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RADIO - DEUTSCHLANDFUNK KULTUR/1369: Woche vom 08.04. bis 14.04.2024


Rundfunkprogramm Deutschlandfunk Kultur - 15. Woche vom 08.04. bis 14.04.2024


Montag, 8. April 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Das Podcastmagazin (55 Min.)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik

05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Elisabeth Schwope, Dresden
Katholische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 - Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten
18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen (25 Min.)
Politik und Soziales - Magazin


19:30 Zeitfragen. Feature (30 Min.)
Inobhutnahme (1/2)
Ausnahmesituation für Kinder, Eltern und Jugendamt
Von Stephanie Kowalewski

Teil 2 am 09.04.2024

Die Zahl der Inobhutnahmen in Deutschland war noch nie so hoch wie jetzt. Wenn das Jugendamt eine sogenannte Kindeswohlgefährdung feststellt, ist es dazu verpflichtet, Minderjährige ihrer Familie zu "entnehmen". Handelt die Behörde übereilt, leiden die Betroffenen. Wartet das zuständige Jugendamt zu lang, leiden sie ebenfalls. Für viele Kinder und Jugendliche ist die Inobhutnahme ein traumatisches Ereignis - selbst für diejenigen, die sie sich gewünscht haben. Das Feature beschreibt das Leid, aber auch die Chancen von Inobhutnahmen und zeigt, wie Jugendamtsmitarbeiter bei stetig steigenden Fallzahlen um Entscheidungen und eine möglichst kindgerechte Praxis ringen.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 In Concert (87 Min.)
"Alpentöne" - Internationales Musikfestival Altdorf
Theater Uri
Aufzeichnungen vom 17.- 20.08.2023
Manu Delago
Eric Truffaz
Alpine Masters
u.a.

Moderation: Carsten Beyer

Die Berge als Ort, der Musik transformiert - und als Raum, der eine eigene Kultur hervorbringt. Das ist der Grundgedanke des Festivals "Alpentöne", das seit 1999 jeden Sommer im Schweizer Altdorf stattfindet. "Alpentöne" zeigt ganz unterschiedliche Ausprägungen alpiner Musik: Von nostalgisch bis elektronisch, von traditionell bis avantgardistisch reicht die Palette. Bei uns hören sie die Highlights des Festivaljahrgangs 2023 - u.a. mit dem Hang-Spieler Manu Delago und dem Trompeter Eric Truffaz, der in Altdorf auch auf dem Alphorn zu hören war.


21:30 Einstand (30 Min.)
"Transformation"
Debütalbum des Cellisten Jeremias Fliedl
Von Elisabeth Hahn

Jeremia Fliedl ist der erste österreichische Cellist, der erfolgreich aus Brüssel vom Königin-Elisabeth-Wettbewerb nach Wien zurückkehrte. 2022 war er Laureat des legendären Wettbewerbes. 1999 in Klagenfurt geboren, wurde Jeremias Fliedl wesentlich von Heinrich Schiff beeinflusst. Derzeit studiert er im Master bei Julian Steckel in München. Für sein Debütalbum hat der junge Cellist u.a. zwei Werke ausgewählt, die ihn schon sehr lange begleiten: die Rokoko-Variationen von Tschaikowsky und die "Suite Italienne auf Themen aus dem Ballett von Petruschka" von Igor Strawinsky. Die Aufnahme entstand mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter der Leitung von Emmanuel Tjeknavorian.


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Kriminalhörspiel (57 Min.)
"Nur die Tiere" (1/2)
Nach dem Roman von Colin Niel
Übersetzung aus dem Französischen: Anne Thomas
Bearbeitung und Regie: Beatrix Ackers
Mit: Katharina Marie Schubert, Peter Trabner, Birte Schnöink, Andreas Döhler, Devid Striesow, Viktor Neumann, Monika Oschek, Eva-Maria Kurz, Winnie Böwe, Hans Diehl, Philipp Engelhardt
Regieassistenz: Assunta Alegiani
Ton und Technik: Andreas Stoffels und Gunda Herke
Dramaturgie: Jakob Schumann
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022
Länge: 54'52

Teil 2 am 15.04.2024, 22.03 Uhr

Fünf Perspektiven, eine Wahrheit: Im französischen Zentralmassiv ist eine Frau spurlos verschwunden. Mit jeder neuen Geschichte fügt sich das Puzzle weiter zusammen. Multiperspektivischer Krimi über Sehnsüchte, Zufälle und Irrtümer. Eines Tages ist Évelyne Ducat spurlos verschwunden. Einfach so. Und das kleine Städtchen im französischen Zentralmassiv rätselt. Es kursieren Gerüchte und Beobachtungen. Doch nicht alles wird der Polizei preisgegeben, denn hier in der abgeschiedenen Bergwelt hüten die Menschen ihre Geheimnisse: die Sozialarbeiterin Alice, der Schafzüchter Joseph. Was macht Einsamkeit mit Menschen? Und was Sprachlosigkeit? Mit jedem Kapitel erhält eine andere Person das Wort, und ein neues Geheimnis, ein neuer Verdacht taucht auf, bis sich das Puzzle vollständig zusammenfügt. Colin Niels preisgekrönter Roman noir ist mehr als ein raffinierter Krimi: Er gibt fesselnd Einblick in prekäre soziale Milieus und erzählt von der verzweifelten Suche nach Liebe und Bindung. "Nur die Tiere" (Originaltitel: "Seules les bêtes") erhielt zahlreiche Preise, darunter 2017 den Prix Landerneau Polar und den Prix Polar en séries. Colin Niel, geboren 1976 in Clamart, ist eine der großen Stimmen des französischen Roman noir. Nach einem Studium der Evolutionsbiologie und Ökologie arbeitete er zunächst als Agrar- und Forstingenieur im Bereich Biodiversität, mehrere Jahre davon in Französisch-Guayana. Heute lebt Colin Niel als Schriftsteller in Marseille.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 - 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Dienstag, 9. April 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
stabil - instabil
Günther Becker zum 100. Geburtstag
Von Stefan Fricke

Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln waren Beckers Kompositionen als Experiment und Expression der Avantgarde verpflichtet. Günther Becker hatte an der Musikhochschule Karlsruhe und an der Musikakademie Detmold Komposition bei Wolfgang Fortner studiert und übersiedelte 1956 nach Athen. Zwölf Jahre lang blieb er in Griechenland, wo er als Musiklehrer am deutschen Dörpfeld-Gymnasium und als Musikreferent des Goethe-Instituts eine Infrastruktuktur für zeitgenössische Musik aufbaute. In den 1960er-Jahren werden seine Kompositionen bei allen bedeutenden Festivals Neuer Musik von namhaften Interpreten gespielt. Von 1974 bis 1989 war Becker Professor für Komposition und Live-Elektronik an der Musikhochschule Düsseldorf. So unterschiedlich die Eindrücke waren - seine prägendsten Erfahrungen waren Griechenland und die Darmstädter Ferienkurse.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Jazz
Moderation: Manuela Krause

02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik

05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Elisabeth Schwope, Dresden
Katholische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps
11:40-11:43 Chor der Woche


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 - Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten
18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen (25 Min.)
Wirtschaft und Umwelt - Magazin


19:30 Zeitfragen. Feature (30 Min.)
Inobhutnahmegruppen (2/2)
Raus aus der Familie - und dann?
Von Stephanie Kowalewski

Die Zahl der Inobhutnahmen steigt, aber es fehlen Betreuungsplätze für die Zeit danach. 2022 wurden mehr als 66.000 Minderjährige ihren Familien "entnommen". Die Kinder und Jugendlichen brauchen dann einen besonders geschützten Raum und speziell geschulte Fachkräfte, die sie in der Ausnahmesituation auffangen. Bis zu einer längerfristigen Perspektive leben die Minderjährigen meist in sogenannten "Inobhutnahmegruppen". Aber weil Fachkräfte fehlen, fehlen auch Plätze für in Obhut genommene Kinder. Dann müssen Jugendämter oft bundesweit nach Lösungen suchen - im Sinne des Kindeswohls.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Konzertsaal Gera
Aufzeichnung vom 29.02.2024

Edgar Hovhannisjan
"Marmar" (Ballettsuite)
Vache Sharafyan
Sinfonia Nr. 3 (un poco concertante) "In Shape of Singing Apricots", für Duduk und Orchester (Uraufführung)
Aram Chatschaturjan
Große Retrospektive aus den Ballettsuiten "Masquerade", "Gayaneh" und "Spartacus", zusammengestellt von Ruben Gazarian
Geworg Dabaghyan, Duduk
Philharmonisches Orchester Altenburg Gera
Leitung: Ruben Gazarian


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Feature (57 Min.)
Leben ohne Giuseppe
Von Jean-Claude Kuner und Roswitha Quadflieg
Regie: der Autor
Mit: Anne Müller, Christian Schmidt, Mohamed Chahrour, Konstantin Bez, Christoph Gawenda, Hüseyin Ekici
Ton: Michael Kube
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022
Länge: 54'18

Ein nächtlicher Streit eskaliert. Ein junger Mann wird von drei Jugendlichen durch die Stadt gejagt und stirbt. Das war 2011, aber die Erinnerung daran ist nicht verblasst. Ein Feature über Trauerarbeit und die Frage: Was tun gegen Jugendgewalt? Giuseppe Marcone ist mit 23 Jahren tragisch ums Leben gekommen. In einer Nacht im September 2011 werden er und sein Begleiter am U-Bahnhof Kaiserdamm wegen einer Zigarette von drei Jugendlichen provoziert, angegriffen und gejagt. Giuseppe will deeskalieren. Auf der Flucht aus dem U-Bahnhof verunglückt er auf der Straße tödlich. Eine sinnlose Tat, verübt von Jugendlichen, die an Konsequenzen und Folgen keinen Gedanken verschwendet haben. Wie leben die Angehörigen mit den Folgen der Gewalt nach mehr als einem Jahrzehnt? Bleibt die Lücke für immer offen, die in diese Familie gerissen wurde? Wie gehen die Marcones mit ihrem Schmerz um, und wie denken sie über die Täter? Eine Geschichte von Toleranz, Resilienz und einem anhaltenden Prozess der Trauer - und zugleich die Geschichte einer italienisch-bulgarischen Familie in Deutschland. Die Idee für dieses Feature gab die Collage "Das kurze Leben des Giuseppe M." von Roswitha Quadflieg. Jean-Claude Kuner, geboren 1954 in Basel, arbeitete von 1982 bis 1996 als Theater- und Opernregisseur, seit 1996 als Rundfunkautor und -regisseur mit dem Schwerpunkt Kulturthemen aus fremden Ländern. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. für "Traumrollen" (Deutschlandfunk/HR 2013 - Hörspiel des Jahres 2013), und für "Bukhara Broadway" (RBB/Deutschlandfunk/NDR 2012 - 2013 von der Asia-Pacific Broadcasting Union als bestes Feature geehrt). Zuletzt: "Matsutake. Ein Pilz im Anthropozän" (Deutschlandfunk Kultur 2021), "Maestro des Comebacks" (WDR/Deutschlandfunk Kultur 2022) und "Drama deutsche Einheit" (WDR 2023). Roswitha Quadflieg, in Zu¨rich geboren, in Hamburg aufgewachsen, dort Kunststudium und Abschluss als Diplom-Designerin. 1973 Gründung der Raamin-Presse, eigene Verlagswerkstatt, in der sie bis 2003 Texte der Weltliteratur mit eigenen Bildern druckte. Ankäufe weltweit, Ausstellungen, Preise, Auszeichnungen. Seit 1985 im zweiten Beruf und seit 2003 ausschließlich Schriftstellerin. Sie schreibt Romane, Theaterstu¨cke, Ho¨rspiele und Drehbu¨cher. Zuletzt erschienen: "Neun Monate. Über das Sterben meiner Mutter" (2014), "Das kurze Leben des Giuseppe M." (2016), "Frei" (2018, gemeinsam mit Burkhart Veigel), "Ein Mann seiner Zeit" (2023). Seit 2012 lebt sie in Berlin.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 - 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Mittwoch, 10. April 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Chormusik (55 Min.)
St. Elisabeth-Kirche, Berlin
Aufzeichnung vom 23.02.2024

