Schattenblick → INFOPOOL → MEDIEN → HÖRPROGRAMME


DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK KULTUR/1141: Woche vom 18.11. bis 24.11.2019


Rundfunkprogramm Deutschlandfunk Kultur – 47. Woche vom 18.11. bis 24.11.2019


Montag, 18. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Das Podcastmagazin (55 Min.)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Klassik
Moderation: Haino Rindler

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Domprediger Michael Kösling, Berlin
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Jazz


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Politik und Soziales (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Handbuch Pressefreiheit
Ein praktischer Ratgeber für unabhängigen Journalismus
Von Johanna Tirnthal und Philipp Landauer


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 In Concert (87 Min.)
Festival Pop-Kultur
Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin
Aufzeichnung vom 21.08.2019
21 Downbeat feat. Jens Friebe
"Der Ring. Eine Pop-Oper nach Richard Wagner"
Moderation: Christoph Reimann


21:30 Einstand (30 Min.)
Traditionen neu beleben
Das Europäische Hanse-Ensemble
Von Ulrike Hennigsen

Musik der Hansestädte um 1600 spielen, junge Menschen aus ganz Europa treffen und kulturelle Traditionen neu beleben: das neue Europäische Hanse-Ensemble probt in diesem Herbst zum ersten Mal.


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Kriminalhörspiel (57 Min.)
Furor
Von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Regie: Stefan Kanis
Mit: Felix Goeser, Bozidar Kocevski u.a.
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: ca. 56'
(Ursendung)

Bürgermeister-Kandidat Braubach hat ohne Schuld einen jungen Mann angefahren. Als er vom Cousin des Opfers erpresst wird, beginnt ein gnadenloser Schlagabtausch, der schnell zu eskalieren droht.

Der Bürgermeisterkandidat Heiko Braubach fährt im Bahnhofsviertel einen jungen Mann an, der ihm unter Drogeneinfluss vor das Auto springt. Schuld trifft ihn nicht. Und dennoch besucht er die alleinstehende Mutter des Jungen, der für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Er will ihr Hilfe anbieten für ihren Sohn Enno – vielleicht aus Gutherzigkeit, vielleicht auch, weil er negative Schlagzeilen fürchtet. Doch plötzlich taucht Jerome auf, Ennos Cousin. Für ihn ist klar: Braubach will nur sein Image retten. Und so wittert der Underdog seine Chance und erpresst Braubach nach allen Regeln der Kunst.

Lutz Hübner wurde 1964 in Heilbronn geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie sowie einer Ausbildung zum Schauspieler arbeitet er seit 1996 freiberuflich als Dramatiker und Librettist. Sarah Nemitz stammt aus dem Rheinland, wo sie Tanz, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte studierte.

Seit 2001 verbindet die beiden eine enge und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit: Sie sind zurzeit Deutschlands meistgespielte zeitgenössische Theaterautoren. Ihre Stücke sind in über ein Dutzend Sprachen übersetzt und werden auf der ganzen Welt gespielt, u.a.: "Frau Müller muss weg", "Die Firma dankt" und "Richtfest".


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Dienstag, 19. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Stilistische Kehren
Erstveröffentlichungen und Neuauflagen von Henning Christiansen
Von Thomas Groetz

Das Oeuvre des dänischen Komponisten Henning Christiansen ist durch Rückbesinnungen und mannigfaltige Brüche gekennzeichnet.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Jazz
Moderation: Lothar Jänichen

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Domprediger Michael Kösling, Berlin
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:40-11:43 Chor der Woche

11:45-11:50 Rubrik: Klassik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Deutschlands Akademisierung
Für alles einen Master, bitte!
Von Armin Himmelrath


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Konzerthaus Berlin
Aufzeichnung vom 17.11.2019

Anna Þorvaldsdóttir
"Aeriality" für Orchester

Daníel Bjarnason
"Processions" für Klavier und Orchester

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Vikingur Olafsson, Klavier
Iceland Symphony Orchestra
Leitung: Daníel Bjarnason


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Feature (57 Min.)
Prix Europa 2019

Der Prix Europa zeichnet jedes Jahr die besten europäischen Medienproduktionen aus. In diesem Jahr fand das Festival vom 6. bis 12. Oktober in Potsdam statt. In der Kategorie Radio Documentary waren 32 Features aus 18 europäischen Ländern nominiert. Wir stellen das Siegerstück vor.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Mittwoch, 20. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Chormusik (55 Min.)
Tage Neuer Musik Chisinau
Akademie für Musik, Theater und Schöne Künste
Aufzeichnung vom 13.06.2019
Snejana Pislari
Anthem

