebirgssee der Welt. Rund um ihn herum sieht man schneebedeckte Gipfel aufragen, die des Küngej-Alatau im Norden und die des Terskej-Alatau im Süden. Um den geheimnisvollen See in den Bergen ranken sich zahlreiche kirgisische Legenden. Sie beschreiben die versunkene Stadt "Lyesh", die "Tränen des Schneeleoparden", die dem See sein Salz gaben, und schließlich den Namen "Yssykköl" selbst, der übersetzt "heißer See" lautet. Denn trotz seiner Lage in über 1600 Metern Höhe friert er auch in den kältesten Wintern nicht zu. Seit Jahrtausenden ist das Tal des Yssykköl im Tian Shan besiedelt. Der Ruf des Sees als wichtige Station an der Seidenstraße drang bis ins antike Europa. Kirgisische und russische Wissenschaftler haben die Reste einer über 2500 Jahre alten Stadt auf dem Grund des Sees ausgemacht. Man fand jahrtausendealtes Geld, Bronzekessel und Waffen. Wegen seiner ökologisch intakten Hochgebirgslandschaften wurde das Gebiet um den Yssykköl zum Biosphärenreservat erklärt. Hier leben in großer Zahl Steinböcke und Marco-Polo-Schafe. Gleichzeitig ist das Reservat Rückzugsgebiet für bedrohte Arten wie das Tian-Shan-Reh, den Turkestan-Fuchs und den Schneeleoparden.


16:15 Seen auf dem Dach der Welt (45 Min.) (HDTV)
Der Markakol in Kasachstan
Folge 3 von 5
Film von: Stephan Kühnrich
(Erstsendung 7.3.2012)

Im Altaigebirge im Osten Kasachstans liegt auf 1500 Metern Höhe der Bergsee Markakol. Seine Artenvielfalt und die wunderschöne Umgebung machen ihn zur Perle des kasachischen Altai. Anders als die meisten Gebirgsseen ist der Markakol kein Endsee. Das Wasser der etwa hundert Flüsse und Bäche, die in ihn hineinfließen, fließt auch wieder ab. Die zahlreichen Flüsse machen den Markakol zum fischreichsten Bergsee Asiens. Einer dieser Abflüsse ist der Kalzhir. Er fließt weiter über den Saissansee in den Irtysch, der seinerseits in den Ob und dann ins Nordpolarmeer mündet. Millionen von Lachsen kommen über ihn zum Laichen in den Markakol. Aber auch unzählige andere Fischarten bevölkern ihn. Mindestens ebenso spektakulär wie der See selbst sind die Landschaften an seinen Ufern mit ihren üppigen Taiga-Wäldern. In der Region leben Marale – sibirische Riesenhirsche -, Steinböcke, Schwarzstörche und zahlreiche Greifvögel. Doch so schön der Markakol ist, so abgelegen ist er auch. Die 500 Kilometer lange Anreise aus Öskemen, der nächsten größeren Stadt, ist ein echtes Abenteuer. Endlose Steppen, die Wüste Akkum an der chinesischen Grenze und die Berge des Südaltai bilden wahre Herausforderungen. Weniger als 200 Kilometer der Strecke sind asphaltiert. Der Rest besteht aus Feldwegen, die nur mit geländegängigen Fahrzeugen passierbar sind. So gibt es nur zwei kleine Dörfer am See. Die wenigen Einwohner leben von der Landwirtschaft und vom Fischfang.


17:00 Seen auf dem Dach der Welt (45 Min.) (HDTV)
Der Qinghai Hu in China
Folge 4 von 5
Film von: Stephan Kühnrich
(Erstsendung 8.3.2012)

In den Bergen Tibets befindet sich einer der heiligsten Plätze des Buddhismus. Ein See, den die Tibeter "Tso Ngönpo" und die Chinesen "Qinghai Hu" nennen – "der blaue See". Der Qinghai Hu liegt im Nordosten des tibetischen Hochlandes, etwa 3200 Meter über dem Meeresspiegel. Er ist einer der größten Salzseen der Welt, der größte Binnensee Chinas und ein einzigartiges Naturparadies. Viele bedrohte Arten finden dort Zuflucht. Als noch größeres Heiligtum als der See selbst gilt die geheimnisumwobene Insel "Haixinchan" in der Mitte des Qinghai Hu. Dort befindet sich ein Frauenkloster. "Die Insel in der Mitte des Sees ist das Zentrum der Welt", sagt Tschosnyid Bangmo, die spirituelle Führerin des Klosters. Sie sieht den Ort nicht als Insel, sondern als den heiligsten Berg der Welt, der hier aus dem Wasser des Qinghai Hu ragt. Noch nie sollen Ausländer diesen heiligen Berg betreten haben. Der Qinghai Hu liegt an einer der wichtigsten asiatischen Vogelflugrouten. Im Frühjahr und im Herbst machen Hunderttausende von Wasservögeln hier Rast, darunter zahlreiche bedrohte Arten. Auch eines der am meisten gefährdeten Säugetiere der Welt, die Przewalski-Gazelle, von der es nur noch 300 Exemplare geben soll, findet man nur noch am Qinghai-See. Auf dem Weideland rund um den See stehen die traditionellen Zelte der tibetischen Nomaden. Sie halten Yaks, Schafe und Ziegen. Und die Qinghai-Pferde, die in dieser Region gezüchtet werden, sind in ganz China für ihre Ausdauer bekannt.


17:45 Seen auf dem Dach der Welt (45 Min.) (HDTV)
Der Uvs Nuur in der Mongolei
Folge 5 von 5
Film von: Stephan Kühnrich
(Erstsendung 9.3.2012)

Der Uvs Nuur ist ein See in der Mongolei, der auf 800 Metern Höhe in der Mitte Asiens liegt und extremen Temperaturschwankungen unterworfen ist. Für die Mongolen ist der Uvs Nuur mehr als nur ein See. Schon bei den Reitern Dschingis Khans galt er als Heimstatt von Geistern und Drachen. Er ist fünfmal größer als der Bodensee, aber es gibt kein einziges Boot an seinen Ufern. Das größte Gewässer der Mongolei liegt in der nördlichsten Gebirgssenke Zentralasiens. Obwohl rund um diese Senke bis zu 4000 Meter hohe Berge aufragen, ist sie selbst nahezu eben, und der See ist nirgendwo tiefer als 20 Meter. Der Uvs Nuur liegt im Nordwesten der Mongolei, direkt an der russischen Grenze, und ist weiter als jeder andere See auf der Erde von den Weltmeeren entfernt. Noch kontinentaler ist das Klima nirgendwo. Kein Gewässer unterliegt extremeren Temperaturschwankungen. So sind im Winter Temperaturen um minus 40 Grad Celsius normal, es wurden auch schon minus 58 Grad gemessen. Im Sommer erwärmt sich das Uvs-Nuur-Becken, und die Temperaturen erreichen Werte von plus 40 Grad Celsius und mehr. So schafft der See einzigartige Feuchtgebiete innerhalb der großen Seensenke, die bis in die autonome Republik Tuwa in Russland reicht. "Bei einer Fahrt rund um den See", schwärmt die Meteorologin Baatar Gantsetseg, "kann man alle Ökosystemtypen Zentralasiens finden: Feuchtgebiete, Wüsten, diverse Steppenformationen und Waldtypen, Flüsse, Süßwasserseen, alpine Lebensräume und ewige Schneefelder." Die grasbestandenen Gebiete werden seit Jahrtausenden von Nomaden genutzt, die mit ihren Gers, den mongolischen Jurten, hier ihre Sommerlager aufschlagen. Yaks, Kamele, Schafe, Ziegen und natürlich Pferde finden reichlich Nahrung am Ufer des Uvs Nuur.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satZuschauerpreis
20:15 Bist du glücklich? (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2018

Rollen und Darsteller:
Marc – Ronald Zehrfeld
Sonja – Laura Tonke
Esther – Eleonore Weisgerber
Roman – Günther Maria Halmer
Andreas Rosen – Sebastian Schwarz

Regie: Max Zähle
Drehbuch: David Ungureit

Nach 13 Jahren haben sich Sonja und Marc voneinander getrennt. Um ihr Wochenendhaus zu verkaufen, begeben sich die beiden auf eine letzte gemeinsame Autofahrt. Unterwegs stellen sie fest, dass noch längst nicht alles gesagt ist und dass sie sich einander immer noch verbunden fühlen – trotz aller Verletzungen und Schuldzuweisungen. Als es zu einer Verzögerung kommt, müssen die beiden die Nacht in ihrem Haus verbringen. Es ist ihre letzte Chance, Antworten auf all die Fragen zu finden, die besser spät als nie gestellt werden. Die Suche nach den Gründen für das Scheitern ihrer Ehe führt Sonja und Marc in ihren Erinnerungen zurück in die Zeit des Glücks, des Streits und der unterschiedlichen Vorstellungen davon, was Liebe eigentlich ist. Im Morgengrauen ist das Paar schließlich an einem Punkt, an dem ein einziges Wort alles wieder ändern könnte.

3sat zeigt vom Samstag, 23., bis zum Donnerstag, 28. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle elf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 23. November, 20.00 Uhr, bis zum 29. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Bist du glücklich?" lautet die Telefonnummer 0137 4141 – 07.


3satZuschauerpreis
21:45 Tödliches Comeback (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2018

Rollen und Darsteller:
Bruno Singer – Ben Münchow
Roy Singer – Martin Brambach
Kyra Sperling – Elisa Schlott
Siggi Troja – Matthias Bundschuh
Inga Schallström – Jeanette Hain

Regie: Hermine Huntgeburth
Drehbuch: Volker Einrauch, Lothar Kurzawa

Es könnte alles so schön sein: Statt mit musikalischen Einlagen durch Altenheime zu tingeln, schwebt Kleinganove Roy Singer die Wiederbelebung seiner alten Combo vor. Bei einer großen Comeback-Show würden Plattenvertrag und Anstellung auf einem Kreuzfahrt-Liner winken. Da hätte sich das Facelifting endlich gelohnt. Doch dafür muss erstmal die alte Truppe zusammenkommen. Frontmann und Sänger der Band war Roys Sohn Bruno. Damals zarte acht Jahre alt – heute zwar 20 Jahre älter, aber immer noch wohnhaft bei Mutti. Und außerdem Polizist mit Ambitionen. Da kann er die Anwesenheit seines Vaters gar nicht gebrauchen, der ihn immer mehr in seine kriminellen Machenschaften verstrickt. Außerdem will Bruno das Herz seiner Kollegin Kyra Sperling für sich gewinnen. Mit Vater und Kompagnon Siggi zu Hause droht Brunos Leben völlig aus den Fugen zu geraten – und als es plötzlich nicht mehr nur um Bagatellen, sondern um Mord geht, sieht es zunehmend düster aus für Bruno. Doch Kyra hat ein Faible für Popstars und -sternchen. Kann Bruno unverhofft von seinem verschütteten Showtalent profitieren und gleichzeitig seine Karriere retten?

3sat zeigt vom Samstag, 23., bis zum Donnerstag, 28. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle elf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 23. November, 20.00 Uhr, bis zum 29. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Tödliches Comeback" lautet die Telefonnummer 0137 4141 – 08.


23:15 Inspektor Jury – Mord im Nebel (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Richard Richard Jury – Fritz Karl
Melrose Plant – Götz Schubert
Alfred Wiggins – Arndt Schwering-Sohnrey
Agatha Ardry – Katharina Thalbach
Sara Miller – Cornelia Ivancan

Regie: Florian Kern
Drehbuch: Günter Knarr
Roman: Martha Grimes

Im ländlichen Dorset sind ein kleines Mädchen und ein kleiner Junge ermordet worden. Inspektor Jury sieht einen Zusammenhang zwischen den Morden und einem früheren grausamen Verbrechen. Ermordet wurde damals eine Mutter im Beisein ihrer Tochter, der fünfjährigen Tess, die ein Trauma erlitt und seitdem kein Wort mehr sprach. Sam Waterhouse, der Geliebte der Mutter, wurde als Mörder zu 20 Jahren Haft verurteilt und ist nun wieder auf freiem Fuß. Gemeinsam mit seinem Assistenten Wiggins sowie seinem adligen Freund Melrose Plant begibt sich Inspektor Jury in die neblige Region, um Licht in das verwirrende Dunkel zu bringen. Die Spur führt ihn auf den Landsitz der Ashcrofts, der reichsten Familie der Gegend.


