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RADIO - DEUTSCHLANDFUNK/1337: Woche vom 05.02. bis 11.02.2024


Radioprogramm DLF - Deutschlandfunk - 6. Woche vom 05.02. bis 11.02.2024


Montag, 5. Februar 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:35 Interview der Woche (Wdh.)
01:35-02:00 Hintergrund (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:07 Sternzeit
02:07-02:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)
02:30-04:00 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person (Wdh.)
Nachrichten 3:00 Uhr
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Maria-Anna Immerz, Dillingen
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 35 Jahren: Der letzte Mauertote - Chris Gueffroy wird erschossen

Chris Gueffroy war 20 Jahre alt, als er bei seinem Fluchtversuch aus der DDR von Grenzsoldaten niedergeschossen wurde. Er starb am 5. Februar 1989 im Grenzstreifen zwischen Ost- und Westberlin. Neun Monate später fiel die Mauer.


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Kontrovers (82 Min.)
Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern

Hörertel.: 00800 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de
Whats-App: 0173 56 90 322

10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso - Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Die neuen Organspender
Schweine statt Menschen
Von Michael Lange

Komplizierte Transplantationen sind in vielen großen Kliniken zur Routine geworden. Jedes Jahr verpflanzen Chirurgen weltweit über 100.000 Organe - gebraucht werden aber deutlich mehr. Laut Schätzungen kann der Bedarf nur zu 10 Prozent gedeckt werden, und so sterben im Schnitt allein in Deutschland jeden Tag drei Menschen, während sie auf ein Organ warten. Doch nun naht Hoffnung. In den USA wurden erstmals Herzen von gentechnisch veränderten Schweinen in schwerkranke Patienten verpflanzt. Die Empfänger sind zwar innerhalb weniger Wochen gestorben, doch die Chirurgen sprechen von ersten Erfolgen. Ihre Prognose: In fünf Jahren könnten Schweine den weltweiten Organmangel wirksam bekämpfen. Doch trifft das auch für Deutschland zu? In einem Spezialstall bei München leben bereits einige Schweine, die als Organspender geeignet wären. Unser Reporter war dort.


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Andruck - Das Magazin für Politische Literatur (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Musikjournal (50 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
Beyond Leadership
Das Kölner "Frau* Musica Nova"-Festival 2023

Tamara Miller
in_blickpoints
Sara Stevanovic
Crashcourse: How to Meta-Metaphor
Lucia Kilger
demouirise
Ensemble S c o p e
Leitung: Friederike Scheunchen
Annie Bloch
Jonsi
The Chase
Transition
Annie Bloch, Truhenorgel, Gesang
The Mechanisms of Dependence:
Aufnahmen vom 17. und 18.11. 2023 aus der Alten Feuerwache Köln

Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha

22:00-22:05 Nachrichten

Das Kölner Festival "Frau* Musica Nova" reflektiert gesellschaftliche Diskurse: Unter dem Motto "Beyond Leadership" hinterfragt es Führungsrollen, Stereotype und Normen mit Akteurinnen der zeitgenössischen jungen Musiklandschaft. Das Ensemble S c o p e beleuchtet in seinem multidisziplinären Programm "*IN_CHARGE" diverse Facetten und Spielarten des Dirigierens mit Neukompositionen von Lucia Kilger, Tamara Miller, Sara Stevanovic und Clemens K. Thomas. Ausgehend von ihrem Songwriting verweben die Kölnerin Annie Bloch und ihr neugegründetes Ensemble The Mechanisms of Dependence Gesang und Instrumentalspiel mit Improvisation. Der Verzicht auf eine Rhythmusgruppe hebt die Instrumentalistinnen aus einer sonst oftmals typischen hierarchischen Einordnung und ermöglicht neue Rollenzuweisungen.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Dienstag, 6. Februar 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Andruck - Das Magazin für Politische Literatur (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Maria-Anna Immerz, Dillingen
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 95 Jahren: Der französische Schauspieler und Winnetou-Darsteller Pierre Brice geboren


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Sprechstunde (82 Min.)
Diabetes

Gast: Prof. Dr. Michael Roden, Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie, Universitätsklinik Düsseldorf, Direktor des Deutschen Diabetes-Zentrums, DDZ, Düsseldorf
Am Mikrofon: Martin Winkelheide

Hörertel.: 00800.4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso - Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)
Countdown eines Verschwindens
Wo ist Zhanargül Zhumatay?
Von Florian Guckelsberger
Regie: Heike Tauch
Produktion: Deutschlandfunk/ORF 2024

Seit ihrer Verhaftung durch die chinesische Polizei am 10. Februar 2023 weiß niemand, wo Zhanargül Zhumatay ist. Was bleibt, wenn ein Mensch von einem Tag auf den anderen verschwindet? In der chinesischen Region Xinjiang gibt es viele Regeln. Die ethnische Kasachin Zhanargül Zhumatay verstößt gegen die Wichtigste: Sprich nicht über das, was hier geschieht. Doch die Sängerin und Aktivistin macht die Zustände ihrer Haft im "Umerziehungslager" öffentlich, beklagt nach ihrer Freilassung Korruption und Verfolgung durch die lokalen Behörden, informiert Menschen im Ausland. Danach bleiben ihr noch 40 Tage in Freiheit, bis die Polizei erneut kommt, um sie abzuholen. Der Anthropologe Rune Steenberg hat in dieser Zeit seine Telefonate mit ihr aufgezeichnet. So entsteht ein Archiv, das einen ungeahnten Einblick in das Leben ethnischer Minderheiten in China in einer der am stärksten abgeschotteten Regionen der Welt gibt. Nach Zhumatays Verhaftung reist Steenberg nach Kasachstan, um ihrer Spur zu folgen.