Vladimir Ciolac
Lord Jesus Christ

Teodor Zgureanu
Dona eis requiem

Ghenadie Ciobanu
Grief of the Bride

Eugen Mamot
The New Moon

Vlad Burlea
The Cuckoo

Irina Odagescu-Tutuianu
At Dawn Arose

Ulpiu Vlad
The Wedding

Moldova Choral Chapel
Leitung: Gabriela Tocari

00:55-00:58 Chor der Woche


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Americana
Moderation: Michael Groth

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Folk


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Kultur und Geschichte (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Zeitenwende
Der Westen am Ende?
Der Historiker Heinrich August Winkler im Gespräch mit Winfried Sträter


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (87 Min.)
Trinitatiskirche Berlin
Aufzeichnung vom 20.10.2019
Songs of Love

Milad Khawam
Improvisation für Duduk solo

Henry Purcell
"O solitude, my sweetest choice"

trad. aus Aleppo (arr. Dima Orsho)
"Ya Ghazali" (auf ein Gedicht von Scheikh Amin al-Jundi)

Henry Purcell
"If love's a sweet passion" aus "The Fairy Queen"
Sonate Nr. 9 F-Dur Z 810
"Strike the viol" aus "Come ye sons of Art"

Dima Orsho
"Wallada's lament" nach einem Gedicht von Wallada bint al-Mustakfi

Henry Purcell
"Monkey's dance" aus "The Fairy Queen"

Wanis Wartanian (arr. Mayas Alyamani)
"Longa Schanhnaz"

Henry Purcell
"Sound the trumpet" aus "Come ye sons of Art"
First Act Tune aus "King Arthur"
Third Act Tune aus "The Fairy Queen"

Fouad Abdel Magid (arr. Dima Orsho)
"Ya Ghareeb Al Dar"

Henry Purcell
Jig & First Act Tune aus "The Fairy Queen"
Adagio aus "The Indian Queen"
"The plaint: O let me weep" aus "The Fairy Queen"

Dima Orsho
"Those forgotten on the banks of the Euphrates"

Dima Orsho, Sopran
Valer Sabadus, Altus
Mevan Younes, Buzuq
Hogir Göregen, Schlagzeug
Milad Khawam, Trompete, Duduk
Danya Segal, Flöte und künstlerische Leitung
Musica Alta Ripa

Englischer Barock von Henry Purcell trifft auf arabische Lieder der Gegenwart und des letzten Jahrhunderts – verbindendes Element ist das Thema "Liebe".


21:30 Alte Musik (30 Min.)
Alte Musik / Ernste Musik / Musik / Kultur
"Jeder Verehrer wird seinen Verlust tief empfinden."
Das tragische Ende Wilhelm Friedemann Bachs in Berlin 1784
Von Wolfram Enßlin

Der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs, von diesem besonders geliebt und gefördert, gilt als die tragische Gestalt innerhalb der Bach-Familie. Genial veranlagt, insbesondere als Orgel-Improvisator von seinen Zeitgenossen gerühmt und bewundert, entschied er sich durch die Kündigung seiner Hallenser Organistenstelle ohne vorhandene Alternative für eine ungewisse berufliche Zukunft. Trotz einiger aufsehenerregender Konzerterfolge war sein weiterer Lebensweg bis zu seinem Tod 1784 in Berlin von der stetigen Verschlechterung seiner Lebensumstände geprägt. Er sah sich gezwungen, Teile des musikalischen Erbes seines Vaters zu verhökern. Mehrere Bewerbungen um eine erneute dauerhafte Anstellung scheiterten, in einigen Fällen ausdrücklich aufgrund seines schwierigen Charakters. Auch seine Berliner Gönnerin Prinzessin Anna Amalie von Preußen entzog ihm letztendlich ihre Unterstützung. Die Sendung beleuchtet Wilhelm Friedemann Bachs wechselvolle Berliner Jahre, die 1774 hoffnungsvoll begannen und zehn Jahre später in völliger Verarmung endeten.


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Hörspiel (57 Min.)
Teure Schwalben
Von Irmgard Maenner
Regie: Heike Tauch
Mit: Irm Hermann, Julika Jenkins, Veronika Bachfischer, Sascha Nathan, Florian Lukas, Friedhelm Ptok, Markus Gertken, Judith Engel, Shelly Kupferberg
Komposition: Janko Hanushevsky
Ton: Martin Eichberg
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 56'21
(Ursendung)

Die Tochter besucht Gunda im Pflegeheim. Traumatisierende Erlebnisse aus der Kindheit im Krieg tauchen auf. Gleichzeitig macht Gundas "Vernunftslosigkeit" die Gegenwart schöner, größer, fantastischer.