Reporter
00:45 Wenn Wunderkinder erwachsen werden (20 Min.)
(Erstsendung 29.9.2019)

Bomi Song konnte mit eineinhalb Jahren lesen, machte mit 16 die Matura und studierte Musik. Ihre jüngere Schwester Hani stand ihr in nichts nach. "Reporter" hat beide in München getroffen. "Ich fühlte mich immer als eine Extrawurst": Bomi Song denkt mit gemischten Gefühlen an ihre Kindheit zurück. Die heute 25-Jährige erstaunte Fachleute mit ihrer Virtuosität an der Geige und Lehrer mit ihrer raschen Auffassungsgabe. Drei Schuljahre übersprang sie. Als 16-Jährige machte sie die Matura an der Zürcher Kantonsschule für Kunst und Sport. Kurze Zeit später wagte sie, gerade 17 Jahre alt, ganz allein den Schritt an die Universität nach Berlin. Auch Hani, die jüngere der zwei Song-Schwestern, fühlte sich unwohl mit ihren Talenten. "Ich habe oft extra langsamer gemacht oder versteckt, dass ich schneller oder besser war, als die anderen in meiner Klasse", erzählt Hani. Sie habe nicht als Streberin gelten wollen und wäre am liebsten wie alle anderen gewesen. Besonders gestört hat die beiden Schwestern das Vorurteil, ihre koreanischen Eltern hätten sie zu Höchstleistungen getrieben. "Unsere Eltern haben uns nicht gepusht, wir wollten selber üben", sagen die zwei. Reporterin Nathalie Rufer begleitet die Schwestern seit 13 Jahren und hat sie für die "Reporter"-Reihe über Wunderkinder in München getroffen, wo die beiden inzwischen leben. Dem Geigenspielen sind sie treu geblieben: Hani macht in einem Jahr den Master an der Musikhochschule, Bomi hat eben angefangen, im Orchester des Nationaltheaters zu arbeiten.


01:05 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:35 Seen auf dem Dach der Welt (45 Min.) (HDTV)
Der Karakul in Tadschikistan
Folge 1 von 5
Film von: Stephan Kühnrich
(Erstsendung 5.3.2012)

Die Dokumentationsreihe präsentiert die höchstgelegenen Gewässer der Welt, ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, und befasst sich mit ihrer kulturellen Rolle für die Bergbewohner. Im Mittelpunkt dieses Teils steht der Karakul in Tadschikistan in der Bergwelt des Pamir. Frei aus dem Tadschikischen übersetzt lautet der Name "der schwarze See auf dem Dach der Welt". Die Menschen im Nordosten Tadschikistans sagen, er wirke umso dunkler, je höher die Berge sind, von denen aus man auf ihn herabblickt. Und einige der Gipfel des Pamir sind über 7000 Meter hoch. Der Karakul ist bisher kaum erforscht und gibt auch Experten zahlreiche Rätsel auf. Er soll vor etwa fünf Millionen Jahren durch einen gewaltigen Meteoriten-Einschlag entstanden sein. Überreste des Meteoriten hat man aber bis heute nicht gefunden. Auch die Ursache des ungewöhnlich hohen Salzgehaltes ist nicht endgültig geklärt. Und dann ist da noch die Eisschicht auf dem Grund des Sees. Eine schlüssige Theorie dafür gibt es bis heute ebenfalls nicht. Die tadschikische Provinz Bergbadachschan, in der sich der Karakul befindet, gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Asiens. Zwar nimmt die Provinz fast die Hälfte der Landesfläche ein, aber es leben hier nur etwa drei Prozent der tadschikischen Bevölkerung. Die Menschen am See gehören zur kirgisischen Minderheit Tadschikistans und haben sich den Lebensbedingungen in großer Höhe angepasst. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie vor allem mit der Yak-Zucht. Der Weg zum See führt über den berühmten Pamir-Highway entlang der afghanischen Grenze nach Chorugh, die Hauptstadt Bergbadachschans. Von dort aus geht es über Murghab und den 4655 Meter hohen Ak Baital, den höchsten Pass der früheren Sowjetunion, zum Karakul.


02:20 Seen auf dem Dach der Welt (45 Min.) (HDTV)
Der Yssykköl in Kirgistan
Folge 2 von 5
Film von: Stephan Kühnrich
(Erstsendung 6.3.2012)

Einer der höchsten Seen der Welt ist der Yssykköl in Kirgistan. Der See, der fast 700 Meter tief und 200 Kilometer lang ist und nie zufriert, wird auch "das Meer der Kirgisen" genannt. Für Tschingis Aitmatow, den kirgisischen Nationaldichter, gab es schlicht keinen schöneren Platz auf der Welt. Es war für ihn der Ort, "an dem sich Wasser und Himmel berühren". Der Yssykköl liegt im Osten Kirgistans in den Bergen des Tian Shan. Er ist der mit Abstand größte Bergsee Asiens und nach dem Titicacasee in Südamerika der zweitgrößte Gebirgssee der Welt. Rund um ihn herum sieht man schneebedeckte Gipfel aufragen, die des Küngej-Alatau im Norden und die des Terskej-Alatau im Süden. Um den geheimnisvollen See in den Bergen ranken sich zahlreiche kirgisische Legenden. Sie beschreiben die versunkene Stadt "Lyesh", die "Tränen des Schneeleoparden", die dem See sein Salz gaben, und schließlich den Namen "Yssykköl" selbst, der übersetzt "heißer See" lautet. Denn trotz seiner Lage in über 1600 Metern Höhe friert er auch in den kältesten Wintern nicht zu. Seit Jahrtausenden ist das Tal des Yssykköl im Tian Shan besiedelt. Der Ruf des Sees als wichtige Station an der Seidenstraße drang bis ins antike Europa. Kirgisische und russische Wissenschaftler haben die Reste einer über 2500 Jahre alten Stadt auf dem Grund des Sees ausgemacht. Man fand jahrtausendealtes Geld, Bronzekessel und Waffen. Wegen seiner ökologisch intakten Hochgebirgslandschaften wurde das Gebiet um den Yssykköl zum Biosphärenreservat erklärt. Hier leben in großer Zahl Steinböcke und Marco-Polo-Schafe. Gleichzeitig ist das Reservat Rückzugsgebiet für bedrohte Arten wie das Tian-Shan-Reh, den Turkestan-Fuchs und den Schneeleoparden.


03:05 Seen auf dem Dach der Welt (40 Min.) (HDTV)
Der Markakol in Kasachstan
Folge 3 von 5
Film von: Stephan Kühnrich
(Erstsendung 7.3.2012)

Im Altaigebirge im Osten Kasachstans liegt auf 1500 Metern Höhe der Bergsee Markakol. Seine Artenvielfalt und die wunderschöne Umgebung machen ihn zur Perle des kasachischen Altai. Anders als die meisten Gebirgsseen ist der Markakol kein Endsee. Das Wasser der etwa hundert Flüsse und Bäche, die in ihn hineinfließen, fließt auch wieder ab. Die zahlreichen Flüsse machen den Markakol zum fischreichsten Bergsee Asiens. Einer dieser Abflüsse ist der Kalzhir. Er fließt weiter über den Saissansee in den Irtysch, der seinerseits in den Ob und dann ins Nordpolarmeer mündet. Millionen von Lachsen kommen über ihn zum Laichen in den Markakol. Aber auch unzählige andere Fischarten bevölkern ihn. Mindestens ebenso spektakulär wie der See selbst sind die Landschaften an seinen Ufern mit ihren üppigen Taiga-Wäldern. In der Region leben Marale – sibirische Riesenhirsche -, Steinböcke, Schwarzstörche und zahlreiche Greifvögel. Doch so schön der Markakol ist, so abgelegen ist er auch. Die 500 Kilometer lange Anreise aus Öskemen, der nächsten größeren Stadt, ist ein echtes Abenteuer. Endlose Steppen, die Wüste Akkum an der chinesischen Grenze und die Berge des Südaltai bilden wahre Herausforderungen. Weniger als 200 Kilometer der Strecke sind asphaltiert. Der Rest besteht aus Feldwegen, die nur mit geländegängigen Fahrzeugen passierbar sind. So gibt es nur zwei kleine Dörfer am See. Die wenigen Einwohner leben von der Landwirtschaft und vom Fischfang.


03:45 Seen auf dem Dach der Welt (45 Min.) (HDTV)
Der Qinghai Hu in China
Folge 4 von 5
Film von: Stephan Kühnrich
(Erstsendung 8.3.2012)

In den Bergen Tibets befindet sich einer der heiligsten Plätze des Buddhismus. Ein See, den die Tibeter "Tso Ngönpo" und die Chinesen "Qinghai Hu" nennen – "der blaue See". Der Qinghai Hu liegt im Nordosten des tibetischen Hochlandes, etwa 3200 Meter über dem Meeresspiegel. Er ist einer der größten Salzseen der Welt, der größte Binnensee Chinas und ein einzigartiges Naturparadies. Viele bedrohte Arten finden dort Zuflucht. Als noch größeres Heiligtum als der See selbst gilt die geheimnisumwobene Insel "Haixinchan" in der Mitte des Qinghai Hu. Dort befindet sich ein Frauenkloster. "Die Insel in der Mitte des Sees ist das Zentrum der Welt", sagt Tschosnyid Bangmo, die spirituelle Führerin des Klosters. Sie sieht den Ort nicht als Insel, sondern als den heiligsten Berg der Welt, der hier aus dem Wasser des Qinghai Hu ragt. Noch nie sollen Ausländer diesen heiligen Berg betreten haben. Der Qinghai Hu liegt an einer der wichtigsten asiatischen Vogelflugrouten. Im Frühjahr und im Herbst machen Hunderttausende von Wasservögeln hier Rast, darunter zahlreiche bedrohte Arten. Auch eines der am meisten gefährdeten Säugetiere der Welt, die Przewalski-Gazelle, von der es nur noch 300 Exemplare geben soll, findet man nur noch am Qinghai-See. Auf dem Weideland rund um den See stehen die traditionellen Zelte der tibetischen Nomaden. Sie halten Yaks, Schafe und Ziegen. Und die Qinghai-Pferde, die in dieser Region gezüchtet werden, sind in ganz China für ihre Ausdauer bekannt.


04:30 Seen auf dem Dach der Welt (45 Min.) (HDTV)
Der Uvs Nuur in der Mongolei
Folge 5 von 5
Film von: Stephan Kühnrich
(Erstsendung 9.3.2012)

Der Uvs Nuur ist ein See in der Mongolei, der auf 800 Metern Höhe in der Mitte Asiens liegt und extremen Temperaturschwankungen unterworfen ist. Für die Mongolen ist der Uvs Nuur mehr als nur ein See. Schon bei den Reitern Dschingis Khans galt er als Heimstatt von Geistern und Drachen. Er ist fünfmal größer als der Bodensee, aber es gibt kein einziges Boot an seinen Ufern. Das größte Gewässer der Mongolei liegt in der nördlichsten Gebirgssenke Zentralasiens. Obwohl rund um diese Senke bis zu 4000 Meter hohe Berge aufragen, ist sie selbst nahezu eben, und der See ist nirgendwo tiefer als 20 Meter. Der Uvs Nuur liegt im Nordwesten der Mongolei, direkt an der russischen Grenze, und ist weiter als jeder andere See auf der Erde von den Weltmeeren entfernt. Noch kontinentaler ist das Klima nirgendwo. Kein Gewässer unterliegt extremeren Temperaturschwankungen. So sind im Winter Temperaturen um minus 40 Grad Celsius normal, es wurden auch schon minus 58 Grad gemessen. Im Sommer erwärmt sich das Uvs-Nuur-Becken, und die Temperaturen erreichen Werte von plus 40 Grad Celsius und mehr. So schafft der See einzigartige Feuchtgebiete innerhalb der großen Seensenke, die bis in die autonome Republik Tuwa in Russland reicht. "Bei einer Fahrt rund um den See", schwärmt die Meteorologin Baatar Gantsetseg, "kann man alle Ökosystemtypen Zentralasiens finden: Feuchtgebiete, Wüsten, diverse Steppenformationen und Waldtypen, Flüsse, Süßwasserseen, alpine Lebensräume und ewige Schneefelder." Die grasbestandenen Gebiete werden seit Jahrtausenden von Nomaden genutzt, die mit ihren Gers, den mongolischen Jurten, hier ihre Sommerlager aufschlagen. Yaks, Kamele, Schafe, Ziegen und natürlich Pferde finden reichlich Nahrung am Ufer des Uvs Nuur.


