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RADIO - DEUTSCHLANDFUNK/1344: Woche vom 25.03. bis 31.03.2024


Radioprogramm DLF - Deutschlandfunk - 13. Woche vom 25.03. bis 31.03.2024


Montag, 25. März 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:35 Interview der Woche (Wdh.)
01:35-02:00 Hintergrund (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:07 Sternzeit
02:07-02:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)
02:30-04:00 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person (Wdh.)
Nachrichten 3:00 Uhr
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrerin Angela Rinn, Mainz
Evangelische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 85 Jahren: Die Mitgliedschaft in der Hitlerjugend wird zur Pflicht

1926 gründet die NSDAP die Hitler-Jugend (HJ) als Nachwuchsorganisation der Partei und entwickelt sie nach der Machtübernahme 1933 zu einem wichtigen Herrschaftsinstrument. Am 25. März 1939 wird die Mitgliedschaft in der HJ verbindlich.


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Kontrovers (82 Min.)
Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern

Hörertel.: 00800 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de
Whats-App: 0173 56 90 322

10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso - Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Andruck - Das Magazin für Politische Literatur (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Musikjournal (50 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
Kammermusikfest Spannungen 2023

Leoš Janácek
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 1
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier Nr. 10 G-Dur, op. 96
Olli Mustonen
Threnos in memoriam Lars Vogt (UA)
Arnold Schönberg
Verklärte Nacht. Sextett für 2 Violinen, 2 Violen und 2 Violoncelli, op. 4
Martin Helmchen, Klavier
Javier Comesaña, Violine
Elisabeth Kufferath, Violine
Hanna Weinmeister, Violine
Antje Weithaas, Violine
Barbara Buntrock, Viola
Volker Jacobsen, Viola
Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello
Gustav Rivinius, Violoncello
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Aufnahme vom 24.6.2023 aus dem Kraftwerk Heimbach

Am Mikrofon: Norbert Hornig

22:00-22:05 Nachrichten

In aufwühlender Tonsprache reflektiert Leoš Janácek in seinem ersten Streichquartett das von Leo Tolstoi in der Novelle "Kreutzersonate" geschilderte Ehedrama - für den Komponisten ein Spiegel der eigenen Beziehungsprobleme. In eine Sphäre des Glücks führt hingegen Beethovens kantable letzte Violinsonate, sie erzählt von den hellen Seiten des Lebens. Mit "Threnos in memoriam Lars Vogt" erinnert Olli Mustonen schmerzlich und letztlich auch tröstlich an den 2022 verstorbenen Mitbegründer des Kammermusifests "Spannungen". Und der dramaturgische Bogen schließt sich mit Arnold Schönbergs Streichsextett "Verklärte Nacht". In spätromantischer Eindringlichkeit nimmt er darin Bezug auf ein Gedicht von Richard Dehmel, das allerdings den Moralvorstellungen um 1900 zu deutlich widersprach und die Uraufführung zum Skandal werden ließ.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Dienstag, 26. März 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Andruck - Das Magazin für Politische Literatur (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-04:00 Forschung aktuell - KI verstehen (Wdh.)
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrerin Angela Rinn, Mainz
Evangelische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 45 Jahren: Israel und Ägypten schließen einen Friedensvertrag


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Sprechstunde (82 Min.)
Entscheidungshilfe: Fragen rund um die Organspende

Gast: Christian Brandtner, Facharzt für Anästesiologie, Geschäftsführender Arzt der Region Nordrhein-Westfalen, Deutsche Stiftung Organtransplantation, Essen
Am Mikrofon: Christina Sartori

Hörertel.: 00800 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten

Eine Organspende kann Leben retten - mehr als 8.000 Menschen warten in Deutschland auf eine solche Transplantation. Wir wollen in der Sendung über Fragen rund um die Organspende informieren: Will ich meine Organe spenden oder nicht? Die Antwort ist sehr persönlich, und daher sehr schwer zu fällen für Angehörige, wenn der Betroffene dies nicht zu Lebzeiten entschieden hat. Ärzte raten daher: Egal wie Sie sich entscheiden - tun Sie es jetzt. Um diese Entscheidung für sich treffen zu können, müssen viele Fragen beantwortet werden: Wie läuft eine Spende ab? Wer kommt dafür infrage? Kann man über seine Spende verfügen, sie einer bestimmten Person zuteilen? Verspürt der Spender Schmerzen? Wer kümmert sich um die Betreuung der Angehörigen von Organspendern? Diese und andere Fragen werden in der Sendung beantwortet, als Grundlage für die individuelle Entscheidung.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso - Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)
Die Wollenbergers
Jüdische Remigranten in der DDR
Von Charlotte Misselwitz
Regie: Dörte Fiedler
Produktion: Deutschlandfunk 2022

Albert Wollenberger war gefeierter Wissenschaftler und Teil der DDR-Elite - sein Nachname wird jedoch bis heute mit seinem Sohn Knud assoziiert, der Schlagzeilen machte als Stasi-Spitzel. Die Familiengeschichte der Wollenbergers steht stellvertretend für viele jüdische Remigranten, die an ihren Illusionen zerbrachen: Albert kämpfte gegen die Nazis, glaubte an den Kommunismus und wollte ein gerechtes, antifaschistisches Deutschland aufbauen - auch als sicheres Bollwerk gegen künftigen Antisemitismus. Er kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg in die DDR zurück. Seine Enkel erinnern sich an ihn aus der Zeit nach der Wende als einen alten, gebrochenen Mann. Alberts Enkeltochter Judith ist in das Haus ihres Großvaters gezogen. Zusammen mit der Autorin Charlotte Misselwitz, deren Eltern den oppositionellen Friedenskreis gründeten, über den Knud berichtete, beginnt eine Spurensuche über die vergessenen Hoffnungen und Enttäuschungen dieser DDR-Generation.


