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WDR - WDR3/1157: Woche vom 24.02. bis 01.03.2020


Rundfunkprogramm WDR3 – 9. Woche vom 24.02. bis 01.03.2020


Montag, 24. Februar 2020


00:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


00:05 Das ARD Nachtkonzert (355 Min.)

Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell

Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie D-Dur, KV 504 "Prager Sinfonie"
Staatskapelle Dresden
Leitung: Bernard Haitink

August Klughardt:
Klaviertrio B-Dur, op. 47
TrioSono

Johannes Brahms:
Deutsche Volkslieder
MDR Rundfunkchor
Leitung: Wolf-Dieter Hauschild

Thomas Schmidt-Kowalski:
Violakonzert fis-Moll, op. 111
Emilian Dascal
Erzgebirgische Philharmonie Aue
Leitung: Naoshi Takahashi

Dmitrij Schostakowitsch:
Das goldene Zeitalter, op. 22a, Ballettsuite
MDR Sinfonieorchester
Leitung: Dmitrij Kitajenko

ab 02:03:

Frédéric Chopin:
Sonate h-Moll, op. 58
Emil Gilels, Klavier

Édouard Lalo:
Violinkonzert F-Dur, op. 20
Jean-Jacques Kantorow
Granada City Orchestra
Leitung: Kees Bakels

Joseph Haydn:
Streichquartett f-Moll, op. 20,5 "Sonnenquartett Nr. 5"
Angeles String Quartet

Joseph Martin Kraus:
Symphonie funèbre
Drottningholm Baroque Ensemble
Leitung: Stefan Parkman

Franz Schubert:
Introduktion und Variationen über "Trockne Blumen", D 802
András Adorján, Flöte
Alfons Kontarsky, Klavier

ab 04:03:

Ludwig van Beethoven:
Streichquartett D-Dur, op. 18,3
Belcea Quartet

Wolfgang Amadeus Mozart:
Konzert Es-Dur, KV 365
Marie-Pierre Langlamet und Naoko Yoshino, Harfe
Kammerakademie Potsdam
Leitung: Alondra de la Parra

ab 05:03:

Georg Friedrich Händel:
Concerto grosso D-Dur, op. 3,6
Kammerorchester Basel
Leitung: Julia Schröder

Louis Spohr:
Finale aus der Sinfonie Nr. 1 Es-Dur, op. 20
NDR Radiophilharmonie
Leitung: Howard Griffiths

Ludwig van Beethoven:
Klaviertrio Es-Dur
Trio Wanderer

Alexander Borodin:
Eine Steppenskizze aus Mittelasien
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks,
Leitung: Esa-Pekka Salonen

Johann Christian Hertel:
Sinfonia Nr. 3 D-Dur
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn,
Trompete und Leitung: Wolfgang Bauer

Louis Théodore Gouvy:
Allegro aus der Sinfonietta D-Dur, op. 80
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Leitung: Jacques Mercier


06:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


06:05 WDR 3 Mosaik (175 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur
Kultur / Magazin / Sinfonische Musik

Darin:
zur halben Stunde Kurz- und Kulturnachrichten
zur vollen Stunde WDR aktuell
07:50 Kirche in WDR 3
Choral
Pfarrerin Julia-Rebecca Riedel, Köln


09:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


09:05 WDR 3 Klassik Forum (175 Min.)
Mit: Wolfgang Sandberger

Domenico Scarlatti:
Sonate A-Dur
Murray Perahia, Klavier

Georg Friedrich Händel:
Arie des Bertarido "Dove sei, amato bene?", aus "Rodelinda, Regina de' Langobardi",
Dramma per musica
Franco Fagioli, Countertenor
Il pomo d'oro
Leitung: Zefira Valova

Darius Milhaud:
Le carneval d'Aix, op. 83b
Michael Korstick, Klavier
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Leitung: Alun Francis

George Gershwin:
Variations on "I Got Rhythm"
Benyamin Nuss, Klavier
WDR Funkhausorchester
Leitung: Conrad van Alphen

Sebastian Manz / Sebastian Studnitzky:
Melancolenny
Sebastian Manz, Klarinette
Sebastian Studnitzky, Klavier

Francis Poulenc:
Mélancolie
Alexandre Tharaud, Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Sinfonie A-Dur, op. 90
Irish Chamber Orchestra
Leitung: Jörg Widmann

Giovanni Battista Pergolesi:
Arie der Aristea, aus "L'Olimpiade", Dramma per musica
Simone Kermes, Sopran
Le Musiche Nove
Leitung: Claudio Osele

Hector Berlioz:
Le carnaval romain, op. 9, Konzertouvertüre
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Jukka-Pekka Saraste

Mehmet Cemal Yesilçay:
La follia
Pera Ensemble
l'arte del mondo
Leitung: Mehmet Cemal Yesilçay

Carl Nielsen:
Quintett, op. 43
Magali Mosnier, Flöte
Rámon Ortega-Quero, Oboe
Sebastian Manz, Klarinette
David Fernández Alonso, Horn
Marc Trénel, Fagott

Niels Wilhelm Gade:
In the Highlands, op. 7, Konzertouvertüre
Dänisches Nationales Radio-Sinfonieorchester,
Leitung: Christopher Hogwood

Robert Schumann:
Faschingsschwank aus Wien, op. 26, Fantasiebilder
Eric Le Sage, Klavier


12:00 WDR 3 Der Tag um zwölf (10 Min.)
Nachrichten


12:10 WDR 3 Kultur am Mittag (50 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur


13:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


13:04 WDR 3 Lunchkonzert (101 Min.)


14:45 WDR 3 Lesezeichen (15 Min.)
Alma Karlin: Einsame Weltreise


15:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


15:04 WDR 3 Tonart (161 Min.)

Darin: zur vollen Stunde WDR aktuell


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
24. Februar 1985 – Die ARD startet den Fernseh-Mehrteiler "Das Boot"

Millionen Menschen sahen und hörten den Film und die dreiteilige Serie "Das Boot": bedrohliche Echolot-Signale, ratternde Dieselmotoren, die große Ruhe unter Wasser, das Knarren des Schiffskörpers, Explosionen von Bomben, krachende Wassereinbrüche. Wolfgang Petersens Verfilmung von Lothar Günther Buchheims Roman über das U-Boot U 96 und seine Besatzung im Kriegs-Jahr 1941 wurde ein internationaler Erfolg.

Das Publikum erlebte die klaustrophobische Enge des U-Boot-Modells und der gigantischen Wassertanks, in denen gedreht wurde, fast körperlich mit. Bei den Schauspielern hinterließ das Verletzungen und psychische Wirkung. 1981 erschien die Kinofassung "Das Boot", vier Jahre später der TV-Dreiteiler, dann auch ein "Director's Cut". Die "Boot"-Besatzung liest sich heute wie ein "Who is Who" des Deutschen Films der 80er: Jürgen Prochnow, Klaus Wennemann, Herbert Grönemeyer, Martin Semmelrogge, Ralph Richter, Uwe Ochsenknecht, Claude-Oliver Rudolph, Heinz Hoenig, Günter Lamprecht, Otto Sander. Auch der kongeniale Soundtrack von Klaus Doldinger wurde ein Hit. Die Produktion war technisch aufwendig und mit 32 Millionen Mark sehr teuer. Doch sie hat Film- und Fernsehgeschichte geschrieben, wurde für sechs Oscars, einen Golden Globe und einen BAFTA nominiert.


18:00 WDR 3 Der Tag um sechs (10 Min.)
Nachrichten


18:10 WDR 3 Resonanzen (50 Min.)
Aktuelles aus der Kultur
Kultur / Magazin / Sinfonische Musik


19:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


19:04 WDR 3 Hörspiel (56 Min.)
Sowieso der Apparat erwürgt dem Zeit – Katastrophale Gespräche mit der Amme

Komposition: Mouse on Mars
Amme / Echo: Jürgen Thormann
Ferner wirken mit: Barbara Bongartz, Birgit Kempker, Urs Allemann und Andreas Dorau
Regie: Thomas Wolfertz Anschließend:

WDR 3 Foyer
Katastrophale Gespräche mit der künstlichen Intelligenz


20:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


20:04 WDR 3 Konzert (116 Min.)
Karnevalskonzert aus Bonn

Johann Strauß:
Ouvertüre zur Operette "Die Fledermaus"

Malcolm Arnold / Ludwig van Beethoven:
Ouvertüre "Leonore" IV

Ludwig van Beethoven:
Die Wut über den verlorenen Groschen, in der Bearbeitung von Erwin Schulhoff

Robert Stolz:
UNO-Marsch / Im Prater blüh'n wieder die Bäume

Friedrich Schröder:
Man müsste Klavier spielen können

Johann Strauß / Frank Lippe:
Radetzky-Swing

Reinhard Summerer:
Die Rhein-Donau-Welle

Johann Strauß / Franz Lehár:
Operettenpotpourri zwischen Bonn und Wien

Jupp Schmitz / Willi Ostermann:
Rheinische Lieder
Anna Princeva, Sopran
Mirko Roschkowski, Tenor
Luisa Imorde, Klavier
Beethoven Orchester Bonn
Leitung: Dirk Kaftan
Moderation: Nadja Kayali und Dirk Kaftan
Aufnahme aus dem Theater Bonn

Das Bonner Karnevalskonzert blickt auf die beiden Weltstädte Bonn und Wien, auf Beethovens Heimat im Rheinland und auf seine Zeit im Wiener Exil. Ein großer Karnevalsspaß mit dem Bonner Beethoven Orchester – auf gut Bönnsch: Ludwich Alaaf!

