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RADIO - HR2/1306: Woche vom 23.01. bis 29.01.2023


Radioprogramm hr – Hessen 2 – 4. Woche vom 23.01. bis 29.01.2023


Montag, 23. Januar 2023


00:00 Nachrichten und Wetter (3 Min.)


00:03 Das ARD-Nachtkonzert (I) (117 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge Es-Dur, BWV 552 (MDR-Sinfonieorchester: Jun Märkl); Franz Anton Hoffmeister: Konzert D-Dur (Nils Mönkemeyer, Viola; Dresdner Kapellsolisten: Helmut Branny); Max Bruch: Symphonie Nr. 1 Es-Dur, op. 28 (Gewandhausorchester Leipzig: Kurt Masur); Baldassare Galuppi: "Nisi Dominus" (Roberta Invernizzi, Lucia Cirillo, Sopran; Sara Mingardo, Alt; Körnerscher Sing-Verein Dresden; Dresdner Instrumental-Concert: Peter Kopp); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 87 A-Dur (MDR-Sinfonieorchester: Bruno Weil)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Joseph Haydn: Konzert G-Dur, Hob. VIIh/3 (Robert Dohn, Flöte; Lajos Lencsés, Oboe; Slowakisches Kammerorchester: Bohdan Warchal); Pat Metheny: "Hermitage" (Bergmann Duo); Sergej Tanejew: Suite de Concert g-Moll, op. 28 (Lydia Mordkovitch, Violine; Royal Scottish National Orchestra: Neeme Järvi); Clara Schumann: Sonate g-Moll (Christina Brandner, Klavier); Antonín Dvorák: Sinfonische Variationen, op. 78 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Tomás Netopil)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Richard Strauss: "Don Juan", op. 20 (Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Marco de Prosperis); Albert Roussel: Serenade, op. 30 (Mirage Quintet); Ferdinand Ries: Introduktion und Rondo, op. 144 (Christopher Hinterhuber, Klavier; New Zealand Symphony Orchestra: Uwe Grodd)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Carl Maria von Weber: Konzert F-Dur, Allegro ma non troppo, op. 75 (Sergej Nakarjakow, Trompete; Litauisches Kammerorchester: Saulius Sondeckis); Johann Ladislaus Dussek: Sonate F-Dur, Allegro, op. 26 (Prager Klavierduo); Elfrida Andrée: Symphonie Nr. 1 C-Dur, Intermezzo (Göteborger Sinfoniker: Johannes Gustavsson); Georg Philipp Telemann: Konzert D-Dur (Sergej Nakarjakow, Trompete; Linda Strommen, Thomas Tempel, Oboe; Saint Paul Chamber Orchestra: Hugh Wolff); Enrique Granados: "Valses poéticos", op. 10 (Stephen Hough, Klavier); Franz Schubert: "Der vierjährige Posten", Ouvertüre (Prague Sinfonia: Christian Benda)


06:00 Am Morgen (180 Min.)

Inspiriert und entspannt in den Tag mit dem Besten aus der klassischen Musik, mit neuen Buch- und Hörbuchideen und mit einem Überblick über die Kulturthemen des Tages.
6:30 Zuspruch
7:40 Frühkritik
Nachrichten und Wetter jeweils zur vollen Stunde.


09:00 Lesung (30 Min.)
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag

Der Schriftsteller Wilhelm Genazino war einer der großen Beobachter der Bundesrepublik. Dabei galt seine Aufmerksamkeit eher den kleinen Leuten, Angestellten oder prekär Beschäftigten. So auch dem namenlosen Probeläufer für englische Luxusschuhe in "Ein Regenschirm für diesen Tag". Der Autor hat den Roman 2002 für den Hessischen Rundfunk selbst gelesen – ein grandioses Hörvergnügen. Der Held dieses Buchs hat in der Tat einen etwas ausgefallenen Job: er ist Tester für sehr teure, handgemachte Schuhe. Mit diesen oft rahmengenähten Tretern aus Kalb-, Rind- und Pferdeleder schlendert er durch die Stadt und macht seine Beobachtungen über Passanten, Grünanlagen, das Schaufenster eines Zoogeschäfts. Er ist ein Flaneur der alten Schule, ohne familiäre Bindungen und wirkliche Freundschaften, dafür aber mit etlichen Verflossenen, denen er auf seinen Wegen durch die Stadt begegnet. Wilhelm Genazino gelang mit "Ein Regenschirm für diesen Tag" ein Bestsellererfolg, mit dem er seiner Wahlheimat ein Denkmal setzte: Der 1943 in Mannheim geborene Autor begann seine Karriere als Schriftsteller bei der Satirezeitschrift Pardon in Frankfurt, wo er bis zu seinem Tod im Dezember 2018 lebte. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis. Wir senden den Frankfurt-Klassiker zum 80. Geburtstag des Autors am 22. Januar 2023.

Produktion: hr 2002
Buch
Wilhelm Genazino, Ein Regenschirm für diesen Tag,
176 Seiten Carl Hanser Verlag, München 2001


09:30 Am Vormittag (150 Min.)

Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen.
Außerdem: Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Telemann: Trompetenkonzert D-Dur (Matthias Höfs / Deutsche Kammerphilharmonie)
•Sibelius: Fünf Klavierstücke aus op. 76 (Olli Mustonen)
•Schumann: 4. Sinfonie d-Moll op. 120 (hr-Sinfonieorchester / Philippe Herreweghe)
•Mozart: Klaviertrio G-Dur KV 564 (Trio Parnassus)
•Vivaldi: Violinkonzert E-Dur RV 269 "Der Frühling" (Robin Peter Müller, Solist und Leitung / La Folia Barockorchester)
•Jaëll: Klaviersonate (Cora Irsen)
•C.Ph.E. Bach: Sinfonie für Streicher und Basso continuo e-Moll Wq 177 (Controcorrente Orchestra)


12:00 Doppelkopf (60 Min.)
Am Tisch mit mit Irmgard Schwaetzer, "Christen-Liberale"


13:00 Am Mittag (90 Min.)

Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen.
Außerdem: Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Schubert: Moments musicaux D 780 Nr. 1 – 3 (Stephen Kovacevich, Klavier)
•Haydn: Sinfonie Nr. 96 D-Dur (hr-Sinfonieorchester / Hugh Wolff)
•Grieg: Fünf Lieder op. 69 (Lise Davidsen, Sopran / Leif Ove Andsnes, Klavier)
•Prowo: Sonate für Altblockflöte, Violine und Basso continuo d-Moll (4 Times Baroque)


14:30 Lesung (30 Min.)
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag

Der Schriftsteller Wilhelm Genazino war einer der großen Beobachter der Bundesrepublik. Dabei galt seine Aufmerksamkeit eher den kleinen Leuten, Angestellten oder prekär Beschäftigten. So auch dem namenlosen Probeläufer für englische Luxusschuhe in "Ein Regenschirm für diesen Tag". Der Autor hat den Roman 2002 für den Hessischen Rundfunk selbst gelesen – ein grandioses Hörvergnügen. Der Held dieses Buchs hat in der Tat einen etwas ausgefallenen Job: er ist Tester für sehr teure, handgemachte Schuhe. Mit diesen oft rahmengenähten Tretern aus Kalb-, Rind- und Pferdeleder schlendert er durch die Stadt und macht seine Beobachtungen über Passanten, Grünanlagen, das Schaufenster eines Zoogeschäfts. Er ist ein Flaneur der alten Schule, ohne familiäre Bindungen und wirkliche Freundschaften, dafür aber mit etlichen Verflossenen, denen er auf seinen Wegen durch die Stadt begegnet. Wilhelm Genazino gelang mit "Ein Regenschirm für diesen Tag" ein Bestsellererfolg, mit dem er seiner Wahlheimat ein Denkmal setzte: Der 1943 in Mannheim geborene Autor begann seine Karriere als Schriftsteller bei der Satirezeitschrift Pardon in Frankfurt, wo er bis zu seinem Tod im Dezember 2018 lebte. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis. Wir senden den Frankfurt-Klassiker zum 80. Geburtstag des Autors am 22. Januar 2023.

Produktion: hr 2002
Buch
Wilhelm Genazino, Ein Regenschirm für diesen Tag,
176 Seiten Carl Hanser Verlag, München 2001


15:00 Am Nachmittag (180 Min.)

Gut informiert mit dem aktuellen Kulturgespräch und entspannter Musik durch den Nachmittag.


18:00 Der Tag (60 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven
Tagesgeschehen um die Ecke gedacht


19:00 Hörbar (60 Min.)

Musik grenzenlos und global – Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich


20:00 Das "Marmen Quartet" beim Streichquartett-Festival in Lissabon (150 Min.)

Der armenische Öl-Magnat Calouste Gulbenkian hatte ein großes Herz für die Kultur: Nach seinem Tod 1955 vermachte er einen Großteil seines beträchtlichen Vermögens an die von ihm gegründete Stiftung "Fundação Calouste Gulbenkian" in Lissabon, eine seiner Wahlheimaten. Mit den Geldern werden noch heute künstlerische, karitative und wissenschaftliche Projekte, Museen, Musiktheater, Bibliotheken, Forschungsinstitute, Bildungsstätten, ein Orchester, ein Chor und diverse Stipendiaten unterstützt.

