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RADIO - MDR KULTUR/1371: Woche vom 17.02. bis 23.02.2024


Radioprogramm MDR KULTUR - Das Radio – 8. Woche vom 17.02. bis 23.02.2024


Samstag, 17. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* François-Adrien Boieldieu: Harfenkonzert C-Dur, op. 82
(Isabelle Moretti, Harfe; SWR-Rundfunkorchester: Klaus Arp)
* Peter Tschaikowsky: Streichquartett es-Moll, op. 30
(Klenke Quartett)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento F-Dur, KV 138
(L'Orfeo Barockorchester: Michi Gaigg)
* Astor Piazzolla: "Las cuatro estaciones porteñas"
(Friedemann Eichhorn, Violine; Julius Berger, Violoncello; José Gallardo, Klavier)
* Benjamin Britten: Sinfonietta, op. 1
(SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Neville Marriner)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert F-Dur, KV 459
(Robert Levin, Klavier; The Academy of Ancient Music: Christopher Hogwood)
* Franz Schubert: Streichquartett d-Moll, D 810 - "Der Tod und das Mädchen"
(Emerson String Quartet)
* Claude Debussy: Zwei Tänze
(Lavinia Meijer, Harfe; Amsterdam Sinfonietta)
* Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll
(Berliner Philharmoniker: Simon Rattle)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Hamilton Harty: "A John Field Suite"
(Edmonton Symphony Orchestra: Uri Mayer)
* Franz Liszt: Großes Konzertstück über Mendelssohns "Lieder ohne Worte"
(Klavierduo Genova & Dimitrov)
* Johann Joachim Quantz: Flötenkonzert e-Moll
(Ernst-Burghard Hilse, Flöte; Akademie für Alte Musik Berlin)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Edvard Grieg: "Hochzeitstag auf Troldhaugen", op. 65, Nr. 6
(Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner)
* Johann Bernhard Bach: Ouvertüre G-Dur
(Freiburger Barockorchester: Thomas Hengelbrock)
* Louise Farrenc: Aus Etüden, Buch 1, op. 26
(Joanne Polk, Klavier)
* Gioacchino Rossini: "Moïse et Pharaon", Ballettmusik
(Philharmonia Orchestra: Antonio de Almeida)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie C-Dur, KV 128
(Sinfonietta des Dänischen Rundfunks: Adam Fischer)
* Florence Price: "Dances in the Canebrakes", Silk Hat and Walking Cane
(Chicago Sinfonietta: Mei-Ann Chen)
* Antonín Dvorák: Sonate G-Dur, Finale, op. 100
(Pavel Sporcl, Violine; Petr Jiríkovský, Klavier)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Ich war der Emil (35 Min.)
Erinnerungen an Kästners frühen Rundfunk- und Theatererfolg
Von Konrad Lindner

(Wiederholung)

"Euch kann ich's ja ruhig sagen: Die Sache mit Emil kam mir selber unerwartet." - Mit diesem Eingeständnis beginnt eine der meistgelesenen Kindergeschichten des 20. Jahrhunderts: Erich Kästners "Emil und die Detektive", erschienen im Herbst 1929. Theater und Film bemühten sich bald um den Stoff - im Dezember 1931 ist im Berliner UFA-Palast die Premiere des Streifens. In der Theateruraufführung ein Jahr zuvor ist Theo Lingen der Bösewicht. Ebenfalls 1930, am 7. November um 21.00 Uhr, beginnt beim Mitteldeutschen Rundfunk die einstündige Radioübertragung der Hörspielfassung von "Emil und die Detektive". Pony Hütchen, Emils kesse Cousine, wird von Sidy Bienenstock gesprochen. Als Konrad Lindner sich mit ihr im kalifornischen San Diego traf, um sich mit ihr über ihre Erinnerungen an die Leipziger Rundfunk- und Theaterarbeit zu unterhalten, war Sidy Bienenstock weit über 80 Jahre alt. Dr. Konrad Lindner, Wissenschaftler, freier Autor, Philosoph und Journalist war von 1986 bis 1990 Hochschuldozent für Dialektischen und Historischen Materialismus an der damaligen Karl-Marx-Universität. Er promovierte 1979 und habilitierte 1984 mit Studien zur naturwissenschaftlichen Bildungsarbeit der deutschen Sozialdemokratie im Zeitraum von 1875 bis 1925. Anfang der neunziger Jahre begann er journalistisch zu arbeiten und war er als freier Wissenschaftsjournalist für zahlreiche ARD Stationen tätig. Dort enstanden zahlreiche Hörfunkdokumentationen.

Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 1999

Mitwirkende:
Konrad Lindner


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (85 Min.)

Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


11:00 MDR KULTUR trifft (60 Min.)
MDR KULTUR trifft - Menschen von hier

Unsere Gäste fühlen sich dem kulturellen Leben in unserer Region besonders verpflichtet. Kuratoren, Musiker, Intendanten, Schriftsteller, Dirigenten, Maler und viele mehr finden hier ihren Platz und erzählen aus ihrem beruflichen Leben und ihrem privaten Alltag.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (120 Min.)

Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


16:00 MDR KULTUR Studiosession (30 Min.)

In der "MDR KULTUR Studiosession" sind Musiker aus der ganzen Welt zu Gast. Sie spielen ihre Songs in akustischen exklusiven Versionen, reden über ihre Musik und ihr Leben. Die Studiosession ist der Ort für die nahen Momente, ergreifende Geschichten und feine Musik. Eine Sendung von Jan Kubon.