05:15 Ostwärts – Eine Reise durch Georgien (45 Min.) (HDTV, UT)
Kaukasische Weinseligkeit
Film von: Julia Finkernagel
(Erstsendung 25.5.2015)

Im zweiten Teil der Reise durch Georgien ist Julia Finkernagel mit ihrem georgischen Reisebegleiter Gia auf der Georgischen Heerstraße unterwegs in den Großen Kaukasus. Die sagenumwobene Strecke war die einzige Verbindung zwischen Moskau und der Seidenstraße und deshalb von großer strategischer Bedeutung. Auf dem Weg zur russischen Grenze kommt die kleine Reisegruppe bei der ehemaligen Deutschlehrerin Luisa in Stepantsminda unter. Der Ort hieß zu Sowjet-Zeiten "Kasbegi" und liegt am Fuß des berühmten Berges Kasbek. Wie ein Adlerhorst liegt das winzige Dorf Tsdo hoch oben in den Bergen. Hier wohnt Babosona, was so viel heißt wie "Oma Sona". Für Julia und Gia kocht sie Kaffee, aber mit dem Kameramann steht sie auf Kriegsfuß: Zum großen Amüsement aller wird er von ihr fast verhauen. Es geht von der nördlichen Grenze bis ganz unten in den Süden – Julia will mal einen Fuß nach Aserbaidschan setzen. Ein Unwetter macht jedoch den Aufstieg beim Einsiedlerkloster Dawit Garedja nahe der Grenze unmöglich. Jetzt hilft nur beten, rät Gia, und zwar in der Kapelle am Fuße des Höhlenklosters. Und tatsächlich passiert ein echtes Wunder. Im Nationalpark Lagodechi nimmt sich die Gruppe etwas ganz Lässiges vor: einen Pferdetreck ins Gebirge mit Zelten und Lagerfeuer. Doch der zu überwindende Fluss ist extrem angestiegen, weder Mensch noch Tier mag sich so richtig in die Fluten wagen. Als ob das noch nicht genug wäre, setzt mitten im Wald ein heftiges Gewitter ein. Spätestens jetzt sinkt die Stimmung auf den Gefrierpunkt. Einzig der findige Bergführer Kakha lässt sich seine Laune nicht verderben und zaubert eine "Medizin" hervor, die alle wieder zum Lachen bringt – und der Treck wird außerplanmäßig zu Ende geführt. Georgische Gastfreundschaft zu erleben ist ganz einfach: Man geht langsam an einem Zaun vorbei, nimmt Blickkontakt mit dem Bewohner dahinter auf, und schon wird man eingeladen, hereinzukommen. Julia und ihr georgischer Reisebegleiter Gia landen bei dem 74-jährigen Schura, der sie ins Haus lockt und dann eine geheimnisvolle Klappe im Boden der Küche öffnet. Eine Leiter führt nach unten in ein düsteres Verlies, das sich als Weindepot entpuppt - probieren inklusive. Im Waschlowani-Nationalpark im Südosten von Georgien wird Julia nach einer kräftezehrenden Fahrt unter einen Stresstest gestellt: Es gibt nicht nur eine Mückenplage, sondern auch Schlangen bei den Bungalows. "Hilf dir selbst und schaue genau nach, bevor du ins Bett gehst", heißt das Gebot der Stunde. Das schönste Dorf Georgiens? Natürlich: Gias Heimatdorf! Auf dem elterlichen Bauernhof in Jimiti findet die Reise ihren krönenden Abschluss beim Wiedersehen mit Gias Familie und einer letzten Georgischen Tafel für alle.


06:00 – 06:05 3satTextVision (5 Min.)

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Mittwoch, 27. November 2019


06:05 Korsika – wilde Schönheit (15 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Axel Gomille
(Erstsendung 21.5.2018)

Korsika ist ein Ort einzigartiger Schönheit. Hier leben Menschen, die der Insel verfallen sind und alles dafür tun, dass Korsika ursprünglich und lebenswert bleibt. Die Mittelmeerinsel ist die südlichste Region Frankreichs. Korsen und eingewanderte Deutsche nutzen die vielfältigen Möglichkeiten der Insel. Sie brauen Bier aus Kastanien, bauen aromatische Pflanzen an oder betreiben Tauchbasen an der rauen Küste. Bier aus Kastanien? Auf so eine Idee muss man erstmal kommen! Doch ein korsischer Träumer hatte genau diesen Geistesblitz. Lokales Bier gab es auf Korsika nämlich nicht, dafür jede Menge Kastanien. Anbauflächen für Getreide sind rar auf der gebirgigen Insel, und so wurden Kastanien zur Produktion von Mehl genutzt. Brot, Polenta und verschiedene andere Speisen wurden daraus hergestellt. "Kastanien sind für Korsika genauso wichtig wie Reis für China", erzählt ein alter korsischer Bauer. "Brotbaum" wird die Esskastanie hier lokal genannt, und da verwundert es kaum, dass sie einer ganzen Region Korsikas ihren Namen gab: La Castagniccia. Als jedoch Lebensmittel vom Festland importiert wurden, verlor der Anbau von Kastanien seine Bedeutung – eine uralte Tradition stand vor dem Aus. Doch seit Kastanien zum Brauen Verwendung finden, haben sie wieder Konjunktur. Und Korsika ist um eine Attraktion reicher – ein eigenes, wirklich korsisches Bier. Berühmt ist die Insel jedoch vor allem für ihre wilde Küste, die schönen Strände und versteckten Buchten. Die Gewässer Korsikas sind noch weitgehend intakt, und sie eignen sich bestens zum Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen. Neben einer reichen Unterwasserwelt sind hier auch einige Wracks zu bestaunen. Manche Schiffe liefen auf Grund, andere sanken bei Gefechten auf See. Die Geschichte der Korsen war lang vom Streben nach politischer Unabhängigkeit geprägt. Mitte des 18. Jahrhunderts gelang es dem deutschen Abenteurer Freiherr Theodor Stephan von Neuhoff, sich vorübergehend an die Spitze der korsischen Freiheitsbewegung zu stellen. Er war der erste und einzige gewählte "König von Korsika". Seine Regentschaft währte jedoch nicht lang, denn die Korsen merkten bald, dass er seine Versprechen nicht halten konnte, und er verließ die Insel. Andere Deutsche dagegen blieben der Insel treu. So auch eine Familie, die schon vor Generationen nach Korsika auswanderte. Bereits der Großvater entdeckte hier die Welt der Düfte. Er gründete einen Betrieb, um Pflanzen für Parfums und Kosmetika anzubauen. Inzwischen hat die jüngste Tochter das Familienunternehmen übernommen. Deutschland ist ihr längst zu hektisch geworden. Die Dokumentation wirft einen unterhaltsamen und informativen Blick auf eine der schönsten Inseln Europas.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 26.11.2019)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 26.11.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 26.11.2019)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 26.11.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Anne Will (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 24.11.2019)

"Politisch denken, persönlich fragen" ist das Motto der politischen Talksendung von Anne Will. Jede Woche lädt sie interessante Gäste zu einem aktuellen Thema ein. Ob Innenpolitik wie Pegida, Gesundheitsreformen oder Mindestlohndebatte, ob Außenpolitik wie die Ukrainekrise, Nahostkonflikt oder Finanzkrise – Anne Will fragt nach.


11:15 Mama auf Zeit: Eine Familie für Babys in Not (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Katharina Wolff
(Erstsendung 11.4.2019)

Wenn das Jugendamt bei Familie N. in der Eifel anruft, muss alles schnell gehen. Dann wird ein Kind aus seiner Familie genommen und zu der Bereitschaftspflegefamilie gebracht. Diesmal ist es ein sieben Wochen alter Säugling. Es besteht Verdacht auf Kindesmisshandlung. Von seiner Mutter wurde er gerade noch gestillt, nun muss er sich an völlig fremde Menschen gewöhnen. Von jetzt auf gleich in ein neues Zuhause. Die sogenannten Bereitschaftspflegefamilie nehmen Kinder in akuten Notsituationen für einen bestimmten Zeitraum auf. Meistens ist zu diesem Zeitpunkt nicht rechtlich geklärt, ob das Kind irgendwann wieder zu den leiblichen Eltern zurückkehren kann.


12:00 Zuhause auf Zeit (30 Min.) (HDTV, UT)
Wenn Jugendliche nicht mehr weiter wissen
Film von: Thomas Hauswald
(Erstsendung 3.3.2019)

"Es ist das Vorrecht der Jugend, Fehler zu begehen, denn sie hat genug Zeit, sie zu korrigieren!" Auf diesem Grundsatz von Ernst Barlach beruht die sozialpädagogische Arbeit im "Weitblick". Niklas, Bam und Michael haben Glück gehabt. Sie sind im "Weitblick-Jugendhilfe e.V.", einer Jugendhilfeeinrichtung in Dachau, untergekommen. Ein vorübergehendes Zuhause für Teenager im Alter von 14 bis 18 Jahren, die sonst oft durch alle Raster fallen. Sie sind aus unterschiedlichsten Gründen "schwierig", verhaltensauffällig. Manche trinken Alkohol oder nehmen Drogen, schwänzen die Schule, prügeln sich oder werden straffällig. Carlos Benede, Siegfried Hofer und das Team von "Weitblick" wollen den oft traumatisierten Jugendlichen eine Chance geben. Ihnen helfen, einen neuen Weg zu finden und Sozialkompetenz zu entwickeln. Sie sind davon überzeugt, dass jeder Jugendliche in der Lage ist, individuelle Begabungen und Neigungen auszubauen und Defizite auszugleichen. Deshalb sorgen sie für Sicherheit, schenken Vertrauen und gehen in der Erziehung oft unkonventionelle Wege. Carlos Benede und Siegfried Hofer wissen aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, im Heim aufzuwachsen. Sie sind selbst Heimkinder und haben früher als Erzieher im Jugendwohnheim "Salesianum" in Regensburg gearbeitet. Der "Weitblick" ist ihre gemeinsame Vision.


12:30 SCHWEIZWEIT (30 Min.)
Das Sumpfgebiet des Neuenburgersees
Film von: Régis Migy
(Erstsendung 24.11.2019)

Das Naturreservat Grande Cariçaie zieht sich am gesamten Südufer des Neuenburgersees entlang und ist das größte Schutzgebiet der Schweiz. Das aus Mooren, flachen Gewässern und Wäldern gebildete Naturreservat bildet den Lebensraum für rund 800 Pflanzen- und 10 000 Tierarten. Michel Antoniazza, auch "Kind des Sumpfes" genannt, hat sich seit über 40 Jahren dem Schutz des Sumpfgebietes verschrieben. Nun gibt er sein Wissen an die neue Generation weiter. "SCHWEIZWEIT" folgt ihm in die typischen Ried- und Schilfzonen, wo Zugvögel auf ihrem Weg nach Süden nisten. Ein eindrucksvoller Bericht und großartige Bilder zeigen, welche Arbeit Michel Antoniazza für den Erhalt des Sumpfgebietes geleistet hat.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Im Garten der Queen (45 Min.) (HDTV) (VPS: 13:19)
Film von: Martin Williams
(Erstsendung 5.6.2019)

Der Garten der Queen ist der größte Privatgarten Londons. Mit Erlaubnis Ihrer Majestät, Königin Elizabeth II., durfte ein Kamerateam ein Jahr lang im "Garden at Buckingham Palace" filmen. Nur wenige kennen den Garten. Er dient als prächtiger Veranstaltungsort für die jährlich stattfindenden "Royal Garden Partys" mit 8000 Gästen. Doch ein Großteil des Geländes ist für die Besucher tabu, wie "The Yard", eine Wildnis, in der nur die Natur regiert. Die Insel im großen See dient Bienenvölkern als Heimat, in den vielen versteckten Ecken finden Wildtiere Unterschlupf, und mehr als 300 britische Wildblumenarten bereichern die Artenvielfalt. Auch besitzt die Queen eine große Sammlung von Maulbeerbäumen, deren Ursprung auf das Jahr 1608 zurückgeht. Die Gärtner erzählen von Knoblauchduschen, um den Blattläusen der königlichen Rosen Herr zu werden, und von dem hervorragenden Kompost, der mithilfe der königlichen Stallungen gewonnen wird. Der Garten der Queen ist schon immer Spielwiese der kleinen und großen Royals: Der zugefrorene See eignet sich perfekt zum Eisstockschießen und Schlittschuhlaufen, und die Wiesen sind ideale Spielflächen für den Nachwuchs. Elizabeth selbst begeistert sich schon seit ihren Kindertagen für Gartenarbeit und berät sich bis heute mit ihren Gärtnern.