Vieles von dem, was Bonn heute bewegt, gab es auch schon zu Beethovens Zeit: Ärger mit Bauprojekten oder das Thema "Sport und Kultur". Bisher unveröffentlichte, sensationelle Tagebuchaufzeichnungen von Ludwig van Beethoven werfen ein neues Licht auf einige zentrale Fragen der abendländischen Kulturgeschichte. Kann es sein, dass der Ursprung des Wiener Walzers in Wirklichkeit in einem von Beethoven nach Wien mitgenommenen Bonner Karnevalslied zu finden ist? Welcher Rheinwein hat Beethoven zu Höchstleistungen angespornt? Die Wiener Kabarettistin Nadja Maleh und der Bonner Generalmusikdirektor Dirk Kaftan bringen Licht ins Dunkel. Das zu Scherzen aufgelegte Beethoven Orchester läuft zu karnevalistisch-musikalischer Hochform auf.


22:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


22:04 WDR 3 Jazz & World (116 Min.)

*

Dienstag, 25. Februar 2020


00:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


00:05 Das ARD Nachtkonzert (355 Min.)

Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell

Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie D-Dur, KV 133
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Ton Koopman

Johannes Brahms:
Doppelkonzert a-Moll, op. 102
Daishin Kashimoto, Violine
Wolfgang Emanuel Schmidt, Violoncello
Kammerakademie Potsdam
Leitung: Michael Sanderling

Berthold Goldschmidt:
Streichquartett Nr. 3
Mandelring Quartett

Johann Sebastian Bach:
Nach dir, Herr, verlanget mich, BWV 150
Johannette Zomer, Sopran
Britta Schwarz, Alt
Clemens Bieber, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Ernst Senff Chor
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Kent Nagano

Paul Hindemith:
Nobilissima Visione, Suite
Berliner Philharmoniker
Leitung: Herbert Blomstedt

ab 02:03:

Charles Koechlin:
La course de printemps, op. 95
Radio-Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: David Zinman

Johann Gottlieb Graun / Carl Heinrich Graun:
Trio E-Dur
Les Amis de Philippe

Ludwig van Beethoven:
12 deutsche Tänze
L'Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg

Ferruccio Busoni:
Indianische Fantasie, op. 44
Nelson Goerner, Klavier
BBC Philharmonic Manchester,
Leitung: Neeme Järvi

Alexander Glasunow:
Der Wald, op. 19
USSR Symphony Orchestra
Leitung: Jewgenij Swetlanow

ab 04:03:

Gioacchino Rossini:
Streichersonate Nr. 1 G-Dur
Neues Berliner Kammerorchester
Leitung: Michael Erxleben

Alexander von Zemlinsky:
Trio d-Moll, op. 3
Mitglieder der NDR Radiophilharmonie

Antonín Dvorák:
Scherzo capriccioso, op. 66
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern,
Leitung: Karel Mark Chichon

ab 05:03:

Antonio Bertali:
Ciaccona C-Dur
Echo du Danube

Sergej Prokofjew:
Sinfonie Nr. 1 D-Dur, op. 25 "Symphonie classique"
New York Philharmonic
Leitung: Leonard Bernstein

Julius Benedict:
Allegro con spirito aus dem Klavierkonzert c-Moll, op. 45
Tasmanian Symphony Orchestra,
Solist und Leitung: Howard Shelley

Adalbert Gyrowetz:
Allegro aus der Sinfonie F-Dur, op. 6,3
London Mozart Players
Leitung: Matthias Bamert

Carl Philipp Emanuel Bach:
Allegro aus der Sonate A-Dur
Denys Proshchayev, Klavier

Ernst von Dohnányi:
Rondo aus der Orchestersuite, op. 19
Buffalo Philharmonic Orchestra
Leitung: JoAnn Falletta


06:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


06:05 WDR 3 Mosaik (175 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur
Kultur / Magazin / Sinfonische Musik

Darin:
zur halben Stunde Kurz- und Kulturnachrichten
zur vollen Stunde WDR aktuell
07:50 Kirche in WDR 3
Choral
Pfarrerin Julia-Rebecca Riedel, Köln


09:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


09:05 WDR 3 Klassik Forum (175 Min.)
Mit: Wolfgang Sandberger
Sinfonische Musik / Kammermusik

Alexander Rosenblatt:
Neapolitanischer Tanz, aus der Suite-Fantasie über Themen aus "Schwanensee"
Nikolai Tokarev, Klavier

Peter Tschaikowsky:
Pezzo capriccioso h-Moll, op. 62
Johannes Moser, Violoncello
Orchestre de la Suisse Romande
Leitung: Andrew Manze

Robert Schumann:
Carnaval, op. 9, Scènes mignonnes sur quatre notes
Sophie Pacini, Klavier

Ludwig van Beethoven:
Variationen über "Là ci darem la mano"
Bläser der Berliner Philharmoniker

Conradin Kreutzer:
Das Mühlrad, op. 72
Christoph Prégardien, Tenor
Olivier Darbellay, Horn
Michael Gees, Klavier

Vincent d'Indy:
La forêt enchantée, op. 8,
Sinfonische Legende nach einer Ballade von Uhland
Iceland Symphony Orchestra
Leitung: Rumon Gamba

Engelbert Humperdinck:
Trio über Themen aus der Oper "Hänsel und Gretel"
Nils Mönkemeyer, Viola
Maximilian Hornung, Violoncello
Nicholas Rimmer, Klavier

Richard Strauss:
Orchestersuite aus dem Ballett "Schlagobers", op. 70
Orchestre de la Suisse Romande,
Leitung: Jonathan Nott

Jean-Philippe Rameau:
Les Cyclopes, aus der Suite D-Dur
Grigorij Sokolow, Klavier

Christoph Willibald Gluck:
Reigen seliger Geister, aus der Oper "Orpheus und Eurydike"
Xavier de Maistre, Harfe
Les Arts Florissants
Leitung: William Christie

Richard Wagner:
Wotans Abschied und Feuerzauber, aus der Oper "Die Walküre"
René Pape, Bass
Staatskapelle Dresden
Leitung: Daniel Barenboim

Robert Schumann:
3 Fantasiestücke, op. 73
Sol Gabetta, Violoncello
Bertrand Chamayou, Klavier


12:00 WDR 3 Der Tag um zwölf (10 Min.)
Nachrichten


12:10 WDR 3 Kultur am Mittag (50 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur


13:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


13:04 WDR 3 Lunchkonzert (101 Min.)


14:45 WDR 3 Lesezeichen (15 Min.)
Alma Karlin: Einsame Weltreise


15:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


15:04 WDR 3 Tonart (161 Min.)

Darin: zur vollen Stunde WDR aktuell


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
25. Februar 50 – Claudius gründet die Colonia Claudia Ara Agrippinensium

"Ich wor ne stolze Römer, kom met Caesar's Legion": So singen die Bläck Fööss in einer ihrer berühmten Hymnen an die Stadt Köln. Die Kölner sind stolz auf die jahrtausendealte Geschichte ihrer Heimat und auf die antiken Wurzeln, die bis heute im Stadtbild erkennbar sind.

Dass die Stadt am Rhein die Metropole werden konnte, die sie heute ist, verdankt sie einer Frau: Agrippina, Ehefrau des römischen Kaisers Claudius, bat ihren Mann im Jahr 50 nach Christus, ihren Heimatort in Germanien zur Militärkolonie zu erheben. Aus einer Siedlung, dem "Oppidum Ubiorum", wurde die "Colonia Claudia Ara Agrippinensium", kurz: CCAA. Diese Aufwertung legte den Grundstein für eine Blütezeit: Die CCAA wurde Hauptstadt der Provinz Germania Inferior und eines der wichtigsten Handelszentren des Reichs. Und auch wenn das römische Imperium die Jahrhunderte nicht überdauert hat: Die Stadt Köln konnte ihren Status als Metropole erhalten.


18:00 WDR 3 Der Tag um sechs (10 Min.)
Nachrichten


18:10 WDR 3 Resonanzen (50 Min.)
Aktuelles aus der Kultur
Kultur / Magazin / Sinfonische Musik


19:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


19:04 WDR 3 Hörspiel (56 Min.)
In die Sterne
Regie: Petra Feldhoff Anschließend:

WDR 3 Foyer
Sprechen über den Verlust des Babys


20:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


20:04 WDR 3 Konzert (116 Min.)
Minimal Dreamhouse

Erik Satie:
Prélude du Premier Acte – La Vocation, aus "Le Fils des Étoiles"

John Cage:
Experiences Nr. 1

Arvo Pärt:
Hymn to a Great City

Philip Glass:
Four Movements

Terry Riley:
In C

Richard David James / Aphex Twin:
April 14

Brian Eno:
In Dark Trees

Radiohead:
Pyramid Song

Raphael Séguinier:
Free to X

Thurston Moore:
Sonic Youth

David Chalmin:
Gameland

Howard Skempton:
Ausschnitte aus "Images"

La Monte Young:
The Tortoise, His Dreams and Journeys
Katia und Marielle Labèque, Klavier
David Chalmin, E-Gitarre und Gesang
Raphael Séguinier, Percussion
Alexandre Maillard, Soundeffekte
Aufnahme aus dem Konzerthaus Dortmund

Traumhaus für Minimalmusic-Fans: das Duo Labèque zeichnet lustvoll die Geschichte einer der erfolgreichsten Musikrichtungen des 20. Jahrhunderts nach.