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)
Trieb. (Punkt) Krieg
Von Luise Voigt mit Texten von August Stramm
Regie: Luise Voigt
Produktion: SWR 2023

Luise Voigt entwirft eine von Rhythmus und Klang getriebene Collage mit Texten des Expressionisten August Stramms. Mit Sprecher Manuel Harder lotet sie Grenzen maskuliner Lebens-, Liebes- und Todessehnsucht aus. "Ich sitze in einem Erdloch, genannt Unterstand! famos! Obendrauf klatscht es ununterbrochen! Klack! Klack! Scht.summ! Das ist die Ethik des 20. Jahrhunderts. Und neben mir aus der Wand ringeln sich einige Regenwürmer. Das ist die Ästhetik des 20. Jahrhunderts." (August Stramm) Der Postsekretär Stramm zählt zu den radikalsten Dichtern des Frühexpressionismus. Er fiel 1915 im Ersten Weltkrieg. Sex, Kampf, Verführung, Krieg, Verzweiflung, Tod - seine Sprache arbeitet mit der Auflösung syntaktischer, grammatischer und semantischer Strukturen, verwendet verkürzte Wörter, Neologismen und Ein-Wort-Zeilen. Ist ekstatisch wie feinfühlig, weiß um den Blues. - Eine Art Jamsession.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
Luft, Poesie und Rhythmus

Das Duo Andrew Cyrille & Bill McHenry beim Jazzfest Berlin 2023
Bill McHenry, Tenorsaxofon
Andrew Cyrille, Schlagzeug
Aufnahme vom 5.11.2023 aus dem Haus der Berliner Festspiele

Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

Ein Duo aus Schlagzeug und Tenorsaxofon - das ist nicht gerade eine Standard-Besetzung im Jazz. Wenn der Trommler dann noch ein Veteran ist, der in den Bands von Cecil Taylor und Anthony Braxton gespielt hat, erwartet man am ehesten Power-Free Jazz. Welche Überraschung war dann die Musik von Andrew Cyrille (*1939) und Bill McHenry (*1972) beim Jazzfest Berlin 2023: komponierte Formen, verbindliche Melodien, ein kammermusikalisch-luftiger Sound und vor allem ein abgeklärter Umgang mit Raum und Zeit machten den Auftritt der beiden auf der Hauptbühne im Haus der Berliner Festspiele zu einem der Höhepunkte des Festivals.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)
Neue Stimme, neues Ich?
Anna Lucia Richter über ihren Wechsel vom Sopran zum Mezzo
Von Oliver Cech

"Im Leerlauf der Pandemie ist mir klargeworden: Als Sopran müsste ich mein altes Ich immer weiter kopieren. Aber mein jetziges Ich will doch weiterwachsen!" Anna Lucia Richter ist 2020 einen höchst ungewöhnlichen Schritt gegangen. Mit 30 Jahren beendet sie ihre international erfolgreiche und vielversprechende Laufbahn als Sopranistin - und wechselt zum Mezzosopran. Eine solche Neuausrichtung verlangt viel Eigenarbeit, sagt sie. Arbeit an der Stimme, auch Arbeit am Selbstverständnis, an der eigenen Identität. Auf der Opernbühne stehen nun ganz andere Rollen an… In der "Musikszene" erzählt Anna Lucia Richter, warum sie diesen aufreibenden Weg gegangen ist - und was er ihr heute bedeutet.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Mittwoch, 27. März 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:30 Aus Religion und Gesellschaft
02:30-02:57 Lesezeit
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrerin Angela Rinn, Mainz
Evangelische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 100 Jahren: Die amerikanische Jazz-Sängerin Sarah Vaughan geboren


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Agenda (82 Min.)

Hörertel.: 00800 4464 4464
agenda@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso - Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)
Die Krux mit dem Herrn INRI - Eine Debatte unter Freunden
Von Hildegard Meier

Das Bild eines gekreuzigten Menschen an der Wand. In einer Kirche - ja. Aber zuhause - wie bitte? Schmerz anschauen. Geht das? Zwei Freunde vor einem Bild des gemarterten Jesus von Nazareth, das am Ende zu einem Gespräch mit dem Bild wird.


20:30 Lesezeit (30 Min.)
Lütfiye Güzel liest aus und spricht über "existenziell geladen"

"Lu¨tfiye Gu¨zel ist eine der faszinierenden Dichterinnen unserer Gegenwart. Eigensinnig, mit präziser Traurigkeit komisch und klug. Gu¨zel schreibt so scharfsinnige Poesie, dass man sich an ihr verletzen ko¨nnte", urteilte Christian Metz im Dlf "Büchermarkt" - und es ist eine große Freude, dass die Dortmunder Dichterin im "Lesezeit"-Frühling 2024 zu Gast sein wird: "die rückschläge / unter kontrolle gebracht / der muskelaufbau / ein hochgefühl". Mit Kleinstversen wie diesen vermisst Güzel eine schonungslos beobachtete Gegenwart: "sich fäden zu ziehen / kein funktionieren / ohne maschine / mit tränen / außerdem." Den Gedichtzyklus "existenziell geladen" hat Lütfiye Güzel exklusiv für die Dlf "Lesezeit" geschrieben. Lu¨tfiye Gu¨zel, 1972 in Duisburg geboren und zwischen Ruhrgebiet und Berlin unterwegs, ist Dichterin und bringt seit 2014 Gedichte unter ihrem eigenen Label go-gu¨zel-publishing heraus. 2017 wurde Lu¨tfiye Gu¨zel mit dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
"An Mut sparet nicht, noch Mühe!" - Von der Kunst, ein Kabarett zu führen: Die Magdeburger Zwickmühle
Von Ilka Hein

Die Magdeburger Zwickmühle entstand zwar erst nach der Wiedervereinigung, reiht sich aber ein in die lange, subversive Tradition ostdeutscher Kabarett-Ensembles wie den Leipziger Academixern oder der Dresdener Herculeskeule. Gegründet hat sie 1996 der vielfach preisgekrönte Kabarettist Hans-Günther Pölitz, der den Stil und die Handschrift des Hauses bis heute prägt - mit nicht nachlassender Schärfe und dem unbedingten Willen zu politischer Relevanz. Neben ihm tragen noch andere namhafte Künstler zur Ensemble-Leistung bei. Lothar Bölck beispielsweise, der als Autor und auf der Bühne maßgeblich an den Programmen der Gründungsjahre beteiligt war, oder die Kabarettistin Marion Bach. Trotz des guten Rufs und eines sehr treuen Publikums muss sich auch die Zwickmühle in diesen Zeiten des Unterhaltungs-Überangebots manchen Herausforderungen stellen.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Auswärtsspiel - Konzerte aus Europa
Konzerte im Espace Saint-Gervais, Genf

Thomas Tallis
"Lamentationes Jeremiae prophetae" und Motetten
Gli Angeli Genève
Leitung: Stephan MacLeod, Bass
Aufnahme vom 9.10.2023 aus dem Temple de Saint-Gervais in Genf