16:30 MDR KULTUR am Nachmittag (90 Min.)

Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


18:00 MDR KULTUR Unter Büchern (60 Min.)

Die wöchentliche Literartursendung soll informieren, unterhalten, anregen. Eine Mischung aus Aktualität und Anregung: ein aktuelles Buchmarktthema der Woche wird anhand eines Gesprächs dargestellt, dazu drei oder vier Beiträge in einem Mix aus Literaturtipp und Blick auf wichtige Neuerscheinungen.


19:00 MDR KULTUR Diskurs (30 Min.)
Philosophie, Religion, Kulturgeschichte

Gespräche mit führenden deutschsprachigen Intellektuellen über die essentiellen Fragen unserer Zeit. Das Themenspektrum reicht von Geschichte und Gesellschaft, Philosophie und Religion, über Kulturgeschichte bis hin zu Naturwissenschaften und Lebenshilfe.


19:30 MDR KULTUR Jazz Lounge (30 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Opernmagazin (60 Min.)

Spannende Musiktheater-Produktionen aus den Häusern in Mitteldeutschland, interessante Künstler und ihre Neuerscheinungen, sowie alles was in der Welt der Oper und Operette wichtig ist.


21:00 MDR KULTUR Hoffmeisters Empfehlungen - Fischers Empfehlungen (60 Min.)

Jede Woche stellen Martin Hoffmeister und Claus Fischer im Programm von MDR KULTUR und MDR Klassik neue Aufnahmen vor, hellen Hintergründe auf, sprechen mit Künstlern und anderen Branchenprofis, kommentieren Nachrichten und werfen Blicke zurück auf die Geschichte klassischer Tonträger.


22:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Sonntag, 18. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Claude Debussy: Aus "Images"
(Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Hans Zender)
* Jean Françaix: Klavierkonzert
(Florian Uhlig, Klavier; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Pablo González)
* Hector Berlioz: "Symphonie fantastique"
(Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Stanislaw Skrowaczewski)
* Maurice Ravel: "Tzigane"
(Lena Neudauer, Violine; Paul Rivinius, Klavier)
* Samuel Barber: Toccata festiva, op. 36
(Christian Schmitt, Orgel; Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Johannes Wildner)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Carl Maria von Weber: "Oberon", Ouvertüre
(Wiener Philharmoniker: Christian Thielemann)
* Ralph Vaughan Williams: Fantasia on "Greensleeves"
(Orpheus Chamber Orchestra)
* Franz Schubert: "Gesang der Geister über den Wassern", D 714
(Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Riccardo Muti)
* Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 8 c-Moll
(NDR Sinfonieorchester: Günter Wand)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Ernest Chausson: Poème, op. 25
(Leila Josefowicz, Violine; Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner)
* Modest Mussorgskij: "Kinderstube"
(Marjana Lipovsek, Mezzosopran; Elisabeth Leonskaja, Klavier)
* Saverio Mercadante: Flötenkonzert Nr. 2 e-Moll, op. 57
(Irena Grafenauer, Flöte; Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Georg Philipp Telemann: Suite F-Dur, Ouvertüre
(Carin van Heerden, Wolfgang Dey, Oboe; L'Orfeo Barockorchester)
* Henri Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 6 G-Dur, Allegro moderato
(Jolente De Maeyer, Violine; Orchestre Philharmonique Royal de Liège: Patrick Davin)
* Antonín Dvorák: Fünf Bagatellen, op. 47
(nonSordino)
* Germaine Tailleferre: Sicilienne
(Nicolas Horvath, Klavier)
* Luigi Boccherini: Flötenquintett A-Dur, op. 55, Nr. 4
(Michael Faust, Flöte; Auryn Quartett)
* Camille Saint-Saëns: "La Princesse jaune", Ouvertüre
(Orchestra della Svizzera Italiana: Francis Travis)


06:00 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (240 Min.)

Die Kantate um 6.30 Uhr, das Wort zum Tage, der Stichtag, sowie Beiträge aus Religion und Gesellschaft.


10:00 Gottesdienst (60 Min.)

Liveübertragung aus den Kirchen unserer Region.


11:00 MDR KULTUR Sonntagsraten (60 Min.)
Radioquiz von und mit Axel Thielmann

Anregende Unterhaltung rund um drei interessante Rätselfragen.


12:00 MDR KULTUR Café (60 Min.)

Gespräche in entspannter Atmosphäre mit prominenten Gästen, die persönliche Einblicke in ihr Leben geben und über aktuelle Projekte berichten.


13:00 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (360 Min.)

Mit aktuellen Beiträgen aus Kultur, Gesellschaft, Natur und Wissenschaft, außerdem "Das schöne Buch". Mit den Sendungen: Diskurs um 15:05 Uhr, um 17:05 Uhr MDR KULTUR Folk und Welt und um 18:05 Uhr MDR KULTUR trifft.


19:00 MDR KULTUR Chormagazin (30 Min.)

Neue Produktionen verschiedener Chöre und Vokalensembles - vorwiegend aus dem mitteldeutschen Raum - außerdem Reportagen von internationalen Chorfestivals und Interviews mit Dirigenten, Komponisten und Festivalleitern.


