Schattenblick → INFOPOOL → MEDIEN → HÖRPROGRAMME


RADIO - MDR KULTUR/1370: Woche vom 10.02. bis 16.02.2024


Radioprogramm MDR KULTUR - Das Radio – 7. Woche vom 10.02. bis 16.02.2024


Samstag, 10. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Arthur Seymour Sullivan: Violoncellokonzert D-Dur
(Martin Ostertag, Violoncello; Rundfunkorchester des Südwestfunks: Klaus Arp)
* Franz Liszt: "Liebesträume"
(Fabio Martino, Klavier)
* Franz Xaver Schnizer: "Semiramis", Auszüge
(Annette Ruoff, Sopran; Birgit Huber, Alt; Hans-Jürgen Schöpflin, Tenor; Daniel Kaleta, Bass; Camerata vocalis der Universität Tübingen; SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Alexander Sumski)
* Johann Martin Friedrich Nisle: Quintett C-Dur, op. 26
(Consortium Classicum)
* Béla Bartók: Klavierkonzert Nr. 2
(Géza Anda, Klavier; Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR: Hans Müller-Kray)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Albert Heinrich Zabel: Harfenkonzert c-Moll, op. 35
(Emmanuel Ceysson, Harfe; Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Hannu Lintu)
* Barbara Strozzi: "L'amante modesto", op. 1
(Capella Mediterranea: Leonardo García Alarcón)
* Igor Strawinsky: "Apollon musagète", Ballett
(Orchestre de Chambre de Lausanne: Joshua Weilerstein)
* Sergej Rachmaninow: Sechs Stücke, op. 11
(Piano-Duo Tal & Groethuysen)
* Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 3 C-Dur
(Berliner Philharmoniker: Simon Rattle)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Wolfgang Amadeus Mozart: "Regina coeli", KV 127
(Barbara Bonney, Sopran; Arnold Schoenberg Chor; Concentus Musicus: Nikolaus Harnoncourt)
* Charles Gounod: Streichquartett Nr. 3 F-Dur
(Quatuor Cambini-Paris)
* Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 1 D-Dur - "Symphonie classique"
(New York Philharmonic: Leonard Bernstein)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Jean Sibelius: "Suite Champêtre", op. 98 b
(Budapest Strings: Károly Botvay)
* Gioacchino Rossini: "Valse anti-dansante"
(Stefan Irmer, Klavier)
* Valborg Aulin: "Tableaux Parisiens", op. 15
(Göteborgers Sinfoniker: Johannes Gustavsson)
* Claude Debussy: Klaviertrio Nr. 1 G-Dur
(Trio Fontenay)
* Johann Baptist Vanhal: Sinfonie D-Dur
(Toronto Camerata: Kevin Mallon)
* Johann Sebastian Bach: Aus Französische Suite Nr. 6 E-Dur, BWV 817
(Murray Perahia, Klavier)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Gerechtigkeit für das "Äh" (35 Min.)
Von Jörg Sobiella

Das "Äh" ist ein Saboteur der Verständigung. Es stellt sich irgendwo im Satz quer und behindert den Lauf der Worte und Gedanken. Klar, dass einem solchen kommunikativen Störenfried bisher kaum Beachtung geschenkt wurde. Hat sich ein Dichter oder Romanautor je für das "Äh" interessiert, obwohl es wahre Großmeister des "Ähs" gibt? Mehr als ein Vierteljahrhundert lang hat der Radioredakteur Jörg Sobiella nicht nur alle Versprecher, sondern auch alle "Ähs" aus den O-Tönen für seine Beiträge getilgt. Die "Ähs" störten den Redefluss der O-Ton-Geber und sie beanspruchten Zeit, die in einem Beitrag von drei oder vier Minuten immer kostbar ist. Jetzt, am Ende seiner beruflichen Laufbahn, möchte er den verachteten "Ähs" Gerechtigkeit widerfahren lassen und die Eliminierten hörbar machen und die verschiedenen Arten von "Ähs" zu Wort kommen lassen, zum Beispiel: das nachdenkliche "Äh", das Angst-"Äh", das selbstbewusste "Äh", das schnöselige "Äh", das professorale "Äh". Warum sagen wir "Äh", wenn wir sprechen? Und warum sagen nicht alle Sprechenden "Äh"? Warum sagen wir "Äh" und nicht "Om"? Oder "Hurz" Und welche Laute geben eigentlich die Menschen anderer Sprachen von sich, wenn sie beim Sprechen ins Stocken geraten? Ist das "Äh" ein globales Phänomen oder nur eine deutsche Eigenart? Jörg Sobiella, 1954 in Wernigerode im Harz geboren, studierte Journalistik, Geschichte und Literatur in Leipzig, war von 1992 bis 2020 Landes-Korrespondent für MDR KULTUR im Freistaat Thüringen. Im Frühjahr 2019 veröffentlichte er seine Hörfolge "Weimar 1919 - Der lange Weg zur Demokratie" zur Ursendung - das gleichnamige Sachbuch erschien im Mitteldeutschen Verlag Halle. Viele originelle Features kamen aus seiner Feder. So etwa an: "Tritte der Ohnmächtigen in den Hintern der Macht - Betrachtungen über den politischen Witz in der DDR", "Preise, die man nicht zahlt - Der Bloch-Schüler Jürgen Teller" (beide 1992), an sein Feature über das DDR-Comic "Mosaik": "Wie die Thälmann-Pioniere in Karl Mays wilden Westen kamen" (1995) oder an: "Bauhaus - Schule des neuen Denkens" (2019).

Regie: Stefan Kanis
Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2019

Mitwirkende:
Ilja Richter
Bettina Kurth
Axel Thielmann


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (85 Min.)

Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


11:00 MDR KULTUR trifft (60 Min.)
MDR KULTUR trifft - Menschen von hier

Unsere Gäste fühlen sich dem kulturellen Leben in unserer Region besonders verpflichtet. Kuratoren, Musiker, Intendanten, Schriftsteller, Dirigenten, Maler und viele mehr finden hier ihren Platz und erzählen aus ihrem beruflichen Leben und ihrem privaten Alltag.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (120 Min.)

Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


16:00 MDR KULTUR Studiosession (30 Min.)
Eine Sendung von Jan Kubon

In der MDR Kultur Studio Session sind Musiker aus der ganzen Welt zu Gast. Sie spielen ihre Songs in akustischen exklusiven Versionen, reden über ihre Musik und ihr Leben. Die Studiosession ist der Ort für die nahen Momente, ergreifende Geschichten und feine Musik.


16:30 MDR KULTUR am Nachmittag (90 Min.)

Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


18:00 MDR KULTUR Unter Büchern (60 Min.)

Die wöchentliche Literartursendung soll informieren, unterhalten, anregen. Eine Mischung aus Aktualität und Anregung: ein aktuelles Buchmarktthema der Woche wird anhand eines Gesprächs dargestellt, dazu drei oder vier Beiträge in einem Mix aus Literaturtipp und Blick auf wichtige Neuerscheinungen.


19:00 MDR KULTUR Diskurs (30 Min.)
Philosophie, Religion, Kulturgeschichte

Gespräche mit führenden deutschsprachigen Intellektuellen über die essentiellen Fragen unserer Zeit. Das Themenspektrum reicht von Geschichte und Gesellschaft, Philosophie und Religion, über Kulturgeschichte bis hin zu Naturwissenschaften und Lebenshilfe.


19:30 MDR KULTUR Jazz Lounge (30 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Opernmagazin (60 Min.)

Spannende Musiktheater-Produktionen aus den Häusern in Mitteldeutschland, interessante Künstler und ihre Neuerscheinungen, sowie alles was in der Welt der Oper und Operette wichtig ist.


21:00 MDR KULTUR Hoffmeisters Empfehlungen - Fischers Empfehlungen (60 Min.)

Jede Woche stellen Martin Hoffmeister und Claus Fischer im Programm von MDR KULTUR und MDR Klassik neue Aufnahmen vor, hellen Hintergründe auf, sprechen mit Künstlern und anderen Branchenprofis, kommentieren Nachrichten und werfen Blicke zurück auf die Geschichte klassischer Tonträger.


22:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Sonntag, 11. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Claude Debussy: "Prélude à l'après-midi d'un faune"
(hr-Sinfonieorchester: Hugh Wolff)
* Paul Hindemith: "Trauermusik"
(Antoine Tamestit, Viola; hr-Sinfonieorchester: Paavo Järvi)
* Alma Maria Mahler-Werfel: "In meines Vaters Garten"
(Lan Rao, Sopran; Micaela Gelius, Klavier)
* Anton Webern: Langsamer Satz
(hr-Sinfonieorchester: Paavo Järvi)
* Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8 Es-Dur - "Sinfonie der Tausend"
(Faye Robinson, Teresa Cahill, Hildegard Reichele, Sopran; Livia Budai, Jane Henschel, Alt; Kenneth Riegel, Tenor; Hermann Prey, Bariton; Harald Stamm, Bass; Chor des Bayerischen Rundfunks; hr-Sinfonieorchester: Eliahu Inbal)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Darius Milhaud: "Le boeuf sur le toit", op. 58
(Orchestre National de France: Leonard Bernstein)
* Johann Sebastian Bach: Partita a-Moll, BWV 827
(Richard Goode, Klavier)
* Georg Friedrich Händel: "Giulio Cesare in Egitto", Arie des Giulio Cesare aus dem 1. Akt
(Andreas Scholl, Countertenor; Akademie für Alte Musik Berlin)
* Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur, op. 59, Nr. 1 - "Rasumowsky-Quartett Nr. 1"
(Quartetto di Cremona)
* Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur - "Rheinische"
(Schwedisches Kammerorchester: Thomas Dausgaard)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Es-Dur, KV 132
(Sinfonietta des Dänischen Rundfunks: Adam Fischer)
* Franz Schubert: Sonate a-Moll, D 784
(Lucas Debargue, Klavier)
* Maurice Ravel: "Le tombeau de Couperin"
(London Symphony Orchestra: Claudio Abbado)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Paul Peuerl: Suite Nr. 6
(Armonico Tributo)
* Charles Avison: Konzert A-Dur, op. 6, Nr. 12
(Avison Ensemble: Pavlo Beznosiuk)
* Henri Herz: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll
(Tasmanian Symphony Orchestra, Klavier und Leitung: Howard Shelley)
* Jenö Hubay: Violinkonzert Nr. 1 a-Moll - "Concerto dramatique"
(Chloë Hanslip, Violine; Bournemouth Symphony Orchestra: Andrew Mogrelia)
* Friedrich Kuhlau: "Die Zauberharfe", Ouvertüre
(Sinfonieorchester des Dänischen Rundfunks: Michael Schønwandt)
* Louise Farrenc: Klaviertrio, Finale, op. 12
(Abegg Trio)


06:00 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (240 Min.)

Die Kantate um 6.30 Uhr, das Wort zum Tage, der Stichtag, sowie Beiträge aus Religion und Gesellschaft.


10:00 Gottesdienst (60 Min.)

Liveübertragung aus den Kirchen unserer Region.


11:00 MDR KULTUR Sonntagsraten (60 Min.)
Radioquiz von und mit Axel Thielmann

Anregende Unterhaltung rund um drei interessante Rätselfragen.


12:00 MDR KULTUR Café (60 Min.)

Gespräche in entspannter Atmosphäre mit prominenten Gästen, die persönliche Einblicke in ihr Leben geben und über aktuelle Projekte berichten.


13:00 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (360 Min.)

Mit aktuellen Beiträgen aus Kultur, Gesellschaft, Natur und Wissenschaft, außerdem "Das schöne Buch". Mit den Sendungen: Diskurs um 15:05 Uhr, um 17:05 Uhr MDR KULTUR Folk und Welt und um 18:05 Uhr MDR KULTUR trifft.


19:00 MDR KULTUR Chormagazin (30 Min.)

Neue Produktionen verschiedener Chöre und Vokalensembles - vorwiegend aus dem mitteldeutschen Raum - außerdem Reportagen von internationalen Chorfestivals und Interviews mit Dirigenten, Komponisten und Festivalleitern.


