Schattenblick → INFOPOOL → MEDIEN → HÖRPROGRAMME


DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK/1118: Woche vom 18.11. bis 24.11.2019


Radioprogramm DLF – Deutschlandfunk – 47. Woche vom 18.11. bis 24.11.2019


Montag, 18. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:35 Interview der Woche (Wdh.)

01:35-02:00 Hintergrund (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:07 Sternzeit

02:07-02:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)

02:30-04:00 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person (Wdh.)

Nachrichten 3:00 Uhr

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Gerhard Stanke, Fulda
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 25 Jahren: Jutta Limbach wird als Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes vereidigt


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Kontrovers (80 Min.)
Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Musikjournal (50 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
Mit heutigen Ohren gehört
Politische Vokalmusik aus Ostdeutschland und der ehemaligen DDR
'Ostgezeter'
Vokalwerke von Friedrich Goldmann, Friedrich Schenker, Reiner Bredemeyer, Georg Katzer
Ensemble AuditivVokal
Moritz Ernst, Klavier
Leitung: Olaf Katzer
Aufnahme vom 17.3.2019 aus dem Festspielhaus Hellerau

'Unterm Radar'
Lieder u.a. von Jean Kurt Forest, Paul Dessau, Ernst Hermann Meyer, André Asriel

Liedklasse Jan Philip Schulze der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Aufnahme vom 17.5.2019 aus dem Richard Jakoby Saal, HMTMH Hannover
Am Mikrofon: Anna Schürmer

22:00-22:05 Nachrichten

'Ostgezeter: Beiträge zur Schimpfkultur' – so nannte der Lyriker Thomas Rosenlöcher seine 1997 erschienenen Aufzeichnungen zur Zeit der ostdeutschen Transformation. Es ging seinerzeit nicht um Pegida oder anderen Rechtspopulismus, vielmehr um kritische Reflexion eines drastischen Gesellschaftsumbaus. 30 Jahre nach dem Mauerfall in Berlin diente Rosenlöchers Bonmot beim Festival Tonlagen 2019 im Europäischen Zentrum der Künste in Dresden-Hellerau als Motto eines Konzerts der Dresdner Formation AuditivVokal, in dem Kompositionen jüngeren Datums u.a. von Friedrich Goldmann, Friedrich Schenker, Reiner Bredemeyer und Georg Katzer erklangen. Auch an der Musikhochschule Hannover widmete man sich im Frühjahr 2019 dem Liedschaffen in der DDR. Das Festival-Symposium 'Unterm Radar' brachte die Stimmvielfalt des Ostens zum Klingen. Im Pendelschlag von konformem Massenlied und subversiver Avantgarde führen die Lieder eindrücklich vor Ohren, wie wenig klischeehaft das Musikschaffen in der DDR heute zu bewerten ist – d.h. wie divers Leben und Kunst dort auch unter staatlicher Aufsicht gediehen.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Dienstag, 19. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Gerhard Stanke, Fulda
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 200 Jahren: Das Museo del Prado in Madrid wird eröffnet


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Sprechstunde (80 Min.)
Leberentzündungen
Die Leber leidet oft diskret
Gast:
Prof. Dr. Tobias Goeser, Direktor der Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie und Hepatologie, Uniklinik Köln
Am Mikrofon: Martin Winkelheide
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)
Mehr Commercy – weniger Kommerz!
Ein Jahr unten den Gelbwesten
Von Claus Josten
Regie: Fabian von Freier
Produktion: Dlf/SWR

Fast 500.000 Franzosen legten am 17. November 2018 gelbe Warnwesten an und blockierten den Verkehr im ganzen Land: Anlass war eine gravierende Erhöhung der Kraftstoffpreise. Auch an den folgenden Samstagen wurde protestiert. Im Dezember schien die Regierung Macron zu Zugeständnissen bereit. Aber dann ließ sie die Polizei mit aller Gewalt einschreiten. Mit einer Ökosteuer wollten Präsident und Regierung die Abschaffung der Vermögenssteuer ausgleichen. Das begriffen viele Franzosen als grobe Ungerechtigkeit. Denn Menschen ohne Vermögen haben nichts zu verlieren als ihre Kaufkraft für die Dinge des täglichen Lebens. Sie formierten sich in Gelb und bildeten im ganzen Land Hunderte lokale und regionale Gruppen. In Commercy, einem kleinen Ort in Lothringen, beschlossen die Gelbwesten, ein neues Konzept von direkter Demokratie zu wagen. Sie führten im Sommer regelmäßige Bürgerversammlungen ein, die konkrete Beschlüsse treffen und kontrollieren. Im Januar schon hatten sie eine Nationale Vollversammlung organisiert. Dazu kommen alle zwei Monate Gilet-Jaunes-Vertreter aus ganz Frankreich zusammen, um Politik jenseits der Parteien zu machen. Funktioniert dieses Modell? Der Autor hat sich das ein Jahr lang angesehen.