19:30 MDR KULTUR Konzert (150 Min.)
100 JAHRE MDR RUNDFUNKCHOR / MDR SINFONIEORCHESTER LEIPZIG
Hermann Scherchen dirigiert eigene Bearbeitungen klassisch-r

* Ludwig van Beethoven: Egmont, op. 84 (Musik zu Goethes Trauerspiel für Sopran, Sprecher und Orchester) op. 84
Rosemarie Röhnisch, Sopran
Karl Paryla, Sprecher
* Georges Bizet: L'Arlésienne (Schauspielmusik für Orchester, bearbeitet für Sprecher und Orchester)
Helmut Müller-Lankow, Sprecher
* Robert Schumann: Manfred, op. 115
(Dramatisches Gedicht in 3 Abteilungen von Lord Byron mit Musik bearbeitet für Soli, gemischten Chor, Sprecher und Orchester)
Ingeborg Ottmann, Sprecherin
Otto Mellies, Sprecher
Rundfunkchor Leipzig
Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig
Leitung: Hermann Scherchen
Aufnahmen vom November 1960, Leipzig, Funkhaus Springerstraße Saal 1


22:00 MDR KULTUR Orgelmagazin (30 Min.)

Berichte aus der weltweit einmaligen Orgellandschaft Mitteldeutschlands, Gespräche mit Menschen, die für die Orgel leben und Musik, die die schönsten Orgeln aus der Region erklingen lässt.


22:30 MDR KULTUR Nachtmusik (90 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

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Montag, 19. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Johann Sebastian Bach: "Schmücke dich, o liebe Seele." Choralvorspiel, BWV 654
(MDR-Sinfonieorchester: Jun Märkl)
* FriedrichSmetana: Aus "Zehn Böhmische Tänze"
(Lukás Vondrácek, Klavier)
* Johann Friedrich Fasch: Ouvertüre G-Dur
(Les Amis de Philippe: Ludger Rémy)
* Carl Maria von Weber: Grand Duo concertant Es-Dur, op. 48
(Sharon Kam, Klarinette; Itamar Golan, Klavier)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Messe c-Moll, KV 427
(Elisabeth Breuer, Sopran; Diana Haller, Mezzosopran; Benedikt Kristjánsson, Tenor; Thomas Tatzl, Bass; MDR-Rundfunkchor und -Sinfonieorchester: Risto Joost)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Richard Strauss: "Der Bürger als Edelmann", Suite
(Kammerorchester Basel: Christopher Hogwood)
* Roque Jacinto de Chavarría: "Fuera, fuera! Háganles lugar!"
(Arakaendar Bolivia Choir; Florilegium: Ashley Solomon)
* Ludwig van Beethoven: Tripelkonzert C-Dur, op. 56
(Isabelle Faust, Violine; Jean-Guihen Queyras, Violoncello; Alexander Melnikov, Klavier; Freiburger Barockorchester: Pablo Heras-Casado)
* François Couperin: Suite fis-Moll
(Angela Hewitt, Klavier)
* Alexander von Zemlinsky: Sechs Gesänge nach Maeterlinck-Gedichten, op. 13
(Anne Sofie von Otter, Mezzosopran; NDR Sinfonieorchester: John Eliot Gardiner)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-Dur, KV 181
(Prager Kammerorchester: Charles Mackerras)
* Giovanni Battista Pergolesi: "Orfeo"
(Christine Schäfer, Sopran; Berliner Barock Solisten: Rainer Kussmaul)
* Edvard Grieg: Vier sinfonische Tänze über norwegische Motive, op. 64
(City of Birmingham Symphony Orchestra: Sakari Oramo)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Joseph Haydn: Sonate E-Dur, Hob. XVI/31
(Ekaterina Derzhavina, Klavier)
* Evaristo Felice dall'Abaco: Konzert E-Dur, op. 6, Nr. 11
(Concerto Köln)
* Johann Sebastian Bach: Sonate c-Moll, BWV 526
(Trio Lézard)
* Emilie Mayer: Sinfonie Nr. 1 c-Moll
(NDR Radiophilharmonie: Leo McFall)
* Franz Vinzenz Krommer: Sinfonia concertante Es-Dur, Finale, op. 70
(Paul Meyer, Klarinette; János Rolla, Violine; Franz Liszt Chamber Orchestra, Flöte und Leitung: Jean-Pierre Rampal)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 5 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 L'Adultera - Die Ehebrecherin (Folge 16 von 25) (30 Min.)
Von Theodor Fontane

"L'Adultera" ist der erste in der Reihe der Gesellschaftsromane Theodor Fontanes und leitet somit sein Spätwerk ein. Erzählt wird die Geschichte der jungen, schönen Melanie van der Straaten, einer Schweizerin, die mit etwa siebzehn Jahren den um 25 Jahre älteren Berliner Geschäftsmann Ezechiel van der Straaten geheiratet hat. Die Situation könnte idyllisch sein, doch Melanie leidet unter zwei Eigenschaften ihres Mannes: Erstens kann er als typischer Berliner nicht mit Bemerkungen zurückhalten, die Melanie insbesondere in Gesellschaft als peinlich und ungezogen empfindet, zum anderen quält er sie, obwohl dazu zunächst keinerlei Anlass besteht, häufig mit seiner Eifersucht bzw. der Vorhersage, sie werde ihm, weil dies so in seiner Familie liege, eines Tages bestimmt untreu werden. Dieses Motiv wird gleich zu Beginn der Erzählung eingeführt. Ezechiel hat sich eine Kopie eines Gemäldes von Jacopo-Tintoretto mit dem Titel "L'Adultera" ("Die Ehebrecherin") anfertigen lassen, die nun geliefert wird … Über die Wirkung seines Romans schrieb Fontane: "Meine L'Adultera-Geschichte hat mir viel Anerkennung, aber auch viel Ärger und Angriffe eingetragen. Seitens der Lobredner hieß es:,Da haben wir wieder einen Berliner Roman', aber die Philister und Tugendwächter beschuldigten mich, neben andrem, der Indiskretion." Theodor Fontane, geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, erlernte früh den Apothekerberuf, den er aber bereits 1849 wieder aufgab, um als Journalist und freier Schriftsteller zu arbeiten. Neben der umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane - darunter "Effie Briest" - sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Produktion: SDR 1977

Mitwirkende:
Armas Sten Fühler


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial Musik (60 Min.)