19:30 MDR KULTUR Konzert (150 Min.)
100 JAHRE MDR RUNDFUNKCHOR / MDR SINFONIEORCHESTER LEIPZIG

Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70
Bela Bartok: Cantata profana
Leos Janacek: Sinfonietta
Rundfunkchor Leipzig
Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig
Leitung: Herbert Kegel
Aufnahme vom 29.09.1972, Leipzig, Kongresshalle


22:00 MDR KULTUR Orgelmagazin (30 Min.)

Berichte aus der weltweit einmaligen Orgellandschaft Mitteldeutschlands, Gespräche mit Menschen, die für die Orgel leben und Musik, die die schönsten Orgeln aus der Region erklingen lässt.


22:30 MDR KULTUR Nachtmusik (90 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Montag, 12. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Joseph Haydn: Violoncellokonzert Nr. 2 D-Dur
(Thomas Demenga, Violoncello; MDR-Sinfonieorchester: Dennis Russell Davies)
* August Klughardt: Klaviertrio B-Dur, op. 47
(TrioSono)
* Eugen d'Albert: "Cinderella-Suite", op. 33
(MDR-Sinfonieorchester: Jun Märkl)
* Johann Friedrich Fasch: "Sanftes Brausen, süßes Sausen"
(Klaus Mertens, Bass; Christian Beuse, Fagott; Claus-Peter Nebelung, Kontrabass; Accademia Daniel: Shalev Ad-El)
* Friedrich Schneider: Sinfonie Nr. 16 A-Dur
(Anhaltische Philharmonie Dessau: Markus L. Frank)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Joseph Haydn: Klaviertrio E-Dur, Hob. XV/28
(Oberon Trio)
* Ermanno Wolf-Ferrari: Streicherserenade Es-Dur
(I Solisti Italiani)
* José de Torres: "Al clamor. Villancico de misserere"
(Al Ayre Español: Eduardo López Banzo)
* Mélanie Bonis: Klavierquartett B-Dur, op. 69
(Mozart Piano Quartet)
* Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll
(Leif Ove Andsnes, Klavier; London Symphony Orchestra: Antonio Pappano)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Josef Suk: "Phantastisches Scherzo"
(Tschechische Philharmonie Prag: Charles Mackerras)
* Johann Sebastian Bach: Französische Suite Nr. 5 G-Dur, BWV 816
(Andrej Gawrilow, Klavier)
* Georg Friedrich Händel: "Rodelinda", Arie des Bertarido aus dem 3. Akt
(Jochen Kowalski, Countertenor; Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach: Hartmut Haenchen)
* Ferruccio Busoni: "Rondo arlecchinesco", op. 46
(Robert Wörle, Tenor; Radio-Symphonie-Orchester Berlin: Gerd Albrecht)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Ferruccio Busoni: "Lustspiel-Ouvertüre", op. 38
(BBC Philharmonic Manchester: Neeme Järvi)
* Vítezslav Novák: Drei böhmische Tänze, op. 15
(Erich und Barbara Appel, Klavier)
* Johann Joachim Quantz: Flötenkonzert Nr. 29 G-Dur
(Frank Theuns, Flöte; Les Buffardins)
* Leó Weiner: "Két Tétel"
(Andreas Ottensamer, Klarinette; Leonidas Kavakos, Christoph Koncz, Violine; Antoine Tamestit, Viola; Stephan Koncz, Violoncello; Ödön Rácz, Kontrabass; Oszkár Ökrös, Cimbalom)
* Carl Maria von Weber: Andante e Rondo ungarese c-Moll, op. 35
(Hanno Dönneweg, Fagott; Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR: Gregor Bühl)
* Carl Reinecke: Harfenkonzert e-Moll, op. 182
(Xavier de Maistre, Harfe; Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Hannu Lintu)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Damals, dann und danach (35 Min.)
Eine jüdische Familiengeschichte
Von Barbara Honigmann

Barbara Honigmann, nach dem Krieg geborene Jüdin, ist 1984 von Ostberlin nach Straßburg gezogen. Von dort, von ihrer neuen fremden Heimat aus, erkundet sie die zwei Seiten ihres Lebens: das "Damals", die vergangenen Spuren ihrer Familiengeschichte, und das "Danach", ihre Gegenwart, die von der Vergangenheit geprägt bleibt. Ein überaus persönliches Buch, das von vier Generationen erzählt und davon, wie eng Gestern und Heute verknüpft sind. Barbara Honigmann wurde am 12. Februar 1949 in Ost-Berlin geboren. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft arbeitete sie als Dramaturgin und Regisseurin, u.a. an der Volksbühne und am DT Berlin. Seit 1975 ist sie freischaffende Schriftstellerin und Malerin. 1984 entschließt sie sich zur Ausreise aus der DDR und Übersiedelung nach Straßburg, wo sie heute lebt. Zu ihren vielen Auszeichnungen gehören u.a. der Kleist-Preis und für die Romane "Eine Liebe aus nichts" und "Soharas Reise" der Koret Jewish Book Award. Neben weiteren Prosawerken wie "Am Sonntag spielt der Rabbi Fußball", "Alles, alles Liebe" und "Ein Kapitel aus meinem Leben" hat sie auch Theaterstücke und Hörspiele ("Letztes Jahr in Jerusalem") veröffentlicht. Produktion: WDR 1999 Mitwirkende: Franziska Grasshoff


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 L'Adultera - Die Ehebrecherin (Folge 11 von 25) (30 Min.)
Von Theodor Fontane

"L'Adultera" ist der erste in der Reihe der Gesellschaftsromane Theodor Fontanes und leitet somit sein Spätwerk ein. Erzählt wird die Geschichte der jungen, schönen Melanie van der Straaten, einer Schweizerin, die mit etwa siebzehn Jahren den um 25 Jahre älteren Berliner Geschäftsmann Ezechiel van der Straaten geheiratet hat. Die Situation könnte idyllisch sein, doch Melanie leidet unter zwei Eigenschaften ihres Mannes: Erstens kann er als typischer Berliner nicht mit Bemerkungen zurückhalten, die Melanie insbesondere in Gesellschaft als peinlich und ungezogen empfindet, zum anderen quält er sie, obwohl dazu zunächst keinerlei Anlass besteht, häufig mit seiner Eifersucht bzw. der Vorhersage, sie werde ihm, weil dies so in seiner Familie liege, eines Tages bestimmt untreu werden. Dieses Motiv wird gleich zu Beginn der Erzählung eingeführt. Ezechiel hat sich eine Kopie eines Gemäldes von Jacopo-Tintoretto mit dem Titel "L'Adultera" ("Die Ehebrecherin") anfertigen lassen, die nun geliefert wird … Über die Wirkung seines Romans schrieb Fontane: "Meine L'Adultera-Geschichte hat mir viel Anerkennung, aber auch viel Ärger und Angriffe eingetragen. Seitens der Lobredner hieß es:,Da haben wir wieder einen Berliner Roman', aber die Philister und Tugendwächter beschuldigten mich, neben andrem, der Indiskretion." Theodor Fontane, geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, erlernte früh den Apothekerberuf, den er aber bereits 1849 wieder aufgab, um als Journalist und freier Schriftsteller zu arbeiten. Neben der umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane - darunter "Effie Briest" - sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Produktion: SDR 1977

Mitwirkende:
Armas Sten Fühler


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial Musik (60 Min.)

