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ERSTAUFLAGE/1202: Inhaltliche Zusammenfassung von Nr. 3334 (SB)


Susan Schwartz / Marie Erikson

In geheimer Mission

Perry-Rhodan-Heft Nr. 3334


Agolei, Sternwürfel, September 2250 NGZ

Die Yuit Yilad ist eine Agentin der Sternspitze und im Sternwürfel auf dem zweiten Planeten des Systems 2-5-4 aktiv. Sie hat ein Geheimnis. Als sie sich in einem ihrer Verstecke mit Ausrüstung ausstatten will, wird sie dort bereits erwartet und nach einem heftigen Kampf, den sie sich mit ihren Widersachern liefert, betäubt. Sie kommt erst nach einer Weile auf einem Stuhl gefesselt wieder zu sich. Ihre Entführer stellen sich als Hiesige heraus, stehen also eigentlich auf ihrer Seite. Doch man weiß von ihrer Verbindung zu Coyn, dem Conduiten, der zum Überläufer geworden ist.

Unterdessen haben Atlan, Gucky und Liam Barstow mit ihrem Entsetzen zu kämpfen, dass Perry Rhodan ins Brennende Nichts gesprungen ist. Shrell ist dagegen stinksauer. Es war ihr nicht gelungen, ihm die Schattenhand abzunehmen. Sie gibt in ihrer Wut preis, dass es einem Schattenhandträger jederzeit möglich ist, in das Brennende Nichts einzutauchen und es auch wieder zu verlassen, was Perrys Gefährten ungemein beruhigt. Atlan schlussfolgert daraufhin ganz richtig, dass Perry wohl triftige Gründe hatte, diesen Schritt zu tun.

An Bord des PHOENIX befindet sich auch der Yuit Coyn, der allerdings von dem Ennu Malor Aelor besetzt ist, was keiner der anderen weiß. Der gespinstartige Symbiont sitzt in Coyns Gehirn und holt sich dort die Informationen, die er braucht, um seine eigenen Ziele zu verfolgen. Er will sein Eigentum zurückholen - das Brennende Nichts. Er braucht es zur Rettung seines eigenen Volkes, obwohl er gar nicht weiß, ob es nach 80.000 Jahren, die er in Stasis verbracht hat, nicht zu spät dafür ist. Aelor kann Coyn das Wissen entreißen, dass dieser ein Kernwächter ist, von denen es nur drei gibt. Sie stehen Reginald Bull im Sternwürfel zur Verfügung und werden mit Hilfe der Zelldusche im Innersanktum am Leben erhalten.

Atlan fragt Coyn, ob es aus einem bestimmten Grund nur drei Conduite gibt, die als Kernwächter fungieren und bekommt zur Antwort, dass nur alle 50 Jahre jemand zum Conduiten 'erhoben' werden kann. Bei den letzten beiden Gelegenheiten hat sich Bull entschieden, keinen neuen Kernwächter zu ernennen. Und er wählte nicht einmal jemanden aus den Leun-Völkern aus, um ihn zum Conduiten zu machen. Beim letzten Mal ernannte er sogar einen seiner eigenen Art - Cameron Rioz. Das Mal davor war es der Wyconder Bonnifer, der zum Conduiten wurde. Von diesem Vorgehen ist Coyn derartig enttäuscht, dass er die Seiten gewechselt hat. Es gäbe inzwischen viele, die der Ansicht sind, dass Bull nicht in den Sternwürfel gehöre, behauptet Coyn.

Coyn bietet sich an, zur Sternspitze der Hiesigen zu fliegen, weil man nur so an Bull herankommen könne. Das Hauptquartier der Sternspitze sei jedoch eine Festung, in die er nicht so einfach hereinkäme, hält Shrell dagegen. Der Überläufer erklärt, er habe einen Verbündeten in der Sternspitze, dessen Namen er aber nicht preisgeben will, weil er geschützt bleiben muss. Auch Aelor kommt an diese Information nicht heran. Da bestimmt Shrell, Coyn selbst zu begleiten. Unterdessen sollen die Galaktiker auf dem PHOENIX unter Bewachung gestellt werden, wogegen Atlan heftig protestiert. Er plädiert dafür, dass er Coyn begleitet. In einem heftigen Disput macht Shrell ihm klar, dass er gar nichts zu bestimmen hat und sie ohnehin überlegt, ob die Galaktiker ihr nun tot oder lebendig nützlicher sind. Sie läßt sie nur leben, weil sie sie dann als Druckmittel gegen Bull oder Rhodan einsetzen könnte. Auf jeden Fall ist sie fest entschlossen, Coyn zum Hauptquartier der Sternspitze zu begleiten.