Marmen Quartet
Haydn: Streichquartett B-Dur op. 64 Nr. 3
Ligeti: 1. Streichquartett "Métamorphoses nocturnes"
Salina Fisher (*1993): Heal
Brahms: Streichquartett c-Moll op. 51 Nr. 1
(Aufnahme vom 23. Januar 2022 aus dem Großen Auditorium der Calouste Gulbenkian Foundation)

Zudem wird von der Stiftung regelmäßig ein zweitägiges Streichquartett-Festival finanziert, das neben dem Bewährten auch das nicht so gängige Repertoire ins Scheinwerferlicht rückt. So brachte das Londoner "Marmen Quartet", das nach seinem schwedischen Primarius Johannes Marmen benannt ist, György Ligeti mit den "Nächtlichen Metamorphosen" ein Ständchen zum 100. Geburtstag – und hatte ein Werk der neuseeländischen Komponistin Salina Fisher im Gepäck: "Heal", also "Heilen" heißt es – und ist nicht von ungefähr im Pandemie-Jahr 2020 entstanden.


22:30 Jazz Now (30 Min.)
Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen


23:00 – 24:00 Doppelkopf (60 Min.)
Am Tisch mit mit Irmgard Schwaetzer, "Christen-Liberale"

*

Dienstag, 24. Januar 2023


00:00 Nachrichten und Wetter (3 Min.)


00:03 Das ARD-Nachtkonzert (I) (117 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonín Dvorák: Rhapsodie a-Moll, op. 14 (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Hans E. Zimmer); Gabriel Fauré: Klavierquartett Nr. 2 g-Moll, op. 45 (Mariani Klavierquartett); Joseph Haydn: Notturno G-Dur, Hob. II/27 (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Ton Koopman); Dmitrij Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 10 As-Dur, op. 118 (Steude Quartett); Johannes Brahms: "Liebeslieder", op. 52. (Marcus Creed, Reiner Stelzner, Klavier; RIAS-Kammerchor: Uwe Gronostay)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Louis Spohr: Concertante A-Dur, op. 48 (Ulf Hoelscher, Gunhild Hoelscher, Violine; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Christian Fröhlich); Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett D-Dur, KV 593 (Philip Dukes, Viola; The Nash Ensemble); Anton Arenskij: Suite Nr. 2, op. 23 – "Silhouetten" (Daniel Blumenthal, Robert Groslot, Klavier); Johann Sebastian Bach: "Höchsterwünschtes Freudenfest", Teil 1, BWV 194 (Ruth Holton, Sopran; Peter Harvey, Bass; Monteverdi Choir; The English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner); Franz Vinzenz Krommer: Konzert Es-Dur, op. 91 (Sabine Meyer, Julian Bliss, Klarinette; Academy of St. Martin in the Fields: Kenneth Sillito)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Werner Egk: Französische Suite nach Rameau (SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Leopold Stokowski); Hildegard von Bingen: "O clarissima mater" (Sequentia, Gesang und Leitung: Barbara Thornton); Ernst von Dohnanyi: Suite, op. 19 (BBC Philharmonic: Matthias Bamert)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Joseph Umstatt: Violinkonzert Nr. 5 C-Dur (Andrés Gabetta, Violine; Cappella Gabetta); Johann Christian Bach: Quintett F-Dur, op. 11, Nr. 3 (Les Adieux); Malcolm Arnold: English Dances, op. 33 (Queensland Symphony Orchestra: Andrew Penny); Louise Farrenc: Air russe varié, op. 17 (David Kadouch, Klavier); Antonio Vivaldi: Konzert E-Dur, RV 270 (Midori Seiler, Violine; Concerto Köln); Joseph Labitzky: "Les fêtes au Kursaal", op. 270 (Kölner Rundfunkorchester: Heinz Geese)


06:00 Am Morgen (180 Min.)

Inspiriert und entspannt in den Tag mit dem Besten aus der klassischen Musik, mit neuen Buch- und Hörbuchideen und mit einem Überblick über die Kulturthemen des Tages.
6:30 Zuspruch
7:40 Frühkritik
Nachrichten und Wetter jeweils zur vollen Stunde.


09:00 Lesung (30 Min.)
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag

Der Schriftsteller Wilhelm Genazino war einer der großen Beobachter der Bundesrepublik. Dabei galt seine Aufmerksamkeit eher den kleinen Leuten, Angestellten oder prekär Beschäftigten. So auch dem namenlosen Probeläufer für englische Luxusschuhe in "Ein Regenschirm für diesen Tag". Der Autor hat den Roman 2002 für den Hessischen Rundfunk selbst gelesen – ein grandioses Hörvergnügen. Der Held dieses Buchs hat in der Tat einen etwas ausgefallenen Job: er ist Tester für sehr teure, handgemachte Schuhe. Mit diesen oft rahmengenähten Tretern aus Kalb-, Rind- und Pferdeleder schlendert er durch die Stadt und macht seine Beobachtungen über Passanten, Grünanlagen, das Schaufenster eines Zoogeschäfts. Er ist ein Flaneur der alten Schule, ohne familiäre Bindungen und wirkliche Freundschaften, dafür aber mit etlichen Verflossenen, denen er auf seinen Wegen durch die Stadt begegnet. Wilhelm Genazino gelang mit "Ein Regenschirm für diesen Tag" ein Bestsellererfolg, mit dem er seiner Wahlheimat ein Denkmal setzte: Der 1943 in Mannheim geborene Autor begann seine Karriere als Schriftsteller bei der Satirezeitschrift Pardon in Frankfurt, wo er bis zu seinem Tod im Dezember 2018 lebte. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis. Wir senden den Frankfurt-Klassiker zum 80. Geburtstag des Autors am 22. Januar 2023.

Produktion: hr 2002
Buch
Wilhelm Genazino, Ein Regenschirm für diesen Tag,
176 Seiten Carl Hanser Verlag, München 2001


09:30 Am Vormittag (150 Min.)

Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen.
Außerdem: Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Chopin: Walzer Es-Dur op. 18 (Jean-Yves Thibaudet, Klavier)
•Telemann: Konzert für Blockflöte, Traversflöte, Streicher und Basso continuo e-Moll (Erik Bosgraaf, Barockaltflöte und Leitung / Anna Besson, Traversflöte / Ensemble Cordevento)
•Schumann: Fantasiestücke op. 73 (Gautier Capuçon, Violoncello / Martha Argerich, Klavier)
•Elgar: Streicherserenade e-Moll op. 20 (Philharmonia Orchestra / Andrew Davis)
•Beethoven: Klaviersonate cis-Moll op. 27 Nr. 2 "Mondscheinsonate" (Nikolai Lugansky)
•Wagner: Eine Faust-Ouvertüre (Dresdner Philharmonie / Michel Plasson)
•Schubert: 3. Sinfonie D-Dur D 200 (NDR Elbphilharmonie Orchester / Günter Wand)


12:00 Doppelkopf (60 Min.)
Am Tisch mit Selma Scheele, "Geschichtenfischerin"


13:00 Am Mittag (90 Min.)

Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen.
Außerdem: Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Leoncavallo: "Der Bajazzo" – Intermezzo (Sinfonieorchester Göteborg / Neeme Järvi)
•Locatelli: Violinkonzert e-Moll op. 3 Nr. 8 (Théotime Langlois de Swarte / Les Ombres)
•Mozart: Sinfonie g-Moll KV 183 (London Mozart Players / Jane Glover)
•Chopin: 2. Scherzo b-Moll op. 31 (Beatrice Rana, Klavier)


14:30 Lesung (30 Min.)
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag

Der Schriftsteller Wilhelm Genazino war einer der großen Beobachter der Bundesrepublik. Dabei galt seine Aufmerksamkeit eher den kleinen Leuten, Angestellten oder prekär Beschäftigten. So auch dem namenlosen Probeläufer für englische Luxusschuhe in "Ein Regenschirm für diesen Tag". Der Autor hat den Roman 2002 für den Hessischen Rundfunk selbst gelesen – ein grandioses Hörvergnügen. Der Held dieses Buchs hat in der Tat einen etwas ausgefallenen Job: er ist Tester für sehr teure, handgemachte Schuhe. Mit diesen oft rahmengenähten Tretern aus Kalb-, Rind- und Pferdeleder schlendert er durch die Stadt und macht seine Beobachtungen über Passanten, Grünanlagen, das Schaufenster eines Zoogeschäfts. Er ist ein Flaneur der alten Schule, ohne familiäre Bindungen und wirkliche Freundschaften, dafür aber mit etlichen Verflossenen, denen er auf seinen Wegen durch die Stadt begegnet. Wilhelm Genazino gelang mit "Ein Regenschirm für diesen Tag" ein Bestsellererfolg, mit dem er seiner Wahlheimat ein Denkmal setzte: Der 1943 in Mannheim geborene Autor begann seine Karriere als Schriftsteller bei der Satirezeitschrift Pardon in Frankfurt, wo er bis zu seinem Tod im Dezember 2018 lebte. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis. Wir senden den Frankfurt-Klassiker zum 80. Geburtstag des Autors am 22. Januar 2023.

Produktion: hr 2002
Buch
Wilhelm Genazino, Ein Regenschirm für diesen Tag,
176 Seiten Carl Hanser Verlag, München 2001


15:00 Am Nachmittag (180 Min.)

Gut informiert mit dem aktuellen Kulturgespräch und entspannter Musik durch den Nachmittag.


18:00 Der Tag (60 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Hörbar (60 Min.)

Musik grenzenlos und global – Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich


20:00 Auftakt: Marie Jacquot und das hr-Sinfonieorchester in Frankfurt (120 Min.)

"Klassische Musik war nicht mein Ding", sagt Marie Jacquot über ihre Jugendzeit, in der sie noch zu den besten Tennisspielerinnen ihrer Generation gehörte. Heute ist sie eine der charismatischsten Frauen am Taktstock und wird Kurt Weill als Sinfoniker vorstellen sowie Werke von Paul Dukas, Arthur Honegger und Erich Wolfgang Korngold.