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)
Hörspielmagazin Extra
Zwischen Nazis und Nofretete
Samuel Becketts Berliner Tagebücher 1936/37
Von Bernd Kempker und Carola Veit
Produktion: Dlf 2007
Länge: 49'39

Berlin 1936: Die Olympischen Spiele liegen erst wenige Monate zurück, als der 30-jährige Samuel Beckett in die Stadt kommt. Die Eindrücke seiner Deutschlandreise hält er akribisch in Tagebüchern, Briefen und Notizheften fest. Der junge Beckett zeigt sich darin als scharfer Beobachter des Alltags und der Politik. Am Radio verfolgt er die Reden von Joseph Goebbels, in den Zeitungen liest er vom Winterhilfswerk, Eintopfsonntag, von Aufrüstung und dem Krieg in Spanien. Und sein Pensionswirt erzählt ihm mit glänzenden Augen vom Fackelzug 1933 vor der Reichskanzlei. Doch der Aufenthalt in Berlin führt den jungen Schriftsteller auf der Suche nach Anregungen auch in die Museen. Bereits in Dublin und London hat Beckett ausgiebig die Gemäldegalerien besucht. In Berlin entdeckt er nun eine völlig neue ästhetische Welt. Im Pergamon-Museum und in der Ägyptischen Sammlung stößt er auf Figurendarstellungen, die bis ins Spätwerk sein Formenrepertoire bereichern werden. Die Reise nach Berlin leitet eine künstlerische Wende ein.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
Dominik Wania
Piano Solo
Aufnahme vom 18.10.2019 aus dem Beethoven-Haus Kammermusiksaal in Bonn
Am Mikrofon: Karl Lippegaus

Die gesangliche Qualität seines Klavierspiels, der stille Glanz und der elegante Fluss sind bestechend. Dominik Wania zählt seit 15 Jahren zu den meistbeachteten Jazzpianisten in Polens Musikszene. Weder gefühlstrunken noch mit übertriebener Ornamentik stellt Wania sein Spiel immer in den Dienst der Sache. Ein impressionistisches Farbenspiel entsteht, das sogar den unterkühlten Filmthemen Krysztof Komedas eine neue Aura verleiht. Und im gegebenen Augenblick zum Freudentanz wird. Dominik Wania stammt aus der kleinen Stadt Sanok im Südosten Polens, angrenzend an die Karpaten, wo er 1981 geboren wurde. Er schloss sein Studium an der Musikhochschule in Krakau mit einem Examen als Konzertpianist ab. Bald darauf erhielt er ein Stipendium für das New England Conservatory und gewann renommierte Jazzgrößen wie Danilo Perez, Ran Blake und George Garzone als Mentoren. Seitdem wird ein stetig wachsendes internationales Musikpublikum auf ihn aufmerksam. Der polnische Jazz hat große Individualisten hervorgebracht, und dieses seltene Solokonzert in Bonn stellte mit Dominik Wania einen Pianisten vor, der wie kein anderer im heutigen Jazz klingt.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)
Im Spiegel von Zeitgeschichte
300 Jahre Musikverlag Breitkopf & Härtel
Von Magdalene Melchers

Die belegbare Vorgeschichte des Müller'schen Geschäftes reicht bis ins Jahr 1542 zurück. Gemäß der Zunfttradition wurde die Druckerei von Generation zu Generation weitergegeben. Mit Einheirat von Bernhard Christoph Breitkopf entsteht 1719 der Verlag; bald schon editiert dieser Werke fast aller namhaften Komponisten des deutschsprachigen Raums. Partner Gottfried Christoph Härtel produziert ab 1807 Pianofortes. Ein Bombenangriff im Dezember 1943, der Umzug nach Wiesbaden, vor allem aber die deutsch-deutsche Doppelexistenz prägen die Verlagsgeschichte im Jahrhundert der Moderne.

Zentrales Thema heute ist die Positionierung auf dem internationalen Musikmarkt – und zwar digital wie im Printbereich. Autorin Magdalene Melchers spannt einen historischen Bogen durch die Zeitgeschichte – in ihrer Sendung kommen u.a. der Musikalienhändler Michael Rosenthal, Archivarin Thekla Kluttig vom Sächsischen Staatsarchiv, die langjährige Verlagsleiterin Lieselotte Sievers sowie ihr Nachfolger Nick Pfefferkorn zu Wort.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Mittwoch, 20. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:30 Aus Religion und Gesellschaft

02:30-02:57 Lesezeit

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Gerhard Stanke, Fulda
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 60 Jahren: Die Vereinten Nationen verabschieden die 'Erklärung der Rechte des Kindes'


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Länderzeit (80 Min.)
Lebendige Erinnerungskultur
Wie eine NS-Gedenkstätte präventiv gegen Rechtspopulismus vorgeht
Live aus der Villa Merländer in Krefeld
Am Mikrofon: Bettina Köster
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
laenderzeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)
"Schwarz schwankt Gottes Himmel": Der Lyriker Georg Trakl
Von Burkhard Reinartz


20:30 Lesezeit (30 Min.)
Nora Bossong liest aus ihrem Roman 'Schutzzone' (1/2)
(Teil 2 am 27.11.2019)

Nora Bossong ist von großer Neugierde getrieben, auch nach historischen, gesellschaftlichen und politischen Geschichten. So hat sie nun mit 'Schutzzone' wohl ihr am direktesten auf die große Politik zielendes Buch geschrieben: Nach Stationen bei der UN in New York und Burundi arbeitet Mira für das Büro der Vereinten Nationen in Genf. Während sie tagsüber Berichte über Krisenregionen und Friedensmaßnahmen schreibt, eilt sie abends durch die Gänge der Luxushotels, um zwischen verfeindeten Staatsvertretern zu vermitteln. Bei einem Empfang begegnet sie Milan wieder, in dessen Familie sie nach der Trennung ihrer Eltern im Frühjahr 1994 einige Monate gelebt hat. Die Erinnerungen an diese Zeit, aber auch Milans unentschiedene Haltung zwischen gesuchter Nähe und schroffer Zurückweisung überrumpeln und faszinieren sie zugleich. Als ihre Rolle bei der Aufarbeitung des Völkermords in Burundi hinterfragt wird, gerät auch Miras Souveränität ins Wanken, ihr Glaube, sie könne von außen eingreifen, ohne selbst schuldig zu werden.