Die Musikredakteure von MDR KULTUR stellen Montags zwischen 18:05 und 19:00 Uhr Neuerscheinungen aus dem aktuellen Musikmarkt vor. Die Auswahl reicht von Jazz, Pop, Weltmusik, Chanson, Folk bis Elektronik. Wdh. Mittwoch 22 Uhr.


19:00 Damals, dann und danach (35 Min.)
Eine jüdische Familiengeschichte
Von Barbara Honigmann

Barbara Honigmann, nach dem Krieg geborene Jüdin, ist 1984 von Ostberlin nach Straßburg gezogen. Von dort, von ihrer neuen fremden Heimat aus, erkundet sie die zwei Seiten ihres Lebens: das "Damals", die vergangenen Spuren ihrer Familiengeschichte, und das "Danach", ihre Gegenwart, die von der Vergangenheit geprägt bleibt. Ein überaus persönliches Buch, das von vier Generationen erzählt und davon, wie eng Gestern und Heute verknüpft sind. Barbara Honigmann wurde am 12. Februar 1949 in Ost-Berlin geboren. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft arbeitete sie als Dramaturgin und Regisseurin, u.a. an der Volksbühne und am DT Berlin. Seit 1975 ist sie freischaffende Schriftstellerin und Malerin. 1984 entschließt sie sich zur Ausreise aus der DDR und Übersiedelung nach Straßburg, wo sie heute lebt. Zu ihren vielen Auszeichnungen gehören u.a. der Kleist-Preis und für die Romane "Eine Liebe aus nichts" und "Soharas Reise" der Koret Jewish Book Award. Neben weiteren Prosawerken wie "Am Sonntag spielt der Rabbi Fußball", "Alles, alles Liebe" und "Ein Kapitel aus meinem Leben" hat sie auch Theaterstücke und Hörspiele ("Letztes Jahr in Jerusalem") veröffentlicht.

Produktion: WDR 1999

Mitwirkende:
Franziska Grasshoff


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (90 Min.)

Ausgewählte Livemitschnitte und populäre Konzerte mit Künstlern aus Rock, Pop, Folk und Jazz


21:30 MDR KULTUR Studiosession (30 Min.)
Eine Sendung von Jan Kubon

In der MDR Kultur Studio Session sind Musiker aus der ganzen Welt zu Gast. Sie spielen ihre Songs in akustischen exklusiven Versionen, reden über ihre Musik und ihr Leben. Die Studiosession ist der Ort für die nahen Momente, ergreifende Geschichten und feine Musik.


22:00 Dramolette (90 Min.)
Satiren auf die österreichische Wirklichkeit
Von Antonio Fian

Die österreichischen Dialekte scheinen Antonio Fian in besonderer Weise mit den Stätten der Gastlichkeit verknüpft. Die - bei genauerer Betrachtung - oft eher Stätten der Ungastlichkeit sind. Ob Jausenwirt, Wiener Café, Heuriger oder Waldviertler Gasthaus. Und nicht immer geht Gewalt vom Wirt aus. Wer wie wo wirklich,dahoam' ist - beziehungsweise sein darf - ist allemal Anlass für eine Verfeindung auf Lebenszeit, auch unter Stammgästen. Aber auch die subtile Erwägung, ob es von Vorteil sein sollte, noch zu erleben, dass ein,Krügerl' bald eine Million kosten wird, braucht mehr Zeit als der Verzehr eines einzigen Krügerls bereitstellt. Anschlussgetränke sind die Folge. Was wohl zu alldem Michael Köhlmeier sagen würde? Er würde es wohl einfach nacherzählen. Und damit auf offene Ohren stoßen. Auch das ist Antonio Fian ein Dramolett wert - dessen Pointe hier noch nicht verraten wird. Antonio Fian, (*1956 in Klagenfurt) seit mehr als vier Jahrzehnten in Wien wohnhaft, ist vor allem für seine Dramolette bekannt - satirische Minidramen oder Kürzestheaterstücke, die das österreichische Kultur- und Geistesleben kommentieren und des Öfteren Bezug auf aktuelle Ereignisse nehmen. Alle vierzehn Tage erscheint in der Tageszeitung "Der Standard" ein als Dialogstück, Versepos oder in Gedichtform verfasstes Dramolett. Fians gesammelte "Dramolette" sind im Verlag Droschl erschienen. Cornelius Obonya (* 29. März 1969 in Wien) entstammt einer dem Burgtheater verbundenen Schauspielerdynastie. Nach Stationen am Wiener Volkstheater, der Berliner Schaubühne, gastiert er seit 2000 regelmäßig am Wiener Burgtheater vor allem in Inszenierungen von Andrea Breth. Von 2013-2016 spielte er den Jedermann bei den Salzburger Festspielen. Er ist auch häufig in charismatischen Rollen im Hörspiel zu hören.