"In C" von Terry Riley aus dem Jahr 1964 gilt als erstes Werk der sogenannten Minimalmusic, und so steht diese legendäre Komposition im Zentrum des Projektes von Katia und Marielle Labèque. An den Anfang haben sie die Protominimalisten Eric Satie und John Cage gestellt. Und sie gelangen schließlich zu so unterschiedlichen Postminimalisten wie Komponist Howard Skempton und Rockband "Radiohead". In ihrem Dreamhouse-Projekt verfolgen die Schwestern Labèque in großen Bögen die Spuren der Minimalisten: in der klassischen Klaviermusik für ein und zwei Klaviere, in der Rock-Pop-Szene, in der zeitgenössischen und auch experimentellen Musik. Sie runden ihr Projekt mit Klängen des US-amerikanischen Minimalmusic Gurus La Monte Young ab. Er hat in den 60er Jahren das Loft von Yoko Ono in New York in ein Minimal Dreamhouse verwandelt. Das Duo Labèque sieht sein Projekt in der Tradition solcher Konzerthappenings.


22:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


22:04 WDR 3 Jazz & World (116 Min.)

*

Mittwoch, 26. Februar 2020


00:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


00:05 Das ARD Nachtkonzert (355 Min.)

Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell

Arnold Schönberg:
Pelleas und Melisande, op. 5
Gürzenich-Orchester Köln
Leitung: Markus Stenz

Ottorino Respighi:
Sonate e-Moll
Neues Berliner Kammerorchester,
Violine und Leitung: Michael Erxleben

Arrigo Boito:
Schlusschor aus dem Prolog zu "Mefistofele"
WDR Rundfunkchor
WDR Funkhausorchester
Leitung: Helmuth Froschauer

Franz Schubert:
2 Deutsche Tänze, D 841
Michael Endres, Klavier

Hector Berlioz:
Symphonie fantastique, op. 14
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Gary Bertini

ab 02:03:

Charles-Marie Widor:
Sinfonie Nr. 3 e-Moll, op. 69
Christian Schmitt, Orgel
Bamberger Symphoniker
Leitung: Stefan Solyom

Joseph Haydn:
Hornkonzert D-Dur, Hob VIId:3
Alec Frank-Gemmill
Jörn Gäfvert, Cembalo
Schwedisches Kammerorchester Örebro
Leitung: Nicholas McGegan

Johann Sebastian Bach:
Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut, BWV 117
Mechthild Georg, Alt
Adalbert Kraus, Tenor
Andreas Schmidt, Bass
Gächinger Kantorei Stuttgart
Württembergisches Kammerorchester
Leitung: Helmuth Rilling

Richard Strauss:
Symphonia domestica, op. 53
Minnesota Orchestra
Leitung: Edo de Waart

ab 04:03:

Wolfgang Amadeus Mozart:
Vesperae solennes de confessore, KV 339
Sandrine Piau, Sopran
Anna Grevelius, Mezzosopran
Rainer Trost, Tenor
Alexey Tikhomirov, Bass
Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Alexander Liebreich

Georg Philipp Telemann:
Violinkonzert D-Dur
L'Orfeo Barockorchester,
Solistin und Leitung: Elizabeth Wallfisch

Carl Maria von Weber:
Sinfonie Nr. 1 C-Dur
Norwegisches Rundfunk-Orchester
Leitung: Ari Rasilainen

ab 05:03:

Antonio Vivaldi:
Violinkonzert d-Moll
Enrico Onofri
Il Giardino Armonico
Leitung: Giovanni Antonini

Maurice Ravel:
Sonatine fis-Moll
Michael Endres, Klavier

Max Bruch:
Serenade nach schwedischen Melodien
Ostbottnisches Kammerorchester
Leitung: Juha Kangas

Frédéric Chopin:
2 Walzer, op. 69 für Klavier "Abschiedswalzer"
Alice Sara Ott

Georg Friedrich Händel:
Concerto grosso G-Dur, op. 3,3
Gradus ad Parnassum Wien
Leitung: Hiro Kurosaki

Michail Glinka:
Ouvertüre zu "Ruslan und Ludmilla"
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks,
Leitung: Esa-Pekka Salonen


06:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


06:05 WDR 3 Mosaik (175 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur
Kultur / Magazin / Sinfonische Musik

Darin:
zur halben Stunde Kurz- und Kulturnachrichten
zur vollen Stunde WDR aktuell
07:50 Kirche in WDR 3
Choral
Pfarrerin Julia-Rebecca Riedel, Köln


09:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


09:05 WDR 3 Klassik Forum (175 Min.)
Mit: Wolfgang Sandberger

Anton Reicha:
Prélude, aus "34 Études dans le genre fugué", op. 97
Josquin Otal, Klavier

Joseph Haydn:
Ouvertüre zu "Die unverhoffte Begegnung", Hob XXVIII:6, Dramma giocoso
Collegium Musicum Basel
Leitung: Kevin Griffiths

Sergej Prokofjew:
5 mélodies, op. 35a
Isabelle van Keulen, Violine
Ronald Brautigam, Klavier

Astor Piazzolla:
Konzert
Isabelle van Keulen Ensemble

Francis Poulenc:
Sextett
Les Solistes de l'Orchestre de Paris

Anton Reicha:
Scène italienne
Georg Poplutz, Tenor
l'arte del mondo
Leitung: Werner Ehrhardt

Anton Reicha:
Sinfonie Es-Dur, op. 41
Wroclaw Baroque Orchestra
Leitung: Jaroslaw Thiel

Hector Berlioz:
La belle voyageuse, op. 2,4, Irische Legende
Véronique Gens, Sopran
Orchestre de l'Opéra National de Lyon
Leitung: Louis Langrée

Franz Liszt:
Von der Wiege bis zum Grabe, Sinfonische Dichtung Nr. 13
Orchester Wiener Akademie,
Leitung: Martin Haselböck

Giuseppe Tartini:
Sonate g-Moll, op. 1,4
Chouchane Siranossian, Violine
Jos van Immerseel, Cembalo

Johannes Brahms:
Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 73
Berliner Philharmoniker
Leitung: Simon Rattle


12:00 WDR 3 Der Tag um zwölf (10 Min.)
Nachrichten


12:10 WDR 3 Kultur am Mittag (50 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur


13:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


13:04 WDR 3 Lunchkonzert (101 Min.)


14:45 WDR 3 Lesezeichen (15 Min.)
Alma Karlin: Einsame Weltreise


15:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


15:04 WDR 3 Tonart (161 Min.)

Darin: zur vollen Stunde WDR aktuell


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
26. Februar 1770 – Der Geburtstag des böhmischen Komponisten Anton Reicha

Anton Reicha wurde 1770 in Prag geboren. Bereits 1785 zog er mit seinem Onkel nach Bonn. In der kurfürstlichen Bonner Hofkapelle spielte der junge Flötist im selben Orchester wie der gleichaltrige Ludwig van Beethoven und er freundete sich mit ihm an. Reicha zog nach einem Zwischenaufenthalt in Hamburg im Jahr 1802 nach Wien, in die damalige Musikhauptstadt Europas. Hier begegnete er Beethoven wieder, der bereits seit 1792 dort lebte.

Reicha verkehrte im Kreis des Wiener Hochadels und galt als herausragender Virtuose. Er nahm Kompositionsunterricht bei Johann Georg Albrechtsberger und Antonio Salieri. Seine Freundschaft zu Beethoven setzte sich per Brief auch weiter fort, als Reicha sich im Herbst 1808 in Paris niederließ. Dort startete Reicha seine zweite Karriere als Professor am renommierten Pariser Musikkonservatorium. Er unterrichtete Franz Liszt, Hector Berlioz, Charles Gounod, Adolphe Adam und César Franck. Sein bleibendes Renommee in der Musikgeschichte entstand jedoch dadurch, dass Reicha als Pendant zur Gattung "Streichquartett" die Gattung des Bläserquintetts erfand. Insgesamt 24 Werke veröffentlichte er für die Besetzung Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott. Sie sind heute Standardwerke der Kammermusik. Darin begegnen sich die fünf Blasinstrumente gleichberechtigt mit ihrem ganz eigenen Charakter.