Der Roman wirft Fragen auf: Was bedeuten Vertrauen und Verantwortung? Wie greifen Schutz und Herrschaft ineinander? Wie verhält sich Zeugenschaft zur Wahrheit? Und wer sitzt darüber zu Gericht?

Nora Bossong, 1982 in Bremen geboren, schreibt Lyrik, Romane und Essays, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis, dem Kunstpreis Berlin und dem Roswitha-Preis. Zuletzt erschienen im Hanser Verlag ihr Roman,36,9°' (2015) und ihre Reportage 'Rotlicht' (2017) sowie im Suhrkamp Verlag der Gedichtband 'Kreuzzug mit Hund' (2018). Nora Bossong lebt in Berlin. Sie wird selbst einen ersten Teil aus ihrem neuen Roman 'Schutzzone' lesen.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
Kabarett, Comedy & schräge Lieder
Frauenpower im Kabarett (1/4)
Sisters of Comedy – Magdeburg
Mitschnitt vom 12.11.2019 aus dem Moritzhof in Magdeburg
(Teil 2 am 27.11.2019)

Die Sisters of Comedy sind zurück! Nach einem furiosen Auftakt im vergangenen Jahr, haben sich erneut Künstlerinnen aus ganz Deutschland zusammengetan um zu zeigen: Frauen haben Humor! Am 12.11. standen an 41 Spielorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz über 250 Sisters of Comedy auf den Bühnen. In den Sparten Poetry-Slam, Stand-up, Kabarett, Singer-Songwriterin, Gesang, Schauspiel und Puppenspiel. Deutschlandfunk hat auch in diesem Jahr die Aktion in mehreren Städten begleitet. Heute hören Sie die Highlights aus dem Moritzhof in Magdeburg. Mit Nele Jäger, Gudrun Höpker, Ingrid Wenzel, Sabine Münz und Ilka Hein als Moderatorin der Show.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Heimspiel – Die Deutschlandradio-Orchester und – Chöre
George Enescus Sinfonie Nr. 3
George Enescu
Sinfonie Nr. 3 C-Dur für Chor und Orchester, op. 21 (Ausschnitte)
Chor der George Enescu-Philharmonie Bukarest
Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Vladimir Jurowski
Aufnahme vom 22.9.2019 aus der Berliner Philharmonie
Am Mikrofon: Martina Brandorff

Unter dem Leitmotiv Farbe bekennen widmete sich das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin im September zwei sinfonischen Werken zum Thema Krieg. Der Rumäne George Enescu hatte seine dritte Sinfonie unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs komponiert; der junge Benjamin Britten schrieb sein Violinkonzert am Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Hier interessiert das große chorsinfonische Werk Enescus, das sich an Gustav Mahler und an Carl Nielsen zu messen vermag. RSB-Chefdirigent Vladimir Jurowski erachtet Enescu als sehr zu Unrecht aus hiesigen Konzertprogrammen verbannt und will das zumindest in der neuen Konzertsaison ändern.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Donnerstag, 21. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Zur Diskussion (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Gerhard Stanke, Fulda
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 325 Jahren: Der französische Philosoph Voltaire geboren


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Marktplatz (80 Min.)
Weidmannsheil – Der Weg zum Jagdschein und ins Revier
live aus dem Forstamt Trier-Quint
Am Mikrofon: Jule Reimer
Hörertelefon: 00800 – 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten

Sie legen tote Tiere als Strecke aus und verblasen sie, sie hantieren ganz selbstverständlich mit Büchse und Flinte: Jäger haben nicht nur ihre eigene Sprache, sondern auch ganz eigene Rituale. War das Jagen früher weitgehend eine reine Männerdomäne, so erwerben mittlerweile auch Frauen häufiger den Jagdschein. Wie und wo lässt sich das Jagen erlernen, welche Anforderungen werden an Weidleute gestellt? Wie viel Geld sollten Lernwillige für Lehrgang, Prüfung, die Anschaffung der notwendigen Ausrüstung und Waffen samt weiterem Werkzeug für die Aufgaben im Wald kalkulieren? Welche Bedingungen gelten für eine Pacht, was spricht für die Beteiligung an einem anderen Revier? Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Forstämtern, wie nachhaltig ist die Jagd? Inwieweit darf das geschossene Wildbret verkauft werden? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich Wild schmackhaft zubereiten? Antworten auf Ihre und unsere Fragen geben Expertinnen und Experten. Hörerfragen sind willkommen.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dlf-Magazin (45 Min.)
Magazin


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Kultur- und Sozialwissenschaften (50 Min.)


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)
Die singende Kontrabassistin
Porträt der norwegischen Musikerin Ellen Andrea Wang
Am Mikrofon: Jan Tengeler

Ellen Andrea Wang kann sich über eine rasante Karriere freuen. In ihrer norwegischen Heimat ist sie sowohl in den Popcharts präsent wie auch auf Jazzbühnen. Die Kontrabassistin und Sängerin ist als gefragte Begleitmusikerin ebenso erfolgreich wie mit eigenen Projekten. In der internationalen Jazzszene wurde Ellen Andrea Wang einst als Mitglied des Quintetts von Schlagzeuger Manu Katché bekannt. Nach intensivem Tourprogramm verließ sie die Band, um eigene kreative Ideen zu verwirklichen. Ihre Formation Pixel bezeichnet die in Oslo beheimatete Norwegerin als "Powerhouse Indie-Jazz Ensemble". Es kommt ohne Harmonieinstrumente aus und lebt vor allem durch den Gesang. Das gilt auch für ihr Trio mit Schlagzeug und Piano. In beiden Ensembles verbindet Wang moderne Improvisationskunst mit einer Klangästhetik, die sowohl vom Pop als auch von elektronischer Musik beeinflusst ist. Außerdem ist Wang Teil des in Norwegen erfolgreichen Frauen-Poptrios Gurls. Ellen Andrea Wang ist mit klassischer Musik groß geworden, sie hat Geige gespielt und im Chor gesungen, bevor sie sich als junge Frau dem Kontrabass und dem Jazz zuwandte. Nach ihrem Studium am Osloer Konservatorium hat sie sich zu einer der führenden Stimmen des jungen norwegischen Jazz entwickelt.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)
Musikalische Offenbarungen
Der Komponist und Pianist Anton Rubinstein (1829 -1894)
Von Christoph Vratz