Regie: Harald Krewer
Produktion: ORF 2022

Mitwirkende:
Cornelius Obonya - in allen Rollen


23:30 MDR KULTUR Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Dienstag, 13. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Richard Wagner: "Lohengrin", Vorspiel
(Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt; Orchester der Philharmonie Zielona Góra: Czeslaw Grabowski)
* Georg Philipp Telemann: Violakonzert G-Dur
(Wolfram Christ, Barockviola; Berliner Barock Solisten: Rainer Kussmaul)
* Georg Friedrich Händel: "Solomon", 2. Akt
(Akademie für Alte Musik Berlin: Daniel Reuss)
* Benjamin Britten: Sonate C-Dur, op. 65
(Danjulo Ishizaka, Violoncello; Martin Helmchen, Klavier)
* Ludwig van Beethoven: "Leonoren-Ouvertüre Nr. 2"
(Kammerakademie Potsdam: Michael Sanderling)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll
(Maria João Pires, Klavier; hr-Sinfonieorchester: Heinz Holliger)
* Johann Michael Nicolai: Sonata
(Ecco La Musica)
* Frank Bridge: "The two Hunchbacks", Fünf Intermezzi
(Britten Sinfonia: Nicholas Cleobury)
* Bernard Herrmann: "Souvenirs de voyage"
(The Nash Ensemble)
* Étienne-Nicolas Méhul: Sinfonie Nr. 2 D-Dur
(Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Jan Koetsier)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Georg Christoph Wagenseil: Harfenkonzert F-Dur
(Johanna Seitz, Harfe; Echo du Danube: Alexander Weimann)
* Enrique Granados: Klavierquintett g-Moll
(Ensemble Variable)
* Hector Berlioz: "La mort de Cléopâtre"
(Susan Graham, Mezzosopran; Berliner Philharmoniker: Simon Rattle)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Johann Peter Pixis: Klavierkonzert Es-Dur, op. 68
(Tasmanian Symphony Orchestra, Klavier und Leitung: Howard Shelley)
* Johann Baptist Vanhal: Sinfonie C-Dur - "Sinfonia comista"
(Concerto Köln)
* Fanny Hensel: "Gondelfahrt"
(Philip Mayers, Klavier)
* Camille Saint-Saëns: Sinfonie F-Dur, Poco allegretto
(Tapiola Sinfonietta: Jean-Jacques Kantorow)
* Cécile Chaminade: Klaviertrio g-Moll, op. 11
(Trio Parnassus)
* Georg Philipp Telemann: Ouvertüre D-Dur
(Akademie für Alte Musik Berlin)
* Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur, op. 20
(Ensemble Kontraste)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr).


09:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 1 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.
(26 Min.)

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 L'Adultera - Die Ehebrecherin (Folge 12 von 25) (30 Min.)
Von Theodor Fontane

"L'Adultera" ist der erste in der Reihe der Gesellschaftsromane Theodor Fontanes und leitet somit sein Spätwerk ein. Erzählt wird die Geschichte der jungen, schönen Melanie van der Straaten, einer Schweizerin, die mit etwa siebzehn Jahren den um 25 Jahre älteren Berliner Geschäftsmann Ezechiel van der Straaten geheiratet hat. Die Situation könnte idyllisch sein, doch Melanie leidet unter zwei Eigenschaften ihres Mannes: Erstens kann er als typischer Berliner nicht mit Bemerkungen zurückhalten, die Melanie insbesondere in Gesellschaft als peinlich und ungezogen empfindet, zum anderen quält er sie, obwohl dazu zunächst keinerlei Anlass besteht, häufig mit seiner Eifersucht bzw. der Vorhersage, sie werde ihm, weil dies so in seiner Familie liege, eines Tages bestimmt untreu werden. Dieses Motiv wird gleich zu Beginn der Erzählung eingeführt. Ezechiel hat sich eine Kopie eines Gemäldes von Jacopo-Tintoretto mit dem Titel "L'Adultera" ("Die Ehebrecherin") anfertigen lassen, die nun geliefert wird … Über die Wirkung seines Romans schrieb Fontane: "Meine L'Adultera-Geschichte hat mir viel Anerkennung, aber auch viel Ärger und Angriffe eingetragen. Seitens der Lobredner hieß es:,Da haben wir wieder einen Berliner Roman', aber die Philister und Tugendwächter beschuldigten mich, neben andrem, der Indiskretion." Theodor Fontane, geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, erlernte früh den Apothekerberuf, den er aber bereits 1849 wieder aufgab, um als Journalist und freier Schriftsteller zu arbeiten. Neben der umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane - darunter "Effie Briest" - sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.
(12 Min.)

Produktion: SDR 1977

Mitwirkende:
Armas Sten Fühler


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 1 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.
(26 Min.)

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (120 Min.)
ZU GEDENKEN AN DIE ZERSTÖRUNG DRESDENS AM 13. FEBRUAR 1945

Johannes Brahms: "Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift" für Sopran, Bariton, Chor und Orchester op. 45
Julia Kleiter, Sopran
Markus Eiche, Bariton
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Staatskapelle Dresden
Christian Thielemann, Dirigent
Live-Aufnahme vom 13.02.2024, Dresden, Semperoper


22:00 MDR KULTUR Werkstatt Mitteldeutschland (60 Min.)