Alec Roth
Honig aller Wesen (Uraufführung)
RIAS Kammerchor Berlin
Leitung: Justin Doyle

00:55-00:58 Chor der Woche


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Vokal
Moderation: Dirk Schneider

02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik

05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Elisabeth Schwope, Dresden
Katholische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 - Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten
18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen (25 Min.)
Kultur und Geschichte - Magazin


19:30 Zeitfragen. Feature (30 Min.)
Der überzeugte Kommunist als überwachter Dissident
Robert Havemann
Von Martin Hartwig

(Wdh. vom 13.04.22)

Der bekannteste Dissident der DDR war Robert Havemann, und bis heute ist er ein Mythos. Robert Havemann war Widerstandskämpfer in der NS-Zeit und überzeugter Kommunist in der DDR. Doch beim SED-Regime fiel er in Ungnade und wurde unter Hausarrest gestellt. Zu hören war er trotzdem: auf Tonbandaufnahmen, die er aus seinem Haus schmuggeln ließ.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (87 Min.)
Gallus Hall Ljubljana
Aufzeichnung vom 14.03.2024

Marjan Kozina
Davnina, Symphonisches Poem
Reinhold Glière
Konzert für Horn und Orchester
Leoš Janácek
Taras Bulba
Symphonieorchester des Slowenischen Rundfunks
Mihajlo Bulajic, Horn
Leitung: Rossen Milanov


21:30 Alte Musik (30 Min.)
Beruf: Komponistin
Maddalena Casulana im Porträt
Von Stefanie Bilmayer-Frank

Eine musikalisch-historische Reise in die Gesellschaft der italienischen Spätrenaissance In einer Zeit, in der musizierende Frauen schnell in die Kurtisanen-Ecke gestellt wurden, übte Maddalena Casulana den ernst zu nehmenden Beruf der Komponistin aus. Als erste Frau in der Geschichte veröffentlichte sie ihre eigene Musik: 1568 erschien ihr Opus primum, dem mehrere Bände folgen sollten. Im Lauf der Jahrhunderte geriet ihr Werk allerdings in Vergessenheit. Als vor einigen Jahren die verschollene Alt-Stimme eines ihrer Madrigalbücher wiederentdeckt wird, gelangt die Komponistin zurück ins Rampenlicht. Höchste Zeit, ihre Geschichte neu zu erzählen.


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Hörspiel (57 Min.)
"Gott ist nicht schüchtern" (1/2)
Nach dem gleichnamigen Roman von Olga Grjasnowa
Regie: Sophie Garke
Mit: Kristin Alia Hunold, Mohamed Achour, Axel Gottschick, Elias Reichert, Camill Jammal, Leopold von Verschuer, Rudolf Kowalski, Michael Borgard, Michael Stange, Sabrina Amali, Ralf Drexler, Patrick Mölleken, Aurelie Thepaut, Dominik Freiberger, Valentina Celahmetovic, Gareth Charles, Nils Kretschmer
Ton und Technik: Jürgen Glosemeyer, Barbara Göbel
Produktion: WDR 2021
Länge: 53'08

Teil 2 am 17.04.2024, 22.03 Uhr

Syrien, Frühjahr 2011: Die Proteste gegen das Regime nehmen zu. Auch Amal und Hammoudi setzen große Erwartungen in den Veränderungsprozess. Dann beginnt der Krieg. Olga Grjasnowa erzählt ein Drama unserer Zeit. Eigentlich will Hammoudi nur kurz zurück nach Damaskus und bald wieder in Paris sein. Der arabischen Großstadt ist der westliche Kapitalismus anzusehen, die Hoffnung auf Freiheit groß. Auch Amal, die als junge Schauspielerin gerne in Damaskus lebt, will weniger Repression und Gesinnungsschnüffelei ausgesetzt sein. Beide ersehnen einen Systemwechsel. Doch als der Protest gewaltsam unterdrückt wird und sich zu einem Krieg entwickelt, müssen sie feststellen, dass auch ihre Herkunft aus privilegierten Familien sie nicht davor schützt, in den Konflikt gezogen zu werden. Hammoudi wird die Ausreiseerlaubnis entzogen. Irgendwann steht das Paar vor der Entscheidung, ob es sich in den Flüchtlingsstrom einreiht. Teil eins des zweiteiligen Dramas. Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku (Aserbaidschan), ist Schriftstellerin. Sie wuchs im Kaukasus auf, siedelte 1996 nach Deutschland um und studierte Kunstgeschichte in Göttingen und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 und 2019 erhielt sie das Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung. Werke u.a.: "Der Russe ist einer, der Birken liebt" (2012), "Der verlorene Sohn" (2020). Hörspiele für Deutschlandfunk Kultur: "Leben in Watte gepackt" (2020) und "Die Midlife-Crisis ist nicht nur für Männer da" (2022).