Die Musikredakteure von MDR KULTUR stellen Montags zwischen 18:05 und 19:00 Uhr Neuerscheinungen aus dem aktuellen Musikmarkt vor. Die Auswahl reicht von Jazz, Pop, Weltmusik, Chanson, Folk bis Elektronik. Wdh. Mittwoch 22 Uhr.


19:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 5 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (90 Min.)

Ausgewählte Livemitschnitte und populäre Konzerte mit Künstlern aus Rock, Pop, Folk und Jazz


21:30 MDR KULTUR Studiosession (30 Min.)
Eine Sendung von Jan Kubon

In der MDR Kultur Studio Session sind Musiker aus der ganzen Welt zu Gast. Sie spielen ihre Songs in akustischen exklusiven Versionen, reden über ihre Musik und ihr Leben. Die Studiosession ist der Ort für die nahen Momente, ergreifende Geschichten und feine Musik.


22:00 Bomber (90 Min.)
Von Simone Buchholz

Eine gewaltige Explosion durchbricht die Stille der Dorfnacht: Im niedersächsischen Westerhude zerstören Rohrbomben drei Windräder. Die Extremismus-Einheit aus Verden an der Aller wird hinzugezogen, aber es gibt weder Spuren noch Bekennerschreiben. In Sichtweite lebt eine Alten-WG auf einem Resthof. Da die Seniorinnen und Senioren seltsam entspannt sind angesichts der Explosionen, wird die verdeckte Ermittlerin Jules Dombrowski als Pflegerin für die bettlägerige Heidelinde eingesetzt. Der Beginn einer zarten, wunderbaren Freundschaft im Schatten der Windrad-Ruinen. Währenddessen nehmen Gina Scarafilo und Philipp von Treuenfels sich das Dorf vor - und stoßen auf einen historischen Schützenverein mit rechtskonservativer Gesinnung und einer Menge Schwarzpulver im Vereinsheim. Simone Buchholz, geboren 1972 in Hanau, zog 1996 nach St. Pauli. Sie wurde auf der Henri-Nannen-Schule zur Journalistin ausgebildet, schreibt seit 2008 Kriminalromane und gehört zum Präsidium des neu gegründeten PEN Berlin. Für ihre Chastity-Riley-Reihe wurde sie mit dem Radio-Bremen-Krimipreis, dem Crime Cologne Award, dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet. "Bomber" ist ihr zweiter ARD Radio Tatort für den NDR.

Komposition: Sicker Man
Produktion: NDR 2024

Mitwirkende:
Nina Kronjäger - Gina Scarafilo
David Vormweg - Philipp von Treuenfels
Hanna Plaß - Jules Dombrowski
Bjarne Mädel - Kollege von der Wache
Hannelore Hoger
u. a.


23:30 MDR KULTUR Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

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Dienstag, 20. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert d-Moll, KV 466
(András Schiff, Klavier; Berliner Philharmoniker)
* Johannes Brahms: "Nänie", op. 82
(Rundfunkchor Berlin; Berliner Philharmoniker: Christian Thielemann)
* Franz Schubert: Sinfonie h-Moll, D 759 - "Die Unvollendete"
(Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Kent Nagano)
* Johan Helmich Roman: "Herren känner de fromas dagar"
(Berit Norbakken Solset, Sopran; RIAS Kammerchor; Akademie für Alte Musik Berlin Olof Boman)
* Friedrich Gernsheim: Violoncellokonzert e-Moll, op. 78
(Alban Gerhardt, Violoncello; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Hannu Lintu)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 12 g-Moll
(I Musici)
* Robert Fuchs: Sonate Nr. 1 d-Moll
(Martin Ostertag, Violoncello; Oliver Triendl, Klavier)
* Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville: "Dominus regnavi"
(Sophie Daneman, Maryseult Wieczorek, Sopran; Paul Agnew, Countertenor; François Piolino, Tenor; Maarten Koningsberger, Bariton; François Bazola, Bass; Les Arts Florissants: William Christie)
* Fanny Hensel: Sonate g-Moll
(Kyra Steckeweh, Klavier)
*Alphons Diepenbrock: "Elektra"
(Bamberger Symphoniker: Antony Hermus)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Granville Bantock: "Old English Suite"
(Czechoslovak State Philharmonic: Adrian Leaper)
* Franz Schubert: Variationen über das Lied "Trockne Blumen", D 802
(Aldo Baerten, Flöte; Martin Helmchen, Klavier)
* Antonio Salieri: "Les Danaïdes", Ballettmusik
(Mannheimer Mozartorchester: Thomas Fey)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Carl Philipp Emanuel Bach: Violoncellokonzert A-Dur, Wq 172
(Andreas Brantelid, Violoncello; Concerto Copenhagen: Lars Ulrik Mortensen);
* Nikolaj Rimskij-Korsakow: Quintett B-Dur
(Mitglieder des Ensemble Capricorn); Joseph Wilde: "Wiener Lieblingswalzer" (Ensemble Wien);
* Max Bruch: "Schottische Fantasie", op. 46
(Antje Weithaas, Violine; NDR Radiophilharmonie: Hermann Bäumer);
* Lorenzo Gaetano Zavateri: Concerto, op. 1, Nr. 12 - "Tempesta di mare"
(Freiburger Barockorchester, Violine und Leitung: Gottfried von der Goltz);
* Isaac Albéniz: Klavierkonzert a-Moll, op. 78
(Jean-François Heisser, Klavier; Orchestre de Chambre de Lausanne: Jesús López Cobos)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 6 von 9) (35 Min.)
von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 L'Adultera - Die Ehebrecherin (Folge 17 von 25) (30 Min.)
von Theodor Fontane