14:05 Faszinierende Erde (45 Min.) (HDTV) (VPS: 14:04)
Küstenlandschaften
Folge 1 von 6
Film von: Sorrel Wilby
(Erstsendung 13.12.2018)

Menschenfeindliche Wüsten, imposante Gebirgslandschaften, brodelnde Vulkane, Leben spendende Flüsse: "Faszinierende Erde" stellt Landschaften der Superlative vor. Diesmal geht es um Küsten. Tosende Wellen nagen ständig an den Küsten, tragen Sand ab und höhlen Felsen aus, formen ganze Felslandschaften. Sie schaffen Naturwunder wie die "Zwölf Apostel" in Australien. Die Kreideklippen von Dover begrüßen jeden, der per Schiff nach Großbritannien reist. Und die Klippen von Moher an der irischen Westküste bieten von ihren über 200 Meter hohen Steilwänden einen faszinierenden und schwindelerregenden Blick in die Tiefe.


14:50 Faszinierende Erde (45 Min.) (HDTV) (VPS: 14:49)
Gletscher
Folge 2 von 6
Film von: Sorrel Wilby
(Erstsendung 13.12.2018)

Sie bestehen nur aus Wasser und haben doch die Oberfläche unserer Erde geformt: Gletscher. Die Eismassen bedecken zehn Prozent des Festlandes, in polaren Regionen und auf hohen Bergen. Der größte Eisschild der Erde bedeckt die Antarktis. Sie ist der südlichste und kälteste Kontinent der Erde. Der Antarktische Eisschild ist bis zu 4900 Meter dick. Rund 70 Prozent des Süßwassers der Erde sind darin gefroren. In Kanada liegt das Kluane-Eisfeld, die größte zusammenhängende Gletschereisfläche außerhalb der Polregionen. Auch sie verliert, wie nahezu alle Gletscher, dramatisch an Masse, was auf den Klimawandel zurückzuführen ist. Zahlreiche Nationalparks in den USA und in China, atemberaubende Landschaften auf Kamtschatka und in Island bezaubern mit ihren einzigartigen Landschaftsformen und mächtigen Eisströmen Forscher und Touristen. Menschenfeindliche Wüsten, imposante Gebirgslandschaften, brodelnde Vulkane, Leben spendende Flüsse: Die Reihe "Faszinierende Erde" stellt Landschaften der Superlative vor.


15:35 Faszinierende Erde (40 Min.) (HDTV)
Wüsten
Folge 3 von 6
Film von: Sorrel Wilby
(Erstsendung 13.12.2018)

Gut ein Fünftel der Erde ist von Wüsten bedeckt, und keine von ihnen gleicht der anderen. Es gibt Sand-, Salz-, Stein- und Felsenwüsten – und klirrend kalte Eiswüsten. Sie alle haben eines gemeinsam: ein extremes Klima und den Mangel an Vegetation, der das Überleben von Mensch und Tier nahezu unmöglich macht. In Wüsten liegen aber auch heilige Stätten wie das Katharinenkloster am Berg Sinai. Der Uluru im trockenen Zentrum Australiens ist für die Aborigines von großer Bedeutung. Das "Tal des Todes" in der großen arabischen Wüste wurde von Lawrence von Arabien als "weitläufig, einsam und göttlich" beschrieben. In den Felslandschaften des Uluru findet man in Stein geritzte prähistorische Zeichnungen und Inschriften. Entschlüsselt hat man die Zeichen bis heute nicht. Auch die berühmten Nazca-Linien, die gigantischen Geoglyphen in der südperuanischen Atacama-Wüste, geben Wissenschaftlern noch heute Rätsel auf. Menschenfeindliche Wüsten, imposante Gebirgslandschaften, brodelnde Vulkane, Leben spendende Flüsse: Die Reihe "Faszinierende Erde" stellt Landschaften der Superlative vor.


16:15 Faszinierende Erde (45 Min.) (HDTV) (VPS: 16:14)
Vulkane
Folge 4 von 6
Film von: Sorrel Wilby
(Erstsendung 13.12.2018)

Vulkanausbrüche: Kaum eine andere Naturerscheinung ist so machtvoll, furchteinflößend - und faszinierend. Es ist eine zerstörerische, aber auch Leben spendende Kraft. Sie prägt unseren Planeten mit seinem Reichtum an Arten und Landschaften. Knapp 1400 Vulkane der Erde gelten als aktiv. Manche ruhen seit Jahrhunderten, gar Jahrtausenden, andere stoßen täglich Lava, Felsbrocken und Asche aus. Sie liegen in Bereichen, wo tektonische Platten aufeinanderstoßen oder auseinanderdriften, wie dem Pazifischen Feuerring und dem Ostafrikanischen Grabenbruch. Auch haben Vulkane ganz unterschiedliche Eigenschaften. Manche gehören dem explosiven Typ an, wie der Krakatau, aus anderen, wie den Vulkanen von Hawaii, fließt dünnflüssige Lava. Sie sind berechenbarer und eine Touristenattraktion. Interessante Naturphänomene sind auch vulkanische Erscheinungen wie Solfatare, Fumarolen, heiße Quellen und Geysire. Menschenfeindliche Wüsten, imposante Gebirgslandschaften, brodelnde Vulkane, Leben spendende Flüsse: Die Reihe "Faszinierende Erde" stellt Landschaften der Superlative vor.


17:00 Faszinierende Erde (45 Min.) (HDTV) (VPS: 16:59)
Gebirge
Folge 5 von 6
Film von: Sorrel Wilby
(Erstsendung 14.12.2018)

Die Gebirge unseres Planeten – eine Urlandschaft aus Felsen, Schnee und Eis. Heimat von Tieren und Pflanzen, die sich den extremen Lebensbedingungen angepasst haben, und Sehnsuchtsorte. Für viele Menschen ist das Gebirge sogar ein Sitz der Götter. Die steilen Sandsteinfelsen von Meteora in Griechenland sind beispielsweise seit einem Jahrtausend Rückzugsort von Einsiedlern und Mönchen, auch viele Gipfel des Himalajas werden als heilig verehrt. In den australischen Snowy Mountains banden sich bereits im Jahr 1860 europäische Goldsucher Bretter unter die Füße und erfanden so das Skifahren, und in den neuseeländischen Südalpen entdeckte der Erstbesteiger des Mount Everest, Edmund Hillary, seine Begeisterung für die Berge. Menschenfeindliche Wüsten, imposante Gebirgslandschaften, brodelnde Vulkane, Leben spendende Flüsse: "Faszinierende Erde" stellt Landschaften der Superlative vor.


17:45 Faszinierende Erde (45 Min.) (HDTV) (VPS: 17:44)
Flüsse
Folge 6 von 6
Film von: Sorrel Wilby
(Erstsendung 14.12.2018)

Flüsse verändern und formen die Erdoberfläche. Sie stürzen über Felskanten und bilden riesige Wasserfälle. Sie überschwemmen, bilden weite Täler und münden in Deltas und Ästuaren ins Meer. Der Amazonas gilt als der mächtigste Fluss der Erde. Er trägt rund zwei Drittel allen Wassers, das auf der Erde in Flüssen fließt, zum Atlantik. Entlang des Nils hat sich eine fruchtbare Oase gebildet. Der Nil gilt als Lebensader Ägyptens. Das Mekong-Delta mit einer Größe von über 70 000 Quadratkilometern ist die Reiskammer Vietnams. Menschenfeindliche Wüsten, imposante Gebirgslandschaften, brodelnde Vulkane, Leben spendende Flüsse: Die Reihe "Faszinierende Erde" stellt Landschaften der Superlative vor.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satZuschauerpreis
20:15 Das Wunder von Wörgl (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Österreich, 2018

Rollen und Darsteller:
Unterguggenberger – Karl Markovics
Rosa – Verena Altenberger
Michi – Aaron Friesz
Lia – Lisa Marie Trojer
Lenk – Gerhard Liebmann

Regie: Urs Egger

Der kränkliche Lokführer Michael Unterguggenberger wird im Jahr 1932 per Los zum Bürgermeister der Tiroler Gemeinde Wörgl bestimmt – auch, weil sonst niemand das Amt übernehmen will. Wie so viele Gemeinden steht Wörgl vor dem Bankrott. Die Politik weiß längst keinen Ausweg mehr aus der Krise. Sparen lautet das Rezept, das die Krise aber immer weiter vertieft. Arbeitslosigkeit greift um sich – und damit auch der Faschismus. Mit Unterstützung seiner Frau Rosa beschließt Unterguggenberger, die ihm zugedachte Rolle als Lückenbüßer abzulegen und etwas ganz Neues zu versuchen.

3sat zeigt vom Samstag, 23., bis zum Donnerstag, 28. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle elf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 23. November, 20.00 Uhr, bis zum 29. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Das Wunder von Wörgl" lautet die Telefonnummer 0137 4141 – 09.


3satZuschauerpreis
21:45 Tatort (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Friss oder stirb
Fernsehfilm Schweiz, 2018

Rollen und Darsteller:
Kommissar Reto Flückiger – Stefan Gubser
Kommissarin Liz Ritschard – Delia Mayer
Mike Liebknecht – Misel Maticevic
Anton Seematter – Roland Koch
Sofia Seematter – Katharina von Bock
Leonie Seematter – Cecilia Steiner
Corinna Haas – Fabienne Hadorn
Eugen Mattmann – Jean-Pierre Cornu
Einsatzleiter – Philipp Langenegger

Regie: Andreas Senn
Drehbuch: Jan Cronauer, Matthias Tuchmann

Eine Wirtschaftsprofessorin wird erstochen aufgefunden. Lackspuren des Fluchtautos führen Flückiger und Ritschard zur Villa von Anton Seematter, dem vermögenden CEO von Swisscoal. Zeitgleich überquert der deutsche Arbeitslose Mike Liebknecht die Schweizer Grenze. Im Handschuhfach hat er eine Pistole versteckt. Liebknecht dringt in die luxuriöse Villa von Anton Seematter ein und nimmt dessen Tochter Leonie und Ehefrau Sofia als Geiseln. Ungeduldig wartet Liebknecht auf den CEO, der bald nach Hause kommen soll. Unterdessen ergeben die Lackproben des Fluchtwagens, dass das Auto Anton Seematter gehört, dessen Tochter bei der Ermordeten studiert hat. Außerdem entdecken die Ermittler, dass das Tatopfer eine substanzielle Spende von Seematter, gegen den Willen der Uni-Leitung, zurückgewiesen hat. Reto und Liz vermuten eine Affäre zwischen dem Swisscoal-CEO und der Professorin. Die Ermittler setzen sich ins Auto und fahren für eine Befragung zur seematterschen Villa – wo sie von Liebknecht unter vorgehaltener Waffe gezwungen werden, die Villa zu betreten. "Friss oder stirb" ist ein "Tatort" zum Thema "soziale Ungerechtigkeit". Die Geschichte lässt die Superreichen und die auf der Strecke Gebliebenen aufeinanderprallen: Auf der einen Seite die arrogante internationale Machtelite mitsamt verwöhnten "Richkids", auf der anderen Seite der wegrationalisierte und chancenlos ausgelieferte Arbeitnehmer. Mit zunehmender Eskalation verwischen aber die Grenzen zwischen den klar voneinander getrennten Welten und Moralvorstellungen immer mehr. Bis es am Ende nur noch Verlierer gibt.

3sat zeigt vom Samstag, 23., bis zum Donnerstag, 28. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle elf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 23. November, 20.00 Uhr, bis zum 29. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Tatort: Friss oder stirb" lautet die Telefonnummer 0137 4141 – 10.


