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UMWELT/8071: Ökologie, Umweltschutz und Katastrophen - 14.03.2019 (SB)


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Umweltschäden machen immer häufiger krank

Eine von den Vereinten Nationen in Auftrag gegebene Studie zeigt es noch einmal deutlich: Umweltschäden sorgen immer mehr für massive Gesundheitsprobleme. Unter anderem gehen die Forscher davon aus, daß bis 2050 gegen Antibiotika resistente Infektionen weltweit die häufigste Todesursache sein werden. Wie die Nachrichtenagentur dpa meldete, werden Millionen von Menschen in Städten und Regionen Asiens, des Nahen Ostens und Afrikas bis Mitte des Jahrhunderts vorzeitig sterben, wenn der Umweltschutz nicht bald drastisch verbessert wird. Ansonsten drohen Probleme wie die Vermüllung der Ozeane durch Plastik, die Zerstückelung von Lebensräumen von Tieren und Luftverschmutzung ein Massensterben ungeahnten Ausmaßes auszulösen. Die Studie wurde im Rahmen der fünftägigen UN-Umweltkonferenz veröffentlicht, die noch bis Freitag in Nairobi stattfindet.

14. März 2019


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