Am Mikrofon: Rainer Baumgärtner

Im Jahr 2005 gründete der Bass Stephan MacLeod in seiner Schweizer Heimatstadt das Alte-Musik-Ensemble Gli Angeli Genève. Es führt Musik von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert auf, wobei die Kantaten Johann Sebastian Bachs den Kern bilden. In Genf tritt man auch häufig auf, oft im geschichtsträchtigen Temple de Saint-Gervais. Die gotische Kirche im Stadtzentrum steht auf Fundamenten aus der Römerzeit, ihr Inneres wurde nach der Reformation und zu Beginn des 20. Jahrhunderts umgebaut. Dort gaben Gli Angeli Genève im vergangenen Oktober ein A-cappella-Konzert mit lateinischsprachigen Werken von Thomas Tallis, einem Komponisten zur Zeit der englischen Reformation. Im Mittelpunkt stand seine Vertonung der Klagelieder des Jeremias für die Karwoche.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Donnerstag, 28. März 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Zur Diskussion (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrerin Angela Rinn, Mainz
Evangelische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 85 Jahren: General Franco erobert Madrid - Ende des spanischen Bürgerkriegs


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Marktplatz (82 Min.)
Kakao und Schokolade-Genussmit Suchtfaktor
Am Mikrofon: Armin Himmelrath

Hörertel.: 00800 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten

Knapp sechs Kilogramm Schokolade werden pro Kopf in Deutschland jedes Jahr verzehrt - macht fast 60 Tafeln à 100 Gramm, ein europäischer Spitzenwert. Gerade rund um Ostern sind Schokoladenprodukte besonders gefragt. Schokolade ist nicht gleich Schokolade: Qualität, Anbaubedingungen und mehr oder weniger faire Handelsbeziehungen haben erheblichen Einfluss auf den Preis. Woran kann man gute Schokolade erkennen? Was sagen die unterschiedlichen Siegel aus, die auf den Packungen zu finden sind? Welche (ungewöhnlichen) Rezepte mit Schokolade gibt es? Welche Schokoladen sind besonders nachhaltig? Und sollte Kakao bzw. Schokolade eher süß genossen werden? Darüber reden die Hörerinnen und Hörer mit Moderator Armin Himmelrath und Fachleuten.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso - Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dlf - Zeitzeugen im Gespräch (45 Min.)
Stefan Koldehoff im Gespräch mit dem Soziologen Wilhelm Heitmeyer


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Systemfragen (20 Min.)
Rechtsextremismus, Migration, Klima: Warum Menschen Krisen sehr lokal wahrnehmen

Gesprächspartner:
Dr. Daniel Mullis, Humangeograph am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung, aktuelle Publikation: "Der Aufstieg der Rechten in Krisenzeiten. Die Regression der Mitte"
(Reclam)
Prof. Dr. Katrin Großmann, Professorin für Stadt und Raumsoziologie sowie Direktorin des Instituts "Forschungskollektiv Peripherie und Zentrum" an der Fachhochschule Erfurt
Am Mikrofon: Kathrin Kühn

Es ist ein Phänomen, das in vielen Debatten und gesellschaftlichen Krisen zu beobachten ist: Wir Menschen betrachten die Welt in der Regel durch eine persönliche Linse, eingebettet in Gemeinschaften vor Ort. Wir schaffen uns unsere Realität durch unsere eigenen, emotional aufgeladenen Erfahrungen. Sei es der eigene Kontakt zu Geflüchteten, die selbst erlebten Folgen von Klimaveränderungen und Klimaschutzmaßnahmen oder auch die eigene oder familiäre Erfahrung mit Politikerinnen und Politikern. Genau diese persönliche Ausgangslage beeinflusst dann den Blick auf die allgemeinen Krisenbeschreibungen. Warum werden gerade an manchen Orten Geflüchtete abgelehnt, sich Corona-Maßnahmen oder Aktivitäten zu mehr Klimaschutz widersetzt, und an anderen nicht? Gerade im Lokalen lässt sich nach den persönlichen Perspektiven und damit den tatsächlichen Wurzeln gesellschaftlicher Konflikte graben. Und wer dies tut, erhält ein wichtiges Werkzeug zur gesellschaftlichen Bewältigung von Krisen. Eine "Systemfragen"-Sendung aufgezeichnet auf dem "Forum offene Gesellschaft" der Leipziger Buchmesse.


20:30 Mikrokosmos (30 Min.)
Shlomo - Der Goldschmied und der Nazi
Paradies (2/5)
Von Antonius Kempmann und Martin Kaul
Mit Johannes Nichelmann und Janis Gebhardt
Regie: Matthias Kapohl
Produktion: NDR/WDR/Studio Jot. 2023

Sobibor - Ort unendlichen Grauens. Hier muss Shlomo als junger Mann Schmuck schmieden aus dem Gold ermordeter Juden. Die Nazi-Kommandeure verzieren sich damit ihre Peitschen. Sobibor - Ort von Aufstand und Revolte. Hier gelingt Shlomo Szmajzner und einigen Mitgefangenen ein Aufstand. In Brasilien tut sich nach dem Krieg eine neue Welt für Shlomo auf. Seine Nachbarn, seine Freunde, seine Geliebte schildern einen komplexen, widersprüchlichen Mann, der in der Spannung von unbändiger Lebenslust und tiefer Bitterkeit lebt. In einer Sache sind sie sich einig: Shlomo hat zwar Sobibor verlassen, doch Sobibor nie ihn. Seiner Frau sagt er gleich zu Beginn ihrer Beziehung: "Die Regeln der Welt gelten nicht für mich."


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)
JazzFacts Klanghorizonte
Jazz, Electronica und Pop abseits des Mainstreams
Am Mikrofon: Niklas Wandt


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)
Am Nerv der Zeit
Die Pianistin Marcelle Meyer (1897-1958)
Am Mikrofon: Philipp Quiring

Für mehrere Generationen von Komponisten wurde die französische Pianistin Marcelle Meyer zur wichtigen Interpretin. Bereits als Vierjährige soll die spätere Schülerin von Alfred Cortot, Marguerite Long und Ricardo Viñes einen Klavierpreis gewonnen haben. Mit Francis Poulenc spielte sie vierhändig, mit Claude Debussy arbeitete sie an seinen "Préludes", und für Erik Satie war sie die "Lieblingspianistin". Ebenso wirkte sie in Aufführungen der legendären "Ballets russes" mit. Bis zu ihrem Tod 1958 nahm Marcelle Meyer zahlreiche Kompositionen ihrer Zeitgenossen auf, darunter Mitglieder der "Groupe des Six". Zu ihren Pioniertaten gehörte aber auch die erste Gesamtaufnahme der rund 60 Klavierwerke des Barockkomponisten Jean-Philippe Rameau.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht

23:53-23:56 Presseschau


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Freitag, 29. März 2024 (Karfreitag)