"L'Adultera" ist der erste in der Reihe der Gesellschaftsromane Theodor Fontanes und leitet somit sein Spätwerk ein. Erzählt wird die Geschichte der jungen, schönen Melanie van der Straaten, einer Schweizerin, die mit etwa siebzehn Jahren den um 25 Jahre älteren Berliner Geschäftsmann Ezechiel van der Straaten geheiratet hat. Die Situation könnte idyllisch sein, doch Melanie leidet unter zwei Eigenschaften ihres Mannes: Erstens kann er als typischer Berliner nicht mit Bemerkungen zurückhalten, die Melanie insbesondere in Gesellschaft als peinlich und ungezogen empfindet, zum anderen quält er sie, obwohl dazu zunächst keinerlei Anlass besteht, häufig mit seiner Eifersucht bzw. der Vorhersage, sie werde ihm, weil dies so in seiner Familie liege, eines Tages bestimmt untreu werden. Dieses Motiv wird gleich zu Beginn der Erzählung eingeführt. Ezechiel hat sich eine Kopie eines Gemäldes von Jacopo-Tintoretto mit dem Titel "L'Adultera" ("Die Ehebrecherin") anfertigen lassen, die nun geliefert wird … Über die Wirkung seines Romans schrieb Fontane: "Meine L'Adultera-Geschichte hat mir viel Anerkennung, aber auch viel Ärger und Angriffe eingetragen. Seitens der Lobredner hieß es:,Da haben wir wieder einen Berliner Roman', aber die Philister und Tugendwächter beschuldigten mich, neben andrem, der Indiskretion." Theodor Fontane, geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, erlernte früh den Apothekerberuf, den er aber bereits 1849 wieder aufgab, um als Journalist und freier Schriftsteller zu arbeiten. Neben der umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane - darunter "Effie Briest" - sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Produktion: SDR 1977

Mitwirkende:
Armas Sten Fühler


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 6 von 9) (35 Min.)
von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (120 Min.)

Lili Boulanger: "Faust et Hélène" (1913)
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-moll (1905)
Irma Pavare, Mezzosopran
Baluan Berkenov, Tenor
Werner van Mechelen, Bassbariton
Staatskapelle Halle, Leitung: Fabrice Bollon
Aufnahme vom 17.10.2022, Halle, Georg-Friedrich-Händel-Halle


22:00 MDR KULTUR Werkstatt Mitteldeutschland (60 Min.)

Gespräche, Atelier-Besuche, Diskussions-Runden und Reportagen aus Mitteldeutschland.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Mittwoch, 21. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Johan Wagenaar: "Der Widerspenspenstigen Zähmung", Ouvertüre
(Nordwestdeutsche Philharmonie: Antony Hermus)
* Johann Christian Schiefferdecker: Concert Nr. 13 c-Moll
(Elbipolis Barockorchester Hamburg)
* Johannes Brahms: Tragische Ouvertüre d-Moll, op. 81
(WDR Sinfonieorchester Köln: Jukka-Pekka Saraste)
* Felix Mendelssohn Bartholdy: Sechs Lieder ohne Worte, op. 62
(Michael Endres, Klavier)
* Thomas Selle: "Lobet den Herren in seinem Heiligtum"
(Weser Renaissance Bremen: Manfred Cordes)
* Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur
(Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester: Günter Wand)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Ottorino Respighi: Concerto a cinque
(Neil Black, Oboe; Graham Ashton, Trompete; Ingolf Turban, Violine; Stephen Williams, Kontrabass; Ian Watson, Klavier; English Chamber Orchestra: Marcello Viotti)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate B-Dur, KV 281
(Fazil Say, Klavier)
* Baldassare Galuppi: "Nisi Dominus"
(Roberta Invernizzi, Lucia Cirillo, Sopran; Sara Mingardo, Alt; Körnerscher Sing-Verein Dresden; Dresdner Instrumental-Concert: Peter Kopp)
* Ludwig van Beethoven: Sonate A-Dur, op. 69
(Friedrich Kleinhapl, Violoncello; Andreas Woyke, Klavier)
* Carl Philipp Emanuel Bach: Flötenkonzert a-Moll, Wq 166
(Aurèle Nicolet, Flöte; Niederländisches Kammerorchester Amsterdam: David Zinman)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Georg Friedrich Händel: Concerto grosso g-Moll op. 6, Nr. 6
(The English Concert: Trevor Pinnock)
* Joseph Haydn: Streichquartett F-Dur, op. 50, Nr. 5
(Angeles String Quartet)
* Clara Schumann: Klavierkonzert a-Moll, op. 7
(Elisabeth Leonskaja, Klavier; Gewandhausorchester Leipzig: Herbert Blomstedt)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Richard Rodgers: "South Pacific", Ouvertüre
(Hollywood Bowl Orchestra: John Mauceri)
* Ludwig van Beethoven: Klavierquintett Es-Dur, op. 16
(Les Vents Français);
* Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-Dur, KV 133
(Sinfonietta des Dänischen Rundfunks: Adam Fischer)
* Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert d-Moll
(Shlomo Mintz, Violine; Flanders Symphony Orchestra: Jan Latham-Koenig)
* Angelo Ragazzi: Sonata g-Moll, op. 1, Nr. 6
(Andrés Gabetta, Violine; Cappella Gabetta)
* Ferdinand Hérold: Klavierkonzert Nr. 3 A-Dur
(Angéline Pondepeyre; WDR Rundfunkorchester Köln: Conrad van Alphen)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 7 von 9) (35 Min.)
von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 L'Adultera - Die Ehebrecherin (Folge 18 von 25) (30 Min.)
von Theodor Fontane