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 - 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Donnerstag, 11. April 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)

Morton Feldman
"Violin and Orchestra"
Carolin Widman, (Violine)
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Emilio Pomàrico


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Rock
Moderation: Andreas Müller

02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik

05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Elisabeth Schwope, Dresden
Katholische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 - Der Tag mit … (55 Min.)
Carolin Emcke, Autorin und Publizistin
Moderation: Korbinian Frenzel

Live aus dem Humboldt Forum, Berlin


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

ab 16.05
Polaks Schlagertalk (4/6)
Beatrice Egli

15:30-15:33 Kulturnachrichten
15:40-15:45 Live Session
15:55-15:58 Musiktipps
16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten
18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen (25 Min.)
Forschung und Gesellschaft - Magazin


19:30 Zeitfragen. Feature (30 Min.)
Schöne Scheiße!
Was das Abwasser über unser Leben verrät
Von Philipp Landauer

Die moderne Kanalisation ist eine der wichtigsten Errungenschaften für unsere Gesundheit. Fäkalien machen uns nicht mehr krank, sondern Abwasser wird aufwendig gereinigt. In Klärwerken tritt Verborgenes über das Leben einer Stadt zutage. Vor bis zu 130 Jahren war es noch selbstverständlich: die eigenen Ausscheidungen aus dem Fenster zu kippen oder vor die Tür zu werfen. Heute werden Fäkalien die Toilette heruntergespült und die moderne Kanalisation transportiert das Abwasser in Klärwerke. Dort werden Dreck und Rückstände entfernt, doch Abwasser kann viel mehr: Es wird genutzt, um Energie zu erzeugen oder Nährstoffe zurückzugewinnen. Und es verrät viel über unser Leben: Der Drogenkonsum einer Stadt lässt sich ebenso ablesen wie Viruserkrankungen - im Kampf gegen Pandemien soll das Abwasser zum Frühwarnsystem werden. Wie wir mit der unterschätzten Ressource umgehen, sorgt für Diskussionen - ganz sicher nicht nur auf dem stillen Örtchen.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Haus des Rundfunks, Berlin
Aufzeichnung vom 01.03.2024

Mensch, Musik!
Johann Sebastian Bach
"Mein Herze schwimmt im Blut", Kantate BWV 199 (mit neuem Text von tauchgold)
Gideon Klein
Lento, aus: Partita für Streichorchester
Erik Satie
"Parade", Ballettmusik (Auszüge)
Sara Abazari
"De Profundis" für Orchester (Uraufführung)
Arthur Honegger
"Pacific 231", Mouvement symphonique Nr. 1
Arvo Pärt
"Cantus in memory of Benjamin Britten" für Streichorchester und Glocke
Renée T. Coulombe
"I haunt three ghosts"
Philipp Mathmann, Countertenor
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Text, Konzept und Realisation: tauchgold
Leitung: Bas Wiegers


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Freispiel (57 Min.)
Ausbrennen
Songs von der Selbstverwertung oder Melodien für den Feierabend
Von Luise Voigt
Regie: die Autorin
Mit: Wolfram Sander, Sebastian Schimmel, Kathrin Stephan, Daniel Franz
Komposition: Björn SC Deigner
Ton und Technik: Martin Vögele, Sabine Klunzinger
Produktion: SWR 2013
Länge: 56'57

Über die Ausbeutung der kreativen Arbeitskraft: Sänger, Musiker und Sprecher entwickeln "Arbeiterlieder" zwischen surrealer und sinnstiftender Utopie, Lustgewinn und Selbstzweifel. Selbstbestimmte Arbeit lässt sich mit Vergnügen aus- und verbrennen. Das Stück beginnt mit "Arbeiterbiografien" der beteiligten Kunst- und Kulturschaffenden, die durch Fremdbiografien von Personen aus anderen Schichten und Branchen unterwandert werden. Die Entwürfe und Grenzen der "frei arbeitenden, sich nur ihren eigenen Gesetzen unterwerfenden Geister" werden in die gesellschaftlichen Koordinaten aufgelöst und in Songs konsumierbar gemacht. "Wir sind brennende Arbeiter. In unseren Berufen sind wir mit unserer ganzen Persönlichkeit gefragt. Wir können uns mit unserem Beruf und mit unseren Produkten identifizieren. Wir sind motiviert. Das macht uns kreativ. Ich begebe mich als Persönlichkeit auf den Markt. Ist meine Persönlichkeit eine attraktive Ware? Werde ich nachgefragt? Auf mich fällt nicht der Regen, denn ich bin eingetaucht. Alles, was wir vermissen, haben wir gestern noch nicht gebraucht. Wir sind ausgebrannte Arbeiter. Erschöpft, wundgerieben an den Forderungen an ein unternehmerisches Selbst, wettrennen wir gegen die nahe Enthüllung eines falschen Versprechens: Du bist Deines eigenen Glückes Schmied." (Luise Voigt) Luise Voigt, geboren 1985, Regisseurin, Autorin, Medienkünstlerin. Sie inszeniert in der freien Theaterszene, an staatlichen Bühnen und realisiert Hörspiele. 2005 Weimarer Hörspielpreis für ihr Erstlingswerk "Weltall-Erde-Mensch". 2009 Stipendiatin an der Akademie der Künste Berlin in der Sektion Film- und Medienkunst. Hörspiele u.a. "The Black Hole Radio" (SWR, Hörspiel des Monats Juni 2015), "Holzschnitzer - wo ist denn die Sonne direkt über uns?" (Deutschlandradio Kultur 2016). Bearbeitung und Regie von "Die Jahre" (von Annie Ernaux, HR 2018, Deutscher Hörbuchpreis) und Regie von "Trieb. (Punkt) Krieg" (SWR 2023, von Luise Voigt und August Stramm). Luise Voigt lebt in Berlin.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 - 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Freitag, 12. April 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Klangkunst (55 Min.)
Oscillations (2/4)
Von N.N.
Host: Boris Baltschun
Produktion: Deutschlandfunk Kultur / Akademie der Künste / University of the Western
Länge: ca. 54'30