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)
Der Mensch ist ein Schatten, den ein Buchstabe wirft
Der Dichter Aleš Šteger
Von Janko Hanushevsky
Komposition und Regie: der Autor
Mit: Stefko Hanushevsky
Ton und Technik: Henning Schmitz, Wolfgang Rixius, Thomas Widdig
Produktion: ORF/Deutschlandfunk 2022
Länge: 37'47

Sprache war für den 1973 geborenen Aleš Šteger nie etwas Selbstverständliches. Sprache ist fluid, in beständiger Veränderung. "Alles ist lebendig und könnte Sprache werden", schreibt er. Sprache sei "ein Geflecht von Fäden, das uns Satz um Satz nach vorne zieht, Gedanke um Gedanke, ein lebendiger Fluss". Šteger gilt als wichtigste Stimme in Sloweniens Gegenwartsliteratur. Er ist ein hoch produktiver Lyriker, Essayist, Übersetzer und Romanautor, dessen Werk in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Aber an das Genie des Dichters glaubt er nicht. Lyrik bringe vielmehr einen Raum zum Klingen, in dem wir uns alle gemeinsam befinden.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
Big Band-Power und subtile Vokalkunst

Jan Schreiner feat. Spielvereinigung Sued & Sjaella
Jan Schreiner - Komposition und Leitung
Spielvereinigung Sued:
Simon Bodensiek, Evgeny Ring, Lukas Diller, Judith Kellner, Johannes Moritz - Saxofone, Klarinetten
Konrad Schreiter, Jannicke Hagen, Patrick Schanze, Vincent Hahn - Trompeten
Andreas Uhlmann, Stephan Krause, Alma Trunk, Matthias Büttner - Posaunen
Olga Reznichenko - Klavier
Paula Wünsch - Bass
Philipp Scholz - Schlagzeug
Sjaella:
Viola Blache - Sopran
Marie Fenske - Sopran
Franziska Eberhardt - Sopran
Marie Charlotte Seidel - Mezzosopran
Luisa Klose - Alt
Helene Erben - Alt
Aufnahme vom 15.10.2023 aus dem Stadtgarten, Köln

Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

Dem Kölner Komponisten Jan Schreiner ist es gelungen, zwei grundverschiedene Leipziger Ensembles so zu kombinieren, dass sie trotzdem ihre Stärken ausspielen und verbinden können: die Jazz-Big Band Spielvereinigung Sued und das Vokalsextett Sjaella. Die Spielvereinigung Sued hat sich in den Jahren ihres Bestehens als Big Band mit Power und viel Solistenpotenzial einen Namen in der Jazz-Szene gemacht. Sjaella dagegen als ein klassisch gebildetes Vokalensemble, das gerne unverstärkt in Kirchen auftritt und wenn, dann kollektiv improvisiert. Jan Schreiner hat für die beiden Formationen das Programm "So nah und doch so fern" komponiert, mit dem es ihm gelingt, die unterschiedlichen Ansätze kreativ zu nutzen: die Musik swingt, ist atmosphärisch, zart und druckvoll: gesungen wird auf Englisch, Deutsch… und Fantastianisch.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)
Im Dunkel lauert das Böse
Der Archetypus des Schattens in der neuen Musik
Von Hanno Ehrler

Der Schatten, so der Psychologe Carl Gustav Jung (1875-1961), ist das Schlechte und Böse in uns. Er ist ein Archetypus, der tief in unserem Unbewussten wurzelt. Träume können ihn zum Vorschein bringen. Auch Musik ist dazu fähig, dank ihrer Kraft, Emotionen zu wecken. Um die Wende zum 20. Jahrhundert zeigt sich der Schatten in Schauerstücken wie den "Suggestions diabolique" von Sergej Prokofiew. Das Gruselige der Klang-Atmosphäre strahlt einen eigentümlichen Reiz aus, an dem wir uns ergötzen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es eine solche schwarze Romantik nicht mehr. Doch das Schlechte, Dunkle und Böse ist auf eine andere Weise Gegenstand in der Musik - als Reflektion problematischer gesellschaftspolitischer Verhältnisse. Die Werke von Komponistinnen und Komponisten wie Olga Neuwirth, Gerhard Stäbler, Eres Holz, Iris ter Schiphorst oder Salvatore Sciarrino handeln von Krieg, Gewalt oder Irrwegen der Zivilisation. Und da, in der Klangsinnlichkeit dieser Musik, tritt uns der Schatten unverhüllt entgegen.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Mittwoch, 7. Februar 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:30 Aus Religion und Gesellschaft
02:30-02:57 Lesezeit
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Maria-Anna Immerz, Dillingen
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 60 Jahren: Die Beatles treten erstmals in den USA auf


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Agenda (82 Min.)
Lebensmittelverschwendung in Deutschland
Gehen wir heute sorgsamer mit Nahrungsmitteln um?
Am Mikrofon: Dörte Hinrichs

Hörertel.: 00800 4464 4464
agenda@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso - Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)
Mystischer Expressionismus:
Die Dorfkirchen des Künstlers Lyonel Feininger
Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze

Lyonel Feininger schuf nicht nur mit seinem Holzschnitt einer Kathedrale das berühmte Titelblatt des Bauhaus-Manifests, sondern malte auch zahlreiche kleinere wie größere Kirchen. Sie waren für ihn "Sinnbilder der Verbindung von Himmel und Erde". In einem Brief an seinen Künstlerfreund Alfred Kubin schrieb er im Jahr 1913: "Es gibt Kirchtürme in gottverlassenen Nestern, die mir das Mystischste sind, was ich von den sogenannten Kulturmenschen kenne." Von der Kirche im thüringischen Gelmeroda fertigte er besonders viele Gemälde und unzählige Zeichnungen an. Auch im Exil in den USA dachte er noch an die deutschen Dorfkirchen zurück und zeichnete sie aus dem Gedächtnis. Das Feature stellt Lyonel Feininger vor, der als Mystiker unter den modernen Avantgardisten gilt.