23:15 Die Rückkehr des Tanzlehrers (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 1 von 2
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2004

Rollen und Darsteller:
Stefan Lindman – Tobias Moretti
Veronica Molin – Veronica Ferres
Fernando Hereira – Maximilian Schell
Guiseppe Larsson – Matthew Marsh
Erik Johansson – Mats Langbacka

Regie: Urs Egger
Drehbuch: Con Bohlinger, Rolf Börjlind, Cilla Börjlind
Roman: Henning Mankell

Der pensionierte Polizeiinspektor Herbert Molin wird in seinem abgelegenen Haus in Nordschweden tot aufgefunden. Jemand hat ihn auf bestialische Weise ermordet. In Molins Wohnzimmer finden sich auf dem Fußboden blutige Fußabdrücke in einem Muster, als ob jemand mit dem Opfer Tango getanzt hätte. Als der Polizist Stefan Lindman vom Mord an seinem Exkollegen und Freund seines Vaters erfährt, reist er nach Nordschweden. Da er kurz zuvor erfahren hat, dass er höchstwahrscheinlich an Krebs erkrankt ist, scheut er bei den Ermittlungen kein Risiko. Deshalb ist er den örtlichen Beamten, die den Fall offiziell untersuchen, immer einen Schritt voraus. Kaum hat der erfahrene Polizist allerdings erste Anhaltspunkte, geschieht ein zweiter Mord. Der Fall wird immer verwickelter, und Lindman bringt Dinge ans Licht, von denen er lieber nichts gewusst hätte. Die Spuren führen bis in den Zweiten Weltkrieg zurück.

Erster Teil der zweiteiligen Henning-Mankell-Verfilmung "Die Rückkehr des Tanzlehrers" von Urs Egger, die mit Stars wie Veronica Ferres, Tobias Moretti und Maximilian Schell hervorragend besetzt ist.

Den zweiten Teil des Kriminalfilms "Die Rückkehr des Tanzlehrers" zeigt 3sat am Donnerstag, 28. November, um 22.25 Uhr


00:45 Der ewige Rummel – Schausteller kämpfen um ihr Überleben (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Anke Deleiter
(Erstsendung 5.12.2018)

Rebecca Katzschmann aus Sachsen ist Schaustellerin. Sie stammt aus einer Familie, in der seit fünf Generationen alle Schausteller waren. Rebecca lebt im Wohnwagen und ist immer unterwegs. Wenn sie mit ihrer Mutter auf die Volksfeste fährt, müssen sie alles können: tonnenschwere Geschäfte rangieren, Schießbude und Kinderkarussell ab- und aufbauen, verkaufen. Doch die Schaustellerfamilien verdienen vor allem auf den kleinen Festen immer weniger Geld. Das Interesse der Besucher sinkt. Denn Nervenkitzel gibt es heute auch in Videospielen oder Freizeitparks. So müssen Schausteller Adrenalin-Junkies mit immer größeren Attraktionen beeindrucken. Und sie konzentrieren sich auf die großen Feste. Etwa auf das größte Volksfest Mitteldeutschlands, den "Eisleber Wiesenmarkt" mit knapp einer halben Million Gästen und rund 350 Ständen, und natürlich auf das weltgrößte Volksfest, das Münchner Oktoberfest mit 6,3 Millionen Besuchern. Allein mit den Frühjahrs- und Sommereinnahmen kommen die Familien nicht mehr über die Runden. Die finanzielle Rettung bringen die Weihnachtsmärkte. Nach Angaben des Deutschen Schaustellerbundes verdienen sie dort durchschnittlich rund ein Drittel ihres Jahresumsatzes. Und was passiert, wenn die Plätze sich leeren? Dann wird für die Schausteller der Arbeitsplatz zum Wohnort. Und sie leben alle gemeinsam dort. Weil das sehr eng ist, gibt es in ihrem Zusammenleben Regeln, die schon uralt sind und immer noch gelten. Wer heiratet wen, wie schwierig ist es, aus dem gewohnten Leben auszubrechen? Die Filmemacherin Anke Deleiter hat ein Jahr lang zwei Schaustellerfamilien aus Mitteldeutschland begleitet. Sie stehen auf großen und kleinen Volksfesten und natürlich auf den Weihnachtsmärkten. Trotz aller Schwierigkeiten haben sie nicht den Eindruck, dass ihre Branche ohne Zukunft ist. Doch die Bedingungen für ihr Leben ändern sich.


01:15 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:45 ECO (25 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 25.11.2019)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


02:10 Panorama (25 Min.) (HDTV, UT)
Auch das ist Salzburg!
(Erstsendung 7.7.2019)

Moderation: Nina Horowitz

"Auch das ist … " heißt eine "Panorama"-Serie, in der alle neun österreichischen Bundesländer in ihrer Einzigartigkeit präsentiert werden. Diesmal geht es um Salzburg. Den Anfang machen Ausschnitte aus verschiedenen Sendungen von "Quiz in Rot-Weiß Rot", mit denen man das eigene Wissen über Salzburg testen konnte. Es ging um Kulturelles, aber auch um Kulinarisches. Die "Welt der Jugend" porträtierte 1964 den letzten Steindrechsler Mitteleuropas. Kinder aus der Umgebung brachten den fingerfertigen Handwerkern – Vater und Sohn – Steine und Fossilien aus dem Salzkammergut. Vater und Sohn bei der Arbeit zeigte auch ein "Weltjournal" aus dem Jahr 1958. Und diese Herren waren mit Sicherheit eines: schwindelfrei. Die Rauchfangkehrer seilten sich wagemutig vom Mönchsberg ab. In einem Beitrag aus dem Jahr 1962 wurde der Schüler Wolfgang Arminger porträtiert. Als jüngster Pilot der Welt ging der 17-Jährige am Vormittag brav in die Schule, aber am Nachmittag war er auf dem Flugfeld oder am Himmel über Salzburg zu sehen.


02:35 Faszinierende Erde (45 Min.) (VPS: 02:34)
Küstenlandschaften


03:20 Faszinierende Erde (40 Min.) (VPS: 03:19)
Gletscher


04:00 Faszinierende Erde (45 Min.)
Wüsten


04:45 Faszinierende Erde (45 Min.) (VPS: 04:44)
Vulkane


05:30 Faszinierende Erde (45 Min.) (VPS: 05:29)
Gebirge


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Donnerstag, 28. November 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 27.11.2019)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 27.11.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 27.11.2019)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 27.11.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Kölner Treff (90 Min.) (UT)
(Erstsendung 22.11.2019)

Bettina Böttinger präsentiert mit dem "Kölner Treff" einmal die Woche eine Talkrunde mit prominenten Gästen und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen. Sie erzählen außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichten von ihren Berufen oder ihren ganz eigenen Projekten.


11:45 Thema (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 25.11.2019)

Moderation: Christoph Feurstein

Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.


12:30 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 25.11.2019)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Erlebnis Österreich
13:25 Von Tieren und Menschen – Tiergarten Schönbrunn (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Michael Brauner, Christian Schüller
(Erstsendung 31.3.2019)

Verstehen Tiere uns besser als Menschen? Manche Besucher des Tiergartens Schönbrunn scheinen davon überzeugt. Einige zieht es schon seit Jahren immer wieder in den Tiergarten. Sie kommen mehrmals die Woche, manche sogar täglich, um ein bestimmtes Tier zu besuchen, das sie besonders anspricht. Hinter dieser tiefen Zuneigung steckt oft eine Geschichte. Manche Besucher haben für ihren speziellen Liebling sogar eine Patenschaft übernommen. Im Pandahaus, bei den Löwen oder beim Nashorn werden nicht selten Erinnerungen an geliebte Verstorbene wach – oder an den ersten Augenblick einer großen Liebe. Für viele hat die Betrachtung der Tiere therapeutische Wirkung. Manche glauben sogar, mit ihnen kommunizieren zu können. Viele Kinder erleben die Wunder der Tierwelt erstmals in Wirklichkeit. "Vielleicht sind Tiere doch die besseren Menschen", räsoniert der Würstelmann vom Tiergarten Schönbrunn. Die jahrelange Beobachtung der Tiere und ihrer Besucher hat ihn zum Alltagsphilosophen werden lassen.


13:55 Gober – Vom Schicksal einer Orang-Utan-Mutter (50 Min.) (HDTV)
Film von: Eberhard Meyer
(Erstsendung 16.12.2016)

Was macht eine Orang-Utan-Mutter auf Sumatra, wenn ihr Augenlicht durch Grauen Star zunehmend schwindet, sie aber noch ein Jungtier zu versorgen hat? Es ist die Tochter, die der kranken Mutter namens "Gober" zunächst das Überleben sichert und sie mit Nahrung versorgt. Schließlich aber findet Gober Aufnahme in einer Rettungsstation. In einer bahnbrechenden Operation wird ihr dort das Augenlicht zurückgegeben. Gober hat aber auch noch andere Schwierigkeiten: Vor allem durch die Ausdehnung der Ölpalmplantagen wird das ohnehin schon kümmerliche Waldgebiet auf der indonesischen Insel Sumatra für Orang-Utans so gut wie unbewohnbar.


Universum
14:45 Das Genie der Natur (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Magie der Bewegung
Folge 1 von 3
Film von: Alfred Vendl, Steve Nicholls
(Erstsendung 17.10.2006)

Die Natur hat trickreiche Methoden, mit denen sie Tieren eine effiziente Fortbewegung ermöglicht – zu Wasser, zu Land und in der Luft. Die Bionik schaut es sich ab. Vor allem das Fliegen hat es dem Menschen seit jeher angetan. Heute schaut die Forschung Vögeln und vor allem auch Insekten beim Fliegen zu, um daraus neue Konstruktionspläne abzuleiten. Aber auch schwimmen und gehen können Tiere besser als der Mensch. Für alle Bewegungsarten gilt: Menschen halten zwar alle Geschwindigkeitsrekorde der Welt, aber nur, weil sie mit Energie verschwenderisch umgehen. Die Natur ist ein Muster an Effizienz, und gerade an dieser Fähigkeit sind auch jene Forscher interessiert, die Roboter entwickeln, die in wenigen Jahrzehnten die Marsoberfläche erkunden sollen.


Universum
15:30 Das Genie der Natur (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Material ist alles
Folge 2 von 3
Film von: Alfred Vendl, Steve Nicholls
(Erstsendung 24.10.2006)

Hart und doch elastisch, je nach Bedarf flexibel oder formstabil – die Natur benutzt ganz besondere Materialien und kombiniert diese mit verblüffender Kreativität. Erst aus nächster Nähe mit Elektronenmikroskopen betrachtet, verraten die Werkstoffe der Natur, woher ihre unglaublichen Eigenschaften stammen. Die Welt der Bionik schaut sich die verblüffend intelligenten Konstruktionspläne des Lebens ab. Ob die Haut von Haien, die Flügel eines Morphofalters oder die Innenverkleidung eines Schneckenhauses: Die Evolution kombiniert Materialien geschickt, um sie schlagfest, strömungsgünstig oder selbstreinigend zu machen.


Universum
16:15 Das Genie der Natur (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Energie ist der Schlüssel
Folge 3 von 3
Film von: Alfred Vendl, Steve Nicholls
(Erstsendung 31.10.2006)

Solarzellen waren gestern, heute experimentieren Forscher mit künstlichen Blättern, die mithilfe von Sonnenenergie Wasserstoff herstellen. Oder sie erproben, ganze Städte nach dem thermischen Vorbild eines Termitenbaus zu klimatisieren. Inspirationen aus der Natur könnten vielleicht auch die Energieprobleme der Menschheit lösen. Und selbst die Informations- und Computertechnologie setzt heute auf bionische Forschung: Ob Ameisenstaaten, Weißschwanzgnu-Herden oder Arbeitsbienen – es ist niemals nur der physikalische Aufbau, der die Natur so unglaublich effizient macht. Ausschlaggebend ist auch die Art, wie sie ihre Informationsflüsse organisiert und den Verhältnissen immer wieder neu anpasst. Gänge in Ameisenhügeln werden mit Gips ausgegossen und mit Hochdruckreiniger von Erde befreit. Übrig bleibt das gigantische Tunnelsystem des Termitenhügels. Insekten können Ziele in extrem weiter Entfernung anpeilen, weil alle ihre Sinnesorgane geschärft sind. Feuerkäfer haben auf ihrer Körperunterseite ein zusätzliches Organ, das auf Wärme/Infrarot reagiert – und das mit einer unglaublichen Präzision.


