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UMWELT/8039: Ökologie, Umweltschutz und Katastrophen - 10.02.2019 (SB)


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Tierschützer klagen gegen Walgefängnis im Osten Rußlands

Die abgelegene Srednjaja-Bucht im Osten Rußlands ist Tierschützern ein Dorn im Auge. Werden doch dort rund 100 Wale bei klirrender Kälte in winzigen Becken gehalten, um sie später beispielsweise nach China zu exportieren. Einige der Wale sollen noch so jung sein, daß sie eigentlich gesäugt werden müßten. Tierschützer sind auch wegen der winterlichen Kälte besorgt. Denn immer wieder muß das Eis auf den Becken entfernt werden, damit die Wale atmen können. Außerdem herrschen im flachen Wasser viel zu niedrige Temperaturen für die Meeressäuger. Der Fall sorgt seit letzten November in Rußland für Schlagzeilen. Jetzt sind endlich drei Tierschutzorganisationen wegen der erbärmlichen Unterbringung der Wale vor Gericht gezogen… und hatten Erfolg. Laut National Geographic wollen russische Behörden Ermittlungen wegen möglicher Tierquälerei aufnehmen. Nach Ansicht der Tierschützer sollen die Chancen gut stehen, daß die Wale schnell zurück in die freie Natur entlassen werden.

10. Februar 2019


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