"Du träumst wohl von den Hutschwalben!" Nach einem Unfall holt die Tochter die allein lebende Gunda nach Berlin. Gunda hat Schwalben im Hirn. Sie erlebt fantastische Dinge. Vergangenheit reißt auf, führt Gunda an Abgründe und in Gefahren, doch ihre Schwalben machen die Gegenwart groß, witzig, poetisch und trostvoll. Auch für die Tochter setzt sich etwas in Gang. Im Spannungsfeld zwischen den Frauen entwickelt die Demenz ihr eigenes Drama.

Irmgard Maenner studierte Theaterwissenschaft und italienische Philologie in Berlin und Italien. Sie schreibt Prosa, Hörspiele, Features und lebt in Berlin. Stipendien des Literarischen Colloquiums Berlin, des Berliner Kultursenats auf Schloss Wiepersdorf und der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen. Für Deutschlandradio u.a.: "Wiesau ist das Tor zur Welt" (SDR 1995), "Zwei Frauen verreisen. Eine davon ist mager" (DLR Berlin/SR 1998), "Katzenzungen" (SWR/DKultur 2006), "Lichtbogen" (DKultur 2014). Außerdem Wurfsendungen, zuletzt die Serie "Shortlist" (2017).


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Donnerstag, 21. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Counting Keys
Der amerikanische Minimalist Tom Johnson
Von Hubert Steins

Tom Johnson liebt Zahlenspiele. Klanglich eher asketisch, verkörpert seine Musik opulenteste Permutationsakrobatik. Am 18. November feiert er seinen 80. Geburtstag.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Rock
Moderation: Jörg Adamczak

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Weltmusik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Tintenfische aus dem All?
Die Geburt einer wissenschaftlichen Theorie
Von Jennifer Rieger

Die Forschung über den Beginn des Lebens auf der Erde gibt auch Aufschlüsse über die Funktionsweise wissenschaftlicher Theoriebildung.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Beethovenfest Bonn
World Conference Center
Aufzeichnung vom 21.09.2019

Arnold Schönberg
"Pierrot lunaire", Dreimal sieben Gedichte von Albert Giraud für eine Sprechstimme und Kammerensemble

Kurt Weill
"Die sieben Todsünden", Gesungenes Ballett für Sopran, Männerquartett und Orchester (bearbeitet von HK Gruber)

Sarah Maria Sun, Sopran
Ensemble amarcord
Ensemble Modern
Leitung: HK Gruber


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Freispiel (57 Min.)
Rauschunterdrückung. Ein Aufnahmezustand
Von Ulrich Bassenge
Regie und Komposition: der Autor
Mit: Yogo Pausch, Georg Karger, Johannes Mayr, JJ Jones, Mona Petri, Michael Stauffer, Ulrich Bassenge, Bernhard Jugel
Ton: Daniel Dietmann, Sebastian Nohl und Benno Müller vom Hofe
Produktion: WDR / SRF 2019
Länge: 53'26

Das Comeback: Eine Band ohne Namen improvisiert in Studio 3. Ein Gig gegen die Fliehkräfte des Alters, prekäre Arbeitsbedingungen und die Ästhetik des Mainstreams. Gitarrist Hannes trommelt seine ehemalige Band zusammen. In einem abrissreifen Hörspielstudio hat er eine Aufnahmesession gebucht und will aus den alten Songs marktfähige Hits basteln. Sänger JJ, Bassist Georg und Schlagzeuger Yogo haben die Jahre in unterschiedlichen Musikprojekten gearbeitet und setzen alles auf eine Karte. Doch schon bei den ersten Proben kristallisieren sich Konflikte heraus. Die Gräben zwischen Kunstanspruch und Kommerz sind tief, außerdem nagt der Zahn der Zeit nicht nur am Selbstwertgefühl und den materiellen Existenzen, sondern auch an der psychischen Belastbarkeit der Bandmitglieder. Obendrein stört Studiobesitzer Stauffer die kreative Arbeitsatmosphäre. Als die Agentin der Plattenfirma auftaucht, läuft die Session aus dem Ruder.