Victor Julien-Laferrière, Violoncello
Leitung: Marie Jacquot
Dukas: Fanfare aus "La Périe"
Dukas: Der Zauberlehrling
Honegger: Cellokonzert
Korngold: Cellokonzert C-Dur op. 37
Weill: 2. Sinfonie
(Aufnahme vom 12. und 13. Januar aus dem hr-Sendesaal)

Klar, brillant und dabei durchaus erkennbar vom Komponisten der "Dreigroschenoper" zu Papier gebracht: Kurt Weills 2. Sinfonie ist sein bedeutendstes Orchesterwerk, nur selten zu hören – und hier in einer wahrhaft illustren Gesellschaft. Victor Julien-Laferrière wird die Cellokonzerte von Korngold und Honegger mit dem hr-Sinfonieorchester präsentieren, und Paul Dukas wird Goethes "Zauberlehrling" durch eine der plastischsten und spritzigsten Partituren der Spätromantik schicken. Die bekannte Ballade vom Gehilfen, der es dem Meister gleichtun möchte und einen Besen zum Wasserholen schickt, ohne den Zauber auch wieder beenden zu können, hat der französische Komponist unvergleichlich originell in Töne gesetzt.


22:00 Spätlese (30 Min.)


22:30 Jazz and More (30 Min.)
An den Rändern des Jazz


23:00 – 24:00 Doppelkopf (60 Min.)
Am Tisch mit Selma Scheele, "Geschichtenfischerin"

*

Mittwoch, 25. Januar 2023


00:00 Nachrichten und Wetter (3 Min.)


00:03 Das ARD-Nachtkonzert (I) (117 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Franz Schubert: "Gesang der Geister über den Wassern", D 538 (Männerchor des Kölner Rundfunkchores: Helmuth Froschauer); Nikolaj Rimskij-Korsakow: "Scheherazade", op. 35 (Florian Noack, Klavier); Arrigo Boito: "Mefistofele", Schlusschor aus dem Prolog (WDR Rundfunkchor Köln; WDR Rundfunkorchester: Helmuth Froschauer); Gustav Mahler: Symphonie Nr. 7 e-Moll (Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester: Gary Bertini)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Joseph Haydn: Symphonie Nr. 92 G-Dur – "Oxford Sinfonie" (London Symphony Orchestra: Colin Davis); Louis-Gabriel Guillemain: Sonate Nr. 3 (Nevermind), Marcel Dupré: Vier Motetten, op. 9 (Jeremy Filsell, Ian Curror, Orgel; Vasari Singers; Jeremy Backhouse); Friedrich Smetana: Klaviertrio g-Moll, op. 15 (Wiener Klaviertrio); Robert Schumann: Violinkonzert d-Moll, WoO 1 (Christian Tetzlaff, Violine; hr-Sinfonieorchester: Paavo Järvi)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Nadia Boulanger: "Fantaisie variée" (Florian Uhlig, Klavier; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Pablo Gonzalez); Ludwig van Beethoven: Streichquartett D-Dur, op. 18, Nr. 3 (Cuarteto Casals); Jean Sibelius: "Der Schwan von Tuonela", op. 22, Nr. 2 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Colin Davis)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie D-Dur, Allegro assai, KV 297 (The English Concert: Trevor Pinnock); Tomaso Albinoni: Konzert B-Dur, op. 7, Nr. 3 (Alison Balsom, Trompete; Scottish Ensemble: Jonathan Morton); Fanny Hensel: Ouvertüre (The Women's Philharmonic: Jo Ann Falletta); Joachim Raff: Symphonie Nr. 2 C-Dur, Andante con moto, op. 140 (Orchestre de la Suisse Romande: Neeme Järvi); Frédéric Chopin: Polonaise gis-Moll, op. post. (Eugéne Mursky, Klavier); Joseph Haydn: Sinfonie B-Dur, Hob. I/108 (Austro-Hungarian Haydn Orchestra: Adam Fischer)


06:00 Am Morgen (180 Min.)

Inspiriert und entspannt in den Tag mit dem Besten aus der klassischen Musik, mit neuen Buch- und Hörbuchideen und mit einem Überblick über die Kulturthemen des Tages.
6:30 Zuspruch
7:40 Frühkritik
Nachrichten und Wetter jeweils zur vollen Stunde.


09:00 Lesung (30 Min.)
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag

Der Schriftsteller Wilhelm Genazino war einer der großen Beobachter der Bundesrepublik. Dabei galt seine Aufmerksamkeit eher den kleinen Leuten, Angestellten oder prekär Beschäftigten. So auch dem namenlosen Probeläufer für englische Luxusschuhe in "Ein Regenschirm für diesen Tag". Der Autor hat den Roman 2002 für den Hessischen Rundfunk selbst gelesen – ein grandioses Hörvergnügen. Der Held dieses Buchs hat in der Tat einen etwas ausgefallenen Job: er ist Tester für sehr teure, handgemachte Schuhe. Mit diesen oft rahmengenähten Tretern aus Kalb-, Rind- und Pferdeleder schlendert er durch die Stadt und macht seine Beobachtungen über Passanten, Grünanlagen, das Schaufenster eines Zoogeschäfts. Er ist ein Flaneur der alten Schule, ohne familiäre Bindungen und wirkliche Freundschaften, dafür aber mit etlichen Verflossenen, denen er auf seinen Wegen durch die Stadt begegnet. Wilhelm Genazino gelang mit "Ein Regenschirm für diesen Tag" ein Bestsellererfolg, mit dem er seiner Wahlheimat ein Denkmal setzte: Der 1943 in Mannheim geborene Autor begann seine Karriere als Schriftsteller bei der Satirezeitschrift Pardon in Frankfurt, wo er bis zu seinem Tod im Dezember 2018 lebte. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis. Wir senden den Frankfurt-Klassiker zum 80. Geburtstag des Autors am 22. Januar 2023.

Produktion: hr 2002
Buch
Wilhelm Genazino, Ein Regenschirm für diesen Tag,
176 Seiten Carl Hanser Verlag, München 2001


09:30 Am Vormittag (150 Min.)

Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen.
Außerdem: Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Verdi: Ouvertüre zur Oper "Nabucco" (Philharmonia Zürich / Fabio Luisi)
•Haydn: Streichquartett B-Dur op. 76 Nr. 4 "Sonnenaufgang" (Alban Berg Quartett)
•Bach: 1. Brandenburgisches Konzert F-Dur BWV 1046 (Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach / Peter Schreier)
•Schumann: Violinsonate a-Moll op. 105 (Daniel Sepec / Andreas Staier, Klavier)
•Donizetti: "L'elisir d'amore" – Arie des Nemorino "Una furtiva lagrima" (Plácido Domingo, Tenor / Los Angeles Philharmonic Orchestra / Carlo Maria Giulini)
•Delibes: Musik aus dem Ballett "Coppélia" – Prélude und Mazurka (Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan)


12:00 Doppelkopf (60 Min.)
Am Tisch mit einem Überraschungsgast


13:00 Am Mittag (90 Min.)

Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen.
Außerdem: Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Vivaldi: Konzert a-Moll op. 3 Nr. 6, bearbeitet für Trompete, Streicher und B.c. (Alison Balsom / Scottish Ensemble / Jonathan Morton)
•Wallner: Drei romantische Stücke (Gabriel Pidoux, Oboe / Jorge González Buajasán, Klavier)
•Mendelssohn: 1. Konzertstück für Klarinette, Bassetthorn, Bläserseptett und Kontrabass (Bläser des hr-Sinfonieorchesters)
•Mozart: "Così fan tutte" – Rezitativ und Arie "Come coglio …" (Elsa Dreisig, Sopran / Kammerorchester Basel / Louis Langrée)
•Brahms: Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 (Gewandhausorchester / Riccardo Chailly)


14:30 Lesung (30 Min.)
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag

Der Schriftsteller Wilhelm Genazino war einer der großen Beobachter der Bundesrepublik. Dabei galt seine Aufmerksamkeit eher den kleinen Leuten, Angestellten oder prekär Beschäftigten. So auch dem namenlosen Probeläufer für englische Luxusschuhe in "Ein Regenschirm für diesen Tag". Der Autor hat den Roman 2002 für den Hessischen Rundfunk selbst gelesen – ein grandioses Hörvergnügen. Der Held dieses Buchs hat in der Tat einen etwas ausgefallenen Job: er ist Tester für sehr teure, handgemachte Schuhe. Mit diesen oft rahmengenähten Tretern aus Kalb-, Rind- und Pferdeleder schlendert er durch die Stadt und macht seine Beobachtungen über Passanten, Grünanlagen, das Schaufenster eines Zoogeschäfts. Er ist ein Flaneur der alten Schule, ohne familiäre Bindungen und wirkliche Freundschaften, dafür aber mit etlichen Verflossenen, denen er auf seinen Wegen durch die Stadt begegnet. Wilhelm Genazino gelang mit "Ein Regenschirm für diesen Tag" ein Bestsellererfolg, mit dem er seiner Wahlheimat ein Denkmal setzte: Der 1943 in Mannheim geborene Autor begann seine Karriere als Schriftsteller bei der Satirezeitschrift Pardon in Frankfurt, wo er bis zu seinem Tod im Dezember 2018 lebte. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis. Wir senden den Frankfurt-Klassiker zum 80. Geburtstag des Autors am 22. Januar 2023.

Produktion: hr 2002
Buch
Wilhelm Genazino, Ein Regenschirm für diesen Tag,
176 Seiten Carl Hanser Verlag, München 2001


15:00 Am Nachmittag (180 Min.)

Gut informiert mit dem aktuellen Kulturgespräch und entspannter Musik durch den Nachmittag.