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (355 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-02:00 Klassik live
Festival Alte Musik Knechtsteden 2022 - Telemann in Paris
Johann Sebastian Bach
Ouvertüre C-Dur, BWV 1066
Jean-Baptiste Lully
Miserere, Grand Motet
Veronika Winter, Sopran
Pia Davila, Sopran
Julie Comparini, Alt
Markus Schäfer, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Musikalische Leitung: Hermann Max
Aufnahme vom 17.9.2022 aus der Klosterbasilika Knechtsteden
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:07 Sternzeit
02:07-03:00 Klassik live
Festival Alte Musik Knechtsteden 2022 - Telemann in Paris
Georg Philipp Telemann
Deus judicium tuum. Grand Motet
Veronika Winter, Sopran
Pia Davila, Sopran
Julie Comparini, Alt
Markus Schäfer, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max
Aufnahme vom 17.9.2022 aus der Klosterbasilika Knechtsteden
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:55 Heimwerk
Joseph Haydn
Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze. Passionsmusik für Orchester, Hob XX:1a und Sheba.
Introduzione
Sonate Nr. 1- 4
José María Sánchez-Verdú
Intermezzo Nr. 1-3
José María Sánchez-Verdú, Sheba
Capella Augustina
Musikalische Leitung: Andreas Sperling
03:55-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Die neue Platte XL
05:00-05:05 Nachrichten
05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Geistliche Musik (55 Min.)

Anton Bruckner
"Vexilla regis". Hymnus für Chor a cappella, WAB 51
MDR Rundfunkchor
Leitung: Philipp Ahmann
Domenico Mazzocchi
"Dovemo piangere La Passione di Nostro Signore". Geistliches Madrigal
Les Paladins
Leitung: Jérôme Correas
Domenico Scarlatti
"Stabat mater" für zehn Stimmen und Basso continuo
Le Caravansérail
Leitung: Bertrand Cuiller
Francisco Corselli
"Lectio II in Sabato Sancto" für Sopran, Streicher und Basso continuo
Nuria Rial, Sopran
El Concierto Espanol
Leitung: Emilio Moreno
Felix Mendelssohn Bartholdy
"Christe, du Lamm Gottes". Kantate für Chor und Kammerorchester
Chamber Choir of Europe
Württembergische Philharmonie Reutlingen
Leitung: Nicol Matt


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30-07:35 Nachrichten
08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Zum Karfreitag (25 Min.)
Karfreitag: Vom Umgang mit der Schuld
Von Pfarrer Christian Olding
Katholische Kirche


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 90 Jahren: Das NS-Regime bürgert den Physiker Albert Einstein aus


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Sinfonische Musik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Erzählen gegen die Krise (3)
Mensch und Meer - Bestandsaufnahme einer sehr alten Beziehung
Von Tanja Bogusz

Seefahrergeschichten, Sturmfluten, Handelswege, Expeditionen ins Ungewisse: Die Beziehung von Mensch und Meer ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Kein Wunder: Das Meer war schon lange da, bevor der Mensch zu einem bedrohlichen Faktor wurde. ´ Spätestens seit der Debatte um das Anthropozän bewegt der menschliche Einfluss auf den Zustand der Weltmeere die Naturwissenschaften. Plastifizierung, Klimawandel, Schmelzen der Polarkappen und der Rückgang wichtiger mariner Arten fließen in naturwissenschaftliche Datenaufnahmen und daran anknüpfende Appelle zum Meeresschutz ein. Weniger bekannt ist, dass sich in jüngster Zeit auch die Sozial- und Kulturwissenschaften eingehender mit dem Meer befassen. Unter dem Sammelbegriff der "Marine Social Sciences" untersuchen sie gesellschaftliche Aspekte von Meer-Mensch-Beziehungen. Und so brechen Soziologinnen und Kulturwissenschaftler in Friesennerz und Gummistiefeln zu Meeresfahrten auf, angetrieben von der Vision einer "Soziologie des Meeres" im Zeitalter des Anthropozäns. Dass nach Tanja Bogusz die Meeresschnecke Joculator boguszae benannt worden ist, zeigt unmittelbar, wie intensiv die Meeressoziologin Feldforschung betreibt. Denn Bogusz begleitete etwa Taxonomen des Pariser Naturkundemuseums 2012 auf einer meeresbiologischen Expedition nach Papua-Neuguinea. Bogusz forscht am Zentrum für nachhaltige Gesellschaftsforschung der Universität Hamburg im Projekt "Natur und Gesellschaft erfahren. Eine standortübergreifende Untersuchung der marinen und ethnographischen Feldforschung".


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus der Kreuzkirche in München
Predigt: Regionalbischof Thomas Prieto Peral
Evangelische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Musik-Panorama (115 Min.)
Bent Sørensen's "St. Matthew Passion"

Bent Sørensen
St. Matthew Passion
Ditte Marie Bræin, Sopran
Mari Askvik, Alt
Øystein Stensheim, Tenor
Halvor Festervoll Melien, Bass
The Norwegian Soloists' Choir
Ensemble Allegria
Leitung: Grete Pedersen

Am Mikrofon: Ingo Dorfmüller

12:00-12:10 Nachrichten

Eine Passionsmusik, die den Evangelienbericht nur in wenigen Sätzen wörtlich zitiert. Eine Erzählung, die den Stationen der Passion folgt, das Geschehen aber nicht dramatisch ausführt, sondern in lyrischen Bildern umkreist. Eine Komposition atmosphärischer Klänge und stiller Reflexion - all das ist die "Matthäuspassion" des dänischen Komponisten Bent Sørensen (*1958). Sie erlebte ihre Uraufführung 2021, mitten in der Corona-Pandemie, per Livestream. Sie ist ein Versuch, sich der biblischen Überlieferung neu, vorsichtig, tastend, auf eine sehr persönliche Weise zu nähern. An die Stelle des Passionsberichtes tritt eine Auswahl löyrischer Texte und Fragmente von sechs AutorInnen, unter denen Anna Achmatowa und Emily Dickinson herausragen. Es geht um das, was Menschen einander antun und auch um das, was sie füreinander zu tun bereit sind: eine Passion der Liebe.


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)


13:30 Kleines Konzert (30 Min.)
Franz Schubert
Drei Klavierstücke, D 946
Nikolaus Lahusen, Klavier


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Freistil (55 Min.)
The Sound of Silence
Stille in lauten Zeiten
Von Burkhard Reinartz
Regie: der Autor
Produktion: Deutschlandfunk 2018

Die Welt klingt, summt und dröhnt. Absolute Stille gibt es nicht. Immer ist ein Grundrauschen vorhanden, das ganz eigene Klangmuster besitzt. Weil Lärm und Informationsdichte zugenommen haben, wird das Leben heute lauter erlebt als früher. Pausenlos müssen menschliche Gehirne Unmengen an Geräuschen und Tönen verarbeiten. Doch das Gehirn ist darauf nicht eingestellt. Es gibt ein Mittel gegen diese Überforderung: Stille. Jeder musikalische Klang kommt aus der Stille und kehrt zur Stille zurück. Dass es heute nicht um eine naive Verteidigung der Stille gehen kann, wusste der Komponist John Cage, für den es keine absolute Stille gab und der Alltagsklänge zu musikalischen Instrumenten machen wollte: "Wir könnten ein Quartett für explodierenden Motor, Wind, Herzschlag und rauschende Landschaften komponieren."