Ulrich Bassenge, geboren 1956 in München, ist Hörspielmacher, Komponist, Musiker. Er spielt Resonator-Gitarre, Kontrabass, E-Bass und Orgel in diversen Bands, komponiert Filmmusik, schreibt Hörspiele, Features und Radioessays, bei denen er stets selbst Regie führt. Letzte Produktionen: "Sirius FM – Expedition an den Bandtellerrand" (zusammen mit Philip Stegers, WDR/Dlf/SWR 2017), sowie das Feature: "Der Fehler als Methode. Irrtum und Zufall in der Musik" (BR 2019). "Rauschunterdrückung. Ein Aufnahmezustand" gewann 2019 den Grand Prix Nova in der Kategorie Hörspiel.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Freitag, 22. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Klangkunst (55 Min.)
Sound Art / Hörspiel / CrossOver / Kultur
Communicating Monologues – being there is everything
Von Jaap Blonk und Josef Klammer
Stimme und Computer: Jaap Blonk
Synthetische Stimmen und E-Perkussion: Josef Klammer
Produktion: Autorenproduktion 2018
Länge: 29'32

Zwischen Vokalkunst und Sprachsynthese: Im menschlich-synthetischen Stimmengewirr treffen Algorithmen auf Lautpoesie, Übersetzungsfehler auf Improvisation und digitale Sprachausgabe.

Deaktivieren Sie Alexa, Google Assistant, Siri und Bixby! Lauschen Sie stattdessen den 'Communicating Monologues' von Josef Klammer und Jaap Blonk. Beide sind Experten für die musikalische Auseinandersetzung mit Sprache und Stimme. Im Gewirr menschlicher und synthetischer Stimmen treffen Algorithmen auf Lautpoesie, Übersetzungsfehler auf Sprachausgabe, Satzzeichen auf digitale Artefakte und Improvisation.

Ein Mitschnitt aus der Großen Konzertnacht der Ars Electronica vom 9. September 2018.

Jaap Blonk, geboren 1953 in Woerden, Niederlande, ist Autodidakt, Komponist, Vokalperformer und Poet.

Josef Klammer, geboren 1958, Lienz, Österreich. Schlagzeugstudium an der Musikuniversität Graz. Sein künstlerisches Interesse gilt der Erforschung und Transformierung medienimmanenter Musikpotenziale.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Weltmusik
Moderation: Thorsten Bednarz

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:45 Alltag anders
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50-07:58 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:20-08:26 Neue Krimis

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Unsere roc-Ensembles


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (55 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Wortwechsel (55 Min.)
Ein Fossil am Ende
Der deutsche Kohleausstieg und seine Folgen
Moderation: Annette Riedel
Aufzeichnung aus dem Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat" (25 Min.)


19:30 Zeitfragen. Literatur (30 Min.)
Damals hinterm Mond
Literarische Innenansichten der alten Bundesrepublik
Von Ralph Gerstenberg

Auffällig oft begeben sich derzeit Autorinnen und Autoren auf eine persönliche Spurensuche zurück in die alte Bundesrepublik. Handelt es sich um eine Art Westalgie?

In seinem neuen Buch 'Der vergessliche Riese' begibt sich David Wagners Erzähler an der Seite seines demenzkranken Vaters in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn und damit auch zurück in seine eigene Kindheit. Es entsteht das Bild eines versunkenen Landes, das der Vater immer noch verkörpert. Auch Daniela Dröschers 'Zeige deine Klasse' ist eine Bestandsaufnahme bundesdeutscher Geschichte anhand der Schilderung einer Familie in der Mitte der Gesellschaft in der Helmut-Kohl-Ära. In Jan Brandts Buch 'Ein Haus auf dem alten bundesrepublikanischen Welt. Und Matthias Brandts Roman 'Blackbird' erzählt von einer Jugend in den späten 70er-Jahren. Die Autorinnen und Autoren, die sich auf eine Spurensuche zurück in die alte Bundesrepublik begeben, erinnern sich an ihr Heranwachsen in der Provinz, unerschüttert von Klimawandel, Mietwucher und prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen. Doch wuchs mit dem Wohlstand auch die Sehnsucht nach einem Leben außerhalb der eng gesteckten Grenzen des Vorgartenidylls. Ist der Rückblick 30 Jahre nach dem Mauerfall eine Art Westalgie oder eher die Erinnerung an ein abhanden gekommenes Land, das "so reich und zugleich so hässlich" sein konnte, wie David Wagner erstaunt feststellt?