18:00 Der Tag (60 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven
Tagesgeschehen um die Ecke gedacht


19:00 Hörbar (60 Min.)

Musik grenzenlos und global – Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich


20:00 Kaisers Klänge – Musikalische Entdeckungsreisen (60 Min.)
Antike Musik – Original und Fälschung

Viele Komponisten der Neuzeit haben sich für die antike Musik interessiert. Monteverdis Opern und Saties Gymnopédies sind nach vermeintlichen antiken Vorbildern entstanden. Andere versuchen, mit Hilfe der alten griechischen Tonskalen neue Musik zu machen. Wie klingt im Vergleich dazu die originale antike Musik? Nur weniges ist überliefert, wird aber von Originalklang-Ensembles wieder hörbar gemacht.


21:00 Krimi-Hörspiel (90 Min.)
Zwei Klassiker nach G.K. Chesterton
In der Bearbeitung von Heinrich Böll

Neben den berühmten Father Brown-Geschichten schrieb G. K. Chesterton auch muntere Geschichten, die zunächst wie Kriminalstories anmuten, sich am Ende aber immer in Heiterkeit und Wohlgefallen auflösen, und jedes Mal steckt ein "ungewöhnlicher Beruf" hinter dem vermeintlich kriminellen Geschehen, das nichtsdestoweniger akribisch – in unterschiedlichen Konstellationen – untersucht wird von Cherub Swinburne, seinem Freund Basil Grant und dessen jüngerem Bruder, Privatdetektiv Rupert Grant. In der Hörspielfassung von Heinrich Böll, stellt Regisseur Karlheinz Schilling den Geschichten jeweils wunderbar unheilverkündende Musik voran. Zwei dieser außergewöhnlichen Berufe aus Der Club der seltsamen Berufe möchten wir Ihnen heute vorstellen: Der seltsame Beruf in Der Zusammenbruch eines großen Rufs ist der eines "Pointenlieferanten", ein Mann, den man für Geld gern zu Gesellschaften bittet, auf dass er sich scharfsinnig und geistreich an der Konversation beteilige. Die Schlagfertigkeit dieses speziellen Herrn allerdings gibt Basil Grant Rätsel auf, zumal der Pointenlieferant sie dazu nutzt, weniger zungenfertige Gäste zu brüskieren. Was steckt bloß dahinter? Höchst verwickelt geht es im zweiten "Fall" Das eingezogene Leben der alten Dame (The Eccentric Seclusion of the Old Lady) zu. Rupert Grant und Cherub Swinburne geraten in ein Haus, in dessen Keller vermeintlich eine ältere Dame gefangen gehalten wird. Scheiben werden eingeschlagen und Wächter überwältigt. Aber dann will die alte Dame gar nicht gehen und verlässt den Raum erst nach rätselhaften und geheimnisvollen Formalitäten, wobei Ruperts Bruder Basil offenbar eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), englischer Schriftsteller und Journalist, stammt aus einer streng protestantischen Familie und konvertierte 1922 zum katholischen Glauben. Er verfasste Essays, politische Schriften, Theaterstücke, Romane, Biografien und zahlreiche Erzählungen. Dem deutschen Publikum ist er vor allem durch seine Kriminalromane um die Figur des Father Brown bekannt.

Mit Gert Westphal, Friedrich Schoenfelder, Klaus Jürgen Wussow u.v.a. Hörspielbearbeitung: Heinrich Böll Regie: Karlheinz Schilling hr 1954 22 / 24 Min


22:30 Jazzfacts (30 Min.)
What's going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt


23:00 – 24:00 Doppelkopf (60 Min.)
Am Tisch mit einem Überraschungsgast

*

Donnerstag, 26. Januar 2023


00:00 Nachrichten und Wetter (3 Min.)


00:03 Das ARD-Nachtkonzert (I) (117 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Richard Wagner: "Tristan und Isolde", Vorspiel zum 1. Aufzug und Liebestod der Isolde aus dem 3. Aufzug (Lioba Braun, Mezzosopran; NDR Elbphilharmonie Orchester: Peter Schneider); Johan Svendsen: Oktett A-Dur, op. 3 (Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters); Friedrich Ernst Fesca: "Cantemire", Ouvertüre (NDR Radiophilharmonie: Frank Beermann); Claude Debussy: Trois chansons de Charles d'Orleans, L 92 (NDR Chor: Philipp Ahmann); Antonín Dvorák: Symphonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 – "Aus der Neuen Welt" (NDR Elbphilharmonie Orchester: Krzysztof Urbanski)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Edward MacDowell: Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll (Earl Wild, Klavier; RCA Victor Symphony Orchestra: Massimo Freccia); Johann Sebastian Bach: Suite Es-Dur, BWV 1010 (David Watkin, Violoncello); Carl Stamitz: Klarinettenkonzert Nr. 1 F-Dur (Sabine Meyer, Klarinette; Academy of St. Martin in the Fields: Iona Brown); Emilie Mayer: Klaviertrio h-Moll, op. 16 (Trio Vivente); François Devienne: Concertino (Rupert Kreipl, Jürgen Musser, Klarinette; Münchner Rundfunkorchester: Siegfried Köhler)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Georges Bizet: "Carmen", Suite Nr. 1 (Orchestre de la Bastille: Myung-Whun Chung); Cécile Chaminade: Klaviertrio g-Moll, op. 11 (Trio Parnassus); George Enescu: Rumänische Rhapsodie A-Dur, op. 11, Nr. 1 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Franz Benda: Flötenkonzert e-Moll, Allegro con brio (Konrad Hünteler, Flöte; Camerata of the 18th Century); Antonín Dvorák: Humoreske (Ensemble Wien-Berlin); Johann Mattheson: "Die geheimen Begebenheiten Henrico IV. Königs von Castilien und Leon", Suite F-Dur (Elbipolis Barockorchester Hamburg); Ludwig van Beethoven: Sieben Variationen Es-Dur über das Thema "Bei Männern, welche Liebe fühlen", WoO 46 (Pieter Wispelwey, Violoncello; Dejan Lazic, Klavier); Frank Bridge: "The two hunchbacks", Fünf Intermezzi (Britten Sinfonia: Nicholas Cleobury); Luigi Boccherini: Quintett Nr. 4 D-Dur, Allegro maestoso (Europa Galante)


06:00 Am Morgen (180 Min.)

Inspiriert und entspannt in den Tag mit dem Besten aus der klassischen Musik, mit neuen Buch- und Hörbuchideen und mit einem Überblick über die Kulturthemen des Tages.
6:30 Zuspruch
7:40 Frühkritik
Nachrichten und Wetter jeweils zur vollen Stunde.


09:00 Lesung (30 Min.)
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag

Der Schriftsteller Wilhelm Genazino war einer der großen Beobachter der Bundesrepublik. Dabei galt seine Aufmerksamkeit eher den kleinen Leuten, Angestellten oder prekär Beschäftigten. So auch dem namenlosen Probeläufer für englische Luxusschuhe in "Ein Regenschirm für diesen Tag". Der Autor hat den Roman 2002 für den Hessischen Rundfunk selbst gelesen – ein grandioses Hörvergnügen. Der Held dieses Buchs hat in der Tat einen etwas ausgefallenen Job: er ist Tester für sehr teure, handgemachte Schuhe. Mit diesen oft rahmengenähten Tretern aus Kalb-, Rind- und Pferdeleder schlendert er durch die Stadt und macht seine Beobachtungen über Passanten, Grünanlagen, das Schaufenster eines Zoogeschäfts. Er ist ein Flaneur der alten Schule, ohne familiäre Bindungen und wirkliche Freundschaften, dafür aber mit etlichen Verflossenen, denen er auf seinen Wegen durch die Stadt begegnet. Wilhelm Genazino gelang mit "Ein Regenschirm für diesen Tag" ein Bestsellererfolg, mit dem er seiner Wahlheimat ein Denkmal setzte: Der 1943 in Mannheim geborene Autor begann seine Karriere als Schriftsteller bei der Satirezeitschrift Pardon in Frankfurt, wo er bis zu seinem Tod im Dezember 2018 lebte. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis. Wir senden den Frankfurt-Klassiker zum 80. Geburtstag des Autors am 22. Januar 2023.

Produktion: hr 2002
Buch
Wilhelm Genazino, Ein Regenschirm für diesen Tag,
176 Seiten Carl Hanser Verlag, München 2001


09:30 Am Vormittag (150 Min.)

Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen.
Außerdem: Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Genin: Carnaval de Venise op. 14 für Flöte und Harfe (Irena Grafenauer / Maria Graf)
•Fauré: Nocturne cis-Moll op. 74 (Eric Le Sage, Klavier)
•Gluck: "Furientanz" und "Reigen seliger Geister" aus "Orpheus und Eurydike" (Orpheus Chamber Orchestra)
•Mozart: Klavierkonzert d-Moll KV 466 (Mitsuko Uchida / English Chamber Orchestra / Jeffrey Tate)
•Chatschaturjan: Suite aus dem Ballett "Gajaneh" (Orchester des Moskauer Bolschoi-Theaters / Alexander Lazarev)
•Clementi: 2. Sinfonie D-Dur (Philharmonia Orchestra / Francesco D'Avalos)


12:00 Doppelkopf (60 Min.)
Am Tisch mit Angela Stöger, "Tier-Dolmetscherin"


13:00 Am Mittag (90 Min.)

Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen.
Außerdem: Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Haydn: 3. Scherzando D-Dur für Flöte und Orchester (Emmanuel Pahud / Haydn Ensemble Berlin / Hansjörg Schellenberger)
•Liszt: 1. Elegie für Violine und Klavier (Lisa Schatzman / Benjamin Engeli)
•Caldara: 6. Sinfonia g-Moll für Streicher und Basso continuo (Akademie für Alte Musik Berlin / Georg Kallweit)
•Schumann: Faschingsschwank aus Wien op. 26 (Vassilis Varvaresos, Klavier)
•Händel: Concerto grosso B-Dur op. 3 Nr. 2 (Händel and Haydn Society / Christopher Hogwood)


14:30 Lesung (30 Min.)
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag

Der Schriftsteller Wilhelm Genazino war einer der großen Beobachter der Bundesrepublik. Dabei galt seine Aufmerksamkeit eher den kleinen Leuten, Angestellten oder prekär Beschäftigten. So auch dem namenlosen Probeläufer für englische Luxusschuhe in "Ein Regenschirm für diesen Tag". Der Autor hat den Roman 2002 für den Hessischen Rundfunk selbst gelesen – ein grandioses Hörvergnügen. Der Held dieses Buchs hat in der Tat einen etwas ausgefallenen Job: er ist Tester für sehr teure, handgemachte Schuhe. Mit diesen oft rahmengenähten Tretern aus Kalb-, Rind- und Pferdeleder schlendert er durch die Stadt und macht seine Beobachtungen über Passanten, Grünanlagen, das Schaufenster eines Zoogeschäfts. Er ist ein Flaneur der alten Schule, ohne familiäre Bindungen und wirkliche Freundschaften, dafür aber mit etlichen Verflossenen, denen er auf seinen Wegen durch die Stadt begegnet. Wilhelm Genazino gelang mit "Ein Regenschirm für diesen Tag" ein Bestsellererfolg, mit dem er seiner Wahlheimat ein Denkmal setzte: Der 1943 in Mannheim geborene Autor begann seine Karriere als Schriftsteller bei der Satirezeitschrift Pardon in Frankfurt, wo er bis zu seinem Tod im Dezember 2018 lebte. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis. Wir senden den Frankfurt-Klassiker zum 80. Geburtstag des Autors am 22. Januar 2023.

Produktion: hr 2002
Buch
Wilhelm Genazino, Ein Regenschirm für diesen Tag,
176 Seiten Carl Hanser Verlag, München 2001


15:00 Am Nachmittag (180 Min.)

Gut informiert mit dem aktuellen Kulturgespräch und entspannter Musik durch den Nachmittag.


18:00 Der Tag (60 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven
Tagesgeschehen um die Ecke gedacht


19:00 Hörbar (60 Min.)

Musik grenzenlos und global – Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich


20:00 "Tausend Basta!" (90 Min.)
Mahlers Sechste für Klavier

"Meine VI. wird Rätsel aufgeben, an die sich nur eine Generation heranwagen darf, die meine ersten fünf in sich aufgenommen und verdaut hat." Ob das heute schon oder längst so ist, was Gustav Mahler im Herbst 1904 an seinen Freund Richard Specht geschrieben hat, mag bezweifelt werden oder stimmen. Die wiederholte Prüfung lohnt in jedem Fall.

Gustav Mahler (1860-1911): 6. Sinfonie (1903/04)
Fassung für Klavier (vierhändig) von Alexander von Zemlinsky (1871-1942)
Klavierduo Silvia Zenker & Evelinde Trenker
(Aufnahme: April 1991, Historische Reitbahn, Arolsen durch Musikproduktion Darbringhaus und Grimm)

Herdenglocken und Hammerschläge finden sich in Mahlers 6. Sinfonie, die er selbst auch die "Tragische" nannte, ebenso wie Euphorie und Depression. Manche sahen und sehen in dieser sinfonisch gebauten Welt des Komponisten und Dirigenten eine frühe Vorahnung des Ersten Weltkriegs und der großen Revolutionen. Allesamt rückblickende Interpretationen, denn Mahler selbst hat keine außermusikalischen Ideen zu seiner Sechsten geäußert. Im Gegenteil: "Ich muss", schreibt er seiner Frau Alma in einem Brief, "consequent alle programmatischen Ausdeutungen ablehnen." So erhalten sich das oder die Rätsel der Sinfonie bis heute und wohl darüber hinaus. Immerhin war Mahler von seiner Komposition überzeugt. An den Dirigenten Bruno Walter schrieb er: "Meine VI. ist fertig. Ich glaube, ich 'habe gekonnt'! Tausend Basta!" Und deren Uraufführung am 27. Mai 1906 in Essen dirigierte er auch selbst. Im selben Jahr verfasste Alexander von Zemlinsky die vierhändige Klavierfassung der Sechsten. Der Bearbeiter und der Original-Komponist haben diese Version wohl gemeinsam im Haus Arnold Schönbergs gespielt. Die spätere öffentliche Aufführung in dem von Schönberg in Wien gegründeten "Verein für musikalische Privataufführungen" besorgten die Pianisten Eduard Steuermann und Ernst Bachrich.


21:30 Elektrizität ohne Elektronik – Die Komponistin Ann Cleare (60 Min.)
Vorgestellt von Leonie Reineke

Viele heutige Musikschaffende setzen auf elektroakustische Mittel oder zusätzliche mediale Ebenen wie Video oder Szene. Die irische Komponistin Ann Cleare (*1983) bleibt überwiegend dem unverstärkten Instrumentalklang treu. Was in Cleares Stücken trotz Verzichts auf Elektrik und Elektronik eine elektrisierende Wirkung erzeugt, ist ihr spezieller Blick auf die Kunstform "Musik": Naturerscheinungen wie Magnetfelder, Wirbelwinde, Feuer, Bewegungsenergie oder Strom-Spannung prägen ihre Vorstellungswelt, wenn sie für akustische Instrumente schreibt. Sowohl die Klänge selbst als auch ihre formale Einbindung in eine kompositorische Form leitet Cleare aus dem Kosmos der chemisch-physikalischen Phänomene ab.


22:30 Jazz Now (30 Min.)
Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen


23:00 – 24:00 Doppelkopf (60 Min.)
Am Tisch mit Angela Stöger, "Tier-Dolmetscherin"

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Freitag, 27. Januar 2023


00:00 Nachrichten und Wetter (3 Min.)


00:03 Das ARD-Nachtkonzert (I) (117 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonín Dvorák: Serenade E-Dur, op. 22 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Rafael Kubelík); Fanny Hensel: Streichquartett Es-Dur (Lark Quartet); Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert D-Dur, KV 211 (Frank Peter Zimmermann, Violine; Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks: Radoslaw Szulc); Johann Sebastian Bach: "Jesu meine Freude", BWV 227 (Günter Holzhausen, Violone; Max Hanft, Truhenorgel; Chor des Bayerischen Rundfunks: Howard Arman); Peter Tschaikowsky: Suite G-Dur, op. 61 – "Mozartiana" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Christopher Hogwood)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Jean-Baptiste Lully: "Psyché", Prolog (Karina Gauvin, Teresa Wakim, Sopran; Jason McStoots, Tenor; Matthew Shaw, Bariton; Boston Early Music Festival Chorus and Orchestra: Stephen Stubbs); Max Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Beethoven, op. 86 (Klavierduo Stenzl); Claude Debussy: "Jeux", L 126 (SWR Symphonieorchester: Omer Meir Wellber); Joseph Haydn: Streichquartett F-Dur, op. 2, Nr. 4 (Angeles String Quartet); Edgar Meyer: Violinkonzert (Hilary Hahn, Violine; Saint Paul Chamber Orchestra: Hugh Wolff)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johann Joseph Fux: Ouverture d-Moll (Freiburger Barockorchester: Gottfried von der Goltz); Billy Mayerl: "The legends of King Arthur" (Eric Parkin, Klavier); Heitor Villa-Lobos: Gitarrenkonzert (Sharon Isbin, Gitarre; New York Philharmonic: José Serebrier)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert G-Dur, KV 313 (Camerata Salzburg, Oboe und Leitung: François Leleux); Isaac Albéniz: "Navarra" (Emma Schmidt, Klavier); Sebastian Bodinus: Sinfonia B-Dur (Karlsruher Barockorchester: Kirstin Kares); Jenö Hubay: Violinkonzert Nr. 1 a-Moll, Andante ma non tanto, op. 21 (Chloë Hanslip, Violine; Bournemouth Symphony Orchestra: Andrew Mogrelia); Gabriel Fauré: "Masques et bergamasques", op. 112 (Radio-Symphonieorchester Wien: Bertrand de Billy); Joaquín Rodrigo: "Concierto Andaluz", Allegretto (Celedonio Romero, Celin Romero, Pepe Romero, Angel Romero, Gitarre; San Antonio Symphony Orchestra: Victor Alessandro)


06:00 Am Morgen (180 Min.)

Inspiriert und entspannt in den Tag mit dem Besten aus der klassischen Musik, mit neuen Buch- und Hörbuchideen und mit einem Überblick über die Kulturthemen des Tages.
6:30 Zuspruch
7:40 Frühkritik
Nachrichten und Wetter jeweils zur vollen Stunde.


09:00 Lesung (30 Min.)


09:30 Am Vormittag (150 Min.)

Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen.
Außerdem: Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Vivaldi: Violinkonzert g-Moll op. 6 Nr. 3 RV 318 (Andrew Manze / Academy of Ancient Music / Christopher Hogwood)
•Haydn: Sinfonie Nr. 88 G-Dur (hr-Sinfonieorchester / Hugh Wolff)
•Bach: 1. Französische Suite d-Moll BWV 812 (Jewgenij Koroliow, Klavier)
•Lalo: Cellokonzert d-Moll (Daniel Müller-Schott / Deutsches Symphonie-Orchester Berlin / Alexandre Bloch)
•Graun: Ouvertüre und Allegro d-Moll (Akademie für Alte Musik Berlin)
•Mozart: Violinsonate G-Dur KV 301 (Dmitrij Sitkowetskij / Konstantin Lifschitz, Klavier)


12:00 Doppelkopf (60 Min.)
Am Tisch mit Elisabeth Abendroth, "Widerstands-Chronistin"


13:00 Am Mittag (90 Min.)

Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen.
Außerdem: Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Dvorák: Polka aus der Böhmischen Suite D-Dur op. 39, bearbeitet für Kammerensemble (Ensemble acht)
•Beethoven: 3. Klavierkonzert c-Moll op. 37 (Fazil Say / hr-Sinfonieorchester / Gianandrea Noseda)
•Wagner: "Lohengrin" – Lohengrins Abschied aus dem 3. Akt (Jonas Kaufmann, Tenor / Mahler Chamber Orchestra / Claudio Abbado)
•Vivaldi: Sonate d-Moll "La follia" RV 63 (Hespèrion XXI / Jordi Savall)


14:30 Lesung (30 Min.)


15:00 Am Nachmittag (180 Min.)

Gut informiert mit dem aktuellen Kulturgespräch und entspannter Musik durch den Nachmittag.


18:00 Studio Komplex (60 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven
Tagesgeschehen um die Ecke gedacht


19:00 Hörbar (60 Min.)

Musik grenzenlos und global – Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich


20:00 LIVE aus Turin: Konzert zum Holocaust-Gedenktag (150 Min.)

Seit 1996 ist der 27. Januar ein offizieller Gedenktag zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Im Jahr 2005 wurde er dann von der UNO als "Internationaler Gedenktag" anerkannt. Auch das Sinfonieorchester der italienischen RAI begeht diesen Tag und hat dazu Werke von Arnold Schönberg und Gustav Mahler auf das Programm gesetzt.

Francesco Micheli, Sprecher
Coro Maschile Ruggero Maghini
Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI
Leitung: Fabio Luisi
Schönberg: A Survivor from Warsaw
Mahler: 7. Sinfonie e-Moll
(Übertragung aus dem Auditorium Rai Arturo Toscanini)

Das 1947 entstandene Stück "Ein Überlebender aus Warschau" gehört zu den beeindruckendsten Werken, die als Reaktion auf die Gräuel der nationalsozialistischen Verbrechen entstanden sind. Arnold Schönberg hat es im Exil in den USA komponiert, wo er nach der Emigration lebte. Auf beeindruckende Art schildern Text und Musik eine Szene aus der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto. Die geknüppelten Juden werden bei einem Appell gedemütigt und als Zeichen des Widerstandes beginnen sie das "Schma Jisrael", das jüdische Glaubensbekenntnis zu singen. Auch Gustav Mahler musste antisemitische Angriffe erleben, die nicht zuletzt dazu führten, dass er die Leitung der Wiener Hofoper aufgab. Zu Lebzeiten war er vor allem als Dirigent bekannt, seine Bedeutung als Komponist begann sich dann erst in den 1960er Jahren zu verbreiten. Schon früh wurde Mahlers 7. Sinfonie der Beiname "Lied von der Nacht" gegeben, was nahe liegt, da Mahler hier eine ungewöhnliche Konstruktion für seine Sinfonie gewählt hat: Zwischen den 1. Satz, das Scherzo und das Rondo-Finale fügte er zwei "Nachtmusiken" ein, die das Bild eines "nachtwandelnden Musikers" hervorrufen.


22:30 Blues'n'Roots (30 Min.)
Blue Notes in vielen Farben
Am Mikrofon: Dagmar Fulle


23:00 – 24:00 Doppelkopf (60 Min.)
Am Tisch mit Elisabeth Abendroth, "Widerstands-Chronistin"

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Samstag, 28. Januar 2023


00:00 Nachrichten und Wetter (3 Min.)


00:03 Das ARD-Nachtkonzert (I) (117 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur, op. 90 – "Italienische" (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Roger Norrington); Richard Strauss: "Till Eulenspiegels lustige Streiche", op. 28 (SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: François-Xavier Roth); Ludwig van Beethoven: Klaviertrio D-Dur, op. 70, Nr. 1 – "Geister-Trio" (Oberon Trio), Ralph Vaughan Williams: "Bucolic Suite" (Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Karl-Heinz Steffens); Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 1 C-Dur, BWV 1066 (Balthasar-Neumann-Ensemble: Thomas Hengelbrock)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Bernhard Crusell: Klarinettenkonzert Nr. 2 f-Moll, op. 5 (Schwedisches Kammerorchester Örebro, Klarinette und Leitung: Michael Collins); Marc-Antoine Charpentier: Missa "Assumpta est Maria" (Les Arts Florissants: William Christie); Jean-Louis Duport: Violoncellokonzert Nr. 5 D-Dur (Hofkapelle Weimar, Violoncello und Leitung: Peter Hörr); Robert Schumann: "Fantasiestücke", op. 88 (Hyperion-Trio); Henriette Renie: Harfenkonzert c-Moll (Emmanuel Ceysson, Harfe; Orchestre régional Avignon-Provence: Samuel Jean)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Lili Boulanger: "D'un soir triste" (The Women's Philharmonic: Jo Ann Falletta); Ludwig van Beethoven: Sonate E-Dur, op. 109 (Igor Levit, Klavier); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 B-Dur – "La Reine" (Le Concert de la Loge: Julien Chauvin)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht George Gershwin: Prélude Nr. 1 (Andreas Ottensamer, Klarinette; Philharmonisches Orchester Rotterdam: Yannick Nézet-Séguin); Antonio Vivaldi: Violinkonzert h-Moll, RV 389 (Giuliano Carmignola, Violine; Venice Baroque Orchestra: Andrea Marcon); Francis Poulenc: Suite française d'après Claude Gervaise (Orchestre National de France); Jean Sibelius: Drei Humoresken (Vilde Frang, Violine; WDR Sinfonieorchester Köln: Thomas Søndergård); Georg Friedrich Händel: Concerto grosso B-Dur, op. 3, Nr. 2 (Christian Moreaux, Jean-Philippe Thiebaut, Oboe; Alice Pierot, Nicolas Mazzoleni, Violine; Marion Middeway, Marion Middenway, Violoncello; Les Musiciens du Louvre: Marc Minkowski); Antonín Dvorák: Legende cis-Moll, op. 59, Nr. 6 (Budapest Festival Orchestra: Iván Fischer)


06:00 Musik am Morgen (210 Min.)

Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen.
06:30 Zuspruch
08:00 Nachrichten
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Mozart: Adagio E-Dur KV 261 für Violine und Orchester (Richard Tognetti / Australian Chamber Orchestra)
•Strauß: Rosen aus dem Süden op. 388 (London Philharmonic Orchestra / Franz Welser-Möst)
•Holzbauer: Sinfonie A-Dur op. 2 Nr. 4 (L'Orfeo Barockorchester / Michi Gaigg)
- – - – - Zuspruch – - – - -
•Weber: Ouvertüre zur Oper "Oberon" (hr-Sinfonieorchester / Paavo Järvi)
•Bach: 4. Brandenburgisches Konzert G-Dur BWV 1049 (Café Zimmermann)
•Liszt: Petrarca-Sonett Nr. 104 (George Li, Klavier)
•Wolf: Italienische Serenade (Emerson String Quartet)
•Wagenseil: Sinfonie C-Dur op. 5 Nr. 5 (Stuttgarter Kammerorchester / Johannes Goritzki)
•Albinoni: Trompetenkonzert B-Dur op. 7 Nr. 3 (Alison Balsom / Scottish Ensemble / Jonathan Morton)
•Rachmaninow: 1. Klaviertrio g-Moll "Trio élégiaque" (Vadim Repin, Violine / Mischa Maiskij, Violoncello / Lang Lang, Klavier)
•Händel: "Xerxes" – Arie "Ombra mai fu" (Cecilia Bartoli, Mezzosopran / Il Giardino Armonico / Giovanni Antonini)
- – - – - Nachrichten – - – - -
•Debussy: Danse für Orchester (Ulster Orchestra / Yan Pascal Tortelier)
•Telemann: Sonate für Violine und Basso continuo h-Moll TWV 41:h1 (Gottfried von der Goltz, Violine / Annekatrin Beller, Violoncello / Thomas C. Boysen, Theorbe / Torsten Johann, Cembalo)
•Verdi: "La Traviata" – Vorspiel zum 1. Akt (Orchestra Filarmonica della Scala / Riccardo Chailly)
•Hummel: Introduktion, Thema und Variationen für Oboe und Orchester F-Dur op. 102 (François Leleux, Solist und Leitung / Münchener Kammerorchester)
•Shore: "Twilight and shadow" aus "Herr der Ringe 3" (Renée Fleming, Sopran / Orchester / Howard Shore)
•Couperin: Les Folies françoises (Cédric Pescia, Klavier)
•Smetana: Tábor aus "Mein Vaterland" (Royal Liverpool Philharmonic Orchestra / Libor Pesek)
•Vivaldi: Triosonate g-Moll RV 85 (Mayumi Hirasaki, Barockvioline / Anna Torge, Mandoline / Il cantino)


09:30 hr2-kultur – kompakt (30 Min.)

Aktuelle Kulturthemen und Hintergründe aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.


10:00 Treffpunkt hr-Sinfonieorchester (120 Min.)
Moderation: Christoph Werkhausen

Mit aktuellen und historischen Aufnahmen des hr-Sinfonieorchesters.
Beethoven: 3. Klavierkonzert c-Moll op. 37 (Lars Vogt / Karina Canellakis)


12:00 Hörbuchzeit (60 Min.)