Schillernd, vielbegabt, ein Tausendsassa: Anton Rubinstein war im musikalischen Russland des 19. Jahrhunderts eine herausragende Persönlichkeit. Er galt als virtuoser Pianist, der, ähnlich wie sein Lehrer Franz Liszt, mit seinem spektakulären Klavierspiel vor allem weibliche Anhänger an den Rand einer Ohnmacht bringen konnte. Seine 'Historischen Konzerte' waren äußerst vielfältig und konnten mehr als vier Stunden dauern. Er zählt zu den Mitbegründern des Petersburger Konservatoriums und gilt als treibende Kraft beim Aufbau eines russischen Musikbetriebes. Nicht zuletzt war Anton Rubinstein aber auch Komponist, knapp 150 Titel füllen seinen Werkkatalog. Es ist ein Kuriosum, dass man bei Rubinstein heute vor allem an seine kleine 'Melodie in F' denkt, er hatte so viel mehr zu bieten.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Freitag, 22. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Dlf-Magazin (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Gerhard Stanke, Fulda
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 200 Jahren: Die englische Schriftstellerin George Eliot geboren


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Lebenszeit (80 Min.)
Beste Freunde
Menschen und ihre Tiere
Am Mikrofon: Petra Ensminger
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (15 Min.)
Im Dialog


15:50 Schalom (10 Min.)
Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Mikrokosmos – Die Kulturreportage (45 Min.)
Die Bücherburg
Von Maria Antonia Schmidt
(Wdh. v. 7.12.2018)

Unzählige Büchertürme, zu wackeligen Wendeltreppen gestapelt, verlieren sich in langen, bunten Schluchten. Stapel hinter Stapel. Wer die Bücherburg in der Gemeinde St. Johannes in Katlenburg betritt, tritt ein in eine Landschaft aus Papier. Mit seinem langen, weißen Bart und dem breitkrempigen Hut steht Pastor Martin Weskott wie ein Schäfer zwischen seinen Schützlingen: einer Million Bücher. Seit 1991 rettet er Schriften vor ihrem Verschwinden. Es sind ausrangierte Bibliotheksexemplare, ungelesene, überholte Verlagsware und Literatur aus dem Nachlass Unbekannter. Die Sammlung reicht von Dostojewski bis zur Trabantreparaturanleitung. Besonders Texte aus der ehemaligen DDR will Weskott vor dem Vergessen bewahren. Mit seinem Motto 'Bücher weitergeben statt wegwerfen' hat der Pastor über die Jahre große Aufmerksamkeit und das Bundesverdienstkreuz erlangt. Doch was geschieht mit all der Literatur, wenn sich Pfarrer Weskott nicht mehr kümmern kann? Und was hat es überhaupt für einen Sinn, Unmengen an Büchern anzuhäufen, von denen nur ein Bruchteil je gelesen wird?


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Nachrichtenleicht – der Wochenrückblick in einfacher Sprache (6 Min.)
aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion


20:10 Das Feature (50 Min.)
Feature
Klappmaulhelden können alles
Die Puppen des Nikolaus Habjan
Von Eva Maria Götz
Regie: die Autorin
Produktion: Dlf 2019

Der zeitlebens gefeierte Dirigent Karl Böhm, der als junger Mensch gequälte Friedrich Zawrel, dessen Peiniger, Dr. Heinrich Groß: Als Kunstfiguren leben sie weiter. Und wie! Nikolaus Habjan lässt sie triumphieren und leiden, widersprechen, sich winden, einlenken. Seine Klappmaul-Puppen erreichen die Herzen der Zuschauer, bringen sie zum Weinen, zum Gruseln und zum Lachen. Der vielfach preisgekrönte Puppenspieler Nikolaus Habjan erzählt mit seinen Figuren weder Märchen noch Lovestories, sondern Zeitgeschichte: Und so stürzt er Maestro Böhm vom Sockel des Unantastbaren, indem er ihn als treuen Diener seiner Herren vorführt. Er gibt Friedrich Zawrel, Opfer des NS-Regimes, Gesicht und Stimme. Und zeigt dem Arzt Heinrich Groß, wie der nie mehr gesehen werden wollte, als Exekutor des Euthanasie-Programms der Nazis im Wiener Krankenhaus Spiegelgrund. Nach dem Krieg ging die Karriere des Arztes genauso ungebrochen weiter wie die von Karl Böhm. Nur Friedrich Zawrel musste jahrzehntelang warten, bis jemand seine Geschichte hören wollte. Jemand wie Nikolaus Habjan.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 On Stage (55 Min.)
"Pardis" – Paradies
Hamid Motebassem Ensemble & Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt
Aufnahme vom 5.7.2019 beim Rudolstadt Festival
Am Mikrofon: Babette Michel