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 @mediasres (47 Min.)
Das Medienmagazin Spezial
Zehn Jahre nach dem Tod der Fotojournalistin Anja Niedringshaus - Welche Wirkkraft haben Bilder aus Kriegs- und Krisenregionen?
Live aus dem Forum Anja Niedringshaus in Höxter

Am Mikrofon: Bettina Köster

Am 4. April 2014 wurde die Pulitzer Preisträgerin Anja Niedringhaus in Afghanistan erschossen. Sie ist vielen als tapfere Fotojournalistin in Erinnerung. Ihre Bilder zeigen den Einfluss eines Krieges auf den Alltag der Menschen. In Höxter wurde für sie ein Dokumentationszentrum errichtet. In "@mediasres" gehen wir dort der Frage nach, welchen Einfluss Fotos aus Kriegs- und Krisengebieten haben können.


15:52 Schalom (8 Min.)
Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Künstlich intelligentes Gift
Der neue Weg zur Biowaffe
Von Maximilian Brose

Auch in der Genetik beruhen künstliche Intelligenzen auf großen Sprachmodellen, nur dass die Wörter hier Gensequenzen sind. Pharma-Firmen wie Merck nutzen Künstliche Intelligenz, um neue Wirkstoff-Kandidaten zu identifizieren. Doch die Technik birgt auch Gefahren. Pharmazeuten aus den USA konnten mit wenigen Variablen ihre KI so umprogrammieren, dass sie statt medizinischer Wirkstoffe in wenigen Minuten die Formeln für tausende tödliche Gifte berechnet hat. Experten warnen vor Szenarien, in denen Akteuere mit den nötigen Ressourcen Künstliche Intelligenz nutzen, um neue extrem virulente Biowaffen herzustellen. Terror-Gruppen könnten ChatGPT so missbrauchen, dass es ihnen das nötige Wissen für chemische Bomben liefert. Sind das übertriebene Ängste im KI-Hype oder realistische Szenarien, für die wir Antworten finden müssen? Und wie könnten die aussehen?


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Nachrichtenleicht - der Wochenrückblick in einfacher Sprache aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion (5 Min.)


19:10 Kommentar (5 Min.)


19:15 Der Rest ist Geschichte (45 Min.)
Der Geschichtspodcast


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Das Feature (55 Min.)
Feature-Antenne
Die Stimme spricht zum Unbewussten
Zusammenstellung und Moderation: Ingo Kottkamp
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2024

Mit Worten kann man lügen, mit Prosodie nicht. Prosodie bezeichnet die lautlichen Eigenschaften des Gesprochenen: Tonfall, Akzent, Pausen. Kurzdokus lauschen der Stimme und bringen sie zum Sprechen.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


History
21:05 On Stage (55 Min.)
"Banned from Utopia" (1/2)
Frank Zappas Nachlass authentisch aufgeführt
Aufnahme vom 10.11.2015 aus Worms
Am Mikrofon: Tim Schauen

(Teil 2 am 5.4.2024)

Am 4. Dezember 1993 - vor gut 30 Jahren - starb der Komponist, Avantgarde- und Rockmusiker Frank Zappa im Alter von 52 Jahren. Seit 2013 bringt eine prominent besetzte Gruppe das Erbe des Ausnahmekünstlers immer mal wieder auf die Bühne, darunter die ehemaligen Zappa-Bandmitglieder Ray White (Gesang, Gitarre), Robert "Bobby" Martin (Gesang, Keyboards, Saxofon, Waldhorn), Saxofonist Albert Wing und Bassist Tom Fowler. Zusammen mit Schlagzeuger Joel Tylor und dem jungen Gitarristen Robbie Mangano waren an die 30 Jahre Zappa-Band-Geschichte in Worms versammelt und spielten Songs aus verschiedenen Schaffensperioden. Näher am Original geht es nicht mehr - "the torture never stops"!


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Milestones - Bluesklassiker (55 Min.)
Big Mama Thornton "I smell a rat" (1954)
Am Mikrofon: Tim Schauen

Geboren 1926 in bittere Armut der damaligen Zeit in Montgomery, im US-Bundesstaat Alabama, sang Wilie Mae "Big Mama" Thornton zuerst in der Kirche und war als 14-Jährige ab ca.1940 mit einer der damals zahlreichen Road Shows unterwegs - eine harte und lehrreichte Zeit für die Sängerin, Songschreiberin und Mundharmonika-Spielerin mit der einnehmenden Bühnenpräsenz. Erste Aufnamen von Big Mama Thornton entstanden in den frühen 1950er-Jahren, doch ihre Karriere kam erst in den 1960er-Jahren besser in Fahrt, auch, weil sie ihr Spiel auf der Mundharmonika enorm verbessert hatte. Sie schrieb den Song "Hound dog", der durch Elvis Presley weltberühmt wurde. Ihr Album "I smell a rat" erschien im Jahr 1954 - und dementsprechend klingt es nach dem, was es ist: ein Dokument früher Bluesmusik der Anfangstage, ein "Milestones Bluesklassiker."


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Schöne Stimmen (52 Min.)
Die Sopranistin Lisette Oropesa
Am Mikrofon: Hildburg Heider

"Von der Technik zur Emotion": das ist Ausgangspunkt und Ziel ihrer Gesangskunst. Dazwischen ereignen sich federleichte Verzierungen, gleißende Spitzentöne, samtene Abstiege ins Bodenlose ihrer Bühnenfiguren. Lisette Oropesa, 1983 geboren, stammt aus New Orleans; sie hat ihre Laufbahn an der Metropolitan Opera in New York begonnen und ist seit Jahren weltweit gefragt als lyrischer Sopran. Im finnischen Festspielort Savonlinna hat Oropesa nach langer Corona-Pause ihr Rollendebüt als Gounods Julia gegeben. Mit Hildburg Heider hat sich die Sopranistin unterhalten über diese Rolle - und über ihren musikalischen Werdegang. Fazit: "Wir Menschen brauchen die Kunst. Sie ist ewig", sagt Lisette Oropesa.