In der Hörbuchzeit stellen wir Ihnen jede Woche Neuerscheinungen und Klassiker des Hörbuchmarkts im Gespräch vor.


13:00 Hörbar (60 Min.)

Musik grenzenlos und global – Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich


14:00 Archivschätze (60 Min.)
Das Beste aus (fast) 100 Jahren Radio


15:00 Musikland Hessen (180 Min.)

Aktuelle Berichte, Konzertmitschnitte und Hintergründe aus dem hessischen Musikleben.


17:00 Nachrichten


18:00 Literaturland Hessen (60 Min.)
Sechs aus 98
Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen

Bereits zum zweiten Mal haben die Stiftung Brückner-Kühner und der Verlag S. Fischer Theater & Medien ungehaltene Frauen dazu aufgerufen, ungehaltene Reden einzureichen. Aus 98 Einreichungen wurden von der Jury sechs Reden ausgewählt, die von ihren Rednerinnen am 10. Dezember im Rathaus Kassel vor Publikum gehalten werden. Zoe Cross, Sara Ehsan, Sandra Hambrügge-Kossendey, Chrizzi Heinen, Bettina Pili und Dr. Eva Schulz-Jander sprechen über Erfahrungen mit Behinderung, mit häuslicher Gewalt oder Flucht, über Ansprüche an Mütter und Töchter und über die Bedeutung des Alterns. Der 10. Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte und der Geburtstag Christine Brückners, auf deren Buch "Wenn du geredet hättest, Desdemona. Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen" (1983) die Idee der Ausschreibung zurückgeht. Bei S. Fischer erscheint im Februar 2023 eine Anthologie mit dem Titel: "Sag jetzt nichts, lass mich zu Ende reden! Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen", in der über 20 ungehaltene Reden abgedruckt werden. Unter ungehalten.net sind die Videoaufnahmen vieler weiterer Reden außerdem frei abrufbar. Wir senden einen gekürzten Mitschnitt der Veranstaltung am 10. Dezember 2022 im Kasseler Rathaus.


19:00 Live Jazz (60 Min.)
Konzerte, die es (noch) nicht oder nie auf Platte gibt.


20:00 Dvoráks Märchenoper "Rusalka" aus Prag (180 Min.)

Der erste Kuss der Oper kommt am Ende und er ist tödlich. Die Geschichte der Meerjungfrau, die aus Liebe ihr Wasserreich verlässt, geht auch bei Dvorák tragisch aus - Märchenwelt und Realität können nicht zusammenfinden.

Rusalka – Asmik Grigorian
Prinz – Dmytro Popov
Fürstin – Jana Kurucová
Hexe – Jamie Barton
Wassermann – Jan Martiník
Förster – Boris Prýgl
Küchenjunge – Štepánka Pucálková
Jäger – Jirí Brückler
Waldgeister – Markéta Klaudová, Markéta Cukrová, Monika Jägerová
Philharmonischer Chor Prag
Tschechische Philharmonie
Leitung: Semyon Bychkov
(Aufnahme vom 19. September aus der Dvorák-Halle des Rudolfinums)

Antonín Dvorák komponierte seine vorletzte und bekannteste Oper "Rusalka" – genau genommen das einzige Stück, das man heute noch kennt von seinen vielen Bühnenwerken - auf ein Libretto von Jaroslav Kvapil, der dafür verschiedene Quellen und Legenden von der Wassernixe miteinander verwob. Die tragische Handlung wird dabei durch leichtgewichtige Waldgeister und zwei komische Figuren aufgelockert, für die Dvorák ebenso bezaubernde und zum Teil volkstümlich inspirierte Musik gefunden hat wie für das silbrig-geheimnisumwitterte Halbdunkel des Märchenreichs. Darunter das berühmte "Lied an den Mond", mit der die Protagonistin ihre Sehnsucht nach dem Geliebten in der Menschenwelt zum Ausdruck bringt. Und dass sie den Eintritt in diese Welt – kurz nach dem vielleicht schönsten Stück gesungener Musik, das der Komponist überhaupt geschrieben hat – mit dem Verlust ihrer Stimme bezahlt und dementsprechend fast den kompletten zweiten Akt stumm bleibt, zeigt schon, dass dieser Liebe kein glückliches Ende beschieden sein wird. Die Uraufführung der "Rusalka" am Prager Nationaltheater 1901 war ein triumphaler Erfolg, und das Werk ist bis heute neben Smetanas "Verkaufter Braut" die bekannteste und meistgespielte tschechische Oper. Mit Asmik Grigorian stand in Prag einer der Shooting-Stars der Gesangsszene der letzten Jahre auf der Bühne. Ihr umjubeltes Debüt als Meerjungfrau gab sie 2020 im Teatro Real in Madrid in der Inszenierung von Christoph Loy, wovon es glücklicherweise einen Video-Mitschnitt gibt. In der konzertanten Aufführung in der Dvorák-Halle des Rudolfinums – dem Sitz der Tschechischen Philharmonie, die hier von ihrem Chefdirigenten Semyon Bychkov geleitet wird – konnte sie ein weiteres Mal beweisen, was für eine grandiose Rusalka sie ist.


23:00 – 24:00 The Artist's Corner (60 Min.)
Kalt/Lau – Eine Klima-Anlage singt
Wie könnte eine klimagerechte Zukunft klingen?

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Sonntag, 29. Januar 2023


00:00 Nachrichten und Wetter (3 Min.)


00:03 Das ARD-Nachtkonzert (I) (117 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonín Dvorák: Serenade d-Moll, op. 44 (hr-Sinfonieorchester: Christopher Hogwood); Franz Schubert: Rondo h-Moll, D 895 (Itamar Zorman, Violine; Kwan Yi, Klavier); Hector Berlioz: Aus "Roméo et Juliette", op. 17 (hr-Sinfonieorchester: Hugh Wolff); Franz Danzi: Sinfonia concertante Es-Dur (Mitglieder des Aulos-Quintett; hr-Sinfonieorchester: Jun Märkl); Ignacy Jan Paderewski: Klavierkonzert a-Moll, op. 17 (Ewa Kupiec, Klavier; hr-Sinfonieorchester: Hugh Wolff)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Joseph Haydn: Symphonie Nr. 72 D-Dur (Bamberger Symphoniker: Jonathan Nott); Leoš Janácek: Sonate (Tamsin Waley-Cohen, Violine; Huw Watkins, Klavier); Dimitri Kabalewski: Violoncellokonzert Nr. 2 C-Dur, op. 77 (Mischa Meyer, Violoncello; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Hannu Lintu); Wilhelm Stenhammar: Streichquartett Nr. 5 C-Dur, op. 29 (Oslo String Quartet); Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 (The English Concert: Trevor Pinnock)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Gabriel Dupont: "Jour d'été" (Orchestre Philharmonique Royal de Liège: Patrick Davin); Ludwig van Beethoven: Sonate f-Moll, op. 2, Nr. 1 (Ronald Brautigam, Hammerklavier); Michael Haydn: Symphonie Nr. 31 F-Dur, P 22 (Czech Chamber Philharmonic Orchestra Pardubice: Patrick Gallois)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Michail Glinka: Rondino brillante C-Dur über ein Thema aus "I Capuleti e i Montecchi" von Bellini (Vladimir Stoupel, Klavier); Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade B-Dur, Largo - Molto allegro, KV 361 (Bläsersolisten des Chamber Orchestra of Europe); Claude Debussy: "Petite Suite" (Orchestre National de Lyon: Jun Märkl); Fanny Hensel: Introduction und Capriccio h-Moll, H 349 (Martina Frezzotti, Klavier); Vaclav Pichl: Sinfonie B-Dur, op. 1, Nr. 5 (London Mozart Players: Matthias Bamert); Franz Benda: Flötenkonzert e-Moll, Presto (Konrad Hünteler, Flöte; Camerata of the 18th Century)


06:00 Geistliche Musik (90 Min.)

Unter anderem mit der Bachkantate BWV 81 "Jesus schläft, was soll ich hoffen"
•Nicolai: Der 97. Psalm "Der Herr ist König" (Kammerchor Stuttgart / Frieder Bernius)
•Walther: Meinen Jesum lass ich nicht (Andreas Sieling, Orgel)
•Mozart: Missa solemnis C-Dur KV 337 (Cornelia Samuelis, Sopran / Ursula Eittinger, Alt / Benoit Haller, Tenor / Markus Flaig, Bass / Kölner Kammerchor / Collegium Cartusianum Köln / Peter Neumann)
•Buxtehude: Canzona C-Dur BuxWV 166 (Agnes Luchterhandt, Orgel)
•Bruckner: Antiphon "Ecce sacerdos magnus" WAB 13 (Jonas Salzer, Tenor / Guy-Noel Conus, Mathieu Turbé und Domenico Catalano, Posaune / The Zurich Chamber Singers / Christian Erny)
•Froberger: 2. Toccata für Orgel d-Moll – 1. Ricercar für Streicher (Céline Frisch / Café Zimmermann)
Etwa ab 7:10 Uhr:
•Bach: Kantate BWV 81 "Jesus schläft, was soll ich hoffen" (Gli Angeli Geneve / Stephan MacLeod)


07:30 Morgenfeier (30 Min.)