Hamid Motebassem gehört zu den internationalen Größen persischer Musik. Im Iran wuchs er jedoch auch mit europäischer Klassik auf und ist bekannt für sein hervorragendes Spiel auf den Lauten Tar und Setar, aber auch als Komponist. Für das Rudolstadt Festival 2019 komponierte er auf Basis von Gedichten alter und zeitgenösssischer persischer Autoren das Auftragswerk 'Pardis' für Gesang, Streichorchester, Holzbläser und iranische Instrumente. Aufgeführt wurde es im historischen Innenhof der Heidecksburg in einem gemeinsamen Konzert seines Ensembles mit der Sängerin Mahdieh Mohammad-Khani und den Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt unter der Leitung von Oliver Weder.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielraum (45 Min.)
Rockmusik
Bluestime – Neues aus Americana, Blues und Roots
Am Mikrofon: Tim Schauen


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Samstag, 23. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Mitternachtskrimi (55 Min.)
Furor
Von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Regie: Stefan Kanis
Mit Felix Goeser, Bozidar Kocevski u.a.
Produktion: Dlf Kultur 2019
Länge: ca. 54'

Der Bürgermeisterkandidat Heiko Braubach fährt im Bahnhofsviertel einen jungen Mann an, der ihm unter Drogeneinfluss vor das Auto springt. Schuld trifft ihn nicht. Und dennoch besucht er die alleinstehende Mutter des Jungen, der für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Braubach will gemeinsam mit ihr überlegen, welche Hilfe ihr Sohn Enno in Zukunft benötigt – vielleicht aus gutem Herzen, vielleicht auch, weil er negative Schlagzeilen fürchtet. Plötzlich taucht Jerome auf, Ennos Cousin. Für den prekär lebenden Paketboten ist klar: Braubach will nur sein Image retten. Und so wittert der Underdog seine Chance und erpresst Braubach nach allen Regeln der Kunst. Seine Waffen: das Internet und hemmungsloser Hass auf die Eliten. Doch wie abgezockt der Politprofi reagiert, überrascht ihn dann doch. Beide scheinen Recht zu haben und sind völlig auf dem Holzweg.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
Rock
Rockmusik
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichte die Band Chicago Transit ihr Debütalbum 'Chicago Transit Authority', und nannte sich ab dem zweiten Werk nur noch Chicago
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:07 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:55-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

05:00-05:05 Nachrichten

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Gerhard Stanke, Fulda
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:40 Börse

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 150 Jahren: Der britische Teeklipper 'Cutty Sark' läuft vom Stapel


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Am Mikrofon: Der Schauspieler Fabian Hinrichs

Beim Filmschauen kann Fabian Hinrichs unerträglich werden. Dann nervt ihn selbst ein leises Räuspern, denn der Schauspieler möchte sich uneingeschränkt einer Sache widmen und dabei nicht gestört werden. Diese Hingabe kennzeichnet auch seine Arbeit für Theater, Fernsehen und Film, für die er bereits zahlreiche Preise gewann. Geboren wurde Hinrichs 1974 als Sohn eines Polizisten in Hamburg. Sein Jura-Studium brach er ab, stattdessen ging er an die Westfälische Schauspielschule Bochum und darf sich heute Diplom-Bühnendarsteller nennen. Als Kommissar Felix Voss ist er regelmäßig im Franken-Tatort zu sehen. An der Berliner Volksbühne arbeitete er mit Regisseur René Pollesch zusammen.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Gesichter Europas (55 Min.)
Estland – Die Wende nach der Wende
Mit Reportagen von Frederik Rother

Elektronische Verwaltung, eine innovative IT-Branche, eine besonders freie Presselandschaft – Estland galt lange als Musterknabe der osteuropäischen EU-Länder. Ein Staat, der die Transformation von Kommunismus und Planwirtschaft zu einer marktwirtschaftlichen, liberalen Demokratie gut gemeistert hat. Aber seit den Wahlen im Frühjahr regiert die rechte Estnische Konservative Volkspartei (Ekre) in Tallinn mit, die vor allem durch ihre Anti-Establishment-Agenda und extreme Äußerungen auffällt. Die Negativschlagzeilen im In- und Ausland häufen sich, immer wieder wird gegen Ekre protestiert. Knapp 30 Jahre nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion ist die estnische Gesellschaft in Bewegung. Driftet das Land weiter nach rechts? Wie standhaft ist die junge estnische Demokratie gegen Populismus? Woher kommen die gesellschaftlichen Risse? Eine Spurensuche im Nordosten Europas.


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:50-13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandskorrespondenten berichten


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (55 Min.)
Das Musikmagazin


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Streitkultur (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Hörspiel (115 Min.)
Alle, die da fallen
Von Samuel Beckett
Aus dem Englischen von Erika und Elmar Tophoven
Regie: Fritz Schröder
Mit Tilla Durieux, Eduard Marks, Werner Schumacher, Siegfried Lowitz u.a.
Produktion: NDR 1957
Länge: 78'