20:30 Lesezeit (30 Min.)
Ein bunter "Nature Writing"-Abend vom Kölner Literaturfestival Poetica 9

Nature Writing, Ecopoetry, Schreiben im Anthropozän: Das sind Genre-Begriffe aus der westlichen, genuin angloamerikanischen Literaturtheorie. Die Eingriffe des Menschen in die Natur, die Debatten um den Klimawandel oder das Artensterben sind Titelthema beim Kölner Literaturfestival Poetica 9 im Jahr 2024. Das Verhältnis von Natur, Dichtung und Geschichte und die globale Vielfalt gegenwärtiger Naturdichtung zeigen Dichterinnen und Dichter aus England, Griechenland, Iran, Kolumbien, Japan, Nordmazedonien, Schweiz, USA, der Karibik oder Deutschland. Zum Auftakt der Poetica 9 stellen zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Europa, Asien, Nord-, Mittel- und Südamerika in Kurzlesungen ihre Texte vor und geben im Gespräch mit der Kuratorin Daniela Danz Auskunft zu ihren poetischen Standpunkten. Mit: Ali Abdollahi (Iran), Takako Arai (Japan), Camille T. Dungy (USA), Kendel Hippolyte (St. Lucia), Esther Kinsky (Deutschland), Nikola Madžirov (Nordmazedonien), María Paz Guerrero (Kolumbien), Rou Reynolds (Enter Shikari, GB), Liana Sakelliou (Griechenland), Raphael Urweider (Schweiz). Lesung und Musik: Philipp Plessmann und verschiedene Ensemblemitglieder des Schauspiel Köln.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
Kurz und gut - Die Lapsuslieder und Gedichte des Marco Tschirpke
Von Elmar Krämer

Manche Musikkabarettisten finden im Radio wegen der Überlänge ihrer Lieder kaum Gehör. Das kann Marco Tschirpke nicht passieren: 30 bis 90 Sekunden, mehr braucht der "Kommunist am Klavier", als der er mal bezeichnet wurde, nicht für eine "Versifikation einer Marxschen These". Und auch über "Volksvertreter" ist nach dieser Zeit zumindest genug gesagt, um in den Köpfen seines Auditoriums Gedanken anzustoßen. "Wem Heinz Erhardt zu naiv-kindlich, Robert Gernhardt zu unpolitisch und Goethe zu langohrig ist, der findet in Marco Tschirpke auch keine Alternative", sagte einst Harry Rowohlt sehr rätselhaft über den Wahlberliner aus Brandenburg, Was er vielleicht damit meinte, ist, dass Tschirpke nicht in eine Schublade passt. Vielmehr springt er textlich und musikalisch von einer zur nächsten, und das in atemberaubendem Tempo.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Anspiel - Neues vom Klassik-Markt


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Donnerstag, 8. Februar 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Zur Diskussion (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Maria-Anna Immerz, Dillingen
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 75 Jahren: Kalter Namenskrieg - Die Ostberliner Universität benennt sich nach Humboldt


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Marktplatz (82 Min.)
Zu laut! Lärm und Lärmschutz in den eigenen vier Wänden
Am Mikrofon: Malte Hennig

Hörertel.: 00800 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten

Eine Straße vor dem Fenster, eine Einflugschneise über dem Dach oder Nachbarn mit dröhnendem Laubbläser: Im eigenen Zuhause kann es laut sein, auch wenn man das gar nicht möchte. Lärm ist mehr als nur lästig. Lärm kann krankmachen. Er erhöht zum Beispiel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber es gibt Möglichkeiten, sich gegen Lärm abzuschirmen. Welche baulichen Veränderungen helfen? Habe ich Anspruch auf finanzielle Unterstützung? Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, sich gegen Lärm zu wehren? Welchen Lärm muss man dulden? Wer sollte sich besonders vor Lärm schützen? Darüber und Ihre Fragen spricht Malte Hennig mit den geladenen Fachleuten.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso - Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dlf-Magazin (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Systemfragen (20 Min.)
Valentinstag. Warum gehen Menschen fremd?

Es ist das große Ideal: Lebenslange Liebe und Treue. Doch die Realität sieht oft anders aus. Und die Wurzeln von Untreue sind vielfältig. Sie reichen von evolutionsbiologischen über soziale bis hin zu psychologischen Faktoren. Und auch die jeweilige Kultur und Religion spielen eine Rolle, zum Beispiel bei der Definition, wann Untreue beginnt. Geht es etwa nach dem Matthäus-Evangelium in der Bibel, so hat "jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen in seinem Herzen."