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Samstag, 30. März 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (355 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-02:00 Jazz Live
Tampere Jazz Happening
Klangpoesie mit Widerhaken
Julia Hülsmann Quartett
Aufnahme vom 5.11.2023 in Tampere, Finnland
Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:07 Sternzeit
02:07-03:00 JazzFacts
Sax as Sax can
Gerald Preinfalk - Saxofonist zwischen Jazz & Neuer Musik
Von Michael Rüsenberg (Wdh.)
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:55 Rock et cetera
Musik aus der Klangbrauerei
Die bayrische Band The Sonic Brewery
Von Tim Baumann (Wdh.)
03:55-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 On Stage
The Devon Allman Project (USA)
Aufnahme vom 28.5.2023 beim Bluesfestival Schöppingen
Am Mikrofon: Tim Schauen (Wdh.)
05:00-05:05 Nachrichten
05:05-05:30 Spielraum
Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
Am Mikrofon: Tim Schauen (Wdh.)
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
05:40-06:00 Spielraum
Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
Am Mikrofon: Tim Schauen (Wdh.)


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrerin Angela Rinn, Mainz
Evangelische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Börse
Der internationale Wochenrückblick
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:40 Börse
Der nationale Wochenrückblick
08:47-08:49 Sport
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 125 Jahren: Gründung der Firma United Fruit Company, später Chiquita


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Highlights aus 50 Sendejahren
Am Mikrofon: Die Sopranistin Lucia Popp und der Dirigent György Fischer

Sie galt als Inbegriff des lyrischen Soprans: Die klare, warme Stimme von Lucia Popp. 1939 in der Nähe von Bratislava geboren, wurde sie mit nur 24 Jahren an die Wiener Staatsoper engagiert. Wenig später eroberte sie die großen Opernbühnen der Welt, u.a. die Covent Garden Opera in London und die New Yorker Met. Eine ihrer Glanzrollen war die "Königin der Nacht" in Mozarts Singspiel "Die Zauberflöte", aber auch in der Operette und als Liedsängerin war Lucia Popp erfolgreich. Sie starb im Jahr 1993 mit 54 Jahren an einem Gehirntumor. Im Jahr 1977 moderierte sie eine Osterausgabe von "Klassik-Pop-et cetera", gemeinsam mit ihrem ersten Ehemann: dem Pianisten und Dirigenten György Fischer. Er wurde 1935 in Budapest geboren und studierte an der dortigen Franz-Liszt-Akademie sowie am Mozarteum in Salzburg. Ab Mitte der 60er war er Kapellmeister der Oper Köln und dirigierte auch in München, London, Kanada und Australien. Er starb im Jahr 2020. Im Deutschlandfunk präsentierte das Paar eine humoristische Musikauswahl zum Gegenteil von Ostern: Western.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Dlf - Zeitzeugen im Gespräch (55 Min.)
Stefan Koldehoff im Gespräch mit dem Soziologen Wilhelm Heitmeyer


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandsmagazin


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso - Kunst & Pop (55 Min.)
Das Musikmagazin


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Streitkultur (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)

18:35-18:40 Sporttelegramm


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Studio LCB (115 Min.)
Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Anne Weber
Gesprächspartner: Ijoma Mangold und Peter Geimer
Am Mikrofon: Maike Albath

Anne Weber beherrscht die Kunst der Überraschung. Immer wieder wagt sich die 1964 in Offenbach geborene Schriftstellerin auf unbekanntes Terrain vor - und zwar thematisch und formal. Dieses Mal legt die Buchpreisträgerin von 2020, die seit 40 Jahren in Frankreich lebt und außerdem eine herausragende Übersetzerin ist, einen "Roman in Streifzügen" vor: "Bannmeilen" lautet der Titel. In Begleitung eines Freundes erkundet die Erzählerin des Romans den Rand von Paris, die schlecht beleumundeten Banlieues mit ihren Ausfallstraßen, Lagerhallen und Hochhaussiedlungen. Was kann man jenseits von Gewalt und Leid dort erwarten? Die Heldin entdeckt eine widersprüchliche Welt, die sie als Innenstadtbewohnerin bisher nicht kannte: Sozialwohnungsbauten voller Leben, den muslimischen Friedhof von Bobigny inmitten von Schrotthalden und Orte, die ebenso von Zukunftsglauben zeugen wie von den Folgen des Kolonialismus. Die Vorstädte werden zu einer Zone des Übergangs. Mit dem Autor und Literaturkritiker Ijoma Mangold von der "ZEIT" und dem Kunsthistoriker Peter Geimer, Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris, diskutiert Anne Weber über den Umgang der Literatur mit dem Randständigen.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
Stundenbuch
Octavian Nemescus geistliches Exerzitium für die Gegenwart
Von Thomas Beimel

(Wdh. v. 6.4.2013)

Sofort nach der Revolution 1989 begann Octavian Nemescu in Bukarest die Arbeit an einem groß angelegten Zyklus. Es handelte sich um ein musikalisches Stundenbuch, das durch das "Ägyptische Totenbuch" inspiriert wurde. Darin thematisierte der rumänische Avantgardist den Rhythmus des menschlichen Lebens. Seit 1990 entstand in gleichmäßiger Folge jedes Jahr ein neues Stück für eine bestimmte Uhrzeit des Tages. Nemescu (1940-2020) war ein radikaler Klangdenker, der jegliche Tradition und Ordnung der Klänge in Frage stellte. Im Kosmos seiner Musik verbindet sich die für die rumänische Kultur des 20. Jahrhunderts typische Hinwendung zum Archetypischen mit einer ultramodernen Ästhetik.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
Die Moderne aus dem Dorf
Eine Lange Nacht über Paula Modersohn-Becker
Von Berit Hempel
Regie: Burkhard Reinartz

"Ich bin glücklich, glücklich, glücklich!" - schreibt die Künstlerin Paula Becker 1897 über ihren ersten Aufenthalt in der Künstlerkolonie Worpswede. Hier möchte sie lernen, das Wesen der Menschen darzustellen. Sie porträtiert Mädchen vor hellen Birken, alte Frauen, die sich auf einen Stock stützen, zeichnet lebensgroße Akte. Das Dorf im Teufelsmoor bedeutet für die junge Frau Freiheit und Bildung. Hier findet sie auch ihren späteren Ehemann, den Maler Otto Modersohn. Doch bald ist ihr die Künstlerkolonie zu eng, es zieht sie nach Paris, wo Künstler wie Auguste Rodin und Pablo Picasso neue Formen und neue Inhalte für die Kunst suchen. In Paris sieht sie Ausstellungen avantgardistischer Künstler und versucht, ihre eigene Malerei auf das Wesentliche zu reduzieren. 1906 porträtiert sie sich selbst als nackte schwangere Frau - der erste weibliche Selbstakt in der Kunst- malt eine nackte Mutter, die neben ihrem Säugling liegt. Alles neue Motive für diese Zeit. Hin- und hergerissen zwischen Paris und Worpswede entscheidet sie sich schließlich für das Leben auf dem Dorf mit ihrem Mann. 1907 bringt sie ein Kind zur Welt, doch wenige Wochen nach der Geburt bricht sie zusammen, stirbt mit den Worten auf den Lippen "Wie schade". Nach ihrem Tod wurde ihr in Bremen ein Museum gebaut, das erste allein einer Künstlerin gewidmete. Ihre Bedeutung als Künstlerin und Wegbereiterin der Moderne hatte kaum einer ihrer Zeitgenossen erkannt.