Die 1956 im Auftrag der BBC entstandene berühmte erste Hörspielarbeit Samuel Becketts weist – im Unterschied zu seinen späteren Arbeiten – einen fast realistisch anmutenden Handlungsrahmen auf. Mrs. Rooney, "ein hysterisches altes Weib, zerrüttet von Kummer, Fett und Rheuma und Kinderlosigkeit", schleppt sich die heiße staubige Landstraße entlang, um ihren kranken blinden Mann vom Zug abzuholen. Ihr Gang gleicht einem Kreuzweg durch ein Leben, das nichts als Leiden und Unfruchtbarkeit kennt. Als sie endlich den Bahnhof erreicht, hat der Zug eine Verspätung, die zunächst niemand erklären kann. Endlich kommt der Zug und mit ihm der blinde Dan, der in der Stadt ein nutzloses Büro unterhält, in dem er sich mit absurden Bilanzen beschäftigt. Er nimmt die beschwerliche Fahrt dennoch auf sich, um nicht den ganzen Tag mit seiner Frau zu verbringen. Der Zug hatte Verspätung. Erst nach und nach entlockt sie ihrem Mann den Grund: Ein Kind ist aus dem Zug gefallen. Aber das ist noch nicht die ganze Wahrheit … Gemeinsam quälen sich die beiden den Weg zurück. In ihrer Verzweiflung brechen sie über die Verheißung des 145. Psalms, dem der Hörspieltitel entlehnt ist, in wildes Gelächter aus: "Der Herr erhält alle, die da fallen, und richtet auf alle, die niedergeschlagen sind." Das Hörspiel wird zur Metapher für einen Lebensweg zwischen Trostlosigkeit und Hoffnung.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
Rational Melodies
Der US-amerikanische Komponist Tom Johnson
Am Mikrofon: Hanno Ehrler

Tom Johnson möchte Musik nicht erfinden, sondern finden. Der einstige Schüler von Elliott Carter und Morton Feldman findet sie in der Logik der Mathematik und komponiert mit Zahlenreihen und Zahlensystemen. Die Töne spiegeln diese logischen Reihen. Dadurch ist die Musik, wie der Komponist es möchte, objektiv und frei von Emotionen. Denn Rationalität und Vernunft sind die Maßstäbe von Tom Johnsons kompositorischer Arbeit. Zum 80. Geburtstag des US-amerikanischen Komponisten veranstaltete der Kölner Verlag MusikTexte im April dieses Jahres ein Porträtkonzert im Kölner Loft, das der Deutschlandfunk mitschnitt. Das Kasseler Trio Omphalos und Pianist John McAlpine spielten Werke Johnsons aus fünf Jahrzehnten.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
"Eingeschlossen zwischen sterbliche Dinge"
Eine Lange Nacht über das Mittelmeer
Von Manuel Gogos
Regie: Claudia Mützelfeldt
(Wdh. v. 5./6.11.2016)

Einst erschien das Mittelmeer als Zentrum der Welt. Als Mare Nostrum war es jahrhundertelang die Arena, in der sich Weltgeschichte abspielte. In der Antike war es Schauplatz von Entdeckungsfahrten und Seeschlachten, von Religionsstiftungen und Kriegen zwischen den Religionen; es war ein Umschlagsplatz für Handel und Ideen. Seit der Renaissance bildete die Méditeranée die geistige Landschaft, in der sich ein humanistisches Europa, fasziniert vom Ideal des Maßes, selbst entwarf. Die 'Lange Nacht' durchmisst das Mittelmeer von West nach Ost. Wenn an Steuerbord die weiße Stadt Algier auftaucht, hört man die frühen Mittelmeeressays des späteren französischen Nobelpreisträgers Albert Camus. Wenn an Backbord die Hafenstadt Marseille vorbeizieht, kommt die besondere Anziehungskraft dieses großen Umschlagplatzes der französischen Kolonialgeschichte zur Sprache. In der Langen Nacht des Mittelmeers geht es um Schiffbrüche, um Seemannsgarn à la Homer, um Aberglauben und Meeresschaum, um den Gesang der Sirenen. Es geht auch um die Inselfahrten nordeuropäischer Sonnensucher, um die Landschaften, in denen die Olivenbäume "mit ihren Händen Licht sieben" (Odysseas Elytis). Auch Lampedusa kommt in Sicht, dieses raue Eiland zwischen Afrika und Europa, das schon William Shakespeare als Vorbild seines Dramas 'Der Sturm' diente. Heute laufen hier die Flüchtlingsrouten und Sehnsüchte Schwarzafrikas zusammen. Auch dies ist das Mittelmeer: ein Burggraben der Festung Europa und ein Massengrab. Am Ende der Reise gelangen wir ins östliche Mittelmeer und gehen in Athen an Land. Müssen wir Abschied nehmen vom Sehnsuchtsort Mittelmeer? Oder lädt das Mittelmeer gerade heute, wo Europa in einer Identitätskrise steckt, zu einer anderen Art der Geschichtsschreibung ein: Kann man Europa neu denken, von seinem Ursprung, vom Süden her?


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Sonntag, 24. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (115 Min.)
"Eingeschlossen zwischen sterbliche Dinge"
Eine Lange Nacht über das Mittelmeer
Von Manuel Gogos
Regie: Claudia Mützelfeldt
(Wdh. v. 5./6.11.2016)