20:30 Mikrokosmos (30 Min.)
Die AIDS-Leugner - Der fatale Irrweg der Christine Maggiore
Endstadium (5/5)
Von Christopher Weingart und Jonas Reese
Mit: Sigrid Burkholder, Hüssein Michael Cirpici, Judith Jakob, Tom Jacobs, Jochen Langner 'Steffen Laube, Claudia Mischke, Guido Renner, Sebastian Schlemmer, Svenja Wasser
Regie: Matthias Kapohl
Ton und Technik: Michael Morawietz und Oliver Dannert
Redaktion: Wolfgang Schiller und Christiane Habermalz
Produktion: Deutschlandfunk 2023

Die südafrikanische Lebenserwartung kollabiert auf 53 Jahre, trotzdem unterstützt Mbekis Regierung weiter obskure Heilmethoden. Und auch Christine Maggiore trifft ein schwerer Schicksalsschlag. Christine Maggiore eilt ins Krankenhaus. Ihre Tochter kämpft um ihr Leben. Die Ärzte sind zunächst ratlos, Maggiore hat ihre Tochter nie auf HIV getestet. Auch die Mbeki-Regierung steckt in Schwierigkeiten, AIDS-Aktivisten stellen sich ihr offen entgegen. Sie verklagen die angeblichen Wunderheiler, auf welche die südafrikanische Regierung baut. Gleichzeitig erreicht das Sterben im Land einen traurigen Höhepunkt. Dann geht es auch Christine Maggiore selbst immer schlechter. Wird sie die Zeichen der Zeit noch rechtzeitig erkennen?


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)
Der Klare aus dem Norden
Ein Porträt des finnischen Trompeters Verneri Pohjola
Vn Karsten Mützelfeldt

Seit vielen Jahren einer der führenden Trompeter der nordischen Hemisphäre, hat sich Verneri Pohjola mittlerweile zu einem der herausragenden Jazzmusiker Europas entwickelt. Und noch nie klang er so gereift wie heute. "Akvavit" ist eins seiner Stücke überschrieben, benannt nach einer Spirituose, die sich hoch im Norden gerade zur dunklen Jahreszeit regen Zuspruchs erfreut. Klischee hin, Klischee her - Finnland lässt grüßen. Dabei ist Pohjolas Musik keineswegs von elegischer Melancholie dominiert. Er liebt es, Spannungsbögen aufzubauen, die von einem ins andere Extrem führen können. Nordisch anmutende Sounds und Klangmalereien tauchen genauso auf wie freies Spiel, Spuren von Hardbop und Fusion. Mal fließt die Musik mit einer fast greifbaren Räumlichkeit, mal ist sie von komplexer, dichter Rhythmik geprägt. Sein Ton kann zart und fragil, fast flüsternd und flötenähnlich sein, dann wieder hell strahlend und von faszinierender Klarheit.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)
Von der Soubrette zur Tragödin
Die Sopranistin Anny Schlemm (*1929)
Am Mikrofon: Kirsten Liese

Als charmante Operettendiva war sie ebenso international erfolgreich wie als Tragödin. In ihrer langen Laufbahn von 60 Jahren sang Anny Schlemm so unterschiedliche Partien wie die der Rosalinde, des Cherubino, der Marschallin, Marie ("Die verkaufte Braut"), Desdemona, des Oskar, Herodias oder der Gräfin in "Pique Dame": Ihre individuell timbrierte Stimme war stets wiedererkennbar, ihre enorme Verwandlungskunst singulär. Nach Kriegsende prägte die im hessischen Neu-Isenburg geborene Sopranistin die legendäre Ära Walter Felsensteins an der Komischen Oper in Berlin mit. Anfang der 1960er-Jahre folgte sie dem Ruf des Dirigenten Sir Georg Solti nach Frankfurt. Am meisten identifiziert wird sie mit der Klytämnestra in Strauss' Einakter "Elektra", die sie 175 Mal verkörperte.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Freitag, 9. Februar 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Dlf-Magazin (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Maria-Anna Immerz, Dillingen
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 200 Jahren: Die Nonne und Mystikerin Anna Katharina Emmerick gestorben


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Lebenszeit (82 Min.)

Hörertel.: 00800 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso - Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (17 Min.)
Nach Redaktionsschluss


15:52 Schalom (8 Min.)
Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (4 Min.)


19:04 Nachrichtenleicht - der Wochenrückblick in einfacher Sprache aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion (5 Min.)


19:09 Kommentar (6 Min.)


19:15 Der Rest ist Geschichte (45 Min.)
Der Geschichtspodcast


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Das Feature (55 Min.)
Die Äffin bin ich
Die Ethnographin Heike Behrend wird ethnografiert
Von Manuel Gogos
Regie: Nikolai von Koslowski
Produktion: Deutschlandfunk 2021

Heike Behrend ist Deutschlands bekannteste Afrikaforscherin. Das Feature zeichnet anhand alter Filmaufnahmen ihre Feldforschungen aus den vergangenen 50 Jahren nach. Darin wendet sich der Blick der Ethnologin. Und die, die sonst beobachtet werden, schauen auf sie. Die Ethnologie begann sozusagen als Hilfswissenschaft des Kolonialismus. In ihrer Autobiografie "Menschwerdung eines Affen" legt Heike Behrend Forschungsprozesse offen, die lange verschleiert blieben: Auch ethnologisches Wissen wurde geraubt. Gründungsväter der Ethnologie meinten, ihre Forschungsobjekte besser zu verstehen als die Beforschten selbst. So verglichen sie die Afrikanerinnen und Afrikaner mit Affen oder unterstellten ihnen Kannibalismus. Behrend dreht den Blick der kolonialen Wissenschaft um: Sie beschreibt ihre eigenen Fehlleistungen. Wie sie etwa in den Tugenbergen Kenias auf Audienzen warten muss, und die Ältesten des Dorfes sie darüber belehren, welche Fragen sich nicht gehören. Wie die Ethnografierten nun die Ethnografin ethnografieren. Und wie die Forscherin, die sich nicht richtig zu benehmen wusste, nun ihrerseits "Äffin" genannt wurde. Was allerdings auch liebevoll gemeint sein kann.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 On Stage (55 Min.)
Rock-Groove mit Pop-Dramatik
Die norwegische Band Maldito
Aufnahme vom 7.2.2023 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln
Am Mikrofon: Tim Schauen