18:00 WDR 3 Der Tag um sechs (10 Min.)
Nachrichten


18:10 WDR 3 Resonanzen (50 Min.)
Aktuelles aus der Kultur
Kultur / Magazin / Sinfonische Musik


19:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


19:04 WDR 3 Hörspiel (56 Min.)
Hörweiten (1/2)
Regie: der Autor Anschließend:

WDR 3 Foyer
Eine Kleinstadt auf der Suche nach Kunst


20:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


20:04 WDR 3 Konzert (116 Min.)
WDR 3 Alte Musik in NRW

Giovanni Pierluigi da Palestrina:
Descendi in hortum meum, in der Bearbeitung von Leonor de Lera

Cipriano de Rore:
Io canterei d'amor, in der Bearbeitung von Rodney Prada

Biagio Marini:
Romanesca per violino solo e basso se piace

Tarquinio Merula:
La Bianca, Canzon à 2

Giovanni Felice Sances:
Diminuzioni sopra "Usurpator tiranno", in der Bearbeitung von Leonor de Lera

Cipriano de Rore:
La giustitia immortale, in der Bearbeitung von Josué Meléndez

Marco Uccellini:
Aria decimaquarta sopra "La mia Pedrina"

Cipriano de Rore:
Io son ferito, in der Bearbeitung von Josep María Martí

Lodovico da Viadana:
Canzon francese in risposta

Salamone Rossi:
Sonata in dialogo detta "La Viena"

Philippe Verdelot:
Donna se fera stella, in der Bearbeitung von Javier Núñez

Bartolomé de Selma:
Vestiva i colli

Salamone Rossi:
Sonata quinta sopra un aria francese

Giovanni Pierluigi da Palestrina:
Pulchra es amica mea, in der Bearbeitung von Leonor de Lera

Traditional:
Tarantella del Gargano, in der Bearbeitung von Leonor de Lera

Salamone Rossi:
Symphonia XVII "La Stucharda"
Ensemble L'Estro d'Orfeo
Aufnahme aus der Paterskirche, Kempen

Orfeo bezaubert mit seinem Gesang und seiner Lyra Götter wie Menschen. Die magische Kraft von Orfeos Musik ist Inspiration für das Ensemble L'Estro d'Orfeo und die Geigerin Leonor de Lera.

Das spanische Barockensemble L'Estro d'Orfeo lädt in der Paterskirche in Kempen zu einer Reise durch die Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts ein. Die Renaissance mit ihrem Fokus auf den Gesang geht langsam zu Ende. Die Instrumente sind nicht mehr nur reine Begleitung, sondern rücken in den Mittelpunkt. Und: es darf experimentiert werden! Vieles ist zu Beginn des Barockzeitalters noch neu und offen. Die Musiker haben zum Beispiel zahlreiche Möglichkeiten, wie sie Werke bei ihrer Interpretation verzieren. Diese Kunst der Diminution präsentiert das Ensemble L'Estro d'Orfeo höchst virtuos bei Musik von Renaissancekomponisten wie Giovanni Pierluigi da Palestrina bis hin zu Barockmeistern wie Marco Uccellini.


22:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


22:04 WDR 3 Jazz & World (116 Min.)

*

Donnerstag, 27. Februar 2020


00:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


00:05 Das ARD Nachtkonzert (355 Min.)

Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell

Wolfgang Amadeus Mozart:
Konzert D-Dur, KV 315f
Midori, Violine
NDR Elbphilharmonie Orchester,
Klavier und Leitung: Christoph Eschenbach

Louis Spohr:
Sinfonie Nr. 10 Es-Dur
NDR Radiophilharmonie
Leitung: Howard Griffiths

Georg Friedrich Händel:
Silete venti
Carolyn Sampson, Sopran
NDR Radiophilharmonie
Leitung: Robert King

Carl Philipp Emanuel Bach:
Sinfonie A-Dur
Ensemble Resonanz
Leitung: Riccardo Minasi

Camille Saint-Saëns:
Suite, op. 16
Steven Isserlis, Violoncello
NDR Elbphilharmonie Orchester
Leitung: Christoph Eschenbach

ab 02:03:

Ernst von Dohnányi:
Konzertstück D-Dur, op. 12
David Pia, Violoncello
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Ulf Schirmer

Robert Schumann:
Fantasiestücke, op. 12
Severin von Eckardstein, Klavier

Peter von Winter:
Sinfonie Nr. 2 F-Dur
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Leitung: Johannes Moesus

Sergej Tanejew:
Trio, op. 31
Erich Höbarth, Violine
Predrag Katanic, Viola
Thomas Riebl, Tenorviola

Frank Martin:
Maria-Triptychon
Juliane Banse, Sopran
Muriel Cantoreggi, Violine
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Leitung: Christoph Poppen

ab 04:03:

Ludwig van Beethoven:
14 Variationen Es-Dur, op. 44
Trio Wanderer

Ottorino Respighi:
Feste romane
Philharmonisches Orchester des Theaters Altenburg – Gera
Leitung: Gabriel Feltz

Frédéric Chopin:
Ballade f-Moll, op. 52
Seong-Jin Cho, Klavier

ab 05:03:

Wolfgang Amadeus Mozart:
Allegro aus dem Konzert F-Dur, KV 242
Radu Lupu, Klavier
English Chamber Orchestra,
Klavier und Leitung: Murray Perahia

Johann Adolf Hasse:
Sinfonie D-Dur aus "Alcide al bivio"
moderntimes_1800
Leitung: Julia Moretti

Peter Tschaikowsky:
Pezzo in forma di sonatina, aus der Serenade C-Dur, op. 48
Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Radoslaw Szulc

John Field:
Rondo aus dem Klavierkonzert Nr. 7 c-Moll
Míceál O'Rourke
London Mozart Players,
Leitung: Matthias Bamert

Engelbert Humperdinck:
Schäfertanz, aus der Shakespeare-Suite Nr. 2
Bamberger Symphoniker
Leitung: Karl Anton Rickenbacher

Valentin Rathgeber:
Konzert Es-Dur, op. 6,15
Hannes und Bernhard Läubin, Trompete
English Chamber Orchestra
Leitung: Simon Preston

Joseph Haydn:
Finale aus der Sinfonie Nr. 16 B-Dur
Austro-Hungarian Haydn Orchestra
Leitung: Adam Fischer


06:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


06:05 WDR 3 Mosaik (175 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur
Kultur / Magazin / Sinfonische Musik

Darin:
zur halben Stunde Kurz- und Kulturnachrichten
zur vollen Stunde WDR aktuell
07:50 Kirche in WDR 3
Choral
Pfarrerin Julia-Rebecca Riedel, Köln


09:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


09:05 WDR 3 Klassik Forum (175 Min.)
Mit: Michael Stegemann

Giovanni Paolo Foscarini:
Folia
Pierre Pitzl, Barockgitarre
Private Musicke

Carlo Luigi Pietro Grua der Ältere:
Beatus vir d-Moll, Motette
Norddeutscher Figuralchor
Neue Düsseldorfer Hofmusik,
Leitung: Jörg Straube

Johann Stamitz:
Sinfonie G-Dur
Concerto Köln

Wolfgang Amadeus Mozart:
Se al labbro mio non credi, KV 295, Konzertarie
Christoph Prégardien, Tenor
L'Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg

Wolfgang Amadeus Mozart:
Basta, vincesti – Ah non lasciarmi, no, KV 486a, Konzertarie
Lucia Popp, Sopran
Mozarteumorchester Salzburg
Leitung: Leopold Hager

Henri Reber:
Sinfonie Nr. 4 G-Dur, op. 33
Le Cercle de l'Harmonie
Leitung: Jérémie Rhorer

Ludwig van Beethoven:
Quintett C-Dur, op. 29
Budapester Streichquartett

Carl Czerny:
Nr. 1 – 3 aus "30 Études de mécanisme", op. 849
Nicolas Horvath, Klavier

George Antheil:
Ballet mécanique
Ensemble Modern
Leitung: HK Gruber

Franz Liszt:
Danse macabre
Vladimir Horowitz, Klavier

Franz Waxman:
Danse macabre, aus dem Film "The Bride of Frankenstein"
Queensland Symphony Orchestra
Leitung: Richard Mills

Giacomo Puccini:
Arie der Mimi, aus der Oper "La Bohème"
Mirella Freni, Sopran
Berliner Philharmoniker,
Leitung: Herbert von Karajan


12:00 WDR 3 Der Tag um zwölf (10 Min.)
Nachrichten


12:10 WDR 3 Kultur am Mittag (50 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur


13:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


13:04 WDR 3 Lunchkonzert (101 Min.)


14:45 WDR 3 Lesezeichen (15 Min.)
Alma Karlin: Einsame Weltreise


15:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


15:04 WDR 3 Tonart (161 Min.)

Darin: zur vollen Stunde WDR aktuell


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
27. Februar 1995 – Der Zusammenbruch der britischen Barings Bank

Lange Tradition – keine Kontrolle. Die britische Barings Bank finanzierte im 19. Jahrhundert den Krieg gegen Napoleon, galt als seriöses Geldhaus, eng verbunden mit der Krone – bis ein einzelner Angestellter das Unternehmen in den Ruin trieb. Nick Leeson hatte mit riskanten Termingeschäften einen Verlust von 1,4 Milliarden Dollar gemacht. Vordergründig ein gefeierter Star der Finanzszene, entpuppten sich seine Geschäfte im Februar 1995 als ein Geflecht aus Lügen, Tricksereien und Fehlbuchungen. Allein an einem Tag bescherte er der Bank einen Verlust von 55 Millionen Pfund. Nach dem Zusammenbruch wurde Leeson zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt, aber in Folge einer Krebserkrankung vorzeitig entlassen. Leeson lebt heute in Irland und hält Vorträge – über Risikomanagement und Unternehmensverantwortung.