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

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Sonntag, 31. März 2024 (Ostersonntag)


00:00 Nachrichten (5 Min.)


(seit 23.05 Uhr)
00:05 Lange Nacht (115 Min.)
Die Moderne aus dem Dorf
Eine Lange Nacht über Paula Modersohn-Becker
Von Berit Hempel
Regie: Burkhard Reinartz

"Ich bin glücklich, glücklich, glücklich!" - schreibt die Künstlerin Paula Becker 1897 über ihren ersten Aufenthalt in der Künstlerkolonie Worpswede. Hier möchte sie lernen, das Wesen der Menschen darzustellen. Sie porträtiert Mädchen vor hellen Birken, alte Frauen, die sich auf einen Stock stützen, zeichnet lebensgroße Akte. Das Dorf im Teufelsmoor bedeutet für die junge Frau Freiheit und Bildung. Hier findet sie auch ihren späteren Ehemann, den Maler Otto Modersohn. Doch bald ist ihr die Künstlerkolonie zu eng, es zieht sie nach Paris, wo Künstler wie Auguste Rodin und Pablo Picasso neue Formen und neue Inhalte für die Kunst suchen. In Paris sieht sie Ausstellungen avantgardistischer Künstler und versucht, ihre eigene Malerei auf das Wesentliche zu reduzieren. 1906 porträtiert sie sich selbst als nackte schwangere Frau - der erste weibliche Selbstakt in der Kunst - malt eine nackte Mutter, die neben ihrem Säugling liegt. Alles neue Motive für diese Zeit. Hin- und hergerissen zwischen Paris und Worpswede entscheidet sie sich schließlich für das Leben auf dem Dorf mit ihrem Mann. 1907 bringt sie ein Kind zur Welt, doch wenige Wochen nach der Geburt bricht sie zusammen, stirbt mit den Worten auf den Lippen "Wie schade". Nach ihrem Tod wurde ihr in Bremen ein Museum gebaut, das erste allein einer Künstlerin gewidmete. Ihre Bedeutung als Künstlerin und Wegbereiterin der Moderne hatte kaum einer ihrer Zeitgenossen erkannt.

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Beginn der Sommerzeit
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03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Deutschlandfunk Radionacht (175 Min.)

03:05-03:55 Heimwerk
Joseph Haydn
Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze. Passionsmusik für Orchester, Hob XX:1a und Sheba
Il terremoto
Sonate Nr. 5-7
José María Sánchez-Verdú
Intermezzo Nr. 4-7
José María Sánchez-Verdú, Sheba
Capella Augustina
Musikalische Leitung: Andreas Sperling
03:55-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Die neue Platte XL
05:00-05:05 Nachrichten
05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Geistliche Musik (55 Min.)

Michelangelo Rossi
Toccata settima
aus: Toccate e corrente d'intavolatura d'organo e cimbalo
Lorenzo Ghielmi, Orgel
Francesco Turini
"Haec dies quam fecit Dominus"
Enrico Onofri, Tenor
Lorenzo Ghielmi, Orgel
Margret Köll, Harfe
Josef Gabriel Rheinberger
Osterhymnus "Victimae paschali laudes" für achtstimmigen Chor a cappella, op. 134
Phoenix Chorale
Kansas City Chorale
Leitung: Charles Bruffy
Johann Walter
"Christ lag in Todesbanden". Choralsatz aus dem "Geystlich Gesangk Büchleyn" (Wittenberg 1524)
Weser-Renaissance Bremen
Leitung: Manfred Cordes
Johann Sebastian Bach
"Erfreut euch, ihr Herzen". Kantate zum Osterfest, BWV 66
Daniel Taylor, Alt
James Gilchrist, Tenor
Stephen Varcoe, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30-07:35 Nachrichten
07:50-08:00 Kulturpresseschau
08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (25 Min.)
Österliche GrabesUnruhe. Wenn eine todsichere Gewissheit erschüttert wird
Von Fra' Georg Lengerke
Katholische Kirche


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 110 Jahren: Der Dichter Christian Morgenstern gestorben


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Kammermusik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Erzählen gegen die Krise (4)
Wo bleibt das Parlament der Dinge?
Von Claus Leggewie

Dass etwas getan werden muss, um den Klimawandel zu stoppen, ist klar. Dass dies schnell geschehen muss, ist auch klar. Aber mit welchen Mitteln? Die demokratischen Hebel sind nicht gerade erfolgreich, wenn es von der Theorie ins Handeln kommen soll. Von Resolutionen auf internationalen Klimakonferenzen, über komplizierte parlamentarische Aushandlungen bis hin zum zivilen Ungehorsam der Klimakleber: So richtig scheinen unsere Instrumente, um den Klimawandel zu begrenzen, nicht zu wirken. Derweil wird fleißig weiter CO2 emittiert. Und alle Welt fragt sich, ob eine "Öko-Diktatur", ein Klima-Leviathan noch abwendbar sein wird, um den Klimawandel einzudämmen. Bruno Latour hatte einmal die Idee eines Parlaments der Dinge aufgeworfen (und nicht ausgeführt). Ein Gedankengebäude, in dem auch "non-" oder "more-than-humans" als Akteure mitwirken. Auch mitentscheiden? Wie sollte das gehen? Da brechen die meisten Überlegungen ab, weil es in einer parlamentarisch-repräsentativen Demokratie kaum denkbar ist, wie nicht menschliche Wesen oder zukünftige Wesen, wie die Generationen, die auf die letzte folgen werden, repräsentiert und damit inkludiert werden können. Aber mal radikal gedacht: Wie können dann die berechtigten Anliegen und Rechte der Natur anders als nur appellativ und symbolisch einbezogen werden? Claus Leggewie, Jahrgang 1950, ist Professor für Politikwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Mitherausgeber der "Blätter für deutsche und internationale Politik". Von 2007 bis 2017 war er Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen.


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus dem Dom St. Marien in Freiberg
Predigt: Pfarrer Justus Geilhufe
Evangelische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)


11:30 Kleines Konzert (30 Min.)