(Wdh. v. 5.5.2023)

Die vier Norweger der Band Maldito stammen aus (z.T. der Nähe von) Trondheim, sie kannten einander vom Sehen - doch zur Band wurden sie erst, als sie sich zum Studium beim "Liverpool Institute for Performing Arts" trafen und in einer WG zusammen wohnten. 2021 erschien das Maldito-Debüt mit dem Titel "Heartlands", der Album-Nachfolger entsteht gerade. Beim Besuch in Köln Anfang Februar 2023 verblüffte die Band mit eigenständigem Sound, trotz so klassischer Besetzung: Schlagzeug (Gard Rognskog), Bass (Jon Olav Alstad), zwei Gitarren (Bendik Brevik und Vegard Ring, der auch singt): Komposition, Arrangement und handwerkliches Können schaffen ein drückendes und groovendes Rock-Fundament, das mit Pop-Melodien, starken Refrains und dem nötigen Quäntchen Dramatik im Gesang originell und so frisch klingt.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielraum (45 Min.)
Soul City - Neues aus der Black Music-Szene
Am Mikrofon: Jan Tengeler


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Samstag, 10. Februar 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (355 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-02:00 Jazz Live
Zurück zur Einfachheit
Das Trio Schaerer/Kalima/Lefebvre beim Jazzfestival Saalfelden 2023
Aufnahme vom 19.8.2023
Am Mikrofon: Anja Buchmann (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:07 Sternzeit
02:07-03:00 JazzFacts
Neues von der improvisierten Musik
Am Mikrofon: Thomas Loewner (Wdh.)
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:55 Rock et cetera
Stakkato mit langen Pausen
Die australische Progressive Band Karnivool
Von Kai Löffler (Wdh.)
03:55-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 On Stage
Starke Statements ohne Text
Die Münsteraner Post Rock-Band Long Distance Calling
Aufnahme vom 6.2.2023 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Am Mikrofon: Tim Schauen (Wdh.)
05:00-05:05 Nachrichten
05:05-05:30 Lied- und Folkgeschichte (n)
Fahrende Musikanten
Das Duo Tim Lothar (DK) und Holger "HoBo" Daub (D)
Am Mikrofon: Tim Schauen (Wdh.)
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
05:40-06:00 Lied- und Folkgeschichte (n)
Fahrende Musikanten
Das Duo Tim Lothar (DK) und Holger "HoBo" Daub (D)
Am Mikrofon: Tim Schauen (Wdh.)


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Maria-Anna Immerz, Dillingen
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Börse
Der internationale Wochenrückblick
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:40 Börse
Der nationale Wochenrückblick
08:47-08:49 Sport
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 75 Jahren: Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden" wird uraufgeführt


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Am Mikrofon: Der Regisseur Axel Ranisch

Auf Musik könne er nicht verzichten, sagt Axel Ranisch, der seit 2018 den Podcast "Klassik drastisch" co-hostet. Geboren wurde er 1983 in Berlin Lichtenberg. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Medienpädagogen, danach drehte er innerhalb von sieben Jahren rund 80 Kurzfilme. Sein Regiestudium absolvierte er bei Rosa von Praunheim an der Filmuniversität Potsdam-Babelsberg. Bereits mit seinem Abschlussfilm "Dicke Mädchen" wurde er einem größeren Publikum bekannt. Axel Ranisch arbeitet ohne festes Drehbuch und ist immer auf der Suche nach dem Authentischen. 2023 erschien die hochgelobte Fernsehserie "Nackt über Berlin", eine Adaption seines gleichnamigen Romans. Mit Vorliebe inszeniert er auch Opern, an Häusern wie der Bayerischen Staatsoper oder der Komischen Oper Berlin. Die Musik, sagt Axel Ranisch, stehe bei ihm immer am Anfang.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Gesichter Europas (55 Min.)
"Die Macht der Container" - Ist eine nachhaltige Schifffahrt möglich? (2/2)
Von Maaike Goslinga, Maite Vermeulen und Marten Hahn

Containerschiffe sind verantwortlich für das Leben, das wir kennen. Sie sind die Grundlage unserer Konsumgesellschaft. Doch sie fahren mit einem der schmutzigsten Treibstoffe der Welt: Schweröl. Dadurch verursacht die internationale Schifffahrt jedes Jahr mehr als eine Milliarde Tonnen CO2-Emissionen. Das sind etwa drei Prozent der weltweiten Emissionen - mehr als alle Flugzeuge zusammen. Wer ist dafür verantwortlich? Wer hat auf See das Sagen? Und: Ist eine andere Containerschiffahrt möglich? Im zweiten Teil der Serie in Kooperation mit dem niederländischen Medienhaus DeCorrespondent kommen in den "Gesichter Europas" diejenigen zu Wort, die nach innovativen Lösungen suchen. Menschen die zeigen, wie eine gerechtere und saubere Schifffahrt aussehen könnte.