01:00-01:05 Nachrichten

Einst erschien das Mittelmeer als Zentrum der Welt. Als "Mare Nostrum" war es jahrhundertelang die Arena, in der sich Weltgeschichte abspielte. In der Antike war es Schauplatz von Entdeckungsfahrten und Seeschlachten, von Religionsstiftungen und Kriegen zwischen den Religionen; es war ein Umschlagsplatz für Handel und Ideen. Seit der Renaissance bildete die "Méditeranée" die geistige Landschaft, in der sich ein humanistisches Europa, fasziniert vom Ideal des Maßes, selbst entwarf. Die Lange Nacht durchmisst das Mittelmeer von West nach Ost. Wenn an Steuerbord die weiße Stadt Algier auftaucht, hört man die frühen Mittelmeeressays des späteren französischen Nobelpreisträgers Alber Camus. Wenn an Backbord die Hafenstadt Marseille vorbeizieht, kommt die besondere Anziehungskraft dieses großen Umschlagplatzes der französischen Kolonialgeschichte zur Sprache. In der Langen Nacht des Mittelmeers geht es um Schiffbrüche, um Seemannsgarn à la Homer, um Aberglauben und Meeresschaum, um den Gesang der Sirenen. Es geht auch um die Inselfahrten nordeuropäischer Sonnensucher, um die Landschaften, in denen die Olivenbäume "mit ihren Händen Licht sieben" (Odysseas Elytis). Auch Lampedusa kommt in Sicht, dieses raue Eiland zwischen Afrika und Europa, das schon William Shakespeares als Vorbild seines Dramas 'Der Sturm' diente. Heute laufen hier die Flüchtlingsrouten und Sehnsüchte Schwarzafrikas zusammen. Auch dies ist das Mittelmeer: ein Burggraben der "Festung Europa" und ein Massengrab. Am Ende der Reise gelangen wir ins östliche Mittelmeer und gehen in Athen an Land. Müssen wir Abschied nehmen vom Sehnsuchtsort Mittelmeer? Oder lädt das Mittelmeer gerade heute, wo Europa in einer Identitätskrise steckt, zu einer anderen Art der Geschichtsschreibung ein: Kann man Europa neu denken, von seinem Ursprung, vom Süden her?


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Deutschlandfunk Radionacht (235 Min.)

02:05-02:07 Sternzeit

02:07-03:00 Klassik live
Kammermusik im Schloss Schönhausen Berlin

Johann Christian Bach
Quintett für Flöte, Oboe, Violine, Viola und Violoncello D-Dur, op. 11 Nr. 6

Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquintett g-Moll, KV 516

Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin:
Markus Schreiter, Flöte
Thomas Herzog, Oboe
Susanne Herzog, Violine
Steffen Tast, Violine
Gernot Adrion, Viola
Christoph Zander, Viola
Hans-Jakob Eschenburg, Violoncello
Iris Ahrens, Kontrabass
Aufnahme vom 4.4.2019 im Berliner Schloss Schönhausen

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:55 Heimwerk
Heinrich Schütz
Madrigale & Hochzeitsmusiken
Dorothee Mields, Sopran
Isabel Schicketanz, Sopran
David Erler, Countertenor
Georg Poplutz, Tenor
Tobias Mäthger, Tenor
Felix Schwandtke, Bass
Dresdner Kammerchor
Leitung: Hans-Christoph Rademann

03:55-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Die neue Platte XL

05:00-05:05 Nachrichten

05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Geistliche Musik (50 Min.)
Andrea Gabrieli
'De profundis clamavi'. Psalm 130 für 6 Stimmen und Instrumente
Capella Ducale Venetia
Leitung: Livio Picotti

Georg Philipp Telemann
'Jesus, meine Zuversicht'. Choralkantate für Soli, Chor und Orchester, TWV 1:984
Ingrid Schmithüsen, Sopran
Claudia Schubert, Alt
Howard Crook, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Fanny Hensel
Präludium für Orgel F-Dur
Aya Yoshida, Orgel

Johann Sebastian Bach, Johann Leon
'Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit'. Actus tragicus. Kantate zu einer Trauerfeier für Soli, Chor und Orchester, BWV 106
Gesualdo Consort Amsterdam
Leitung: Pieter-Jan Belder


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30-07:35 Nachrichten

07:50-08:00 Kulturpresseschau

08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (15 Min.)
Religiöses Wort
Leben, wo bestattet wird. Friedhöfe als Lebensräume
Von Pfarrer Jörg Machel
Evangelische Kirche


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 10 Jahren: In Norwegen wird das weltweit erste Osmosekraftwerk in Betrieb genommen


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Vokalmusik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Über das Geld (3/3)
Rote Linien – die Kunst kritisiert ihr privaten Geldgeber
Von Jörg Heiser

In jüngster Zeit häufen sich in der zeitgenössischen Kunst die Fälle, bei denen die zweifelhafte Herkunft von Geldern zu Protesten und Rücktritten führt. Vor allem in den USA, wo Museen sehr stark von privaten Gönnern abhängig sind, spitzt sich die Lage zu. So wehrt sich die berühmte Fotografin Nan Goldin hartnäckig gegen den Einfluss der Mäzenatenfamilie Sackler. Diese verdiente Milliarden durch den Verkauf des süchtig machenden Schmerzmittels Oxycontin, das als Hauptursache für jene Opioid-Krise in den USA gilt, der pro Jahr Tausende Süchtige zum Opfer fallen.

Ein Blick in die Kunstgeschichte zeigt indes, dass Künstler seit jeher der Verführung durch Macht und Geld aus oft dubiosen Quellen ausgesetzt waren. Was lässt sich daraus lernen? Wie soll man mit dem Geld privater Mäzene und Sponsoren umgehen? Wo verläuft die rote Linie? Und was tun die Künstler, um sich zu positionieren? Beißen sie die Hand, die sie füttert?

Jörg Heiser ist Direktor des Instituts für Kunst im Kontext an der Universität der Künste in Berlin. Zuvor war er fast zwei Jahrzehnte Redakteur der britischen Kunstzeitschrift 'frieze' und schreibt unter anderem für die Süddeutsche Zeitung. 2018 war er Ko-Kurator der Busan-Biennale in Südkorea. 2007 erschien sein Buch 'Plötzlich diese Übersicht. Was gute zeitgenössische Kunst ausmacht', zuletzt 2016 der Band 'Doppelleben. Kunst und Popmusik'.