"L'Adultera" ist der erste in der Reihe der Gesellschaftsromane Theodor Fontanes und leitet somit sein Spätwerk ein. Erzählt wird die Geschichte der jungen, schönen Melanie van der Straaten, einer Schweizerin, die mit etwa siebzehn Jahren den um 25 Jahre älteren Berliner Geschäftsmann Ezechiel van der Straaten geheiratet hat. Die Situation könnte idyllisch sein, doch Melanie leidet unter zwei Eigenschaften ihres Mannes: Erstens kann er als typischer Berliner nicht mit Bemerkungen zurückhalten, die Melanie insbesondere in Gesellschaft als peinlich und ungezogen empfindet, zum anderen quält er sie, obwohl dazu zunächst keinerlei Anlass besteht, häufig mit seiner Eifersucht bzw. der Vorhersage, sie werde ihm, weil dies so in seiner Familie liege, eines Tages bestimmt untreu werden. Dieses Motiv wird gleich zu Beginn der Erzählung eingeführt. Ezechiel hat sich eine Kopie eines Gemäldes von Jacopo-Tintoretto mit dem Titel "L'Adultera" ("Die Ehebrecherin") anfertigen lassen, die nun geliefert wird … Über die Wirkung seines Romans schrieb Fontane: "Meine L'Adultera-Geschichte hat mir viel Anerkennung, aber auch viel Ärger und Angriffe eingetragen. Seitens der Lobredner hieß es:,Da haben wir wieder einen Berliner Roman', aber die Philister und Tugendwächter beschuldigten mich, neben andrem, der Indiskretion." Theodor Fontane, geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, erlernte früh den Apothekerberuf, den er aber bereits 1849 wieder aufgab, um als Journalist und freier Schriftsteller zu arbeiten. Neben der umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane - darunter "Effie Briest" - sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Produktion: SDR 1977

Mitwirkende:
Armas Sten Fühler


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 7 von 9) (35 Min.)
von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Songs und Chansons (60 Min.)

Deutsche und internationale Größen der Singer-Songwriter-Szene.


21:00 MDR KULTUR Folk und Welt (60 Min.)

Neuvorstellungen, spannende Alben und aktuelle Strömungen der Folk- und Weltmusik.


22:00 MDR KULTUR Spezial Musik (60 Min.)

Die Musikredakteure von MDR KULTUR stellen Montags zwischen 18:05 und 19:00 Uhr Neuerscheinungen aus dem aktuellen Musikmarkt vor. Die Auswahl reicht von Jazz, Pop, Weltmusik, Chanson, Folk bis Elektronik. Wdh. Mittwoch 22 Uhr.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Donnerstag, 22. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Robert Schumann: "Die Braut von Messina", Ouvertüre
(NDR Sinfonieorchester: Christoph Eschenbach)
* Franz Benda: Flötenkonzert e-Moll
(Laurence Dean, Flöte; Hannoversche Hofkapelle)
* Orazio Benevoli: "In diluvio aquarum multarum"
(NDR Chor: Philipp Ahmann)
* Witold Lutoslawski: Mala Suita
(NDR Sinfonieorchester: Krzysztof Urbanski)
* Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 4 d-Moll
(NDR Elbphilharmonie Orchester: Thomas Hengelbrock)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Ludwig van Beethoven: "Egmont-Ouvertüre", op. 84
(Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Seiji Ozawa)
* Ralph Vaughan Williams: Romance
(Tommy Reilly, Mundharmonika; Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner)
* Johann Adolf Hasse: Miserere d-Moll
(Simona Houda-Saturová, Christina Elbe, Sopran; Britta Schwarz, Marlen Herzog, Alt; Dresdner Kammerchor und Barockorchester: Hans-Christoph Rademann)
* Ludwig van Beethoven: Sonate D-Dur, op. 28 - "Pastorale"
(Stephen Kovacevich, Klavier)
* Richard Strauss: "Alpensinfonie", op. 64
(SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: François-Xavier Roth)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Anton Zimmermann: Sinfonie e-Moll
(L'arte del mondo: Werner Ehrhardt)
* Fanny Hensel: Klaviertrio d-Moll, op. 11
(Trio Vivente)
* Georg Friedrich Händel: Oboenkonzert - "Verdi Prati"
(Albrecht Mayer, Oboe d'amore; Sinfonia Varsovia)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Heinrich Hofmann: Oktett F-Dur, op. 80
(Berolina Ensemble)
* Franz Schubert: Sonate a-Moll, D 821 - "Arpeggione-Sonate"
(Jean-Guihen Queyras, Violoncello; Alexandre Tharaud, Klavier)
* Georg Philipp Telemann: Divertimento B-Dur
(Musica Antiqua Köln: Reinhard Goebel)
* Antonín Dvorák: "Der Bauer ein Schelm", Ouvertüre
(Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Pietari Inkinen)
* Friedrich Smetana: Sonate e-Moll
(Martha Argerich, Lilya Zilberstein, Anton Gerzenberg, Daniel Gerzenberg, Klavier)
* Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett e-Moll, op. 44, Nr. 2
(Mandelring Quartett)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 8 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski
(Erstsendung)