Gespräche, Atelier-Besuche, Diskussions-Runden und Reportagen aus Mitteldeutschland.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Mittwoch, 14. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Johann Christian Schiefferdecker: Konzert Nr. 6 D-Dur
(Elbipolis Barockorchester Hamburg)
* Franz Schubert: Sonate a-Moll, D 537
(Michael Endres, Klavier)
* Franz Schreker: Sinfonie a-Moll, op. 1
(Kölner Rundfunkorchester: Peter Gülke)
* Gaetano Brunetti: Streichquartett B-Dur
(Schuppanzigh-Quartett)
* Carl Maria von Weber: Missa sancta G-Dur, op. 76
(Anke Hoffmann, Sopran; Mechthild Georg, Alt; Andreas Wagner, Tenor; Yoo-Chang Nah, Bass; WDR Rundfunkchor und Rundfunkorchester Köln: Helmuth Froschauer)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Niccolò Paganini: Konzert Nr. 4 d-Moll
(Gidon Kremer, Violine; Wiener Philharmoniker: Riccardo Muti)
* Clara Schumann: 6 Lieder, op. 13
(Gabriele Fontana, Sopran; Konstanze Eickhorst, Klavier)
* Giovanni Girolamo Kapsberger: Arpeggiata addio
(Rolf Lislevand, Gitarre,Theorbe; Arianna Savall, Marco Ambrosini, Harfe; Pedro Estevan, Perkussion; Bjørn Kjellemyr, Kontrabass; Guido Morini, Orgel, Thor-Harald Johnsen, Chitarra battente)
* Charles Gounod: Streichquartett Nr. 2 A-Dur
(Quatuor Cambini-Paris)
* Alberic Magnard: Sinfonie Nr. 4 cis-Moll, op. 21
(Sinfonieorchester Malmö: Thomas Sanderling)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Christoph Nichelmann: Konzert c-Moll
(Raphael Alpermann, Cembalo; Akademie für Alte Musik Berlin)
* Ludwig van Beethoven: Sonate As-Dur, op. 26
(Stephen Kovacevich, Klavier)
* Richard Wagner: "Siegfried-Idyll"
(Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Marek Janowski)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie C-Dur, KV 200
(The Academy of Ancient Music: Christopher Hogwood)
* John Field: Sonate Nr. 4 H-Dur
(Benjamin Frith, Klavier)
* Georg Philipp Telemann: Flötenquartett h-Moll
(Freiburger BarockConsort)
* Louis Spohr: Walzer A-Dur, op. 89 - "Erinnerung an Marienbad"
(NDR Radiophilharmonie Hannover: Howard Griffiths)
* Ernst Eichner: Harfenkonzert D-Dur, op. 9
(Marion Hofmann, Harfe; Kammerorchester des Berliner Sinfonie-Orchesters: Hans-Peter Frank)
* Antonín Dvorák: "Tschechische Suite", op. 39
(NDR Elbphilharmonie Orchester: Thomas Hengelbrock)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr).


09:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 2 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.
(26 Min.)

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 L'Adultera - Die Ehebrecherin (Folge 13 von 25) (30 Min.)
Von Theodor Fontane

"L'Adultera" ist der erste in der Reihe der Gesellschaftsromane Theodor Fontanes und leitet somit sein Spätwerk ein. Erzählt wird die Geschichte der jungen, schönen Melanie van der Straaten, einer Schweizerin, die mit etwa siebzehn Jahren den um 25 Jahre älteren Berliner Geschäftsmann Ezechiel van der Straaten geheiratet hat. Die Situation könnte idyllisch sein, doch Melanie leidet unter zwei Eigenschaften ihres Mannes: Erstens kann er als typischer Berliner nicht mit Bemerkungen zurückhalten, die Melanie insbesondere in Gesellschaft als peinlich und ungezogen empfindet, zum anderen quält er sie, obwohl dazu zunächst keinerlei Anlass besteht, häufig mit seiner Eifersucht bzw. der Vorhersage, sie werde ihm, weil dies so in seiner Familie liege, eines Tages bestimmt untreu werden. Dieses Motiv wird gleich zu Beginn der Erzählung eingeführt. Ezechiel hat sich eine Kopie eines Gemäldes von Jacopo-Tintoretto mit dem Titel "L'Adultera" ("Die Ehebrecherin") anfertigen lassen, die nun geliefert wird … Über die Wirkung seines Romans schrieb Fontane: "Meine L'Adultera-Geschichte hat mir viel Anerkennung, aber auch viel Ärger und Angriffe eingetragen. Seitens der Lobredner hieß es:,Da haben wir wieder einen Berliner Roman', aber die Philister und Tugendwächter beschuldigten mich, neben andrem, der Indiskretion." Theodor Fontane, geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, erlernte früh den Apothekerberuf, den er aber bereits 1849 wieder aufgab, um als Journalist und freier Schriftsteller zu arbeiten. Neben der umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane - darunter "Effie Briest" - sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.
(12 Min.)

Produktion: SDR 1977

Mitwirkende:
Armas Sten Fühler


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 2 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.
(26 Min.)

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Songs und Chansons (60 Min.)

Deutsche und internationale Größen der Singer-Songwriter-Szene.


21:00 MDR KULTUR Folk und Welt (60 Min.)

Neuvorstellungen, spannende Alben und aktuelle Strömungen der Folk- und Weltmusik.


22:00 MDR KULTUR Spezial Musik (60 Min.)

Die Musikredakteure von MDR KULTUR stellen Montags zwischen 18:05 und 19:00 Uhr Neuerscheinungen aus dem aktuellen Musikmarkt vor. Die Auswahl reicht von Jazz, Pop, Weltmusik, Chanson, Folk bis Elektronik. Wdh. Mittwoch 22 Uhr.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Donnerstag, 15. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Robert Schumann: Konzert-Allegro mit Introduktion d-Moll, op. 134
(Tzimon Barto, Klavier; NDR Sinfonieorchester: Christoph Eschenbach)
* Maurice Ravel: Sonate G-Dur
(Baiba Skride, Violine; Lauma Skride, Klavier)
* Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur
(NDR Sinfonieorchester: Günter Wand)
* Josef Gabriel Rheinberger: Cantus Missae Es-Dur, op. 109
(NDR Chor: Hans-Christoph Rademann)
* George Antheil: Klavierkonzert Nr. 2
(Markus Becker, Klavier; NDR Radiophilharmonie: Eiji Oue)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Arthur Honegger: "Pacific 231"
(SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern: Jirí Stárek)
* Pablo de Sarasate: "Carmen-Fantasie", op. 25
(Hilary Hahn, Violine; hr-Sinfonieorchester: Andrés Orozco-Estrada)
* Manuel de Falla: "Fantasia baética"
(Garrick Ohlsson, Klavier)
* Jean Sibelius: "Kullervo", op. 7
(Randi Stene, Mezzosopran; Peter Mattei, Bariton; National Male Choir of Estonia; Königlich-Philharmonisches Sinfonieorchester: Paavo Järvi)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Dmitrij Schostakowitsch: Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur
(Anastasia Woltschok, Klavier; Jenaer Philharmonie: Simon Gaudenz)
* Joseph Haydn: Streichquartett B-Dur, op. 55, Nr. 3
(Angeles String Quartet)
* Johann Wenzel Kalliwoda: Concertino E-Dur, op. 15
(Ariadne Daskalakis, Violine; Kölner Akademie: Michael Alexander Willens)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Cécile Chaminade: "Guitare", op. 32
(Mark Viner, Klavier)
* Franz Schubert: Sinfonische Fragmente D-Dur, D 708 a
(Scottish Chamber Orchestra: Charles Mackerras)
* Antonín Dvorák: Romanze f-Moll, op. 11
(Benjamin Schmid, Violine; Pannon Philharmonic Orchestra: Tibor Bogányi)
* Edward Elgar: "Bavarian Dance", op. 27, Nr. 3
(New Zealand Symphony Orchestra: James Judd)
* Johann Baptist Vanhal: Sinfonie d-Moll
(Concerto Köln)
* Eric Coates: "Coquette"
(BBC Concert Orchestra: John Wilson)
* Dora Pejacevic: Capriccio, op. 47
(Natasa Veljkovic, Klavier)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr).


09:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 3 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.
(26 Min.)

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 L'Adultera - Die Ehebrecherin (Folge 14 von 25) (30 Min.)
Von Theodor Fontane

"L'Adultera" ist der erste in der Reihe der Gesellschaftsromane Theodor Fontanes und leitet somit sein Spätwerk ein. Erzählt wird die Geschichte der jungen, schönen Melanie van der Straaten, einer Schweizerin, die mit etwa siebzehn Jahren den um 25 Jahre älteren Berliner Geschäftsmann Ezechiel van der Straaten geheiratet hat. Die Situation könnte idyllisch sein, doch Melanie leidet unter zwei Eigenschaften ihres Mannes: Erstens kann er als typischer Berliner nicht mit Bemerkungen zurückhalten, die Melanie insbesondere in Gesellschaft als peinlich und ungezogen empfindet, zum anderen quält er sie, obwohl dazu zunächst keinerlei Anlass besteht, häufig mit seiner Eifersucht bzw. der Vorhersage, sie werde ihm, weil dies so in seiner Familie liege, eines Tages bestimmt untreu werden. Dieses Motiv wird gleich zu Beginn der Erzählung eingeführt. Ezechiel hat sich eine Kopie eines Gemäldes von Jacopo-Tintoretto mit dem Titel "L'Adultera" ("Die Ehebrecherin") anfertigen lassen, die nun geliefert wird … Über die Wirkung seines Romans schrieb Fontane: "Meine L'Adultera-Geschichte hat mir viel Anerkennung, aber auch viel Ärger und Angriffe eingetragen. Seitens der Lobredner hieß es:,Da haben wir wieder einen Berliner Roman', aber die Philister und Tugendwächter beschuldigten mich, neben andrem, der Indiskretion." Theodor Fontane, geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, erlernte früh den Apothekerberuf, den er aber bereits 1849 wieder aufgab, um als Journalist und freier Schriftsteller zu arbeiten. Neben der umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane - darunter "Effie Briest" - sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.
(12 Min.)

Produktion: SDR 1977

Mitwirkende:
Armas Sten Fühler


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 Kleine Klaus 16 (60 Min.)
Halle, die "Tripperburg" und ich
Von Irene Schulz

Keine zwei Minuten Fußweg vom Marktplatz in Halle an der Saale entfernt, versteckt sich in einer verwinkelten Seitenstraße: die Kleine Klausstraße 16. Früher war die Adresse die Adresse der Poliklinik Mitte. Dort, in der venerologischen Station, wurden in der DDR Frauen und Mädchen zwangseingewiesen und misshandelt, um sie zu "sozialistischen Persönlichkeiten" umzuerziehen. Irene Schulz ist in Halle aufgewachsen. Sie war mit Mitte 20 als sie von dieser Poliklinik inmitten der Stadt erfuhr. Aber wie kann es sein, dass so ein geschichtsträchtiger Ort über die Jahre fast in Vergessenheit geriet? Dieses Feature erzählt die Geschichte der sogenannten "Tripperburg" in der Kleine Klausstraße 16. Für ihre Recherche reiste Irene Schulz nach Norddeutschland, um eine ehemalige Patientin kennenzulernen. Sie sprach mit einem Wissenschaftler, der bis heute zu venerologischen Stationen in der DDR forscht - immer auf der Suche nach einer Antwort, was ist damals geschehen und was hat das heute noch immer mit uns zu tun. Mit zehn Jahren entdeckte Irene Schulz, ein altes Diktiergerät und erfreute sich an den Abspielmodi zwischen brummig-langsam und piepsig-schnell. 18 Jahre später erfolgte die Aufnahmen zu ihrem Audio-Projekt "Kleine Klausstraße 16". Irene Schulz studierte Sprechwissenschaft, produzierte bei Radio Corax, MDR Kultur, bei detektor.fm und ByteFM. Das Feature "Kleine Klaus 16" ist ihr Abschlussprojekt für den Masterstudiengang Multimedia und Autorschaft an der Uni Halle. Beim Prix Europa 2023 erhielt das Feature eine lobende Erwähnung der Jury.

Regie: Irene Schulz
Produktion: Universität Halle, 2023

Mitwirkende:
Irene Schulz
Philipp Reinheimer


19:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 3 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.
(26 Min.)

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Musik Modern (60 Min.)

Klassiker der Moderne bis zu Werken der Gegenwart. Konzerte der neuen Musik in der Region, sowie Festivals, Uraufführungen und CD Neuerscheinungen.


21:00 MDR KULTUR Jazz (60 Min.)

Musiker und Produktionen die neue musikalische Maßstäbe setzen. Jazz in allen Facetten, in der Verbindung mit anderen Genres und Musikrichtungen sowie aus Grenzbereichen von ethnischen Traditionen, Neuer Musik oder avancierter Pop-Rockmusik.


22:00 MDR KULTUR Café (60 Min.)