18:00 WDR 3 Der Tag um sechs (10 Min.)
Nachrichten


18:10 WDR 3 Resonanzen (50 Min.)
Aktuelles aus der Kultur
Kultur / Magazin / Sinfonische Musik


19:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


19:04 WDR 3 Hörspiel (56 Min.)
Hörweiten (2/2)
Regie: der Autor

Anschließend:
WDR 3 Foyer
Eine Kleinstadt auf der Suche nach Kunst


20:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


20:04 WDR 3 Konzert (116 Min.)
Brass Consort Köln – mit Chören aus Erwitte, Lippstadt und Paderborn

Michael Praetorius:
Cantate Domino

Anonymus:
Alta trinita

Claude Debussy:
La fille aux cheveux de lin

Nicolas de Grigny:
Tierce en taille
Tomás

Luis de Victoria:
Duo Seraphim

Johannes Brahms:
O Welt, ich muss dich lassen

Johann Sebastian Bach:
Contrapunctus Nr. 1

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Denn er hat seinen Engeln befohlen

David Sampson:
Fanfare for the Canterbury Cathedral

Georg Friedrich Händel:
Eternal Flame of Source Devine

Raimund Wippermann:
I Himmelen

Henry Purcell:
Sonata für 2 Trompeten

Giovanni Gabrieli:
Buccinate in neomenia tuba

Richard Strauss:
Solemn Entry

Ola Gjeilo:
Ubi Caritas

Anonymus:
Die Bänkelsänger-Lieder

Dietrich Buxtehude:
Toccata F-Dur

Giles Farnaby:
Fancies Toyes and Dreams

César Franck:
Psalm 150
Gudrun Tollwerth-Chudaska, Sopran
Kammerchor des Dekanates Lippstadt-Rüthen
Jugendchor der Dekanatssingschule Erwitte-Geseke
Mädchenkantorei der Paderborner Dommusik
Leitung: Gabriele Sichler-Karle
Herrenstimmen des Domchores Paderborn,
Orgel und Leitung: Ralf Borghoff
Brass Consort Köln
Aufnahme aus der Kirche St. Laurentius, Erwitte

Die fünf Blechbläser des "Brass Consort Köln" gehen auf Konzertreise ins westfälische Erwitte und konzertieren dort mit vier Chören aus der Region.

Fünf Blechbläser des WDR Sinfonieorchesters haben sich 2008 zum "Brass Consort Köln" zusammengetan, um sich über ihre Orchesteraufgaben hinaus der Kammermusik für Blechbläser zu widmen. Ihr Repertoire reicht von der Musik der Renaissance über klassische und romantische Literatur, bis zu Jazz und Moderne. In der Kirche St. Laurentius im westfälischen Erwitte trifft das vielseitige Ensemble in einem Konzert auf vier Chöre aus Erwitte, Lippstadt und Paderborn.


22:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


22:04 WDR 3 Jazz & World (116 Min.)

*

Freitag, 28. Februar 2020


00:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


00:05 Das ARD Nachtkonzert (355 Min.)

Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell

Claude Debussy:
Petite Suite
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Roberto Abbado

Wolfgang Amadeus Mozart:
Klavierkonzert Es-Dur, KV 271
Friedrich Gulda
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Karl Böhm

Felix Mendelssohn Bartholdy:
3 Motetten
Chor des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Peter Dijkstra

Peter Tschaikowsky:
Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 "Pathétique"
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks,
Leitung: Mariss Jansons

ab 02:03:

Ignaz Joseph Pleyel:
Sinfonie C-Dur
Camerata pro Musica
Leitung: Paul Weigold

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Oktett Es-Dur, op. 20
Matthias Wollong und Yamei Yu, Violine
Hartmut Rohde, Viola
Michael Sanderling, Violoncello
Leipziger Streichquartett

Joseph Haydn:
Sinfonie Nr. 7 C-Dur "Le midi"
English Concert
Leitung: Trevor Pinnock

Nino Rota:
Posaunenkonzert
Christian Lindberg
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Leitung: Marcello Viotti

Edvard Grieg:
Lyrische Suite, op. 54
Göteborgs Symfoniker
Leitung: Neeme Järvi

ab 04:03:

Wolfgang Amadeus Mozart:
Klavierkonzert B-Dur, KV 456
Christian Zacharias
SWR Symphonieorchester
Leitung: Neville Marriner

Erich Wolfgang Korngold:
The Sea Hawk, Suite
Cincinnati Pops Orchestra
Leitung: Erich Kunzel

Camille Saint-Saëns:
Suite d-Moll, op. 16
Gabriel Schwabe, Violoncello
Sinfonieorchester Malmö
Leitung: Marc Soustrot

ab 05:03:

Alice Mary Smith:
Allegro aus der Sinfonie a-Moll
London Mozart Players
Leitung: Howard Shelley

Johann Sebastian Bach:
Präludium und Fuge dis-Moll, BWV 877
Dina Ugorskaja, Klavier

Luigi Boccherini:
Allegro moderato aus der Sinfonie Nr. 15 d-Moll, op. 37,3
Le Concert des Nations
Leitung: Jordi Savall

Louis Spohr:
Allegro aus dem Nonett F-Dur, op. 31
Nash Ensemble

Josef Myslivecek:
Klavierkonzert Nr. 1 B-Dur
Clare Hammond
Schwedisches Kammerorchester Örebro,
Leitung: Nicholas McGegan

Franz Schubert:
Scherzo aus der Sinfonie Nr. 6 C-Dur, D 589
Bayerisches Staatsorchester
Leitung: Zubin Mehta


06:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


06:05 WDR 3 Mosaik (175 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur
Kultur / Magazin / Sinfonische Musik

Darin:
zur halben Stunde Kurz- und Kulturnachrichten
zur vollen Stunde WDR aktuell
07:50 Kirche in WDR 3
Choral
Pfarrerin Julia-Rebecca Riedel, Köln


09:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


09:05 WDR 3 Klassik Forum (175 Min.)
Mit: Michael Stegemann
Heute mit dem Musikrätsel

Wolfgang Amadeus Mozart:
Kontretanz Es-Dur, KV 607 "Il trionfo delle donne"
Wiener Mozart-Ensemble
Leitung: Willi Boskovsky

Claudio Monteverdi:
Introduzione al Ballo: Volgendo il ciel / Ballo: Movete al mio bel suon
La Venexiana
Leitung: Claudio Cavina

Franz Schubert:
Duo a-Moll, D 947 für Klavier zu 4 Händen "Lebensstürme"
Jan Vermeulen und Veerle Peeters

Luis-James-Alfred Lefébure-Wély:
Scène pastorale et orage
René Saorgin, Orgel

Franz Liszt:
Orage, aus den "Années de Pèlerinage, Première Année: Suisse"
Louis Lortie, Klavier

Musikrätsel

Fredrik Pacius:
Björneborgarnas Marsch
Akademiska Sangföreningen
Leitung: Henrik Wikström

Jean Sibelius:
Lemminkäinen-Suite, op. 22, 4 Legenden aus dem Kalevala
Los Angeles Philharmonic Orchestra
Leitung: Esa-Pekka Salonen

Dmitrij Schostakowitsch:
Suite über finnische Themen, o. op.
Mari Palo, Sopran
Tuomas Katajala, Tenor
Helsinki Philharmonic Orchestra
Leitung: Vladimir Ashkenazy

Camille Saint-Saëns:
Caprice sur des airs danois et russes, op. 79
William Bennett, Flöte
Nicholas Daniel, Oboe
James Campbell, Klarinette
Julius Drake, Klavier

Michail Glinka:
Sinfonie über 2 russische Themen
Großes Staatliches Sinfonieorchester der UdSSR,
Leitung: Jewgenij Swetlanow

Igor Strawinsky:
Tango
Michel Béroff, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart:
6 Ländler, KV 606
Wiener Mozart-Ensemble
Leitung: Willi Boskovsky


12:00 WDR 3 Der Tag um zwölf (10 Min.)
Nachrichten


12:10 WDR 3 Kultur am Mittag (50 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur


13:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


13:04 WDR 3 Lunchkonzert (101 Min.)


14:45 WDR 3 Lesezeichen (15 Min.)
Alma Karlin: Einsame Weltreise


15:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


15:04 WDR 3 Tonart (161 Min.)

Darin: zur vollen Stunde WDR aktuell


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
28. Februar 1880 – Der Geburtstag des Hippologen Gustav Rau

"Deutscher Bauer auf deutschem Pferd!" Das war der Leitspruch des resoluten Hippologen Gustav Rau. Nach dem Ersten Weltkrieg lag die Pferdezucht am Boden. Die nun motorisierte Reichswehr brauchte weniger Pferdestärke. Doch Gustav Rau war Visionär und konnte weit sehen. Er sagte sich: Wenn die Bauern selbst reiten, dann züchten sie auch wieder.