08:00 Lauschinsel (60 Min.)
Zähl mal bis drei!
Wiener Walzer und mehr – auf Klangreise in Österreich

Österreich ist unser Nachbarland. Es ist zwar kleiner, aber trotzdem berühmter, wenn man auf die Musik schaut. Viele Komponisten der klassischen Musik kamen entweder von da oder sind hingezogen, um dort zu leben – Mozart, Haydn, Beethoven und noch viele mehr. Mit Maria Hertweck Auch ein Tanz aus dieser Stadt ist weltberühmt geworden: der Wiener Walzer. Wir erzählen euch heute vom großen Kampf der Walzerkönige und überlegen uns, woran es wohl liegt, dass es so viel Musik dort gab und gibt – doch nicht am Ende an den leckeren Dampfnudeln mit Vanillesauce, den Zwetschgen-Knödeln – oder gar dem Kaiserschmarrn?


09:00 Am Sonntagmorgen (150 Min.)
Mit dem Interessantesten der Woche und viel Musik


11:30 Camino (30 Min.)
Ethik zwischen Leben und Tod (2)
Wird "Zuteilungsmedizin" unausweichlich?

Wer wird versorgt, welcher nicht? Triage, die Entscheidung über Leben und Tod, stellt sich immer dann, wenn mehr Mittel und Menschen gebraucht werden als zur Verfügung stehen. Sandra Zumpfe weiß, was es bedeutet, wenn medizinische Hilfe Überleben bedeutet: Ihr wurden ein Herz und eine Niere transplantiert – andere Schwerkranke standen hinter ihr auf der Warteliste. Während der Corona-Pandemie fragte sie sich, ob sie bei einem schweren Verlauf in der Reihenfolge der Behandlung nach hinten rutschen würde, weil ihre Überlebenschancen geringer sind als die anderen Patienten? Was ist uns die Gesundheit wert? Und: Wie wird das Geld eingesetzt, das wir hier investieren? Ein Beitrag von Nikolaus Nützel.


12:00 Literaturland Hessen (60 Min.)

Victor Otto Stomps, von seinen Freunden VauO gennannt, ist den meisten als Verleger bekannt. Neben seiner Herausgebertätigkeit schuf er aber auch ein eigenes, literarisches Werk während seiner fast zwei Jahrzehnte währenden Anwesenheit in seiner Wahlheimat Oberursel. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete Stomps 1949 in Frankfurt am Main einen neuen Verlag, die Eremitenpresse, mit der er 1954 nach Stierstadt im Taunus umzog. Viele junge und experimentierfreudige Autoren*innen der Nachkriegszeit hat er betreut und verlegt und somit Größen der neueren deutschen Literatur aufgebaut – unter anderem Christa Reinig, Guntram Vesper, Hans Neuenfels, Gabriele Wohmann und Christoph Meckel. VauO Stomps war aber auch als Autor tätig. Zu seinem 125. Geburtstag lasen drei Autorinnen und Autoren, die in unterschiedlicher Weise mit Stomps verbunden waren oder sind, sowie sein Sohn in Oberursel aus dem literarischen Werk des Autors. Denn vor kurzem ist, 50 Jahre nach Stomps' Tod, die 4-bändige Kassette "Viktor Otto Stomps als Schriftsteller" erschienen, die endlich den Autor Stomps ins kulturgeschichtliche Licht rückt. Am Abend mit dabei waren: Olaf Velte, der als Autor und Journalist über Stomps publiziert und die Legende VauO Stomps literarisch verarbeitet hat; Carolin Callies, die sich mit Stomps umfassend dichterisch wie editorisch befasst; Axel Dielmann, der die Stomps-Kassette verlegt hat und der Sohn von VauO Stomps, der die Texte vor dem Hintergrund seiner persönlichen Erinnerungen dem Publikum näher bringt.

Die Moderation führte Axel Dielmann.
Wir senden einen gekürzten Mitschnitt vom 27. Oktober 2022 aus dem Kulturzentrum Portstrasse in Oberursel.
Sendung: hr2-kultur, "Literaturland Hessen", 21.01.2023, 12:04 Uhr;
Wiederholung am 04.02.2023, 18:04 Uhr.


13:00 Kaisers Klänge – Musikalische Entdeckungsreisen (60 Min.)
"Aber ausgerechnet den …" – Musikalische Führerparodien von 1930-1945

Witze über Adolf Hitler sind schon am Tag der so genannten "Machtergreifung" vor 90 Jahren gang und gäbe, nur eben bald nicht mehr erlaubt. Dichter und Musiker überschütten den selbst ernannten "Führer" mit spöttischen Versen und Tönen. Während des Krieges lassen die Satiren nicht nach, sie werden nur bitterer. Auf der ganzen Welt formiert sich eine musikalische Anti-Hitlerfront. Selbst in der Karibik singt man Spottlieder auf den "großen Diktator".


14:00 Menschen und ihre Musik (120 Min.)

Von Bach bis Beatles, ausgewählt und präsentiert von prominenten Gästen. Die erste vom Taschengeld gekaufte Platte, ein unvergessliches Konzert-Erlebnis oder eine persönliche Begegnung: Wenn unsere Gäste im Studio "ihre" Musik präsentieren, dann dürfen sie ins Plaudern kommen. Jeden Sonntag zum Kaffee.


16:00 Klassikzeit mit dem hr-Sinfonieorchester (120 Min.)

Ausgewählte Aufnahmen mit dem hr-Sinfonieorchester
•Rossini: Ouvertüre zur Oper "Der Barbier von Sevilla" (Jean-Christophe Spinosi)
•Ravel: 2. Suite aus "Daphnis et Chloé" (Diego Matheuz)
•Telemann: Konzert F-Dur für Blockflöte und Fagott TWV 52:F1 (Carsten Wilkening, Fagott / Maurice Steger, Dirigent und Blockflöte)
•Schubert: 6. Sinfonie C-Dur D 589 (Andrés Orozco-Estrada)
•Rachmaninow: Sinfonische Tänze op. 45 (Kirill Karabits)


18:00 Feature (60 Min.)

Kabarettgeschichten
Karl Valentin und Liesl Karlstadt
Karin Köbernick

Fast dreißig Jahre lang waren Karl Valentin und Liesl Karlstadt auf der Bühne ein unzertrennliches Paar. Sie brachten die Menschen im Publikum immer zum Lachen, auch wenn die beiden selbst im wirklichen Leben wenig zu lachen hatten. Im Mittelpunkt dieser Folge stehen die zwei Münchner Originale, die mit verquerer Logik und aberwitzigen Dialogen auf den Brettl-Bühnen für volle Häuser sorgten. Wir wiederholen die Sendung anlässlich des 75. Todestages von Karl Valentin am 9. Februar 1948.
hr 2000


19:00 hr-Bigband (60 Min.)


20:00 Das Trio Gaspard in Traunstein (120 Min.)

Klassik, Romantik – und Zeitgenössisches: Das bot das Trio Gaspard bei den Traunsteiner Sommerkonzerten. Dabei kombinierte es Werke von Haydn und Smetana mit Stücken des 1940 verstorbenen Russlandschweizers Paul Juon und der britischen Zeitgenossin Charlotte Bray.

Trio Gaspard:
Jonian Ilias Kadesha, Violine
Vashti Hunter, Violoncello
Nicholas Rimmer, Klavier
Haydn: Klaviertrio Nr. 19 g-Moll
Paul Juon: Litaniae op. 70
Charlotte Bray (*1982): That Crazed Smile
Smetana: Klaviertrio g-Moll op. 15
(Aufnahme vom 3. September 2022 aus dem Kulturforum Klosterkirche Traunstein)

Sie stammen aus Griechenland, Großbritannien und Deutschland – und spielen seit 12 Jahren zusammen: Die Drei vom "Trio Gaspard" arbeiten regelmäßig auch mit einem der Gründungsmitglieder des Alban Berg Quartetts, Hatto Beyerle, zusammen, der sie einmal als "das beste Klaviertrio, das ich jemals hatte oder hörte" beschrieb. Die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten gehört zum Selbstverständnis des Trios ebenso, wie vergessenes Repertoire wieder aus den Archiven zu holen. Zu den nicht ganz so gängigen Komponisten auf deutschen Bühnen zählt auch der Spätromantiker Paul Juon, der fast vierzig Jahre an der Berliner Hochschule für Musik wirkte - bevor er Nazi-Deutschland in den 1930er Jahren den Rücken kehrte und sich in der Schweiz niederließ. Zeitgenössische Töne schlägt das Trio Gaspard dann in dem Stück der 1982 geborenen britischen Komponistin Charlotte Bray an, die sich in ihrem Stück "That Crazed Smile" von Shakespeares "Sommernachtstraum" inspirieren lässt. Gerahmt wird das Programm von Haydns zweitem Klaviertrio, das 1794 in London entstand – und von Smetanas Klaviertrio in g-Moll: Einer Trauermusik, die er 1855 als Hommàge an seine verstorbene Tochter schrieb.


22:00 Hörspiel-Klassiker (65 Min.)
Hund und Katze – Folge 1-3
Fünf amüsante Tier-Dialoge von Colette zu ihrem 150. Geburtstag

Die Tierdialoge (Sept Dialogues de bêtes, 1928) von Colette sind bezaubernde Kleinode. Vier der Dialoge hat Fränze Roloff als Hörspiel inszeniert, wobei der Charme dieser Kabinettstückchen durch die drei herausragenden Sprecher*innen noch unterstrichen wird. Die kapriziöse Katze Kiki la Doucette und der brave, etwas einfältige Hund Toby Bull sind mit allen menschlichen Empfindungen, aber eben auch denen ihrer Gattung entsprechend ausgestattet.


23:05 – 24:00 Hörbar (55 Min.)

Musik grenzenlos und global – Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
hr2 – Programminformationen
4. Woche – 23.01. bis 29.01.2023
Hessischer Rundfunk
60222 Frankfurt am Main
Tel. 069/155-1, Fax: 069/155-290
Internet: www.hr-online.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 13. Januar 2023

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