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Live aus dem Anhaltischen Theater Dessau
Heinz Tiessen
Rondo G-Dur op. 21

Benjamin Britten
Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streicher

Arvo Pärt
"Cantus in memoriam Benjamin Britten" für Streichorchester und eine Glocke

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Robin Tritschler, Tenor
Christoph Eß, Horn
Anhaltische Philharmonie Dessau
Leitung: Markus L. Frank


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Musikfeuilleton (57 Min.)
Zum zweiten Mal ein Kind
Die Entdeckung der Kindheit in der Musik der Romantik
Von Sabine Fringes

Das Musikfeuilleton begibt sich auf eine musikalische Reise in die Welt des Kindes, so wie es die Romantiker sahen. Mit Musik für Kinder – und für das Kind im Erwachsenen. Im 19. Jahrhundert steigt die Zahl von Alben für Kinder stark an. Nicht nur der musikalischen Ausbildung des Kindes wird mehr Aufmerksamkeit als zuvor zuteil, sondern dem Kind und seiner spezifischen Erlebnisfähigkeit überhaupt. So richtet man in den Bürgerhäusern Kinderzimmer mit kleinen Möbeln ein. Kinderspielzeuge wie Schaukelpferde und Puppenstuben gehören nun genauso zum Alltag der Kinder wie eine kindgemäße Kleidung. Auch die Komponisten gehen in ihren Stücken nun stärker auf die Welt des Kindes ein. Und zugleich entdecken die Künstler der Romantik im Kind eine ursprüngliche Schöpferkraft, einen Erzieher, der dem Erwachsenen die Augen öffnet für das, was jenseits seines prosaischen Alltags liegt. "Oh wüsst ich nur den Weg zurück zum Kinderland" – so lauten die Zeilen eines Gedichts von Klaus Groth, das Johannes Brahms in seinem Lied 'Heimweh' vertont hat.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Samstag, 23. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (175 Min.)
"Eingeschlossen zwischen sterbliche Dinge"
Eine Lange Nacht über das Mittelmeer
Von Manuel Gogos
Regie: Claudia Mützelfeldt
(Wdh. v. 05./06.11.2016)

01:00-01:05 Nachrichten

02:00-02:05 Nachrichten

Einst erschien das Mittelmeer als Zentrum der Welt. Als "Mare Nostrum" war es jahrhundertelang die Arena, in der sich Weltgeschichte abspielte. In der Antike war es Schauplatz von Entdeckungsfahrten und Seeschlachten, von Religionsstiftungen und Kriegen zwischen den Religionen; es war ein Umschlagsplatz für Handel und Ideen. Seit der Renaissance bildete die "Méditeranée" die geistige Landschaft, in der sich ein humanistisches Europa, fasziniert vom Ideal des Maßes, selbst entwarf. Die Lange Nacht durchmisst das Mittelmeer von West nach Ost. Wenn an Steuerbord die weiße Stadt Algier auftaucht, hört man die frühen Mittelmeeressays des späteren französischen Nobelpreisträgers Alber Camus. Wenn an Backbord die Hafenstadt Marseille vorbeizieht, kommt die besondere Anziehungskraft dieses großen Umschlagplatzes der französischen Kolonialgeschichte zur Sprache. In der Langen Nacht des Mittelmeers geht es um Schiffbrüche, um Seemannsgarn à la Homer, um Aberglauben und Meeresschaum, um den Gesang der Sirenen. Es geht auch um die Inselfahrten nordeuropäischer Sonnensucher, um die Landschaften, in denen die Olivenbäume "mit ihren Händen Licht sieben" (Odysseas Elytis). Auch Lampedusa kommt in Sicht, dieses raue Eiland zwischen Afrika und Europa, das schon William Shakespeares als Vorbild seines Dramas "Der Sturm" diente. Heute laufen hier die Flüchtlingsrouten und Sehnsüchte Schwarzafrikas zusammen. Auch dies ist das Mittelmeer: ein Burggraben der "Festung Europa" und ein Massengrab. Am Ende der Reise gelangen wir ins östliche Mittelmeer und gehen in Athen an Land. Müssen wir Abschied nehmen vom Sehnsuchtsort Mittelmeer? Oder lädt das Mittelmeer gerade heute, wo Europa in einer Identitätskrise steckt, zu einer anderen Art der Geschichtsschreibung ein: Kann man Europa neu denken, von seinem Ursprung, vom Süden her?


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (115 Min.)
Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Aus den Archiven (55 Min.)
'Wenn Blinde von der Farbe reden'
Satiren, Parabeln und Gleichnisse von Voltaire
Vorgestellt von Michael Groth
Sechs Kurzgeschichten des französischen Philosophen.