Teil 3 am 19.04.2024, 00.05 Uhr

Das Afrikabild in Deutschland steckt voller Klischees - auch in Bezug auf Klang. Dabei kommen viele künstlerische Innovationen aus Afrika. In einer vierteiligen Reihe zeigen wir die Ergebnisse eines Austauschprogramms zwischen Kapstadt und Berlin. Wenn wir uns Sounds aus Afrika vorstellen, denken wir oft an traditionelle Musik und deren Ableger im Pop. Und auch die Kritik an der kommerziellen Verwertung afrikanischer Klänge und Ressourcen reproduziert ein Klischee: das Bild vom armen ausgebeuteten Kontinent. Mit dem Austauschprogramm "Oscillations" wollen Deutschlandfunk Kultur, die Akademie der Künste, die University of the Western Cape und das Berliner Künstlerprogramm des DAAD einen akustischen Dialog zwischen Nord und Süd über die Materialität von Sound und ihre Wirkung führen. Dabei soll sich ein anderes Bild von afrikanischen Sounds zeigen: eine innovative Ästhetik der Fürsorge und der Freiheit. Im Rahmen von "Oscillations" arbeiten Künstlerinnen und Künstler aus dem südlichen Afrika und aus Deutschland in Kapstadt und Berlin. Die Ergebnisse zeigen sie auch vom 26. April bis 19. Mai in der Berliner Akademie der Künste.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Global
Moderation: Wolfgang Meyering

02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik und Neue Krimis

05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Elisabeth Schwope, Dresden
Katholische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:45 Alltag anders
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt
07:50-07:58 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 - Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (55 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Wortwechsel (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat" (25 Min.)


19:30 Literatur (30 Min.)
Literatur im Gespräch
Preis der Leipziger Buchmesse 2024 in der Kategorie Übersetzung
Gespräch mit der Preisträgerin oder dem Preisträger
Moderation: Dorothee Westphal und Jörg Plath


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 06.03.2024

Ludwig van Beethoven
Ouvertüre zu "Coriolan" c-Moll op. 62
Franz Schubert
Zwischenspiel Nr. 3 B-Dur aus der Ballettmusik "Rosamunde" op. 26 D 797
Carl Maria von Weber
Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 1 f-Moll op. 73 J. 114
Hamdan Al Shuaili
"Royal Suite"
Traditionelle Musik, arrangiert von Hamdan Al Shuaili
Zwei Omanische Tänze
"Daqat Alhena"
"Oman Alkhair"
Arturo Márquez
"Conga del Fuego"
Ammar Al Awaisi, Klarinette
Königlich Omanisches Sinfonieorchester
Leitung: Hamdan Al Shuaili


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Musikfeuilleton (57 Min.)
Eine flammende Seele
Die Komponistin und Frauenrechtlerin Ethel Smyth
Von Sabine Fringes

Wenn es ein Wort gibt, das sie charakterisiert, dann ist es Leidenschaft. Ethel Smyth, am 23. April 1858 in einem kleinen Ort südöstlich von London geboren, entstammte einer wohlhabenden Familie. Schon als Kind wollte sie Komponistin werden. Das temperamentvolle und eigenwillige Mädchen wurde für kurze Zeit in ein Pensionat geschickt, da sie als "unmanageable", als nicht beherrschbar, galt. Mit einem Hungerstreik brachte sie ihre Eltern schließlich dazu, ihr ein Musikstudium zu erlauben. Während in vielen Städten Frauen der Zugang zum Musikstudium noch verwehrt wurde, konnte sie in Leipzig als eine der ersten Frauen Musik studieren. Sie schrieb sinfonische Werke, Opern, Kammermusik und Chorwerke. Ein Porträt der leidenschaftlichen Komponistin und Frauenrechtlerin.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 - 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Samstag, 13. April 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (175 Min.)
Vegetarisch, vegan oder doch lieber mit Fleisch?
Eine Lange Nacht über die richtige Ernährung
Von Jan Tengeler und Joachim Dicks
Regie: Jan Tengeler