Die Flottenführung der Restauraten, die den Schlagabtausch mit angehört hat, appelliert draufhin an Shrell, dies nicht zu tun, weil das Risiko für sie dort viel zu groß ist. Nachdem Krash tot ist, sei sie die einzige, die die Restauraten anführen könne.

Da mischt sich Gucky ein und erklärt, dass er aufgrund seines Aussehens am besten dazu geeignet sei, Coyn zu begleiten. Aelor, der seine Mühe damit hat, Coyn das nötige Wissen zu entreißen, damit er nicht auffliegt, müsste sich in dem Fall dann mit zwei Yuits herumschlagen, die er von Grund auf hasst. Aber auch er sieht ein, dass dies die beste Möglichkeit ist, an Foersh heranzukommen. Guckys Bestreben, einen Kontakt zu Coyn herzustellen, der ihn bislang ignoriert hat, macht ihn für Aelor auch manipulierbar. Dieser hat die Absicht, Foersh, die Kommandantin der Hiesigen-Flotte, zu übernehmen. Als Wüko-Leun ist ihr Körper für ihn besser geeignet, so dass er den verhassten Yuit-Körper loswerden könnte, außerdem hat sie die Befehlsgewalt über den gesamten Sternwürfel. Das ist genau das, was Aelor braucht, denn er will sein Brennendes Nichts zurückhaben - das Ursprüngliche, das den Zyklonwall bildet.

Coyn und Gucky bekommen ein Schiff zur Verfügung gestellt, mit dem sie den zweiten Planeten des Systems 2-5-4 anfliegen. Gucky darf derweil nicht in Erscheinung treten, weil er von der Sternspitze gesucht wird und ist dazu verdammt, in der MOYLAN abzuwarten. Er nutzt die Wartezeit, um sein Fell zu färben und sein Gesicht zu modellieren.

Coyns Verbündeter ist seine Gefährtin Yilad. Da sie gefangengenommen wurde, kann Coyn sie nicht finden. Er kennt ein weiteres Versteck, das er aufsucht, und gerät in eine Prallfeld-Falle. Nun muss er doch Gucky zu Hilfe rufen, der ihn per Teleportation befreien kann. Während Yilads Entführung haben sich Sonden von ihr gelöst, die nun von Coyn und Gucky aufgespürt werden. Jede einzelne Sonde führt zu einer anderen, die erst bei deren Erreichen den Standpunkt der nächsten anzeigt. So stoßen sie auf weitere Verstecke, die sie der Reihe nach aufsuchen. Am Ende finden sie Yilad in einem finsteren Raum. Doch die letzte Sonde war eine Falle. Coyn und Gucky geraten unter Beschuss eines Kampfroboters und einiger Leun. Aelor lässt Coyn diese Leun umbringen, obwohl er sie auch hätte paralysieren können. Gucky ist entsetzt über dieses radikale Vorgehen. Er paralysiert zwei weitere Entführer Yilads, bevor Coyn auch diese tötet.

Gucky befreit Yilad und begreift endlich, was das Besondere zwischen ihr und Coyn ist: Yilad hätte die nächste Conduitin werden sollen. Stattdessen hat Reginald Bull Cameron Rioz dazu gemacht. Außerdem kann Coyn keine Zelldusche mehr erhalten, da das Physiotron zerstört ist. Yilad und Coyn hätten also beide unsterblich werden können, was Bull verhindert hat. Deshalb fühlt sich Coyn von Bull verraten und ist zur Gegenseite gewechselt. Gucky kann nicht fassen, dass sein Freund Bully so grausam sein sollte, den Conduiten die Zelldusche zu verweigern.

Yilad verhält sich Gucky gegenüber wesentlich aufgeschlossener als Coyn. Ihr geht es hauptsächlich darum, das Kollektivwesen LEUN wieder erstehen zu lassen. Sie möchte, dass Frieden zwischen den Brudervölkern herrscht. Obwohl sie auf Seiten der Restauraten steht, will sie, dass Shrells Rebellion beendet wird.

Coyn und Yilad versuchen, Gucky auf ihre Seite zu ziehen, schließlich gehöre er zu ihrem Volk, argumentieren sie. Gucky fühlt sich hin- und hergerissen zwischen der Freude, Artgenossen gefunden zu haben und der Loyalität den Terranern gegenüber. Eigentlich ist jedoch Terra seine Heimat.

Yilad ist begeistert von Guckys Paragaben und will ihn unbedingt für ihre Sache gewinnen. Coyn und sie wollen seine emotionale Ausnahmesituation dazu nutzen, ihn an sich zu binden, solange er nützlich ist.

Die Drei planen nun, zu Foersh vorzustoßen. Coyn und Yilad wollen sie töten, Gucky will das verhindern und Aelor will sie übernehmen ...

18. Juli 2025


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