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Studio 9 (175 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

06:20-06:23 Wort zum Tage

06:30-06:33 Nachrichten

06:40-06:45 Aus den Feuilletons

07:00-07:05 Nachrichten

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (115 Min.)
Live mit Hörern
0 08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10:00-10:05 Nachrichten


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Lesart (55 Min.)
Das politische Buch


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Breitband (55 Min.)
Medien und digitale Kultur


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Rang 1 (25 Min.)
Das Theatermagazin


14:30 Vollbild (90 Min.)
Das Filmmagazin

15:00-15:05 Nachrichten


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Echtzeit (55 Min.)
Das Magazin für Lebensart


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Tacheles (30 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Feature (55 Min.)
"Du bist erledigt!" – Die Ermordung Dr. Martin Luther Kings und das FBI
Von Claus Bredenbrock
Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Christian Brückner, Nina Weniger, Michael Rotschopf, Werner Rehm, Andreas Pietschmann, Gerd Wameling, Justus Carrière, Michael Evers
Ton: Jonas Bergler
Produktion: WDR 2018
Länge: 53'27

Vor 50 Jahren tötete ein Präzisionsschuss den schwarzen Geistlichen und Bürgerrechtskämpfer Martin Luther King auf dem Balkon seines Motels in Memphis. Ein Einzeltäter, der Schwarze hasste, so lautet noch immer die offizielle Version. Doch Dokumente und Zeugenaussagen in einem Zivilprozess deuten auf eine Staatsaffäre. Vor 50 Jahren wurde der schwarze Geistliche und Bürgerrechtskämpfer Dr. Martin Luther King auf dem Balkon eines Motels in Memphis ermordet. Ein Einzeltäter, der Schwarze hasste, so lautet noch immer die offizielle Version. Doch Dokumente und Zeugenaussagen in einem Zivilprozess deuten auf eine Staatsaffäre. Jeden 15. Januar wird in den Vereinigten Staaten der Martin-Luther-King-Day begangen. "Black Lives Matter" und neuer Rassismus in Zeiten eines Donald Trump bewegen die Menschen auf den Straßen; aber auch – und immer noch – die Vertuschungen im Mordfall King. Drohungen gegen ihn hatte es immer wieder gegeben. Die konkreteste stammte, wie erst 2016 belegt werden konnte, aus dem Büro des damaligen FBI-Chefs J. Edgar Hoover: "Du bist erledigt! Für dich gibt es nur einen Ausweg. Den schlägst du besser selbst ein."

Claus Bredenbrock, geboren 1947 in Gelsenkirchen-Buer. Studium der Rechts- und Sozialwissenschaften in Bochum an der "Ruhr-Universität" und der "University of North York", Toronto/Kanada. Seit 1986 Autor von Hörfunk- und TV-Magazinbeiträgen sowie eigenen Fernsehfilmen. Zuletzt fürs Radio: "SCHRIEB SHAKESPEARE SHAKESPEARE? UND IST ER TOT?" (WDR 2016).


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Die besondere Aufnahme (55 Min.)
An den Ufern des Tiber
Gaspar Cassadó (arr. Frederick Mills)
Toccata im Stile von Girolamo Frescobaldi

Alessandro Scarlatti (arr. Bill Bjornes, Jr.)
"Su le sponde del Tebro"

Georg Friedrich Händel (arr. Ryan Christensen)
"Lascia ch'io pianga" aus "Rinaldo"

Giuseppe Verdi (arr. Ryan Christensen)
Ouvertüre zu "I vespri siciliani"

Giuseppe Verdi (arr. Waldemar Swiergiel)
"Mercè, dillette amiche" (Bolero) aus "I vespri siciliani"

Andreas Binder (arr. Hans Zellner)
Concerto italiano

Franz Lehár (arr. Lawrence Killian)
"Meine Lippen, sie küssen so heiß" aus "Giuditta"

Luther Henderson
"Gilda and the Five Dukes", frei nach Giuseppe Verdius "Rigoletto"

Domenico Modugno / Franco Migliacci (arr. Agusutin Lehfuss)
"Nel blu pintu del blu"

Francesco Sartori / Lucio Quarantotto (arr. Johannes Lipp)
"Time to Say Goodbye"

Siobhan Stagg, Sopran
Blechbläser-Quintett des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019


20:00 Oper (180 Min.)
Live aus der Philharmonie Berlin
Hector Berlioz
"La Damnation de Faust", Légende dramatique für Soli, Chor und Orchester op. 24
Libretto: Gérard de Nerval, Almire Gandonnière, Hector Berlioz

Faust – Allan Clayton, Tenor
Marguerite – Karen Cargill, Mezzosopran
Méphistophélès – Alexander Vinogradov, Bass
Brander – Goran Juric, Bass
Rundfunkchor Berlin
Staats- und Domchor Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Robin Ticciati
Dolby Digital 5.0


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

*

Sonntag, 24. November 2019


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Stunde 1 Labor (55 Min.)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Diskurs (55 Min.)