01:00-01:05 Nachrichten
02:00-02:05 Nachrichten

Die richtige Ernährung ist die Grundlage für eine gute Gesundheit, heißt es. Aber was das genau bedeutet, ist umstritten. In einer industrialisierten, komplexen Gesellschaft ist die Frage nach der Ernährung von moralischen, gesundheitlichen und lebenspraktischen Imperativen umstellt, und angesichts drängender gesellschaftlicher Probleme wie Klimaerwärmung, Tierwohl und Artenschutz sind einfache Antworten kaum möglich. Einige Lebensmittel haben den Ruf, Krankheiten zu befördern, andere sollen zwar eigentlich gesund sein, aber nicht gesundheitsfördernd produziert werden. Vor allem der Fleischkonsum wird derzeit kontrovers diskutiert: Einerseits enthält Fleisch Stoffe, die der Mensch benötigt, um zu leben, andererseits gilt die Massentierhaltung als eine Ursache der Klimakrise. Dazu kommt die moralische Dimension: Wer gibt uns das Recht, ein Leben zu töten, damit wir leben können? Vor allem, wenn es alternative Ernährungsmöglichkeiten gibt. Aber gibt es die wirklich? Die "Lange Nacht" geht diesen Fragen nach, stellt sie in eine historische Perspektive und untersucht auch die Rolle einer zunehmend industriellen Lebensmittelproduktion.


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (115 Min.)
Klassik reloaded


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Aus den Archiven (55 Min.)
Becoming Michelle Obama
Einblick in das Leben der ersten schwarzen First Lady
Vorgestellt von Isabella Kolar

Michelle Obama: "Triff niemals Entscheidungen, die auf Angst beruhen. Triff Entscheidungen basierend auf Hoffnungen und Möglichkeiten." Michelle Robinson Obama war von 2009 bis 2017 die First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie studierte an der Princeton University und an der Harvard Law School und begann ihre berufliche Laufbahn als Anwältin bei der Kanzlei Sidley & Austin in Chicago, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Barack Obama kennenlernte. Die Obamas leben derzeit in Washington, D.C. Sie haben zwei Töchter, Malia und Sasha. Für viele hat Michelle Obama mit ihrem Optimismus, ihrer positiven Ausstrahlung und ihrem eleganten stressfrei daherkommenden Management von Beruflichem wie Privatem nach wie vor Vorbildfunktion. Auf Social Media folgen ihr - und ihrem Mann - Millionen, denn sie gestalten ihre Auftritte dort äußerst professionell.


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Studio 9 (175 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik

06:20-06:23 Wort zum Tage
Elisabeth Schwope, Dresden
Katholische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
06:40-06:45 Aus den Feuilletons
07:00-07:05 Nachrichten
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (115 Min.)
Live mit Hörern

08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10:00-10:05 Nachrichten


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Lesart (55 Min.)
Das politische Buch


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 - Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Breitband (55 Min.)
Medien und digitale Kultur


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Rang 1 (25 Min.)
Das Theatermagazin


14:30 Vollbild (90 Min.)
Das Filmmagazin

15:00-15:05 Nachrichten


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Echtzeit (55 Min.)
Das Magazin für Lebensart


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Tacheles (30 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Feature (55 Min.)
Blind date in Delhi ?
Die unglaubliche Mrs. Monga
Von Johanna Rubinroth und Tanja Krüger
Regie: die Autorinnen
Mit: Claudia Splitt, Eva Meckbach, Michael Kargus und Hansa Czypionka
Ton: Jan Fraune
Produktion: SWR 2023
Länge: 54'30

Die blinde Inderin Preetie Monga ist Unternehmerin, Autorin, Schuldirektorin. Und sieht nicht ein, warum sie auf irgendetwas verzichten soll, nur weil sie blind ist. Preeti Monga lebt in Delhi. Sie fing an als Gurken-Verkäuferin und Aerobic-Lehrerin. Sie ließ sich scheiden, war alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und heiratete neu. Sie schrieb Bücher, wurde Unternehmerin, bekam zahlreiche Auszeichnungen. Heute leitet sie eine eigene NGO. Solch ein Lebensweg ist eine besondere Leistung - als Frau, in Indien und vor allem: für eine Blinde … Aber Preeti hat auch schon gemodelt, ist Auto gefahren und auf Bäume geklettert. Und sie sieht immer noch nicht ein, auf irgendetwas zu verzichten, nur, weil ihr ein Sinn fehlt. Johanna Rubinroth ist 1984 als Schulkind aus Polen emigriert. Sie studierte Schauspiel und Drehbuchschreiben an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und ist Autorin von Hörspielen, Features und Drehbüchern mit Schwerpunkt auf polnischen und jüdischen Themen. Tanja Krüger, geboren in Norddeutschland, lebt seit 1989 in Berlin, wo sie Grafik am Lette-Verein und Produktdesign an der Universität der Künste studierte. Sie arbeitet als Kamerafrau und TV-Autorin sowie als Autorin für Hörspiel und Feature. Zuletzt von beiden Autorinnen: "Mein eigensinniges Gehirn - Diagnose ADHS bei Erwachsenen" (RBB 2023).


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Konzert (175 Min.)
jazzahead!
Live vom Messegelände in Bremen
Höhepunkte von der German Jazz Expo und den European Showcases
u.a. mit Alexandra Ivanova Trio, Ganna, Mama Terra (GB)
Moderation: Matthias Wegner und Thomas Loewner


22:00 Die besondere Aufnahme (60 Min.)
Die Glocke, Bremen
Aufzeichnung vom 28.04.2017
Musik von Iiro Rantala, Wolfgang Amadeus Mozart und Leonard Bernstein
Iiro Rantala, Klavier
Kammerphilharmonie Bremen


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 - 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau
Wochenrückblick

*

Sonntag, 14. April 2024


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Stunde 1 Labor (55 Min.)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Diskurs (55 Min.)


