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SONSTIGES/7846: Tragisches und Kurioses - 09.08.2018 (SB)


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Hamburgs Schwäne im Winterquartier besser aufgehoben?

Wegen des anhaltend heißen Wetters mit dramatisch steigenden Wassertemperaturen sind in Hamburg die Alsterschwäne zum ersten Mal in ihrer jahrhundertealten Geschichte mitten im Sommer eingefangen und in ihr Winterquartier gebracht worden.

Der für die Tiere verantwortliche Schwanenvater Olaf Nieß hatte sich dafür entschieden und am Dienstag mit mehreren Helfern und Booten die ersten rund 40 Tiere an der Rathausschleuse zusammengetrieben und eingesammelt, um sie per Boot in den Eppendorfer Mühlenteich zu bringen. Dort sollen sie vorübergehend zur Beobachtung in einem abgetrennten algenfreien Bereich des Gewässers bleiben.

Zuvor waren laut NDR 90,3 vier tote Schwäne gefunden worden. Außerdem machten viele der großen Vögel einen apathischen Eindruck. Ob sie in Folge der Hitze starben, ist bisher nicht geklärt, wird aber untersucht.

Auch für die Fische wirkt sich das sauerstoffarme Wasser in der Alster und den Kanälen verheerend aus. Viele sind bereits erstickt.

9. August 2018


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