Universum
17:00 Madagaskar (90 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Mike Gunton
(Erstsendung 30.7.2013)

Deutsche Bearbeitung: Andrea Lehner

Madagaskar, eine geologisch "alte" Insel nahe dem afrikanischen Kontinent, ist ein Land mit tropischen Regenwäldern, in Nebel eingehüllten Gebirgen und Dornbuschsavannen. Durch die geografische Isolation beherbergt Madagaskar einzigartige Tierarten wie Lemuren, Tenreks und Madagassische Flusspferde. Es werden immer noch neue Arten entdeckt, doch ihr Lebensraum ist bedroht. Der Film zeigt, was Madagaskar so einzigartig macht. Er führt zunächst in den Osten der Insel, von den hohen dramatischen Gebirgsformationen über üppige und schwer zugängliche Regenwälder zum tropischen Palmenbestand an der Küste des Indischen Ozeans, wo sich eine beeindruckende Artenvielfalt findet. Im Unterschied zum Osten ist der Süden Madagaskars extrem trocken. Die Überlebensstrategien von Fauna und Flora sind daher besonders einfallsreich.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satZuschauerpreis
20:15 Hanne (90 Min.) (HDTV)
Fernsehfilm Deutschland, 2018

Rollen und Darsteller:
Hanne Dührsen – Iris Berben
Uli – Petra Kleinert
Heiner Witt – Herbert Knaup
Dr. Hamed – Mohamed Achour
Sophie – Sophie Lutz

Regie: Dominik Graf
Drehbuch: Beate Langmaack

Für Hanne kommt es schon am ersten Tag ihres Ruhestandes faustdick: Bei einer Routineuntersuchung werden Auffälligkeiten in ihrem Blutbild gefunden, die auf Leukämie hinweisen könnten. Ein aufwühlendes Wochenende lang muss die ansonsten so aktive und immer organisierte frühere Vorstandssekretärin auf die Ergebnisse warten. Zwischen panischer Angst vor dem Tod und ungeahnter Lebenslust macht sie dabei alles anders, als sie es sonst tun würde.

3sat zeigt vom Samstag, 23., bis zum Donnerstag, 28. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle elf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 23. November, 20.00 Uhr, bis zum 29. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Hanne" lautet die Telefonnummer 0137 4141 – 11.


21:45 Spuren des Bösen (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Racheengel
Thriller Deutschland / Österreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Richard Brock – Heino Ferch
Petra Brock – Sabrina Reiter
Eva Ulmer – Hannelore Elsner
Karl Ulmer – Friedrich von Thun
Maria Ulmer – Ursula Strauss

Regie: Andreas Prochaska
Drehbuch: Martin Ambrosch

Der verzweifelte Sebastian Ulmer nimmt auf der Flucht vor der Polizei in einer Buchhandlung Geiseln, darunter auch den Psychiater Richard Brock. Dieser versucht den jungen Mann zur Aufgabe zu bewegen. Doch Sebastian, der die Ausweglosigkeit seiner Situation erkennt, nimmt sich vor Brocks Augen das Leben. Gegen den Willen der Polizei macht Brock sich daran, die Ursachen des tragischen Vorfalls zu klären. Er stößt in ein Wespennest: Ulmer, der bereits im Alter von neun Jahren einen Selbstmordversuch begangen hatte, wollte über einen folgenschweren Missbrauchsfall aus seiner Kindheit aussagen. Die Recherche führt Brock zu Sebastians Schwester und ihrer tief religiösen Familie. Der Geistliche Josef Bacher scheint eng mit Sebastians Schicksal verknüpft. Da er an das Beichtgeheimnis gebunden ist, kann er Brock keine weiteren Hinweise geben. Der Fall nimmt eine überraschende Wendung, als Sebastians Mutter Bacher in der Kirche aus Vergeltung für Sebastians Tod erschießt. Brock erkennt jedoch, dass Eva Ulmer sich geirrt hat.

Andreas Prochaska gelang mit "Spuren des Bösen – Racheengel" erneut eine abgründige Tragödie mit knappen Dialogen, meisterlicher Kamera von David Slama und herausragender Besetzung mit Heino Ferch, Hannelore Elsner und Friedrich von Thun.


23:15 Die Rückkehr des Tanzlehrers (90 Min.) (AD, UT)
Folge 2 von 2
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2004

Rollen und Darsteller:
Stefan Lindman – Tobias Moretti
Veronica Molin – Veronica Ferres
Fernando Hereira – Maximilian Schell
Guiseppe Larsson – Matthew Marsh
Erik Johansson – Mats Langbacka

Regie: Urs Egger
Drehbuch: Con Bohlinger, Rolf, Cilla Börjlind
Roman: Henning Mankell

Molins Nachbar, der jüdische Stargeiger Jonas Andersson, wird getötet. Während die örtliche Polizei von einem Doppelmord ausgeht, stößt Molins Exkollege Lindman auf ein brisantes Geheimpapier. Es weist seinen verstorbenen Kollegen als Mitglied einer militanten neonazistischen Organisation aus, deren Einfluss bis in die Spitzen der schwedischen Gesellschaft reicht. Um unerkannt zu bleiben, hetzen sie Lindman einen Killer auf den Hals.

Zweiter Teil der zweiteiligen Henning-Mankell-Verfilmung "Die Rückkehr des Tanzlehrers" von Urs Egger, die mit Stars wie Veronica Ferres, Tobias Moretti und Maximilian Schell hervorragend besetzt ist.


00:45 10 vor 10 (25 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:10 Rundschau (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 27.11.2019)

Moderation: Nicole Frank

Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.


Reporter
01:55 Wenn Wunderkinder erwachsen werden (25 Min.)
(Erstsendung 29.9.2019)

Bomi Song konnte mit eineinhalb Jahren lesen, machte mit 16 die Matura und studierte Musik. Ihre jüngere Schwester Hani stand ihr in nichts nach. "Reporter" hat beide in München getroffen. "Ich fühlte mich immer als eine Extrawurst": Bomi Song denkt mit gemischten Gefühlen an ihre Kindheit zurück. Die heute 25-Jährige erstaunte Fachleute mit ihrer Virtuosität an der Geige und Lehrer mit ihrer raschen Auffassungsgabe. Drei Schuljahre übersprang sie. Als 16-Jährige machte sie die Matura an der Zürcher Kantonsschule für Kunst und Sport. Kurze Zeit später wagte sie, gerade 17 Jahre alt, ganz allein den Schritt an die Universität nach Berlin. Auch Hani, die jüngere der zwei Song-Schwestern, fühlte sich unwohl mit ihren Talenten. "Ich habe oft extra langsamer gemacht oder versteckt, dass ich schneller oder besser war, als die anderen in meiner Klasse", erzählt Hani. Sie habe nicht als Streberin gelten wollen und wäre am liebsten wie alle anderen gewesen. Besonders gestört hat die beiden Schwestern das Vorurteil, ihre koreanischen Eltern hätten sie zu Höchstleistungen getrieben. "Unsere Eltern haben uns nicht gepusht, wir wollten selber üben", sagen die zwei. Reporterin Nathalie Rufer begleitet die Schwestern seit 13 Jahren und hat sie für die "Reporter"-Reihe über Wunderkinder in München getroffen, wo die beiden inzwischen leben. Dem Geigenspielen sind sie treu geblieben: Hani macht in einem Jahr den Master an der Musikhochschule, Bomi hat eben angefangen, im Orchester des Nationaltheaters zu arbeiten.


02:20 Hessenreporter (30 Min.) (HDTV, UT)
Glaube 4.0 – Kirche mal anders
Film von: Julia Hurtzig
(Erstsendung: 26.11.2019)

Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen, oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff – Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands. "Hessenreporter" geht auf Spurensuche und erzählt von Hessen, die ein besonderes Ziel verfolgen oder in ihrem Alltag eine Herausforderung meistern. Die Reporter geben einen Einblick in unbekannte Welten in der hessischen Nachbarschaft.


02:50 Gober – Vom Schicksal einer Orang-Utan-Mutter (50 Min.) (HDTV)
Film von: Eberhard Meyer
(Erstsendung 16.12.2016)

Was macht eine Orang-Utan-Mutter auf Sumatra, wenn ihr Augenlicht durch Grauen Star zunehmend schwindet, sie aber noch ein Jungtier zu versorgen hat? Es ist die Tochter, die der kranken Mutter namens "Gober" zunächst das Überleben sichert und sie mit Nahrung versorgt. Schließlich aber findet Gober Aufnahme in einer Rettungsstation. In einer bahnbrechenden Operation wird ihr dort das Augenlicht zurückgegeben. Gober hat aber auch noch andere Schwierigkeiten: Vor allem durch die Ausdehnung der Ölpalmplantagen wird das ohnehin schon kümmerliche Waldgebiet auf der indonesischen Insel Sumatra für Orang-Utans so gut wie unbewohnbar.


Universum
03:40 Das Genie der Natur (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Magie der Bewegung
Folge 1 von 3
Film von: Alfred Vendl, Steve Nicholls
(Erstsendung 17.10.2006)

Die Natur hat trickreiche Methoden, mit denen sie Tieren eine effiziente Fortbewegung ermöglicht – zu Wasser, zu Land und in der Luft. Die Bionik schaut es sich ab. Vor allem das Fliegen hat es dem Menschen seit jeher angetan. Heute schaut die Forschung Vögeln und vor allem auch Insekten beim Fliegen zu, um daraus neue Konstruktionspläne abzuleiten. Aber auch schwimmen und gehen können Tiere besser als der Mensch. Für alle Bewegungsarten gilt: Menschen halten zwar alle Geschwindigkeitsrekorde der Welt, aber nur, weil sie mit Energie verschwenderisch umgehen. Die Natur ist ein Muster an Effizienz, und gerade an dieser Fähigkeit sind auch jene Forscher interessiert, die Roboter entwickeln, die in wenigen Jahrzehnten die Marsoberfläche erkunden sollen.


Universum
04:25 Das Genie der Natur (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Material ist alles
Folge 2 von 3
Film von: Alfred Vendl, Steve Nicholls
(Erstsendung 24.10.2006)

Hart und doch elastisch, je nach Bedarf flexibel oder formstabil – die Natur benutzt ganz besondere Materialien und kombiniert diese mit verblüffender Kreativität. Erst aus nächster Nähe mit Elektronenmikroskopen betrachtet, verraten die Werkstoffe der Natur, woher ihre unglaublichen Eigenschaften stammen. Die Welt der Bionik schaut sich die verblüffend intelligenten Konstruktionspläne des Lebens ab. Ob die Haut von Haien, die Flügel eines Morphofalters oder die Innenverkleidung eines Schneckenhauses: Die Evolution kombiniert Materialien geschickt, um sie schlagfest, strömungsgünstig oder selbstreinigend zu machen.


Universum
05:10 Das Genie der Natur (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Energie ist der Schlüssel
Folge 3 von 3
Film von: Alfred Vendl, Steve Nicholls
(Erstsendung 31.10.2006)

Solarzellen waren gestern, heute experimentieren Forscher mit künstlichen Blättern, die mithilfe von Sonnenenergie Wasserstoff herstellen. Oder sie erproben, ganze Städte nach dem thermischen Vorbild eines Termitenbaus zu klimatisieren. Inspirationen aus der Natur könnten vielleicht auch die Energieprobleme der Menschheit lösen. Und selbst die Informations- und Computertechnologie setzt heute auf bionische Forschung: Ob Ameisenstaaten, Weißschwanzgnu-Herden oder Arbeitsbienen – es ist niemals nur der physikalische Aufbau, der die Natur so unglaublich effizient macht. Ausschlaggebend ist auch die Art, wie sie ihre Informationsflüsse organisiert und den Verhältnissen immer wieder neu anpasst. Gänge in Ameisenhügeln werden mit Gips ausgegossen und mit Hochdruckreiniger von Erde befreit. Übrig bleibt das gigantische Tunnelsystem des Termitenhügels. Insekten können Ziele in extrem weiter Entfernung anpeilen, weil alle ihre Sinnesorgane geschärft sind. Feuerkäfer haben auf ihrer Körperunterseite ein zusätzliches Organ, das auf Wärme/Infrarot reagiert – und das mit einer unglaublichen Präzision.


05:55 Newton (20 Min.) (HDTV)
Neues aus der Welt der Wissenschaft
(Erstsendung 23.11.2019)

Moderation: Matthias Euba

"Newton" bringt jede Woche Wissenschaftliches und Wissenswertes aus den Themenbereichen Mensch, Tier, Natur und Technik. Ob es außergewöhnliche Experimente wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder Themen wie Sexualität sind. "Newton" bringt Neuigkeiten, Grundlagen und Hintergründe. In aufwendig gestalteten Filmbeiträgen werden interessante Geschichten verständlich gemacht.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Freitag, 29. November 2019


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 28.11.2019)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 28.11.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 28.11.2019)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 28.11.2019)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Markus Lanz (75 Min.) (UT)
(Erstsendung 21.11.2019)

Markus Lanz spricht in seiner Talkshow mit seinen Gästen über aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen – unterhaltend und journalistisch hintergründig.