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Die Techno-Marching-Band Meute

(Wdh. v. Deutschlandfunk)

Was wäre, wenn Bläser und Schlagzeuger Techno live spielen würden und das Publikum dazu tanzte? Diese Frage stellte sich der Trompeter Thomas Burhorn vor zehn Jahren in einem Berliner Club. Der Rest ist Techno-Geschichte: Burhorn gründete mit Meute eine Techno-Marching-Band. Seit den ersten Proben im Herbst 2015 covert und interpretiert das elfköpfige Ensemble Techno-, House- und Deep-House-Stücke neu. Die Instrumente einer Blaskapelle übernehmen die elektronischen Beats, in roten Spielmannsuniformen mit goldenen Kordeln und Knöpfen tritt die Brassband auf. Meute spielt bei Straßenfesten, im Club oder im klassischen Konzerthaus, bei Festivals wie der "Fusion" oder "Coachella", im "House of Blues Chicago" oder in der vierten Staffel der deutschen Fernsehserie "Babylon Berlin". Im Deutschlandfunk erzählen der Gründer, Bandleader und Trompeter Thomas Burhorn und der Meute-Produzent Daniel Bongard über ihre musikalische Prägung.


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (230 Min.)
Urban
Moderation: Martin Risel

04:00-04:05 Nachrichten
05:00-05:05 Nachrichten
06:00-06:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Sikh Gemeinde


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
Voller Leben: Was Friedhöfe erzählen
Von Pfarrerin Angela Hager, Bayreuth
Evangelische Kirche


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Was erleben Menschen und Tiere bei Sturm?
Von Gerd Michalek
Moderation: Tim Wiese

Stürme können für uns gefährlich sein und sind doch manchmal auch gemütlich. Wir können uns im Warmen einen Kakao machen und dem Toben draußen zusehen. Gut, wenn man ein warmes Zuhause hat! Heute heißen sie manchmal Lothar, Michael oder Patricia und kommen auch in vielen Geschichten und Sagen vor. Und was machen eigentlich Tiere bei Sturm und Orkan? Und was bedeutet die "Ruhe vor dem Sturm"? Kakadu-Autor Gerd Michalek hat sich auf den Weg gemacht, einige Geschichten und Erlebnisse rund um die wilde Luft zu sammeln.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Kinderhörspiel und Geschichten

"Juli und die Raupen"
Von Anna Böhm
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014

"Die Sache mit Ole"
Von Angela Bernhardt
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

Moderation: Tim Wiese

Juli hat das Problem, dass jemand die Raupenbabys der Klasse 3a entführt hat, und Lenya bleibt mit dem größten Angeber der Klasse im Lift in der Bibliothek stecken. Die Klasse 3a züchtet in diesem Frühling Schmetterlinge. Die schüchterne Juli liebt ihre kleine Raupe, die sie Valentin genannt hat, sehr und beobachtet, wie sie sich verpuppt. Doch dann sind plötzlich alle Kokons verschwunden und die Klasse erhält ein Erpresserschreiben: Die Schmetterlingslarven wurden entführt, und nur gegen Zahlung eines hohen Lösegeldes sollen sie zurückgegeben werden. Bis die Schmetterlinge schlüpfen, bleiben nur noch wenige Stunden. Zum Glück hat Juli eine Idee.

Lenya ist ein mutiges Mädchen, das sich nichts von den Jungen in ihrer Klasse sagen lässt. Auch nicht von Ole, obwohl der als der größte Angeber in der Klasse gilt. Ausgerechnet die beiden bleiben während der Bibliotheksführung zusammen im Lift stecken. Die Handys haben im Liftschacht keinen Empfang, der Notruf ist ohne Funktion. Und als wäre das nicht Stress genug, behauptet Ole auch noch unvermittelt, dass er Monstergeräusche hört. Nun stehen die beiden vor der Wahl: Eine mögliche Rettung abzuwarten oder sich selbst einen Weg in die Freiheit zu suchen.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kakadu (25 Min.)
Magazin
Moderation: Tim Wiese

08 00 22 54 22 54


09:30 Sonntagsrätsel (30 Min.)
Moderation: Ralf Bei der Kellen

sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Plus Eins (114 Min.)

11:00-11:05 Nachrichten


11:59 Freiheitsglocke (1 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Sein und Streit (55 Min.)
Das Philosophiemagazin


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Religionen (55 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Interpretationen (115 Min.)
Pomp and Innocence
Die Erste Sinfonie von Edward Elgar
Moderation: Volker Tarnow

Als "Land ohne Musik" wurde seine Heimat verspottet, aber Edward Elgar bewies 1908, dass auch eine englische Sinfonie zum Welterfolg werden kann.

16:00-16:05 Nachrichten

Englische Musik hatte es - und hat es teilweise immer noch - auf dem Kontinent schwer. Um 1910 erhielten Ralph Vaughan Williams und Edward Elgar mit großen Orchesterwerken eine bis dahin ungewohnte internationale Aufmerksamkeit, wobei besonders die beiden Sinfonien Elgars (1908 und 1911) als Fortschreibung der Gattungstradition begriffen wurden. Trotz vieler Verbindungen zu Deutschland blieb Elgars Sinfonik hierzulande eine Ausnahme, die auch von Sir Simon Rattle in seiner Zeit als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker nicht hinterfragt wurde. Vor allem Daniel Barenboim mit der Staatskapelle Berlin und Sir Colin Davis als Gastdirigent der Staatskapelle Dresden haben daran etwas zu ändern versucht. So gibt es zu Elgars 1. Sinfonie eine durchaus prominente Diskographie.


