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INNEN/3696: Ignorierte heiße Spur zum NSU?!


Presseerklärung - die Linke im Bundestag vom 1. Dezember 2012

Ignorierte heiße Spur zum NSU?!

Zu einem neuen Aktenfund zur NSU-Nazi-Mordserie erklärt Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE und im NSU-Untersuchungsausschuss:



"Bislang musste oder sollte man davon ausgehen, dass das NSU-Nazi-Trio seit 2001 für die Strafverfolgungsbehörden unauffindbar schien. An dieser Version lässt eine Fundstelle in NSU-Akten nun erheblich zweifeln. Demnach wurde bei einer Razzia bei dem einschlägig bekannten Neo-Nazi T. Heise ein Diktiergerät nebst Kassette gefunden. Das war 2007.

Eine Auswertung durch das BKA 2009 (!) ergab: Die Kassette gebe ein Gespräch zwischen Tino Brandt, Thorsten Heise und einem Dritten wieder. Dabei fielen auch die Namen... Beate Schäfer oder Schädler (phonetisch), Uwe oder Udo Mundlos (phonetisch) Udo Böhmer (phonetisch). Außerdem war von einer aktuell geplanten Geldübergabe die Rede.

Wurde demnach eine heiße Spur zum NSU ignoriert und wenn ja, warum?"

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Quelle:
Presseerklärungen - DIE LINKE. im Bundestag
vom 1. Dezember 2012
Deutscher Bundestag
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veröffentlicht im Schattenblick zum 4. Dezember 2012