Gespräche in entspannter Atmosphäre mit prominenten Gästen, die persönliche Einblicke in ihr Leben geben und über aktuelle Projekte berichten.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Freitag, 16. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Max Bruch: Violinkonzert Nr. 3 d-Moll
(Isabelle van Keulen, Violine; Bamberger Symphoniker: Gilbert Varga)
* Georg Philipp Telemann: Bläserquartett d-Moll
(Philippe Boucly, Flöte; Tobias Vogelmann, Oboe; Eberhard Marschall, Fagott; Olga Watts, Cembalo)
* Peter Tschaikowsky: Streicherserenade C-Dur, op. 48
(Kammerorchester des Symphonieorchesters des Radoslaw Szulc)
* Joaquín Turina: Klaviertrio Nr. 2, op. 76
(Trio Bamberg)
* Francis Poulenc: "Figure humaine"
(Chor des Bayerischen Rundfunks: Gustav Sjökvist)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Ferdinand Ries: "Liska", Ouvertüre
(Die Kölner Akademie: Michael Alexander Willens)
* Joseph Haydn: Klaviertrio A-Dur, Hob. XV/18
(Trio Wanderer)
* Friedrich Wilhelm Michael Kalkbrenner: Adagio und Allegro di bravura, op. 102
(Tasmanian Symphony Orchestra, Klavier und Leitung: Howard Shelley)
* Karol Szymanowski: Nocturne und Tarantella, op. 28
(Duo Brüggen-Plank)
* Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 2 B-Dur - "Lobgesang"
(Lisa Larsson, Sopran; Werner Güra, Tenor; RIAS-Kammerchor; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Ton Koopman)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Hector Berlioz: "Béatrice et Bénédict", Ouvertüre
(New York Philharmonic: Pierre Boulez)
* Antonio Vivaldi: "L'Olimpiade", Arie des Aminta aus dem 2. Akt
(Simone Kermes, Sopran; Venice Baroque Orchestra: Andrea Marcon)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate D-Dur, KV 448
(Christina und Michelle Naughton, Klavier)
* Antonio Salieri: Sinfonia D-Dur - "Il giorno onomastico"
(London Mozart Players: Matthias Bamert)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Isaac Albéniz: "Fête-dieu à Séville"
(Cincinnati Pops: Erich Kunzel)
* Amy Beach: "Scottish", op. 54, Nr. 1
(Alan Feinberg, Klavier)
* Georg Philipp Telemann: Konzert D-Dur
(L'accademia giocosa)
* Frédéric Chopin: Walzer a-Moll, op. 34, Nr. 2; Zwei Préludes, op. 28, Nr. 4 und Nr. 7
(Alexander Vynograd, Gitarre)
* Leó Weiner: Romanze, op. 29
(János Starker, Violoncello; Melinda Felletár, Harfe; Kammerorchester Budapest: Tibor Varga)
* Leopold Anton Kozeluch: Cassation Es-Dur
(Consortium Classicum)
* Pauline Viardot-García: Tarantelle
(Thomas Albertus Irnberger, Violine; Barbara Moser, Klavier)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr).


09:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 4 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.
(26 Min.)

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 L'Adultera - Die Ehebrecherin (Folge 15 von 25) (30 Min.)
Von Theodor Fontane

"L'Adultera" ist der erste in der Reihe der Gesellschaftsromane Theodor Fontanes und leitet somit sein Spätwerk ein. Erzählt wird die Geschichte der jungen, schönen Melanie van der Straaten, einer Schweizerin, die mit etwa siebzehn Jahren den um 25 Jahre älteren Berliner Geschäftsmann Ezechiel van der Straaten geheiratet hat. Die Situation könnte idyllisch sein, doch Melanie leidet unter zwei Eigenschaften ihres Mannes: Erstens kann er als typischer Berliner nicht mit Bemerkungen zurückhalten, die Melanie insbesondere in Gesellschaft als peinlich und ungezogen empfindet, zum anderen quält er sie, obwohl dazu zunächst keinerlei Anlass besteht, häufig mit seiner Eifersucht bzw. der Vorhersage, sie werde ihm, weil dies so in seiner Familie liege, eines Tages bestimmt untreu werden. Dieses Motiv wird gleich zu Beginn der Erzählung eingeführt. Ezechiel hat sich eine Kopie eines Gemäldes von Jacopo-Tintoretto mit dem Titel "L'Adultera" ("Die Ehebrecherin") anfertigen lassen, die nun geliefert wird … Über die Wirkung seines Romans schrieb Fontane: "Meine L'Adultera-Geschichte hat mir viel Anerkennung, aber auch viel Ärger und Angriffe eingetragen. Seitens der Lobredner hieß es:,Da haben wir wieder einen Berliner Roman', aber die Philister und Tugendwächter beschuldigten mich, neben andrem, der Indiskretion." Theodor Fontane, geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, erlernte früh den Apothekerberuf, den er aber bereits 1849 wieder aufgab, um als Journalist und freier Schriftsteller zu arbeiten. Neben der umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane - darunter "Effie Briest" - sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.
(12 Min.)

Produktion: SDR 1977

Mitwirkende:
Armas Sten Fühler


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben sowie um 15:45 Uhr Shabbat Shalom. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 4 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.
(26 Min.)

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (150 Min.)
BACH 300 (Jubiläumskonzerte zum Amtsjubiläum Johann Sebastian Bachs als Thomaskantor)

Johann Sebastian Bach:
- Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 190
- Schau, lieber Gott, wie mein Feind, BWV 153
- Sie werden alle aus Saba kommen, BWV 65
- Mein liebster Jesus ist verloren, BWV 154
- Mein Gott, wie lang, ach lange, BWV 155
Solisten
Capella cracoviensis,
Leitung: Jan Tomasz Adamus
Aufnahme vom 26.01.2024, Leipzig, Thomaskirche


22:30 MDR Kultur Deutschszene/Kabarett Spezial (60 Min.)

Alle 14 Tage gehört der Freitag bei MDR KULTUR der deutschsprachigen Musikszene. Liedermacherinnen, Singer&Songwriter, Poeten, Wortakrobaten, die all Ihre Gedanken in deutsche Texte packen. Von Tocotronic bis Reinhard Mey - von Alin Coen bis Nina Hagen. Oder MDR KULTUR widmet sich an diesem Abend der neuen Kabarett-Szene. Da trifft man auf sprachgewaltige Schwergewichte und leichtfüßige Comedy in allen Formen und Genres, die intelligenter Humor hervorbringt und die im Radio funktionieren, vom politischen und Musikkabarett bis hin zum Stand-up.


23:30 MDR KULTUR Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
MDR KULTUR – Das Radio - Programminformationen
7. Woche - 10.02. bis 16.02.2024
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
Hauptredaktion Kultur
Gerberstraße 2, 06140 Halle/Saale
Telefon: 0341/300-0
E-mail: kommunikation@mdr.de
Internet: www.mdr.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 2. Februar 2024

Zur Tagesausgabe / Zum Seitenanfang