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RECHT/256: Ablehnung des Eilantrags - LNG-Beschleunigungsgesetz treibt Verschwinden bedrohter Meerestiere voran (WWF)


WWF Pressemitteilung - 26. Januar 2024

Pressestatement zur Ablehnung des Eilantrags der DUH gegen LNG-Bauarbeiten im Greifswalder Bodden - 26.01.2024

WWF: LNG-Beschleunigungsgesetz treibt Verschwinden der Heringe und anderer bedrohter Meerestiere voran


Das Bundesverwaltungsgericht hat heute den Eilantrag der DUH gegen die Bauarbeiten an der LNG-Pipeline im Greifswalder Bodden abgelehnt. Der Pipeline-Betreiber Gascade darf die Arbeiten trotz der beginnenden Heringslaichzeit fortsetzen. Dazu Dr. Finn Viehberg, Leiter des WWF-Büros Ostsee:

"Das Bundesverwaltungsgericht hat den letzten Ostsee-Heringen heute den Weg in die Laichsaison wortwörtlich verbaut. Nicht die Gasversorgung steckt in der Krise, sondern die Biodiversität auf dem gesamten Planeten. Entscheidungen wie diese befeuern Schritt für Schritt das Artensterben, auch vor unserer Haustür. Das LNG-Beschleunigungsgesetz treibt in diesem Fall auch das Verschwinden der Heringe und anderer bedrohter Meerestiere voran. Eine intakte Natur ist jedoch unsere Lebensgrundlage."

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Quelle:
WWF Pressemitteilung, 26.01.2024
Herausgeber: WWF Deutschland
Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin
Tel.: 030 311 777 - 0, Fax: 030 311 777 - 603
E-Mail: info@wwf.de
Internet: www.wwf.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 26. Januar 2024

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