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandsmagazin


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso - Kunst & Pop (55 Min.)
Das Musikmagazin


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Streitkultur (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)

18:35-18:40 Sporttelegramm


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Hörspiel (115 Min.)
Logbuch der Gegenwart
Von Merzouga nach Texten von Aleš Šteger
Regie: Merzouga
Mit: Felix Goeser
Komposition: Merzouga
Musik: Naoko Kikuchi
Ton und Technik: Eva Pöpplein, Christoph Schumacher
Produktion: Deutschlandfunk 2022
Länge: 59'07

Zwölf Jahre lang besucht der slowenische Autor Aleš Šteger jedes Jahr einen Ort, den er als bedeutsam für unsere Gegenwart empfindet. Vor Ort notiert er seine Erfahrungen und veröffentlicht das Geschriebene unmittelbar, ohne es zu redigieren. Bislang hat ihn sein Experiment u.a. nach Fukushima, nach Shanghai, Ljubljana, Kochi und Mexico City geführt. Die Auswahl der Orte ist politisch, aber was Šteger dort findet, ist zutiefst sozial. Am Ende sind es immer Begegnungen mit Menschen, gehörte Geschichten, gesehene Bilder, die den Weg in seine Sprache finden. Mit wacher Offenheit hält er fest, was die Begegnung mit einem Ort in ihm auslöst. Das Hörspiel nimmt diese Offenheit und den Mut zum Experiment auf: Über einen längeren Zeitraum und in zahlreichen Gesprächen mit Šteger lotet das Klangkunst-Duo Merzouga tiefere Bedeutungsebenen des "Logbuchs" aus.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
"Lauschgut"
Clemens Hund-Göschel spielt Charlotte Seithers Klaviermusik
Am Mikrofon: Ingo Dorfmüller

"Komponieren heißt zuallererst zerstören." Mit diesen drastischen Worten hat Charlotte Seither einmal ihre Kompositionsweise beschrieben. Sich freizumachen von traditionellen Zuschreibungen, jeden vorgegebenen Zusammenhang zu dekonstruieren - das ist der Ausgangspunkt ihres Komponierens. Dabei werden die Klänge so weit aufgespalten, bis sie bar aller Zwecke und Sinndeutungen sind, die die Tradition mit ihnen verbindet. So gewinnt die Komponistin ein musikalisches Material, das sich nicht im bloßen Benutzen bereits vorhandener Ausdrucksfolien erschöpft. Im Fall des Klaviers bedeutet das, Tastenaktion, Anschlag und Resonanzphänomene der Saiten wie des Korpus aus ihrem Zusammenwirken zu lösen und neu zusammenzufügen. Das in 33 Jahren dazu Komponierte entspricht in der Summe einer klanglichen Neukalibrierung des Instruments. Zu erleben ist dies anhand neuer Aufnahmen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, die jüngst beim Label KAIROS erschienen. Pianist Clemens Hund-Göschel hat dafür nahezu das gesamte Klavierwerk Charlotte Seithers neu eingespielt.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
Ein Lacher ist nie zu verachten
Die Lange Nacht mit Filmen von Ernst Lubitsch
Von Martina Müller
Regie: die Autorin

Ernst Lubitsch (1892-1947), der Berliner in Hollywood. Durch ihn habe der deutsche Film "Weltgeltung" bekommen, heißt es 1922. Da ist Lubitsch schon auf dem Weg in die USA. Hollywood hatte den erfolgreichen Konkurrenten gerufen, dessen Komödien von rasanten Dialogen leben, die er nun auf Englisch inszeniert. Mit seinen amerikanischen Komödien bringt Ernst Lubitsch eine Qualität ins Kino, die bis heute klarstellt: So funktioniert die Königsklasse aller Filmdisziplinen. Die Raffinesse seiner Inszenierung, die Intelligenz der Dialoge, Tempo und Timing beim Schlagabtausch wie das sichere Gefühl für Sujets und Charaktere sind einzigartig. Lubitschs Kehrtwendungen und Auslassungen sind die Falle, in die wir lustvoll geraten: Wir glauben, alle Tricks zu kennen und jedes Mal staunen und lachen wir. "A laugh is nothing to be sneezed at." Man muss das Leben von seiner komischen Seite auch nehmen wollen. Die Lange Nacht über Ernst Lubitsch lässt im besonderen Radio-Kino-Stil der Autorin Martina Müller seine Komödien auferstehen, ergründet seine Tricks und feiert mit einem ebenbürtigen Ensemble aus Sandra Hüller, Jens Harzer und Florian Lukas eine der größten deutschen Film-Ikonen.


