Schattenblick → INFOPOOL → NACHRICHTEN → VOM TAGE


MILITÄR/8079: Sicherheitspolitik, Rüstung und Konflikte - 14.03.2019 (SB)


VOM TAGE


Konjunktur begrenzt Aufstockung des Wehretats

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen fordert aus dem nächsten Haushalt des Bundes 47,2 Milliarden Euro für die Bundeswehr. Der laufende Wehretat hat ein Volumen von 43,2 Milliarden Euro. Finanzminister Olaf Scholz wird den Wünschen der Kabinettskollegin nur in soweit entgegenkommen, daß er ihr 44,7 Milliarden Euro zugesteht. Das berichtete Spiegel Online. Der Grund für die Zurückhaltung des Finanzministers ist die absehbare Konjunkturschwäche. Die Verhandlungen in der Koalition über den Haushalt 2019 sind allerdings noch nicht abgeschlossen. Laut mittelfristiger Finanzplanung fehlen 24,7 Milliarden Euro. Von der Leyen will die Militärausgaben bis zum Jahr 2025 auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, also auf rund 50 Milliarden Euro nach heutigem Stand, steigen lassen. US-Präsident Trump hatte sogar eine Quote von zwei Prozent des BIPs bis 2024 gefordert. Die Vorgabe wurde von den NATO-Partnern übernommen.

14. März 2019


Zur Tagesausgabe / Zum Seitenanfang