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Nachspiel (60 Min.)
Das Sportmagazin

18:00-18:05 Nachrichten
18:05-18:30 Nachspiel. Feature
Strahlen allein genügt nicht
Cheerleading als Hochleistungssport
Von Caroline Kuban


18:30 Kriminalhörspiel (90 Min.)
"Keiner weiß"
Von Susanna Mewe
Regie: Eva Solloch
Mit: Lou Strenger, Trystan Pütter und Martina Gedeck
Komposition: Andreas Koslik
Ton und Technik: Sonja Maronde und Andreas Stoffels
Besetzung: Sabine Bohnen
Dramaturgie: Jakob Schumann
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2024
Länge: 69'04
(Ursendung)

Marc versteht die Welt nicht mehr: Sein Sohn sei verhaltensauffällig? Das Gutachten der Kita-Erzieherin muss sofort geändert werden. Doch die weigert sich - und es kommt zum Eklat während der Sprechstunde. Eine Kita nach Betreuungsschluss, Sprechstunden-Zeit: Auf den kleinen Tischen liegt Bastelmaterial, es riecht nach Kinderschweiß und aufgeweichtem Keks. Marc, Ende 30, trifft hier auf die Erzieherin seines Sohnes, die ihn zu einem Einzelgespräch gebeten hat. Doch auch Marc hat Gesprächsbedarf: Was die engagierte Pädagogin, die von den Kita-Eltern für ihre Aufmerksamkeit und Genauigkeit gelobt wird, im letzten Gutachten über seinen Sohn schreibt, kann er so nicht stehen lassen: Der Kleine sei auffällig teilnahmslos und interagiere kaum mit anderen Kindern. Das sei Unsinn, und der Bericht müsse geändert werden, bevor sich das herumspricht. Ob das der Grund sei, warum diesmal nicht seine Frau zur Sprechstunde gekommen ist, will die Erzieherin wissen. Als sie sich weigert, den Text abzuändern und Marc immer gezieltere Gegenfragen zu seinem Privatleben stellt, kommt es zum Eklat. Marc verletzt die junge Frau - und hat nun ein viel größeres Problem, das er aus der Welt schaffen muss. Oder war genau das das Ziel der Erzieherin? Wer ist die Frau, und was weiß sie von Marcs Frau Anna und den Abgründen des gemeinsamen Familienlebens? Während es draußen dämmert und Schneegestöber einsetzt, wird aus der Elternsprechstunde ein gefährliches Duell, das schnell außer Kontrolle gerät. Ein intensives Kammerspiel über Gewalt gegen Frauen und den Kampf um die Deutungshoheit zwischen Opfern und Tätern. Susanna Mewe geboren 1981 in Greven, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und an der Hamburg Media School. Theaterstücke von ihr wurden u.a. am Schauspiel Chemnitz aufgeführt, am Staatstheater Mainz und bei den Ruhrfestspielen. Zu ihren Auszeichnungen zählen: Der Förderpreis der Münchner Kammerspiele, das Alfred-Döblin Stipendium der Akademie der Künste, der Retzhofer Dramapreis, der Literaturpreis Wartholz und ein Stipendium des Künstlerdorfes Schöppingen. Zuletzt erschienen ihre Hörspiele "Tinder ist the night" (SWR 2020) sowie "Harper Green" (Audible 2022). Sie lebt und arbeitet in Berlin.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Victoria Hall, Genf
Aufzeichnung vom 13.03.2024

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 2 c-Moll
Martin Fröst, Klarinette
Orchestre de la Suisse Romande
Leitung: Jonathan Nott


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Literatur (57 Min.)
Besetzt!
Literarische Annäherungen an den "stillen Ort"
Von Beate Ziegs

(Wdh. v. 16.02.2014)

Dichter, Dramatiker und Erzähler über einen lange übersehenen Schauplatz menschlicher Leidenschaften und Kämpfe. Peter Handke hat in seinem "Versuch über den Stillen Ort" die Toilette zum "Grundanderen" erklärt, das in dem "großen Aufatmen: Endlich allein!" seinen unverwechselbaren Ausdruck finde. Diese Wertschätzung mag erstaunen, ist aber nicht neu. Schon James Joyce schilderte, wie sich Leopold Bloom mit einer Zeitung in einen maroden Abtritt zurückzieht und seine Gedanken so fließen lässt wie manch anderes. Ob Bertolt Brecht oder Erich Maria Remarque, ob Max Frisch, Günter Grass, Hans Magnus Enzensberger, Henry Miller, Jonathan Franzen, J.M. Coetzee oder Péter Nádas - die Liste der Literaten, die in die Tabuzone des wohl menschlichsten aller menschlichen Bedürfnisse vorgedrungen sind, ist lang. Ihre Zugänge aber sind denkbar unterschiedlich. So ist für Elfriede Jelinek die Toilette kein Ort der Stille und Ruhe, sondern einer der Demütigung und Gewalt. Victor Hugo erblickte in der Geschichte der Kloaken die Geschichte der Menschheit. Und mehr als 100 Jahre später kommt auch Mario Vargas Llosa zu diesem Schluss, wenn er als "Flaggschiff von Zivilisation und Fortschritt" nicht das Buch oder das Internet bezeichnet, sondern die Toilette. Denn sie ist für mindestens ein Drittel der Menschheit ein unerreichbares Luxusgut.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 - 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
Deutschlandfunk Kultur - Programminformationen
15. Woche - 08.04. bis 14.04.2024
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin
Hörerservice:
Telefon 01803/37 23 46
Telefax 01803/37 23 47
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Interent: www.dradio.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 29. März 2024

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