11:30 STÖCKL. (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 28.11.2019)

Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.


12:30 Stolperstein (30 Min.) (HDTV, UT)
"Man liebt sie, als wären's die eigenen …" – Pflegekinder mit Behinderung
Film von: Beatrice Sonhüter
(Erstsendung 25.3.2016)

Nicht immer ist es ein unerfüllter Kinderwunsch, der Paare dazu bringt, sich um ein Pflegekind zu bewerben. Viele Pflegeeltern haben bereits leibliche Kinder. Es gibt auch Paare und Familien, die sich einer besonders schwierigen Aufgabe widmen: Sie nehmen Pflegekinder mit körperlichen oder geistigen Handicaps bei sich auf. Das Team von "Stolperstein" hat zwei dieser Familien kennengelernt und im Alltag begleitet. Familie Schirmer hatte bereits zwei gesunde eigene Kinder: Michel und Sally. Zu den beiden kam das Geschwisterpaar Lea und Fabian, deren leibliche Eltern nicht in der Lage waren, für sie zu sorgen. Das Ehepaar Marchner hat zwei Jungen bei sich aufgenommen: Jonas haben die Marchners bereits adoptiert und kämpfen nun darum, auch das schwerbehinderte Pflegekind Justin adoptieren zu dürfen. Zu den Schwierigkeiten im Alltag kommen manchmal auch noch Konflikte mit den Behörden und die Ungewissheit, ob die Kinder dauerhaft bleiben können. Was sind die Beweggründe von Familien, freiwillig für "fremde" Kinder mit Handicap so viel Verantwortung und Mühe auf sich zu nehmen? Die Schirmers und die Marchners meinen "Man liebt sie, als wären's die eigenen …" und: "Die Kinder geben uns unendlich viel Liebe zurück!" Eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements ist es, wenn Familien sich bereit erklären, Pflegekinder bei sich aufzunehmen. Während Adoptiveltern für die adoptierten Kinder dieselben Rechte haben wie leibliche Eltern, sind die Rechte von Pflegeeltern eingeschränkt. Es geht hier vor allem darum, die Erziehungsaufgabe auf unbestimmte Zeit zu übernehmen – etwa wenn die leiblichen Eltern das derzeit nicht leisten können. Oft ist die Aufnahme eines Pflegekindes aber auch die Vorstufe für eine Adoption.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Irland von oben (40 Min.) (HDTV)
Film von: Stephan Rooke
(Erstsendung 15.12.2017)

Irlands prähistorische Stätten und mittelalterliche Städte, die Hauptstadt Dublin und die traumhaften Landschaften – das alles zeigt der Film mit spektakulären Luftaufnahmen. Dabei offenbart der Film ein Irland, wie es der Zuschauer kaum kennt. Wer weiß schon, dass in Belfast der legendäre Luxusliner "Titanic" vom Stapel lief? Seit 2012 gibt es ein Erlebniszentrum rund um die Legende in der alten Hafenstadt. Der Film wandelt außerdem auf den Spuren von James Joyces "Ulysses" und besucht das Landhaus, in dem Charlotte Brontë ihren Roman "Jane Eyre" schrieb.


14:00 New York von oben (45 Min.) (HDTV)
Film von: Toby Beach
(Erstsendung 15.12.2017)

Fast neun Millionen Einwohner: New York ist die größte Stadt der USA. Wie tickt die Stadt, die niemals schläft? Faszinierende Luftaufnahmen führen über und in die Hochhausschluchten. Frühmorgens erobern die ersten Pendler per Fähre, U-Bahn und sogar Luftseilbahn ihre Stadt, Kranführer treten ihren Dienst in schwindelerregenden Höhen an, die Feuerwehr hält Übungen ab und fährt Einsätze. Mittags gibt es eine kurze Atempause in New Yorks grüner Lunge, dem Central Park. Die abendlichen Verkehrsstaus, die nächtliche "HochZeit" für Zeitungslieferanten, Müllabfuhr und Frachtflieger, prägen das Stadtbild ebenso wie das berauschende Lichtermeer der pulsierenden Großstadt.


14:45 San Francisco von oben (45 Min.) (HDTV)
Film von: Toby Beach
(Erstsendung 14.12.2018)

San Francisco ist berühmt für seine Golden Gate Bridge, das berüchtigte Inselgefängnis Alcatraz und für die aufstrebenden Hightech-Giganten, die seine Skyline dominieren. Es gibt keine bessere Zeit, um die atemberaubende Kulisse San Franciscos zu bewundern, als um 6.00 Uhr morgens: dann, wenn das frühe Morgenlicht die glasüberdachten Türme der Skyline umhüllt und das Zusammenspiel von Wasser und den umgebenden Hügeln beleuchtet. Schon bewegen sich einige der frühesten Pendler der Stadt, und es wird nicht lange dauern, bis Tausende sich auf ihren Weg durch die Bucht machen. Ungewöhnliche Luftaufnahmen begleiten sie auf dem Weg zur Arbeit. Aber schon bevor die Sonne aufgeht, arbeiten im Norden, in einer der ältesten Industrieregionen der Bay Area, Arbeiter in den sanft gewellten Weinbergen von Napa Valley. Die Winzer dort zählen zu den größten und berühmtesten Produzenten von amerikanischem Wein.


15:30 Los Angeles von oben (45 Min.) (HDTV)
Film von: Toby Beach
(Erstsendung 14.12.2018)

Es gibt nichts Schöneres, als einen Tag lang am Himmel über Los Angeles zu entdecken, was es braucht, um die zweitgrößte Metropole Amerikas rund um die Uhr in Betrieb zu halten. Faszinierende Luftaufnahmen zeigen die umtriebige Welt von Los Angeles aus ungewohnter Perspektive. Außerdem gibt der Film Einblicke in die Filmstudios und Themenparks Hollywoods und zeigt die imposanten Ölbohrtürme, die sich in Sichtweite der Küste verbergen. In Los Angeles ist es jedem möglich, sich wie ein Star zu fühlen. Das zeigt sich besonders an den Orten, wo die kalifornische Surf-Kultur ihren Anfang nahm, oder in einer der typischen Skaterbahnen, in der Skateboarden zu einem Extremsport wurde. Und natürlich am Muscle Beach in Santa Monica, wo in den 1970er-Jahren ein eisern trainierender Bodybuilder zu einer Hollywood-Legende wurde und den Fitness-Boom auslöste: Arnold Schwarzenegger.


16:15 Wilder Westen (45 Min.) (HDTV)
Bergwelten
Folge 1 von 3
Film von: Johnny Moore
(Erstsendung 22.12.2015)

Unsere Vorstellung vom Leben im "Wilden Westen" im Nordamerika des 19. Jahrhunderts ist von Hollywood geprägt. Wie aber vollzog sich die Besiedelung vor über 150 Jahren tatsächlich? Die dreiteilige Reihe gibt mit beeindruckenden Bildern Aufschluss über die entbehrungsreichen Trecks nach Westen und über die ersten Versuche, sesshaft zu werden. Im ersten Teil geht es um die Überwindung der Gebirgsketten der Appalachen und der Rocky Mountains.


17:00 Wilder Westen (45 Min.) (HDTV)
Great Plains
Folge 2 von 3
Film von: Naomi Bulcock
(Erstsendung 23.12.2015)

Die Great Plains, das schier unendliche Grasland in Nordamerika, waren das Land der Indianer und das Land der Büffel. Von den weißen Siedlern wurden die dort lebenden Büffel nahezu ausgerottet. Die weiten Flächen übernahmen nun die Rinder, die in riesigen Herden von den Ranches im Süden zu den Städten im Norden getrieben wurden. Dafür waren jene Männer zuständig, die zu einem Mythos der amerikanischen Geschichte wurden: die Cowboys. Die dreiteilige Reihe gibt mit beeindruckenden Bildern Aufschluss über die entbehrungsreichen Trecks nach Westen und über die ersten Versuche, sesshaft zu werden.


17:45 Wilder Westen (45 Min.) (HDTV)
Wüsten
Folge 3 von 3
Film von: John Shippey
(Erstsendung 23.12.2015)

Kaum eine Landschaft steht so für den Wilden Westen wie die Sandsteinfelsen des Monument Valleys. Um dort zu überleben, brauchen Menschen, Tiere und Pflanzen besondere Überlebenstechniken. Hier lag die Heimat der Apachen und der Navajo. Sie konnten sich länger als alle anderen Indianerstämme gegen die Kavallerie-Einheiten der US-Army behaupten, da sich das Material der Weißen bei den extremen klimatischen Bedingungen als nahezu unbrauchbar erwies. Städtchen wie Tombstone lieferten die Kulisse von sagenumwitterten Geschichten, in denen heldenhafte Sheriffs und Marshalls Tausende Meilen entfernt von jeder Gerichtsbarkeit angesichts marodierender Räuberbanden selbst das Gesetz in die Hand nahmen. Die dreiteilige Reihe gibt mit beeindruckenden Bildern Aufschluss über die entbehrungsreichen Trecks nach Westen und über die ersten Versuche, sesshaft zu werden.


18:30 nano spezial (30 Min.) (HDTV)
Ökochancen – Alternativen für eine nachhaltige Zukunft
Film von: Ingolf Baur
Erstausstrahlung

Neues Wohnen: Speicherung von regenerativen Energien

Ein Pionierprojekt in der Energieversorgung ist eine 1974 erbaute Wohnanlage in Augsburg: Dort wurden jetzt eine Photovoltaikanlage sowie eine Power-to-Gas-Anlage eingebaut, die aus regenerativ erzeugtem Strom in einer Elektrolyseanlage Wasserstoff erzeugt. Dieser wird mit CO2 zu synthetischem Erdgas umgewandelt, kann gespeichert werden und bei Bedarf mithilfe eines Blockheizkraftwerks und Brennwertthermen Wärme und Strom liefern. Der CO2-Ausstoß der Wohnanlage konnte so auf das Niveau eines Passivhauses Plus gesenkt werden. "nano" stellt das Modell vor.

Ob Mikroplastik im Darm, zerstörte Ökosysteme oder schmelzende Gletscher: Der Zustand der Erde hat sich in den letzten 20 Jahren massiv verschlechtert. Ob die ökologische Wende gelingt, ist inzwischen zu einer Frage des Überlebens geworden. Zum 20-jährigen Jubiläum von "nano" stellt die "nano spezial"-Dokumentation zukunftsweisende Projekte vor, die zeigen, wie wir nachhaltig leben und wirtschaften können. Zukunftsforscherin Christiane Varga, Kulturwissenschaftler Thomas Macho und Kabarettist Frank Markus Barwasser alias Erwin Pelzig beschreiben die Lage aus ihrer Sicht, erklären, wie die ökologische Wende gelingen kann, und zeigen, wie sie selbst mit diesen Herausforderungen umgehen.

Am 1. Dezember 1999 startete 3sat das werktägliche Wissenschaftsmagazin "nano". Seit dem Sendestart hat 3sat mehr als 4000 Ausgaben von "nano" ausgestrahlt und 3sat-Zuschauer in Deutschland, der Schweiz und in Österreich mit der täglichen Dosis an Informationen und Hintergründen aus der Welt der Wissenschaft versorgt. Zum 20-jährigen Jubiläum von "nano" sendet 3sat im Vorfeld der 25. UN-Klimakonferenz in Chile (2.-13.12.) die Dokumentation "nano spezial: Ökochancen – Alternativen für eine nachhaltige Zukunft".