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Tonart (115 Min.)
Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

03:00-03:05 Nachrichten


04:00 Nachrichten (5 Min.)


04:05 Tonart (170 Min.)
Clublounge
Moderation: Martin Böttcher

05:00-05:05 Nachrichten

06:00-06:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Neuapostolische Kirche


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
"Glaube deinem Vertrauen mehr als deiner Angst!"
Die Ordensschwester Melanie Wolfers und der Mut
Angela Krumpen, Tönisvorst
Katholische Kirche

Immer wieder wird Melanie Wolfers zu Vorträgen gebucht. Gegen die Angst, etwas falsch zu machen, will sie ermutigen: Trau dich, es ist dein Leben!


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Feature
Im Wald, im All, im Schließfach?
Wie Menschen bestattet werden
Von Maria Riederer
Moderation: Ulrike Jährling

Was passiert mit dem Körper eines Menschen nach dem Tod? Da gibt es viele Möglichkeiten: Manche wollen unter die Erde, andere lieber ins Wasser. Die einen brauchen ein Dach überm Kopf, die anderen liegen lieber unter Bäumen oder lassen sich mit einer Rakete ins All schießen. Man kann sogar aus der Asche eines Menschen einen Diamanten machen. Manchmal haben auch Angehörige besondere Wünsche, aber es gibt auch Regeln und Gesetze.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Kakadus Reisen
Besuch in der Berliner Ausstellung 'Die geteilte Stadt'
30 Jahre nach dem Mauerfall
Moderation: Ulrike Jährling

30 Jahre ist es nun her, dass die Berliner Mauer fiel, und es wird immer schwieriger, zu verstehen, was die Teilung für Millionen Menschen bedeutete. Wenn man in Berlin-Mitte durch die Straßen schlendert und realisiert, dass innerhalb weniger Minuten die ehemalige deutsche Grenze mehrmals überschritten wird, ist es besonders schwer zu begreifen, dass das viele Jahre lang gar nicht ging. So geht es vor allem der jüngeren Generation. Das Hamburger 'Miniatur Wunderland' versucht, Geschichte an Hand von Modellen erlebbar zu machen. Wir besuchen die Sonderausstellung 'Die geteilte Stadt', die zur Zeit in Berlin zu sehen ist. Hier sollen vor allem Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, sich lebhaft mit Geschichte zu beschäftigen – 30 Jahre nach dem Fall der Mauer.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kakadu (25 Min.)
Magazin
Moderation: Ulrike Jährling
08 00 22 54 22 54


09:30 Sonntagsrätsel (30 Min.)
Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Plus Eins (114 Min.)

11:00-11:05 Nachrichten


11:59 Freiheitsglocke (1 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Sein und Streit (55 Min.)
Das Philosophiemagazin


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Religionen (55 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Interpretationen (115 Min.)
Eruptive Vielfalt
Die Sonate für Violoncello solo von Zoltán Kodály
Gast: Harald Eggebrecht, Musikpublizist
Moderation: Ruth Jarre

16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Nachspiel (60 Min.)
Das Sportmagazin

18:00-18:05 Nachrichten

18:05-18:30 Nachspiel. Feature
Vom Hölzchen aufs Stöckchen
Deutschlands größte Sportarena: Der Wald
Von Wolf-Sören Treusch


18:30 Hörspiel (90 Min.)
Parzivals Weg. Ein Fragment
Von Tankred Dorst
Regie: Beate Andres
Mit: Marc Hosemann, Therese Affolter, Max Hopp, Judith Engel, Tankred Dorst, Herbert Fritsch, Jürgen Holtz, Christine Oesterlein, Edgar Selge, Martin Engler, Wilfried Hochholdinger, Detlef Jacobsen, Martin Brauer, Katharina Burowa, Nadja Schulz-Berlinghoff, Shelly Kupferberg, Harald Haferland
Komposition: Andreas Bick
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2005
Länge: 60'58
(Wdh. v. 18.12.2005)

Mehrfach hat sich der Dramatiker Dorst in seinem Werk parabelhaft mit der Sagenwelt um König Artus beschäftigt. Parzival ein Suchender, der Gott und das Paradies auf Erden finden will.