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 L'Adultera - Die Ehebrecherin (19/25) (30 Min.)
Von Theodor Fontane

"L'Adultera" ist der erste in der Reihe der Gesellschaftsromane Theodor Fontanes und leitet somit sein Spätwerk ein. Erzählt wird die Geschichte der jungen, schönen Melanie van der Straaten, einer Schweizerin, die mit etwa siebzehn Jahren den um 25 Jahre älteren Berliner Geschäftsmann Ezechiel van der Straaten geheiratet hat. Die Situation könnte idyllisch sein, doch Melanie leidet unter zwei Eigenschaften ihres Mannes: Erstens kann er als typischer Berliner nicht mit Bemerkungen zurückhalten, die Melanie insbesondere in Gesellschaft als peinlich und ungezogen empfindet, zum anderen quält er sie, obwohl dazu zunächst keinerlei Anlass besteht, häufig mit seiner Eifersucht bzw. der Vorhersage, sie werde ihm, weil dies so in seiner Familie liege, eines Tages bestimmt untreu werden. Dieses Motiv wird gleich zu Beginn der Erzählung eingeführt. Ezechiel hat sich eine Kopie eines Gemäldes von Jacopo-Tintoretto mit dem Titel "L'Adultera" ("Die Ehebrecherin") anfertigen lassen, die nun geliefert wird … Über die Wirkung seines Romans schrieb Fontane: "Meine L'Adultera-Geschichte hat mir viel Anerkennung, aber auch viel Ärger und Angriffe eingetragen. Seitens der Lobredner hieß es:,Da haben wir wieder einen Berliner Roman', aber die Philister und Tugendwächter beschuldigten mich, neben andrem, der Indiskretion." Theodor Fontane, geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, erlernte früh den Apothekerberuf, den er aber bereits 1849 wieder aufgab, um als Journalist und freier Schriftsteller zu arbeiten. Neben der umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane - darunter "Effie Briest" - sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin. (12 Min.)

Produktion: SDR 1977

Mitwirkende:
Armas Sten Fühler


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (8/9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus. (26 Min.)

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Musik Modern (60 Min.)

Klassiker der Moderne bis zu Werken der Gegenwart. Konzerte der neuen Musik in der Region, sowie Festivals, Uraufführungen und CD Neuerscheinungen.


21:00 MDR KULTUR Jazz (60 Min.)

Musiker und Produktionen die neue musikalische Maßstäbe setzen. Jazz in allen Facetten, in der Verbindung mit anderen Genres und Musikrichtungen sowie aus Grenzbereichen von ethnischen Traditionen, Neuer Musik oder avancierter Pop-Rockmusik.


22:00 MDR KULTUR Café (60 Min.)

Gespräche in entspannter Atmosphäre mit prominenten Gästen, die persönliche Einblicke in ihr Leben geben und über aktuelle Projekte berichten.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Freitag, 23. Februar 2024


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr - Nachrichten
* 00:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Joseph Haydn: Klavierkonzert D-Dur, Hob. XVIII/11
(Rudolf Buchbinder, Klavier; Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks: Radoslaw Szulc)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade Es-Dur, KV 375
(Heinrich Braun, Kontrabass; Bläser des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks: Colin Davis)
* Felix Mendelssohn Bartholdy: "Sechs Lieder im Freien zu singen", op. 41
(Chor des Bayerischen Rundfunks: Rupert Huber)
* Julius Reubke: Sonate b-Moll
(Martin Rasch, Klavier)
* Anton Wranitzky: Konzert C-Dur
(Malgorzata Kowalska-Stefaniak, Norbert Merkl, Viola; Münchner Rundfunkorchester: Christoph Poppen)

* 02:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Jules Massenet: "Cendrillon", Ballettsuite
(Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner)
* Henriette Renie: Trio
(Xavier de Maistre, Harfe; Ingolf Turban, Violine; Wen-Sinn Yang, Violoncello)
* Ralph Vaughan Williams: "Songs of Travel"
(Bryn Terfel, Bariton; Malcolm Martineau, Klavier)
* Johann Nepomuk Hummel: Klaviertrio Es-Dur, op. 96
(Trio Parnassus)
* Christoph Willibald Gluck: "Alessandro", Ballettsuite
(Musica Antiqua Köln: Reinhard Goebel)

* 04:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Anton Webern: "Im Sommerwind"
(Concertgebouw-Orchester Amsterdam: Mariss Jansons)
* Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur, op. 33, Nr. 5
(Quatuor mosaïques)
* Julius Röntgen Vater: Violoncellokonzert Nr. 2 g-Moll
(Gregor Horsch, Violoncello; Netherlands Philharmonic Orchestra: David Porcelijn)