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Violine und Orchester A-Dur, KV 219
Les Musiciens du Louvre
Leitung: Christoph Koncz, Violine


12:00 Urbi et Orbi (30 Min.)
Osteransprache und Segen Urbi et Orbi von Papst Franziskus live aus Rom


12:30 Kleines Konzert (30 Min.)

Johann Sebastian Bach
Concerto für Violine, 2 Oboen, 3 Trompeten, Pauken, Streicher und Basso continuo D-Dur, BWV 1045
Harmonie Universelle
Leitung, Violine: Florian Deuter
Heinrich Ignaz Franz Biber
Sonate Nr. 11 G-Dur für Violine und Basso continuo "Die Auferstehung"
aus den Rosenkranz-Sonaten
Mayumi Hirasaki, Violine
Christine Schornsheim, Orgel
Michael Freimuth, Theorbe
Jan Freiheit, Viola da gamba
Johann David Heinichen
Concerto G-Dur für 2 Blockflöten, 2 Oboen, 2 Violinen, Streicher und Basso continuo
Musica Antiqua Köln
Leitung: Reinhard Goebel


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)

13:25-13:30 Sport


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Die Schriftstellerin Julia Franck im Gespräch mit Florian Felix Weyh

14:00-14:05 Nachrichten

"Die Wildnis einer Herkunft lässt sich nicht eindeutig beschreiben." Geschrieben hat sie schon als Kind, erst Tagebücher, später Bestsellerromane. Sprachkraft wurde zum Tor in die Freiheit. Denn ihre Herkunft steckte voller Herausforderungen.


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Rock et cetera (55 Min.)
Wieder am Netz!
Das mexikanische Duo Rodrigo Y Gabriela
Von Marcel Anders

Als Teenager spielten Rodrigo Sánchez und Gabriela Quintero in einer Death-Metal-Band. Als junge Erwachsene gründeten sie ein akustisches Gitarren-Duo, kombinierten Flamenco mit Progrock und wurden zu Weltstars. Jetzt, nach 20 Jahren, fünf Alben und einem Grammy, wagen Rodrigo Y Gabriela eine erste Kurskorrektur: Während sie weiter akustische Rhythmus-Gitarre spielt, greift er zur elektrifizierten. Dies ist nicht die einzige Überraschung auf ihrem sechsten Album, das die beiden in ihrem Studio in Ixtapa, an der mexikanischen Pazifikküste aufgenommen und "In Between Thoughts, A New World" genannt haben - große Orchestersounds, Psychedelisches, Hendrix-Gitarren, Chöre und lyrischer Eskapismus. Der besondere Charme dieses Instrumental-Werks resultiert aus Simplizität und Komplexität von Altbekanntem und radikal Neuem.


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Buch der Woche


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Warum legen Menschen keine Eier?
Die Evolution der Lebendgeburt
Von Sophia Wagner

Am Anfang war das Ei. Erst das Gelee-Ei der Wasserlebewesen, dann, als unsere Urahnen das Land eroberten, das Ei mit Schale. Ungefähr wie ein Hühnerei. Es ist wie sein eigener kleiner Tümpel und ein Schlüsselmoment der Evolution, weil es die Eroberung des Landes überhaupt erst möglich gemacht hat. Wie großartig und praktisch das Ei ist, zeigt sich auch an seiner aktuellen Verbreitung. Tatsächlich legen 99 Prozent aller Tiere weltweit Eier. Bei Wirbeltieren sind es immerhin noch um die 88 Prozent. Vögel, Reptilien, Amphibien: zum Großteil eierlegend. Aber es gibt eine Ausnahme: Wir, die Säugetiere. Von über 5.000 Säugetierarten legen nur fünf Eier. Nur fünf! Also weniger als 0,1 Prozent. Dabei haben auch unsere Vorfahren Eier gelegt. Wann und warum hat sich daraus die Lebendgeburt entwickelt? Welche Vorteile hat eine Schwangerschaft gegenüber dem Brüten? Und wie funktioniert das eigentlich, dass aus dem Legen von Eiern das Gebären von lebendigen Jungen wird?


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)

18:35-18:40 Sporttelegramm


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Sonntag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Freistil (55 Min.)
Jiddischland
Eine verschollene Operettengeschichte
Von Sylvia Roth
Regie: Helga Mathea
Produktion: WDR 2022

Die Operetten von Lehár oder Strauß sind Dauerbrenner auf den europäischen Bühnen. Wenig wissen wir dagegen über Abraham Goldfaden, Joseph Rumshinsky oder Alexander Olshanetsky. Auch sie haben Operetten geschrieben - jiddische Operetten! In den osteuropäischen Shtetls des ausgehenden 19. Jahrhunderts von Wandertheatern aufgeführt, wurden die jiddischen Operetten auf der Flucht vor den zaristischen Pogromen in die ganze Welt verstreut. Rund um den Globus entstanden jiddische Theater. An der Lower East Side in New York bildete sich sogar ein ganzer Bezirk mit jiddischen Bühnen heraus, die Second Avenue. Ein quirliger Treffpunkt für die Emigrant*innen: Sie konnten dort in den Operetten aus der alten Heimat schwelgen, aber auch neue Stücke sehen, die auf humorvolle Weise die Probleme der Auswanderung reflektierten - das Heimweh, die Überforderung in der Fremde, die Desillusionierung vom amerikanischen Traum. Eine Reise von rumänischen Weinlokalen zur New Yorker Second Avenue.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Konzertdokument der Woche (115 Min.)

Kaija Saariaho
Ciel d'hiver
Sergej Prokofjew
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll, op. 16
Jean Sibelius
"Lemminkäinen"-Suite, op. 22
Jan Lisiecki, Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Tarmo Peltokoski
Aufnahme vom 23.3.2024 aus der Berliner Philharmonie

Am Mikrofon: Raoul Mörchen

22:00-22:05 Nachrichten

"Der spielt ja wie ein Tier!" Das sollen die Professoren entsetzt gerufen haben, als der Student Sergej Prokofjew 1913 am Konservatorium in Sankt Petersburg sein zweites Klavierkonzert aufgeführt hat. Noch heute ist es berüchtigt für seine halsbrecherischen Schwierigkeiten. Beim Konzert mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin spielt es mit dem Kanadier Jan Lisiecki ein Solist, der eher bekannt ist für leise Töne. Zwei sinfonische Legenden aus Finnland rahmen das virtuose Schaustück: In beiden werden junge Männer bestraft für ihre Liebe. Es dirigiert der junge finnische Shooting-Star der Dirigierszene Tarmo Peltokoski.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)

23:26-23:29 Presseschau


23:30 Sportgespräch (27 Min.)


23:57 - 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
DLF - Programminformationen
13. Woche - 25.03. bis 31.03.2024
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 15. März 2024

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