Vergeblich irrt er umher und wird zum Gespött und Schrecken der Gesellschaft. "Ich schlage alles kaputt, ich verwüste das ganze Land, ich töte alles, was lebt, bis Er allein noch übrig bleibt!". Nicht wissend, was Leben und was Tod bedeutet, in einer Welt, die ihm verschlossen bleibt, taumelt Parzival durch "die kleine Wüste der Taubheit und die größere der blinden Taten".

Tankred Dorst, geboren 1925 in Oberlind/Thüringen, gestorben 2017 in Berlin, war Dramatiker, Prosa- und Drehbuchautor. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Georg-Büchner-Preis 1990. Er arbeitete seit den 1970er Jahren gemeinsam mit seiner Frau Ursula Ehler. Deutschlandradio hat mehrere seiner Stoffe als Hörspiel produziert: "Herr Paul" (DLR Berlin 1996), "Parzivals Weg. Ein Fragment" (DKultur 2005), "Ich soll den eingebildet Kranken spielen" (DKultur 2010).


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Martinu Festtage Basel
Live aus der Großen Synagoge Basel
Petr Eben
"Chad Gadyoh" für Männerchor a cappella

Maurice Ravel
"Deux mélodies hébraïques" für Gesangsstimme und Klavier

Darius Milhaud
121. Psalm für Männerchor op. 72

Petr Eben
"Lied der Ruth" für tiefere Stimme und Klavier

Viktor Ullmann
Drei hebräische Knabenchöre a cappella
Drei jiddische Männerchöre a cappella

Petr Eben
"Saul a En-Dor", Fresco aus dem Buch Samuel für Violine und Klavier

Bohuslav Martinu
"Weissagung des Jesaja" für Soli, Männerchor, Viola, Trompete, Klavier und Pauke H.383

Philipp Mathmann, Sopran
Dmitry Erogov, Countertenor
Marc-Olivier Oetterli, Bariton
Knabenkantorei Basel
WDR Rundfunkchor
Leitung: Nicolas Fink


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Literatur (57 Min.)
Nach 1968 kamen die Vollidioten
Wie Frankfurt zum Zentrum des Humors wurde
Von Helmut Böttiger

Die 1968er haben die Welt nur verändern wollen, es kommt aber auch darauf an, sie zu verlachen! Die Neue Frankfurter Schule und die Elche von früher.

Die '68er-Bewegung bestand nicht nur aus Straßendemonstrationen, Molotow-Cocktails und radikalen Politparolen. Gesellschaftliche Lockerungsübungen, amerikanische Pop-Kultur und neue Möglichkeiten des Lachens sind von ihr nicht zu trennen. In Frankfurt entstand mit der Satirezeitschrift 'pardon' eine Zentraleinrichtung dieser Kulturrevolte: Hier wurde, parallel zu dem Aufstand an den Universitäten, eine bestimmte Form von Hochkomik erfunden. Es überrascht, wer in dieser Redaktion nebeneinander saß: Eckhard Henscheid, der 1973 mit seinem satirisch-verschnörkelten, barocken Kneipenroman 'Die Vollidioten' den Nerv der Zeit traf, und Wilhelm Genazino, der virtuos zwischen Humor und Melancholie balancierte und zu einem der herausragendsten Gegenwartsschriftsteller heranwuchs. Was sie einte, war nicht so ganz klar. Für eine Ausstellung der Karikaturisten Robert Gernhardt, Hans Traxler und F.K. Waechter fand man aber 1981 die schlagkräftige Formel von der 'Neuen Frankfurter Schule': Die alte Frankfurter Schule um Theodor W. Adorno wurde in andere Analyseformen überführt, jetzt wurde kräftig gelacht. Robert Gernhardt kreierte eine Form von komischer Lyrik, die es binnen kurzem auf die höchste Stufe des literarischen Olymps schaffte, F.W. Bernstein brachte seine Kritik an einstigen Apo-Revolutionären mit dem Slogan "Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche" auf den Punkt, und Wilhelm Genazino gelang mit seiner Romantrilogie um eine Hauptfigur namens 'Abschaffel' ein zeitloses Abbild der Epoche.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
Deutschlandfunk Kultur – Programminformationen
47. Woche – 18.11. bis 24.11.2019
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin
Hörerservice:
Telefon 01803/37 23 46
Telefax 01803/37 23 47
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Interent: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 8. November 2019

Zur Tagesausgabe / Zum Seitenanfang