Also organisierte er die reitenden Bauern, gründete die Ländlichen Reit- und Fahrvereine, und schuf damit ein Rückgrat der deutschen (Turnier-)Reiterei. Nun arbeiteten die Pferde wochentags auf den Feldern am Sonntag gingen sie auf Turniere. Um auch einen leistungsfähigen Olympiakader zu schaffen, gründete Rau bereits 1913 das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei. Es ist Gustav Rau zu verdanken, dass die deutschen Reiter heute zur Weltspitze gehören. Auch sein Traum, ein athletisches modernes Sportpferd zu züchten, hat sich erfüllt.


18:00 WDR 3 Der Tag um sechs (10 Min.)
Nachrichten


18:10 WDR 3 Resonanzen (50 Min.)
Aktuelles aus der Kultur
Kultur / Magazin / Sinfonische Musik


19:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


19:04 WDR 3 Hörspiel (56 Min.)
Die Ohrenzeugin

Wiederholung: WDR 5 Sa um 17.04
Komposition: Jean-Boris Szymczak
Larissa: Katharina Leonore Goebel
Weibliche Stimme: Heike Warmuth
Männliche Stimme: Florian Lukas
Tom: Ole Lagerpusch
Leo: Leonard Scheicher
Max: David Wittmann
Staatsminister: Steffen Groth
Jens: Robert Frank
Ute Lessing: Ursula Werner
Michaela: Susanne Wolff
Regie: die Autorin Aufnahme des BR

One-Night-Stand wird zum Albtraum


20:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


20:04 WDR 3 Konzert (116 Min.)
Mit: Nicolas Tribes

Bent Sørensen:
Sinfonie Nr. 2

Sergej Prokofjew:
Violinkonzert Nr. 2 g-Moll, op. 63

Alexander Skrjabin:
Le Poème de l'Extase, op. 54
Baiba Skride, Violine
Danish National Symphony Orchestra
Leitung: Jukka-Pekka Saraste
Aufnahme aus dem DR Koncerthuset, Kopenhagen

Der ehemalige Chefdirigent des WDR Sinfonieorchesters Jukka-Pekka Saraste steht an der Spitze des Danish National Symphony Orchestra und leitet eine Uraufführung des Dänischen Komponisten Bent Sørensen.

In Bent Sørensens Musik steht Tonales neben Atonalem, Echo-Effekte treffen auf strenge Polyphonie. Für sein Stück "L'isola della Città" bekam der Komponist 2018 einen der weltweit wichtigsten Musikpreise, den Grawemeyer Award. In diesem Konzert aus dem Konzerthaus des Dänischen Rundfunks wird das Stück gespielt, das Sørensen die letzte Jahre beschäftigt hat: seine zweite Sinfonie. Außerdem spielt die lettische Stargeigerin Baiba Skride Sergej Prokofjews zweites Violinkonzert. Es spiegelt Prokofjews Hinwendung zu einer neuen Einfachheit und enthält einen seiner schönsten und elegischsten langsamen Sätze. Monumental und sinnlich endet das Konzert mit Alexander Skrjabins "Le Poème de l'Extase".


22:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


22:04 WDR 3 Jazz & World (116 Min.)

*

Samstag, 29. Februar 2020


00:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


00:05 Das ARD Nachtkonzert (355 Min.)

Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell

Georges Bizet:
L'Arlésienne-Suite Nr. 2, op. 23
SWR Symphonieorchester
Leitung: Andris Poga

Edvard Grieg:
Sonate a-Moll, op. 36
David Geringas, Violoncello
Ian Fountain, Klavier

Gottfried August Homilius:
Kommt, frohe Völker, herzu
Marie-Pierre Roy, Sopran
Knut Schoch, Tenor
Markus Köhler, Bass
Handel's Company Choir
Handel's Company
Leitung: Rainer Johannes Homburg

Carl Maria von Weber:
6 Stücke, op. 10
Duo d'Accord

Robert Schumann:
Romanzen und Balladen, op. 146
Amanda Chominsky, Flöte
Thomas Hauschild, Horn
SWR Vokalensemble
Leitung: Rupert Huber

Charles Koechlin:
Les Bandar-log, op. 176
SWR Symphonieorchester
Leitung: Heinz Holliger

ab 02:03:

Dmitrij Schostakowitsch:
Die Hinrichtung des Stepan Rasin, op. 119
Stanislaw Sulejmanow, Bass
WDR Rundfunkchor
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Michail Jurowski

Alexander Borodin:
Klavierquintett c-Moll
Piers Lane, Klavier
Goldner String Quartet

Jean-Louis Duport:
Violoncellokonzert Nr. 6 d-Moll
Hofkapelle Weimar,
Solist und Leitung: Peter Hörr Tomás

Ludovico da Vittoria:
Officium defunctorum
Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe

ab 04:03:

Carl Philipp Emanuel Bach:
Sinfonie F-Dur
Orchestra of the Age of Enlightenment
Leitung: Rebecca Miller

Camille Saint-Saëns:
Klaviertrio F-Dur, op. 18
Tecchler Trio

Johann Baptist Georg Neruda:
Trompetenkonzert Es-Dur
Alison Balsom
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

ab 05:03:

Johann Sebastian Bach:
Allegro aus dem Klavierkonzert D-Dur, BWV 1054
Schaghajegh Nosrati
Deutsches Kammerorchester Berlin

Johannes Brahms:
Auswahl aus "Ungarische Tänze"
Maxim Vengerov, Violine
Vag Papian, Klavier
Virtuosi

Luigi Gianella:
Allegro aus dem Flötenkonzert Nr. 1 d-Moll
Emmanuel Pahud
Kammerorchester Basel,
Leitung: Giovanni Antonini

Frédéric Chopin:
Walzer Es-Dur, op. 18 "Grande valse brillante"
Lang Lang, Klavier

Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville:
Sonate, op. 3,5
Les Musiciens du Louvre
Leitung: Marc Minkowski

Antony Holborne:
Suite of Elizabethan Dances
Philharmonic Brass

Manuel Maria Ponce:
Allegro moderato e festivo aus "Concierto del sur"
Sharon Isbin, Gitarre
New York Philharmonic
Leitung: José Serebrier


06:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


06:04 WDR 3 Mosaik (176 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur
Kultur / Magazin / Sinfonische Musik

Darin:
zur vollen Stunde WDR aktuell
07:50 Kirche in WDR 3
Choral
Silke Janssen, Essen


09:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


09:04 WDR 3 Klassik Forum (176 Min.)
Mit: Michael Stegemann

Daniel-François-Esprit Auber:
Ouvertüre zur Oper "Die Stumme von Portici"
Detroit Symphony Orchestra
Leitung: Paul Paray

Gioacchino Rossini:
Sonata a quattro Nr. 3 C-Dur
Neues Berliner Kammerorchester
Leitung: Michael Erxleben

Antonio Vivaldi:
Concerto h-Moll für Violine, Streicher und Basso continuo
Alessandro Tampieri, Violine
Accademia Bizantina
Leitung: Ottavio Dantone

Franz Schubert:
Klaviersonate A-Dur, D 959
Arcadi Volodos

Franz Schubert:
6 Deutsche Tänze, D 820, in der Orchesterfassung von Anton Webern
Berliner Philharmoniker
Leitung: Pierre Boulez

Arnold Schönberg:
Die eiserne Brigade
Schönberg-Ensemble
Leitung: Reinbert de Leeuw

Anton Karas:
Der dritte Mann, Film
Anton Karas, Zither

Die 2 Rudis Franui:
Petit requiem pour le troisième homme
Peter Simonischek, Sprecher
Franui

Antonín Dvorák:
Die Hussiten, op. 67, Dramatische Ouvertüre
London Symphony Orchestra
Leitung: István Kertész

Josef Suk:
Meditation über den alt-tschechischen Choral "Sankt Wenzel", op. 35a
Philharmonisches Orchester Prag
Leitung: Jakub Hrusa

Leos Janácek:
Sinfonietta
Tschechische Philharmonie
Leitung: Karel Ancerl

Jaroslav Jezek:
Equatorial Rag
Steffen Schleiermacher, Klavier


12:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


12:04 WDR 3 Kulturfeature (56 Min.)
Frauen, die den Takt angeben – Dirigentinnen
Wiederholung: So um 15.04

Rund 130 Orchester gibt es in Deutschland, doch kaum mehr als eine Handvoll wird von Frauen geleitet Woran liegt es, dass Dirigentinnen immer noch Exoten sind? Hört man ein weibliches Dirigat? Dirigentinnen berichten.

"Dirigentinnen verstören das Orchester mit ihrer sexuellen Energie", sagte der russische Dirigent Vasily Petrenko. Frauen, die es an die Spitze geschafft haben oder auf dem Weg dahin sind, gewähren Einblick in ihr Leben und Arbeiten. Eine von ihnen ist die Dresdnerin Romely Pfund. In den 1990er-Jahren war sie die einzige Frau an der Spitze eines Profiorchesters in Deutschland – und wurde Mentorin des Dirigentinnen-Förderprojektes des Landes NRW. An ihm nimmt die junge israelische Dirigentin Bar Avni teil. Junge Dirigenten und Dirigentinnen brauchen vor allem Erfahrung, wie die Prozesse in einem Orchester ablaufen. Beim Dirigieren geht es hauptsächlich um Kommunikation und die Vermittlung der eigenen Vorstellungen. Die Magie aber entsteht nur zusammen.


13:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


13:04 WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann (116 Min.)


15:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


15:04 WDR 3 Gutenbergs Welt (56 Min.)
Literatur/Lesung


16:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


16:04 WDR 3 Lesung (56 Min.)
Alma Karlin: Einsame Weltreise
Literatur/Lesung


17:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


17:04 WDR 3 Vesper I (41 Min.)
Santa Madre

Javier Busto:
Ave Maria, Motette für gemischten Chor
Kölner Kantorei
Leitung: Volker Hempfling

Francisco de Peñalosa:
Sancta mater, istud agas für 4 Stimmen
Cantica Symphonia

Traditional / Joan Brudieu:
Els set dolors de la mare de Déu für Singstimme und Instrumente
María Luz Álvarez, Sopran
Accentus Austria
Leitung: Thomas Wimmer

Tomás Luis de Victoria:
Litaniae Beatae Mariae à 8 für gemischten Chor
The Sixteen
Alfonso el Sabio:
Santa Maria, Cantiga für Blockflöte und gotische Harfe
Isabelle Quellier, Blockflöte
Elena Polonska, gotische Harfe
La Camerata de Paris

Juan Crisóstomo de Arriaga:
Stabat Mater dolorosa für 3 Singstimmen und Orchester
Robert Getchell und Mikael Stenbaek, Tenor
Hubert Claessens, Bassbariton
Il Fondamento
Leitung: Paul Dombrecht


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
29. Februar – Die Geschichte des Schaltjahrs

Wenn wir am 29. Februar die Augen aufschlagen, können wir uns darauf verlassen, dass es ein Tag in der frostigen Jahreszeit ist. Der gregorianische Kalender, nach dem wir heute leben, stellt sicher, dass die Tag- und Nachtgleichen zwei Mal im Jahr am richtigen kalendarischen Termin stattfinden und nicht langsam, aber sicher durch das ganze kalendarische Jahr wandern. Das ist einer klugen Kalenderreform im Jahr 1582 zu verdanken.

Schon längst waren den Gelehrten die Fehler des bis dahin geltenden julianischen Kalenders aufgefallen. Im Jahr 1582 war die Tag- und Nachtgleiche im Frühling vom 21. März auf den 11. März vorgerückt. Also musste um zehn Tage korrigiert und eine neue Zeitberechnung eingeführt werden. Es bedurfte eines beherzten Eingreifens: Papst Gregor XIII. erließ eine Bulle, auch um eine bessere Grundlage für die Berechnung des christlichen Osterfests zu haben. Der Oktober des Jahres 1582 fiel also um zehn Tage kürzer aus. Und ab sofort musste ein Mechanismus greifen, der das tatsächliche astronomische Sonnenjahr und den gesellschaftlich vereinbarten Jahreslauf in einen stimmigen Takt bringen würde – für immer.


18:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


18:04 WDR 3 Vesper II (56 Min.)
Pulchra es amica mea Das Hohelied der Liebe in Vertonungen des Barock

Giovanni Pierluigi da Palestrina:
Pulchra es, amica mea, aus "Motettorum liber quartus ex Canticis canticorum"
Hilliard Ensemble
Leitung: Paul Hillier

Francesco Rognoni:
Pulchra es anima mea, Diminution
Jean Tubéry, Zink
Jean-Marc Aymes, Orgel

Alessandro Grandi:
O quam tu pulchra es, Geistliches Konzert
David Cordier, Countertenor
Lee Santana, Chitarrone
Hildegard Perl, Viola da gamba

Claudio Monteverdi:
Nigra sum, aus "Vespro della beata vergine"
L'Arpeggiata
Leitung: Christina Pluhar

Claudio Monteverdi:
Pulchra es, Concerto a due voci
Montserrat Figueras und Maria Cristina Kiehr, Sopran
Andrew Lawrence-King, Harfe
Jordi Savall, Viola da gamba
Rolf Lislevand, Theorbe

Henry Du Mont:
O quam pulchra es
Ensemble Correspondances
Leitung: Sébastien Daucé

Étienne Moulinié:
Veni sponsa mea à 5, Motet de la Vierge
Ensemble Correspondances
Leitung: Sébastien Daucé

Marc-Antoine Charpentier:
Ver "Surge, propera, amica mea", aus "Quatuor anni tempestates",
Motetten für 2 Soprane, 2 Blockflöten und Basso continuo
Françoise Semellaz und Noémi Rime, Sopran
Le Parlement de Musique
Leitung: Martin Gester

Dietrich Buxtehude:
Ich bin eine Blume zu Saron, Kantate
Stephan MacLeod, Bassbariton
Ricercar Consort,
Leitung: Philippe Pierlot

Heinrich Schütz:
Nachdem ich lag in meinem öden Bette, Motette
Ensemble Movimento


19:00 WDR 3 Oper live (180 Min.)
Agrippina Dramma per musica von Georg Friedrich Händel

Poppea: Brenda Rae, Sopran
Agrippina: Joyce DiDonato, Mezzosopran
Nerone: Kate Lindsey, Mezzosopran
Ottone: Iestyn Davies, Countertenor
Pallante: Duncan Rock, Bariton
Claudio: Matthew Rose, Bass
Metropolitan Opera Choir and Orchestra
Leitung: Harry Bicket
Übertragung aus der Metropolitan Opera, New York

Händels erstes Meisterwerk kommt mit Joyce DiDonato in der Titelrolle zum ersten Mal auch an die Metropolitan Opera, New York. Es ist ein Politthriller aus dem antiken Rom: Kaum erreicht Agrippina die Nachricht, Kaiser Claudius sei bei der Rückkehr von seinem Britannien-Feldzug im Meer ertrunken, mischt sie die Karten im römischen Machtpoker neu. Ihr Ass im Ärmel ist ihr Sohn Nerone, den sie um jeden Preis als Thronnachfolger in Stellung bringen will. Es spinnt sich ein Netz aus perfiden Beziehungen und trügerischem Wohlwollen, in dem die Kurtisane Poppea weder bei (dem keineswegs toten) Claudius noch bei seinem Feldherren Ottone und auch Nerone etwas anbrennen lässt. Doch vor Arglist und Niedertracht ist niemand gefeit. Sie lauern hinter jeder Ecke auf die Protagonisten. Es entwickeln sich kritische Situationen für den Feldherrn Ottone, die edle Poppea und nicht zuletzt auch für den Thronfolger Nerone, die samt und sonders in einen Strudel von Betrug, Verrat und Machtmissbrauch hineingezogen werden.


22:00 WDR aktuell (75 Min.)
Nachrichten


23:15 WDR 3 Open Sounds (45 Min.)
"La France Underground" – Die Zeit der Utopien
Sound Art

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Sonntag, 1. März 2020


00:00 WDR aktuell (5 Min.)
Nachrichten


00:05 Das ARD Nachtkonzert (355 Min.)

Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell

Johann Sebastian Bach:
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur, BWV 1051
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Pinchas Zukerman

Claude Debussy:
5 frühe Lieder
Anu Komsi, Sopran
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Sakari Oramo

Ludwig van Beethoven:
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, op. 58
Lang Lang
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Hugh Wolff

Kurt Atterberg:
Sinfonie Nr. 2 F-Dur, op. 6
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Ari Rasilainen

ab 02:03:

Joseph Haydn:
Sinfonie Nr. 101 D-Dur "Die Uhr"
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Mariss Jansons

Henriette Renié:
Harfenkonzert c-Moll
Emmanuel Ceysson
Orchestre régional Avignon-Provence
Leitung: Samuel Jean

Wolfgang Amadeus Mozart:
Sonate a-Moll, KV 310
Jewgenij Koroliow, Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Streichersinfonie Nr. 12 g-Moll
I Musici

Johann Sebastian Bach:
Konzert a-Moll, BWV 1044
Katy Bircher, Flöte
Manfredo Kraemer, Violine
Lars Ulrik Mortensen, Cembalo
Concerto Copenhagen

ab 04:03:

Leos Janácek:
Das Kind des Musikanten
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern,
Leitung: Peter Hirsch

Alexander Glasunow:
Quintett A-Dur, op. 39
Christian Poltéra, Violoncello
Gringolts Quartet

Bedrich Smetana:
Die Moldau
Berliner Philharmoniker
Leitung: Herbert von Karajan

ab 05:03:

Johann Adolf Hasse:
Sinfonia D-Dur, op. 3,3
Musica Antiqua Köln
Leitung: Reinhard Goebel

Franz Liszt:
Polonaise Nr. 2 E-Dur
Earl Wild, Klavier

Giuseppe Verdi:
Ballettmusik aus "Macbeth"
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Ulf Schirmer

Johann Friedrich Fasch:
Konzert c-Moll
Alberto Grazzi, Fagott
Zefiro
Leitung: Alfredo Bernardini

Georges Bizet:
Allegro vivacissimo aus "Roma"
Orchestre de Paris
Leitung: Paavo Järvi

Wolfgang Amadeus Mozart:
Rondo aus dem Klarinettenkonzert A-Dur, KV 622
Peter Schmidl
Mozarteumorchester
Salzburg
Leitung: Ivor Bolton


06:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


06:04 WDR 3 am Sonntagmorgen (56 Min.)