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Sonntag, 11. Februar 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


(seit 23:05 Uhr)
00:05 Lange Nacht (115 Min.)
Ein Lacher ist nie zu verachten
Die Lange Nacht mit Filmen von Ernst Lubitsch
Von Martina Müller
Regie: die Autorin

01:00-01:05 Nachrichten

Ernst Lubitsch (1892-1947), der Berliner in Hollywood. Durch ihn habe der deutsche Film "Weltgeltung" bekommen, heißt es 1922. Da ist Lubitsch schon auf dem Weg in die USA. Hollywood hatte den erfolgreichen Konkurrenten gerufen, dessen Komödien von rasanten Dialogen leben, die er nun auf Englisch inszeniert. Mit seinen amerikanischen Komödien bringt Ernst Lubitsch eine Qualität ins Kino, die bis heute klarstellt: So funktioniert die Königsklasse aller Filmdisziplinen. Die Raffinesse seiner Inszenierung, die Intelligenz der Dialoge, Tempo und Timing beim Schlagabtausch wie das sichere Gefühl für Sujets und Charaktere sind einzigartig. Lubitschs Kehrtwendungen und Auslassungen sind die Falle, in die wir lustvoll geraten: Wir glauben, alle Tricks zu kennen und jedes Mal staunen und lachen wir. "A laugh is nothing to be sneezed at." Man muss das Leben von seiner komischen Seite auch nehmen wollen. Die Lange Nacht über Ernst Lubitsch lässt im besonderen Radio-Kino-Stil der Autorin Martina Müller seine Komödien auferstehen, ergründet seine Tricks und feiert mit einem ebenbürtigen Ensemble aus Sandra Hüller, Jens Harzer und Florian Lukas eine der größten deutschen Film-Ikonen.


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Deutschlandfunk Radionacht (235 Min.)

02:05-02:07 Sternzeit
02:07-03:00 Klassik live
Raderberg Konzerte 2022/23
Javier Contreras
Sonate für Vibrafon und Gitarre
Sérgio Assad
Drei brasilianische Legenden
Vivi Vassileva, Perkussion
Lucas Campara Diniz, Gitarre
Aufnahme vom 7.12.2022 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:55 Heimwerk
Johann David Heinichen
"Come? S'imbruna il ciel!. Passionsoratorium, S 29 Nr. 1"
Elena Harsányi, Sopran
Elvira Bill, Alt
Mirko Ludwig, Tenor
Andreas Wolf, Bass
Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens
03:55-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Die neue Platte XL
05:00-05:05 Nachrichten
05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Geistliche Musik (50 Min.)

Andrea Gabrieli
aus: Missa Dominicalis. Alternatim Orgelmesse für Choralschola und Orgel
I. Introito - Kyrie alternatim
II. Gloria alternatim
Roberto Loreggian, Orgel
Schola Gregoriana Scriptoria
Johann Sebastian Bach
"Du wahrer Gott und Davids Sohn". Kantate für Sopran, Alt, Tenor, vierstimmigen Chor, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo, BWV 23
Dorothee Mields, Sopran
Matthew White, Alt
Jan Kobow, Tenor
Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe
Friedrich Ernst Fesca
Der 9. Psalm, op. 21 für Soli, gemischten Chor und Orchester
Julia Sophie Wagner, Sopran
Regina Grönegreß, Alt
Lothar Odinius, Tenor
Matthias Horn, Bass
Bachchor Karlsruhe
Camerata 2000
Leitung: Bernhard Gärtner


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30-07:35 Nachrichten
07:50-08:00 Kulturpresseschau
08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (15 Min.)
"Den Spielraum der Krise nutzen." Von der Kraft der Zuversicht
Von Pater Norbert Cuypers
Katholische Kirche


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 95 Jahren: Mit den Lateranverträgen wird der Vatikan ein eigener Staat


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Klaviermusik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Es zählt, was sich zählen lässt!
Von Roberto Simanowski

Quantität ist das zentrale Qualitätskriterium unserer Zeit. In sozialen Netzwerken ist es die Anzahl der Freunde, Followers, Views, Likes und Shares, die Erfolg und Status bestimmt. Klicks entscheiden über Sichtbarkeit in der digitalen Welt. Die Zahlenobsession führt aber nicht zu neuen qualitativen Höhen, sondern in eine Kultur des Mainstreams. Zahlen werden längst zu Orientierungsmitteln für wichtige lebenspraktische Entscheidungen: Vom Übereinstimmungskoeffizienten auf Dating-Plattformen hängt die Partnerwahl ab, das Ranking der Universitäten und ihrer Mitarbeiter scheint die Einkommenshöhe ihrer einstigen Studenten zu bestimmen, wird so zum zentralen Kriterium für Entscheidungen über den eigenen Werdegang. Zudem werden menschliche Interaktionen zunehmend von Zahlen organisiert, von der Bewertung der Turker (auf Amazons Mechanical Turk-Plattform für Minijobs) und des Uber-Fahrers (und seiner Mitfahrerin) sowie den Konzepten bis zu den Experimenten mit Social Credit System, die jede Handlung in eine Zahl übersetzen, um einen Ergebnis-Score zu ermitteln, der den Platz eines Individuums in der Gesellschaft bestimmt. Dieser Score tritt damit an die Stelle der so genannten Großen Erzählungen, die dem menschlichen Dasein Sinn und Orientierung geben und die Episoden des individuellen Lebens zusammenhalten. Es ist eine letzte Große Erzählung der Zahl entstanden. Selbst die künstliche Intelligenz, die dem Menschen immer mehr Entscheidungen und Aufgaben abnimmt, einschließlich des Schreibens von Texten, ist von der Zahl getrieben, denn sie richtet sich nach statistischen, numerischen Kriterien aus, statt nach normativen. Was entsteht, ist nicht das Neue, sondern etwas, das im Mainstream gefallen kann. Roberto Simanowski, geboren 1963, lebt nach Professuren für Kultur- und Medienwissenschaft in den USA, der Schweiz und Hongkong als Publizist in Berlin und Rio de Janeiro. Zu Simanowskis Büchern gehören "Data Love" (2014/engl. 2018), "Facebook-Gesellschaft" (2016/engl. 2018) und "Abfall. Das alternative ABC der neuen Medien" (2017, engl. 2018). Sein Buch "Todesalgorithmus. Das Dilemma der künstlichen Intelligenz" erhielt den Tractatus-Preis für philosophische Essayistik 2020.