* 05:00 Uhr - Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr - Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Franz Schubert: Sinfonie Nr. 5 B-Dur, Allegro
(Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Marcello Viotti)
* Henry Purcell: "Abdelazer", Schauspielmusik
(The Parley of Instruments: Roy Goodman)
* Frédéric Chopin: Zwei Walzer, op. 69
(Alice Sara Ott, Klavier)
* Gustav Holst: "St. Paul's Suite", op. 29, Nr. 2
(Guildhall String Ensemble)
* Muzio Clementi: Nonett Es-Dur, Allegro con spirito
(Persius Ensemble)
* Henry Charles Litolff: Concerto symphonique b-Moll, Allegro impetuoso, op. 22
(Peter Donohoe, Klavier; Bournemouth Symphony Orchestra: Andrew Litton)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 9 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 L'Adultera - Die Ehebrecherin (Folge 20 von 25) (30 Min.)
Von Theodor Fontane

"L'Adultera" ist der erste in der Reihe der Gesellschaftsromane Theodor Fontanes und leitet somit sein Spätwerk ein. Erzählt wird die Geschichte der jungen, schönen Melanie van der Straaten, einer Schweizerin, die mit etwa siebzehn Jahren den um 25 Jahre älteren Berliner Geschäftsmann Ezechiel van der Straaten geheiratet hat. Die Situation könnte idyllisch sein, doch Melanie leidet unter zwei Eigenschaften ihres Mannes: Erstens kann er als typischer Berliner nicht mit Bemerkungen zurückhalten, die Melanie insbesondere in Gesellschaft als peinlich und ungezogen empfindet, zum anderen quält er sie, obwohl dazu zunächst keinerlei Anlass besteht, häufig mit seiner Eifersucht bzw. der Vorhersage, sie werde ihm, weil dies so in seiner Familie liege, eines Tages bestimmt untreu werden. Dieses Motiv wird gleich zu Beginn der Erzählung eingeführt. Ezechiel hat sich eine Kopie eines Gemäldes von Jacopo-Tintoretto mit dem Titel "L'Adultera" ("Die Ehebrecherin") anfertigen lassen, die nun geliefert wird … Über die Wirkung seines Romans schrieb Fontane: "Meine L'Adultera-Geschichte hat mir viel Anerkennung, aber auch viel Ärger und Angriffe eingetragen. Seitens der Lobredner hieß es:,Da haben wir wieder einen Berliner Roman', aber die Philister und Tugendwächter beschuldigten mich, neben andrem, der Indiskretion." Theodor Fontane, geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, erlernte früh den Apothekerberuf, den er aber bereits 1849 wieder aufgab, um als Journalist und freier Schriftsteller zu arbeiten. Neben der umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane - darunter "Effie Briest" - sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Produktion: SDR 1977

Mitwirkende:
Armas Sten Fühler


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben sowie um 15:45 Uhr Shabbat Shalom Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Jena-Paradies - Die letzte Reise des Matthias Domaschk (Folge 9 von 9) (35 Min.)
Von Peter Wensierski

Freitag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt, Matthias und drei weitere Jenaer festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung im Osten Deutschlands und setzte seine Arbeit von 1986 bis 1993 beim ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" fort, anschließend 25 Jahre als Redakteur im Deutschlandressort des SPIEGEL. Mit dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" eröffnete er 2006 die Debatte über Missbräuche in der Heimerziehung und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz. Sein 2014 erschienenes Buch "Die verbotene Reise" über eine ungewöhnliche Flucht aus der DDR wurde ein Bestseller. 2017 erschien "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte", 2018 "Berlin - Stadt der Revolte" und 2019 "Fenster zur Freiheit". Sein Buch "Jena-Paradies" kam im März 2023 heraus.

Produktion: Hierax Medien 2023

Mitwirkende:
Oliver Dupont


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (150 Min.)
GEBURTSTAGSKONZERT FÜR HÄNDEL (*23.02.1685)

* Georg Friedrich Händel: "La bellezza ravveduta nel trionfo del tempo e del disinganno", Oratorium HWV 46a
Bellezza - Lucia Cortese (Sopran)
Piacere - Emmanuelle de Negri (Sopran)
Disinganno - Delphine Galou (Alt)
Tempo - Martin Vanberg (Tenor)
Accademia Bizantina
Cembalo und Leitung: Ottavio Dantone
Aufnahme vom 05.06.2022, Ulrichskirche Halle - Händelfestspiele Halle


22:30 MDR Kultur Deutschszene/Kabarett Spezial (60 Min.)

Alle 14 Tage gehört der Freitag bei MDR KULTUR der deutschsprachigen Musikszene. Liedermacherinnen, Singer&Songwriter, Poeten, Wortakrobaten, die all Ihre Gedanken in deutsche Texte packen. Von Tocotronic bis Reinhard Mey - von Alin Coen bis Nina Hagen. Oder MDR KULTUR widmet an diesem Abend sich der neuen Kabarett-Szene. Da trifft man auf sprachgewaltige Schwergewichte und leichtfüßige Comedy in allen Formen und Genres, die intelligenter Humor hervorbringt und die im Radio funktionieren, vom politischen und Musikkabarett bis hin zum Stand-up.


23:30 MDR KULTUR Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
MDR KULTUR – Das Radio - Programminformationen
8. Woche - 17.02. bis 23.02.2024
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
Hauptredaktion Kultur
Gerberstraße 2, 06140 Halle/Saale
Telefon: 0341/300-0
E-mail: kommunikation@mdr.de
Internet: www.mdr.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 9. Februar 2024

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