Nicola Matteis:
Gavotta con divisioni F-Dur für Flöte, Streicher und Basso continuo
Theatrum affectuum

Franz Xaver Richter:
Quartett Es-Dur, op. 5,4 für Streichquartett
casalQuartett

Christoph Nichelmann:
Ouvertüre B-Dur für 2 Oboen, Streicher und Basso continuo
Ekkehard Hering und Wolfgang Kube, Oboe
Akademie für Alte Musik Berlin

Johann Christian Heinrich Rinck:
Sonate F-Dur, op. 50 für Klavier zu 4 Händen
Oliver Drechsel und Egino Klepper,
Hammerklavier

Antonio Vivaldi:
Konzert F-Dur für 2 Violinen, Streicher und Basso continuo
Monica Waisman, Violine
Harmonie Universelle,
Violine und Leitung: Florian Deuter


07:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


07:04 WDR 3 Geistliche Musik (86 Min.)

Darin: 08:00 WDR 3 Bach-Kantate

Anonymus:
Invocabit me, Introitus zum 1. Fastensonntag
Schola Gregoriana Monacensis
Leitung: Stephan Zippe

Giacomo Meyerbeer:
Der 91. Psalm, Motette für Soli und achtstimmigen Chor a cappella
Rheinische Kantorei,
Leitung: Hermann Max

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Denn er hat seinen Engeln befohlen für gemischten Chor a cappella
Kammerchor Stuttgart,
Leitung: Frieder Bernius

Joseph Martin Kraus:
Miserere c-Moll für Soli, Chor und Orchester
Deutscher Kammerchor
La Stagione Frankfurt
Leitung: Michael Schneider

Johann Christoph Bach:
Unsers Herzens Freude hat ein Ende, Motette
Vox Luminis
Leitung: Lionel Meunier

Johann Sebastian Bach:
Duetto IV a-Moll, BWV 805, aus "3. Theil der Clavier Übung"
Michael Radulescu, Orgel

Johann Sebastian Bach:
Ein feste Burg ist unser Gott, BWV 80b, Kantate
Chorus Musicus Köln
Das Neue Orchester
Leitung: Christoph Spering


08:30 WDR 3 Lebenszeichen (30 Min.)
Der ehrliche Bischof
Eine Erzählung zur Missbrauchsaufarbeitung in der Kirche
Wiederholung: WDR 5 um 13.30


09:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


09:04 WDR 3 Lieblingsstücke (236 Min.)
Verraten Sie uns Ihr Lieblingsstück!
WDR 3 Hörer-Telefon: 0221 56789 333
(08:00 – 20:00 Nachrichten, Wetter Uhr, kostenpflichtig)

Darin:
12:00 WDR aktuell
12:04 WDR 3 Meisterstücke


13:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


13:04 WDR 3 Persönlich mit Daniel Hope (116 Min.)
Musikalische Porträts


15:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


15:04 WDR 3 Kulturfeature (56 Min.)
Frauen, die den Takt angeben – Dirigentinnen

Rund 130 Orchester gibt es in Deutschland, doch kaum mehr als eine Handvoll wird von Frauen geleitet Woran liegt es, dass Dirigentinnen immer noch Exoten sind? Hört man ein weibliches Dirigat? Dirigentinnen berichten.

"Dirigentinnen verstören das Orchester mit ihrer sexuellen Energie", sagte der russische Dirigent Vasily Petrenko. Frauen, die es an die Spitze geschafft haben oder auf dem Weg dahin sind, gewähren Einblick in ihr Leben und Arbeiten. Eine von ihnen ist die Dresdnerin Romely Pfund. In den 1990er-Jahren war sie die einzige Frau an der Spitze eines Profiorchesters in Deutschland – und wurde Mentorin des Dirigentinnen-Förderprojektes des Landes NRW. An ihm nimmt die junge israelische Dirigentin Bar Avni teil. Junge Dirigenten und Dirigentinnen brauchen vor allem Erfahrung, wie die Prozesse in einem Orchester ablaufen. Beim Dirigieren geht es hauptsächlich um Kommunikation und die Vermittlung der eigenen Vorstellungen. Die Magie aber entsteht nur zusammen.


16:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


16:04 WDR 3 Klassik Klub (101 Min.)


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
1. März 1960 – Die erste "Wetterkarte" wird in der ARD ausgestrahlt

"Prognosen sind schwierig – besonders, wenn sie die Zukunft betreffen." Der u. a. Mark Twain zugeschriebene Aphorismus gilt auch fürs Wetter. Trotzdem verfolgen Millionen Zuschauer seit 60 Jahren den Wetterbericht im Anschluss an die ARD-Tagesschau um 20:00 Nachrichten, Wetter Uhr mit ungebrochenem Interesse.

Kein Wunder: die Wetterleute vom Hessischen Rundfunk, die für die Tagesschau die Aussichten beisteuern, rühmen sich einer Trefferquote von über 95%. Bei der Präsentation der stets einminütigen Vorhersage aus dem Off legen die Meteorologen und Mitarbeiter der Redaktion Wert auf Zuverlässigkeit, Verständlichkeit und Seriosität. Flotte Sprüche und Begriffe, wie Blumenkohlwölkchen sucht man in dem in sechs Jahrzehnten nur homöopathisch modernisierten Wetterbericht vergebens. Am 1. März 1960 ging die "Wetterkarte" nach der Tagesschau zum ersten Mal in der ARD auf Sendung.


18:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


18:04 WDR 3 Forum (56 Min.)


19:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


19:04 WDR 3 Hörspiel (56 Min.)


20:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


20:04 WDR 3 Oper (176 Min.)
Marx in London Eine Komödie in 2 Akten von Jonathan Dove

Marx: Mark Morouse, Bariton
Jenny: Yannick-Muriel Noah, Sopran
Tussy: Marie Heeschen, Sopran
Freddy: Christian Georg, Tenor
Helene: Ceri Williams, Mezzosopran
Engels: Johannes Mertes, Tenor
Melanzane: Jonghoon You, Tenor
Chor des Theater Bonn, Einstudierung: Marco Medved
Beethoven Orchester Bonn
Leitung: David Parry

Karl Marx im Londoner Exil. Der britische Komponist Jonathan Dove beschreibt in seiner Marx-Oper einen Tag im Privatleben des Philosophen.

Karl Marx, der Autor des "Kapitals" ist auf einmal unwiderstehlich menschlich. Er trägt das Familiensilber zum Pfandleiher, singt "Proletarier aller Länder …" und verprasst sein soeben bei einem Wettbewerb in politischer Rhetorik gewonnenes Preisgeld. Mit seiner Haushälterin spielt er Schach, während seine Tochter mit seinem unehelichen Sohn flirtet. Der Schauspieler und Autor Jürgen R. Weber komprimierte wahre Begebenheiten aus der Familie Marx auf ein 24-Stunden-Szenario. Daraus kreierten der britische Komponist Jonathan Dove und sein Librettist Charles Hart eine grotesk-komische Oper, die 2018 als Auftrag des Theaters Bonn anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx dort uraufgeführt wurde.


23:00 WDR aktuell (4 Min.)
Nachrichten


23:04 WDR 3 Studio Neue Musik (56 Min.)
Paradoxe Ikonen

Francesco Filidei:
Sull'essere angeli für Flöte und Orchester
Mario Caroli
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Sylvain Cambreling

Gérard Grisey:
L'Icône paradoxale, Hommage à Piero della Francesca
für 2 Frauenstimmen und großes Orchester in 2 Gruppen
Katrien Baerts, Sopran
Kora Pavelic, Mezzosopran
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Sylvain Cambreling

Paradoxe Ikone: Der rätselhaft poetische Titel, den Gérard Grisey seinem großen Diptychon gab, scheint auch zu Francesco Filideis Reflektionen über die Bilder der frühverstorbenen amerikanischen Fotografin Francesca Woodman zu passen.

Der italienische Komponist bezieht sich in seinem Flötenkonzert Sull'essere angeli auf die Bildwelt der Francesca Woodman, erweitert behutsam den Klang der Flöte, konzentriert sich auf die einsame, gleichsam "nackte" Linie, aus der die Musik ihre Kraft wie auch Zerbrechlichkeit gewinnt. Gérard Grisey spaltet für L'Icône paradoxale das Orchester in zwei Gruppen, denen er zwei Solosängerinnen zuordnet. Bezugspunkt für den französischen Komponisten ist ein Fresko von Piero della Francesca: Ein Bild voller Doppeldeutigkeiten und Korrespondenzen.  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
WDR3 – Programminformationen
9. Woche – 24.02. bis 01.03.2020
Westdeutscher Rundfunk Köln
Appellhofplatz 1, 50600 Köln
Internet: www.wdr3.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 14. Februar 2020

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