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus der Kirche St. Aegidius in Wiedenbrück
Zelebrant: Pfarrdechant Reinhard Edeler
Katholische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)


11:30 Sonntagsspaziergang (90 Min.)
Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00-12:10 Nachrichten


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Musik und Fragen zur Person
Der Neurowissenschaftler Stefan Kölsch im Gespräch mit Michael Langer

14:00-14:05 Nachrichten

Musik tut gut – und zwar in vielerlei Hinsicht. Stefan Kölsch weiß aus wissenschaftlicher Erfahrung um die wohltuenden Auswirkungen von Musik auf unser Gehirn, unsere Emotionen und unseren Körper.

Stefan Kölsch, 1968 in Wichita Falls geboren, schloss zunächst ein Geigenstudium ab und erwarb anschließend Diplome in Psychologie und Soziologie, bevor er am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig promovierte. Er arbeitete an der Harvard University sowie im Exzellenzcluster Languages of Emotion der FU Berlin und folgte 2015 einem Ruf auf eine Professur an die Universität Bergen in Norwegen.

In seinem Buch 'Good Vibrations. Die heilende Kraft der Musik' (Ullstein, Berlin 2019) beschreibt er, warum Musik in allen Formen eine immer größere Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung unterschiedlicher Krankheiten spielt und wie jeder von uns sein alltägliches Wohlbefinden mit Musik steigern kann.


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Rock et cetera (55 Min.)
Rockmusik
Büroklammerpoesie und Alltagshymnen
Neil Hannon und The Divine Comedy
Von Fabian Elsäßer

Schon die Albentitel von The Divine Comedy aus Nordirland, ja schon der Bandname wirken wie bildungsbürgerliches Imponiergehabe: Da wird Dante Alighieri zitiert und der Schriftsteller Edward Morgan Foster oder Aaron Coplands bekanntes Orchestralwerk 'Fanfare for the common man' parodiert. Neil Hannon, Vordenker und einziges Dauermitglied von The Divine Comedy, war sich nie zu schade, seine Klugheit und Belesenheit auszustellen. Doch dabei entstanden in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten auch verlässlich humorvolle Albenkonzepte oder Konzeptalben: über die Liebe und das Leben oder – im Sommer 2019 mit 'Office Politics' – über sich wandelnde Berufswelten. Und da Hannon schon immer wusste, wie man zugänglichen Gitarren-Pop-Rock schreibt, erreicht seine Band bis heute europaweit gute bis sehr gute Hitparadenränge.


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Buch der Woche


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Sonntag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Freistil (55 Min.)
Craft Beer
Die Braurebellion und ihre Macher
Von Michael Reitz
Regie: Uta Reitz
Produktion: Dlf 2016

Es gärt, köchelt und schäumt in Kellern stillgelegter Industriebetriebe, Gartenschuppen oder auf Balkonen: Es ist Veränderung in das Bierbrauergewerbe gekommen. Der Grund: Eine aus den USA herübergeschwappte Bewegung, die sich Craft Beer nennt. Craft bedeutet Handwerk. Es sind zumeist kleine Brauer, die Bier nicht unter industriellen Bedingungen herstellen und auch keinen Wert auf große Produktionsmengen legen. Manche verstehen sich auch als Rebellen gegen das deutsche Reinheitsgebot von 1516. Ihrer Meinung nach ist das Gebot nichts anderes als ein Marketingwerkzeug, das im 19. Jahrhundert ausgegraben wurde, um großen Brauereien das Monopol zu sichern. Die Craft-Beer-Bewegung ist hochkreativ und sucht nach einer breiteren Geschmacksvielfalt. Bierbrauen ist zum Trend geworden. Immer mehr Menschen wollen selbst brauen, sie fasziniert es, mit den Rohstoffen zu arbeiten, Neues zu schaffen und alte Bierstile wiederzubeleben. Eine spannende Szene, die erst am Anfang ihrer Entwicklung steht.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Konzertdokument der Woche (115 Min.)
Konzert
Heinrich Schütz Musikfest 2019
Schwanengesang
Heinrich Schütz, Giovanni Gabrieli, Michael Praetorius, Giovanni Bassano
Magnificat- und Psalmvertonungen sowie Instrumentalstücke
RIAS Kammerchor Berlin
Capella de la Torre
Leitung: Katharina Bäuml und Justin Doyle
Aufnahme vom 4.10.2019 aus dem Konzertsaal Gera
Am Mikrofon: Rainer Baumgärtner

22:00-22:05 Nachrichten

Heinrich Schütz war 86 Jahre alt und Dresdner Hofkapellmeister im Ruhestand, als er sein letztes Werk schrieb. Sein 'Opus ultimum', eine Vertonung des Psalms 119 in elf achtstimmigen Motetten, war so schlicht wie visionär und festigte seinen Ruf als bedeutendster deutscher Komponist des 17. Jahrhunderts. Dieser eindrucksvolle Schwanengesang stand im Zentrum des Konzertes, mit dem der RIAS Kammerchor zusammen mit dem ebenfalls in Berlin beheimateten Bläserensemble Capella de la Torre das mitteldeutsche Heinrich Schütz Musikfest 2019 eröffneten. An die Seite dieser Psalmvertonung stellten sie weitere Werke von Schütz sowie ein 'Magnificat' seines venezianischen Lehrmeisters Giovanni Gabrieli. Instrumental vorgetragene Werke ihrer Zeitgenossen Praetorius und Bassano sorgten für Abwechslung. Der RIAS Kammerchor Berlin und Justin Doyle sind artist in residence 2019 des Heinrich Schütz Musikfests.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)

23:26-23:29 Presseschau


23:30 Sportgespräch (27 Min.)


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
DLF – Programminformationen
47. Woche – 18.11. bis 24.11.2019
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 8. November 2019

Zur Tagesausgabe / Zum Seitenanfang