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Alpendämmerung – Europa ohne Gletscher (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Thomas Aders, Wolfgang Wanner
(Erstsendung 14.1.2019)

Für die Rettung der Gletscher in den Alpen ist es längst zu spät und ihr Ende nur noch eine Frage der Zeit. "Sterbebegleitung" nennt der Schweizer Glaziologe Matthias Huss seine Bergtouren. Als Leiter des wissenschaftlichen Gletschermessnetzes vermisst er das blaue Eis der Alpen. Die Gefahren durch Gletscherschmelze nehmen drastisch zu. Jedes Jahr gehen durch den Klimawandel von den existierenden 70 Quadratkilometer Gletscher zwei verloren. Der Permafrost schmilzt und verwandelt die bislang zusammengebackenen Hänge in rutschende Geröllhalden. Zudem gibt es wegen des Klimawandels jedes Jahr deutlich mehr "Extremwetterlagen", Starkregen unterstützt die Abbruchtendenzen massiv. Die Folge sind Erdrutsche und Bergstürze wie im Schweizerischen Bondo oder im österreichischen Valsertal. In der Schweiz werden bereits Siedlungen zurückgebaut, Menschen müssen ihre Häuser für immer verlassen. Wie gehen die Menschen in den Bergen mit dem Gletschersterben um, und wie stellen sie sich auf veränderte Bedingungen ein? Am Aletschgletscher wird sein Dahinschwinden von den Einheimischen betrauert wie das Sterben eines guten alten Freundes. Die Wirtschaft in den Alpendörfern hängt vor allem vom Wintertourismus ab. Experten gehen davon aus, dass es etwa zur Jahrhundertmitte nur noch über 2000 Meter ausreichend natürlichen Schnee zum Skifahren gibt. Das bedeutet das Aus für etwa 70 Prozent der Skiorte in den Ostalpen, wie manche Wissenschaftler vorhersagen. Doch statt Alternativen zu entwickeln, wird weiter in den Skitourismus investiert. Mit Schneekanonen wird dem Klimawandel getrotzt und Beschneiungsanlagen in immer höhere Regionen gebaut. Der Verlierer steht schon fest: die einzigartige alpine Landschaft. Sie wird durch Bodenverdichtung und Erosionen zerstört. Einige Gemeinden erstellen bereits Modelle für den Alpintourismus der Zukunft. Angesichts steigender Temperaturen wird die kühlere Bergwelt für Touristen vor allem im Sommer immer attraktiver werden. Das Verschwinden der Gletscher als Wasserspeicher ist schon heute ein großes Problem. Landwirte im Engadin leiden bereits unter Wassermangel. Seit Jahrhunderten benutzen sie Schmelzwasser zur Bewässerung. Im vergangenen extremen Sommer brachten Helikopter Wasser zu den Kühen auf den Graubündner Alpen. Die Hydrologin Carmen de Jong rechnet damit, dass in vielen alpinen Skigebieten das Wasser künftig knapp wird. Und doch betreiben die Menschen weiter Raubbau an Eis und Schnee – aus Liebe zu den Bergen und zum Wintersport. Die Filmautoren haben die Alpen beobachtet, von Slowenien bis in die Schweiz – eine Abschiedsreise zu den Gletschern.


21:00 makro (30 Min.) (HDTV)
Ausgefischt – Die Nordsee und der Brexit
Film von: Markus Böhnisch, Roman Mischel
Erstausstrahlung

Die weltweite Vernetzung der Wirtschaft prägt immer mehr den Alltag von Unternehmen, aber auch Konsumenten. "makro" zeigt jeden Freitag 30 Minuten spannende Wirtschaftsgeschichten. Wirtschaftliche Entwicklungen in Ländern oder Branchen stehen dabei ebenso auf der Themenliste wie Währungskrisen oder alternative Wirtschaftsformen.


21:30 auslandsjournal extra (30 Min.) (HDTV)
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt
Erstausstrahlung

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Der Krieg des Charlie Wilson (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(Charlie Wilson's War)
Spielfilm USA, 2007

Rollen und Darsteller:
Charlie Wilson – Tom Hanks
Joanne Herring – Julia Roberts
Gust Avrakotos – Philip Seymour Hoffman
Jane Liddle – Emily Blunt

Regie: Mike Nichols

Washington 1980: Charlie Wilson kommt aus Texas, ist Frauenheld und Kongressabgeordneter, meistens in dieser Reihenfolge. In seinem Vorzimmer drängeln sich "Charlie's Angels", schöne junge Büroangestellte, die er auch schon mal auf eine Party mitnimmt. Doch trotz seines regen gesellschaftlichen Lebens hat Wilson ein Herz für Flüchtlinge, speziell für die aus Afghanistan, die vor der in ihr Land einmarschierten Roten Armee fliehen mussten. Glücklicherweise sitzt Wilson in einem Komitee mit beträchtlichem Einfluss, da es zwischen Regierungsinstitutionen und der CIA vermitteln muss. Wilson engagiert sich für die Sache der Afghanen, tatkräftig unterstützt von einer seiner besten Freundinnen, der texanischen Multimillionärin und Kommunistenfresserin Joanne Herring. Wilson hebt das Budget für geheime Aktionen so lange heimlich an, bis er in der Lage ist, die Mudschaheddin für ihren Kampf gegen die russischen Invasoren bestens hochzurüsten. Dass Wilson bei seinem Privatkrieg weder auf größere Hindernisse stößt noch so richtig auffällt, hat er auch der Unterstützung des zynischen CIA-Agenten Gust Avrakotos zu verdanken, der mit dem Erfahrungsschatz eines Veteranen in Sachen Großintrige geschickt die richtigen Fäden zieht.

In der Politsatire von Mike Nichols intrigieren Tom Hanks, Julia Roberts und Philip Seymour Hoffman mit fatalen Folgen für die Aufrüstung des Militärs in Afghanistan – leider nach einer wahren Geschichte, deren politische Konsequenzen die Welt immer noch in Atem halten. Mike Nichols' ("Die Reifeprüfung", "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?", "Hautnah") satirische Verarbeitung eines Bestsellers von George Crile ("Charlie Wilson's War: The Extraordinary Story of the Largest Covert Operation in History") liegen wahre Ereignisse zugrunde. Denn der Kongressabgeordnete Charles Nesbitt Wilson erhöhte das Budget für Afghanistan in den 1980er-Jahren tatsächlich auf unglaubliche 500 Millionen Dollar und startete damit nicht nur die größte geheime CIA-Operation aller Zeiten, sondern rüstete leider auch die späteren Feinde seines Landes kräftig auf, die als Taliban die Welt noch lange beschäftigen sollten. Besetzt mit der geballten Starpower von Tom Hanks ("Forrest Gump", "The Da Vinci Code - Sakrileg", "Die Verlegerin"), Julia Roberts ("Pretty Woman", "Eat Pray Love", "Wunder") und vor allem dem 2014 mit nur 46 Jahren verstorbenen Philip Seymour Hoffman ("Capote", "The Big Lebowski", "Die Tribute von Panem") in einer Glanzrolle, zieht Nichols alle Register einer gelungenen Satire: ironische Übertreibungen, messerscharfer Dialogwitz und ein intelligentes Drehbuch, in diesem Fall von Aaron Sorkin ("Hallo, Mr. President", "Eine Frage der Ehre", "Steve Jobs"), der 2011 für "The Social Network" mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. "Nichols macht aus diesem irrwitzigen Stoff das einzig Richtige: eine brillante Komödie, boshaft witzig und voller pointierter Dialoge. Letztere verdankt er dem genialen Drehbuchautor Aaron Sorkin", kommentierte "Der Spiegel": "Die Mechanismen der Macht und ihre mitunter grotesken Auswüchse setzt Nichols weder thesenhaft noch moralinsauer in Szene."


23:55 Zapp (30 Min.) (HDTV, UT)
Medienmagazin
(Erstsendung 27.11.2019)

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft.


00:25 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:55 extra 3 (30 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin
(Erstsendung 27.11.2019)

Moderation: Christian Ehring

Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.


01:25 Kanzleramt Pforte D (45 Min.) (HDTV, UT)
Polit-Satire
(Erstsendung 23.11.2019)

Mitwirkende: Lothar Bölck
Michael Frowin

"Kanzleramt Pforte D" ist Polit-Satire mit Lothar Bölck und Michael Frowin. Bölck, altgedienter Pförtner, und Frowin als nassforscher Kanzlerfahrer mit Ambitionen, geben ihrem kabarettistischen Affen Zucker, wenn sie mit ihren Kabarettisten-Kollegen aktuelle politische Themen und Politiker satirisch durch die Mangel drehen.


02:10 Mitternachtsspitzen (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 16.11.2019)

Es gibt noch ein paar Oasen, in denen sich Kabarettfreunde an Spitzzüngigem laben können wie Dürstende an der kühlen Quelle. Eine davon heißt "Mitternachtsspitzen".


03:10 Asül für alle (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 14.11.2019)

Wenn eine Ausländerbehörde von Django Asül geleitet wird, ist das Chaos nicht weit. Wenn ihm dabei Rolf Miller ambitioniert zur Seite steht, naht das Inferno. Mit schrägen Denkansätzen sind die beiden grundverschiedenen Kabarettisten aktuellen Fragen auf der Spur. Sie treiben ihr Unwesen streng nach dem Motto: Echte Gaudi entsteht erst dann, wenn der Ernst der Lage bereits da ist.


03:55 Spätschicht – Die SWR Comedy Bühne (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(Erstsendung 8.11.2019)

In "Spätschicht" kommentiert Comedian Florian Schroeder mit Deutschlands besten Kabarettisten und Comedians satirisch aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen.


04:40 Kabarett aus Franken (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 21.11.2019)

Für reichlich politischen Zündstoff, freche Gags und pfiffige Rededuelle sorgen in der erfrischend respektlosen Kabarett-Show Anchorman Ingo Appelt und seine Gäste.


05:25 Vereinsheim Schwabing (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 9.8.2018)

Gute Laune ist garantiert, wenn Constanze Lindner im Vereinsheim Schwabing in München die besten Newcomer und Etablierten aus den Bereichen Stand-up-Comedy, Kabarett und Musik präsentiert. In typischer Wirtshaus-Atmosphäre lädt Constanze Lindner zum außergewöhnlichen Kleinkunstabend ein. Diesmal sind zu Gast: Simon Pearce, Duo Luna-tic, 5/8erl in Ehr'n, Sebastian Richartz und Das Ding ausm Sumpf. Als Sohn einer bekannten bayerischen Volksschauspielerin und eines Gastronomen aus Nigeria hatte Simon Pearce eine spannende Kindheit. Seinen bunten Hintergrund verarbeitet er in enorm lustigen Comedy-Nummern, bei denen man nie genau weiß, ob sie wirklich erlebt oder komplett erfunden sind. Außerdem ist Simon Pearce als Schauspieler und Synchronsprecher aktiv. Duo Luna-tic: geniales "Klavierakrobatikliederkabarett" aus der Schweiz. Olli und Claire alias Judith Bach und Stéfanie Lang verzücken mit leisen und lauten Chansons voller Herz und Schmerz. 5/8erl in Ehr'n haben schon längst ihr eigenes Genre kreiert, das sie selbst als "Wiener Soul" bezeichnen. Mit Jazz, Blues, einem Hauch Wienerlied und einer Riesenportion Schmäh erobern sie ihr Publikum. Ihr aktuelles Album heißt "Der Duft der Männer". Sebastian Richartz bezeichnet sich selbst als "Rohdiamant der deutschen Comedy-Szene". Seine Texte sind allerdings geschliffen. Unerbittlich sucht er mit seiner eher ausgefallenen Sicht auf die Welt den Humor an Stellen, an denen sonst niemand zu suchen wagt - irgendwo zwischen Alltag, Politik und Popkultur. Das Ding ausm Sumpf: Augsburg ist eigentlich nicht für seine Sümpfe bekannt. Dennoch tauchen da manchmal Dinge auf, die ein bisschen unheimlich sind – unheimlich gut. Das Ding ausm Sumpf ist eine Band, die der Oberpfälzer Dr. Stefan Mühlbauer um sich versammelt hat. 2016 hat sie ihr erstes Album, "Raumzeit", vorgelegt: acht Songs prallvoll mit dichtem deutschen Sprechgesang. Bürger from the hell – das ist ein nicht ganz ernst gemeinter Spitzname für den ausgezeichneten Musiker Norbert Bürger. Er hat seine wahre Berufung, nämlich die kleinste Showband der Welt zu sein, gefunden. So heizt er dem Publikum auf seine schräge Art ordentlich ein. Abgerundet wird der Abend mit einem Lateinkurs der besonderen Art, wenn sich der Vereinsheim-Schankkellner Björn Puscha persönlich um das klassische Bildungsniveau des Publikums bemüht.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –

• letzte Aktualisierung: 22. November 2019
 

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Quelle:
3sat – Programminformationen
48. Woche – 23.11. bis 29.11.2019
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
Postfach, 55100 Mainz
Tel.: 06131/70-64 79
E-Mail: presse@3sat.de
Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 15. November 2019

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