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Peter-Paul in Hermannsburg
Evangelische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)


11:30 Sonntagsspaziergang (90 Min.)
Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00-12:10 Nachrichten


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)

13:25-13:30 Sport


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Die Choreografin Patricia Carolin Mai im Gespräch mit Marietta Schwarz

14:00-14:05 Nachrichten

Die Tänzerin und Choreografin Patricia Carolin Mai arbeitet seit vielen Jahren mit Laien zusammen. Im Fokus ihres Interesses stehen Praktiken der Gemeinschaft, die Frage nach Individuum und Gemeinschaft und der Körper als Speicher von Erinnerungen.


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Rock et cetera (55 Min.)
Heiß, aber kein Müll
Die kanadische Band Hot Garbage
Von Anke Behlert

Eine wuchtige Gitarre, ein diabolisches Lachen, Schlagzeugbeats wie Tritte in den Allerwertesten: So beginnt das zweite Album der kanadischen Band Hot Garbage "Precious Dream". Das Quartett aus Toronto um das Geschwisterpaar Alex und Juliana Carlevaris, entwickelt seit der Gründung 2015 seinen eigenen, äußerst wuchtigen Soundbastard aus Post-Punk, Krautrock und Desert-Rock-Vibes mit hartem 70er-Psychedelic-Einschlag. Das Album ist noch während der Isolation der Pandemie entstanden, und da verwundert es nicht, dass sich die Band darauf mit Themen wie Angst, Verlust und Einsamkeit auseinandersetzt. Neben ihren Studioprojekten haben Hot Garbage ausgiebige Tourneen in den USA, Europa und Großbritannien absolviert und ihre intensiven Live-Sets auf Festivals wie dem SXSW und M for Montreal präsentiert.


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Buch der Woche


16:30 Forschung aktuell - KI verstehen (30 Min.)
KI verstehen - Der Podcast über Künstliche Intelligenz im Alltag


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)

18:35-18:40 Sporttelegramm


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Sonntag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Freistil (55 Min.)
Umweg zur Mitte
Der Mythos des Labyrinths
Von Teresa Schomburg
Regie: Philippe Brühl
Produktion: Deutschlandfunk 2021

Waren wir hier nicht schon mal? Vom Start geht es in vielen Windungen immer tiefer ins Innere. Kommen wir jemals ans Ziel? Fast unerwartet erreicht der Wandelnde die Mitte. Labyrinthe gibt es in allen Kulturen. Was ist so faszinierend daran? Die symbolischen Deutungen des Labyrinths sind vielfältig: Je nach Zeitalter und Kultur kann es für den Lebensweg stehen, aber auch für den Tod, symbolisiert den Weg zur Erlösung oder die Auferstehung. Bis in die Gegenwart sind Künstler vom Labyrinth-Motiv fasziniert. In der griechischen Mythologie baut Daidalos auf Kreta ein Labyrinth für den todbringenden Stier Minotaurus, Held Theseus findet den Ausgang nur mit Hilfe von Ariadnes Faden. In Jorge Luis Borges' Texten tauchen immer wieder Labyrinthe auf. David Bowie lockt im Jim-Henson-Film "Die Reise ins Labyrinth" als Koboldkönig das Mädchen Sarah in sein unheimliches Reich. Harry Potter muss im Band "Der Feuerkelch" als dritte Aufgabe des Trimagischen Turniers den Weg durch einen Irrgarten finden. Die Autorin des Features ergründet, warum die globale Faszination für verschlungene Pfade so groß ist, spricht mit Labyrinth-Kennerinnen und -Kennern und besucht magische Orte, an denen uralte und brandneue Labyrinthe zu bestaunen sind.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Konzertdokument der Woche (115 Min.)
Grundton D-Konzert und Denkmalschutz

Musik für Blechbläserensemble von Johann Sebastian Bach, Giuseppe Verdi, George Gershwin u.a.
German Brass
Aufnahme vom 15.10.2023 aus der Stadtkirche St. Johann Baptist, Neu-Ulm

Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

22:00-22:05 Nachrichten

Sie sind Pioniere mit Kultstatus. Seit 40 Jahren setzen die Musiker von German Brass Maßstäbe in der internationalen Blechbläserszene. Mit originellen Arrangements, hochvirtuosen Interpretationen und einer atemberaubenden musikalischen Bandbreite. Von Johann Sebastian Bach über Giuseppe Verdi bis Quincy Jones reichte das Repertoire beim Konzert in der Stadtkirche St. Johann Baptist in Neu-Ulm, von der Barock-Suite, über die Opernouvertüre bis zum Soul Bossa Nova. Einige der eigens auf die künstlerischen und technischen Spitzenleistungen der Ensemblemitglieder zugeschnittenen Arrangements sind inzwischen zu Klassikern im Blechbläser-Repertoire geworden. Die Moderationen von German Brass-Hornist Klaus Wallendorf sind zudem oft kabarettreif. Das konnte auch das begeisterte Publikum beim letztjährigen Saisonfinale der Benefizreihe "Grundton D" von Deutschlandfunk und Deutscher Stiftung Denkmalschutz erleben.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)
23:26-23:29 Presseschau


23:30 Sportgespräch (27 Min.)


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
DLF - Programminformationen
6. Woche - 05.02. bis 11.02.2024
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 26. Januar 2024

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